Staatsschulden, Anleihen - Übersicht -wo finde ich was !

Alles was "Off-Topic" ist oder die Märkte ganz allgemein betrifft. Hier findet Ihr Gelegenheit, euch in Form von Grundsatzdiskussionen, Glückwünschen, Streitereien oder Flirts auszutauschen.

Moderator: oegeat

Staatsschulden, Anleihen - Übersicht -wo finde ich was !

Beitragvon oegeat » 14.03.2010 17:28

Hier erstell ich eine Übersicht die das suchen nach den passenden Threads zum posten erleichtern soll.


US Staatsschulden

Deutsche Staatsverschuldung

GRIECHENLAND + der Euro
Griechenland und andere Schuldner - Vergleich

Japan der vorreiter der USA ?
Übersicht der Schulden diverser Länder

GB: Noch mal 200 Milliarden für Banken

Griechenland war gestern - der nächste bitte
Großbritannien rutscht tiefer in die Schuldenfalle



Anleihen eine Blase oder schon ein Heißluftballon ?


Die Problematik des Zinssystems


Ratings und hier der Thread


Eurozone = der „Musterknabe“ in der Frage der Neuverschuldung
- Eurozone 6,3%,
- Japan 9%,
- USA 12%
- UK 13%

Quelle


Wer schuldet wem wie viel ?
Spanien: 238
Griechenland: 45
Protugal: 47
Irland: 184
Italien: 190
Gesamt: 704

Quelle mit Grafik
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Beitragvon oegeat » 10.05.2010 18:31

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Beitragvon oegeat » 23.05.2010 14:13

interessantes PDF
Wettbewerbsfähigkeit - Staatsverschuldung - Abbau ..usw

klug wird´s sein das PDF sich zu sichern ... :roll:
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Beitragvon schneller euro » 30.05.2010 11:27

Kommentare zum Thema Staatsverschuldung und mögliche Lösungsansätze:

Prof. Kenneth S. Rogoff, früherer Chefökonom des IWF und Experte in Sachen Staatsverschuldung:
sieht das eigentliche Probleme der Weltwirtschaft in den USA und nicht in Griechenland. Die Maastricht-Kriterien findet er vorbildlich: tagblatt

Starökonom Professor Gerke zur Euro-Krise, Staatsverschuldung etc. im Video-Beitrag bei br-online
Diverse Kommentare von Prof. Gerke (Präsident des Bayerischen Finanzzentrums): BFZ

Kai Konrad, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin am 14.5.09: Staatsverschuldung: „Es gibt keine Patentlösungen“ bei merkur-online

Professor Max Otte und Professor Ulrich Blum: wenige Jahre mit fünf oder gar zehn Prozent Inflation ausreichen, um den Anteil der Staatsschulden am BIP wieder auf ein erträgliches Niveau sinken zu lassen.plusminus
Professor Otte, sein Buch aus demJahr 2006: Der Crash kommt, die neue Weltwirtschaftskrise und wie sich darauf vorbereiten goldseiten

Japan hat die höchste Staatsverschuldung der Welt. Nach Ansicht des renommierten Volkswirtes Richard Koo sind die hohen Ausgaben aber ohne Alternative – ein zu harter Sparkurs würde eine Deflationsspirale in Gang setzen. Er empfiehlt den USA und Großbritannien einen ähnlichen Kurs: welt.de

Bill Gross von PIMCO (einem der größten Vermögensverwalter der Welt) und Manager des weltgrößten Anleihenfonds: „Staatsbankrotte als einziger Ausweg aus dem Schuldendilemma“ fondsprofessionell

Eric Le Coz von Carmignac (z.Z. erfolgreichste europäische Fondsgesellschaft) am 19.3.2010:
Gläubigerschutz (nach dem Vorbild des Chapter 11 des US-Insolvenzgesetzes) ist keine realistische Lösung für den Problemfall Griechenland: fondsprofessionell

Eine hohe Staatsverschuldung wird zur Bedrohung für den Konjunkturverlauf, so Dr. Eberhardt Unger von "fairesearch" fondscheck

US-Notenbankchef Ben Bernanke warnt die Politik eindringlich vor einer Einmischung in die Geldpolitik der Zentralbanken
handelsblatt

Spanien das immobile Land: faz vom 29.5.10
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Beitragvon k9 » 30.05.2010 20:13

@Schneller Euro

Danke dir, das ist eine schöne Zusammenstellung - vor allem:
durchweg seriöse und ernstzunehmende Quellen.

Gruß k-9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Beitragvon martinsgarten » 20.07.2010 17:12

Credit Crunch 2010: Kreditkrise zermalmt US-Wirtschaft

Laut Martin D. Weiss von Moneyandmarkets.com haben die ausstehenden US-Schulden nun Niveaus erreicht, die niemals wieder zurückgezahlt werden können.
Die Regierung der Vereinigten Staaten und ihre Behörden haben – mit Abstand –

- den größten Berg zinstragender Schulden (USD 15,6 Billionen),

- die größte Anhäufung unbesicherter Verbindlichkeiten (über USD 60 Billionen),

- das größte jährliche Defizit (USD 1,6 Billionen) und

- die größte Auslandsverschuldung (USD 4,8 Billionen).“

Gesamter Beitrag
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Beitragvon oegeat » 28.07.2010 23:51

Bitte achtet wo was rein gehört ! Allgemeines ja okay hier rein ..aber was wie das vor mir gepostete gehört eindeutig US Thread rein ........

hier ein Paar Grafiken ! die auch US lastig sind ... :roll: okay
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Beitragvon oegeat » 14.10.2010 23:35

gefunden im www inkl kommentar...

Die Staatsschulden als Prozentsatz der jährlichen Wirtschaftsleistung (BSP bzw. BIP) zu betrachten, macht Sinn, weil es die Schulden in Verhältnis setzt zur Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Ob Schulden "hoch" sind oder „gering“, hängt bei einer Privatperson wie beim Staat von der Höhe seiner gesicherten Einnahmen ab.
Eine Staatsverschuldung von 100 Prozent des BSP heißt, dass die Schuldenhöhe gleich dem Jahresneuwert der jeweiligen Volkswirtschaft ist. Da aber die „gesicherten Einnahmen“ der Staaten weniger als 50 Prozent des BSP betragen („Staatsquote“), sind bei einer Verschuldung von 100 Prozent vom BSP die Staatseinnahmen von mehr als zwei Jahren vollständig verpfändet.

An der Schuldenentwicklung dieser vier Länder wird deutlich, dass Kriege eine deutlich größere Belastung für den Staatshaushalt waren als zum Beispiel die Weltwirtschaftskrise 1929ff.
Erst die moderne Staatsverschuldung erreicht in Friedenszeiten ein Ausmaß, das mit großen Kriegen vergleichbar ist. Daher gibt es aus dieser Schuldenkrise auch keinen anderen Ausweg als den Staatsbankrott. Jedes Kriegsende setzte eine Masse von Produktionskapazitäten frei, die für ein relatives und/oder absolutes Sinken der Schuldenlast sorgen konnten. Dieser „leichte“ Ausweg fehlt nun.

Noch einige historische Anmerkungen zur gelben Schulden-Kurve Japans:
Der Anstieg der Verschuldung auf fast 50% des BSP ab 1877 geht zurück auf den Aufstand der alten Feudalklasse (Samurai) unter Saigo Takamori.
Der nächste Anstieg 1905 um rund 50 Punkte auf rund 70% war Folge des Krieges mit Russland.
Die japanischen Staatsschulden in der Weltwirtschaftskrise stiegen nur um rund 20 Punkte (von 40% auf 60%).
Der 2. Weltkrieg brachte für Japans Verschuldung einen Anstieg von 60 auf 200% (plus 140 Prozentpunkte).
Seit 1990 beträgt der Verschuldungsanstieg Japans mehr als 100 Punkte (von 50 auf 170%). Der IWF rechnet mit einem weiteren Anstieg der japanischen Verschuldung auf 200% des BSP (seit 1990 plus 150 Punkte).
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Beitragvon martinsgarten » 12.11.2010 20:11

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Ländern und deren Finanzierungsbedarf für 2011.
Im nächsten Jahr benötigen alleine diese 15 Länder rund USD 10 Billionen zur Refinanzierung ihrer bestehenden Schulden und zur Finanzierung ihrer laufenden defizitären Staatshaushalte.

Die in der Grafik aufgeführten Länder der Eurozone (Griechenland, Belgien, Italien, Frankreich, Portugal, Irland, Spanien, Deutschland und Finnland) benötigen in 2011 atemberaubende USD 1,97 Billionen, um ihre überbordenden Staaten am Leben zu halten.
Jedem sollte klar sein, dass dies nicht ewig gut gehen kann und der Weg des leichtesten Widerstands für die Keynesianer darin besteht die Gelddruckmaschinen anzuwerfen und parallel dazu die Steuern zu erhöhen.

Quelle
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Beitragvon oegeat » 18.11.2010 12:05

quelle

Finanzzierungsbedarf einiger Staaten (2010-2011) - Quellen : FMI / Wall Street Journal, 10/2010

10 Jahres "Papiere"
Spanien-Irland-Portugal-Griechenland
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Beitragvon raketen101 » 25.11.2010 19:08

Staatsschuldenquoten im internationalen Vergleich:!:

----------klicken------------
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Beitragvon martinsgarten » 25.11.2010 19:25

Danke - jetzt steht es hier wie Beton !

z.B. Italien - da spare ich mir schon einmal die Meinung.

das ist eine Tabelle aus der Sendung: "Schätzen sie mal" was 2011 wird.

zu diesem Thema sprechen wir uns ineinem Jahr wieder


Italien:
2010: 116,7
2011: 117,8 :lol:
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Beitragvon oegeat » 21.12.2010 14:12

AAA bis C ..wie geht das hier Europas Ranking
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Beitragvon oegeat » 12.01.2011 23:07

Gegenüberstellung
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Beitragvon martinsgarten » 20.02.2011 15:46

Handelsbilanz D

Peter - 20. Februar 2011
@ert
das folgende habe ich nicht verstanden
“Das ganze ist doch nur noch Kosmetik weil anscheinend kein anderer mehr das Schuldgeldsystem über neue Kredite füttert.
Und das ist schon Heftig: Wir haben unseren XXL-Aufschwung, alles soll boomen – aber keiner braucht Schuldgeld um zu expandieren – was ist hier faul?
Ich meine ganz viel!”
Danke für eine kurze Erläuterung für einen interessierten Unwissenden!!

wonko - 20. Februar 2011
“irgednwie” müssen die Exporte ja finanziert werden…

Die Exportnationen liefern nicht nur die Leistung (Waren+DL), sondern auch deren Finanzierung.
“Irgendwie” muß das Geld ja stets jene erreichen, welche “auf Pump” konsumieren.
Das gesamte System basiert darauf.
Können die einen ihre Nachfrage nicht (mehr) finanzieren – so können die anderen logischerweise auch nicht (mehr) produzieren und liefern.

… das Ergebnis dieses Spiels ist absehbar: Überschuldung.
Und die Ursache der Problematik ist auch bekannt: die Ungleichverteilung.

… anstatt das Geld aus den Kapitalerträgen umständlich über die Banken ins Ausland zu verteilen, damit sich jene dort deutsche Produkte kaufen können und wir hier Arbeit haben, wäre es doch sehr viel besser, man würde diese Kapitalerträge gleich sozialisieren und über ein BedingungslosesGrundeinkommen im eigenen Lande verteilen – und dadurch diese Nachfrage im eigenen Land finanzieren.

So, wie es momentan und die ganzen letzten Jahre läuft und gelaufen ist, ist Deutschland nichts anderes als eine Kolonie:

Die Leistung verlässt das Land – und im Gegenzug erhalten wir wertlose Schuldzettel.

Die Kapitalverwalter und Besitzer leben wie der Adel im Mittelalter – und das Fußvolk muß dafür schufften.
… und was passiert, wenn sich “urplötzlich” herausstellt, daß die Schuldscheine wertlos sind? – Richtig: dann kommt dafür der Steuerzahler auf…

noch eine Zahl: die Summer der Handelsbilanzüberschüsse Deutschlands seit 1950 beläuft sich auf 2,43Billionen EUR.
mit 3% zinseszinslich (Inflationsausgleich): 3,74 Billionen EUR.

Willkommen in der Exportkolonie Deutschland

Quelle
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Beitragvon oegeat » 24.03.2011 13:26

Die 10 größten Staatspleiten im Überblick
01 Sowjetunion, 1991
02 Weimarer Republik, 1933
03 Argentinien, 1982 und 2001
04 Brasilien, 1999
05 Russland, 1998
06 Süd-Korea, 1997
07 Türkei, 1977
08 Mexiko, 1982
09 Philippinen, 1997
10 Ecuador, 1999

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Beitragvon oegeat » 18.04.2011 00:06

Kritische Zinsschwellen und Haircuts

In unserem Jahresausblick 2011 stellten wir eine Übersicht mit kritischen Zinssätzen dar. „Kritische Zinsschwelle“ bedeutet, dass ein Land, das 30 Prozent oder mehr seiner Steuereinnahmen für Zinszahlungen aufwenden muss, in die Gefahrenzone des Staatsbankrotts gerät. Neben der kritischen Zinsschwelle stellen wir den aktuellen Zinssatz dar. Bei der Berechnung des aktuellen Zinssatzes wurde die Annahme getroffen, dass sich ein Staat jeweils zur Hälfte am langen und am kurzen Ende refinanziert.

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Beitragvon oegeat » 09.05.2011 17:36

wann diverse Anleigen fällig werden hier

hier Griechenland....
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Beitragvon oegeat » 10.07.2011 19:30

die Grafik ist inteesant (wenn ich sie richtig lese) quelle


rund 6 % der Steuereinnahmen in Deutschland gehen für Zinsen drauf

USA sind´s 7,5% etwa ... Italien 10 % !! Japan über 20% der Steuereinnahmen und bei der Türkei unglaubliche 33% also jeder 3te Steuereinnahme .......... :shock:

http://i2h.de/a92894
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Government Bond Yields Worldwide

Beitragvon thallo » 12.07.2011 12:21

Krisenbarometer: Anleihen-Renditen in den Industrienationen

Staatsanleihen+Spreads
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:-)

Beitragvon Ingo-Karottensuppe » 02.08.2011 22:02

uuuuups
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Beitragvon oegeat » 05.08.2011 12:48

"Wir sehen die zweite Welle der Finanzkrise"

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den artikel stell ich wegen dem Bild rein ........
so als Übersicht :wink:
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Beitragvon martinsgarten » 05.08.2011 13:33

kleine Korrektur der Daten - mein "besonderer Liebling GB" :wink:

"Die Entwicklung des Bruttoschuldenstandes des Staates, inklusive dem Effekt aus den eingegangenen Verpflichtungen durch die staatlichen Interventionen im Finanzsektor, seit Q1 2000 im Chart.
Der Bruttoschuldenstand des Staates Ende 2010 mit 2,3227 Billionen GBP, entsprach 154, 9% des nominalen BIPs!"

Quelle
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Beitragvon oegeat » 13.10.2011 08:50

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Beitragvon oegeat » 31.10.2011 12:46

:wink:
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Beitragvon oegeat » 11.11.2011 11:21

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Beitragvon oegeat » 23.11.2011 09:39

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Beitragvon kurtanton » 07.01.2012 21:04

Dasselbe ist nicht das Gleiche.
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Beitragvon kaalexs » 15.01.2012 08:43

Neun auf einen Streich: S&P-Rating, die Euro-Zone oder wer wem vertrauen kann
von SLE am 14. Januar 2012 in Allgemein

Standard & Poor´s hat gestern die Kreditwürdigkeit von Frankreich und Österreich um eine Stufe von AAA auf AA+ heruntergesetzt. Das Rating von Malta, der Slowakei und Sloweniens wurde ebenfalls um jeweils eine Stufe zurückgenommen. Die Bonität von Italien, Spanien, Portugal und Zypern verschlechterte sich um zwei Stufen. (1)

Am Donnerstag hatte das Handelsblatt berichtet, dass auch Fitch angekündigt hat, nach Abschluss einer laufenden Überprüfung und Neubewertung der Risiken könnte noch im Januar die Kreditwürdigkeit einiger Euro-Staaten herabgestuft werden. (2) Es könnte also bald noch dicker kommen.

Ebenfalls am Freitag wurde berichtet, der US-Präsident Barack Obama habe in einem Brief an den Präsidenten des Repräsentantenhauses, John Boehner, eine weitere Anhebung der US-Schuldengrenze um 1,2 Billionen Dollar verlangt, weil dies nötig sei, um Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. (3) Die aktuelle Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar wurde allerdings bereits im Frühjahr letzten Jahres überschritten. Bereits Ende November hatte die US-Staatsverschuldung die Schwelle von 15 Billionen US-Dollar überschritten (4) und ist somit allein zwischen Juni und Ende November um 700 Milliarden Dollar gestiegen. Der Kongress hat nun 15 Tage Zeit, um auf Obamas Aufforderung zu reagieren.

Für Großbritannien sieht es in puncto Gesamtverschuldung – also die Schulden von Staat, Wirtschaft, Finanzsektor und Haushalten zusammengenommen – selbst im Vergleich zu den USA dramatisch aus, wie Steve Keen jüngst sehr schön dargelegt hat: Die Verschuldung von Privatwirtschaft und privaten Haushalten liegt nach offiziellen Daten im Vereinigten Königreich zusammengenommen bei 450 Prozent, wobei allein 250 Prozent auf den Finanzsektor entfallen. (5) Nach Daten von Morgan Stanley sieht es sogar noch schlechter aus. Die Ratingagentur gibt für Staat, Wirtschaft, Finanzsektor und Haushalte in Großbritannien einen Gesamtschuldenstand von 950 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) an, wobei die Schuldenquote des britischen Finanzsektors alleine mit 600 Prozent des BIP veranschlagt wird. (6) Dagegen nehmen sich die Schulden von Staat (81 Prozent), Realwirtschaft und Haushalten (knapp über 100 Prozent bzw. knapp unter 100 Prozent des BIP) bescheiden aus. Gleichwohl bekommt Großbritannien von den großen drei Ratingagenturen nach wie vor die Top-Bonitätsnote.

Gemäß der Daten des Internationalen Währungsfonds ergibt sich für nachfolgend aufgeführte EU- und Industriestaaten bezüglich der Staatsschuldenquote (Staatsverschuldung in Prozent des Bruttoinlandsproduktes) folgendes Bild (Daten Stand September 2011) (7) (8):

■Frankreich: 86,81 Prozent
■Deutschland: 82,64 Prozent
■Österreich: 72,33 Prozent
■Italien: 121,07 Prozent
■Malta: 66,26 Prozent
■Slowakei: 44,94 Prozent
■Slowenien: 43,64 Prozent
■Spanien: 67,42 Prozent
■Portugal: 106,03 Prozent
■Zypern: 63,96 Prozent
■Japan: 233,10 Prozent
■Großbritannien: 80,76 Prozent
■USA: 100,05 Prozent
Dazu muss berücksichtigt werden, dass in der Euro-Zone sowohl erhebliche Stützungsmaßnahmen zur Sicherung der Staatsfinanzen kriselnder Euro-Staaten ergriffen wurden als auch Maßnahmen zur Eindämmung der Staatsverschuldung. In den Vereinigten Staaten ist bisher nichts dergleichen geschehen. Stattdessen wurde im Zuge der Finanzmarktkrise Jahr für Jahr schlicht die Schuldengrenze angehoben – noch 2006 lag sie bei knapp 9 Billionen Dollar. (9) Kommt der US-Kongress der Forderung Obamas nach, womit gerechnet wird, steigt sie 2012 auf 15,5 Billionen Dollar.

Vor dem Hintergrund der Entwicklung fällt es zunehmend schwer nachzuvollziehen, nach welchen Kriterien die großen Ratingagenturen Standard & Poors, Moody´s und Fitch Bonität von Staaten bewerten – zumal sich gezeigt hat, dass im Krisenfall die Staaten auch für die Schulden des Finanzsektors geradestehen müssen.

Für Ratingagenturen sind ebenso wie für die Finanzmärkte Glaubwürdigkeit und Vertrauen entscheidende Geschäftsgrundlagen. Doch beides geht mit jedem weiteren schwer nachvollziehbaren und deswegen umstrittenen Rating sukzessive verloren. Die große Aufmerksamkeit und Aufregung, die Ratingentscheidungen bezüglich Staatsanleihen seit Monaten in Presse und Medien erhalten bzw. entfalten, indizieren unerschütterliches Vertrauen in die Bonitätsurteile, sind aber trügerisch. Denn vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit Top-Ratings für strukturierte Wertpapiere, die sich im Zuge der US-Immobilienkrise massenhaft als toxisch herausstellten, werden Investoren sich zunehmend die Frage stellen müssen, inwieweit sie bei Anlageentscheidungen noch auf die Ratings der großen Ratingagenturen vertrauen können – sofern sie nicht gesetzlich dazu verpflichtet sind. Ein gebranntes Kind scheut bekanntlich das Feuer und die Nervosität an den Finanzmärkten ist aufgrund der fragilen Stabilität hoch. Wo die größten Risiken liegen, ist keineswegs ausgemacht.

Damit ist die Lage auch für Ratingagenturen kritisch. Ist das Vertrauen erst einmal weg, wird es für Ratingagenturen schwierig werden, es wieder zurückzuerlangen. Bedeutungsverlust wäre damit vorprogrammiert.

von Stefan L. Eichner
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Beitragvon oegeat » 10.02.2012 15:04

Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon oegeat » 06.05.2012 19:33

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Beitragvon martinsgarten » 30.07.2012 18:13

siehe da - die pro Kopf Verschuldung der Banken.
Absoluter Spitzenreiter - LUXENBURG !!!
Da versteht man auch, warum der Junker so am Euro hängt.
Fällt der Euro - zerlegt es Luxenburg !
(ca. ab min 20)


Eurokrise: Staatsverschuldung 1950 - 2011- Generationenvertrag ade - Hans Werner Sinn - ifo IBTimes
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Beitragvon Azrael_74 » 01.08.2012 11:03

@ Martinsgarten

Dem stimme ich nicht zu: Luxemburg hat ein positives Nettoauslandsvermögen von über 80% des Bips. Es ist also ein sehr reiches Land.

Die Zahlen unten könnten daher kommen, dass viele Ausländer ihr Geld in Luxemburg anlegen ... die Kundenanlagen sind dann die Schulden/Verbindlichkeiten der Banken. Die Folge sind hohe Bankbilanzen und halt wenig Einwohner im Fall von Luxemburg.

Ich geh also davon aus, dass sich die Bankenschulden unten durch die Summe der Bankbilanzen des Landes dividiert durch die Einwohner berechnet. Demnach wären auch die Bankenschulden pro Kopf in der Schweiz, Monaco oder Lichtenstein wohl extrem hoch. Das heißt aber nicht, dass diese Länder grundsätzlich instabil sind ... eher das Gegenteil.
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Beitragvon martinsgarten » 01.08.2012 13:04

Dem stimme ich nicht zu: Luxemburg hat ein positives Nettoauslandsvermögen von über 80% des Bips. Es ist also ein sehr reiches Land.

Die Zahlen unten könnten daher kommen, dass viele Ausländer ihr Geld in Luxemburg anlegen ... die Kundenanlagen sind dann die Schulden/Verbindlichkeiten der Banken.

Das ist sicher richtig !
LUX hat hoch 2 das gleiche Problem wie D, ist zusätzlich aber absolut Bankenlastig.
Was passiert den mit dem "Auslandsvermögen" ?
Es steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit in Anleihen diverser Schuldenländer.
Es ist daher W - wie weg !
Ich gehe weiterhin davon aus, dass der Sinn schon weiss was er sagt.
Es ist seine Tabelle !
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Beitragvon martinsgarten » 26.08.2012 11:24

... eine 12-Jährige hat es begriffen .. :lol:

Staatsverschuldung

++++++++++

edit oegeat
Diskusion wer mag hier
http://www.trader-inside.de/viewtopic.php?p=72667#72667
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Beitragvon martinsgarten » 26.08.2012 18:49

Außenhandel in 2011.

Der Absolute Loser mit D ist F.
Ein Minus von 35 MRD - das hat was !
Ich kann da nicht mehr erkennen, das F noch eine Kraft in der Schuldenkrise ist.
Die Leistungsfähigkeit von F wird überschätzt

unterm Strich bleibt ein PLUS von sage und schreibe 158.084 Mio Euro im Gegenwert von bunten Papierforderungen.
dafür kann man an 7,9 Mio zusätzliche Arbeitslose pro Jahr 20.000 Euro zahlen. Und das Jahr für Jahr.
Die Kann sich D als Tapete an die Wand kleben.
Das müßte doch als Reparationszahlung nach WK 2 langsam reichen.
Der dt. Michel müßte sich langsam fragen - wofür drehe ich dieses Hamsterrad ?
Wir importieren mit dem Nachfolger der LIRA teure Rohstoffe, veredeln sie, um sie dann zu verschenken.
Und darauf sind wir noch stolz.
Wahnsinn, wer hat dich geboren ?
Mit diesem Überschuß könnte man mit einer neuen DM
.

Quelle
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Beitragvon oegeat » 25.12.2012 20:41

Staatspleiten seit 1800

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Beitragvon oegeat » 12.01.2013 17:20

So ein CAC :roll:

Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel
Eine neue Regelung ermöglicht es den Euro-Ländern künftig, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein.

Die Abkürzung steht für "Collective Action Clause", zu deutsch "Kollektive Handlungklausel". Alle neuen Staatsanleihen der Euro-Zone enthalten ab diesem Jahr eine solche Klausel. Das klingt für Laien unverständlich und viele dürften glauben, davon nicht betroffen zu sein - wer besitzt schon Staatsanleihen.


Es kann praktisch jeden treffen

Doch in jeder Lebensversicherung, in jedem privaten Rentensparvertrag stecken solche Papiere. Und mit CAC können die Staaten künftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es praktisch jeden treffen.

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