Prognosen für 2017

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Prognosen für 2017

Beitragvon oegeat » 21.12.2016 00:56

Wie jedes Jahr (2016 hier ) so wollen wir auch hier Prognosen von Banken, Fonds und Investmentgesellschaften hier sammeln !
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Re: Prognosen für 2017

Beitragvon oegeat » 21.12.2016 00:59

Dax 2017: Die Luft nach oben wird dünner
von Lothar Gries

Stand: 23.11.2016, 16:11 Uhr


Donald Trump wird US-Präsident, Großbritannien verlässt die EU, Frankreich und Deutschland gehen wählen. Die Politik dürfte 2017 mehr denn je das Wohl und Wehe an den Kapitalmärkten bestimmen.

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Re: Prognosen für 2017

Beitragvon oegeat » 21.12.2016 01:01

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Goldman Sachs: Zehn Prognosen für 2017

Beitragvon oegeat » 21.12.2016 01:10

1. Erträge an den Aktienmärkten nur leicht verbessert gegenüber diesem Jahr
Nach Einschätzung von Goldman Sachs dürfte der S&P 500 Ende 2017 bei 2.200 Punkten stehen und damit nur geringfügig höher als aktuell. Am stärksten dürften die asiatischen Aktienmärkte (außer Japan) zulegen. Erwartet wird hier ein Return von 12,5 Prozent. Am anderen Ende des Spektrums soll der japanische Aktienmarkt am stärksten sinken. Für den Topix Index erwartet Goldman Sachs ein Minus von 3,7 Prozent. Ausländische Investoren sollten sich nach Einschätzung von Goldman wegen einer Fortsetzung der Euro-Abwertung von deutschen Staatsanleihen, für die auf Dollar-Basis ein Minus von 11 Prozent erwartet wird, fernhalten.

2. US-Politikagenda: Fokus auf Wachstum und Reflation
Donald Trump wird seine Politik vor allem auf die Erhöhung der Infrastrukturausgaben ausrichten (im Gegensatz zu Handelsbeschränkungen) und damit das Wachstum ankurbeln und die Reflationierung der Wirtschaft unterstützen.

3. Sorgen wegen US-Handelspolitik sind übertrieben
Nach Einschätzung von Goldman Sachs droht trotz des Wahlsiegs von Donald Trump nicht unmittelbar ein Handelskrieg mit Ländern wie Mexiko oder China. Die Risiken für einen Handelskrieg würden vermutlich überschätzt. Trump werde Strafzölle genauso pragmatisch einsetzen wie Obama, allerdings die Bedeutung der Strafzölle mehr betonen.

4. Ausverkauf in den Emerging Markets nur vorübergehend
Der Ausverkauf in den Märkten der Schwellenländer nach dem Wahlsieg von Trump dürfte nach Einschätzung von Goldman Sachs nur vorübergehend sein. Kapital floss aus den Emerging Markets vor allem wegen der gestiegenen US-Zinsen ab. Nach Einschätzung von Goldman Sachs dürfte es im kommenden Jahr damit aber nicht weitergehen. Steigende Zinsen in den USA seien für die Schwellenländer keine Gefahr, sofern sie auch von einem stärkeren Wachstum in den USA begleitet würden.

5. Absicherung gegen Trump mit Short-Yuan-Wette
Die chinesische Währung dürfte nach Einschätzung von Goldman Sachs ihre Abwertung fortsetzen und das Währungspaar USD/CNY auf 7,30 steigen. Mit einer Short-Wette auf den Yuan beziehungsweise mit einer Wette auf ein steigendes Währungspaar USD/CNY sichere man sich nicht nur gegen einen Crash in China ab, sondern auch gegen Handelsrisiken die aus dem Wahlsieg von Donald Trump resultieren, so Goldman.

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USD/CNY
6. Geldpolitik wird sich auf Kreditwachstum fokussieren
Statt die Renditen bei Staatsanleihen zu drücken wird sich die Geldpolitik der Notenbanken nach Einschätzung von Goldman Sachs stärker darauf konzentrieren, das Kreditwachstum zu steuern, indem die Kosten der Kreditvergabe beeinflusst werden. Dabei könnten neue Instrumente zum Einsatz kommen, bei denen die Banken nur dann an billiges Geld der Notenbanken kommen, wenn sie gleichzeitig ihre Kreditvergabe an die Realwirtschaft erhöhen.

7. Umsatz- und Gewinnrezession in den USA beendet
Die sinkenden Umsätze und Gewinne bei US-Unternehmen dürften sich nach Einschätzung von Goldman Sachs im kommenden Jahr nicht mehr fortsetzen. Die operativen Gewinne je Aktie der US-Unternehmen dürften um 10 Prozent zulegen. Der S&P 500 dürfte Ende 2017 moderat höher als jetzt bei 2.200 Punkten stehen.

8. Rückkehr der Inflation in den Industrieländern
Trump dürfte nach Einschätzung von Goldman Sachs durch Steuersenkungen und höhere Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung die Inflation in den USA ankurbeln. Aber auch in Japan, China und Europa dürfte die Inflation wegen höherer Staatsausgaben anziehen, so die Erwartung von Goldman.

9. Keine Kreditkrise bei Unternehmens- und High-Yield-Anleihen
Trotz des schwachen Zustandes vieler US-Firmenbilanzen dürften die Kreditrisiken nach Einschätzung von Goldman Sachs 2017 nicht deutlich zunehmen. Wegen der auf Reflationierung ausgerichteten US-Politik dürfte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gering bleiben.

10. Fed könnte lockere Geldpolitik schneller beenden
Der unter Trump zu erwartende Anstieg der Staatsausgaben durch höhere Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben könnte nach Einschätzung von Goldman Sachs zu einer unbeabsichtigten Lockerung der Finanzierungsbedingungen führen und damit die US-Notenbank Fed zu einer schnelleren Rückführung ihrer lockeren Geldpolitik zwingen. Allerdings sei eine Lockerung der Finanzierungsbedingungen angesichts steigender Renditen und eines stärkeren Dollars keine ausgemachte Sache.

Die Prognosen von Goldman Sachs für 2016 waren übrigens nicht sehr zutreffend. Bereits im Februar zog Goldman Sachs fünf ihrer insgesamt sechs Top-Anlageideen für das Jahr wieder zurück, weil sich alles ganz anders entwickelte als erwartet.

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Re: Prognosen für 2017

Beitragvon trutz » 21.12.2016 14:25

Die Prognose von Sentix würde dann auf eine letzte "Euphorie-Welle" im DAX hindeuten. Für den DAX könnte ich mir so eine Entwicklung durchaus vorstellen, in den USA ist dafür eigentlich schon zu viel Euphorie vorhanden. Evtl. hervorgerufen aufgrund des weiter fallenden Euros?


http://www.onvista.de/news/dgap-news-se ... h-50087151

DAX 14.000 - eine faustdicke Überraschung

Ziemlich allein auf weiter Flur steht sentix Asset Management mit ihrer sehr "bullishen" Aktienmarktprognose für das Jahr 2017. Während die deutschen Banken allenfalls erwarten, dass der Deutsche Aktienindex DAX über die 12.000er Marke klettern könnte, hält sentix einen Kursanstieg von rund 25 Prozent und einen Indexstand von 14.000 Punkten im kommenden Börsenjahr für wahrscheinlich. Die Behavioral Finance-Experten nennen in ihrem Ausblick 2017 dafür gute Gründe. Bereits in den vergangenen Jahren hat sentix durch treffsichere Prognosen abseits des -Mainstreams überzeugt. Der im Ausblick für das laufende Jahr erwartete temporäre heftige DAX- Einbruch wurde bereits im 1. Quartal Realität.

Auf dem falschen Fuß erwischt

Die meisten Anleger - private wie institutionelle gleichermaßen - würden von den nunmehr deutlich steigend erwarteten Aktienmärkten auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Im Rahmen der sentix Jahresbefragung rechneten die rund 5.000 befragten Investoren im Durchschnitt lediglich mit einem DAX- Plus von zwei bis drei Prozent. Nur weniger als fünf Prozent der Anleger halten derzeit ein DAX-Plus im kommenden Jahr von mehr als 20 Prozent für möglich - wobei Privatanleger hier noch eine Spur optimistischer sind als institutionelle Investoren. Ähnlich zurückhaltend sind die Anlegererwartungen für den S&P 500 und den EuroSTOXX 50. Auch dort gehen die Strategen von sentix von einer Überraschung und einem Kursplus von rund 20 Prozent (S&P 500) bzw. 25 Prozent (EuroSTOXX 50) aus.

Manfred Hübner, Gründer und Chefstratege von sentix: "Die aktuell eher moderate Erwartungshaltung vieler Anleger mit Blick auf die Börsenentwicklung 2017 ist zusätzlicher Treibstoff für die Kurse, wenn die Aktienmärkte erst beginnen Fahrt aufzunehmen. Die derzeit vorherrschende Skepsis gefällt uns als Contrarian natürlich besonders."...

...Timing und Risikokontrolle unerlässlich

Eine passive Strategie an der Börse verbietet sich nach Einschätzung von sentix deshalb auch bei dem vordergründig positiven Ausblick. Denn dem Aufbruch zu neuen Höchstkursen dürfte in der zweiten Jahreshälfte 2017 die Ernüchterung in Form einer merklichen Kurskorrektur folgen, wenn die Zinssteigerungen am Anleihemarkt sowie die restriktivere Gangart der großen Notenbanken die Bewertungsrelationen für Aktien deutlich verschlechtern.

Patrick Hussy: "Auf Basis des aktuellen Stimmungsbildes der Anleger und aufgrund unseres Drehbuchs bezüglich Zinsentwicklung und Dollarstärke gehen wir von im Jahresverlauf deutlich schwankenden Börsen aus. Vor allem zwei Dinge sind deshalb für Investoren wichtig: Ein gutes Timing und eine strikte Risikokontrolle."
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Re: Prognosen für 2017

Beitragvon oegeat » 21.12.2016 14:34

trutz hat geschrieben:Die Prognose von Sentix würde dann auf eine letzte "Euphorie-Welle" im DAX hindeuten. Für den DAX könnte ich mir so eine Entwicklung durchaus vorstellen, in den USA ist dafür eigentlich schon zu viel Euphorie vorhanden. Evtl. hervorgerufen aufgrund des weiter fallenden Euros?
DAX 14.000 - eine faustdicke Überraschung....



ich sag dazu siehe meine Prognose ... :mrgreen:
(eine schnelle Zwischen Korrektur nach den Feiertagen ist kein Problem ...)
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Re: Prognosen für 2017

Beitragvon Daumenkino » 29.12.2016 11:34

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