StarCapital-Fonds / Peter Huber

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Beitragvon schneller euro » 09.05.2012 15:28

Aus dem Starinvest 05/12:
"...In den letzten drei bis fünf Jahren hat die Value-Strategie
nicht funktioniert.
Dies ist für eine langfristig ausgerichtete
Strategie ein relativ kurzer Zeitraum, der den frustrierten
Anlegern aber wie eine Ewigkeit vorkommt. Aus Tabelle 1
kann man erkennen, welche Börsen aus historischer Sicht
über- bzw. unterbewertet sind"
-> verwendet wird das Shiller-KGV. Demnach wären u.a. Italien,
Russland und Japan stark unterbewertet (ca 60% Italien, ca 33% Japan)
und die USA mit ca. 20% überbewertet

"...Während Italien unter Monti an ernsthaften
Reformen arbeitet, halten die Amerikaner weiter an ihrer
Schuldenpolitik fest. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dies
auch an den Kapitalmärkten zur Kenntnis genommen wird." :!:

"...wir haben uns ernsthaft überlegt, ob wir unsere Anlagestrategie
modifizieren und den aktuellen Marktverhältnissen anpassen
sollen. Wir haben uns dagegen entschieden. Zu oft
sind erfolgreiche Strategien gerade dann gekippt worden,
wenn die Frustphase zu lang war und die Trendwende kurz
bevor stand. Wir werden im Gegenteil den Priamos noch
bedingungsloser auf extrem niedrig bewertete Aktien ausrichten."
-> nicht die erste Strategie-Änderung/Modifzierung beim Priamos
"...wollen wir das Fondsdepot auf die TOP 100-Value-Aktien
mit der niedrigsten Bewertung fokussieren. Dabei konzentrieren
wir uns auf große, marktbreite Blue Chips. Schon
jetzt sind die Bewertungsmerkmale des Fonds sensationell,
weil der Abschlag zum Marktdurchschnitt immer größer
wird. Das eröffnet ein erhebliches Erholungspotential! Ebenfalls
konsequent quantitativ wird ein von uns entwickeltes
Risk-Protection-System eingesetzt, mit dem je nach Marktlage
bis zu 25% des Fondsvolumens abgesichert werden.
Gleichzeitig werden wir in Kürze den Priamos-Anteilsinhabern
unsere Top 100-Werte regelmäßig offenlegen und
Käufe und Verkäufe detailliert kommentieren (wahrscheinlich quartalsweise).

Im Gegensatz zum Priamos wird der Starpoint erfahrungsgetrieben
gemanagt. Die mehr als 40-jährige Börsenerfahrung
des Fondsmanagers kommt auch weiterhin zum Tragen.
Neben einem
Anlageschwerpunkt in Value-Aktien werden auch andere antizyklische
Strategien wie z.B. die Investition in Turnaround-Situationen berücksichtigt.
Neben dem fallweisen Einsatz des Risk-Protection-Systems
wollen wir verstärkt auch andere Timingstrategien zum Einsatz
bringen, die bei uns seit Jahren in der Testphase sind
und die deutliche Zusatzerträge versprechen. ...
Da der Starpoint seinen Anlageschwerpunkt
in niedrig bewerteten Substanzwerten hat,
gibt es keinen Sinn, abzusichern oder größere Barreserven
aufzubauen. Der Fonds eignet sich für einen schrittweisen
Aufbau von Beständen mit nach unten gestaffelten Limits
..."
Regionen/Länder: ca. 2/3 Europa, 11% Japan, 7% EM, 6% US, 4% Goldminen

Winbonds "...Wie bereits in den letzten StarInvest angekündigt,
haben wir Anfang April die Aktienquote wieder auf 11,5% zurückgefahren. ...
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Beitragvon drhc » 17.05.2012 14:07

Aus dem Starinvest 05/12: "...In den letzten drei bis fünf Jahren hat die Value-Strategie nicht funktioniert. Dies ist für eine langfristig ausgerichtete Strategie ein relativ kurzer Zeitraum, der den frustrierten
Anlegern aber wie eine Ewigkeit vorkommt.

Warum funktioniert die Value-Strategie bei Huber, Keppler, Lingohr u.a. nicht mehr, aber sie funktioniert immer noch bei z.Bsp Tweedy Browne, Loys oder dem Fonds von Prof. Otte?
siehe auch Ausführungen von Prof. Hens


Da der Starpoint seinen Anlageschwerpunkt in niedrig bewerteten Substanzwerten hat, gibt es keinen Sinn, abzusichern oder größere Barreserven aufzubauen. Der Fonds eignet sich für einen schrittweisen
Aufbau von Beständen mit nach unten gestaffelten Limits
..."

Investieren in Tranchen: besser als die Cost-Average-Methode, aber trotzdem immer noch fraglich
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Beitragvon trutz » 21.05.2012 17:26

drhc hat geschrieben:
[color=red][b]Warum funktioniert die Value-Strategie bei Huber, Keppler, Lingohr u.a. nicht mehr, aber sie funktioniert immer noch bei z.Bsp Tweedy Browne, Loys oder dem Fonds von Prof. Otte?


Wahrscheinlich ist es seine traditionelle "Home Bias" für Europa.
Der Starpoint ist jetzt unter die 2011er Tiefs gefallen.

Es ist aber nicht das erste mal, dass Valuefonds in unsicheren Marktphasen stärker verlieren bzw. extreme Durststrecken durchstehen müssen bis der Markt das vermeindliche Value entdeckt.

Meine Erfahrungen entsprechen auch den von Prof. Hens geschilderten.
Daher könnten die Starcapital Fonds bei weiterer schwäche in Europa durchaus weiterhin schlechter abschneiden als der Markt.

Um sich in einer evtl. Ausverkaufsphase mit Anteilen einzudecken ist der Starcap Starpoint aber durchaus interessant.

Hier mal der Link zum Starinvest 05/12 Pdf.

http://starcapital.de/files/publikation ... ai2012.pdf
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Beitragvon slt63 » 23.05.2012 20:04

Das mit dem Home Bias für Europa sehe ich genauso, das macht das ganze aber nicht besser. Der Starpoint (und auch der offensive Mischfonds Huber Strategy) konnten in den letzten 5 Jahren eigentlich nur von Frühjahr bis Herbst 2009 überzeugen, den Rest der Zeit waren sie irgendwo zwischen Durchschnitt und richtig Mies. Im Herbst 2009 haben sie zu früh die Aktienqoute runtergefahren und sind dann nicht mehr richtig in den Tritt gekommen; so übel, da gibt es nix zu beschönigen.
Beim Priamos, der früher mal sensationell gut war aber nunmehr auch nur noch grottenschlecht (Auf 1 Jahr Platz 352 von 352 Fonds in der MS-Kategorie Aktien Welt Standard Value, das muss man erstmal hinkriegen), kommt hinzu, daß man sich bei der Titelauswahl offensichtlich einige herbe Fehltritte bei den Top Ten Positionen erlaubt hat, welche zudem relativ stärker gewichtet waren als heutzutage. Nun ist das natürlich ein Quant-Fonds, aber ein bissl Verstand sollte man bei der Titelauswahl schon mit einbringen, sonst kann man gleich einen Strategie-ETF nehmen.
Alles in allem ein recht trauriges Bild, welches Huber und seine Mannen im offensiven Bereich abgegeben haben und begründete Hoffnung auf signifikante Besserung sehe ich da nicht; Durchschnitt wird man sicherlich mal wieder erreichen können, aber dafür braucht man den nicht.

Im gegensatz dazu sieht der Winbonds recht interessant aus und hat sich auch gut gehalten. Da die Aktienquote nach oben begrenzt ist (20%), besteht wenigstens hier die Hoffnung auf überdurchschnittliche Ergebnisse. Vielleicht sollte sich Herr Huber zukünftig mehr auf Anleihen konzentrieren und es bei Aktien eher bei temporären Beimischungen belassen. Wenn er so weiter macht werden auch "Großanleger" wie Sauren die Geduld verlieren...was sich bei den schon arg geschmolzenen Volumina auch nicht gut macht.
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Beitragvon schneller euro » 07.06.2012 09:32

Ein sehr ausführlicher Kommentar bei Starinvest zumPriamos
Zitat: "...Attraktivste Branchen übergewichtet: Oil & Gas Prod 14,1% ...
Wir werden oft gefragt, wann wir von unserer neutralen Aktiengewichtung abrücken und unsere Depots dynamisieren würden. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn der europäische Aktienindex im Rahmen einer Verschärfung der Eurokrise auf 1.800 bis 2.000 Punkte fallen würde. In diesem Bereich liegen die Tiefpunkte aus den Jahren 1997, 2003, 2009 und 2011 ...
Durch den angekündigten Relaunch konnten die Bewertungskennzahlen nochmals deutlich nach unten gedrückt werden. Das durchschnittliche Kurs/Buchwert-Verhältnis liegt jetzt zwischen 0,7 und 0,8. Wir kennen keinen anderen Value- Fonds mit einem ähnlichen hohen Bewertungsabschlag zum Gesamtmarkt. Wie versprochen erhalten die Fondsinhaber in Kürze eine ausführliche Beschreibung der Anlagestrategie mit einer Gesamtaufstellung aller im Fonds enthaltenen Titel. Auch wollen wir künftig auf aktuelle Käufe und Verkäufe näher eingehen, damit Sie unser Value-Konzept hautnah nachvollziehen können. ...
Wertentwicklung zum 31. Mai 2012 in Euro: ... 5 Jahre: Priamos -44,7% MSCI-World in Euro -20,7% ... "
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Beitragvon drhc » 01.07.2012 11:24

schneller euro hat geschrieben:Aus dem Starinvest 05/12:
"...In den letzten drei bis fünf Jahren hat die Value-Strategie nicht funktioniert. Im Gegensatz zum Priamos wird der Starpoint erfahrungsgetrieben gemanagt. Die mehr als 40-jährige Börsenerfahrung des Fondsmanagers kommt auch weiterhin zum Tragen.
Neben einem Anlageschwerpunkt in Value-Aktien werden auch andere antizyklische Strategien wie z.B. die Investition in Turnaround-Situationen berücksichtigt.
Neben dem fallweisen Einsatz des Risk-Protection-Systems wollen wir verstärkt auch andere Timingstrategien zum Einsatz bringen, die bei uns seit Jahren in der Testphase sind und die deutliche Zusatzerträge versprechen. ...
Da der Starpoint seinen Anlageschwerpunkt in niedrig bewerteten Substanzwerten hat, gibt es keinen Sinn, abzusichern oder größere Barreserven aufzubauen. Der Fonds eignet sich für einen schrittweisen Aufbau von Beständen mit nach unten gestaffelten Limits ..."


Widersprüchlich zum Factsheet 31.5.:
"... Panikphasen an den Aktienmärkten soll man erfahrungsgemäß zum schrittweisen Aufbau von Wertpapierpositionen nutzen. Daran wollen wir uns auch halten. Noch sind wir relativ stark abgesichert – zu ca. 18% über EuroStoxx-Futures und ca. 8% über DAX-Futures. Außerdem haben wir etwas Vola gekauft und verfügen über knapp 8% Liquidität. Wenn wir trotzdem relativ hohe Kursrückgänge in Kauf nehmen müssen, liegt dies daran, dass sich die Kurse vieler Substanzwerte weiter pulverisieren. ..."
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Beitragvon schneller euro » 03.07.2012 11:59

In Vergleichen mit anderen europalastigen Valuefonds und selbst ETF-Strategien sieht der Starpoint auch nicht gut aus.
Z.B.: Onvista4-Fondsvergleich mit Chart 2 Jahre, u.a. mit Starpoint und DB X-TRACKERS MSCI EUROPE VALUE TRN INDEX ETF 1C (DBX0FK)
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Beitragvon drhc » 18.09.2012 08:22

Huber kauft für seine Fonds ital. Aktien - > Newsletter "Starinvest"
M. E. chancenreichere Alternativen die Mischfonds:
Oyster Abs Ret Italy A0negw
Lemanik Italy 626647
chart onvista
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Beitragvon schneller euro » 13.10.2012 09:30

Aus dem Starinvest 10/12: "...Wir haben uns seit langer Zeit auf den „StarCap SICAV Winbonds+“ als Kerninvestment konzentriert …
Sollten die Aktienmärkte also nochmals stärker nach unten korrigieren, würden wir den Winbonds schrittweise inden aktienlastigeren „StarCapital Huber Strategy 1“ tauschen.Das werden wir Ihnen aber rechtzeitig mitteilen. Ähnlich würden wir verfahren, wenn der EuroStoxx50 bei steigendem Volumen über die Marke von 2600 Punkten klettert ..."

-> daraus könnte man auch die Schlussfolgerung ziehen, dass man bei Starinvest Fonds wie den Starpoint oder den Priamos nicht mehr als so empfehlenswert ansieht!?
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Beitragvon slt63 » 13.10.2012 11:07

schneller euro hat geschrieben:Aus dem Starinvest 10/12: "...Wir haben uns seit langer Zeit auf den „StarCap SICAV Winbonds+“ als Kerninvestment konzentriert …
Sollten die Aktienmärkte also nochmals stärker nach unten korrigieren, würden wir den Winbonds schrittweise inden aktienlastigeren „StarCapital Huber Strategy 1“ tauschen.Das werden wir Ihnen aber rechtzeitig mitteilen. Ähnlich würden wir verfahren, wenn der EuroStoxx50 bei steigendem Volumen über die Marke von 2600 Punkten klettert ..."

-> daraus könnte man auch die Schlussfolgerung ziehen, dass man bei Starinvest Fonds wie den Starpoint oder den Priamos nicht mehr als so empfehlenswert ansieht!?


Den Schluß würde ich jetzt so nicht ziehen: bei Winbonds+ und bei Huber Strategie handelt es sich jeweils um "Vermögensfonds" (einmal in der defensiveren und einmal in der offensiven Variante. Gibts ja z.B. bei Ethna auch), während die anderen genannten als Aktienfonds firmieren. Ich denke da geht es mehr um die "Kategorisierung"
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Beitragvon schneller euro » 21.04.2013 17:04

Starcap German Masters (926432): wurde vor einigen Jahren mit einem beachtlichen PR-Aufwand und einem recht schlüssigen Konzept gestartet.
Ein Dachfonds mit einem ziemlich konzentrierten Portfolio und Einzelpos. wie Carmignac Inv., DJE Gamma Concept, Acatis UI, Lingohr Syst.
Leider blieben die Ergebnisse des Starcap GM (weit) hinter den Erwartungen zurück.
Auf der Starcapital-Websitefindet sich nun der Hinweis:
"...Mit Wir­kung zum 1. Ja­nu­ar 2013 wird der Star­Cap SICAV Ger­man Mas­ters (WKN 926432) in den neu ge­grün­de­ten Fonds Ger­man Mas­ters Se­lect ver­schmol­zen. Im Rah­men der Ver­schmel­zung fin­det ein Wech­sel der Ver­wal­tungs­ge­sell­schaft von der Star­Ca­pi­tal S.A. zur IP­Con­cept (Lu­xem­burg) S.A. statt. Für An­la­ge­be­ra­tung und Ver­trieb des Ger­man Mas­ters Se­lect ist zu­künf­tig voll­um­fäng­lich die Aqua­lu­tum GmbH ver­ant­wort­lich. Der Ein­fluss von Star­Ca­pi­tal auf den Fonds endet somit zum 31.12.2012.Lars Kolbe, Ge­schäfts­füh­rer der Aqua­lu­tum GmbH, be­treu­te den Star­Cap SICAV Ger­man Mas­ters be­reits von 2007 bis 2012, wo­durch eine Kon­ti­nui­tät im Fonds­ma­na­ge­ment ge­währ­leis­tet wird. Alle An­le­ger, wel­che zu­künf­tig wei­ter­hin In­for­ma­tio­nen zum Ger­man Mas­ters Se­lect be­zie­hen, oder re­gel­mä­ßi­ge Facts­heets er­hal­ten möch­ten, kön­nen diese di­rekt bei Herrn Kolbe von der Aqua­lu­tum GmbH an­for­dern..."
Von aqualutum die Zusammenfassung der Anlagepolitik des Fonds:
"...Der German Masters Select investiert in die Fonds der führenden unabhängigen Vermögensverwalter und Fondsboutiquen. Als Ergänzung wird in Fonds neuer Investmenttalente in der Frühphase investiert. Durch den sorgfältigen Mix aus verschiedenen Anlagestilen soll eine hohe Diversifikation und damit mehr Sicherheit bei der Aktienanlage erzielt werden. Es wird nicht in kurzlebige Modethemen sondern in die Expertise von unabhängigen Spezialisten investiert. Der German Masters Select bietet dem Anleger Zugang zu handverlesenen Fondsboutiquen im deutschsprachigen Raum..."
Die größten Pos. zum 28.3.2013.
Gutmann - Optiselect Global Equity 12,18 %
Acatis - Gane Value Event Fonds UI 11,32 %
LOYS Sicav - LOYS Global P 11,07 %
SQUAD Capital - SQUAD Makro 10,47 %
SQUAD Capital - SQUAD Value 10,15 %
CPB - Mozart One 9,92 %
Fondsvolumen ca. 11,5 Mill. Euro

Facts und Charts zum Fonds bei Onvista
Seit ca. Herbst 2011 ist die Perf. sehr schwach und auch der Fondsmanagerwechsel Anfang 2013 hat daran bislang nichts geändert.

Andere von Aqua... betreute Fonds sind die hier im Board auch schon erwähnten ME FONDS PERGAMON und ME FONDS-Special Values (Dr. Markus Elsässer)
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Beitragvon PaulPanther » 22.04.2013 10:05

Hallo,
ich bin im StarCap Winbonds investiert. Wie ist hier die Meinung dazu? MMn ist Peter Huber ein guter Rentenfondsmanager. Sollte ich da evtl. lieber den StarCap Argos nehmen - als Investment im Rentenbereich.
Paul
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Beitragvon schneller euro » 12.07.2013 20:46

Starcap Winbonds (A0J23B): Research-Report von Fondsconsult aus dem April 2013, download bei Starcapital

Und aus dem Starinvest 07/13: "... Anlagestrategie beim Starpoint (940076) bleibt unverändert auf niedrig bewertete Substanzaktien ausgerichtet. Wir haben jedoch das Management verstärkt. Dadurch besitzen wir jetzt auch mehr Expertise im Midcap-Bereich. Außerdem wird mit einer stärkeren Einbeziehung der Eigenkapitalquote der Sicherheitsaspekt noch deutlicher berücksichtigt. Als Folge wird sich ein stärkerer Diversifizierungsgrad ergeben, was sich durch eine größere Zahl von Aktienpositionen bemerkbar machen wird..."
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Beitragvon slt63 » 13.07.2013 11:31

Was Huber m Aktienbereich (und odffensiven Mischfondsbereich) in den letzten (mindestens 4, eher noch mehr) Jahren hingelegt hat, ist ziemlich erbärmlich. Selbst unter Berücksichtigung, daß "Value" sich insgesamt schwer getan hat, sind die Plätze unter den letzten 10% über 3 und 5 Jahre in der MS-Kategorie "Aktien weltweit Standardwerte Value" ein Desaster, denn Value als Begründung entfällt damit. Allenfalls die Hubersche Interpretation bzw. Umsetzung dieses eher schwammigen Begriffes liefert wohl eine glaubhafte Begündung/Erklärung. Aber auch die Steuerung der Aktienquote war alles andere als glücklich, wie bereits in einem obigen Posting beschrieben.

Auffällig ist, daß sich beim Starpoint scheinbar etwas in der Weltanschauung ändert und zwar abgesehen von der gemeldeten "Erweiterung des Fondsmanagements: Seit Ende März bis Ende Juli hat sich das KBV des Fonds von 0,8 auf 1,1, also um 30-40 % erhöht, obwohl der Fonds auf der Stelle getreten ist. "Früher" musste der heilige Gral des KBV immer herhalten, um das immense Wertentwicklungs-/Nachholpotential der Fonds aufzuzeigen. Das ist auf einmal weggewischt, zumindest scheint es so. Ob das eine gute Entscheidung ist, muß sich noch zeigen; das kann schnell nach hinten losgehen.
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Beitragvon Kato » 13.07.2013 12:04

Der Winbonds geht noch, dafür kann man aber auch den M&G Optimal Income nehmen, das Priamos Konzept ist meiner meinung total gescheitert, Starpoint, naja, insgesamt, schaue ich mir die Infos von ihm an, die Fonds würde ich aber eher nicht mehr kaufen

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Beitragvon slt63 » 13.07.2013 12:48

Der MG ist halt ziemlich groß und ausl. thes.; das muss man mögen.

Die Aussage zum Priamos KONZEPT finde ich noch verfrüht (für den Fonds mag das stimmen für das eigentliche Konzept eher nicht). Das Problem sehe ich hier eher in der Umsetzung, daß man zu viel Value-Fallen mitgenommen hat (hab ich mal "untersucht") und zwischenzeitlich halbgare Änderungen durchgeführt hat (Max EM-Quote hin und her, halbgares Wertsicherungskonzept...) da ist ist man immer irgendwie der Entwicklung hinterhergelaufen, was idR schiefgeht, wenn man sehr spät dran ist. Letzteres befürchte ich auch bei den aktuellen Änderungen zum Starpoint.

Insofern liegen wir da diesbezüglich im Ergebnis der Einschätzung ähnlich.
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Beitragvon trutz » 26.08.2013 15:33

Auf Sicht von einem Jahr konnten die Aktienfonds Priamos und Starpoint den Msci World schlagen. Dies ist nach längerer Zeit mal wieder ein positives Lebenszeichen aus dem Hause StarCapital.

http://starcapital.de/files/publikation ... 13_web.pdf

Peter Huber bleibt seiner europalastigen Strategie beim Starpoint treu und hält ca. 50% Europa und nur ca. 20% USA.
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Beitragvon k9 » 28.08.2013 06:22

trutz hat geschrieben:.....

Peter Huber bleibt seiner europalastigen Strategie beim Starpoint treu und hält ca. 50% Europa und nur ca. 20% USA.


Der von ihm vor einigen Monaten prophezeite fulminate Anstieg der
Indizes der Südländer ist allerdings bisher ausgeblieben.

Gruß k9
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Beitragvon slt63 » 28.08.2013 07:59

k9 hat geschrieben:
trutz hat geschrieben:.....

Peter Huber bleibt seiner europalastigen Strategie beim Starpoint treu und hält ca. 50% Europa und nur ca. 20% USA.


Der von ihm vor einigen Monaten prophezeite fulminate Anstieg der
Indizes der Südländer ist allerdings bisher ausgeblieben.

Gruß k9


M.W. ist bsplswse Otte auch Europalastig und hat ein Faible für die Südländer; anscheinend geht das auch erfolgreicher:

Otte vs Huber

Gerne bei dem Vergleich auch mal auf "5Jahre" klicken.
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Beitragvon k9 » 28.08.2013 09:10

slt63 hat geschrieben:.....

Gerne bei dem Vergleich auch mal auf "5Jahre" klicken.


Jo, das sind schon Welten, die dazwischen liegen.

Gruß k9
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Beitragvon trutz » 28.08.2013 13:02

slt63 hat geschrieben:
M.W. ist bsplswse Otte auch Europalastig und hat ein Faible für die Südländer; anscheinend geht das auch erfolgreicher:

Otte vs Huber

Gerne bei dem Vergleich auch mal auf "5Jahre" klicken.


Stimmt, ich halte auch viel von Otte. Der hat in der Vergangenheit sehr gute Arbeit gemacht. Der gefällt mir auch gut, bspw. auch als evtl. Alternative zum Flossbach Multiple opp., um mehr Europa abzudecken.

Ich habe mir jetzt mal den Starcapital Priamos auf die Watchlist gesetzt.
Mir ist im laufenden Jahr der ähnliche Verlauf zu Otte aufgefallen. Evtl. könnte es bei einem Value-Fonds gerade interessant werden, dass er in den vergangenen 5 Jahren ca. 60% hinter dem Value von Otte zurückgeblieben ist und evtl. mehr "verstecktes Value" (siehe auch der von mir eingestellte Bericht weiter oben) enthält.
Interessant wird auch sein, welcher Fonds beim aktuellen Rückgang am Markt stabiler bleibt.

Mehr als eine evtl. "Trading Position" ist der Fonds für mich aber nicht.
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Beitragvon trutz » 16.10.2013 16:43

trutz hat geschrieben:Interessant wird auch sein, welcher Fonds beim aktuellen Rückgang am Markt stabiler bleibt.

Mehr als eine evtl. "Trading Position" ist der Fonds für mich aber nicht.


kurzer Zwischenstand:

Huber mit seinem Priamos und Otte mit seinem Max Otte Vermögensbildungsfonds liegen auf drei Monate gleich auf. Beide gehören laut Onvista zu den 1% der besten international anlegenden Aktienfonds in diesem Zeitraum. Auf Monatssicht liegt der Priamos knapp vorne.

Beide Fonds in diesem Zeitraum Spitzenklasse!!
Langfr. habe ich im moment aber auch mehr Vertrauen in Otte.

http://www.onvista.de/fonds/performance ... NT=6280231
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Re: StarCapital-Fonds / Peter Huber

Beitragvon trutz » 23.12.2013 13:43

Und wieder mal ein sehr interessanter Beitrag von Herrn Huber
zum Jahrzehnt der Aktie!

http://starcapital.de/nachrichten/549

Die entscheidende Frage ist wohl, ob es einen Favoritenwechsel gibt. Weg von den "Nahrungsmittelkonzernen usw." und small caps hin zum EuroStoxxs 50 bzw. value.
Siehe ab Minute 25 im ersten Video. Ich bin da auch seiner Meinung.
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Re: StarCapital-Fonds / Peter Huber

Beitragvon lloyd bankfein » 07.01.2014 15:12

Starcapital.de:
Split von Starpoint + Priamos
Umbenennung von ein paar anderen (der Winbonds+ jetzt Winbondsplus heißt - haben die nichts besseres zu tun bei Starcapital ?)
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Re: StarCapital-Fonds / Peter Huber

Beitragvon Fondsfan » 07.01.2014 16:37

Beim Winbonds gab es auch eine Split 1:10.
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Beitragvon schneller euro » 10.09.2014 17:09

Aus dem Starinvest 09/14: "...Während die meisten etablierten Aktienmärkte nach den hohen Kursanstiegen der letzten Jahre nur noch auf neutralem Niveau notieren, ergeben sich in zahlreichen Entwicklungsländern wie China, Brasilien oder Korea interessante Chancen. Der StarCapital Priamos baut diese Emerging Markets weiter aus ... Emerging Markets Anteil auf 22,1% erhöht, zu Lasten Amerikas und Europa ..."

Die Chartvergleiche im hiesigen und im Thread Deep Value Fonds sehen weiterhin nicht gut aus für den Priamos
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Re: StarCapital-Fonds / Peter Huber

Beitragvon Fondsfan » 10.09.2014 21:05

Es gibt Institutionen, die gute Analysen liefern,
aber nicht in der Lage sind, sie erfolgreich umzusetzen.

Dazu scheint auch Starinvest zu gehören, bei denen ich
nur den Winbonds für einen attraktiven Fonds halte.

Früher war mal die WestLB für so etwas bekannt - richtige
Analysen und Prognosen, aber selber nicht umgesetzt.
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Beitragvon schneller euro » 06.06.2015 10:57

Aus dem Starinvest 05/15: "...Als Markus Kaiser vor zwei Jahren zu StarCapital stieß, löste dies bei vielen Investoren Verwunderung aus. Während ich aus Überzeugung strikt antizyklisch vorgehe, gilt Markus Kaiser als disziplinierter Verfechter von ausgefeilten Trendfolge- und Momentumstrategien... konnte Markus Kaiser das Katastrophenjahr 2008 mit dem seinerzeit von ihm betreuten ETF-Dachfonds ohne Verluste überstehen, während die Märkte um 40 bis 50% einbrachen. Um diese Strategie optimal umzusetzen, investiert Markus Kaiser nicht in Einzelaktien, sondern in ETFs. ... Für StarCapital betreut er drei Publikumsfonds. Während der „STARS defensiv“ maximal 50% in Aktien anlegen kann, darf der „STARS offensiv“ volles Risiko fahren. Der „STARS flexibel“ kann die Quote zwischen 0 und 100% variieren. ...
Antizyklische Strategien wurden für alle Baissephasen der letzten hundert Jahre durchgerechnet und hätten selbst in der Deflationskrise von 1929 bis 1936 bei Kursverlusten von bis zu 90% langfristig funktioniert. Auch im Börsentief im Frühjahr 2009 hatten wir mit 80% Aktienanteil in unserem Vermögensfonds Huber Strategy 1 die maximal mögliche Investitionsquote erreicht. Mit der Folge, dass innerhalb von nur sechs Monaten alle Verluste der extremen Finanzkrise wieder ausgebügelt waren. Antizyklische Strategien sind langfristig äußerst erfolgreich und finden in einer Vielzahl unserer Fonds Anwendung. Alle diese Fonds liegen seit Auflage deutlich über ihrer jeweiligen Peergroup...
Starcapital Winbonds ... Währungsrisiken werden übrigens über Absicherungsgeschäfte weitgehend ausgeschaltet. Maximal 10% des Fondsvermögens lassen wir ungesichert ...
Kasse 20,2%
AAA 13,8%
AA & A 8,5%
BBB 8,1%
BB 24,5%
Sonstige 5,7%
Aktien (-ETF's) 19,2%
Kasse 20,2%
0 - 3 Jahre 5,8%
3 - 5 Jahre 30,1%
5 - 10 Jahre 24,7%
Aktien (-ETF's) 19,2%
...
Starcapital Argos ... Wir haben bisher nur 5% des Argos über den Verkauf von Bobl-Futures abgesichert und 3% über Short-ETFs, da wir uns nicht zu offensiv gegen das Kaufprogramm der EZB stellen wollen. Dafür haben wir massiv Gewinne mitgenommen und sind nur noch zu unter 70% in Anleihen investiert. ..."

Onvista 4-Fonds-Vergleich Winbonds mit Nordea Stable, DNCA Eurose und Bantleon Family&Friends
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Beitragvon Papstfan » 17.02.2016 12:41

.... Wir gehen deshalb nach wie vor davon aus, dass der DAX in der aktuellen Abwärtsbewegung mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% nicht unter 8.000 Punkte fallen wird ....

.... Dollaranleihen von Energie- und Rohstoffunternehmen verzinsen sich inzwischen sogar mit 10 bis 15%. Dies eröffnet Chancen für antizyklische Anleger.
Selbstverständlich sind diese High-Yield-Bonds mit höheren Risiken behaftet. Und sie sind hoch mit der Kursentwicklung von Aktien korreliert. Man kann sagen, dass Hochzinsanleihen die Abwärtsentwicklung an den Börsen prozentual ungefähr zur Hälfte mitmachen und dafür an Aufwärtsbewegungen voll partizipieren. Gegenüber Aktien bieten sie aber einige wesentliche Vorteile. So verfügen sie über eine feste Verzinsung, eine feste Laufzeit und einen festen Rückzahlungskurs. Kursverluste während der Laufzeit sind daher immer nur temporär, es sei denn, das Unternehmen geht pleite.
Insgesamt wird die Ausfallwahrscheinlichkeit aber häufig überschätzt, da die Unternehmen alles tun werden, um einen solchen Super-Gau zu vermeiden. Wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet, kann man das Risiko noch weiter senken. So sind große, internationale Konzerne weniger konkursgefährdet, da sie oft systemrelevant und in der Regel besser diversifiziert sind als beispielsweise ein kleines Frackingunternehmen. Anleihen mit einem BB-Rating sind nicht weit von einem Investment Grade entfernt, bringen aber trotzdem deutlich höhere Renditen, wie sich bei den "Fallen Angels" zeigt. ... "

quelle = wallstr. - online

" .... Man kann sagen, dass Hochzinsanleihen die Abwärtsentwicklung an den Börsen prozentual ungefähr zur Hälfte mitmachen und dafür an Aufwärtsbewegungen voll partizipieren...."
so einfach ist das ?
ora et labora!
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Re: StarCapital-Fonds / Peter Huber

Beitragvon Fondsfan » 17.02.2016 16:20

" .... Man kann sagen, dass Hochzinsanleihen die Abwärtsentwicklung an den Börsen prozentual ungefähr zur Hälfte mitmachen und dafür an Aufwärtsbewegungen voll partizipieren...."


Nach meiner vagen Erinnerung gab es mal Leute, die ähnliche Behauptungen
über Wandelanleihen aufgestellt haben. Wenn ich es recht sehe, redet kaum
mehr jemand von Wandelanleihen.
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WINBONDS

Beitragvon lloyd bankfein » 29.08.2016 12:30

In letzter Zeit gut in Form der WINBONDS
fondsweb Zitat: ".... Der Rentenanteil weist eine Rendite auf Fälligkeit in Höhe von 3,2 Prozent auf. Und im Aktienbereich, der mit derzeit 17,4 Prozent nahezu ausgeschöpft ist, hat Huber Werte aus den Schwellenländern frühzeitig übergewichtet. Die laufen derzeit besser als die Börsen in den Industriestaaten. Für weiterhin gute Resultate spricht auch die Cashquote von über 20 Prozent. Sie gibt Huber die Chance Ausverkaufssituationen oder Marktphasen mit hoher Volatilität zum Einstieg zu nutzen...."
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Beitragvon drhc » 29.09.2016 12:58

Der Winbonds bei Fondsweb
Zitat: "...Der Mischfonds, der in erster Linie in attraktive Unternehmensanleihen investiert, dazu aber auch Staatsanleihen und bis zu 20 Prozent an Aktien beimischen kann, hat in seinen ersten zehn Jahren einen Wertzuwachs von 6,7 Prozent im Durchschnitt der Jahre erzielt. Damit lag er in jedem Jahr im Schnitt um 4,2 Prozentpunkte vor seinen Wettbewerbern, der Gesamtheit der bei Morningstar zusammengefassten Mischfonds EUR defensiv. Das Defensive zeigt sich beim StarCapital Winbonds plus in der relativ niedrigen Volatilität von 4,2 Prozent im jährlichen Durchschnitt seit Fondsstart...
Zurzeit ist der StarCapital Winbonds plus zu gut 42 Prozent in Unternehmensanleihen und zu 17 Prozent in Staatsanleihen investiert. Der Aktienanteil macht 18 und die Cash-Position 21,5 Prozent aus. Mit seiner Strategie hat der Fonds in den ersten acht Monaten 2016 schon rund neun Prozent zugelegt.
... "
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Beitragvon schneller euro » 14.10.2016 16:32

Peter Huber bei fondsprofessionell: "...Am 5. Dezember 1996 warnte der damalige US-Notenbankchef Alan Greenspan vor einem irrationalen Überschwang, nachdem US-Aktien davor massiv gestiegen waren. Wir haben daraufhin unsere US-amerikanischen Dividendenpapiere größtenteils verkauft. Und mussten dann zusehen, wie sich der Dow Jones Industrials Average in den Folgejahren fast verdoppelte. Prognosebasierte Anlagestrategien führen immer wieder zu Enttäuschungen! ...
Aufgrund unserer langfristigen Bewertungsmodelle gehen wir davon aus, dass der Dax in zehn bis 12 Jahren deutlich über 20.000 Punkten notieren wird. Diese Berechnung ist eher konservativ, wenn man von einem längerfristig niedrigen Zinsniveau ausgeht. Und das langfristige Kurspotenzial in Asien ist ungleich höher. ..."
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Beitragvon lloyd bankfein » 09.12.2016 17:31

ein Zitat: „…Im StarCapital Argos setzt Huber momentan auf kurze Restlaufzeiten der Anleihen. Sollten die Bondrenditen steigen, fielen die Kursverluste dann nur gering aus. Huber geht aber noch einen Schritt weiter. "Wir wollen durch den Leerverkauf von Staatsanleihen Geld verdienen, wenn die Blase platzt", sagt er. Ergänzend operiert er mit einer hohen Cashquote. Selektive Chancen erkennt er derzeit bei Emerging-Market-Bonds. Bei den Währungen hält er rund 58 Prozent im Euro sowie circa 22 Prozent im US-Dollar. …“
von boerse-onl.
in dem Artikel wird nur über den Argos gesprochen. Ob Leerverkäufe auch für Winbonds &Co getätigt werden?
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Re: StarCapital-Fonds / Peter Huber

Beitragvon trutz » 01.02.2017 18:39

Vor 3 Jahren hat Huber den Favoritenwechsel Richtung EuroStoxx 50 angekündigt. Was nicht ist kann ja durchaus demnächst noch kommen. Mal sehen ob er mit dieser Ansage besser liegt. Inflation von deutlich über 5% bei nach wie vor niedrigen Zinsen würde uns dann wohl ein neues Talkshow Thema bereiten. :wink:

http://citywire.de/news/peter-huber-sie ... -5/a987623

Peter Huber sieht Inflation 2020 bei „deutlich über 5%“
von Janek Schmidt / 26 Jan, 2017
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Beitragvon schneller euro » 13.04.2017 15:41

Mitteilung von Starcapital Ende März 2017: "...mit Dr. Manfred Schlumberger einen renommierten Portfoliomanager für unser Haus gewinnen konnten. Dr. Schlumberger wird außerdem in den Vorstand der StarCapital AG berufen... Dr. Schlumberger (59) kommt von der Berenberg Bank, zu der er Anfang 2016 gewechselt war. Nach beruflichen Stationen bei Dresdner Bank, DIT und Frankfurter Volksbank war er fast 15 Jahre lang bei der BHF Trust Management Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Sprecher der Geschäftsführung. Als Leiter des Portfoliomanagements hat er über viele Jahre Spitzenpositionen in den Performance-Ranking-Listen belegt, ebenso auch die von ihm verantwortete Vermögensverwaltung der BHF Trust. Unter der Leitung von Dr. Schlumberger wurde die BHF Trust unter anderem mehrfach als „Beste Vermögensverwaltung“ und auch als „Vermögensverwaltung des Jahres“ von der „Euro am Sonntag“ prämiert..."
:arrow: siehe auch T.I.-Thread BHF Flexible Allocation

Im Newsletter vom 13.4.17 ist noch vermerkt: "...Dr. Manfred Schlumberger wird gemeinsam mit Peter E. Huber die Leitung des Portfoliomanagements übernehmen und künftig als Co-Manager des StarCapital Winbonds plus und des StarCapital Starpoint fungieren..."

...

aus dem aktuellen "Starinvest" 4/17: "... Winbonds ... haben wir unsere Positionen in inflationsgeschützten deutschen Bundesanleihen verstärkt. Um das Zinsänderungsrisiko bei den Anleihepositionen zu reduzieren, haben wir Futures auf deutsche, französische und japanische Staatsanleihen leerverkauft. Der Anlageschwerpunkt des „Winbonds plus“ liegt mit 37,5% weiter bei internationalen Unternehmensanleihen, wobei die Währungsrisiken weitgehend abgesichert sind ..."
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Re: StarCapital-Fonds / Peter Huber

Beitragvon russelgrunow » 11.06.2017 16:09

Starinvest 5/2017 (Windbonds+): In den letzten Wochen tendierten die Inflationserwartungen wieder deutlich rückläufig, was sich auf die inflationsge-
schützten Staatsanleihen negativ auswirkte. Gleichzeitig sank die Rendite bei den Staatsanleihen, was sich bei unseren Absi-
cherungsgeschäften negativ bemerkbar machte. Auch die Aktienquote wirkte nicht unterstützend, da der Anteil von Titeln
aus dem Rohstoffbereich und den Emerging Markets sich nicht positiv entwickelte. Insgesamt war dies ziemlich viel Ge-
genwind auf einmal, so dass die positive Wertentwicklung etwas gebremst wurde. Wir gehen aber davon aus, dass es sich
hier nur um eine Korrektur in einem intakten neuen Reflationstrend handelt. Wir werden deshalb unsere Anlagestrate-
gie nicht ändern und stärkere Rückschläge eher zu weiteren Zukäufen nutzen.
Die korrekte Antwort auf Komplexität ist Demut, nicht Hybris.
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