vola - zertis oder fonds als depotabsicherung ?

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vola - zertis oder fonds als depotabsicherung ?

Beitragvon Papstfan » 25.07.2005 11:23

kennt jemand noch andere, geeignetere zertifikate doer fonds als die in dem nachf. artikel genannten ?

Auch die neuen Vdax-Zertifikate enttäuschen auf der ganzen Linie
Die Anlage in Volatilität als Mittel zur Depotabsicherung oder auch als reine Spekulation auf stärkere Rückschläge am Aktienmarkt beschäftigt die Börse nun schon seit geraumer Zeit. So richtig überzeugen konnten die bislang präsentierten Produktansätze für handelbare „Vola“ aber nicht. Daran hat sich auch durch die Einführung des neuen Vdax-new im Frühjahr wenig geändert. Die früheren auf zukünftige Vdax-Termine bezogenen Zertifikate litten stets daran, dass sie die kurzfristigen Bewegungen am eigentlich betrachteten Volatilitätsindex nur stark unterdurchschnittlich nachvollzogen haben und auch das Goldman Sachs seit Mai angebotene Tracker-Zertifikat auf den Vdax-new gelingt es nicht die Indexbewegungen auch nur einigermaßen sauber nachzuzeichnen.

Im Laufe der vergangenen Wochen haben sich die Preise des Zertifikats nämlich immer weiter von dem ermittelten Indexstand entfernt, was zum einen bedeutet, dass es mit der „indexnahen“ Abbildung nicht mehr allzu weit her ist. Und was zum anderen – und das ist gravierender – bedeutet, dass bei dem Goldman-Tracker allein in dem Zeitraum zwischen dem 1. und dem 21. Juli von dem 20 Prozent-Anstieg des Vdax-New (WKN: A0DMX9) nicht einmal drei Prozent Wertzuwachs übrig geblieben sind. Statt einem Anstieg von 12,06 auf 14,45 Punkten beim Index, stieg der Geldkurs des Zertifikats gerade einmal von 11,57 auf 11,87 Euro (WKN: GS0DVD).

Aber es kommt wohl noch viel schlimmer. Denn nach der monatlichen Umschichtung zum Ende der vergangenen Woche wurde jetzt noch mal das Bezugsverhältnis nach unten angepasst, was beide Negativ-Trends noch verstärken dürfte. Von auch nur annähernder Indexnähe kann bei dem vermeintlichen Tracker schon drei Monate nach Emission überhaupt keine Rede mehr sein und auch die Wahrscheinlichkeit weiterer Performance-Einbußen im Vergleich zum Index ist noch einmal gestiegen. In der entsprechenden Ankündigung zur aktuellen Anpassung rechnet Goldman vor, dass Anleger mit den Zertifikaten auf jeden Fall an Wert verlieren, wenn der Vdax-New bis zum nächsten Rolltermin (Mitte August) nicht wenigstens auf 15,85 Punkte steigt. Mit anderen Worten der hübsche neu konzipierte Vola-Index müsste gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag um mindestens 13,7 Prozent steigen, damit Anleger mit dem „Tracker“ keinen Verlust machen.

Und noch ein Ärgernis fällt bei der Lektüre der Anpassungs-Meldung auf. Nämlich, dass Goldman bei der Anpassung Rollkosten von 0,25 Punkten veranschlagt. Das klingt zunächst wenig bedrohlich. Wenn man aber bedenkt, dass zwölf mal im Jahr gerollt wird, dann bekommt das ganze schon einen ersten faden Beigeschmack. Und gänzlich unappetitlich wird es, wenn die 0,25 Punkte in Relation zu dem derzeitigen Indexstand von 13, bzw. der bei Goldman ermittelten Berechnungsgrundlage 16 gesetzt werden. Denn bezogen auf diese höhere Berechnungsgrundlage entsprechen 0,25 Punkte einer Rollkosten-Quote von nicht weniger als 1,56 Prozent. Im Monat !!

Ernüchternd fällt aber auch die Analyse der laufzeitbezogenen Vdax-New-Zertifikate aus, die Goldman und die Société Générale ins Angebot aufgenommen haben. Bei beiden Dezember-Papieren lässt sich beim besten Willen kein Zusammenhang mit den von der Deutschen Börse ermittelten Ständen des entsprechenden Vdax-New-Subindex für Dezember ableiten. Wobei sich die Anleger im SG-Produkt (WKN: SG2KRH) mit Blick auf die vergangenen zwei Wochen zumindest über leichte Kursgewinne freuen können. Bei dem entsprechenden Goldman-Papier (WKN: GS0GV2) gibt es derweil trotz steigendem Volatilitätsindex ordentliche Verluste zu vermelden.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 25.07.2005 13:18

Der DWS Vola Strategy ist jednfalls eine große Enttäuschung bisher. Im Fondssektor gibt es wohl auch keine Alternative momentan.
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Vola-Zertifikate

Beitragvon schneller euro » 26.07.2005 08:02

Die Idee ist grundsätzlich hervorragend: wenn die Aktienmärkte mal kurzfristig in die Knie gehen, schnellt parallel dazu die Volatilität in die Höhe. Also wären solche Produkte eine gute Absicherung. Nur leider haben die Emittenten bisher noch nichts Brauchbares kreiert. Der nachfolgende Charts veranschaulicht
a) das sich alle der in "der Fonds" genannten Zertifikate in den letzten Wochen wesentlich schlechter als der V-Dax entwickelt haben
b) nur das GoSa-Zertifikat nach dem Terroranschlag in London vom 7.Juli stärker reagiert hat.
Dateianhänge
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Beitragvon Papstfan » 27.07.2005 11:16

Offenbar haben die Emitt. tatsächlich große Probleme ein Zertifikat zu entwickeln, das den V-Dax auch nur annähernd nachbildet.
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Beitragvon oegeat » 27.07.2005 11:37

ich frag mich wie das rein teschnisch laufen soll !

Vola was ist das ? hier so wird die Vola berechnet

nagut die Vola ist also demnach ein Indikator der berechnet wird ! so wie die Stochastik und der Macd um einige der Bekanntesten zu nenne ein Trendwendeindikator und ein Trendfolgeindikator .... zurück zu Vola wie soll das nun hinaun ? gut ich will alles wissen wenn ich was vertreibe oder auch für mich selbst kaufe .... hat jemand eine Idee will einer die Gesellschaft fragen ?

den nur so kann man die Stärken bzw derzeitigen Schwächen erkennen !
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon schneller euro » 27.07.2005 16:04

Der Fondsmanager des DWS Vola Strategy wirkt in seinem Monatsbericht von Juni 05 auch etwas ratlos:
"Die Volatilität an den Aktienmärkten war eher gering. Seitdem wir uns von
den Hoch-Volatilitätsmärkten in den Jahren von 1998-2003 verabschiedet
haben, müssen wir an anderen Märkte tiefer schürfen und vom Aufbau in
Trendpositionen bei den günstigen Volatilitätsniveaus etwas profitieren.
Aktuell versuchen wir dies am Währungs- und Zinsmarkt, wo im Moment
die Musik spielt. Aktuell scheint das Pricing zwischen Aktien und Zinsen
unausgeglichen zu sein. Am Währungsmarkt herrscht derzeit Nervosität. Die ökonomische Lücke zwischen Amerika und Europa scheint größer als erwartet zu sein. Nach dem „Nein“ zur EU-Verfassung spürt man eine tiefe Krise, die den Euro unter starken Druck gesetzt hat. Indirekt profitieren wir von diesem Druck in der CAD - MXN Position, da wir implizit short EUR und Long CAD, das heißt Nord-Amerika sind und der Wechselkurs zwischen USD und CAD stabil ist. Weiterhin denken wir, daß wir von den tiefen Volatilitäten im Aktienmarkt profitieren müßten, über den Kauf
mittelfristiger Exposures (z. B. 2-jähriger Strangle ) und daß wir am
Zinsmarkt Optionen schreiben sollen."
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Beitragvon Ernesto Chevantonn » 28.07.2005 09:36

wie ich es versatnden habe, werden alle diese Zert. und der Fonds erst wieder gut perf. wenn die Vola an den Aktienm. wieder auf normale Höhen angest. ist.
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GoSa Vdax-New-Zertifikat

Beitragvon schneller euro » 01.08.2005 10:05

Mehrfach war in den vergangenen Monaten das VDAX-NEW-Zertifikat von Goldman Sachs Umsatzspitzenreiter. Beschwerden hagelte es, als das Papier nach den Terroranschlägen in London nicht den erwarteten Kurssprung machte. Doch das hat seinen Grund.
Wer die genaue Bezeichnung liest, der ahnt schon, dass es sich um ein kompliziertes Produkt handelt: Rolling VDAX-NEW-Volatilitätskurven-Zertifikat. Das Papier von Goldman Sachs halten viele Anleger für eine ideale Möglichkeit, um auf steigende Volatilitäten zu spekulieren. Wer dies möchte, sollte aber genau wissen, welche Einflussfaktoren auf das Papier wirken.
Selbst bei Goldman Sachs war man überrascht über den Absatzerfolg des VDAX-NEW-Zertifikats. Denn dies war an sich für professionelle Investoren aufgelegt worden und wurde wie üblich auch an der Börse eingeführt. Doch es wurde schnell entdeckt und zum Publikumsrenner. Ob allerdings jeder Käufer gewusst hat, auf was er mit diesem Zertifikat setzt, ist zu bezweifeln.
Denn mit dem VDAX-NEW-Volatilitäts-Zertifikat spekulieren Anleger nicht allein auf die Entwicklung der Volatilitäten von DAX-Optionen, ausgedrückt durch den VDAX-NEW. Auch der Terminkurs (Forwardkurs) des VDAX-NEW, also die erwartete künftige Volatilität des VDAX-NEW, spielt eine maßgebliche Rolle. Diese Volatilitätspapiere sind wesentlich komplexer als andere Zertifikate, wie zum Beispiel Indexzertifikate. Der Anleger spekuliert nämlich nicht darauf, dass die Volatilität steigt, sondern darauf, dass die Volatilität stärker steigt als vom Markt allgemein erwartet.
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Beitragvon Papstfan » 03.08.2005 12:26

Selbst einige Verm.verwalter beim DAB-Z-Cup haben oder hatten das Gosa-Zert. in Ihren Depots. Auch die können irren, wie man sieht!
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Beitragvon Papstfan » 29.08.2005 11:39

Aktueller Artikel aus Finanztreff:

Wohl selten hat eine Produktgattung so enttäuscht wie die Zertifikate auf den Volatilitätsindex Vdax. Das historisch niedrige Niveau des Risiko-Barometers motivierte zahlreiche Anleger immer wieder, in die angebotenen Papiere zu investieren. Das Ergebnis war aber bislang fast immer ernüchternd und irgendwie stand am Ende dann eben doch fast immer ein dickes Minus. Und das, obwohl die eigentliche Idee sogar aufgegangen war. Der Grund ist simpel und dennoch irgendwie nur schwer zu verstehen: Da eine 1:1-Partizipation auf den Vdax nicht darzustellen ist, orientierte sich der Kurs der Zertifikate an den jeweiligen Subindizes per Laufzeitende. Und da der Markt bereits mit einem starken Anstieg der Vola für die Zukunft rechnete und diese Erwartungshaltung somit in den Kursen der Subindizes bereits „drin“ war, hätte der tatsächliche Anstieg des Vdax schon extrem kräftig ausfallen müssen, um mit den Zertifikaten einen Gewinn zu erzielen.

Auch der von der Deutschen Börse neu ins Leben gerufene Vdax-New und das darauf emittierte Open-End- Zertifikat von Goldman Sachs haben daran nichts geändert (siehe auch Investmentecke vom 25.7.). Seit Emission liegt der „Tracker“ mit über 20% im Minus, obwohl der Vola-Index im gleichen Zeitraum um über 20% gestiegen ist (WKN: GS0DVD)

Trotz aller negativen Erfahrungen werden die Emittenten nicht müde, immer neue Varianten auf dem Markt zu werfen. So bewirbt Merrill Lynch sein neuestes Vdax-Zertifikat als „Möglichkeit, noch fokussierter am Vdax-New zu partizipieren“. Die Realität sieht aber auch hier wieder anders aus. Der einfache Blick auf das Fact Sheet zeigt, dass es sich konkret um eine Wette auf den Subindex Dezember und nicht auf den aktuellen Indexstand handelt. Alles wie gehabt also - am Ende der Laufzeit, dem 16. November, gibt es den dann geltenden Vdax-Stand in Euro ausgezahlt. Bei unveränderten Kursen käme es damit zur Zahlung von gut 16,60 Euro. Aktuell kostet das Zertifikat aber bereits mehr als 18 Euro. Der Index muss also erst einmal um knapp 10% steigen, um zumindest den Einsatz wieder rauszubekommen (WKN: A0FDGV).

Auch Goldman Sachs wagt nach dem jüngsten Desaster einen neuen Versuch und lockt die Anleger mit so genannten Capped Optionsscheinen, die sich bei genauer Betrachtung als getarnte Discount-Zertifikate entpuppen. Auch hier ergibt sich natürlich wieder das Problem, dass sich die Kurse vom Vdax und seinen ganzen Subindizes aus den für die Zukunft erwarteten Schwankungen im Dax errechnen. Trotzdem haben Anleger bei dieser Variante zumindest die Möglichkeit, auch dann Geld zu verdienen, wenn sich der Index unterm Strich nicht bewegt. Eine positive Seitwärtsrendite winkt – so wie man das von Discountern gewohnt ist.

Von den insgesamt angebotenen 20 Scheinen erscheinen die lang laufenden Papiere eher unattraktiv, was damit zusammenhängt, dass in ihnen schon ein extremer Anstieg der Volatilität vorweggenommen und eingepreist ist. Anders sieht das bei den noch knapp zwei Monate (bis 19. Oktober) laufenden Scheinen aus. Wie ein Blick auf die Vola-Kurve (zu sehen auf der Homepage von Goldman Sachs) zeigt, ist die kurzfristige Erwartungshaltung an eine steigende Schwankungsbreite noch nicht so stark ausgeprägt. So winken selbst bei einem Stillstand des Vdax-New auf die kurze Zeit Renditen von immerhin knapp 11 Prozent, was aufs Jahr hochgerechnet dem überaus stattlichen Ergebnissen von mehr als 100 Prozent entspricht. Möglich ist das bei einem Cap von 16 Euro, der wie bei Discountern üblich immer dann ausgezahlt wird, wenn der Basiswert (also hier der Vdax-New) am Ende auf oder über dieser Marke steht. Fällt der Index also von seinem aktuellen Stand von 16,60 Punkten nicht weiter als bis maximal 16, dann wird genau dieser Höchstbetrag ausgezahlt (WKN: GS1CZV). Wer sich noch einen etwas höheren Puffer wünscht, der kann mit Cap 15 Euro immerhin noch etwa sieben Prozent maximalen Gewinn einstreichen (WKN: GS1CZP).
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Vola-Zertif. oder Vola-Capped-Calls zur Depotabsicherung?

Beitragvon schneller euro » 06.02.2006 11:05

Im ZertifikateAnleger 03/2006 gibt es einen sehr interessanten Artikel über Vola-Zertifikate und Vola-Capped-Calls.
Mein Eindruck ist der (lasse mich da gerne korrigieren), dass diese Zertifikate immer noch nicht als Depotabsicherung geeignet sind.
In erster Linie sprechen dagegen, die entweder zu kurzen Laufzeiten, oder aber die geringen Volatilitäten bei denjenigen Zertifikaten, welche sich auf einen noch länger terminierten VDAX-New-Future beziehen.

Am interessantesten erscheint mir noch das ML A0D1RR (Basiswert VDAX), welches aber leider bereits im Mai 2006 ausläuft:
Chartvergleich ML-VDAX-Zertifikat(schwarze Linie) mit EuroStoxx50(hellgrüne Linie)

Beim nachfolgenden GoSa GS8SLZ(Cap bei 19 Punkten) wird die Trägheit des VDAX-New-Dezember-Futures deutlich:
Chartvergleich GS Vdax-New-Zertifikat(Laufzeit 12/06) mit VDAX-New(dunkelgrüne Linie) und VDAX-New-Future-12/06(hellgrüne Linie)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie man diese Zertifikate doch sinnvoll und längerfristig zur Depotabsicherung einsetzen könnte?

Das erstgenannte ML-Zertifikat erreichte immerhin im Oktober 05 in der Spitze bis zu 17% Gewinn, während der Est50 parallel dazu ca. 7% verlor:
ML-VDAX-Zertifikat(schwarz) und Est50(hellgrün) in der Mini-Baisse 10/05
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GS8SLZ

Beitragvon schneller euro » 19.05.2006 08:36

Update: das o.g. Zertifikat verlor im 6-Monats-Zeitraum bis zum 10.5. ca. 4%, während gleichzeitig der Dax ca. 20% gewann. In der Korrektur der letzten Tage verlor dann der Dax. knapp 10%, während das VDAX-Zertifikat in ähnlicher Größenordnung zulegte (Stand: 18.5., Schlußkurs).

6 Monats Chart Dax und GS8SLZ


Fazit:
Dieses Zertifikat ist entgegen erster Eindrücke doch geeignet als partielle Depotabsicherung?!
Hat jemand in der Zwischenzeit noch geeignetere Vdax-Z. gefunden?
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Beitragvon oegeat » 19.05.2006 08:43

mit verlaub für mich ein Blödsinn ! :shock:

den das zerti macht nichts anderes wenns runter geht zu shorten .... toll
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon schneller euro » 19.05.2006 08:52

na ja, wie gesagt, die Zahlen:
zuletzt 10% Gewinn in dem kurzen Zeitraum, als der Dax 10% runter ging, vorher aber nur 4% Verlust in der Zeitspanne, in welcher der Dax 20% gewann.
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Beitragvon Ernesto Chevantonn » 29.08.2006 16:51

Papstfan hat geschrieben: vom 25.7.05:

Auch die neuen Vdax-Zertifikate enttäuschen auf der ganzen Linie Die Anlage in Volatilität als Mittel zur Depotabsicherung oder auch als reine Spekulation auf stärkere Rückschläge am Aktienmarkt beschäftigt die Börse nun schon seit geraumer Zeit. So richtig überzeugen konnten die bislang präsentierten Produktansätze für handelbare „Vola“ aber nicht. Daran hat sich auch durch die Einführung des neuen Vdax-new im Frühjahr wenig geändert. Die früheren auf zukünftige Vdax-Termine bezogenen Zertifikate litten stets daran, dass sie die kurzfristigen Bewegungen am eigentlich betrachteten Volatilitätsindex nur stark unterdurchschnittlich nachvollzogen haben und auch das Goldman Sachs seit Mai angebotene Tracker-Zertifikat auf den Vdax-new gelingt es nicht die Indexbewegungen auch nur einigermaßen sauber nachzuzeichnen.

Im Laufe der vergangenen Wochen haben sich die Preise des Zertifikats nämlich immer weiter von dem ermittelten Indexstand entfernt, was zum einen bedeutet, dass es mit der „indexnahen“ Abbildung nicht mehr allzu weit her ist. Und was zum anderen – und das ist gravierender – bedeutet, dass bei dem Goldman-Tracker allein in dem Zeitraum zwischen dem 1. und dem 21. Juli von dem 20 Prozent-Anstieg des Vdax-New (WKN: A0DMX9) nicht einmal drei Prozent Wertzuwachs übrig geblieben sind. Statt einem Anstieg von 12,06 auf 14,45 Punkten beim Index, stieg der Geldkurs des Zertifikats gerade einmal von 11,57 auf 11,87 Euro (WKN: GS0DVD).

Aber es kommt wohl noch viel schlimmer. Denn nach der monatlichen Umschichtung zum Ende der vergangenen Woche wurde jetzt noch mal das Bezugsverhältnis nach unten angepasst, was beide Negativ-Trends noch verstärken dürfte. Von auch nur annähernder Indexnähe kann bei dem vermeintlichen Tracker schon drei Monate nach Emission überhaupt keine Rede mehr sein und auch die Wahrscheinlichkeit weiterer Performance-Einbußen im Vergleich zum Index ist noch einmal gestiegen. In der entsprechenden Ankündigung zur aktuellen Anpassung rechnet Goldman vor, dass Anleger mit den Zertifikaten auf jeden Fall an Wert verlieren, wenn der Vdax-New bis zum nächsten Rolltermin (Mitte August) nicht wenigstens auf 15,85 Punkte steigt. Mit anderen Worten der hübsche neu konzipierte Vola-Index müsste gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag um mindestens 13,7 Prozent steigen, damit Anleger mit dem „Tracker“ keinen Verlust machen.

Und noch ein Ärgernis fällt bei der Lektüre der Anpassungs-Meldung auf. Nämlich, dass Goldman bei der Anpassung Rollkosten von 0,25 Punkten veranschlagt. Das klingt zunächst wenig bedrohlich. Wenn man aber bedenkt, dass zwölf mal im Jahr gerollt wird, dann bekommt das ganze schon einen ersten faden Beigeschmack. Und gänzlich unappetitlich wird es, wenn die 0,25 Punkte in Relation zu dem derzeitigen Indexstand von 13, bzw. der bei Goldman ermittelten Berechnungsgrundlage 16 gesetzt werden. Denn bezogen auf diese höhere Berechnungsgrundlage entsprechen 0,25 Punkte einer Rollkosten-Quote von nicht weniger als 1,56 Prozent. Im Monat !!
...




dazu ein beitrag aus einem and. forum:
"Ich fürchte wer meint, mit diesem Papier mittel- oder langfristig Geld zu verdienen, der wird wahrscheinlich genauso auf die Schnauze fallen, wie seinerzeit die Leute, die dieses zuckersüße ABN-Papeirchen NL0000406379 - IPE NATURAL GAS!!! - gekauft haben, wenn ich mich nicht sehr täusche. Das war doch dieses absolut sensationelle Scheinchen, oder nicht? Ich weiß noch, wie ABN in großer Erklärungsnot war und schließlich Sonderkonditionen zum Rückkauf anbot.
Und auch bei GS0DVD würde ich meinen Hut darauf verwetten - ja, ich habe einen -, dass, wenn es einen 1:1-Short auf den VDAX-New gäbe - den GS0DVD könnte man ja durchaus auch als 1:1-Turbo sehen -, dann käme genauso wenig dabei rum.
Es sind halt immer die gaaaaaaanz klein gedruckten Informationen irgendwo unten auf Seite 417 von 921, die (komischerweise immer den Ankaufs-?) Kurs machen, wie z. B. welcher Kontrakt relevant ist (Hey Träumer, doch nicht der aktuelle! Das wäre ja einfach, und die Emittenten gäben den Käufern eine Möglichkeit, Kasse zu machen...), von welcher Partizipationsrate wir reden (Hey Träumer, doch nicht von 100 Prozent! Das wäre ja einfach, und die Emittenten gäben den Käufern eine Möglichkeit, Kasse zu machen...), ...
Sehr informativ wie ich finde die Charts im Vergleich: http://index.onvista.de/charts.html?ID_ ... 105789&MON
"


und ganz aktuell aus zertiwoche 008-2006:
"...die Volatilität bedeutet jedoch mehr als nur Risiko und bietet auch die Chance bei fallenden Kursen zu verdienen oder zumindest ein Depot abzusichern. Zumindest über ein Zertifikat.
...
Die Theorie dazu ist einfach: Fallen die Kurse, steigt die Volatilität und
vice versa. Somit kann sie - eben nur theoretisch - auch ein hervorragender
Risiko-Indikator und als handelbares Instrument eine mögliche Absicherung
gegen Kursverluste sein.
Um die Volatilität zu handeln, bietet sich das VDAX-NEW-Zertifikat
(GS0DVD) an
. Es bezieht sich auf den von der Dt. Börse berechneten
VDAX-NEW-Index, einer interessanten und komplizierten Form der
Volatilität auf den DAX. Es reicht leider der Platz an dieser Stelle nicht
aus, um den VDAX-NEW bis ins letzte Detail zu erklären. Doch dies
ist auch nicht erforderlich. Nur soviel: Es werden die Forwards (Terminkurse)
der impliziten Volatilitäten aus den DAX-Optionen der Eurex
mit bestimmten Laufzeiten, Strikes und Spreads berechnet. Aus diesen
VDAX-Forwards wird nach einer relativ einfachen Formel der VDAXNEW
berechnet. Alles klar? Die genauen Details dazu findet man auf
der Webpage der Deutschen Börse. Dennoch ist hier der Hinweis auf die
Relevanz der monatlichen Forwards für die Performance des Zertifikats
wichtig. Wegen der endlosen Laufzeit wird jeweils vom kürzesten in den
darauffolgenden „Volatilitäts-Monat“ gerollt, was mit Gewinnen oder
Verlusten - leider seit Auflage eher mit letzteren - enden kann, auch wenn
die Volatilität insgesamt gestiegen ist. Es kommt also auch auf die Erwartung
der zukünftigen Volatilität durch die Marktteilnehmer an und nicht
nur auf einen Spot-Kurs.
Die Pointe ist jedoch nicht der Makel der regelmäßigen Verluste in diesem
Zertifikat, sondern eine Möglichkeit, von einer kurzfristig stark steigenden
Volatilität (historisch häufig im Herbst der Fall) zu profitieren. Sollte der
DAX wieder schlagartig ein paar Prozentpunkte abgeben, würde die Volatilität
entsprechend steigen. Im Mai brachten die rund 10% Minus im
DAX dem Zertifikat ein Plus von über 100% (!).
Der Schuß kann aber auch nach hinten losgehen, wenn die Volatilität zwar
gestiegen ist, aber das Rolling in den nächsten Monat durch die steigende
Forward-Kurve zu Verlusten führt. Schade nur, dass es keine anderen Lösungen
mehr mit beschränkter, relativ kurzer Laufzeit gibt, welche nicht
das Detailproblem des Rollierens haben. Bei dieser endlos-Variante ist
ein nahezu wertloses Auslaufen trotz steigender Volatilität auch möglich
- wenn die Volatilitäts-Forwardkurve steigt und der Roll in den Folgemonat
regelmäßig höhere Verluste einbringt, als der absolute Vol-Anstieg erwarten
ließe. Die Alternative wäre ein klassischer Put-Optionsschein, ein
wenig aus dem Geld, mit kurzer Laufzeit - und Totalverlustrisiko. "


Zerti GS0DVD und Dax


Ist das Teil nun geeig. zur Depotabsich., oder nicht?
Ernesto Chevantonn
 

Beitragvon schneller euro » 30.08.2006 08:05

Ernesto Chevantonn hat geschrieben:Ist das Teil nun geeig. zur Depotabsich., oder nicht?



Als Daueranlage wohl nicht, dazu sind die Verluste aus div. Gründen gegenüber dem VDAX-New viel zu hoch.
Wenn man die Charttechnik verwendet, wäre das Zertifikat vielleicht brauchbar. Ab dem 10.5. verließ der DAX ziemlich abrupt seinen Aufwärtstrendkanal und der VDAX-New schoß in die Höhe (siehe Chart unten), was man als Kaufsignal für das GS0DVD hätte interpretieren können. Allerdings fielen dann in der zweiten Junihälfte sowohl der V-Index, als auch das Zertifikat, so abrupt, dass man den größten Teil der Gewinn bei dem Zert. schnell wieder abgegeben hätte. Der Weisheit letzter Schluß in punkto Vola-Zertifikate ist das GS0DVD sicher noch nicht.

Chartvergleich über 1 Jahr
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Beitragvon Ernesto Chevantonn » 01.12.2006 14:40

Zertifikatewoche erw. als Altern. zu den Gosa-VDAX-Zerti die
SalOppenheim Reverse Outperformance Protect Zertifikate
siehe u.a.:
http://zertifikate.finanzen.net/zertifi ... ecu=969881
Ernesto Chevantonn
 

Beitragvon Ernesto Chevantonn » 11.12.2006 16:21

Aus Geldanl.-Brief 06/24:

"... als dass er über viele Jahre einen Trend ausbildet und beibehält.
Und da den VDax inzwischen auch immer mehr professionelle Anleger im
Blick haben und sich Produkte auf den Volatilitätsindex wünschen, hat ihn die
Deutsche Börse vor geraumer Zeit weiterentwickelt. „VDax new“ heißt das
neue Barometer. Im Unterschied zum Vorgänger misst es die Volatilitätserwartung
nicht für die nächsten 45, sondern zeitnäher für die nächsten 30 Tage. Und
wichtiger: Er basiert auf tatsächlich an der Eurex gehandelten Optionen. Der
VDax new kann daher von Emittenten im Portfolio nachgebildet und auch
Privatanlegern in Form von Derivaten zugänglich gemacht werden.
Spezialpapier 1: das Volatilitätskurven-Produkt von Goldman Sachs
Ein solches Derivat, mit dem Sie auf einen Anstieg des VDax new setzen können,
ist das VDAX new-Open-End-Volatilitätskurven-Produkt von Goldman
Sachs (WKN GS0DVD). Doch Vorsicht: Sie partizipieren nicht eins zu eins am aktuellen Stand des VDax new. Goldman
Sachs schaltet stattdessen einen so genannten Partizipationsfaktor zwischen, der sich überdies von Monat zu Monat ändert.
Das Ärgerliche: Über die Höhe des Faktors entscheiden die in der Zukunft liegenden Subindizes für verschiedene VDax
new-Termine. Und da diese in der Regel über dem Niveau des gegenwärtigen VDax new-Standes notieren, verlieren Sie –
solange sich an diesem Preisgefüge nichts ändert – Monat für Monat Geld. Sie sehen das an der Kursentwicklung des mit
„dynamischen Gebühren“ von null bis vier Prozent pro Jahr belasteten Zertifikates: Seit der Emission im Juni 2005 liegt
es mit fünfzig Prozent im Minus.
Spezialpapier 2: das Volatility Arbitrage-Zertifikat von UBS
Dichter am Gewinnhebel sitzen Sie, wenn Sie zum Euro-Volatility-Arbitrage-Zertifikat von UBS greifen (WKN UB77KE).
Die Schweizer bieten die Umkehrung der verlustreichen Goldman Sachs-Strategie, angewendet auf den EuroStoxx 50:
UBS versucht aus der Differenz zwischen erwarteter und tatsächlicher Schwankungsbreite Kapital zu schlagen. Das heißt:
Erweisen sich die erwarteten Schwankungen – wie in der Vergangenheit zu beobachten – regelmäßig als zu hoch, verdienen
Sie Geld. Nun, wie viel? UBS hat die Strategie bis 1999 zurück gerechnet und kann im Ergebnis eine Rendite von fast
zehn Prozent pro Jahr vorweisen. Doch seit dem Produktstart im Juli 2005 bewegt sich die Performance in eher „ruhigen
Bahnen“. Zugewinn bislang: nur lausige vier Prozent.

Fazit: Während Sie mit dem Goldman Sachs-Produkt immer dann punkten, wenn sich die erwartete Schwankung im Nachhinein als zu gering herausstellt, profitieren Sie beim UBSPapier vom Fortbestand des regelmäßig zu niedrig notierenden VDAX new. Zwei Spezialprodukte für zwei Spezialsituationen folglich, die sich als „Stand-Alone-Investitionen“ kaum eignen. Ein Volatilitäts-Barometer Gewinn bringend ins Depot zu hieven,
bleibt demnach auch weiterhin problematisch" -> die Erkenntnis hatten wir auch schon weiter oben im Thread!
Ernesto Chevantonn
 

Beitragvon Ernesto Chevantonn » 26.07.2007 11:24

Handelsbl. Zerti-Newsletter 070725-14, S.19 bespricht Vola-zertis.
U.And. das GS0DVD (s.o. ) und das Vdax-rotator, Abn1t6.
Scheinen alle immer noch nicht der Bringer zu sein.
Ernesto Chevantonn
 

Beitragvon Ernesto Chevantonn » 12.09.2007 09:54

wieder mal eine Bespr. des Gs0DVD und auch hier mit dem fazit daß es nicht der Bringer ist:
Finanztreff
Ernesto Chevantonn
 

Beitragvon Ernesto Chevantonn » 12.09.2007 09:58

Ernesto Chevantonn hat geschrieben:Zertifikatewoche erw. als Altern. zu den Gosa-VDAX-Zerti die
SalOppenheim Reverse Outperformance Protect Zertifikate
siehe u.a.:
http://zertifikate.finanzen.net/zertifi ... ecu=969881



Nun auch Soc.Gen. Reverse Kapitalgarantie-ZertifikateArtikel bei F.treff
Ernesto Chevantonn
 

GS0DVS

Beitragvon schneller euro » 15.02.2008 07:55

Analyse von diversen Vola-Zert. (u.a. auch die o.g. UB77KE und GS0DVD) in Zertifikatewoche-02-07. Alle werden als mehr oder minder ungeeignet angesehen, mit vielleicht einer Ausnahme, dem GS0DVS.
Zitat: „...beim europäischen Leitindex verläuft die Kurve
beim Hinüberrollen jedoch wesentlich flacher, mit dem Ergebnis einer wesentlich vorteilhafteren, wenn ebenso nicht befriedigender Performance ...“



Chart 30 Monate GS0DVS(Vola-Zert. auf Eurostoxx50), GS0DVD(Vola-Zert. auf DAX), Eurostoxx50, DAX

:arrow: ca. -20% in 2,5 Jahren beim GS0DVS, aber fast 80% plus seit Juli 07.
Chart 1 Jahr
(Schnittpunkte des GD200 hätten als K-Signal sehr gut gepasst. Was wäre als VK-Signal sinnvoll gewesen?)
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Lupus Alpha Volatility (A0HHGG)

Beitragvon schneller euro » 15.02.2008 15:09

Seit 10/07, Fondsmanager früher bei HVB, Fondsvolumen zum 31.1.08 = 21 Mio €

Facts bei Lupus Alpha

Chartvergleich 6 Monate mit DWS Vola Strategy

-> Skepsis scheint angebracht: der DWS Vola ist ein altbekannter Flop und der L.A. konnte bisher ebenfalls noch nicht überzeugen, insbesondere auch nicht im Crash Mitte Januar 08.
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Erweitert um CAAM Volatility Euro + World (A0ML43+A0M2HN)

Beitragvon schneller euro » 21.05.2008 09:24

Chart 6 Monate: DWS Vola(541519), Lupus Alpha Volatility(A0HHGG), UBS Euro Vola.Arbitrage(UB77KE), CAAM Volatility Euro Equities(A0ML43), CAAM Volatility World(A0M2HN), CAAM Dynarbitrage Volatility(A0HF64)

Chart 30 Monate GS0DVS(Vola-Zert. auf Eurostoxx50), GS0DVD(Vola-Zert. auf DAX), Eurostoxx50, DAX

Chart 1 Jahr GS0DVS(Vola-Zert. auf Eurostoxx50), GS0DVD(Vola-Zert. auf DAX), Eurostoxx50, DAX


- CAAM Vola Eur. und World sind interessant. -> Extra Thread
- GS0DVS vielleicht: ca. -20% in 2,5 Jahren, aber fast 80% plus seit Juli 07. Chart 1 Jahr Die Schnittpunkte des GD200 hätten als K-Signal sehr gut gepasst. Was wäre als VK-Signal sinnvoll gewesen?
- die reinrassigen "Vola-Fonds" von DWS, Lupus Alpha und der CAAM Dyn. sind einfach zu performanceschwach.
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Update

Beitragvon schneller euro » 15.07.2008 11:34

Chart 6 Monate: DWS Vola(541519), Lupus Alpha Volatility(A0HHGG), UBS Euro Vola.Arbitrage(UB77KE), CAAM Volatility Euro Equities(A0ML43), CAAM Volatility World(A0M2HN), CAAM Dynarbitrage Volatility(A0HF64)

Chart 3 Jahre GS0DVS(Vola-Zert. auf Eurostoxx50), GS0DVD(Vola-Zert. auf DAX), Eurostoxx50, DAX


- CAAM Vola Eur. und World sind interessant. -> Extra Thread
- die reinrassigen "Vola-Fonds" von DWS, Lupus Alpha und der CAAM Dyn. sind einfach zu performanceschwach.
- GS0DVS ist vielleicht interessant: ca. -20% in 2,5 Jahren, aber ca. 50% plus zwischen Juli 07 und Juli 08: Chart 1 Jahr Die Schnittpunkte des GD200 hätten als K-Signal sehr gut gepasst. Was wäre als VK-Signal sinnvoll gewesen?

:arrow: Gemäß ZJ_D_0827 wird das Dax-Vola GS0DVD von Goldman zum 6.8.08 gekündigt. Einen Hinweis auf das o.g. GS0DVS gibt es nicht, weder beim ZJ noch bei GoSa
Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Zertifikaten, Zitat von weiter oben im Thread: "...beim europäischen Leitindex verläuft die Kurve beim Hinüberrollen jedoch wesentlich flacher, mit dem Ergebnis einer wesentlich vorteilhafteren, wenn ebenso nicht befriedigender Performance ...“
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Re: Update

Beitragvon schneller euro » 15.09.2008 10:52

schneller euro hat geschrieben:Gemäß ZJ_D_0827 wird das Dax-Vola GS0DVD von Goldman zum 6.8.08 gekündigt. Einen Hinweis auf das o.g. GS0DVS gibt es nicht, weder beim ZJ noch bei GoSa
Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Zertifikaten, Zitat von weiter oben im Thread: "...beim europäischen Leitindex verläuft die Kurve beim Hinüberrollen jedoch wesentlich flacher, mit dem Ergebnis einer wesentlich vorteilhafteren, wenn ebenso nicht befriedigender Performance ...“


:arrow: auch das Euro-Stoxx50-Vola GS0DVS wird nun bei Comdirect+Onvista nicht mehr gefunden, ist offenbar auch gekündigt worden.
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Update von 07/08

Beitragvon schneller euro » 16.09.2008 11:10

Chart 1 Jahr: DWS Vola(541519), Lupus Alpha Volatility(A0HHGG), UBS Euro Vola.Arbitrage(UB77KE), CAAM Volatility Euro Equities(A0ML43), CAAM Volatility World(A0M2HN), CAAM Dynarbitrage Volatility(A0HF64)

- CAAM Vola Eur. und World sind interessant. -> Extra Thread
- UB77KE wird als mögliche Depot-Beimischung positiv gesehen in diesem
Handelsblatt-Artikel vom Sept. Dort werden ebenfalls die weniger empfehlenswerten GS0DVX und ABN5SL besprochen.
- die reinrassigen "Vola-Fonds" von DWS, Lupus Alpha und der CAAM Dyn. sind zu performanceschwach.
- GS0DVS+GS0DVD haben inzwischen das Zeitliche gesegnet, s.o. in diesem Thread
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Beitragvon schneller euro » 19.09.2008 10:45

Neu sei August 2008: SGI Vol Premium Index-Zertifikat (SG5GVP+SG0RVP).
Porträt in Zertifikatewoche 20080918_033

Von den CAAM hätte ich mir in den letzten Tagen noch etwas höhere Gewinne erwartet.

Für das UB77KE gab es nach dem Kurssprung am Dienstag offenbar tatsächlich bezahlt-Kurse in Stuttgart. Heute ist das Zertifikat um so deutlicher eingebrochen, noch unter das Niveau von April.
Chart 3 Jahre UB77KE und Est50

-> anscheinend sollte man sich mit dem Thema im Allgemeinen und dem UB77KE im Besonderen doch mal etwas detaillierter befassen.
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Beitragvon schneller euro » 24.09.2008 09:25

Finanztreff-Kommentar zum o.g. neuen SGI Vol Premium Zert.
Dabei wird auch das UB77KE erwähnt: "... Auffällig ist dabei vor allem, dass es gerade bei schnellen und heftigen Kurseinbrüchen am europäischen Aktienmarkt auch mit dem Zertifikat deutlich bergab geht. Als Absicherung gegen fallende Märkte eignet sich das Produkt also nicht. ..." (?)

Ein weiterer Finanztreff-Kommentar zum UB77KE

Chart 1 Monat: das neue SGI Vol Premium (SG0RVP=€-Tranche), UB77KE, Eurostoxx50
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Upate vom 16.9.08

Beitragvon schneller euro » 17.01.2009 10:53

Chart 1 Jahr: DWS Vola(541519), Lupus Alpha Volatility(A0HHGG), UBS Euro Vola.Arbitrage(UB77KE), CAAM Volatility Euro Equities(A0ML43), CAAM Volatility World(A0M2HN), CAAM Dynarbitrage Volatility(A0HF64)

- CAAM Vola Eur. und World sind interessant, siehe auch T.I.-Thread zum Thema Depotabsicherung
Daraus entnommen:
CAAM Volatility Euro Equities (A0ML43)
(aufgelegt am 13.11.06, Fondsmanager = Gilbert Keskin, handelbar u.a. über die AAB)
Factsheet
VK-Prospekt
Das französische Pendant: CAAM Volatilite Actions Euro (FR0010259937)
Chart 3 Jahre seit Auflegung in 12/05
(Der Stand VOR den deutlichen Kursschwankungen in Dez. 08 - Jan. 09:
der max. Verlust lag bei ca. -6%. Die Kursgewinne wurden während der d.d.-Phasen 05/06, 08/07, 11/07, 01/08 und 03/08 erzielt. Von 12/05 bis 07/07 war das Zwischenergebnis ca. +3%. Das Gesamtergebnis von ca. +20% seit Auflegung wurde größtenteils im Zeitraum seit August 07 erreicht.)
Artikel WiWo/Fondscheck
Artikel Ariva/Eurams
- seit November 2007 (Comdirect-Chart) gibt es die globale Version:
CAAM Funds Volatility World Equities (A0M2HN), Fondsmanager ebenfalls Gilbert Keskin
Porträt bei "Das Investment"

Chart 1 Jahr nur CAAM Vola Eur, CAAM Vola World und MSCI-World
-> was neuerdings (Stand 17.1.09) negativ auffällt:
1) der CAAM Vola Europa (A0ML43) ist zum 1.Mal eindeutig hinter den CAAM World (A0M2HN) zurück gefallen. Könnte an der Währung liegen (A0ML43 in €, A0M2HN in $), aber warum macht sich dies erst seit wenigen Wochen bemerkbar und nicht schon vorher? Andere Möglichkeit: Volumenprobleme?? (ca. 315 Mio € beim A0ML43, ca. 72 Mio € beim A0M2HN Mitte Januar 09). Weitere Erklärungen? Stoppkurs?
2) die Korrelation zu den Aktienmärkten ist seit einigen Wochen deutlich positiv, weil der Fondsmanager offenbar signifikant auf eine Erholung der Märkte und eine damit einhergehende, stark sinkende Vola setzt.


- UB77KE wurde mal als mögliche Depot-Beimischung positiv gesehen in diesem Handelsblatt-Artikel vom Sept. Dort wurden ebenfalls die weniger empfehlenswerten GS0DVX und ABN5SL besprochen.

- die reinrassigen "Vola-Fonds" von DWS, Lupus Alpha und der CAAM Dynarbitrage(kaum Vola, aber Perf. nur ca. +4,7% p.a. (Stand 01/09)) sind zu performanceschwach.

- GS0DVS+GS0DVD haben inzwischen das Zeitliche gesegnet, s.o. in diesem Thread
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Beitragvon Quisi5 » 17.01.2009 23:02

Wäre "Zeitwert" eine Alternative zu Volatilität? Ich las neulich ein schon einige Monate altes Interview, welches die Handelsstrategie beschreibt, die dem Swiss Apha-Zertifikat (A0LJD2) zugrunde liegt.
Die Strategie ist zwar seit Emisson des Zertifikats (2007) nicht mehr so erfolgreich wie sie es angabegemäß 2003-2006 war, allerdings hat die Strategie in den letzen Monaten und im letzten Jahr mit ordentlichem Gewinn abgeschlossen und war relativ wesentlich stärker als der zugrundeliegende Eurostoxx50.
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Beitragvon schneller euro » 12.03.2009 14:53

CAAM Dynarbitrage Vola (A0HF64) in dieser Woche von Börse-Online empfohlen.
Performance p.a., Stand 12.03.09:
6 Monate = +3,7%
1 Jahr = +5,7%
3 Jahre = +4,6%
Ebase = nein, AAB = ja
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Beitragvon schneller euro » 28.03.2009 12:16

Gerade gelesen im Factsheet eines Dachfonds:
neben dem o.g. CAAM Dynarbitrage Vola ist dort nun auch enthalten der
Lyxor Quantic Low Volatility, ISIN vermutlich LU0257748094, bei Comdirect und Onvista nicht gefunden. Keine Zulassung in D?
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Beitragvon schneller euro » 04.05.2009 10:26

Neben dem mehrfach im Thread erwähnten CAAM Vola World (A0M2HN) gibt es auch noch 3 andere WKN (letzter Buchstabe = L, Q, R), die aber leider auch in US$ notiert sind und sich in der Perf. nicht allzu sehr unterscheiden:
Chart 1 Jahr
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Beitragvon Quisi5 » 04.05.2009 11:02

Die Fondsklassen unterscheiden sich im Ausgabeaufschlag (AA) und der Managementgebühr (MG = Anlageverwaltungsgebühr):
A0M2HL = Institutionelle Tranche - AA 2,5%, MG 0,5%pa, ab USD 500.000,-
A0M2HN = Thesaurierend - AA 4,5%, MG 1,0%pa. Anteilsklasse C
A0M2HP = Ausschüttend - AA 4,5%, MG 1,0%pa. Anteilsklasse C
A0M2HQ = Vertrieb via ausgewählte Vertriebsnetze - AA 3%, MG 1,3%pa. Anteilsklasse S
A0M2HR = Vertrieb via ausgewählte Vertriebsnetze - AA 1%, MG 1,6%pa. Anlageklasse H
Siehe Kurzprospekt
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Re: Upate vom 16.9.08

Beitragvon Quisi5 » 09.05.2009 22:04

schneller euro hat geschrieben:-> was neuerdings (Stand 17.1.09) negativ auffällt:
1) der CAAM Vola Europa (A0ML43) ist zum 1.Mal eindeutig hinter den CAAM World (A0M2HN) zurück gefallen. Könnte an der Währung liegen (A0ML43 in €, A0M2HN in $), aber warum macht sich dies erst seit wenigen Wochen bemerkbar und nicht schon vorher? Andere Möglichkeit: Volumenprobleme?? (ca. 315 Mio € beim A0ML43, ca. 72 Mio € beim A0M2HN Mitte Januar 09). Weitere Erklärungen? Stoppkurs?
Könnte es die unterschiedliche Benchmark (MSCI World vs Eurostoxx) sein, denn der Eurostoxx hat sich über 12 Monate schlechter entwickelt als der MSCI World?
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Re: Upate vom 16.9.08

Beitragvon schneller euro » 11.05.2009 14:36

Quisi5 hat geschrieben:
schneller euro hat geschrieben:-> was neuerdings (Stand 17.1.09) negativ auffällt:
1) der CAAM Vola Europa (A0ML43) ist zum 1.Mal eindeutig hinter den CAAM World (A0M2HN) zurück gefallen. Könnte an der Währung liegen (A0ML43 in €, A0M2HN in $), aber warum macht sich dies erst seit wenigen Wochen bemerkbar und nicht schon vorher? Andere Möglichkeit: Volumenprobleme?? (ca. 315 Mio € beim A0ML43, ca. 72 Mio € beim A0M2HN Mitte Januar 09). Weitere Erklärungen? Stoppkurs?
Könnte es die unterschiedliche Benchmark (MSCI World vs Eurostoxx) sein, denn der Eurostoxx hat sich über 12 Monate schlechter entwickelt als der MSCI World?



-> Aus dem Chart 1 Jahr lässt sich dies leider nicht eindeutig ablesen. Ab ca. Mitte Dezember 08 performte der "World" besser als der "Euro".
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Upate von 01/09

Beitragvon schneller euro » 22.06.2009 10:04

Chart 2 Jahre: DWS Vola(541519), Lupus Alpha Volatility(A0HHGG), UBS Euro Vola.Arbitrage(UB77KE), CAAM Volatility Euro Equities(A0ML43), CAAM Volatility World(A0M2HN), CAAM Dynarbitrage Volatility(A0HF64), Lyxor Quantic Low Vola(A0MYWM)

- CAAM Vola Eur. und World sind interessant, siehe auch T.I.-Thread zum Thema Depotabsicherung
Daraus entnommen:
CAAM Volatility Euro Equities (A0ML43)
(aufgelegt am 13.11.06, Fondsmanager = Gilbert Keskin, handelbar u.a. über die AAB)
Factsheet
VK-Prospekt
Das französische Pendant: CAAM Volatilite Actions Euro (FR0010259937)
Chart 3 Jahre seit Auflegung in 12/05
(Der Stand VOR den deutlichen Kursschwankungen in Dez. 08 - Jan. 09:
der max. Verlust lag bei ca. -6%. Die Kursgewinne wurden während der d.d.-Phasen 05/06, 08/07, 11/07, 01/08 und 03/08 erzielt. Von 12/05 bis 07/07 war das Zwischenergebnis ca. +3%. Das Gesamtergebnis von ca. +20% seit Auflegung wurde größtenteils im Zeitraum seit August 07 erreicht.)
Artikel WiWo/Fondscheck
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- seit November 2007 (Comdirect-Chart) gibt es die globale Version:
CAAM Funds Volatility World Equities (A0M2HN), Fondsmanager ebenfalls Gilbert Keskin
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Einzelne Anteilsklassen: Beitrag von Quisi5 vom 4.5.09

Chart 2 Jahre nur CAAM Vola Eur, CAAM Vola World, MSCI-World, Eurostoxx50, Wechselkurs EUR/USD
-> Warum sich die beiden Fonds bis Dezember 2008 parallel entwickelten und seitdem der "World" etwas besser performt, ist immer noch unklar (Benchmark?, Währungseinflüsse?)

- UB77KE wurde mal als mögliche Depot-Beimischung positiv gesehen in diesem Handelsblatt-Artikel vom Sept. Dort wurden ebenfalls die weniger empfehlenswerten GS0DVX und ABN5SL besprochen. Im Oktober 2008 ist das UB77KE dann aber stark eingebrochen.

- der DWS Vola. (kaum Performance) und der CAAM Dynarbitrage(ca. +15% in 3,5 Jahren) bringen zu wenig Ertrag. Gleiches gilt bisher auch für den Lyxor Quantic Low Vola (A0MYWM, seit Juli letzten Jahres)

- Lupus Alpha Volatility (A0HHGG) ca. 7% Perf in den letzten 12 Monaten, insgesamt etwas mehr als 9% in ca. 1,75J (Stand 06/09)

- GS0DVS+GS0DVD haben inzwischen das Zeitliche gesegnet, s.o. in diesem Thread

- Neu seit Ende März 2009:
DB X-Trackers Euro Interest Rates Volatility TR ETF (DBX0BD) und
DB X-Trackers Euro Interest Rates Volatility Short TR ETF (DBX0BE),
Erläuterung und sonstige Facts bei db x-trackers
Chart 6 Monate beider Fonds
Zuletzt geändert von schneller euro am 06.05.2010 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon schneller euro » 25.09.2009 09:42

schneller euro hat geschrieben:vom 22.6.09:
Chart 1 Jahr nur CAAM Vola Eur, CAAM Vola World, MSCI-World, Eurostoxx50, Wechselkurs EUR/USD
-> Warum sich die beiden Fonds bis Dezember 2008 parallel entwickelten und seitdem der "World" etwas besser performt, ist immer noch unklar (Benchmark?, Währungseinflüsse?)


-> auch weiterhin nicht eindeutig nachvollziehbar. Die 1-Jahres-Vola ist beim "World" höher. Seit ca. Mai 2009 tendieren beide Fonds eher seitwärts.

Bericht des Fondsmanagers zum 31 August 2009 zum "Europa":
"Die im Frühjahr begonnene Rally an den Aktienmärkten setzte sich im Sommer fort, genährt durch positive Überraschungen aus der Wirtschaft und besser als erwartete Unternehmenszahlen. Ungeachtet guter Nachrichten und nach oben strebender Aktienmärkte scheint die implizite 1J-Volatilität im DJ Eurostoxx50 kurzfristig an eine Untergrenze gestoßen zu sein. Sie verharrte im Monatsverlauf bei vergleichsweise stabilen 26%. Das Gros der Performance ging daher im August auf das Konto des zweiten Performancemotors (Trading). Angesichts des aktuellen Volatilitätsniveaus stockten wir erneut unsere Kaufpositionen auf, um von einem möglichen Wiederanstieg der Volatilität gegen 30% zu profitieren."

Bericht des Fondsmanagers zum 31 August 2009 zum "World":(der erste Satz ist deckungsgleich mit dem "Europa")
"... Trotz guter Nachrichten und steigender Aktienmärkte aber scheint bei der impliziten Volatilität der drei wichtigsten Indizes kurzfristig eine Untergrenze erreicht. Die Volatilität der Indizes verharrte im Monatsverlauf bei vergleichsweise stabilen 26%. Das Gros der Performance ging daher im August auf das Konto des zweiten Performancemotors (Trading). Angesichts des aktuellen Volatilitätsniveaus stockten wir erneut unsere Kaufpositionen auf die 3 Indizes auf. Dabei blieb die geografische Allokation unweit der zulässigen Höchstallokation (50% USA, 30% Europa, 20% Asien)."
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Beitragvon schneller euro » 09.12.2009 17:22

finanzen.net / DerFondsAnalyst:
"...bei dem Fonds handle es sich um ein sehr risiko- und schwankungsarmes Anlageprodukt, das durch verschiedene Handelsstrategien die Volatilität von Aktien und sonstigen Märkten zur Ertragserzielung nutze. Der Fonds profitiere vor allem von unerwarteten Anstiegen der Marktschwankungen. Für den Fall, dass die Weltwirtschaft im kommenden Jahr einen W-förmigen Konjunkturverlauf hinlege, könnte die Nervosität der Anleger zunehmen und damit die Volatilität der Kapitalmärkte wieder sprunghaft ansteigen, was dem Fonds nach Einschätzung der Experten sehr entgegenkommen dürfte...."

Chart 1,5 Jahre
-> Kursgewinne beim Getec im Okt/Nov. 2008 und Jan. 2009 (siehe Thread-Überschrift)
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