Trump der neue US Präsident und deren Folgen ..

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Moderator: oegeat

Trump der neue US Präsident und deren Folgen ..

Beitragvon oegeat » 22.12.2016 22:41

.............................Unternehmen sollen auf Importe eine Steuer zahlen, die so hoch ist wie die Körperschaftssteuer. An der Wall Street geht man davon aus, daß die Körperschaftssteuer letztendlich von 35 Prozent auf 20 Prozent reduziert wird. In anderen Worten: Für amerikanische Unternehmen würden sich Importe um 20 Prozent verteuern. Die Deutsche Bank schätzt, daß die Verbraucherpreise in den USA dadurch auf bis zu 5 Prozent angefacht werden. Der Schritt hätte stark inflationäre Folgen..............................................

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Da Exporte durch Steuervorteile wiederum begünstigt werden sollen - und im Grunde verbilligt werden - ist gleichzeitig mit einer einschneidenden Erholung der US Handelsbilanz zu rechnen. Laut Schätzungen der Deutschen Bank, würde das Defizit von etwa 2 Prozent nahezu vollends ausgeglichen werden, was nahezu 400 Milliarden Dollar entspricht. Es würde zu einer deutlichen Verschiebung des Welthandels kommen.


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Beitragvon schneller euro » 23.12.2016 16:14

fundresearch:
Zitat: "... Robeco: Wir Wissen Einfach Nicht, Was Trump Tun Wird ... Hinter sechs Bereichen steht nach wie vor ein großes Fragezeichen – von Einwanderern bis zur Infrastruktur
Für Anleihen gibt es nur begrenzt gute Nachrichten, und es wird von Details abhängen, wie es mit Aktien weitergeht..."
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Re: Trump der neue US Präsident und deren Folgen ..

Beitragvon slt63 » 01.08.2017 13:11

Voltairenet.org, immer wieder interessant zu lesen!

Das US-Establishment gegen den Rest der Welt
von Thierry Meyssan

Die amerikanische herrschende Klasse fühlt sich durch die internationalen von Präsident Trump gestarteten Veränderungen bedroht. Sie hat sich gerade zusammengeschlossen, um ihn unter die Kontrolle des Kongresses zu stellen. Sie hat in einem einstimmig beschlossenen Gesetz Sanktionen gegen Nordkorea, Iran und Russland verordnet und die Investitionen der Europäischen Union und China zunichte gemacht. Es gilt für sie, die Politik der Zusammenarbeit und Entwicklung des Präsidenten zu brechen und wieder zur Wolfowitz-Doktrin der Konfrontation und des Vasallentums zurückzukehren.
Voltaire Netzwerk | Bejrút (Libanon) | 1. August 2017
Es ist ein beispielloser Skandal. Der Generalsekretär des Weißen Hauses, Reince Priebus, nahm an der Verschwörung Teil, um Präsident Trump zu destabilisieren und seine Amtsenthebung vorzubereiten. Er sorgte täglich für die Leaks, die das amerikanische politische Leben verdarben, besonders mit denjenigen über die angebliche Absprache zwischen dem Kreml und dem Trump-Team [1]. Durch dessen Entlassung ist Präsident Trump nun mit dem Establishment der Republikanischen Partei, von der Priebus der ehemalige Präsident ist, in Konflikt geraten.

Man bemerke nebenbei, dass keine einzige dieser Leaks über Arbeitspläne und Kontakte der Einen und der Anderen, einen Beweis für die Anschuldigungen erbrachten.

Die darauf folgende Umordnung des Trump-Teams ging ausschließlich auf Kosten der republikanischen Persönlichkeiten und zugunsten des Militärs, das gegen die Vormundschaft des tiefen Staates ist. Die bei der Konventions-Nominierung am 21. Juli 2016 von der republikanischen Partei mit Donald Trump verhandelte Allianz, um das Gesicht nicht zu verlieren, ist tot. Man befindet sich daher in der ursprünglichen Situation: auf der einen Seite der outsider-Präsident der ländlichen US-Mittelklasse, auf der anderen, die ganze von dem tiefen Staat unterstützte herrschende Klasse von Washington (d.h. von dem Teil der Verwaltung, die für die Kontinuität des Staates, d.h. über den politischen Wechsel hinaus, verantwortlich ist).

Offensichtlich wird diese Koalition durch das Vereinigte Königreich und Israel unterstützt.

Was passieren musste ist passiert: die Führungspersonen der Demokraten und Republikaner vereinbarten sich, um die Außenpolitik des Präsidenten Trump zu durchkreuzen und ihre eigenen kaiserlichen Privilegien zu bewahren.

Um dies zu tun, haben sie ein 70-seitenlanges Gesetz über Sanktionen gegen den Iran, gegen Nordkorea und gegen Russland offiziell im Kongress angenommen [2]. Dieser Text gebietet einseitig allen anderen Staaten der Welt, diese Handelsverbote zu respektieren. Diese Sanktionen gelten also gleichermaßen für die Europäische Union, China und für die offiziell angezielten Staaten.

Nur fünf Parlamentarier haben sich von dieser Koalition herausgehalten und gegen das Gesetz gestimmt: Die Abgeordneten Justin Amash, Tom Massie und Jimmy Duncan und die Senatoren Rand Paul und Bernie Sanders.

Die Bestimmungen dieses Gesetzes verbieten der Exekutive mehr oder weniger, diese Handelsverbote abzuschwächen, egal in welcher Form. Donald Trump ist theoretisch vollkommen ohnmächtig. Obwohl er laut der Verfassung ein Veto einlegen könnte, würde es dem Kongress genügen, für den gleichlautenden Text wieder zu stimmen, um es dem Präsidenten aufzuzwingen. Er wird es daher unterzeichnen, ohne die Kränkung durch den Kongress hinnehmen zu müssen. In den nächsten Tagen wird ein neuartiger Krieg beginnen.

Die politischen US-Parteien wollen die "Trump-Doktrin" vereiteln, laut der die Vereinigten Staaten sich schneller als die anderen entwickeln sollen, um die Spitzenposition zu verteidigen. Sie wollen im Gegenteil die "Wolfowitz-Doktrin" von 1992 wieder einführen, laut der Washington seinen Vorsprung gegenüber dem Rest der Welt halten muss, indem es die Entwicklung aller potenziellen Wettbewerber bremst [3]
.........

Die Europäer erkennen jetzt mit Erstaunen, dass ihre Freunde in Washington (die Demokraten Obama und Clinton, die Republikaner McCain und McConnell) alle Hoffnung auf Wachstum in der Union brutal zunichtemachen. Der Schock ist sicherlich hart, aber sie haben noch immer nicht eingesehen, dass der angeblich "unberechenbare" Donald Trump eigentlich ihr bester Verbündeter ist. Ganz hart durch diese Wahl getroffen, die während ihrer Sommerferien stattfand, setzten sich die Europäer in den Standby-Modus.

Wenn keine unmittelbare Reaktion kommt, sind jene Unternehmen, die in die Lösung der Europäischen Kommission zur Energieversorgung in der Union investiert haben, ruiniert. Wintershall, E.ON Ruhrgas, N. V. Nederlandse Gasunie und Engie (Ex - GDF Suez) sind an der Verdoppelung der jetzt vom Kongress verbotenen Nord Stream-Pipeline, beteiligt. Sie verlieren nicht nur das Recht, bei US-Ausschreibungen mitzumachen, sondern auch ihr gesamtes Vermögen in den Vereinigten Staaten. Sie verlieren den Zugang zu den internationalen Banken und können ihre Aktivitäten außerhalb der Union nicht mehr weiter betreiben.
....
Quelle:
Das US-Establishment gegen den Rest der Welt
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