Gespräche über Indices

Alles was "Off-Topic" ist oder die Märkte ganz allgemein betrifft. Hier findet Ihr Gelegenheit, euch in Form von Grundsatzdiskussionen, Glückwünschen, Streitereien oder Flirts auszutauschen.

Moderator: oegeat

Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 07.07.2016 19:32

Hier kann alles diskutiert werden an Meinungen rund um die Indices und Börse.

Ich fange mal an mit einem Auszug aus dem Index Radar , von heute:

DAX: Eher schwach als stark
Franz-Georg Wenner und Andreas Büchler - bekannt aus Börse Online, n-tv und DAF arbeiten mit weltweit einzigartigen Methoden aus der Mathematik und Statistik. Mit System zu wissenschaftlich bewiesenem Erfolg in der Geldanlage.

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Index-Radar
Der Markt nähert sich dem Unterstützungsbereich um 9200/9300 noch schneller als erwartet. Dort könnte er kurz pausieren, doch auf lange Sicht ist dies vermutlich nicht die Endstation auf dem Weg nach Süden.




Die Zwischentiefs Ende Juni sowie mehrere, im Tageschart erkennbare Bodenbildungen aus dem Vorjahr lassen um 9200/9300 Kaufinteresse erwarten. Dieses dürfte allerdings nicht stark genug sein, um den Deutschen Aktienindex dauerhaft zu stabilisieren. Ein weiterer Absturz in Richtung 8900 ist zu erwarten, ausgeprägter sind sogar erst die Wendebereiche um 8500 oder sogar 8150. In dieser Bandbreite sollte auch dauerhaft ein Boden gebildet werden können.




Anleger können kleinere Erholungen nutzen, um Short-Positionen aufzubauen oder aufzustocken. Eine Spekulation auf fortgesetzt fallende Kurse ist weiterhin aussichtsreicher als die Wette auf eine längere Aufwärtsbewegung. Ein passendes Papier haben wir beispielsweise am Ende dieser Analyse vorgestellt.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon trutz » 10.07.2016 13:38

Schöne Idee der Thread hier!

Es gibt einen ETF von Lyxor auf den MSCI World Consumer Staples Net Total Return Index. Enthalten sind Basiskonsumgüter.
Ich habe mal den Flossbach Multiple Opp. und den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen als Vergleich angeführt. Flossbach hat ja in seinem Fonds, unter seinen "Qualitätsaktien" auch einige Basiskonsumgüter hoch gewichtet.
Auffallend ist, dass der ETF Msci World Consumer Staples bereits noch oben ausgebrochen ist!! Ist dieser ETF evtl. doch ein Vorreiter für die Marktbreiten Indizes, bzw. gelten diese Aktien ja auch vielen Vermögensverwaltern zunehmend als Ersatz für Renten. :roll:

https://www.comdirect.de/inf/etfs/detai ... ks=true&e&
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon schmidi2 » 11.07.2016 22:48

fressen und saufen (UND RAUCHEN) läuft immer :mrgreen: :mrgreen: GRUß SCHMIDI
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 13.07.2016 07:25

Autos auch.
Genuine Parts steht bei mir an erste Stelle zum Kauf.
Der größte Autozulieferer in den USA. Steht bei mir im Musterdepot, mit 14% im Plus.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon oegeat » 13.07.2016 09:53

Chrysler... oder ...
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 14.07.2016 06:43

oegeat hat geschrieben:Chrysler... oder ...


Was meinst Du damit?
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 15.07.2016 07:07

trutz hat geschrieben:Schöne Idee der Thread hier!

Es gibt einen ETF von Lyxor auf den MSCI World Consumer Staples Net Total Return Index. Enthalten sind Basiskonsumgüter.
Ich habe mal den Flossbach Multiple Opp. und den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen als Vergleich angeführt. Flossbach hat ja in seinem Fonds, unter seinen "Qualitätsaktien" auch einige Basiskonsumgüter hoch gewichtet.
Auffallend ist, dass der ETF Msci World Consumer Staples bereits noch oben ausgebrochen ist!! Ist dieser ETF evtl. doch ein Vorreiter für die Marktbreiten Indizes, bzw. gelten diese Aktien ja auch vielen Vermögensverwaltern zunehmend als Ersatz für Renten. :roll:

https://www.comdirect.de/inf/etfs/detai ... ks=true&e&


Kann natürlich sein. Wenn Märkte steigen steigen auch Konsumtitel oft mit. Ich weiss nicht welche im MSCI Cosumer alle drin sind.
Cosumer aus den USA kann man eigentlich gut halten. Die sind aber schon recht teuer.Mir, zu teuer.
Ich sehe nichts anderes als einen trading Markt, nach oben wie unten schwach unter hoher Volatilität.
Es gibt keinen Trend, ich wäre schon froh, wenn es endlich mal einen Trendwechsel geben würde.

Grüsse
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 16.07.2016 07:27

Im Musterdepot, daraus bediehne ich mich, wenn ich einsteige. Ich denke, bis Oktober kann man womöglich warten, mit langfristigen Anlagen. Es ist gerade ein trading Markt. Eine Trendwende sehe ich noch nicht.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 23.07.2016 20:17

Schon erstaunlich das dieser Terror keinerlei Einfluss mehr auf die Börsen hat. Wahrscheinlich weil es keine Kriege sind, wie vorher unter Bush und es sich hierbei lediglich um Einzelschiksale im Zuge eines Anschlags handelt? Dazu noch das viel zu billige Geld, das rein läuft in die Märkte. Ich gehe davon aus, das es zu den Wahlen in den USA (Zeitpunkt) rappeln wird. Spätestens wenn es nicht vorher noch einen groén Anschlag selbst in Deutschland geben wird. Ist jedenfalls vieles völlig irrational geworden...
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon Kato » 23.07.2016 21:09

Gebe dir abs. recht, aber diese "keine Euphorie" ja die abs. Skepsis vor dem Crash (der kommt, nur wann ?), treibt die märkte immer höher,
aber spannend wird es , wenn alle raus wollen, wann auch immer das sein wird.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 25.07.2016 22:53

Ich spreche solche Kursziele nun hier aus weil hier, in diesem Thread auch drüber gesprochen werden kann. Ab und an werde ich auch einen Chart eingeben aber dieser Thread ist kein Tageschgeschäft :)
Ich sage es noch einmal, sage ich ja schon seit Mai.

Für mich gibt es für dieses Jahr zwei Lows:

- 8700

- 9300
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 25.07.2016 23:07

Lev Dax ETF habe ich drin. Muss mal schauen wie es sich entwickelt hat. Treibende Kraft ist das nicht.Ich beobachte das eben, deshalb ist es im Musterdepot.Der entäuscht völlig.Im Trend, wird der sich super entwickeln. Das Nikkei ETF wird nicht vernünftig angezeigt.
Den ALLIANZ ROHSTOFFFONDS - A - EU
R DIS .... den beobachte ich jetzt näher. Thyssen Krupp auch. Sind viele gute Titel drin die eine gute Performance zeigen.Thyssen könnte jetzt zünden, mit steigendem Markt.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 31.07.2016 19:13

Wie gesagt, ich gehe davon aus, das die 8700/9300 das Jahreslow sind. Allerdings gibt es nur noch wenig Aufwärtspotential bevor es eine Korrektur geben wird. Die Luft nach oben wird nach 11% in wenigen Wochen erst einmal dünner.
Ich kann jedoch weit und breit keinen Crash sehen, der den DAX aktuell unter die letzten lows führen sollte. GAP Schluß zu 9650., kann ich mir vorstellen, als Max. Ich sehe den DAX zum Jahresende höher als aktuell.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon oegeat » 03.08.2016 15:15

Harmonicdrive hat geschrieben:.....
.ich kann jedoch weit und breit keinen Crash sehen....


Interessant wie sieht man so was?
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 03.08.2016 18:00

Mein Indikator dafür ist der MACD ab weekly. Im monthly dreht er sogar leicht nach oben, an der Mittellinie. Natürlich kann ich die geopolitische Lage nicht vorhersagen. Kippt eine italienische Bank, gibt es einen großen Terroranschlag oder Krieg? Faktor X bleibt nun mal immer.
Natürlich sehen wir alle wie sich Geld offensichtlich aufbläst, nur messbar ist das nicht denn die Geldmenge steigt nicht dramatisch an. Deflation haben wir bei den Banken bzw. in deren Bilanzen aber keine Güterpreisdeflation. Das regt zum denken an :) Natürlich kann das nicht so weiter gehen aber wie Japan zeigt, kann das lange so weiter gehen nur denke ich, das Japan auch kein Paradebeispiel dafür ist also wird man irgendwann durch steigende Zinsen die Luft raus lassen müssen.
Gegenfrage, woran erkennst Du ob ein crash kommt?
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 06.08.2016 19:01

Hallo trutz

Welche Farbe hat denn der ETF von Lyxor auf den MSCI World Consumer Staples Net Total Return Index in Deinem Comdirekt Chart?
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 06.08.2016 19:08

Harmonicdrive hat geschrieben:Ich spreche solche Kursziele nun hier aus weil hier, in diesem Thread auch drüber gesprochen werden kann. Ab und an werde ich auch einen Chart eingeben aber dieser Thread ist kein Tageschgeschäft :)
Ich sage es noch einmal, sage ich ja schon seit Mai.

Für mich gibt es für dieses Jahr zwei Lows:

- 8700

- 9300


Ich denke nicht, das es in diesem jahr so laufen wird wie im letzten Jahr. Davon bin ich schon zu Jahresbeginn ausgegangen bzw. ab April hatte ich es erkannt. Es ging also zu Beginn des Jahres im Vergleich zum Vorjahr runter und nicht hoch, und zwar ordentlich runter auf die Jahreslows.
So, da der MACD im DAX sowohl im weekly als auch im Monthly nach oben zu drehen scheinen denke ich nun, das es auch zum Jahresende nicht so verlaufen wird wie zum letzten drittel des vergangenen Jahres. Ich sehe also nicht nur keinen kommenden crash sondern zum Jahresende hin höhere Kurse als jetzt. Es würde sogar Sinn machen wenn die Indices steigen würden. Es würde die Rohstoffpreise mitziehen und somit die Inflation anheizen. Einen Einbruch erwarte ich allerdings, sollte die FED die Zinsen erhöhen. Da könnte es noch einmal Krach geben.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon trutz » 06.08.2016 22:39

Harmonicdrive hat geschrieben:Hallo trutz

Welche Farbe hat denn der ETF von Lyxor auf den MSCI World Consumer Staples Net Total Return Index in Deinem Comdirekt Chart?


Es ist der schwarze Chart. 126% in fünf Jahren (in diesem Vergleich der Beste). Klar, sehe das ähnlich wie Du, bei den KGV`s würde ich auch nicht mehr Haus und Hof auf die Konsumer setzen.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 06.10.2016 07:45

Großreinemachen vor der US-Wahl: Gold stürzt ab

von Henrik Voigt

Liebe Leserinnen und Leser, am 08. November wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Angertreten sind die Kandidatin des sozialistischen Establishments Clinton (Demokraten) und ein poltriger Rebell und erklärter Wall-Street-Gegner auf Seiten der konservativen Republikaner namens Trump. Dieser warnte zuletzt mehrfach vor einem Börsencrash und kritisierte mehrfach die Geld- und Wirtschaftspolitik der amtierenden US-Regierung. Was würde Trump im Vorfeld der Wahl in die Hände spielen? Eine Pleite der Deutschen Bank samt anschließender Kettenreaktion an den Märkten. Ein Absturz der Börsen in den USA. Ein steigender Goldpreis. Punkt eins und drei sind inzwischen erst einmal vom Tisch. Punkt zwei (Börsenabsturz) konnte bisher ebenfalls verhindert werden. Die Börsen laufen seit Monaten seitwärts, obwohl sie eigentlich in Euphorie ersaufen. Bei der Deutschen Bank war es einfach, den finalen Crash aufzuschieben. Gerüchte über eine Einigung im US-Justizstreit (Reduzierung der Strafzahlung der Deutschen Bank von 14 auf 5 Mrd. Dollar) hievten den angeschlagenen Aktienkurs der Pleitebank wieder über die bereits gebrochene Unterstützung bei 11 Euro und verhinderten damit zunächst einen crashartigen Zusammenbruch. Die „Einigung“ kam also genau im rechten Moment. Ganz zufällig. Dem Goldpreis machte man gestern mit zwei gezielten „Meldungen“ den Garaus Meldung 1: „Der Präsident der regionalen Notenbank von Richmond, Jeffrey Lacker, hat sich in einer Rede für schnelle Leitzinserhöhungen in den USA ausgesprochen. Angesichts der guten Lage auf dem US-Arbeitsmarkt und einer Inflationsrate in der Nähe des Zwei-Prozent-Ziels der Fed müsste der Leitzins eigentlich schon bei 1,5 Prozent oder höher liegen.“ Offizielle Botschaft: Die Fed muss ganz schnell die Zinsen anheben, Gold wird deshalb überflüssig. Unser Kommentar: Vor allem nicht stimmberechtigte FED-Mitglieder wie Lacker treten seit fast zwei Jahren immer wieder verbal auf Zinspedal, ohne dass sich dies auch nur annähernd in Zinsschritten manifestieren würde. Kein Wunder, denn wäre es anders, wäre die US-Wirtschaft längst in eine tiefe Rezession gestürzt. Die eigentliche Botschaft der Entwicklung aber wurde geschickt unterschlagen: Weil die Fed es versäumt hat, rechtzeitig die Zinsen anzugeben, kann sich die Inflation nun ungehindert ausbreiten, was wiederum gut für Gold als Inflationsschutz ist. Meldung 2: Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge arbeitet die Europäische Zentralbank (EZB) bereits an einem Ausstieg aus ihrem Wertpapierkaufprogramm. Vor dem offiziellen Ende des QE-Programms werde man die Wertpapierkäufe pro Monat um 10 Milliarden Euro senken. Offizielle Botschaft: Auch die EZB wird aus ihrem QE aussteigen. Gold wird bald überflüssig. Unser Kommentar: Natürlich muss es für das EZB QE auch ein Ausstiegsszenario geben. Die Frage ist eben nur, wann es dazu kommt. Und da hat sich nicht das Geringste geändert. Das Programm soll noch bis mindestens März 2017 laufen. Der Zeitpunkt des Ausstiegs soll weiter von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängen (also am Sankt-Nimmerleins-Tag stattfinden). Eine Verlängerung über März 2017 hinaus sei weiter möglich. Wo ist da die Neuigkeit? Außer vielleicht diese hier: „Der EZB-Sprecher Michael Steen bestreitet, dass die EZB über ein "Tapering", also über eine schrittweise Reduzierung der Ankäufe, diskutiert hat.“ Der EZB scheint das Thema nicht so sehr unter den Nägeln zu brennen wie manchen Kreisen der Goldpreis. Wie sich die beiden beim näheren Hinschauen völlig belanglosen Nachrichten auf den Goldpreis ausgewirkt haben, das schauen wir uns in meinem zweiten Beitrag an. Herzliche Grüße, Ihr Henrik Voigt
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 08.10.2016 20:22

Einer kauft SNB-Aktien wie wild

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Wer-kauft-heimlich-massenhaft-SNBAktien/story/24547144

Interessant auch das Aktienportfolio der Schweizer Nationalbank:
Dateianhänge
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 17.10.2016 22:08

Ich sehe es genauso nur das ich keinen Oktobercrash ala 1987 erwarte.




S&P 500 Analyse: Das sieht nach mehr aus

von Henrik Voigt

Liebe Leserin, lieber Leser,

die US-Leitbörse spielt Pingpong. Am Donnerstag brachen die Kurse kräftig ein, als die kurzfristig wichtige Unterstützung des S&P 500 bei 2150 Punkten brach. An der nächsten Unterstützung bei 2120 Punkten fanden sich jedoch sofort wieder Käufer. Am Ende des Donnerstags blieb eine potenzielle Bodenkerze übrig.

Am vergangenen Freitag zeigte sich das Bild dann genau umgekehrt: Stärke zu Handelsbeginn, Anstieg bis an die zuvor gebrochene Unterstützung bei 2150 Punkten, danach sofort Verkaufsdruck und Schluss nahe den Tagestiefs – kurzum: Eine potenzielle Toppingkerze. Nach dem Bullenkonter gleich wieder ein Bärenkonter. Was sagt uns das?
S&P 500 Tageschart

Die Nervosität ist hoch. Anschlusskäufer finden sich auf höheren Kursniveaus nicht. Eine weitere Kurserholung ist zwar möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich. Die Kurse sollten im Wochenverlauf weiter einbrechen.

Wenn der Index schon mal so deutlich auf Korrekturkurs ist, kann er diesen Modus auch gleich richtig ausreizen. Ein erneuter Beschuss der 2120er Unterstützung dürfte zu deren Bruch führen. Dann werden die Stopps knapp unterhalb dieser Marke abgeräumt und es kommt zu einem „Ausrutscher“. Also einem unerwartet heftigen Abverkauf.

Im Chart sähe das Ganze dann ziemlich dramatisch aus: Lange nicht mehr gesehene, große rote Tageskerzen in Folge. Passend zum Crashmonat Oktober. Aber das ist offenbar das Einzige, was diesen Markt wirklich bereinigen kann.

Zu lange haben sich die Anleger zu sicher gefühlt. Wer sagt, dass es wirklich so kommt? Niemand. Aber es ist äußerst unwahrscheinlich, dass sich die US-Anleger vor der diesmal als so dramatisch wahrgenommenen US-Präsidentenwahl am 08. November in Scharen aus der Deckung wagen werden.

Und selbst wenn, werden sie in diesem Markt keine Bäume ausreißen können, weil sie bereits viel zu stark investiert sind. Von daher ist eine heftige Korrektur vielleicht genau das, was den Markt aus der Lethargie der letzten Monate reißen muss.

Möglicherweise sehen wir einen großen Crash wie zuletzt im Jahr 1987. Oder diese Korrektur entpuppt sich als letzte günstige Kaufgelegenheit vor der nächsten großen Rally. Egal was kommt: Wir positionieren uns wie immer in Trendrichtung.
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Re: Gespräche über Indices

Beitragvon ist gegangen worden » 05.11.2016 21:56

oegeat hat geschrieben:
Harmonicdrive hat geschrieben:.....
.ich kann jedoch weit und breit keinen Crash sehen....


Interessant wie sieht man so was?


Im Zuge der Präsidentschaftswahlen gehe ich davon aus das der Bereich von 9800- 10200,im Dax das Low sind. Egal wer gewinnt.

Ich werde ab 10200 oder drunter folgendes kaufen:

Lufthansa

Daimler

RWE

Allianz

Henkel

DBX Levdax

Nikkei Levdax

Allianz Rohstoffonds

Käufe werden wahrscheinlich in einem neuen Thread eingebettet werden-oder Musterdepot Thread
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