Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Alles was "Off-Topic" ist oder die Märkte ganz allgemein betrifft. Hier findet Ihr Gelegenheit, euch in Form von Grundsatzdiskussionen, Glückwünschen, Streitereien oder Flirts auszutauschen.

Moderator: oegeat

Beitragvon jumo » 16.12.2012 14:01

es könnte funktionieren mit den 3 jahren,
wenn das viele an der seitenlinie liegende geld wieder in den täglichen wirtschaftskreislauf zurückkehrt und nicht dazu dient diverse asset-preise zu heben.
jumo
 

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Beitragvon k9 » 16.12.2012 15:55

jumo hat geschrieben:es könnte funktionieren mit den 3 jahren,
wenn das viele an der seitenlinie liegende geld wieder in den täglichen wirtschaftskreislauf zurückkehrt und nicht dazu dient diverse asset-preise zu heben.


So ist es - und so wird es kommen.

Voraussetzung ist die Wiederkehr von Vertrauen, nicht in irgendwelche
"Märkte" sondern in die reale Wirtschaft und in die Politik.

Einhergehend wird damit die Ahnung aufkeimen, dass wir bei Assets nicht
nur die 1 oder 2 Blasen haben, die in aller Munde sind sonderen deren
viele.

Gruß k9
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Beitragvon martinsgarten » 16.12.2012 17:09

in welchen Wirtschaftskreislauf soll das marodierende Geld den fliessen ?
Das kommt nur zurück, wenn es sich Rendite verspricht.
Wir haben praktisch NULL Zinsen und der Laden springt nicht an.
Kann er aus meiner Sicht auch nicht.
Würden die Produktionskapazitäten nicht z.b. Geräte produzieren, die der Konsument nicht alle zwei Jahre auf den Müll wirft, würde es noch finsterer aussehen.
Ich halte dagegen - das wird erst noch richtig rappeln, bevor es wieder bergauf geht.
Und ein Sektor, den wir dann auch spüren werden ist die Autoindustrie.
Wer soll den bitte schön diesen ganzen Kram kaufen ?
Die das Geld haben - kaufen doch bereits mehr als sie müßten
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Beitragvon k9 » 16.12.2012 17:41

martinsgarten hat geschrieben:
Ich halte dagegen - das wird erst noch richtig rappeln, bevor es wieder bergauf geht.

.......
Dann lass es doch rappeln - bitteschön !

Je lauter es "pfffffft" macht, wenn die Blasen platzen, um so mehr rappelt es,
um so tiefer geht es nach unten, um so größer die Chancen zum Wiedereinstieg.
Das ist der ganz normale Kreislauf - mal mehr, mal weniger.

Ich warte darauf, andere auch.

Gruß k9
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Beitragvon jumo » 16.12.2012 17:44

europa stellt 8% der weltbevölkerung.
meine hoffnung liegt in anderen teilen der welt.

Indonesien: Total Car Sales mit +53,3% zum Vorjahresmonat (November)
jumo
 

Beitragvon k9 » 16.12.2012 18:11

Sowohl deutsche Premium-Hersteller als auch der Volumenhersteller VW
verkauft in Europa momentan kaum noch etwas, in der Welt brummt es.
Die S-Klasse von Mercedes wird in China in größeren Stückzahlen verkauft
als in jedem anderen Land (inklusive Deutschland und USA).

Es wird Geld verdient - wo, spielt keine Rolle.

Gruß k9
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WAHLKAMPFGAG?

Beitragvon kurtanton » 16.12.2012 18:12

Die Finanzkrise in Salzburg. Ist das inszeniert? Um Neuwahlen zu provozieren?

Für Interessierte:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2563334/

mit div. Verlinkungen.

Was mit unserem Steuergeld passiert.
Da sind wir hier ja Waisenknaben.
Dasselbe ist nicht das Gleiche.
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Beitragvon trutz » 19.12.2012 16:32

trutz hat geschrieben:Die Divergenz zwischen Ifo Index und der Dax Entwicklung könnte auf eine anstehende Topbildung hinweisen. :roll:

http://www.zerohedge.com/news/2012-10-1 ... -out-below


Seit heute ist der Ifo Geschäftsklimaindex zweimal in Folge angestiegen. Ein drittes Mal würde dann eher für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung an den Märkten sprechen. Es bleibt spannend. :roll:

hier
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UPDATE FINANZKRISE SALZBURG

Beitragvon kurtanton » 19.12.2012 17:27

FÜR INTERESSIERTE:

Brenner geht: Im Finanzreferat herrschte schon seit Mai Panik
340-Mio.-Spekulations-Skandal fordert erstes politisches Opfer – SP-Kronprinz nimmt Druck von Burgstaller

SP-Finanzreferent David Brenner wird im Jänner gehen. Tatsächlich war in der Finanzabteilung schon seit Monaten Feuer am Dach. Geschäfte seien in Panik aufgelöst worden, so die entlassene Budget-Zuständige. ...


weiter:
http://www.salzburger-fenster.at/


Die E-Mails: Der Streit zwischen Monika R. und Finanzabteilungsleiter Eduard Paulus
Die Referatsleiterin kritisiert darin vehement, dass seit ihrer „Demontage“ Geld vernichtet werde. Dass sie ein Schattendepot führte, kam erst später auf. Ihr Anwalt dementiert dies...

weiter:
Dasselbe ist nicht das Gleiche.
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Beitragvon oegeat » 25.12.2012 20:39

Öffnungszeiten und Märkte zu den Feiertagen !

nachzulesen auf
http://www.facebook.com/traderinside
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon martinsgarten » 02.01.2013 20:24

so, so - und das feiert man jetzt ?
Dummheit ist grenzenlos.
Geil sind die 99% - dazu:
..."47,710324 Millionen US-Bürger bezogen im September 2012 die moderne Version der Food Stamps, Lebensmittel per Kreditkarte für durchschnittliche 134,29 Dollar pro Person im Monat"
Vielleicht habe ich eine Bildungslücke, und die zahlen auch Steuern ?
Quelle

news aktuell · Kommentar zum Kompromiss bei der FiskalklippeBerlin (ots) - Welch schöner Tag für die Republikaner in den USA.
Sie haben verhindert, dass 99 Prozent der amerikanischen Haushalte mehr Steuern zahlen müssen - inklusive vieler Wohlhabender, die Präsident Barack Obama gern mehr zur Kasse gebeten hätte. Früher hätten die Republikaner das stolz als Sieg über den politischen Gegner gefeiert. Nicht so heute. Die große Mehrheit der Republikaner fühlt sich als Verlierer. Weil sie ideologisch völlig verbohrt ist. Sie will nicht nur niedrigste Steuern; sie will die US-Bundesregierung weitgehend entmachten, indem sie ihr Steuereinnahmen verweigert.

Die Girls und Boys brauchen ca. 100 Mrd jeden Monat an neuen Bits und Byts in USD-Form um den Laden am Laufen zu halten - und das feiert man jetzt - IRRE
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Beitragvon oegeat » 03.01.2013 20:01

Zinsentscheidungen im Jänner !

hier
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Beitragvon k9 » 25.01.2013 11:55

In der Anlage zwei lesenswerte Analysen aus berufenem Munde.
Die eine von Huber/StarCapital, die andere von Wagner/BL.
Beide mit nichts wirklich Neuem - aber als globaler Überblick für
eine Fokussierung auf das was fundamental zählt und damit als
Orientierungshilfe für Langfristinvestoren sehr gut geeignet.

...... meint k9

Huber - KlickDieMaus

Wagner -KlickDieMaus
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Beitragvon trutz » 25.01.2013 15:07

Anzeichen für Wende zum Besseren Ifo-Index steigt zum dritten Mal in Folge

In den Führungsetagen herrscht großer Optimismus. Das ließ den Ifo-Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge nach oben klettern, auf nunmehr 104,2 Punkte. Ein Hinweis dafür, dass die deutsche Wirtschaft bald wieder wachsen könnte.


http://boerse.ard.de/analyse-und-strate ... ge100.html
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Beitragvon trutz » 01.02.2013 15:48

Ralf Goerke: Neue DAX-Allzeithochs - Gold und Minenwerte abwärts


http://www.daf.fm/video/ralf-goerke-neu ... 60075.html

Er sieht den Ausbruch des Dow Jones Transportation Index als Vorläufer für die großen US Indizes.
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Beitragvon Antagon » 21.04.2013 20:20

Seltsame Meldung heute im BILD-Newsticker. :roll: Irgendein Zusammenhang damit (siehe Meldung unten)?

Das Thema Israel vs. Iran ist zuletzt völlig aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden (durch die Boston-Geschichte und davor den Koreaner). Die Überraschung wäre perfekt. Öl und Gold sind unten, der USD oben - also "Luft" da.
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Beitragvon k9 » 22.04.2013 06:15

Jo, gut aufgepaßt - das sind so die Feinheiten, die einem meistens
erst hinterher auffallen ..... wir werden sehen, was kommt.

Gruß k9
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Beitragvon Antagon » 23.04.2013 19:40

Militärexperte: Iran hat Netanjahus rote Linie schon überschritten

TEL AVIV (dpa-AFX) - Der Iran hat die von dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gezogene 'rote Linie' auf dem Weg zu einer Atombombe nach den Worten eines israelischen Militärexperten schon überschritten. Amos Jadlin, Leiter des israelischen Instituts für Nationale Sicherheitsstudien (INSS), sagte am Dienstag: 'Im Sommer wird der Iran nur noch einen oder zwei Monate von einer Entscheidung über die Bombe entfernt sein.' Ein so kurzer zeitlicher Abstand werde ein Eingreifen deutlich erschweren, sagte der ehemalige Chef des israelischen Militärgeheimdienstes.

Netanjahu hatte die rote Linie bei einer Rede vor der UN-Vollversammlung im September 2012 aufgezeigt. Sie markiert den Zeitpunkt, von dem an der Iran nach Ansicht Netanjahus notfalls gewaltsam vom Bau der Atombombe abgehalten werden müsse. Dies sei der Fall, wenn der Iran die zweite Phase der Urananreicherung auf eine mittlere Konzentration von etwa 20 Prozent abgeschlossen habe, hatte er damals erklärt.

Eine INSS-Untersuchung zeige, dass Israel durchaus in der Lage sei, die iranischen Atomanlagen im Alleingang anzugreifen und sich mit den Folgen auseinanderzusetzen, sagte Jadlin nach Medienberichten. 'Die Welt wird nicht in Flammen aufgehen.':roll:

Quelle

Kommentar:Für mich wird immer klarer, dass die Juden in Kürze handeln werden, wahrscheinlich noch vor dem Sommer. Ich werde diesen Callauf Brent-Öl kaufen. Am Tag, wenn die Bombardements beginnen, wird Öl spiken (vielleicht +50%), um dann wieder zu sinken, weil sie wohl die Reserven auf den Markt schmeißen werden.

Öl (Brent Crude Oil Future) Call 130 2013/11
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Beitragvon oegeat » 23.04.2013 19:59

Antagon hat geschrieben:..........Ich werde diesen Callauf Brent-Öl kaufen. Am Tag, wenn die Bombardements beginnen, wird Öl spiken (vielleicht +50%),.......


:roll: von sowas halte i gar nichts ! denn "scheine" sind Müll weil :

* teuer
* beschränkte Handeszeit
* undefinierte Umrechung (da wird zu leicht gemogelt Volaverarschung)

ich bevorzuge direkt zu kaufen im chart, hier mein Broker >klicken<
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Beitragvon Antagon » 23.04.2013 20:13

oegeat hat geschrieben:* teuer
* beschränkte Handeszeit
* undefinierte Umrechung (da wird zu leicht gemogelt Volaverarschung)

Stimmt alles. Deshalb halte ich mich von OS i.d.R. ebenfalls fern.
Für mein Szenario erscheint mir der Call aber besser geeignet als CFDs. Ein solcher Spike, auf den ich spekuliere, würde die Vola hochschießen lassen und den Schein ins Geld bringen (doppelter Effekt). Die implizite Vola ist derzeit relativ niedrig.
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Beitragvon oegeat » 23.04.2013 20:43

und das ganze passiert um 3.00 in der früh wenn im Nahen osten schon 6.00 ist (kein Ahung grad erfunden ) aber so oder ähnlich wirds sein,

ich gebe da lieber jeden Tag ein neues Limit ein oder lass ein Programm laufen die Nacht plus Trailing und bin dabei, wärend du mit deinem schein um 8.00 vor vollendeten Daten stehst !
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Beitragvon Antagon » 04.05.2013 16:35

Israel greift Waffenlieferung für Hisbollah in Syrien an

Washington/Beirut (Reuters) - Israel hat offenbar zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Luftangriff auf Ziele in Syrien geflogen, um Waffenlieferungen an die Hisbollah-Miliz im Libanon zu unterbinden.

Ein Transport von Raketen an die israelfeindlichen Islamisten in das an Syrien und Israel angrenzende Land sollte verhindert werden, wie ein Vertreter der Regierung in Jerusalem, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Samstag sagte. Er bestätigte damit Informationen aus Sicherheitskreisen im Nahen Osten. Offiziell äußerte sich die Regierung nicht dazu. Sie hatte aber wiederholt erklärt, sie werde mit aller Macht verhindern, dass Waffen oder Giftgas aus dem Arsenal des syrischen Militärs in die Hände islamistischer Rebellen oder der Hisbollah gelangten.

Bereits im Januar hatte Israel Diplomaten und Sicherheitskreisen zufolge aus dem gleichen Grund einen ähnlichen Luftangriff geflogen. Dies hatte Sorgen vor einer Ausbreitung des seit mehr als zwei Jahren andauernden Bürgerkriegs in Syrien auf andere Länder der Region geschürt. Libanons Außenminister Adnan Monsour warnte auch jetzt vor einer Eskalation. "Solche Angriffe führen nur zu größeren Spannungen", sagte er. Israel werde dadurch weder den Frieden noch die Sicherheit erlangen, die es wünsche, sondern könnte damit die Region in eine größere Unsicherheit zu stürzen.

Die Hisbollah hatte 2006 mehr als einen Monat lang Krieg gegen Israel geführt. Sie wird von Israels Erzfeind Iran unterstützt. Israel befürchtet zudem, dass Al-Kaida nahestehende Islamisten unter den syrischen Rebellen nach einem Sieg über die Regierung von Präsident Baschar al-Assad ihre Waffen gegen den jüdischen Staat richten könnten.

Der Einsatz der Kampfflugzeuge am Freitag sei vom israelischen Sicherheitskabinett auf einer geheimen Sitzung gebilligt worden, hieß es in den Regierungskreisen. Nach Angaben der syrischen Rebellen zielte der Luftangriff auf einen Fahrzeug-Konvoi, der Raketen an die Hisbollah im Libanon liefern sollte. Ein US-Regierungsvertreter sprach von einem Angriff auf ein Gebäude. Syrische Chemiewaffen sollen den Sicherheitskreisen zufolge aber nicht das Ziel gewesen sein. Diese seien weiterhin unter der Kontrolle der syrischen Armee, und die Hisbollah habe auch kein Interesse an ihnen, sagte ein Vertreter des israelischen Verteidigungsministeriums.

Der Ort des Angriffs blieb zunächst unklar. Allerdings sind die Kampfflugzeuge den Sicherheitskreisen zufolge nicht in den syrischen Luftraum eingedrungen. Die israelische Luftwaffe verfügt über Luft-Boden-Raketen und steuerbare Bomben, die nach dem Abschuss oder Abwurf Dutzende Kilometer horizontal fliegen können. Damit könnte Israel vom eigenen Territorium oder aus dem libanesischen Luftraum heraus Ziele in Syrien angreifen.

Die libanesische Regierung hatte am Donnerstag und Freitag eine verstärkte Aktivität der israelischen Luftwaffe über libanesischem Gebiet ausgemacht. Die Sicherheitsbehörden gingen davon aus, dass es sich um Aufklärungsflüge wegen möglicher Waffenlieferungen von Syrien an die Hisbollah gehandelt habe. Israel hatte im Sechs-Tage-Krieg 1967 die syrischen Golanhöhen erobert und später annektiert. Obwohl beide Seiten noch keinen Friedensvertrag geschlossen haben, blieb es in dem umstrittenen Grenzgebiet in den vergangenen Jahren relativ ruhig. Israel befürchtet aber nun, dass sich Extremisten wie die von seinem Erzfeind Iran unterstützte Hisbollah das Machtvakuum in Syrien zunutze machen und neue Angriffe starten könnten.

Quelle

Kommentar:Ich bleibe dabei: Im Nahen Osten wird demnächst noch etwas Größeres passieren.
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Beitragvon Antagon » 05.05.2013 06:33

Syrien meldet Raketenangriff auf Damaskus

Israel hat in der Nacht offenbar Ziele in der syrischen Hauptstadt Damaskus angegriffen. Das syrische Staatsfernsehen berichtet von Luftangriffen auf eine Forschungseinrichtung.

Die syrische Hauptstadt Damaskus ist in der Nacht zu Sonntag von einer riesigen Explosion erschüttert worden. Das syrische Staatsfernsehen berichtete, dass es sich um einen israelischen Luftangriff gehandelt habe. Ziel sei eine Forschungseinrichtung gewesen. Im arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira hieß es, dass in einem Vorort die Kasernen einer Elite-Einheit und der Republikanischen Garde sowie eine Forschungseinrichtung angegriffen worden seien. Die oppositionellen Syrischen Menschenrechtsbeobachter erklärten, dass Einwohner von Damaskus zur Zeit der Explosionen Flugzeuge gesehen hätten.

Quelle
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Beitragvon oegeat » 05.05.2013 12:30

Teheran bietet Assad Unterstützung an
Als Reaktion auf die jüngsten Angriffe der Israelis bot die iranische Führung in Teheran ihrerseits militärische Unterstützung für das Assad- Regime an. "Wir stehen Syrien bei ......"
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nun wollen die sich auch rein "michen" :shock:
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Beitragvon Antagon » 19.05.2013 07:52

Politik
Syrien bringt Raketen gegen Israel in Position

London - Syrien hat einem Zeitungsbericht zufolge seine modernsten Raketen gegen Israel in Stellung gebracht. Die syrische Armee habe Anweisung, die Boden-Boden-Raketen des Typs „Tischrin“ auf Tel Aviv abzufeuern, sollte Israel erneut ein Ziel in Syrien angreifen, schreibt die britische „Sunday Times“. Überwachungssatelliten hätten entsprechende Vorbereitungen der syrischen Regierungstruppen von Baschar al-Assad registriert. Die Aufstellung der Raketen, die jeweils eine halbe Tonne Sprengstoff transportieren könnten, bedeute eine erhebliche Verschärfung der gespannten Lage in der Region, heißt es in dem Bericht.

Quelle:BILD-Newsticker, So. 19.05.2013, 08:14

Kommentar:Öl ist bereit für den Ausbruch.
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Beitragvon martinsgarten » 19.06.2013 20:35

Wieder grosses Kino der Fed.
Was das bewirken soll erschliesst sich mir nicht.
Außer könnte, möchte, sollte ist nichts gesagt worden.
Man beachte - Ende 2014.
Bis dahin passiert noch einiges
:lol:

The central bank said it will keep buying bonds at a pace of $85 billion a month, and repeated that it’s prepared to increase or reduce the pace of purchases depending on the outlook for the job market and inflation. Fed officials forecast the U.S. unemployment rate will fall to 6.5 percent to 6.8 percent by the end of 2014, possibly reaching its stated threshold to raise the benchmark lending rate.

U.S. central bankers in December linked changes in the benchmark borrowing cost to the outlook for employment and prices. The FOMC said the rate will remain in a range of zero to 0.25 percent so long as unemployment remains above 6.5 percent and the outlook for inflation is no higher than 2.5 percent. The nation’s jobless rate in May was 7.6 percent

Die Zentralbank sagte, es wird weiterhin Anleihen kaufen von $ 85000000000 im Monat, und wiederholte, dass sie bereit ist zu erhöhen oder zu reduzieren das Tempo der Käufe, abhängig von den Aussichten für den Arbeitsmarkt und die Inflation.
Fed prognostiziert das die US-Arbeitslosenquote auf 6,5 bis 6,8 Prozent bis Ende des Jahres 2014 fallen könnte und man dann an dieser Schwelle den Leitzins erhöht.
:lol: :lol:
US-Notenbanker im Dezember verknüpft Veränderungen in der Benchmark-Anleihe Kosten für die Aussichten für die Beschäftigung und Preise.
Das FOMC sagte die Rate im Bereich von null bis 0,25 Prozent, solange die Arbeitslosigkeit über 6,5 Prozent und die Aussichten für die Inflation bleibt weiterhin nicht höher als 2,5 Prozent.
Die Nation der Arbeitslosen lag im Mai bei 7,6 Prozent
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Beitragvon oegeat » 21.07.2013 21:56

Zwangsabgabe: Ab 1. August steigt das Risiko für Bank-Kunden erheblich
Deutsche Wirtschafts Nachrichten
| Veröffentlicht: 14.07.13

Vielen Banken in Europa spekulieren auf Teufel komm raus mit dem Geld der Sparer und weigern sich, die Risiken offenzulegen. Alle hoffen unverändert auf die Rettung durch den Steuerzahler. Doch die EU hat nun still und leise ein Gesetz beschlossen, demnach ab 1. August die Bank-Kunden als erste enteignet werden müssen, wenn eine Bank in die Krise gerät.

die EU-Kommission nun in aller Stille eine Verordnung erlassen, die für die Steuerzahler einen gewissen Schutz bieten sollen – die aber in voller Härte den Bank-Kunden treffen können.

Diese Verordnung ist deshalb von Bedeutung, weil für Inkrafttreten nicht mehr die Zustimmung der nationalen Parlamente erforderlich ist, in denen die Banken über Lobbying die Regelung noch weiter verwässern könnten.

Es handelt sich um eine Vorschrift, die am 1. August 2013 in Kraft tritt.

Mit diesem Tage sollten sich Bank-Kunden genau überlegen, welcher Bank sie ihr Geld anvertrauen.

Die EU-Kommission verlangt zu diesem Zeitpunkt:

„Banken mit einer ausgewiesenen Kapitallücke müssen dafür sorgen, dass Anteilseigner wie auch Inhaber nachrangiger Schuldtitel einen angemessenen Beitrag zur Deckung des Kapitalbedarfs leisten, bevor sie staatliche Rekapitalisierungen oder Maßnahmen zum Schutz ihrer wertgeminderten Vermögenswerte in Anspruch nehmen können. Auf diese Weise werden gleiche Wettbewerbsbedingungen für ähnliche Banken mit Sitz in verschiedenen Mitgliedstaaten geschaffen und der Fragmentierung des Finanzmarkts vorgebeugt.

Das bedeutet: Banken müssen [url]künftig zuerst ihre Kunden und Aktionäre zur Kasse bitten[/url], bevor sie den Staat in Anspruch nehmen können.

quelle

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich finde das gut so ! Der Bankkunde der sein Geld unverzienst liegen lasst hats nicht anders verdient :wink:
So lernen die Leute endlich was Sach und Geldwerte sind.
Fazit: Zypern war ein Test der nun allgemein gültig ist.
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Beitragvon Think positiv » 22.07.2013 12:08

oegeat hat geschrieben:Ich finde das gut so ! Der Bankkunde der sein Geld unverzienst liegen lasst hats nicht anders verdient :wink:
So lernen die Leute endlich was Sach und Geldwerte sind.
Fazit: Zypern war ein Test der nun allgemein gültig ist.



Hoffentlich bist dann auch begeistert wenn die 70 oder 80 % Aktiensteuer kommt. (Höhe rein fiktiv-kann auch 100%=Aktienverbot für Privatpesonen sein) :evil:
trifft ja sowieso nur die "Reichen", die anderen haben ja sonst keine Aktien!
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Beitragvon martinsgarten » 23.07.2013 15:06

Es wäre nicht schlecht, wenn die Schreiberlinge ENDLICH einmal den Unterschied zwischen Bargeld und Giralgeld erfassen würden.
Bleibt die Frage - Absicht - oder - die wissen es nicht besser.


The Wall Street Journal

Von E.S. BROWNING
Charles de Vaulx hat eine Investmentidee: Bargeld.

Das scheint eine merkwürdige Wahl und ist eher ein Vorschlag zum Geldverlieren, erzielt man mit Bargeld doch nur eine Rendite unterhalb der Inflationsrate. Doch de Vaulx, der bei International Value Advisers in New York Chefinvestor für ein Vermögen von 17,8 Milliarden US-Dollar ist, hat seine Cashposition zuletzt ausgebaut.

Denn er findet keine günstigen Aktien und will auch keine überteuerten Papiere kaufen. Anleihen hält er für noch stärker überbewertet als Aktien. Und somit sitzt er auf einem dicken Bargeldpolster.

Andere wertorientierte Investoren tun es ihm gleich, vor allem die Gesellschaft Berkshire Hathaway von Warren Buffett. Der legendäre Investor sitzt mit 49 Milliarden Dollar auf dem größten Bargeldbatzen, den er je hatte, wie aus dem jüngsten Quartalsbericht von Berkshire hervorgeht.

Da würde ich mein Geld mal langsam abziehen und IMMER NOCH in physisches Gold tauschen.
Den 49 Mrd - die sind nicht wirklich da.
Das wäre was für einen Bail in:lol: :lol:


Immer mehr Investoren sitzen auf einem Haufen Bergeld - auch Warren Buffett.
Es ist ein sonderbares Spektakel. Teams angesehener Investmentprofis durchstreifen die Welt auf der Suche nach preiswerten Aktien und Anleihen – und kehren mit leeren Taschen zurück. Anlegern und Aktionären erklären sie, dass sie es vorziehen, derzeit geringere Erträge in Kauf zu nehmen statt Verluste zu riskieren, indem sie zu einem Preis nahe der Spitze kaufen.

Andere Vermögensverwalter – wahrscheinlich die meisten – spotten darüber. Sicher, sagen sie, Aktien sind teuer, aber die Wachstumsaussichten sind weiterhin gut. Um Alternativen wie Anleihen und Gold sei es schlechter bestellt. Jene, die Quartal um Quartal besser abschneiden wollen als der Markt, können es nicht glauben, dass sich jemand mit unterdurchschnittlichen Renditen zufriedengibt und auf eine Trendwende wartet.

Aber wertorientierte Investoren wie de Vaulx wollen Aktien nicht nur aufgrund eines Versprechens kaufen. Beeinflusst vom Vater der modernen Aktienanalyse, Benjamin Graham, zählen für sie die Vermögenswerte und die messbare Entwicklung in der Vergangenheit. Versprechen für die Zukunft bedeuten ihnen wenig.

Für de Vaulx ist Bargeld "Trockenpulver", und das sei mehr wert als manch einer glaube. Denn er könne jederzeit zuschlagen, wenn der Kurs sinke. Dies sei bei überbewerteten Aktien oft der Fall. Ähnlich denkende Investoren realisieren, dass sie darauf viele Monate warten müssen. Ähnlich wie Ende der 1990er Jahre, als breit angelegte Aktienindizes Anlauf auf Höchststände nahmen, die die meisten Tech-Aktien nie wieder erreicht haben.

Anliehen machen mehr Sorgen als Aktien
Weder de Vaulx noch Buffett gehen von einem unmittelbar bevorstehenden Kollaps aus. Verhindern dürfte ihn vor allem auch die Zusage der US-Notenbank, die Finanzmärkte zu stimulieren. Einige Investoren sind allerdings sauer auf die Fed. Ihre lockere Geldpolitik sei für den Anstieg der Aktienkurse verantwortlich, kritisieren sie. Dennoch halten sie sich nicht zurück, sondern kaufen weiter.

Buffett war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen. Allerdings hat er zuletzt öffentlich beklagt, wie schwierig es sei, preiswerte Investments zu finden. Gleichzeitig forderte er die Anleger auf, Aktien nicht zu vernachlässigen." Buffett-Fan Matt Pauls, der einen kleinen Hedgefonds verwaltet, sagte, Buffett habe das gleiche Problem wie de Vaulx.

"Derzeit gibt es nur wenige günstige Gelegenheiten", und Buffett wolle nichts zu einem Preis kaufen, den er für zu hoch halte, erklärte Paul. Das dürfte auch in nächster Zeit das größte Problem sein.

Einen Maßstab für den Anstieg der Aktienkurse hat der Yale-Wirtschaftsprofessor Robert Shiller entwickelt. Er vergleicht den Kurs des Standard & Poor's 500-Index mit den Ergebnissen der in ihm repräsentierten Unternehmen. Dabei legt er Daten der vergangenen zehn Jahre zugrunde, um kurzzeitige Schwankungen zu eliminieren. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt derzeit bei 23,8. Es ist der höchste Stand seit Januar 2008 - vor der Finanzkrise. Der historische Durchschnitt liegt bei 16,5. Bei vorherigen Zusammenbrüchen am Markt war der Abstand noch größer geworden, was nahelegt, dass die Aktien bei weitem nicht preiswert sind.

De Vaulx zufolge sind die Aktien nicht so stark überteuert wie 1998 und 2000. Ihm machen Anleihen mehr Sorgen. Aktien bezeichnet er als "bestes Haus in schlechter Nachbarschaft".

Allerdings ist er auch bei Aktien besorgt genug, um sich bei seinen Kunden für die Anhäufung von Bargeld zu rechtfertigen. „Um den Großteil unserer Barmittel loszuwerden, bräuchten wir weltweit Aktienkurse, die mindestens 15 Prozent niedriger sind", sagte er.

Sein Benchmark-Fonds, der IVA Worldwide Fund, hat seinen Aktienanteil in den zwölf Monaten bis Mai von 70 Prozent auf 52 Prozent reduziert. Gleichzeitig wuchs der Barmittelanteil von 10 Prozent auf 29 Prozent.

Das Timing war allerdings unglücklich. Zwar stieg der Fonds in der Periode um 12 Prozent, der Leitindex der Wall Street, der Dow Jones Industrial Average, kletterte indes um 22 Prozent und der MSCI All Country World Index um 17 Prozent.

Beim Aktienkursrückgang im Juni investierte de Vaulx eine kleine Menge Bargeld, der Barmittelanteil liegt aber weiterhin bei noch rund einem Viertel.

Wertorientierte Investoren verkaufen üblicherweise zu früh und verpassen daher spätere Gewinne.

Aber ihre Botschaft ist es wert, gehört zu werden. Vor allem vor dem Hintergrund einer strauchelnden Weltwirtschaft und der Aussichten, dass die Fed ihre Marktstimuli zurückfährt, ist es derzeit wahrscheinlich riskanter Aktien zu kaufen als 2009.

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Beitragvon martinsgarten » 28.07.2013 09:49

Ex-EZB-Ökonom Jürgen Stark
„Euro-Krise wird sich im Spätherbst zuspitzen“
Freitag, 26.07.2013, 15:07

Er ist einer der schärfsten Kritiker der Krisenpolitik der EZB – und trat aus Protest sogar als Chefvolkswirt der Notenbank zurück: Jürgen Stark. In einem Interview rechnet er mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ab – und prophezeit den nächsten Ausbruch der Euro-Krise.

Vor einem Jahr sprach Mario Draghi die magischen Worte: „Die EZB wird alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten.
Und glauben Sie mir – es wird ausreichen“. Draghi meinte damit, dass die Europäische Zentralbnak (EZB) im Notfall Staatsanleihen von Euro-Krisenstaaten aufkaufen werde, um die Euro-Zone zu stabilisieren.
Heute ist der Kollaps der Währungsunion kein Thema mehr. Dennoch bleibt Draghis Kurs umstritten. Die Kritiker von „Super-Mario“, wie die Finanzmärkte ihren Helden nennen, sind vor allem in Deutschland nicht verstummt.

Einer der prominentesten Draghi-Gegner ist Jürgen Stark – ehemaliger Chefvolkswirt der EZB, der aus Protest gegen die Politik der Notenbank 2011 seinen Rücktrott erklärte. Er erhebt nun erneut seine Stimme, so scharf wie eh und je. „Eine nachhaltige Lösung der Krise ist nicht in Sicht“, wettert Stark im Interview mit dem Handelsblatt. „Draghi hat den Regierungen in Europa Zeit gekauft. Doch diese Zeit blieb ungenutzt.“

Stark stellt die Standfestigkeit der EZB in Frage.
Die Notenbank hat eventuelle Staatsanleihenkäufe an Bedingungen geknüpft: Das jeweilige Land muss zunächst Hilfe beim Rettungsschirm ESM beantragen und sich zu Reformen verpflichten. „Man wird sehen, ob die EZB nicht am Ende vor den Märkten einknickt und Anleihen kauft, ohne dass diese Bedingungen erfüllt sind“, urteilt dagegen Stark.
Natürlich wird sie einknicken - ich denke das war der EZB immer klar

Der Ökonom geht davon aus, dass die Märkte früher oder später „testen werden, wie ernst es die EZB meint“.
Ich denke da macht er DEN Denkfehler.
Er glaubt, es gibt noch einen Markt.
Wir haben eine Finanzdiktatur, die JEDEN Verantwortlichen in einer Bank oder Versicherung ZWINGT, wenn notwendig neben der EZB die Anleihen zu kaufen. Wer ausschert bekommt ein Problem.


Er hält es grundsätzlich für falsch, dass die EZB sich an der Stimmung auf den Finanzmärkten orientiert.
„Die Notenbankenmachen sich viel zu abhängig“, sagte er dem Handelsblatt.

Abhängig wo von ?
Es gibt sie einfach, die Beziehung - Notenbank, Grosskonzerne, Politik.
Die ziehen gemeinsam an einem Strang.
Wenn sie aufhören, fällt ihr Kartenhaus zusammen


Dickes Ende

Der ehemalige Chefvolkswirt rechnet mit einem heißen Herbst für die Euroretter. „Die Krise wird sich im Spätherbst zuspitzen“, sagte er.

Natürlich wird es irgendwann knallen - Den Termin kann man allerdings immer noch steuern, da oben genannte den Anleihemarkt immer noch fest im Griff haben und es niemanden gestattet wird einfach so auszusteigen.
Die einzigen die es könnten, wären die privaten Sparer. und das wird man verhindern, wenn es sein muß
Wann der Bail in stattfindet, wer weiss das schon
.

Knackpunkt werde dann die Lage in Frankreich sein.
Das zweitgrößte Euro-Land werde sich am Finanzmarkt nur noch zu hohen Zinsen Geld leihen können
.

Hohe Zinsen ?
Siehe oben.
Wenn doch, dann nur um den Banken und Versicherungen mal einen guten Einstieg zu vepassen, wie im Fall Italien, als die Dinger mal zu 7% zu haben waren :lol: :lol:
Die Briten machen vor wie es geht.
Die Londoner City managet den ganzen Zauber excellent.
Das britische Pfund ist wie der Euro eigentlich wertlos


Die Folge: Der Druck auf die EZB, französische Staatsanleihen zu kaufen und so die Zinsen zu senken, werde enorm sein.
„Es geht faktisch um die direkte Forderung an die EZB, Staatsfinanzierung über die Notenpresse zu betreiben“, sagte Stark in dem Interview.
„Wir sind mit hoher Geschwindigkeit auf dem Weg zur Haftungs- und Transferunion.“
Da sind wir doch bereits voll drin

Stark sieht all dies als historische Wende.
Die Zeit unabhängiger Zentralbanken gehe zu Ende.
„Die EZB wird zunehmend die Rolle des Staatsfinanziers übernehmen“, sagte er dem Blatt.
Rote Linien gebe es nicht mehr.

Nicht - "geht zu Ende" - IST ZU ENDE - das ist bereits Vergangenheit

Licht und Schatten

Viele Ökonomen sehen die Dinge allerdings weniger schwarz.
„Dank des Versprechens, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, konnte ein Wiederaufflammen der Krise verhindert werden“, sagt Christian Schulz von der Berenberg Bank. Das Sicherheitsnetz der EZB habe wiederholt seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt. Nicht nur die Finanzmärkte hätten sich entspannt, mittlerweile nähmen auch die Zeichen für ein Ende der wirtschaftlichen Misere in den Krisenländern zu. „Die Reformen beginnen, sich auszuzahlen“, kommentiert Schulz die jüngsten Wirtschaftsdaten und widerspricht damit den Befürchtungen, die Staaten könnten zum Schlendrian zurückkehren.

Um Draghis berühmte Londoner Rede vor einem Jahr als Wendepunkt in der Euro-Krise in die Geschichtsbücher zu schreiben, ist es dennoch zu früh. Die Schuldenquoten fast aller Euro-Staaten klettern weiter. Krisenländer wie Griechenland, Zypern und Portugal haben Schwierigkeiten, ihre Reformziele zu erreichen. Musterschüler Irland ist überraschend in die Rezession zurückgefallen. Trotz der jüngsten Hoffnungsschimmer bleibt der konjunkturelle Ausblick im Währungsraum trüb. Die Euro-Zone ist das Sorgenkind der Weltwirtschaft.
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Beitragvon oegeat » 08.08.2013 21:11

Neue EU-Regel: Sparer müssen um Guthaben unter 100.000 Euro bangen

Im Fall der Pleite der Hausbank werden auch jene Kunden massive Probleme bekommen, deren Guthaben durch die offizielle Einlagensicherung garantiert sein sollen. Der aktuelle EU-Vorschlag sieht vor, dass Kunden im Fall einer Pleite ihrer Bank täglich nur noch maximal 100 bis 200 Euro abheben können. Dieser Zustand kann bis zu drei Wochen dauern. Wer größere Anschaffungen plant, sollte sich rechtzeitig überlegen, wie er an sein Geld kommen will.

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Beitragvon martinsgarten » 09.08.2013 16:14

Der litauische Vorschlag zeigt: Wenn eine Bank pleitegeht, bekommen auch die kleinen Sparer ihr Geld keineswegs sofort.
Bis zu vier Wochen – 20 Arbeitstage – werden die Sparer nur mit dem Notwendigsten auskommen müssen: Sie dürfen 100 bis 200 Euro täglich abheben – mehr nicht.
Der EU-Rat unter der Leitung des von niemandem in Europa gewählten Präsidenten Herman Van Rompuy hatte ursprünglich angeregt, die Sparer vier Wochen auf ihr Geld warten zu lassen.

Das ist doch komfortabel - schließlich muß gespart werden - das sind 200 mal 30 = 6.000 - Mein Mitleid hält sich in Grenzen

Das geht denen, die GUTE 1.000 Euro Netto pro Monat, bei Vollzeit und incl. Nachtzulage+Feiertagszulage im Hamsterrad verdienen/bekommen, am Allerwertesten vorbei
.

Dieses Spiel - HAFTUNG - kam doch mit Ansage - seit Zypern !

siehe auch hier
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Beitragvon Midafo » 10.08.2013 15:41

oegeat hat geschrieben:Neue EU-Regel: Sparer müssen um Guthaben unter 100.000 Euro bangen

Im Fall der Pleite der Hausbank werden auch jene Kunden massive Probleme bekommen, deren Guthaben durch die offizielle Einlagensicherung garantiert sein sollen. Der aktuelle EU-Vorschlag sieht vor, dass Kunden im Fall einer Pleite ihrer Bank täglich nur noch maximal 100 bis 200 Euro abheben können. Dieser Zustand kann bis zu drei Wochen dauern. Wer größere Anschaffungen plant, sollte sich rechtzeitig überlegen, wie er an sein Geld kommen will.

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Ich hatte mich vor einigen Tagen schon einmal kritisch gegenüber der angegebenen Quelle geäußert - scheinbar wurde mein Post aber gelöscht...

Mag dieses Forum keine kritischen Äußerungen?
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Beitragvon k9 » 11.08.2013 07:28

Midafo hat geschrieben:......

Mag dieses Forum keine kritischen Äußerungen?


Bei mir rennst du damit offene Türen ein.

Ich halte die Quelle ebenso wie die Schwester-Publikation "Deutsche
Mittelstands Nachrichten" für tendenziös bis unseriös ..... reißerischer
Panik-Journalismus in bester Bild-Tradition.

Positiv an solchen Quellen ist höchstens, dass sie durch Überzeichnung
und Dramatisierung auf bestimmte Sachverhalte in pointierter Form
überhaupt erst aufmerksam machen. Ansonsten gehen solche Nachrichten,
die ja im Kern beachtenswert sind, im allgemeinen Desinteresse, das die
Masse dem Mainstream-Medien-Dschungel entgegenbringt, unter.

Gruß k9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Beitragvon martinsgarten » 18.08.2013 14:59

Sollte man im Hinterkopf haben.

Was spricht noch gegen "raus aus dem Euro"


Zhengzhou - Hamburg
Erster Güterzug aus Zhengzhou in Hamburg eingetroffen

DB-Chef Dr. Rüdiger Grube: „DB Schenker hat für Asienverkehre exzellente Startposition“ • Jungfernfahrt in nur 15 Tagen

Im Auftrag der Stadtverwaltung von Zhengzhou ist DB Schenker Logistikpartner bei der ersten Güterzugfahrt aus der zentral-chinesischen Metropole nach Hamburg. Organisiert wurde die Fahrt von der Hafenentwicklungsgesellschaft in Zhengzhou. Der mit 51 Containern beladene Zug ist am Freitag im Umschlagbahnhof in Hamburg-Billwerder eingetroffen. DB Schenker kümmert sich um alle Abläufe und Logistik-Dienstleistungen außerhalb Chinas.

Vor allem die relativ kurze Fahrzeit aus dem chinesischen Landesinneren, die Ankunft mitten in Europa und die Möglichkeit, Container von hier aus rasch und sicher weiter zu verteilen, sprechen für das Angebot von DB Schenker. Der Zug aus Zhengzhou absolvierte die 10.214 Kilometer lange Strecke durch China, Kasachstan, Russland, Weißrussland und Polen nach Deutschland in einer Rekordzeit von nur 15 Tagen.

DB Schenker verfügt über langjährige Erfahrung auf der euro-asiatischen Route. Schon 1973 reiste ein erster Container auf der Transsibirischen Eisenbahn. 2008 erreichte ein erster Güterzug aus Peking die Hansestadt Hamburg. Und seit 2011 bietet DB Schenker regelmäßige wöchentliche Ganzzugverkehre zwischen China und Deutschland an. Die Kunden kommen hauptsächlich aus der Automobil- und Elektronikindustrie.

„Der wachsende chinesische Warenverkehr, zusammen mit der anhaltenden Verlagerung von produktionsintensiven Industrien ins chinesische Hinterland, bietet viel Potenzial. DB Schenker hat dafür in Asien eine exzellente Startposition“, sagte der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Grube anlässlich der Ankunft des Zuges in Hamburg.

Zhengzhou, die Hauptstadt der Provinz Henan, hat fast neun Millionen Einwohner und gilt als Industriezentrum und wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Als erster internationaler Logistikdienstleister nutzte DB Schenker die neue Verbindung für verschiedene Kunden aus Handel und Industrie. Schon seit drei Jahren ist DB Schenker regelmäßig zwischen China und Deutschland mit Zügen unterwegs; in den vergangenen zwei Jahren wurden mehr als 300 Güterzüge von und nach China auf die Reise geschickt. DB Schenker Logistics ist in China seit Jahrzehnten präsent und verfügt dort über ein dichtes Netz von Standorten in allen wichtigen Wirtschaftsregionen.

https://www.dbschenker.com/ho-de/news_m ... a_zug.html

https://www.dbschenker.com/contentblob/ ... 1-buchholz
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Beitragvon martinsgarten » 18.09.2013 08:46

Ich habe kurz überlegt, ob es witzig ist.
Konnte dann allerdings nicht so richtig darüber lachen.
Den es ist ja in Teilbereichen noch viel schlimmer.
Handwerkerstunde 60 Euro.
Netto bei einem Geringverdiener unter 5,00 Euro.

Dann hat man schon den Faktor 12.

Es zeigt aber, das Volk ist LEIDENSFÄHIG :wink:
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Beitragvon oegeat » 19.09.2013 19:11

BIZ: Die mächtigste Bank der Welt kündigt den Crash an


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Beitragvon oegeat » 21.09.2013 14:23

USA droht erneut die Zahlungsunfähigkeit

Die Republikaner wollen die Gesundheitsreform zu Fall bringen und haben deswegen im Abgeordnetenhaus den US-Haushalt blockiert. Obama kritisiert Republikaner scharf

In den USA droht nach einer umstrittenen Abstimmung im US-Repräsentantenhaus erneut die Zahlungsunfähigkeit des Staates.

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Beitragvon oegeat » 27.09.2013 11:45

nochmal selbes thema .... das ich am 21.9 schon ...
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Beitragvon oegeat » 20.10.2013 12:31

JPMorgan zahlt 13 Milliarden US-Dollar

20. Oktober 2013, 12:48

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ob das einen Einfluß haben wird auf den Aktienmarkt als ganzes .. den auch die Deutsche Bank und andere bekommen ihr Fett ab .....
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