Zypern und die Folgen ......

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Moderator: oegeat

Zypern und die Folgen ......

Beitragvon oegeat » 31.03.2013 01:02

Für Anleger, Inhaber von Sparbüchern und Unternehmen bedeutet die Ankündigung von Knot eine Aufforderung zur sofortigen Neu-Orientierung. Denn wenn es seit Zypern noch Zweifel gegeben haben sollte, dass die Bank-Einlagen nicht mehr sicher sind, mit Knots trockener Erklärung ist es amtlich.

Für mittelständische Unternehmen ist dies eine besonders schlechte Nachricht, weil sie aus praktischen Gründen kaum Alternativen zu einem Bank-Konto haben. Sie müssen jedoch, wie alle anderen, damit rechnen, über Nacht enteignet zu werden – und zwar dort, wo es sie am empfindlichsten trifft: Bei der Liquidität. Wenn der Staat kommt wie der Dieb in der Nacht, dann kann ein Unternehmen die Gehälter nicht mehr auszahlen und gerät in akute Insolvenz-Gefahr (wie das konkret aussieht, hat ein IT-Unternehmer dokumentiert – hier).

Unter Umständen müssen die Unternehmen nun überlegen, wieder größere Bar-Bestände im Unternehmen selbst zu horten. Vielleicht gibt es sogar die Rückkehr der klassischen „Lohntüte“ – wo den Mitarbeitern das Geld bar ausbezahlt wird.

Die kalte Entschlossenheit der Zentralbanken, nun auf Kosten der Bank-Kunden aufzuräumen, macht jedenfalls deutlich: Das Geld, das man sich erarbeitet hat, und das man für den Betrieb eines Unternehmens braucht, gehört überall hin – bloß nicht auf die Bank.


Quelle
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Beitragvon martinsgarten » 31.03.2013 08:46

so siehts aus
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Beitragvon kurtanton » 31.03.2013 15:42

"Vielleicht gibt es sogar die Rückkehr der klassischen „Lohntüte“ – wo den Mitarbeitern das Geld bar ausbezahlt wird."

Kann mich noch daran erinnern. Stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem Unternehmen und es war auch ein gutes/besseres Gefühl.
Dasselbe ist nicht das Gleiche.
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Beitragvon oegeat » 31.03.2013 16:02

martinsgarten hat geschrieben:so siehts aus



ja hier der Artikel
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon Turon » 13.04.2013 03:59

EU hat sich mit Zypern vollkommen übernommen....

Nicht mit der Aufnahme.

1) Noch vor wenigen Monaten haben die zypriotischen Banken den Stresstest gut überstanden ;).

2) Der Haircut (also Guthabenschnitt) mag durchaus Sinn machen, aber wieviele echte Zyprioten hatten schon so ein Vermögen?

3) Was man in Zypern macht, dass macht man jetzt auch schon in Spanien (doch da geht es zur Zeit NOCH NICHT) darum Spareinlagen zu beschneiden. ;) Die beschneiden dort jetzt alle andere Formen von Einlagen zum Beispiel Immofonds.

4) Das Zypern klein ist mag ja sein... doch es kann und wird als Blaupause dienen für Europa. Erst wird der Schuldner an die Mauer gefahren, dann sein Gläubiger. Es wird mit einem Schuldenschnitt EU - weit enden.


Denke ich. Ob ich Recht behalte spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, welche Basis man sich für morgen, übermorgen in paar Jahren heute erschafft.
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Beitragvon Turon » 21.04.2013 22:35

Schäuble ist jetzt auch der Meinung das man überall in Europa "Zypern" sollte. Auf deutsch gesagt.... dass in Zypern nur bis zu 45% gezypert worden ist, können die schon mal vergessen, denn, das Geld bleibt gesperrt, bis man weiß wieviel notwendig sein wird... und das heißt konkret, es werden 70%.

http://www.welt.de/wirtschaft/article115454455/Schaeuble-will-Bankkunden-an-Rettung-beteiligen.html

Meine Haltung zum Thema ist: man sollte sich generell warm anziehen. Diese Haircut wird höchst deflationär wirken.
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Beitragvon k9 » 22.04.2013 07:11

Turon hat geschrieben:.....

Meine Haltung zum Thema ist: man sollte sich generell warm anziehen. Diese Haircut wird höchst deflationär wirken.


Vielleicht muss sich ja auch Herr Schäuble im Herbst etwas wärmer anziehen,
wenn ihm in Gestalt der AfD ein kühler Wind aus einer neuen Richtung
entgegen bläst.

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Beitragvon Turon » 22.04.2013 12:57

Meinst Du?

Ich glaube nicht, dass ein Finanzminister der sich vor einiger Zeit von einem Herr Schreiber einen ganz netten Betrag hat überreichen lassen, überhaupt irgendwelche Skrupel haben wird.

Mache Dir da mal keinen Kopf, dass die AfD in Deutschland zu ernster Bedrohung wird, halte ich für ein Gerücht. Aus dem einfachen Grund, die Leute werden erst dann aufwachen, wenn sie merken... das es gegen sie ist und nicht gegen die "Superreichen" die man besteuern will, weil sie nichts anderes tun als Geld auf den Konten zu parken.

Genauso diese erbärmliche Jagd nach kriminellen Steuerhinterziehern via Steuer CDs. Ich frage mich hier wirklich echt wer hier richtig kriminell ist. Erstens: Kauf von Hehlerware. Zweitens: illegal erbrachter Beweis. Drittens: unautorisierter Kauf
auf Kosten des Steuerzahlers. Viertens: die Quelle hat die Datensätze geklaut, und das ist Verstoß gegen Datenschutzgesetz.


Solange solche Politiker und solche Wohltäter die "Reichen" jagen.... ist Deutschland für mich genauso ein Land wie die Sowjetunion, eine Bananenrepublik.
Leider aber - das muß man auch sagen.... Schäuble/Merkel muß man einfach angesichts der Politiker der SPD/Grünen einfach als alternativlos begreifen.

Was soll den Steinbrück eigentlich bei Obama? Oder Gabriel? Die können sich noch nicht mal selbst den Reißverschluss in der Hose zumachen - und schaffen wohl bald noch Berufe wie staatlich anerkannte Hosenstahlzumacher.

Das soll nicht heißen, daß ich Schäuble/Merkel gut heiße. ;)
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Beitragvon k9 » 22.04.2013 14:56

Ganz ernst habe ich das mit der AfD nicht gemeint - ich fände aber sehr gut,
wenn sich diese Partei etablieren sollte. Alleine, um ein wenig Unruhe zu stiften.

Was ich aber ernst meine, ist folgendes:

Solange in diesem Land die große Masse genug Geld für preiswerte Discounter-
Lebensmittel und für billige Unterhaltungselektronik hat - und das hat sie -
solange wird es hier keinen, aber auch gar keinen Aufstand geben.


Und Merkel und Co sind schlau genug, genau das sicher zu stellen.

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Beitragvon Turon » 22.04.2013 21:05

Du meinst also, es wird eine Abwrackprämie für I-Phone und Samsung Handys geben? ;)

Natürlich wäre es ganz gut wenn AfD das Ganze ein wenig aufmischen würde. Nur:
ich denke die AfD bekommt Zulauf, weil sie sich an Genscher, Brandt und Kohl in der Politik orientieren will (also typisch Wahlkampfgetöse) und geregelte Rückabwicklung des Euros einfordert.... was sich mit dem Namen Kohl schon mal gar nicht vereinbaren lässt, genauso wenig mit der Interesse der Unterstützer der FDP.

Und am Ende wird die Partei auch noch dazu benutzt, damit Merkel und Co ihre Politik weiter treiben können.... vielleicht ist sie dazu auch noch entstanden.

Fakt ist in meinen Augen in Europa wird sich nicht viel ändern, es sei denn der Mob wird von allen Illusionen beraubt werden. Und das wird dann der Fall sein, wenn es tatsächlich dazu kommt, dass man in der EU den Währungsschnitt macht.

Die Geschichte der Enteignungen zeigt ganz eindeutig, bevor es passiert ist, wussten gut informierte in Voraus Bescheid, Leute die Ökonomie verstehen und Wirtschaftsgeschichte verstehen ebenso, und als der Mob es endlich begriffen hat, war es schon zu spät größere oder kleinere Vermögen zu retten.

Ein bestes Beispiel dafür ist das Festhalten der Masse an diversen Aktien.... es sind eben die Kleinanleger die bis zur Insolvenz des Unternehmens auf eine Erholung der Aktie, des Unternehmens usw. warten.

Genau das Selbe ist das mit dem Euro und dem System. Nur ich denke, der Flächenbrand wird woanders entstehen und dann nach Deutschland kommen.
Bis dato sind Parteien wie die Piraten, oder AfD wie auch einst die Grünen
nur die Parteien die die Trotzwähler binden.

Trotzdem, diesen schrägen Vogel würde ich am liebsten sofort in den Arsch treten, wenn ich nur könnte (wie kann man denn bloß nur so einen Stuss reden)

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/wolfgang-schaeuble-wir-verteidigen-den-euro-nicht-aus-grosszuegigkeit/8090462.html
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Beitragvon k9 » 23.04.2013 07:06

Wenn es nötig ist und die Politik das so will, wird es nicht nur Abwrackprämien
für I-Phones geben sondern auch garantierte Teilnahmenan Custing-Shows,
Zuschüsse für Pay-TV für Hartz-IV-Empfänger und freien Eintritt zu Bundesligaspielen.

Es wird in Derutschland keine wirklichen Umwälzungen geben, weil in diesem
Land kein revolutionäres Potential vorhanden ist.

Die Masse wird schleichend enteignet. Sie merkt es nicht und demzufolge
empfindet sie es nicht als Enteignung (Wenn es eine Inflation von 4% gibt
und 0,5% Zinsen auf's Sparbuch, "dann ist es eben so", wird man sagen)

Die Masse hat weder Gold noch Illusionen.

Sollte Gold für das Papiergeld-System zum Problem werden, wird es verboten.

Sollten Illusionen für die Politik zum Problem werden, wird man sie bedienen.

So einfach ist das.

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Beitragvon Turon » 24.04.2013 01:40

Es wird in Deutschland keine wirklichen Umwälzungen geben, weil in diesem
Land kein revolutionäres Potential vorhanden ist.


Diesen Satz habe ich schon mal gehört. Von Josef Stalin. Der Deutsche wird immer seine Fahrkarte einlösen, bevor er in den Zug einsteigt.

Die Masse wird schleichend enteignet. Sie merkt es nicht und demzufolge
empfindet sie es nicht als Enteignung (Wenn es eine Inflation von 4% gibt
und 0,5% Zinsen auf's Sparbuch, "dann ist es eben so", wird man sagen )


Stimme zu! Die Masse will jetzt wieder Merkel wählen, weil die SPD Mist gebaut hat.
;)

Die Masse hat weder Gold noch Illusionen. Sollte Gold für das Papiergeld-System zum Problem werden, wird es verboten.


Ja.... ich stamme aus Polen. In den Jahren zwischen 1988 bis 1995 war ich grundsätzlich Schwarzfahrer. (In den Zügen). Die meisten von Euch kennen das Gesicht eines gerade eben bestochenen Fahrkartenprüfers.

Dabei sind das wirklich wichtige Erfahrungen. Und ja, Du hast Recht die Masse hat in Deutschland kein Gold. 64 Jahre Wohlstand, hat auch den Verstand ausradiert.
Ich habe von meinem Opa noch so etwas wie Gold geerbt. Genauer genommen war das 4 Gramm Gold, in einer 5 Rubel Münze. Aus dem Jahre 1898.

Er bekam es von einem Russen, der Angst hatte um seine Familie, und er selbst (mein Opa verdankte das Leben wegen einer andere 1/20 Unze.

Aber ich kann Dir versichern.... sobald Du hinter die Oder Neisse Grenze oder hinter französischer Grenze schaust und im Süden erst wo die Österreicher und Schweizer völlig anderes Bewusstsein haben.... ja... da tut sich in diesem Rahmen viel mehr.

----------------

Ich kann jedem empfehlen, auch hier bei Aktien .... tut genau das andere was die Masse um Euch tut.

Die Wahrscheinlichkeit da einen Volltreffer zu landen ist höher!

Hör mal wir kommen zu diesem Thema nochmal zurück, ich bin gerade beim aufarbeiten davon was diese 100.000 Euro Grenze bedeutet.

Das ist offenbar die 4. Enteignungsinstanz.
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Beitragvon k9 » 24.04.2013 05:57

Turon hat geschrieben:...... ich bin gerade beim aufarbeiten davon was diese 100.000 Euro Grenze bedeutet.

Das ist offenbar die 4. Enteignungsinstanz.


Das ist ja nicht das eigentliche Problem. 100.000 kann man splitten.
Nur wird es nichts nützen, weil man Mittel und Wege finden wird, an
jedes Depot zu gehen.

Im Moment wird die Masse psychologisch darauf vorbereitet. Der
unsägliche und maßlos übertriebene Rummel um Uli Hoeneß zeigt,
wofür man den Boden vorbereitet.

Ich will Hoeneß nicht in Schutz nehmen, er hat sich strafbar gemacht.
Nur ist das nichts besonderes und passierte und passiert immer wieder.

Was wir sehen, ist die Instrumentalisierung dieses Vorfalls, um den
Nährboden für eine Neidkultur zu bereiten, die jeden für "reich" hält,
der mehr als 50.000 EUR im Jahr hat. Und wer "reich" ist, ist sowieso
ein Verbrecher.

Verbrecher müssen bestraft werden. Das tut man am besten, indem man
ihnen ihr Geld abnimmt, sie haben es ja "unrechtmäßig" erworben, z.B.
durch "Spekulation" mit Aktien, was ein anständiger Deutscher ja nicht tut.

Mit dem so enteigneten Geld kann man erstens die "armen" Südstaaten
der EU unterstützen und zweitens der immer größer werden Schicht von
Halb-Analphabeten in Deutschland ein noch dichteres soziales Netz weben.


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Beitragvon Turon » 26.04.2013 23:39

Hi k9

Das ist ja nicht das eigentliche Problem. 100.000 kann man splitten. Nur wird es nichts nützen, weil man Mittel und Wege finden wird, an jedes Depot zu gehen.


Das stimmt, daher gilt hier das Gesetz der Spieltheorie. wenn man Steuersklaven über Konto, Datensätze usw. beschneiden kann, sollte man einen Teil außerhalb diesen Schranken etwas erhöhen. Wir haben hier keine andere Wahl.
Im Moment wird die Masse psychologisch darauf vorbereitet. Der
unsägliche und maßlos übertriebene Rummel um Uli Hoeneß zeigt,
wofür man den Boden vorbereitet.


Ablenkungsmanöver. Da stellt sich der Schäuble hin und bezichtigt alle.

Ich will Hoeneß nicht in Schutz nehmen, er hat sich strafbar gemacht.


Schäuble und Kohl auch.

Nur ist das nichts besonderes und passierte und passiert immer wieder.

Was wir sehen, ist die Instrumentalisierung dieses Vorfalls, um den
Nährboden für eine Neidkultur zu bereiten, die jeden für "reich" hält,
der mehr als 50.000 EUR im Jahr hat. Und wer "reich" ist, ist sowieso
ein Verbrecher.


Man will die Masse auf Kosten von wenigen instrumentalisieren. Wenn man für die Masse was tun soll, da beginnt man bei der Homo-Ehe.

Verbrecher müssen bestraft werden. Das tut man am besten, indem man
ihnen ihr Geld abnimmt, sie haben es ja "unrechtmäßig" erworben, z.B.
durch "Spekulation" mit Aktien, was ein anständiger Deutscher ja nicht tut.


Zur Zeit hört man dass weltweit Gold/Silber Run passiert. Wenn die Amis kein Gold kein Silber kaufen, kaufen sie Waffen. Also irgendwie passiert dort so etwas, wie Gerechtigkeit. Oder nicht?


Mit dem so enteigneten Geld kann man erstens die "armen" Südstaaten
der EU unterstützen und zweitens der immer größer werden Schicht von
Halb-Analphabeten in Deutschland ein noch dichteres soziales Netz weben.


Als die polnische Versicherungsgesellschaft an die Börse ging, versprach die Regierung, dass das Geld was eingenommen wurde über PZU verwendet wird um Belastungen der Bürger zu reduzieren. Nachher hieß es .... ja wollten wir ja tun. Wir sind ja EU, und da müssen wir mitwirken.


Es STELLT SICH ABER NICHT DIE FRAGE am Ende wie wir dazu stehen. Es kommt einzig um alleine darauf an, bei Konsequenzen zu tragen möglichst eigenen Anteil zu reduzieren.

Und hier wären wir bei Hoeneß. Ehrlich, die Aufgeblasenheit des Sport Vereins Bauern Münchens geht mir tierisch auf den Sack. Am Ende kommt Hoeneß frei,
oder er bekommt 1,5 Jahre auf Bewährung. Wo ist das Problem?

Ich habe damit keinen Problem das Hoeneß hier öffentlich zur Schnecke gemacht wird. Wir sind tagtäglich der Zeuge davon, dass andere auf Kosten der Masse zur Verantwortung gezogen werden, weil man Banken auf Kosten der Allgemeinheit rettete, auf Kosten der Allgemeinheit diverse Staaten gerettet werden, (vorerst)

ich für meinen Teil habe aufgehört die Organisation Staat überhaupt ansatzweise ernst zu nehmen.

Für die ist es nur ein Spiel.

Nichts weiter. Wie schlachte ich einen Bauerntrampel, damit die Masse denkt,
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Beitragvon slt63 » 18.10.2013 07:52

Nachtigall ick hör dir trapsen....

Die große Enteignung: Zehn Prozent „Schulden-Steuer“ auf alle Spar-Guthaben
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 17.10.13, 03:50 | 454 Kommentare

Die große weltweite Enteignung wird konkret: Der Internationale Währungsfonds verlangt eine allgemeine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent für jeden Haushalt in der Euro-Zone, der auch nur über geringe Ersparnisse verfügt. Das Geld soll für den Schulden-Dienst verwendet werden. Damit sollen die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden. Dieses Konzept habe sich bereits nach dem Ersten Weltkrieg in Europa bewährt. Der Vorstoß sollte jeden Sparer in höchste Alarm-Bereitschaft versetzen.

........

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Beitragvon Papstfan » 18.10.2013 17:53

Die 10 % - Meldung hab ich auch gelesen.
Frage: sind nur Spar-Guthaben gemeint? Oder auch Kapital-Anlagen? Und was ist mit Immobilien?
ora et labora!
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EU bereitet Richtlinie für Blitz-Zugriff auf Bank-Konten vor

Beitragvon oegeat » 29.02.2016 09:43

Um die Banken-Krise in Europa nicht im Crash münden zu lassen, werden Zwangs-Beteiligungen von Sparern und Einlegern künftig viel schneller exekutiert als in Zypern: Eine Banken-Rettung wird an einem einzigen Wochenende durchgezogen. Der Bank-Kunde sieht erst am Montagmorgen, dass sein Konto belastet wurde.

Die EU arbeitet bereits an einem Masterplan, um die Kontoinhaber stärker mit in die Bankensanierung einzubeziehen. Für den österreichischen Insolvenzrecht-Experten Hans-Georg Kantner vom Kreditschutzverband 1870 ein Weg in die richtige Richtung.

Die EU arbeitet mit Hochdruck an dem Plan zur schnelleren Bankenrestrukturierung.

Bei Banken-Rettungen Europa soll es schneller gehen als in Zypern, so Kantner:

„Von Freitagabend bis Montag soll in Zukunft das Ganze abgeschlossen sein und im Idealfall merken das die Kontoinhaber gar nicht. Sie würden dann nur am Montagmorgen sehen, dass ihr Konto belastet wurde. So kann man verhindern, dass ein Bank-Run passiert und das Banken vorübergehend geschlossen werden. Im Laufe dieses Jahres ist mit einer entsprechenden Richtlinie zu rechnen, aber noch ist viel von Nebel umhüllt“.

Vor allem die Höhe der Einlagensicherung steckt noch tief in der Nebelwand: Bisher hatten alle Europäer gedacht, ihre Einlagen seien automatisch bis 100.000 Euro gesichert.

Die Wahrheit ist: Es ist überhaupt nichts gesichert.

Die Banken drohen bereits, nicht mehr weiter in eine nebulöse Einlagensicherung einzahlen zu wollen (hier).

Tatsächlich ist der Sparer seit vielen Jahren am Risiko einer Bank beteiligt – freilich meist, weil er geglaubt hat, dass die Bank das Geld zur Verwahrung von ihm übernimmt.

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