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Re: Offene Immobilienfonds

BeitragVerfasst: 17.12.2019 08:33
von Fondsfan
Bei solchen Nachrichten frage ich mich, ob wir uns gerade
dem Höhepunkt einer Blase nähern.

Re: Offene Immobilienfonds

BeitragVerfasst: 17.12.2019 21:22
von potter
Fondsfan hat geschrieben:Bei solchen Nachrichten frage ich mich, ob wir uns gerade
dem Höhepunkt einer Blase nähern.

ja, wenn alle gebaut haben wie die Verrückten, dann kommt die Enteignung :mrgreen:

BeitragVerfasst: 30.03.2020 10:50
von The Ghost of Elvis
bei fundsres gelseen: ...... Die Corona-Krise könnte dazu führen, dass das, was lange als unmöglich gegolten hat, jetzt Realität wird: Der Rückgang der Immobilienpreise in gefragten Lagen. Der drastische Kursverfall am Aktienmarkt führt möglicherweise dazu, dass Wohnungskaufinteressenten für den Immobilienkauf weniger Geld zur Verfügung haben. Bei Unternehmern, die einen Immobilienkauf in Erwägung gezogen haben, geht es vielfach an die Existenz. Daher müssen die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel auch zielgerichtet eingesetzt werden. Immobilienkäufe werden vor diesem Hintergrund wohl zurückgestellt und dafür eher Reserven für das eigene Unternehmen aufgebaut.....
ie Bundesregierung hat für Mieter im Schnellverfahren ein Gesetz umgesetzt, das es Vermietern für einen begrenzten Zeitraum unmöglich macht, wegen Zahlungsverzug bei der Miete zu kündigen. Das betrifft sowohl privaten Wohnraum als auch gewerbliche Immobilien .....So hilfreich die Regelung für Betroffene auch sein mag, aber Wohltaten, die mit der Gießkanne – oder in Krisenzeiten mit der Bazooka – verteilt werden, sind oft wenig zielgerichtet. Denn ein Kleinunternehmer, der zur Altersvorsorge eine Wohnung zur Vermietung gekauft hat, kann durch Zahlungsrückstände bei Mietern mit der Zahlung der eigenen Kreditraten ebenfalls in Schwierigkeiten geraten.....
so isses !

Enteignung von Immoeigentümern - > wohnen im eigentum Offener Brief der Verbraucherverbände Bauherren-​Schutzbund (BSB), Verein Deutscher Wohnungseigentümer (VDWE), Verband Wohneigentümer (VWE) und Wohnen im Eigentum (WiE) an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz

Re:

BeitragVerfasst: 30.03.2020 12:01
von Fondsfan
Enteignung von Immoeigentümern - > wohnen im eigentum Offener Brief der Verbraucherverbände Bauherren-​Schutzbund (BSB), Verein Deutscher Wohnungseigentümer (VDWE), Verband Wohneigentümer (VWE) und Wohnen im Eigentum (WiE) an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz[/quote]

Was soll die Reform des WEG mit Immobilienfonds zu tun haben?

BeitragVerfasst: 30.03.2020 14:02
von schneller euro
Fonds wie z.B. Fokus Wohnen oder Swiss Life Real Estate sind vermutlich auch von dieser temporären Zwangsenteignung (gesetzl. geduldete Einstellung von Mietzahlungen) betroffen. Als diese Neuregelung erstmals publik wurde, sind die Börsenkurse div. off. Immofonds kräftig abgesackt

Re:

BeitragVerfasst: 30.03.2020 15:59
von Fondsfan
schneller euro hat geschrieben:Fonds wie z.B. Fokus Wohnen oder Swiss Life Real Estate sind vermutlich auch von dieser temporären Zwangsenteignung (gesetzl. geduldete Einstellung von Mietzahlungen) betroffen. Als diese Neuregelung erstmals publik wurde, sind die Börsenkurse div. off. Immofonds kräftig abgesackt


@ schneller euro

Das von mir in meinem vorangegangenen Beitrag herangezogene Zitat aus dem vorhergehenden Beitrag betrifft ausschließlich eine Reform
des Wohnungseigentumsgesetzes und hat mir aktuellen Gesetzen zu Mieten keinen Zusammenhang.

Daher meine erstaunte Frage.

BeitragVerfasst: 29.04.2020 14:23
von Papstfan
Experten-Tenor: Fonds mit Schwerp. Einzelhandelsimmobilien und Hotels werden Einbussen erleiden

procontra-online Interview Knorr von Scope
onvista : .....Die Anbieter reagieren unterschiedlich auf die Entwicklungen der letzten Wochen. Während beispielsweise der hausInvest eine „Rücklage“ gebildet und damit den Fondspreis um rund 1,2% reduziert hat, gehen andere Häuser wie die Deka-Immobilien oder Swiss Life über das Prinzip von Wertberichtigungen. Soweit diese eintreffen, unterbleibt die Zuschreibung auf den Fondspreis, d.h. es findet kein Wertzuwachs statt. Daher sind per heute noch keine Auswirkungen in der Rendite feststellbar. Anders beim hausInvest: Der eintreffende negative Effekt wirkt neutral auf den Fondspreis, da ja bereits abgewertet wurde. Über die Zulässigkeit dieses Verfahrens streitet sich gerade die Branche. Die grundbesitz Fonds der DWS wurde dagegen durch einen anderen Effekt abgewertet: Zur Vermeidung der Zahlung von Strafzinsen wurde ein höherer Cashanteil (ca. 10% des Fondsvolumens) in Investmentgrade-Anleihen investiert, die im Zuge der Marktverwerfungen erhebliche Kursverluste erlitten. Zudem ergaben sich noch negative Effekte durch die Absicherung von Fremdwährungen, was in Summe zu einer Abwertung bei den drei grundbesitz-Fonds von bis zu 0,9%-Punkten führte.
Perspektivisch wird gedanklich mehrheitlich von einer Verminderung der Rendite zwischen 50-100 BP ausgegangen. Es wird dabei angenommen, dass z.B. Einzelhändler oder Hotels ihre Miete auf Sicht von drei bis sechs Monaten nicht bezahlen können. Nachdem Objektbewertungen nach dem Nachhaltigkeitsprinzip erstellt werden, sollten unter dieser Maßgabe nur geringe negative Effekte auftreten. Die erwarteten Fondsrenditen für das laufende Jahr liegen dann bei 1% bis 1,5% statt wie bisher bei 2% bis 2,5%. Abweichungen ergeben sich in Abhängigkeit der Nutzungsarten: Wohn- und reine Büroimmobilien sehen keine Notwendigkeit einer reduzierten Renditeprognose. Die Commerzreal sieht zudem beim hausInvest trotz der erfolgten Preisreduktion eine unverändert hohe Rendite von 2,0%+ für das laufende Jahr, die mit positiven Bewertungseffekten begründet wird.....
fondsprof....Während sich der Rücknahmepreis der Fondsgesellschaften an ihrem Nettoinventarwert bemisst, basiert der Börsenkurs eines notierten offenen Immobilienfonds allein auf Angebot und Nachfrage. Während im Januar dieses Jahres an der Börse noch ein Aufschlag von 2,1 Prozent auf Anteile gezahlt wurde, müssen Verkäufer seit März mit Abschlägen von durchschnittlich 2,9 Prozent rechnen....
ca 1 Proz. Aufschlag Deka Immo Europa verglichen mit ca 10 Proz. Abschlag bei Grundbes. Europa erscheint stark uebertrieben

BeitragVerfasst: 29.04.2020 14:25
von Papstfan
Experten-Tenor: Fonds mit Schwerp. Einzelhandelsimmobilien und Hotels werden die staerksten Einbussen erleiden

procontra-online Interview Knorr von Scope
onvista : .....Die Anbieter reagieren unterschiedlich auf die Entwicklungen der letzten Wochen. Während beispielsweise der hausInvest eine „Rücklage“ gebildet und damit den Fondspreis um rund 1,2% reduziert hat, gehen andere Häuser wie die Deka-Immobilien oder Swiss Life über das Prinzip von Wertberichtigungen. Soweit diese eintreffen, unterbleibt die Zuschreibung auf den Fondspreis, d.h. es findet kein Wertzuwachs statt. Daher sind per heute noch keine Auswirkungen in der Rendite feststellbar. Anders beim hausInvest: Der eintreffende negative Effekt wirkt neutral auf den Fondspreis, da ja bereits abgewertet wurde. Über die Zulässigkeit dieses Verfahrens streitet sich gerade die Branche. Die grundbesitz Fonds der DWS wurde dagegen durch einen anderen Effekt abgewertet: Zur Vermeidung der Zahlung von Strafzinsen wurde ein höherer Cashanteil (ca. 10% des Fondsvolumens) in Investmentgrade-Anleihen investiert, die im Zuge der Marktverwerfungen erhebliche Kursverluste erlitten. Zudem ergaben sich noch negative Effekte durch die Absicherung von Fremdwährungen, was in Summe zu einer Abwertung bei den drei grundbesitz-Fonds von bis zu 0,9%-Punkten führte.
Perspektivisch wird gedanklich mehrheitlich von einer Verminderung der Rendite zwischen 50-100 BP ausgegangen. Es wird dabei angenommen, dass z.B. Einzelhändler oder Hotels ihre Miete auf Sicht von drei bis sechs Monaten nicht bezahlen können. Nachdem Objektbewertungen nach dem Nachhaltigkeitsprinzip erstellt werden, sollten unter dieser Maßgabe nur geringe negative Effekte auftreten. Die erwarteten Fondsrenditen für das laufende Jahr liegen dann bei 1% bis 1,5% statt wie bisher bei 2% bis 2,5%. Abweichungen ergeben sich in Abhängigkeit der Nutzungsarten: Wohn- und reine Büroimmobilien sehen keine Notwendigkeit einer reduzierten Renditeprognose. Die Commerzreal sieht zudem beim hausInvest trotz der erfolgten Preisreduktion eine unverändert hohe Rendite von 2,0%+ für das laufende Jahr, die mit positiven Bewertungseffekten begründet wird.....
fondsprof....Während sich der Rücknahmepreis der Fondsgesellschaften an ihrem Nettoinventarwert bemisst, basiert der Börsenkurs eines notierten offenen Immobilienfonds allein auf Angebot und Nachfrage. Während im Januar dieses Jahres an der Börse noch ein Aufschlag von 2,1 Prozent auf Anteile gezahlt wurde, müssen Verkäufer seit März mit Abschlägen von durchschnittlich 2,9 Prozent rechnen....
ca 1 Proz. Aufschlag Deka Immo Europa verglichen mit ca 10 Proz. Abschlag bei Grundbes. Europa erscheint stark uebertrieben

Eine Innovation: der Mac Stone

BeitragVerfasst: 20.05.2020 17:19
von Papstfan
" Auf der Suche nach Immobilien-Megatrends
Der BNP Paribas MacStone investiert in insgesamt sechs Immobilien-Nutzungsarten. Das Fondsmanagement hat dabei insbesondere die für den Markt relevanten Megatrends im Blick.
......
welche Megatrends wahrscheinlich die Dynamik der Immobilienmärkte in Zukunft bestimmen werden. Als Schwerpunkte haben die Experten die Themen digitale Konnektivität, Individualisierung, New Work, Neo-Ökologie und demografischer Wandel identifiziert.

Die Umsetzung dieser Erkenntnisse sieht so aus, dass der Fonds nun global in sechs Immobilien-Nutzungsarten investiert. Die Investitionen erfolgen unter Berücksichtigung der identifizierten Trends. So wird etwa in A- und B-Lagen gezielt nach Büroimmobilien mit Ausrichtung auf Technologie sowie Forschung und Entwicklung gesucht. Bei Einzelhandels-Immobilien liegt der Schwerpunkt auf Objekten der Nahversorgung und mit gemischter Nutzung.

Logistikobjekte rücken in den Fokus, wenn sie in Transitkorridoren und Ballungsgebieten liegen. Darüber hinaus sollen im Bereich der Wohn- und Gesundheitsimmobilien unter anderem Studentenwohnheime ins Portfolio genommen werden, ebenso wie Hotels, Ärztehäuser und Projekte für altersgerechtes Wohnen. Ziel des Fondsmanagements ist es, ein flexibles, zukunftsfähiges Portfolio mit wertbeständigen Objekten aufzubauen, das Trends aufgreift "

gelesen bei fundres.

BeitragVerfasst: 04.06.2020 22:19
von schneller euro
Ein Artikel aus der FAZ bei fokus-wohnen: "...Immobilienfonds im Härtetest ..."
Es wird u.a. auf die zum Teil stark unterschiedlichen Kurse KAG und Börsenhandel eingegangen. Interessant ist eine Übersicht über die Schwerpunkte verschiedener off. Immofonds in den Bereichen Büro, Handel, Logistik, Wohnen, Hotel. Sowie Volumen- und Perf.angaben über div. Zeiträume

BeitragVerfasst: 18.06.2020 10:10
von Papstfan
fund research
positiv fuer grundbesitz global, LEADING CITIES INVEST und WestInvest InterSelect. die beiden letzten mit einer ueberdurchschnittlichen Vermietungsquote von nahezu 98 Prozent

Re: Offene Immobilienfonds

BeitragVerfasst: 16.07.2020 09:09
von Fondsfan
Überschrift einer aktuellen Meldung in der Wirtschaftspresse:

Siemens macht Homeoffice für 140.000 Mitarbeiter möglich

Was kommt da auf die Investoren in Büroimmobilien zu, denn so verhält
sich offenbar nicht nur Siemens.

Re: Offene Immobilienfonds

BeitragVerfasst: 16.07.2020 16:18
von potter
Fondsfan hat geschrieben:Überschrift einer aktuellen Meldung in der Wirtschaftspresse:

Siemens macht Homeoffice für 140.000 Mitarbeiter möglich

Was kommt da auf die Investoren in Büroimmobilien zu, denn so verhält
sich offenbar nicht nur Siemens.

Gewerbeimmos waren für mich schon immer hochriskant. Beim letzten Immofondscrash bin ich rechtzeitig vor den Schließungen raus und hab die Dinger nicht mehr angefasst. Mit Wohnimmos ist vielleicht anders.

Re: Offene Immobilienfonds

BeitragVerfasst: 24.08.2020 10:11
von slt63
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Deutsche Banken : Hohe Risiken aus Immobilienfinanzierung

Die Ratingagentur Moody's warnt vor Risiken für einige deutsche Banken wegen ihrer Rolle als Finanzierer gewerblicher Immobilien. Je nach Dauer der Krise könnten die Belastungen erheblich sein.

Einigen deutschen Banken drohen nach Einschätzung der Ratingagentur Moody’s erhebliche Risiken aus der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Durch die Corona-Krise sinkende Preise für Gewerbeimmobilien wie Hotels, Büros oder Einkaufszentren dürften sich negativ auf den Wert der Sicherheiten in den Bankbilanzen auswirken, warnte Moody’s-Analystin Christina Holthaus am Montag. Je nach Dauer der Krise rechne man damit, dass die Aussetzung und der Ausfall von Zahlungen sowie eine Verringerung des Werts der Sicherheiten zu einer Verschlechterung der Qualität der Bankenaktiva führe. Ein Anstieg des Anteils notleidender Kredite könne zu einer höheren Risikovorsorge und zu geringeren Erträgen führen.....