Offene Immobilienfonds

Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

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Beitragvon Fondsfan » 20.10.2011 13:08

"Ich gehe davon aus,dass die Anleger welche investiert bleiben werden,deutlich mehr heraus bekommen als die ca 30 Euro zu denen der Fonds z.Zt. an der Boerse gehandelt wird. "


Ich sehe das genau so und erwäge daher, meine Position,
die ich ohnehin nur über die Börse nach der Schließung
gekauft habe, weiter aufzustocken.

Falls es wirklich auf breiter Front zu eine Inflation kommt,
scheint das eine der interessantesten Anlagen, aber auch
ohne Inflation scheint das interessant zu sein.
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Beitragvon lloyd bankfein » 21.10.2011 19:57

Ergänzend zu den meldungen zum Axa-Immoselect: Die aus den Immobilienverkäufen resultierenden Erlöse werden nun halbjährlich
ausgeschüttet, beginnend voraussichtlich im April 2012. Die laufenden Erträge des Portfolios werden zusätzlich ausgeschüttet.... (aus euro-fondsexpress 42-2011)
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Beitragvon lloyd bankfein » 25.10.2011 18:26

auch den degi international
hat es nun getroffen: .....Aberdeen gab am 25. Oktober 2011 bekannt, dass der Offene Immobilienfonds DEGI INTERNATIONAL zum 15. Oktober 2014 geordnet aufgelöst wird......Im Rahmen der Auflösung plant Aberdeen in sechsmonatigem Turnus Auszahlungen vorzunehmen, erstmals im April 2012. Alle Anleger erhalten pro Anteilschein einen bestimmten Betrag ihres Investments zurück, gleichzeitig sinkt der Anteilpreis ihrer Anlage entsprechend. Diese Methode wiederholt sich halbjährlich nach entsprechenden Veräußerungserlösen über den Zeitraum der gesamten dreijährigen Auflösungsfrist bis zum 15. Oktober 2014. Dabei wird für alle Anleger die gleiche Auszahlungsquote gewährleistet und die geordnete Auflösung stellt die Gleichbehandlung aller Anleger unabhängig vom investierten Volumen sicher....


click zu aberdeen
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Beitragvon Kato » 03.11.2011 18:25

habe unglaubliches gerücht gehört, die allianz bietet anteilsinh. bis febr angeblich 42 euro je anteil, garantiert, wie kann das sein, an der börse 26, wissen die mehr, kann das jemand bestätigen

http://www.presseportal.de/pm/61631/214 ... anwaltlich

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Beitragvon schneller euro » 04.11.2011 18:29

Kato hat geschrieben:habe unglaubliches gerücht gehört, die allianz bietet anteilsinh. bis febr angeblich 42 euro je anteil, garantiert, wie kann das sein, an der börse 26, wissen die mehr, kann das jemand bestätigen


Degi International:
Von dem Angebot der Allianz könnten nur Anleger Gebrauch machen, die ihre Anteile vor der Schließung des Fonds am 17. November 2009 auf Empfehlung der Allianz erworben hätten und die Anteile noch halten würden. Außerdem müssten die Anteile in einem Depot bei Allianz Bank oder Allianz Global Investors liegen. Das Angebot sei bis zum 15. Februar 2012 befristet.

...

SEB Immoinvest:Verkaufserfolge, Liquiditätsquote auf fast 22% erhöht
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Beitragvon Kato » 07.11.2011 09:59

ist das angebot seriös, schein zumindestso, aber warummacht die allianz das...

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Beitragvon Papstfan » 08.11.2011 11:15

Kato hat geschrieben:warummacht die allianz das...
kato


Weil Sie hoffen,damit billiger weg zu kommen
presse-meldung
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Beitragvon Papstfan » 09.11.2011 15:45

OI: Liquiditaetsquoten " .....Spitzenreiter ist der UniImmo: Deutschland mit aktuell über 37 Prozent, gefolgt vom grundbesitz europa mit 31,5 Prozent ...."
und Asset Allocation: Bankguthaben, Geldmarktinstrumente Rentenfondsanteile.
Details vermerkt bei fundres.
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Beitragvon Papstfan » 09.12.2011 12:21

In den verg. Wochen wurde viel gerede, diskuttiert und geschrieben ueber die off. Immofonds. Neue Aspekte gab es m. E. nicht. Seb Immoinvest hat ein kleineres Objekt verkauft, ein groessers (Berlin, Pots.Platz) steht vor dem VK. Wenn dies gelingt,klappt wahrscheinlich auch die Wieder-Eroeffnung.
Seb-News
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Beitragvon Fondsfan » 09.12.2011 15:06

Der SEB Immoinvest hat an der Börse
in letzter Zeit m.E. ziemlich erratische
Kurse.

Da sind wohl diverse Insider am Werk.
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Beitragvon Papstfan » 14.12.2011 15:28

Cs Euroreal: Oeffnung auf naechstes Jahr verschoben, Dachfonds Db Immoflex wird aufgeloest.
Boerse-online


Von hausInvest: ".... hat das Geschäftshalbjahr per 30. September 2011 mit gutem Ergebnis abgeschlossen. Die Wertentwicklung lag zum Stichtag bei 2,7 Prozent p. a. Damit zählt hausInvest erneut zu den besten Offenen Immobilienfonds für Privatanleger, was neben der hervorragenden Produktqualität auch für eine ausgezeichnete Managementleistung spricht. Der Fonds hat seine Stabilität und Verlässlichkeit damit einmal mehr unter Beweis gestellt und gehört in jedes gut strukturierte Anlegerdepot. Vor allem in Zeiten niedriger Zinsen gibt es kaum Anlagen, die ähnlich sicherheitsorientiert ausgerichtet und flexibel verfügbar sind wie hausInvest und dabei gleichzeitig Renditen oberhalb der Inflationsrate erzielen.
Mit einem Volumen von 10,13 Milliarden Euro und 125 Immobilien gehört der Fonds zu den größten Offenen Immobilienfonds in Deutschland. Größe und Qualität gehen bei hausInvest Hand in Hand: Das junge Immobilienportfolio, lang laufende Mietverträge und ein aktives Fondsmanagement sprechen dafür. Zum Stichtag waren rund 72 Prozent der Immobilien im Fonds jünger als zehn Jahre. Mehr als die Hälfte (55,3 Prozent) der abgeschlossenen Mietverträge läuft noch länger als fünf Jahre. Unter Nutzung der jeweiligen Marktzyklen an den verschiedenen Standorten wurden fünf Immobilien in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Kanada gewinnbringend verkauft......"
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Beitragvon Fondsfan » 14.12.2011 16:20

Interessant mal wider, dass manches anders
läuft als man zunächst erwartet:

Die Krise um den Euro mit Inflationsfurcht läßt zunächst
eine Flucht in Sachwerte wie Immobilien erwarten. Das wird
aber bei großen Onjekten offensichtlich von der gleichzeitig
eingetretenen Krecitklemme außerhalb Deutschlands überlagert,
so dass Immobolienkäufe einfach daran scheitern.
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Beitragvon schneller euro » 19.12.2011 15:00

Mitteilung der SEB:
"...wir haben angesichts der aktuellen Ereignisse die für 2011 geplante Wiedereröffnung des Offenen Immobilienfonds SEB ImmoInvest auf das kommende Jahr verschoben. Die sich zuspitzende Staatsschuldenkrise sowie insbesondere die jüngsten Meldungen zweier Mitbewerber am Montag, den 12. Dezember 2011 (Verschiebung der Öffnung des CS Euroreal und der Auflösung des Immobiliendachfonds db Immoflex), haben die Verkaufsgespräche rund um den Potsdamer Platz in Berlin unerwartet und unverhältnis- mäßig stark beeinflusst. Nach all der Energie, die wir gemeinsam in das Ziel der Wiedereröffnung in 2011 gesetzt haben, ist dies eine unerwartete und für uns alle enttäuschende Situation. ...
Die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Paketverkauf
von 4 französischen Immobilien haben zu einer
leichten Anteilpreiskorrektur von ca. minus 11 Cent geführt.
Zugleich steigt jedoch die Liquiditätsquote mit dem
Zugang des Verkaufserlöses des französischen Verkaufsportfolios
von derzeit 17,7 % auf über 20 %. ...
Die Verhandlungen für die Verkäufe einzelner Immobilien
sowie des Potsdamer Platz werden im Jahr 2012 weiter
geführt. Für die Eröffnung wird unverändert am Liquiditätsaufbau
gearbeitet, in Abhängigkeit von der prognostizierten
Höhe der Rückgaben. ...
Ausblick
Für eine nachhaltige Wiedereröffnung muss den anstehenden
Verkäufen ausreichend Zeit eingeräumt werden.
Weiterhin wird alles Erforderliche getan, um den Fonds
so schnell wie möglich, noch vor Ablauf der gesetzlichen
Frist am 6. Mai 2012, zu öffnen
. Über den Fortgang der
Verkäufe werden wir Sie wie gewohnt informieren. ..."

welt-online:"...Die SEB Asset Management ist vorerst damit gescheitert, das ehemalige Daimler-Quartier am Potsdamer Platz zu verkaufen. Die wenigen Kaufinteressenten wollten nur rund eine Mrd. Euro für das Ensemble zahlen; die SEB verlangt allerdings rund 1,48 Mrd. Euro. Der schwedische Vermögensverwalter kann deshalb den seit rund eineinhalb Jahren eingefrorenen Immobilienfonds SEB Immoinvest nicht wie geplant noch in diesem Jahr wieder öffnen. ..."

...

Charts und diverse Infos -> Beitrag vom 27.4.
(demnach ist der Grundbesitz Europa (980700) mit z.Z. ca 4% p.a. (Basis 1 Jahr und 3 Jahre) der performancestärkste der allg. zugänglichen offenen Immobilienfonds)
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Beitragvon drhc » 07.01.2012 11:07

börse hamburg: ...bei den Fonds mit den höchsten Wertsteigerungen habe im Dezember ein offener Immobilienfonds den ersten Platz belegt: Performancespitzenreiter sei der DEGI International mit einem Plus von 27,6 Prozent gewesen. "Beim DEGI International stieg der Preis von 23 Euro auf 30 Euro. Bei den großen institutionellen Anlegern stand dieser Fonds im Fokus, da diese für die kommenden Wochen einen höheren Liquidierungsbetrag erwarten", sage Breckling.
"Dazu kommt, dass der Kurs von 23 Euro deutlich unter dem Nettoinventarwert von mehr als 43 Euro lag ...
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Beitragvon Fondsfan » 07.01.2012 15:36

drhc hat geschrieben:börse hamburg: ...bei den Fonds mit den höchsten Wertsteigerungen habe im Dezember ein offener Immobilienfonds den ersten Platz belegt: Performancespitzenreiter sei der DEGI International mit einem Plus von 27,6 Prozent gewesen. "Beim DEGI International stieg der Preis von 23 Euro auf 30 Euro. Bei den großen institutionellen Anlegern stand dieser Fonds im Fokus, da diese für die kommenden Wochen einen höheren Liquidierungsbetrag erwarten", sage Breckling.
"Dazu kommt, dass der Kurs von 23 Euro deutlich unter dem Nettoinventarwert von mehr als 43 Euro lag ...


Ich könnte mir vorstellen, dass die Empfehlung dieses Fonds in der
Weihnachtsausgabe der "Zeit" eine Rolle gespielt hat - diese Zeitung
hat m.E. das richtige Publikum, das dann auch investieren kann.
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Beitragvon Fondsfan » 15.02.2012 12:04

In den letzten Tagen habe ich einiges gelesen,
was verwundert.

Lt. BVI waren 2011 die OIs die einzige Kategorie
von Fonds, die ein Absatzplus vrzeichen konnte.

Da hat es mir sozusagen die Sprache verschlagen.


Die Managerin des SEB Immoinvest ist zur Erklärung
für den Kursverfall an der Börse in das Lager der
Verschwörungstheoretiker gewechselt - alles recht
erstaunliche Entwicklungen.
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Beitragvon Papstfan » 22.02.2012 10:29

aus dem handelsbltt
ein kritischer Kommentar:
"......Warum kaufen nicht die Mutterkonzerne die Anteile, die Anleger zurückgeben wollen? Wenn die Konzerne den Anteilspreisen nicht trauen, woher sollen dann die Anleger das Vertrauen nehmen? Hätten die hinter den Fonds stehenden Banken, Versicherer und Vermögensverwalter zurückfließende Anteile aufgekauft, dann wären die Fonds nicht in die Zwangslage geraten, unter Zeitdruck und zu schlechten Preisen Immobilien abstoßen zu müssen. Und die Anbieter hätten so gegenüber den Finanzvertrieben signalisiert: "Wir stehen zu unserem Produkt." Das wäre bei den neun Problem-Fonds besonders wichtig gewesen, denn keiner dieser Anbieter hatte ein eigenes Filialnetz zur Verfügung, sie waren allesamt auf das Vertrauen fremder Vertriebe angewiesen.

So steht aber zu befürchten, dass die Branche, die einmal mehr als 80 Milliarden Euro verwaltete, nach der Abwicklung auch der drei noch ums Überleben kämpfenden Fonds auf 52 Milliarden zurückfällt. Übrig bleiben würden nur vier nennenswerte Anbieter: Deka, Union Investment, Commerzbank und Deutsche Bank. Letztere auch nur dann, wenn sie die Immobilienfonds nicht zusammen mit ihrem Vermögensverwalter Rreef verkauft.
....."
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KanAm Grund wird dichtgemacht

Beitragvon edwin » 29.02.2012 11:14

Die Hiobsbotschaft ist da, der Kanam wird endgültig dichtgemacht:

Die KanAm Grund Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, hat am 29. Februar 2012 mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 gemäß § 38 Abs. 1 InvG in Verbindung mit § 16 Abs.1 der Allgemeinen Vertragsbedingungen die Verwaltung des KanAm grundinvest Fonds unwiderruflich gekündigt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die Rücknahme von Anteilen des KanAm grundinvest Fonds endgültig ausgesetzt, da die Kündigung einen außergewöhnlichen Umstand gem. § 37 Abs. 2 InvG darstellt. Gleichzeitig wird auch die Ausgabe neuer Anteile endgültig eingestellt. Die im Sondervermögen befindlichen Immobilien und sonstigen Vermögensgegenstände werden – soweit möglich – innerhalb der Kündigungsfrist bis zum 31. Dezember 2016 veräußert. Das Verkaufsergebnis hängt insbesondere von den Marktgegebenheiten und -entwicklungen ab und kann sich auf das Anlageergebnis positiv oder negativ auswirken.

Quelle: Kanam Webseite
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Beitragvon Papstfan » 29.02.2012 13:22

Wahrlich eine Hiobs-Botschaft! Der Kanam war mit Abstand bester offener Immobilienfonds ueber viele Jahre.

".....Offene und Geschlossene Immobilienfonds werden ihre Berechtigung für bestimmte Anlegergruppen und zur Erreichung bestimmter Ziele sicher behalten. Aber mittelfristig werden, so wie auch in anderen Ländern, Immobilien-Aktienfonds erheblich an Bedeutung gewinnen....."
ganzer Artikel zu lesen in eurams +fondsdiscount
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Beitragvon Fondsfan » 29.02.2012 14:47

Inwiefern ist das eine Hiobsbotschaft?

Kanam hat keinen Bankvertrieb im Rücken und
eigentlich ist doch seit geraumer Zeit klar, dass
die OIFs ohne einen solchen Vertrieb nicht überleben
können - die Entwicklung war also mit Wahrscheinlichkeit
zu erwarten.
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Beitragvon Papstfan » 01.03.2012 12:18

In der Tat war die Vertriebsschwaeche das groesste Manko bei Kanam.
Aber i.S. Vermietungsquote, Laufzeit, Objektqualitaet usw, usw war der Kanam-Grund mit der Wkn 679180 immer einer der besten, wahrscheinlich sogar der beste offene Immob.fonds.

. . .

Im Feb.-Kommentar zu dem Seb Immoinvst, Wkn 980230 wird berichtet:
"....Verkaufserfolge in 2010 und 2011
Die ausgezeichnete Investmentkompetenz hat das Fondsmanagement
mit bisher 14 erfolgreichen Immobilientransaktionen
seit Aussetzung der Anteilrücknahme im
Mai 2010 unter Beweis gestellt. Kein anderer Offener
Immobilienfonds hat während der Aussetzung mehr
Immobilien veräußert.....
Das Marktumfeld wird durch die
Entscheidung der Wettbewerber sicherlich nicht einfacher,
dennoch halten wir an dem Ziel der Wiedereröffnung des
SEB ImmoInvest fest. Wir verhandeln derzeit zahlreiche
Verkäufe parallel, so dass wir weiterhin eine Chance zum
Aufbau einer nachhaltigen Liquidität sehen.
Ziel aller laufenden Verkaufsmaßnahmen ist die weitere
schrittweise Erhöhung der Liquiditätsquote, um eine
nachhaltige Wiederaufnahme der Anteilrücknahme und
die reguläre Fortführung der bewährten Investmentstrategie
des SEB ImmoInvest zu ermöglichen.
.....
Auch mit Beginn des neuen Jahres knüpft das Fondsmanagement
an die guten Vermietungserfolge von 2011 an.
Mit zahlreichen Neu- und Anschlussvermietungen wurde
die Mietvertragsstruktur deutlich verbessert, was zu einer
Optimierung des mittelfristigen Risikoprofils führte. So
konnten nicht nur die auslaufenden Mietverträge in 2011
fast vollständig kompensiert werden, sondern zusätzlich
auch die Quote der auslaufenden Mietverträge zwischen
2012 und 2015 reduziert werden. Damit werden zukünftige
Erträge bereits jetzt gesichert.
......."

Meine Meinung: das Wohl und Wehe des Seb-Fonds (und vermutlich auch anderere offener immob.fonds !) wird von dem Verkauf des Objekts in Berlin, Potsdamer-Platz abhaengen.
Auch wenn Frau Knoflach z b hier investment-onim Dezember das Gegenteil verkuendet hat.
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Beitragvon Fondsfan » 01.03.2012 12:49

@ Papstfan

Du hast mit Deiner Einschätzung vermutlich recht.

Ich bin in der relativ glücklichen Lage, in diese Kategorie
jeweils erst nach der Schließung der Fonds eingestiegen
zu sein, wobei ich mir immer klar war, dass die Hffnung
auf Wiedereröffnung nicht realistisch ist.

Mein Standpunkt ist auch heute noch der, dass vermutlich
die NAV-Werte bei der Liquidation nicht ganz erreicht werden,
aber die Börsenabschläge doch deutlich überhöht sind. Also
scheint mir das auf Sicht einiger Jahre eine gute Geldanlage
zu sein.

Im übrigen ist der Kauf solcher Anteile über die Börse jetzt auch
ein möglicher Schutz gegen die wahrscheinliche Inflation - also
habe ich jetzt wieder zugegriffen.
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Beitragvon lloyd bankfein » 08.03.2012 08:26

kanam
Wenn der Kanam, Wkn 679180, eine so hohe Vermietungsquote hat und nur gute Objekte im Bestand und nun fast 5 Jahre Zeit hat, diese tollen Immo´s zu verkaufen, warum wird er dann an der Börse mit fast 40 % Abschlag gehandelt?
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Beitragvon Fondsfan » 08.03.2012 08:53

lloyd bankfein hat geschrieben:kanam
Wenn der Kanam, Wkn 679180, eine so hohe Vermietungsquote hat und nur gute Objekte im Bestand und nun fast 5 Jahre Zeit hat, diese tollen Immo´s zu verkaufen, warum wird er dann an der Börse mit fast 40 % Abschlag gehandelt?


Vermutlich einfach, weil die Börse immer übertreibt, nach unten
wie nach oben.

Der andere wichtige Grund dürfte im Wegfall der Liduqiditätsillusion liegen.
Die Anteile sind jetzt mit Aktien von Immo-Gesellschaften vergleichbar. Da
kann man teilweise mit noch höheren Abschlägen auf den NAV einsteigen.

Da habe ich aber zu den OIFs mehr Vertrauen, vor allem weiß ich da,
dass innerhalb einiger Jahre die Differenz ausbezahlt wird, auch
wenn nicht alle Bewertungen zu 100% stimmen mögen.
Zuletzt geändert von Fondsfan am 08.03.2012 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon k9 » 08.03.2012 08:57

lloyd bankfein hat geschrieben:Wenn der Kanam, Wkn 679180, eine so hohe Vermietungsquote hat und nur gute Objekte im Bestand und nun fast 5 Jahre Zeit hat, diese tollen Immo´s zu verkaufen, warum wird er dann an der Börse mit fast 40 % Abschlag gehandelt?


Das frage ich mich auch.

Der Abschlag zeigt, welchen substantiellen Wert der Markt dem Fonds
z.Zt. zubilligt.

Das kann man anders sehen, das kann sich auch wieder ändern.

Wenn man sich die Endlos-Tiraden der OIM-Geschädigten z.B. bei W:O
ansieht, gleichen diese gegenwärtig eher einem verzweifelten Herbei-Beten-
Wollen einer Steigerung dieses Wertes nach dem Prinzip Hoffnung als einer
nüchternen Einschätzung dessen was der Markt zur Zeit hergibt.

Gruß k-9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Ein wenig legale Anlegertäuschung ?

Beitragvon Fondsfan » 30.03.2012 08:21

Aus einer aktuellen Veröffentlichung von Kanam:

"Im Rahmen von Immobilientransaktionen fallen grundsätzlich Nebenkosten an, so auch für die Verkäufe in London mit einem Verkehrswertvolumen von umgerechnet rund 590 Mio. EUR. Aus diesem Grund reduzierte sich am 23. März 2012 der Anteilwert um 44 Cent von 54,69 EUR auf 54,25 EUR."


Im Klartext: auch wenn die Werte lt. Gutachten beim Verkauf erzielt
werden, ergibt das für die Anleger weniger Geld, weil bei der Bewertung
die beim Verkauf anfallenden Kosten und Steuern bewußt ausgeblendet
werden.

Einerseits ist das verständlich, weil sonst jeder Kauf einer Immobilie sofort
zu einem Minus im Anteilswert führen würde, andererseits zeigt das erneut
den Widersinn der mit OIFs verkauften Illusion, die nur aufgehen konnte,
wenn ein Fonds nie zum Verkauf einer Immobilie gezwungen wäre.
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Beitragvon Papstfan » 03.04.2012 16:56

fondsprof.vom Freitag:
".....Drescher&cie ... Als einen „Knüller“ bewerten die Autoren dabei die Entscheidung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), der KanAm zum Verkauf der Immobilien knapp fünf Jahre einzuräumen, anstelle der sonst üblichen drei Jahre. Dies wecke Begehrlichkeiten, weil die SEB Asset Management und die Credit Suisse Immobilien womöglich ebenfalls versuchen werden, fünf Jahre Zeit zu bekommen. Eine verlängerte Frist stärke nämlich die Position der Kapitalanlagegesellschaften: sie haben weniger Zeitdruck und müssen nicht zu Preisen verkaufen, die unter dem geschätzten Wert der Objekte liegen. Zudem sei die Chance, dass sich die Märkte in fünf Jahren erholen, größer als bei einer Frist von drei Jahren.
Eine Erklärung für die Entscheidung der BaFin haben Drescher & Cie aber nicht. ....."
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Beitragvon lloyd bankfein » 04.04.2012 08:38

Mir ist unklar:
angenommen,Seb öffnet den Immoinvest wieder zum 15.Mai
Dann geben wahrscheinlihc Tausende Anleger Vk-Aufträge online ein, weitere telefonisch und weitere persönlich in den Filialen.
Und nun angenommen, 1 Tag später stellt mn bei Seb fest, dass die Liquiditaet nicht für alle Rückgaben reicht. Wie wird dann vor gegangen?
Wird dann z. Bsp entschieden: für alle Rückgabewünsche bis 15.5, 11:30 hat die Liq. gereicht, die andren haben Pech gehabt, weil wir den Fonds wieder schliessen müssen?
Kommt es bei einer Wiederöffnung wirklich auf Schnelligkeit des Anlegers an?
Muss man sich ggf stundenlang vor den Computer setzen und hoffen, dass man auf der total überlasteten Website von Ebase o. a. durchkommt zum Vk-Auftrag? Oder analog stundenlang in der telef. Warteschleife hängen?
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Beitragvon Papstfan » 17.04.2012 16:14

fondsprof.:
".......Drescher&Cie: Laut Studie verfügt dabei KanAm Grundinvest über das fungibelste Immobilienportfolio für die anstehende Abwicklung, gefolgt von Degi International und TMW Weltfonds. Mittlere Portfolioqualität attestieren Weinrich und Kielholz zum Beispiel den Produkten von Morgan Stanley P2 Value und DEGI Global Business. Die Vermarktung der Portfolien von DEGI Europa und AXA Immoselect sollte hingegen die größte Herausforderung darstellen. ....."
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Beitragvon Fondsfan » 17.04.2012 16:16

Ich kann mir nicht vorstellen, dass einem der jetzt geschlossenen Fonds
nochmals die Öffnung gelingt, denn nach dem Platzen der Illusion wird
jeder Anleger aus dieser Form von Anlage flüchten wollen.
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Übernahme aus einem anderen Forum:

Beitragvon Fondsfan » 25.04.2012 20:39

25.04.2012 Anteilinhaber entscheiden selbst über die Zukunft des SEB ImmoInvest

Die SEB Asset Management hat sich entschlossen, die Anteilinhaber des SEB ImmoInvest selbst über die Zukunft des Fonds entscheiden zu lassen.

Zu diesem Zweck wird die Gesellschaft den Fonds am 07. Mai 2012 für die Dauer eines Handelstages öffnen und für den Fall, dass alle Anteilrückgabebegehren bedient werden konnten, im Anschluss auf das AnsFuG umstellen.

Im Sinne der Gleichbehandlung aller Anleger trägt die SEB Asset Management in der Weise Vorsorge, als der Anteilwert im Zuge von Wertanpassungen im Vorfeld der Öffnung um rund 5 Prozent gesenkt wird.

Am Stichtag werden alle zuvor erteilten Verkaufsorders gesammelt berücksichtigt.

Die Bruttoliquidität beträgt am Eröffnungstag mehr als 30 Prozent.

Liebe Investoren des SEB ImmoInvest,


die Anteilrücknahme des SEB ImmoInvest ist zu Ihrem und unserem Bedauern seit nunmehr annähernd zwei Jahren ausgesetzt. Wir sind uns der damit für Sie verbundenen Unannehmlichkeiten und der Herausforderungen, vor die Sie bis heute gestellt waren, bewusst. Umso sorgfältiger und zielstrebiger haben wir uns in den vergangenen Monaten auf diese wichtigen Tage, die nun vor uns liegen, vorbereitet. Im Mittelpunkt aller unserer Anstrengungen stand die Absicht, Sie, die Investoren unseres Fonds, über die Zukunft des SEB ImmoInvest selbst entscheiden zu lassen und dafür tragfähige Rahmenbedingungen und eine transparente Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns in Abstimmung mit der Finanzaufsicht (BaFin) entschieden, den SEB ImmoInvest am Montag, den 7. Mai 2012 wiederzueröffnen, de facto allerdings zunächst nur für die Dauer eines Tages. Für den Fall, dass alle Anteilrückgaben bedient werden konnten, werden wir den Fonds am Ende des Handelstages frühzeitig auf das Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz (AnsFuG) umstellen. Angesichts des unkalkulierbaren Liquiditätsbedarfes im Umfeld der Marktturbulenzen haben wir uns dazu entschlossen, dabei nicht nur den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, sondern auch die Intervalle möglicher Anteilrückgaben zu verändern. Konnten Sie über Ihre Anteile bisher täglich verfügen, ist Ihnen dieses bis auf Weiteres nur noch jährlich möglich. Wir bitten Sie, diese Maßnahme nicht als Bevormundung oder Einschränkung Ihrer Dispositionsmöglichkeiten zu verstehen, sondern als Chance, die den Weg in die Zukunft dieser Anlageform weist und den langfristigen Charakter der Kapitalanlage in Immobilien unterstreicht. Gleichzeitig verschafft diese Umstellung in der augenblicklichen Situation genau jene Handlungsspielräume, die zu einer erfolgreichen Weiterführung des Fonds im Sinne seiner Anteilinhaber benötigt werden.

Mit anderen Worten: jetzt kommt es auf Sie an! Die Zukunft des Fonds liegt in Ihrer Hand. Denn für den Fall, dass die gesammelten Anteilrückgaben am 7. Mai die verfügbare Liquidität übersteigen, droht eine Auflösung des SEB ImmoInvest mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Die Chance zur Weiterentwicklung des Fonds besteht somit einzig und allein in Ihrer Entscheidung, von der Möglichkeit, Ihre Anteile zu verkaufen, keinen Gebrauch zu machen. Zwar ist es uns in den vergangenen Monaten gelungen, im Zuge erfolgreicher Verkäufe eine respektable Kasse in Höhe von mehr als 30 % bis zum 7. Mai 2012 aufzubauen, dessen ungeachtet dürfte jedem bewusst sein, dass diese Mittel begrenzt sind. Da für uns die Gleichbehandlung aller Anleger, ob institutionell oder privat, im Vordergrund steht, werden wir am Ende des Handelstages alle Rückgabewünsche bedienen oder keine.

Derselbe Gleichbehandlungsgrundsatz hat uns für die Zukunft des Fonds auch in der Weise Vorsorge treffen lassen, als dass wir Rückstellungen für latente Steuern gebildet haben und Wertberichtigungen vorgenommen wurden. Letztere spiegeln unsere Erfahrungen wider, die wir im Rahmen der jüngsten Verkaufsverhandlungen zahlreicher Objekte gesammelt haben. Wie Sie sich vorstellen können, haben die Finanzmarktkrise und die daraus resultierende Verunsicherung vieler Investoren erhebliche Spuren im Immobilienmarkt hinterlassen.

Dessen ungeachtet hat die Qualität unseres Portfolios im Zuge der letzten Verkäufe nicht gelitten, was für die von Ihnen zu treffende Entscheidung von großer Bedeutung ist. An dieser Stelle ist es mir besonders wichtig, Ihre Aufmerksamkeit auf die in den Medien immer wieder diskutierte und kritisierte Liegenschaft am Potsdamer Platz zu lenken. Hier handelt es sich entgegen der allgemeinen öffentlichen Darstellung nicht um das Klumpenrisiko eines einzigen Objektes, sondern um neunzehn eigenständige Gebäude verschiedener Nutzungsarten, die einzeln vermarktet werden können. Dieser Punkt liegt uns umso mehr am Herzen, als die öffentliche Diskussion über den SEB ImmoInvest in den vergangen Monaten leider auf diesen Aspekt reduziert worden ist.

Wir, das Management des SEB ImmoInvest, sind uns der Schwere und Reichweite der vor Ihnen liegenden Entscheidung vollumfänglich bewusst. Sie dürfen versichert sein, das wir den einzig gangbaren Weg gewählt haben, der angesichts der außerordentlichen Marktumstände beschritten werden kann. In den vergangenen Monaten haben wir solide Ausgangsvoraussetzungen geschaffen, die Sie heute in die Lage versetzen, eine Handlungsalternative zu haben. Umso eindringlicher bitten wir Sie, diese abzuwägen und sich durch Ihren Verbleib im Fonds zu seiner Zukunft zu bekennen, die an die 23-jährige Erfolgsgeschichte sehr wohl anknüpfen kann.

Mit freundlichen Grüßen Ihre Mitinvestorin und Fondsmanagerin

Barbara Knoflach



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Insiderrechtlicher Hinweis

Die SEB Investment GmbH beendet die Aussetzung der Rücknahme von Anteilen des SEB ImmoInvest mit Wirkung zum 6. Mai 2012, 24:00 Uhr. Anteile, die durch die depotführenden Stellen ab dem 26. April 2012 bei der SEB AG als Depotbank zur Rücknahme vorgelegt werden, werden wieder zurückgenommen. Reichen am 7. Mai 2012 um 13.00 Uhr die liquiden Mittel zur Bedienung sämtlicher Rückgabeverlangen und zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen laufenden Bewirtschaftung nicht aus, wird die SEB Investment GmbH mit Wirkung vor der Wiederaufnahme der Anteilrücknahme die Kündigung des Verwaltungsmandates über das Sondervermögen durch gesonderte Bekanntmachung erklären. In diesem Falle werden die Rücknahmeverlangen nicht ausgeführt.

Die Rückgabe von Anteilen nach den Regelungen der alten Vertragsbedingungen ist bis zum 7. Mai 2012 bis 13:00 Uhr (Zeitpunkt der Vorlage bei der Depotbank durch Ihre depotführende Stelle) möglich. Sollten Sie sich zur Rückgabe Ihrer Anteile am Sondervermögen SEB ImmoInvest entschließen, wenden Sie sich bitte an Ihre depotführende Stelle. Da Ihre depotführende Stelle für Sie die Anteile verwahrt, kann ein Rücknahmeverlangen nur über Ihre depotführende Stelle ausgeführt werden. Die depotführende Stelle leitet Ihr Rücknahmeverlangen an die Depotbank des Sondervermögens, SEB AG, weiter. Die Rücknahmeverlangen werden nicht sofort ausgeführt, sondern zunächst bei der Depotbank des Sondervermögens gesammelt und am 07.05.2012 gemäß § 36 InvG zum Anteilspreis vom 07.05.2012 gegebenenfalls zur Ausführung gebracht. Bitte weisen Sie Ihre depotführende Stelle hierauf hin und informieren Sie uns gegebenenfalls, sollte es von Ihrer depotführenden Stelle nicht entgegen genommen werden.

Zugleich erklärt die SEB Investment GmbH, Frankfurt am Main, die Änderung der Allgemeinen und Besonderen Vertragsbedingungen des SEB ImmoInvest. Die Änderung dient der Anpassung der Vertragsbedingungen des Sondervermögens an das Investmentgesetz in seiner durch das Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts (Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz) geänderten Fassung. Die Änderung tritt am 07. Mai 2012, 13:00 Uhr in Kraft und gilt damit für alle Ausgaben und Rücknahmen von Anteilen, die nach dem Orderannahmeschluss am 07. Mai 2012 13:00 Uhr bei der Depotbank, der SEB AG, eingehen. Die Änderung der Vertragsbedingungen steht unter dem Vorbehalt einer Kündigung der Verwaltung des Sondervermögens, die gegebenenfalls mit Wirkung vor dem Inkrafttreten der geänderten Vertragsbedingungen erklärt wird.


Diese Mitteilung ist keine Pflichtmitteilung nach dem Investmentgesetz. Sie dient lediglich dem Zweck, der Gefahr von Insiderhandel vorzugreifen, die beseht, weil die Veröffentlichung der Allgemeinen und Besonderen Vertragsbedingungen nach § 43 Abs. 5 i.V.m. § 42a Abs. 3 InvG die Einbeziehung Dritter in den Veröffentlichungsprozess erfordert. Die Veröffentlichung nach § 43 Abs. 5 Satz 1 InvG erfolgt voraussichtlich am 02.05.2012 an gewohnter Stelle unter der Rubrik „Bekanntmachungen“. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat uns als Nebenbestimmung zur Genehmigung der Vertragsbedingungen diese Veröffentlich aufgegeben und angeordnet, dass diese Mitteilung nicht unter der Rubrik „Bekanntmachungen“ erfolgt.
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Beitragvon lloyd bankfein » 26.04.2012 07:39

Bei Sebsteht nichts von 5 % Abschlag in der Original-Meldung.
erst nach langem Suchen findet man den Hinweis unter pressemitteilungen
Da wird aber nicht erläutert ob der Anteilswert nur am 7.5. um 5% gesenkt und später wieder erhöht wird. Oder dauerhaft 5 % niedriger.
....Im Sinne der Gleichbehandlung aller Anleger trägt die SEB Asset Management in der Weise Vorsorge, als der Anteilwert im Zuge von Wertanpassungen im Vorfeld der Öffnung um rund 5 Prozent gesenkt wird...
wertanpassungen = um 5 % gesenkt und später nicht wieder erhöht?

Anderer Hinweis von B.Knoflach: ... An dieser Stelle ist es mir besonders wichtig, Ihre Aufmerksamkeit auf die in den Medien immer wieder diskutierte und kritisierte Liegenschaft am Potsdamer Platz zu lenken. Hier handelt es sich entgegen der allgemeinen öffentlichen Darstellung nicht um das Klumpenrisiko eines einzigen Objektes, sondern um neunzehn eigenständige Gebäude verschiedener Nutzungsarten, die einzeln vermarktet werden können. Dieser Punkt liegt uns umso mehr am Herzen, als die öffentliche Diskussion über den SEB ImmoInvest in den vergangen Monaten leider auf diesen Aspekt reduziert worden ist...

und
....Konnten die Anleger über ihre Anteile bisher täglich verfügen, ist es ihnen dann bis auf Weiteres nur noch jährlich möglich....
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Beitragvon drhc » 26.04.2012 11:22

...Konnten Anleger über ihre Anteile bisher täglich verfügen, ist es ihnen dann bis auf Weiteres nur noch jährlich möglich. Unabhängig von dieser Frist gibt es aber auch einen Freibetrag von 30.000 Euro pro Kalenderjahr und Anleger, der entnommen werden kann. ...
Entsprechend werden alle Verkaufsaufträge von heute an bis zum 7. Mai gesammelt und an diesem Tag entweder alle ausgeführt oder keine. ..
Quelle:portf.-international

Eigenartig wirkt in der Tat diese willkürliche Abwertung von exakt 5 Prozent.
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Beitragvon Fondsfan » 26.04.2012 16:26

Die Kurse beim SEB spielen seit gestern verrückt, wie zu erwarten.

Nachdem es seit einigen Stunden wieder heftig abwärts geht kann
das nur heißen, dass der "Markt" nicht daran glaubt, dass es zu
einer Öffnung kommt.
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Beitragvon Fondsfan » 26.04.2012 18:59

drhc hat geschrieben:...Konnten Anleger über ihre Anteile bisher täglich verfügen, ist es ihnen dann bis auf Weiteres nur noch jährlich möglich. Unabhängig von dieser Frist gibt es aber auch einen Freibetrag von 30.000 Euro pro Kalenderjahr und Anleger, der entnommen werden kann. ...
Entsprechend werden alle Verkaufsaufträge von heute an bis zum 7. Mai gesammelt und an diesem Tag entweder alle ausgeführt oder keine. ..
Quelle:portf.-international

Eigenartig wirkt in der Tat diese willkürliche Abwertung von exakt 5 Prozent.


Lt. einer mittlerweile eingegangenen Mitteilung von AAV sind es nicht "exakt" sondern "rund 5 Prozent".
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Beitragvon Fondsfan » 27.04.2012 08:34

Der Satz

"Konnten Sie über Ihre Anteile bisher täglich verfügen, ist Ihnen dieses bis auf Weiteres nur noch jährlich möglich"

klingt mir ziemlich nebulös, daher habe ich angerufen.

Telefonische Auskunft: der nächst mögliche Rückzahlungstag
wäre dann der 29.03.2013, immer der letzte Arbeitstag im Monat
März für die Zukunft.

Die Haltedauer des Anlegers spielt dabei keine Rolle.

Wieso sich dieser Fonds dann in Zukunft noch "offen" nennen will
kann ich nicht mehr verstehen.
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Beitragvon k9 » 27.04.2012 08:42

Fondsfan hat geschrieben:....

Wieso sich dieser Fonds dann in Zukunft noch "offen" nennen will
kann ich nicht mehr verstehen.


"Offen" im Sinne von "Alles ist möglich".
':cry:'
Gruß k-9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Beitragvon Papstfan » 27.04.2012 18:15

lloyd bankfein hat geschrieben:wird aber nicht erläutert ob der Anteilswert nur am 7.5. um 5% gesenkt und später wieder erhöht wird. Oder dauerhaft 5 % niedriger


Wird nicht wieder erhoeht. Frau Knoflach auesserte sich, dass diese 5 % in ca 1-2 Jahren wieder aufgeholt werden koennen. (ich habe mal nachgesehen: Perf SEb-Immo 2008: 5,1% - 2009:4,1%, 2010:2,1%, 2011:1,1%)

Erlaeuterungen zur Entscheidung bei Seb auf 20 Seiten PDF:
seb

N-TV-Interview mit Fondsmanagerin Knoflach: … die Anteile liegen nach den Angaben zu mehr als 92 Prozent in den Händen von Kleinanlegern. Dachfonds halten vier Prozent - sie dürften ihre Papiere zurückgeben. Von den übrigen vier Prozent, die institutionelle Investoren halten, erwartet das Fondsmanagement nur kleinere Rückgaben….
ora et labora!
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Beitragvon FinanzHai » 30.04.2012 09:34

" .....Eine Lösung mit Stil", nennt es der Fondsexperte Björn Drescher von Analysehaus Drescher & Cie. In der Tat haben andere Häuser ihren Kunden diese Möglichkeit nicht eingeräumt und sie statt dessen unter Verweis auf die Marktlage vor die Tatsache der Abwicklung gestellt. "Versuchen alle Anleger gleichzeitig durch die Tür zu kommen, bleibt sie verschlossen. Entscheidet sich die Mehrheit für den Verbleib, gewinnt die Immobilienfondsidee und den Anteilsinhabern des SEB Immoinvest können unter Umständen weitere Verluste erspart bleiben", schreibt Drescher.
"Keine schlechte Lösung", findet auch Sonja Knorr vom Analysehauses Scope. ...."
aus manager-magazin
Überall nur viel blabla, neue Aspekte findet keiner mehr. Abwarten bis zum 7.Mai und dann mal weiter sehen.
Wählt FDP, die Steuersenkungs-Partei
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Kanam Grundinvest

Beitragvon thallo » 30.04.2012 20:01

Heute hat der Kanam einen Fondpreisabschlag von mehr als 1 %.
Nicht ausschüttungsbedingt!
Ich vermute Verkauf zweier Immobilien in Paris zu einem Gesamtpreis unterhalb der letzten Gutachter-Schätzung.
Verkauf néo und Cité du Retiro, Paris:
Besitzübergang 26. April 2012
Verkaufsvolumen gesamt: rd. 611,2 Mio. EUR
Verkaufspreis: Stillschweigen auf Wunsch des Käufers
Objektverkäufe in Paris
Mfg thallo
thallo
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