Rohstofffonds und -zertifikate

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Rohstofffonds und -zertifikate

Beitragvon Papstfan » 15.08.2005 10:51

Activest Commodities C

Dieser neue Fonds verlor zu Beginn im Mai 2005 6 Proz. um dann bis heute über 10 Proz. zuzulegen.
Beschreibung :
Dieser Fonds beteiligt den Anleger an der Wertentwicklung von börsennotierten Waren und Rohstoffen (Commodities), derzeit gemessen am Dow Jones-AIG Commodity Index. Das Währungsrisiko wird gegenüber dem Euro abgesichert.

Würdet ihr in diesen Fonds oder in Zertifikate (welche?) auf den oben gen. Index investieren? Und wieveil Proz. Depotanteil wäre angemessen?

Grüsse, papstfan
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Beitragvon beerzilla » 24.08.2005 18:23

mich interessiert der fonds auch, halte viel von dem index. dass er währungsgesichert ist und besparbar ist. aber was passiert wenn er die rohstoffblase platzt bei dem niedrigen fondvermögen? für mich die alternative ist der dws commodity plus, aber ich weiss zu wenig über den.
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Beitragvon schneller euro » 25.08.2005 07:16

Den Activest Fonds hatte ich vor einiger Zeit mal verglichen mit den Bonuszertifikaten von Sal.Oppenheim auf den DJ-AIG. Mein Eindruck war der, daß die Zertifikate klar besser sind, weil Sie ja innnerhalb der Bonusspanne einen gewissen Schutz bieten, während der Activest ein lupenreiner Indexfonds ist. Aus dem Gedächtnis heraus, glaube ich mich zu erinnern, daß das "SAL4CF" das Einzige war/ist, wo Börsenumsätze stattfinden. Einzelheiten zum Index selber erfährt man unter www.djindexes.com
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Beitragvon Papstfan » 25.08.2005 16:13

Das heisst, der Activest Fonds hat nur Nachteile gegenueber den Bonus Zertifikaten?
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Beitragvon schneller euro » 05.09.2005 12:02

@papstfan: Die internen Gebühren und Kosten habe ich mir nicht angeschaut. Falls da nichts ganz Überraschendes irgendwo versteckt ist, scheinen mir die Zertifikate in diesem Fall die bessere Wahl zu sein. Grundsätzlich würde ich zwar auch fast immer einen aktiv gemanagten Fonds einem Zertifikat gegenüber bevorzugen. Aber in dem Fall handelt es sich offenbar um einen reinrassigen (passiv gemangten) Indexfonds auf der einen und BONUS-Zertifikaten auf der anderen Seite.
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Beitragvon beerzilla » 05.09.2005 13:26

also ich halte den fonds von activest für besser un dzwar aus 3 gründen:

a)
ich kann ihn sparplan führen, dh gestaffelt kaufen, d.h. ich muss nicht kommissionen zahlen, was bei kleinen beträgen wie zb 200 euro monatlich ärgerlich ist

b) währungsgesichert
ich investiere also nicht in den dollar, sondern rohstoffe

c)
der fonds legt sein kapital zur deckung seiner futurespositionen zinsbringend an-> zinsertrag, der zumindest die ter übertreffen sollte


der dws commodity plus interessiert mich noch, aber der activest ist stark. beim dws commity plus stört mich, dass ich die postionen nirgendswo finden kann, da der fond zu jung ist.
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Beitragvon norisk » 05.09.2005 16:03

18.04.2005
Activest Commodities Neuauflage
FINANZEN Investmentfds&Zert.

Der Activest Commodities Fonds (ISIN LU0208311380/ WKN A0DNXU) zählt derzeit zu den besten Angeboten im Rohstoffsektor, so die Experten von "FINANZEN Investmentfonds & Zertifikate".

Es sei schon fast müßig darüber zu reden, dass Rohstoffe sich langfristig verteuern würden. Bislang seien Produkte auf direkte Anlagen in Rohstoffe eine Domäne der Zertifikate gewesen. Nun schlage die Fondsindustrie zurück: Die Activest habe den ersten Commodities-Fonds aufgelegt.

Der währungsgesicherte Activest-Commodities Fonds bilde möglichst genau den Dow Jones-AIG Commodity Index ab. "Die Zulassungsbehörden erlauben uns bislang leider keinen aktiv gemanagten Fonds auf Basis von EinzeIrohstoff-Futures", begründe Johann Fürstenberger. Er sei Rohstoffexperte bei der Activest und Manager des Fonds. Der AIG-Index decke die Bereiche Energie, Industrie- und Edelmetalle sowie Agrarprodukte zu etwa gleichen Teilen ab. "Der Index hatte damit in der Vergangenheit ein deutlich besseres Rendite-Risiko-Profil als andere Commodity-Indices wie der CRB-, GSCI- oder RICl-lndex", begründe Fürstenberger die Wahl.

Zudem sei der Activest-Fonds den Rohstoff-Zertifikaten deutlich überlegen. Denn: "Wir bilden den Total Return Index ab, die meisten Zertifikate nur den Excess Return", sage Fürstenberger. Der Unterschied liege im Detail. "Bei allen Rohstoffprodukten werden ja nicht direkt Rinder oder Kaffee gekauft, sondern nur die entsprechenden Future-Kontrakte. Daher wird nur ein geringer Teil des Geldes für Margin-Zahlungen hinterlegt. Der Rest wird im Geldmarkt und in Kurzläufer investiert", erkläre Fürstenberger.

Der Activest-Manager habe indes festgestellt, dass die Zertifikateanbieter häufig auch die Zinsen einbehalten würden. "Damit summieren sich die jährlichen Gesamtkosten der Rohstoffzertifikate auf teilweise über vier Prozent", so Fürstenberger.

Der Activest Commodities Fonds zählt derzeit zu den besten Angeboten im Rohstoffsektor, so die Experten von "FINANZEN Investmentfonds & Zertifikate". Zum Einen habe der gewählte Index einen ausgewogenen Mix. Zum Anderen sei die Kostenstruktur transparenter als bei vielen Zertifikaten und auch deutlich günstiger.
norisk
 

Beitragvon Papstfan » 06.09.2005 13:26

@Norisk: danke, sehr aufschlußreicher Artikel !

Unklar ist mir noch:

"Zudem sei der Activest-Fonds den Rohstoff-Zertifikaten deutlich überlegen. Denn: "Wir bilden den Total Return Index ab, die meisten Zertifikate nur den Excess Return", sage Fürstenberger. Der Unterschied liege im Detail. "Bei allen Rohstoffprodukten werden ja nicht direkt Rinder oder Kaffee gekauft, sondern nur die entsprechenden Future-Kontrakte. Daher wird nur ein geringer Teil des Geldes für Margin-Zahlungen hinterlegt. Der Rest wird im Geldmarkt und in Kurzläufer investiert", erkläre Fürstenberger."

-> was ist bei Rohstoffen der Unterschied zw. Excess- und Total Return?
-> nur ein ger. Teil wird für Margin-Zahlungen verwendet. Also steckt der gr. Teil des Fondsvermögens in Geldmarkt+Kurzläufern ??

Der Activest-Manager habe indes festgestellt, dass die Zertifikateanbieter häufig auch die Zinsen einbehalten würden. "Damit summieren sich die jährlichen Gesamtkosten der Rohstoffzertifikate auf teilweise über vier Prozent", so Fürstenberger.

-> Einbehaltene Zinsen bei Rohstoffen ?
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Beitragvon kaalexs » 06.09.2005 19:08

die zinsen fallen bei den geldmarktprodukten und kurzläufern an,
bei futures fließt nur ein kleiner teil in den kontrakt, der sogenannte "einschuß".
der rest wird konservativ veranlagt und dient wenn nötig als "nachschuß".
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Beitragvon Ernesto Chevantonn » 07.09.2005 10:53

mal ganz naiv gefragt: wenn der Einschuß nur wenig Geld kostet und der meiste Teil des Fondsvermögens in Geldm.papieren steckt: warum kauft der Fondsmanager nicht einfach mehr Kontrakte?
Ernesto Chevantonn
 

Beitragvon kaalexs » 07.09.2005 12:01

so wie der "kleine einschuß" pflicht ist, ist auch der "grosse nachschuß" pflicht.

sollte alles geld in den kontrakten angelegt sein, und diese sich geringfügig in die falsche richtung bewegen, würde sich sofort das gesamte fondsvolumen in luft auflösen-ein futureskontrakt ist ein hochriskantes investment.
Zuletzt geändert von kaalexs am 08.09.2005 13:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Ernesto Chevantonn » 08.09.2005 12:03

Danke für Info! Anscheinend spr. doch einiges für den Fonds, wenn auch der Zeitp. um einzust. oder aufzust. jetzt vermutl. ung. ist.
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Beitragvon maximale » 08.09.2005 17:46

Also bis jetzt läuft der Fonds noch nicht besser als ein vergleichbares Zerti auf den DJAIG Commodities Index z.B. Bonus Zerti darauf von Oppenheim.
Davon gibt es 2, hatte mal das ältere DE000SAL1AG8.
Im Vergleich auf das letzte halbe Jahr machte das Bonus Zerti ca. 15% u. der Fonds ca. 15.5% bezogen auf den 6.9.05.
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Beitragvon schneller euro » 08.11.2005 12:09

Gerade gesehen: der Activest TotalReturn Wachstum D ist ja ein Rentenfonds, welcher bis zu 20% Aktien(fonds) und bis zu 15% Rohstoffe beimischen darf:
Aktuell sieht dies wie folgt aus:

Goldman Sachs Agriculture Index Total Return Commodity Indexzertifikat 2005/2008 (GB) 2,7 %
Activest Commodities I (D) 1,9 %
Goldman Sachs Commodity Total Return Indexzertifikat 2005/2010 (GB) 1,7 %

Das Bemerkenswerte dabei ist, dass der Fonds der eigenen Gesellschaft doch vergleichsweise gering gewichtet ist!
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Activest Commodities C und DWS Invest Commodity Plus

Beitragvon schneller euro » 16.11.2005 10:49

Quelle: "Der Fondsanalyst":

"Im April 2005 erhielt mit dem ACTIVEST COMMODITIES C (WKN A0DNXU, EUR 52.54) der erste indexorientierte Rohstofffonds
seine Zulassung, der die direkte Partizipation an der Entwicklung der Assetklasse „Commodities“ ermöglicht! Dieses passiv gemanagte Produkt strebt dabei eine vollständige Partizipation an der Performance des relativ ausgewogen strukturierten DJ-AIG Commodity Index an. Dabei wird der DJAIG Commodity Index jeweils zu Jahresbeginn überprüft und angepasst, was laut Studien der Activest im Rückblick einen zusätzlichen Performancetreiber darstellte. In der Praxis investiert Fonds-manager Johann Fürstenberger den größten Teil der Fondsgelder in geldmarkt- bzw. geldmarktnahe Papiere. Mittels des Einsatzes von Derivaten (Futures und v.a. Swaps) wird eine möglichst vollständige Partizipation an der Entwicklung der Benchmark erzielt. Kontrakte auf einzelne Commodities werden ebenso wenig gekauft wie Aktien.
Das entstehende USD-Exposure wird dabei vollständig währungsgesichert, denn wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, können nur durch Eliminierung der Fremdwährungsrisiken die guten Korrelationseigenschaften dieser Asset-Klasse für den Anleger aus dem Euro-Raum in vollem Umfang nutzbar gemacht werden!
So korrelierte der Dow Jones-AIG Commodity Index in Euro mit Aktien sogar leicht negativ. Die Korrelation zur Inflationsentwicklung hingegen liegt mit 0,4 bis 0,5 im positiven Terrain, was den viel zitierten Inflationsschutz von Rohstoffen unterstreicht.
Im Vergleich mit anderen Rohstoffindizes weist der DJ-AIG CI ein vorteilhaftes Risk-/Return-Profil auf, was sich aus der konstruktionsbedingten, relativ ausgewogenen Zusammensetzung der Bereiche Energie, Metalle und Agrarprodukte ergibt. Das Risikoprofil der Konkurrenz-Indizes wie beispielsweise dem GSCI-Index werden
von ihren hohen Anteilen an Energie-Komponenten (Erdöl, Erdgas, Heizöl und Benzin) bestimmt, die sich durch die höchsten Volatilitäten aller Commodities auszeichnen. Hinzu kommt, dass der Activest-Fonds im Gegensatz zu anderen, sog. Alternative Investments, wie z.B. Hedge Fonds, ein hohes Maß an Transparenz und mit einem Ausgabeaufschlag von 2% sowie einer jährlichen Verwaltungsvergütung von 0,60% im Verhältnis zu Zertifikaten eine niedrige Kostenstruktur bietet. Da insbesondere die Agrar-Rohstoffe wie Orangensaft, Kaffee,
Zucker oder auch Baumwolle noch etwa 75% unter ihren Höchstständen notieren und deutliches Nachholpotenzial besitzen, stufen wir unter den Indexprodukten den ACTIVEST-COMMODITIES C als klaren Kauf ein.


Das Gegenstück zum Activest stellt der
DWS INVEST COMMODITY PLUS LC
dar, der über den flexiblen Einsatz diverser
Instrumente mit direktem Rohstoffbezug eine relativ aktive Anlagepolitik verfolgt! Das komplexe Konzept hat Deutschlands Marktführer in einen Fonds verpackt und die Kosten liegen im Vergleich zu dem Activest-Produkt mit einem Ausgabeaufschlag von 4% sowie einer Management Fee von 1,2% p.a. deutlich höher. Diese liegen allerdings unter Berücksichtigung des aktiven Ansatzes beim DWS-Fonds im branchenüblichen Durchschnitt. Neben der Entwicklung der Rohstoffpreise kommt daher beim DWS INVEST COMMODITY PLUS LC den Fähigkeiten des Fondsmanagers eine besondere Bedeutung zu. Hauptverantwortlicher für dieses Produkt ist Pierre Martin, der sich als Experte für Rohstoffe im Hause DWS bereits einen guten Namen in der Branche gemacht hat.
Die Strategie des DWS INVEST COMMODITY PLUS LC beruht auf dem flexiblen Einsatz unterschiedlicher Instrumente mit direktem Rohstoffbezug. Mindestens zwei Drittel des Fondsvermögens investiert Martin dabei in Rohstoff-bezogene Aktien und Indizes. Neben Energie
und Agrarrohstoffen zählen vor allem Industriemetalle,
Edelmetalle aber z.B. auch Zuchtvieh zum Anlageuniversum. Zudem kann der Fondsmanager bis zu einem Drittel des Fondsvermögens in Derivate sowie in Wertpapiere investieren, die keinerlei Rohstoffbezug aufweisen. Vor allem Finanzderivate auf Warentermin- und Rohstoffindizes
werden dabei bevorzugt. Damit steht dem Fondsmanagement ein Höchstmaß an einsetzbaren Instrumenten und Märkten zur Verfügung, um überdurchschnittliche Erträge für die Investoren zu erzielen. Auch das Eingehen von Short-Positionen ist möglich, was im Falle negativer Marktentwicklungen in einzelnen Rohstoff-Teilmärkten Ertrag bringend genutzt werden soll. Nicht unerwähnt sollte auch das flexible Management möglicher Währungseinflüsse des USD bleiben. Das remdwährungsmanagement hat im Hause der DWS übrigens eine gute und langjährige Tradition und könnte somit ein weiterer Ertragsbaustein für Anleger darstellen. Fazit: Ein insgesamt ambitiös anmutender Investmentprozess, der vom Management sehr viel Können und ein hohes Maß an Flexibilität erfordert. Aufgrund der zu erwartenden hohen Volatilitäten eignet sich der DWS INVEST COMMODITY PLUS LC lediglich als Beimischung für risikobereite Anleger und sollte einen Depotanteil von 5% dabei nicht überschreiten (WKN A0DP7W, EUR 98.09)"
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Gewichtung und Monatskommentar 10/05 DJ AIG Commodity Index

Beitragvon schneller euro » 16.11.2005 11:32

The Dow Jones - AIG Commodity IndexSM 2005 Commodity Index Percentages

Natural Gas12,282992%
Crude oil 12,810567%
Unlead Gas4,051497%
Heating Oil 3,854944%
Live Cattle 6,152719%
Lean Hogs 4,388980%
Wheat 4,869456%
Corn 5,937836%
Soybeans 7,595688%
Soyb. Oil 2,665386%
Aluminum 7,055306%
Copper 5,887357%
Zinc 2,673422%
Nickel 2,606530%
Gold 5,978087%
Silver 2,000000%
Sugar 2,933043%
Cotton 3,231786%
Coffee 3,024406%


Monatskommentar zum 31.10.05:
http://www.djindexes.com/mdsidx/downloads/aig/monthly_perf/2005/07.pdf
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Beitragvon maximale » 16.11.2005 16:04

Im November dürften wohl die Soft Commodities nicht gelaufen sein, die Benchmark läuft im Gegensatz zum Fonds nach oben.


http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=11627521&PERIOD=3#chart
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Beitragvon Ernesto Chevantonn » 17.11.2005 13:23

maximale hat geschrieben:Im November dürften wohl die Soft Commodities nicht gelaufen sein, die Benchmark läuft im Gegensatz zum Fonds nach oben.

http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=11627521&PERIOD=3#chart



Aber der Activ. Comm. ist doch ein passiv gem. Indexfonds und die "Benachmark" der der Dj-Aig! Und der ist offenbar ganz anders strukt. als der Msci World-Materials.
Aber schon interessant: alle Exp. warten auf steigende Kurse bei Soft-C. und die Preis fallen immer weiter!
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Beitragvon kaalexs » 17.11.2005 14:45

ja, die ernten bei den softs sind sehr gut ausgefallen und jetzt kommt hinzu das in asien millionen von viehchern mit flügeln geschlachtet werden und die fallen natürlich auch als verbraucher weg.
grundsätzlich ist aber der verbrauch bei den softs steigend.
ich glaube auf mittelfristige bis langfristige sicht sollte man da jetzt anfangen zu investieren.
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Beitragvon Ernesto Chevantonn » 22.11.2005 07:40

Kurseinbruch bei DjAiG und demnach auch bei Zert. bei Sal4ag.
Einstiegsgelegenheit oder hat sich fund. etwas geändert?
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DJAIG

Beitragvon schneller euro » 23.11.2005 14:59

Sollte der DJAIG unter 160 fallen (siehe Chart) würde ich schon erwägen, mein Engagement in diesem Bereich zu reduzieren.
Andrerseits, wer an den Superzyklus im Rohstoffbereich glaubt, für den bieten sich jetzt wieder gute Einstiegsgelegenheiten, z.B. mit dem Bonuszertifikat SAL4CF.
Dateianhänge
dj-aig-comm-5j.gif
dj-aig-comm-5j.gif (7.13 KiB) 26859-mal betrachtet
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Rohstoff-Fonds: Top-Perf. und Volumensexplosion im November

Beitragvon The Ghost of Elvis » 30.11.2005 14:03

Es kommt eher selten vor, dass eine Branche in den Bereichen Performance und Mittelzufluss gleichzeitig an erster Stelle liegt. Bei Rohstoff-Fonds wurden laut aktuellem FER-Report (Finance & Ethics) im November 2005 durchschnittlich 9,3 Prozent Performance erzielt. Bei den Mittelzuflüssen wurde ebenfalls ein Rekord mit über 120 Millionen Euro erreicht und somit der erste Platz im November 2005 eingenommen.
Das Gesamtfondsvolumen im Rahmen der von software-systems.at gewarteten Märkte im Segment "Rohstoff-Fonds" stieg von Juni 2005 bis Ende November 2005 um 2,7 Milliarden Euro auf 6,7 Milliarden Euro.

Sehr erfreulich zeigen sich auch die kontinuierlich positiven Ergebnisse im Bereich Ökologie/Ethik. Als abzuzeichnender Jahressieger wird es die Branche Energie 2005 voraussichtlich schaffen, sowohl in der Performance mit ca. 45 Prozent p.a. als auch bei den Mittelzuflüssen den Jahressieg zu erreichen.

Umfangreiche Auswertungen in der Anlage oder direkt über www.miza.at
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Beitragvon Fondsfan » 30.11.2005 22:02

Zum letzten Beitrag bleibt die Frage, was mit Rohstoff-Fonds gemeint ist.

Sind das Fonds, die in Rohstoffe investieren?

Oder sind das Fonds, die in Aktien von Unternehmen investieren, die Rohstoffe gewinnen wie der MLIF World Mining?
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 01.12.2005 11:34

[quote="Fondsfan"]Zum letzten Beitrag bleibt die Frage, was mit Rohstoff-Fonds gemeint ist.

Sind das Fonds, die in Rohstoffe investieren?

Oder sind das Fonds, die in Aktien von Unternehmen investieren, die Rohstoffe gewinnen wie der MLIF World Mining?[/quote]



Details kann man erfahren unter:
[url]http://www.software-systems.at/newsletter/public/2005-73-Rohstoffreport%20%20KW%201%20-%2047.pdf[/url]
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Die aktuelle Einschätzung von Fondsmanager Graham French

Beitragvon schneller euro » 02.12.2005 13:41

"Der "Commodity-Superzyklus" – Synonym für die langfristige strukturelle Veränderung der Rohstoffnachfrage – ist seit einiger Zeit für den M&G Global Basics Fund ein höchst erfolgreiches Anlagethema. Im Folgenden erfahren Sie, wie Fondsmanager Graham French den Rohstoffsektor aktuell einschätzt und welchen Beitrag er von dem Sektor in nächster Zeit erwartet.
Was denkt Graham French momentan über Öl und den Ölsektor?
Der Fondsmanager glaubt, dass der Ölpreis längere Zeit hoch bleiben wird, sprich auf einem Niveau von etwa 60 Euro pro Barrel, statt wieder auf z.B. 20-30 Euro zu sinken. Diese Einschätzung basiert auf der anhaltend starken Ölnachfrage aus China und weiteren Schwellenländern wie Indien. Zusammen beheimaten diese Länder fast ein Drittel der Weltbevölkerung, und beide sind wegen sehr geringer eigener Ölvorkommen zur Einfuhr gezwungen. Der Ölpreis reagiert hochsensibel auf diese Nachfrage, wohingegen die Unsicherheit im Nahen Osten kaum eine Rolle spielt.
Wie sieht der Fondsmanager den russischen Ölsektor?
In Russland sind die Ölwerte gut gelaufen, anderswo aber genauso. Graham French investiert ungern in russische Unternehmen, da Anleger nach russischem Recht kein Eigentumsrecht erwerben können: Theoretisch kann ein russisches Unternehmen sein Aktienregister einfach zerreißen, und die Aktionäre sind weitgehend machtlos. French hat diese Erfahrung schon einmal gemacht und ist deshalb sehr zurückhaltend mit direkten Investments in russischen Firmen.
Und was denkt er über das Thema Gold?
Während der Goldbarrenpreis auf den höchsten Stand seit 20 Jahren geklettert ist, haben sich die Goldaktien kaum bewegt. Grund dafür ist, dass die Goldminen-Unternehmen auf Grund höherer Kosten (Löhne, Maschinen, Energie) ihre Margen nicht erhöhen konnten. An der Kostensituation dürfte sich auf absehbare Zeit nicht viel ändern, und deshalb besteht für Goldaktien die Gefahr von Rückschlägen, sollte der Goldpreis von seinem aktuellen Höchststand aus sinken. Der Goldsektor ist aus diesen Gründen ein Bereich, den der Fonds weiterhin meidet.
Gibt es noch andere Teilbereiche des Rohstoffsektors, die er negativ sieht?
Die Bewertungen sind immer ein wichtiges Thema. Graham French hat kürzlich den Uranproduzenten Cameco verkauft, weil ihm der Titel als mittlerweile überteuert erschien. Bei allem Vertrauen, das M&G in den "Commodity-Superzyklus" hat, gibt es doch immer Unternehmen, die attraktiver bewertet sind als andere. Generell pflichtet French aber immer noch dem Chef von Anglo American, Tony Trahar, bei, der einmal formuliert hat: Alles, was China braucht, wird teurer werden!
Was sind nach Ansicht des Fondsmanagers zurzeit die attraktivsten Teilbereiche des Rohstoffsektors?
French hält Nickel und Eisenerz momentan für die vielleicht am attraktivsten bewerteten Commoditys, weil China weder das eine noch das andere besitzt. Hinzu kommt, dass sich die Vorkommen nach der Konsolidierung in der Bergbaubranche in den Händen von nur zwei oder drei Firmen befinden, die entsprechend höhere Margen durchsetzen können. Hoch im Kurs stehen bei uns weiterhin die amerikanischen Kohlelieferanten – China verfügt zwar über große Kohlevorkommen, aber die Qualität ist schlecht und der Transport aus dem Landesinneren zu den Ballungszentren an den Küsten bereitet Probleme.
Somit bleibt China Nettoimporteur von Kohle aus den USA. Der amerikanische Kohlemarkt wächst ebenfalls, sodass Kohle momentan der Energieträger mit den weltweit höchsten Wachstumsraten ist.
Bieten sich auch Gelegenheiten im Bereich alternative Energien (zum Beispiel Wasser)?
M&G auf diesem Gebiet sehr viel Research unternommen und ist dabei zu der Erkenntnis gelangt, dass der Markt das Potenzial vieler dieser Energiequellen überbewertet hat. Interessant findet M&G allerdings Zucker, aus dem Methanol gewonnen werden kann. Methanol kann als Treibstoff für Autos verwendet werden, also als Alternative zu Benzin.
Unter welchen Umständen würde French beschließen, sein Engagement in Rohstoffwerten zu verringern bzw. Positionen aufzulösen?
Er würde sein Engagement dann reduzieren, wenn ihm diese Titel überbewertet erschienen. Momentan ist in die Aktienkurse jedoch ein erwarteter Preisrückgang bei vielen Rohstoffen einkalkuliert, und den hält French in naher Zukunft für schlichtweg unwahrscheinlich. Aus der Sicht des Fondsmanagers ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei vielen Rohstoffen immer noch hochinteressant.
Sieht French eine Gefahr für das Wirtschaftswachstum in China angesichts der hohen Ölpreise und der Tatsache, dass China ca. 80 Prozent seines Ölbedarfs importieren muss?
French sieht in einem hartnäckig hohen Ölpreis kein bedeutendes Risiko für das Wachstumstempo in China. Mit Devisenreserven von rund 200 Milliarden US-Dollar ist die Volksrepublik der größte Kreditgeber der Welt. Wenn es sich die USA mit einem Leistungsbilanzdefizit von über 600 Milliarden US-Dollar leisten können, Öl zu den heutigen Preisen zu importieren, besteht wenig Grund zu der Sorge, für die Chinesen könnte Öl zu teuer werden. Der Fondsmanager rechnet noch mindestens bis zum Ende dieses Jahrzehnts mit einer Fortdauer des hohen Wachstumstempos in China.
Sprechen aus Sicht von Graham French jetzt noch genauso gute Argumente für den Fonds wie in den ersten fünf Jahren seit seiner Auflegung?
Der Wert der Fondsanteile hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt, und es wäre verfrüht, eine Wiederholung dieses Erfolgs in den nächsten fünf Jahren vorherzusagen. French ist jedoch fest davon überzeugt, dass der Markt erst noch begreifen muss, dass ein großer Teil der Weltbevölkerung gerade aus dem Dornröschenschlaf von 50 Jahren Kommunismus erwacht und dass diese Menschen als Konsumenten eine ernst zu nehmende Kaufkraft entwickeln. Der Fondsmanager glaubt, dass wir bei den Rohstoffen erst am Anfang eines 10-15-jährigen "Superzyklus" stehen. Deshalb und wegen der wachsenden Nachfrage nach westlichen Markenprodukten in den asiatischen Schwellenländern ist der M&G Global Basics Fund aus unserer Sicht gut aufgestellt, um seine starke Performance fortzusetzen."
Quelle: FONDS professionell
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Beitragvon Fondsfan » 02.12.2005 19:41

Eigentlich habe ich den Fonds beim Kauf seinerzeit nicht als Rohstofffonds gesehen sondern als Gegenposition zu Technologie - auf jeden Fall eine meiner glücklicheren Entscheidungen.
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Re: DJAIG

Beitragvon schneller euro » 14.12.2005 12:57

schneller euro hat geschrieben:vom -23.11.05
Sollte der DJAIG unter 160 fallen würde ich schon erwägen, mein Engagement in diesem Bereich zu reduzieren.
Andrerseits, wer an den Superzyklus im Rohstoffbereich glaubt, für den bieten sich jetzt wieder gute Einstiegsgelegenheiten, z.B. mit dem Bonuszertifikat SAL4CF.



-> 160 hat gehalten und es war ein guter Zeitpunkt zum Einsteigen, bzw. Aufstocken!

Chart DJ AIG Index
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Beitragvon Superalonso » 23.12.2005 15:01

DWS INVEST COMMODITY PLUS LC bisher nicht überzeugend - Gründe, Vermutungen?
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Ex-Bush-Berater: Ölpreis kann bis zu 250 US-$ steigen !!!

Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 04.01.2006 15:21

03.01.2006
Matthew Simmons, der frühere Energieberater des US-Präsidenten George W. Bush, warnt in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Capital vor einem massiven Öl-Preisschub und rechnet sogar mit einen Preis von 200 bis 250 Dollar je Fass.
Das Öl geht langsam zur Neige, zudem gebe es einen Mangel an neuen Feldern: "2005 wurden so wenige neue Quellen entdeckt wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr", wie Simmons im Capital-Artikel zitiert wird. Auch meint der Ex-Berater, dass die Reserven in Saudi-Arabien als zu hoch eingeschätzt werden: „Der Ölreichtum ist ein Mythos, die Produktion der meisten großen Felder von Saudi-Arabien hat meiner Meinung nach ihren Höhepunkt überschritten.“
Simmons, der 1974 die Energie-Investmentbank Simmons & Co. International gründete, rechnet laut Capital schon in den kommenden Jahren mit einer schrumpfenden Produktion. Bis 2012 werde das tägliche Fördervolumen von 75 Millionen auf 65 Millionen Barrel sinken. Auch das große Nachfrageproblem sei kaum zu lösen: „Schon wenn China und Indien pro Kopf so viel Energie verbrauchen wie Mexiko, muss die tägliche Produktionsmenge um 45 Millionen Barrel steigen - sonst kann der Bedarf nicht gedeckt werden“, so der Experte im Capital-Artikel. Neue Fördertechniken werden laut Simmons kaum für Entlastung sorgen. (dnu)
Quelle: FONDS professionell
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Beitragvon Tulpenblase » 04.01.2006 20:15

hat meines Wissens kürzlich vor der eigenen Haustür die größten seit langem gefundenen Ölvorkommen lokalisiert. Dieses neue Ölfeld wird BRA in die Lage versetzten den kompletten eigenen Ölbedarf zu decken (bisher noch durch ca 10% Importe gedeckt, bei 90% Eigenförderung).

Die Frage ist, was technisch machbar ist und wie teuer dieses wird.

Für Interessenten Hinweis auf das peakoil-portal

http://www.portal1.parsimony.net/portal ... Index.html
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Beitragvon drhc » 16.01.2006 08:28

Aktuelle Aussagen von Gottfried Heller (FIDUKA):

"Ein Ölpreis von 60$ ist fundamental nicht gerechtfertigt!"

"Ich hatte mein letztes Engagement in Gold Ende der siebziger Jahre. Gold ergibt nur als Absicherung gegen Inflation Sinn, und die haben wir nicht. Mit Gold kann man Vermögen nicht nachhaltig vermehren."
drhc
 

Beitragvon maximale » 17.01.2006 12:16

Kapital u. Vermögen kann man aber mit Gold erhalten.

Meine Gold u. Silberaktien die ich seit dem Sommer aufgebaut habe, u. mal zwischentrade sind die Glanzstücke meines Depots.

Gottfried Heller ist für mich sowas wie der Heiko Thieme von Deutschland.
Schon gemäsigter aber er kann auch fast immer nur in bullish machen.

Alle die Besserwisser die Gold u. Edelmetalle verdammen sind schon gut, diese Gegenstimmen sind notwendig, daß es nicht zu schnell nach oben geht.

Und ansonsten, wenn Positionen dick im Plus sind, fällt absichern nicht schwer.
Bloß diese Gewinne hätte ich nicht, wenn ich Gold u. Silber gemieden hätte.

mfg
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Beitragvon schneller euro » 17.01.2006 15:29

Zum Thema "Gold" passt auch die folgende Meldung:

"Spekulative Fondskäufe haben Händlern zufolge am Montag die Preise von Platin und Gold auf neue Rekordwerte steigen lassen. Am Rohstoffmarkt kursierten zudem Gerüchte über angebliche Goldkäufe einer Zentralbank im Nahen Osten.
HB FRANKFURT. Der Spotpreis für Platin stieg zeitweise um ein Prozent auf 1045 Dollar je Unze und damit auf den höchsten Stand seit 26 Jahren. „Platin und die gesamten Rohstoffe sind im Moment sehr fest und haben gutes Aufwärtspotenzial“, sagte ein Händler. Am Mittag kostete Platin noch um die 1040 Dollar.

Der Goldpreis stieg auf ein 25-Jahres-Hoch von 560 Dollar die Unze. Er hat seit Anfang Januar bereits neun Prozent zugelegt.

Gründe für den Preisanstieg sind Händlern zufolge das anhaltende Engagement spekulativ orientierter Fonds sowie die Nachfrage von Seiten japanischer Privatinvestoren, die sich wegen des schwachen Ausblicks für den Dollar andere Anlageformen suchten.

Marktgerüchte über Goldkäufe einer Zentralbank aus dem Nahen Osten wurden von Analysten und Händlern als sehr glaubwürdig eingeschätzt. „Die jüngste Preisentwicklung lässt auf einen maßgeblichen Käufer schließen“, stellten die Experten von RBC Capital Markets in einer Kurzstudie fest. Der Streit um das iranische Atomprogramm spiele dabei offensichtlich eine Rolle. Händler verwiesen darauf, dass der Goldpreis während des Iran-Irak-Krieges 1980 bis auf 850 Dollar pro Unze gestiegen war."
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Beitragvon schneller euro » 06.02.2006 08:16

.............
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Beitragvon Fondsfan » 06.02.2006 08:34

Das beweist mal wieder:

Bilder sagen mehr als Worte


oder zumindest sagen sie es schneller und einfacher.
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Beitragvon schneller euro » 06.02.2006 11:22

Die Eindrücke, welche ich aus den Diskussionen der letzten Woche über diese Themen mitgenommen habe:
1) Der RICI, knapp gefolgt vom DJ-AIG, erscheint mir längerfristig am aussichtsreichsten diversifiziert zu sein
2) Gute Rohstoff-Fonds bieten deutlich höhere Renditen als Zertifikate
3) Branchenfonds auf Gold oder Energie reagierten in Krisensituationen mittelfristig stärker auf den Anstieg der Rohstoffe, als auf die Kursverluste an den Aktienmärkten
4) Wer gute Dach-, Misch- oder global Fonds in seinem Depot hat, kann im Sinne der Partzipation an Kursanstiegen auf spezielle Branchenfonds oder -Zertifikate verzichten.
Ausnahmen/Einschränkungen:
a) im Gegensatz zu Öl, Gold und anderen Rohstoffen ist der Bereich "New Energy" in den genannten (Dach)Fonds unter-, bzw. gar nicht repräsentiert und diesbezgl. sollte/kann man Branchenfonds wie den Sarasin oder den ML New Energy als Depotergänzung wählen
b) eine kleine Beimischung an physischem Gold in Form von
Goldmünzen
kann sicher nicht schaden.
c) wer felsenfest von noch länger andauernden Rohstoff-Bullenmärkten überzeugt ist, kann solche Hausse-Instrumente wie den
VCH Expert Natural Ressources (mit striktem Stoppkurs) beimischen.
5) Wenn man dergestalt positioniert ist, erscheint es mir fraglich/unklar, ob man dann noch spezielle Öl-Zertifikate für ein Worst-Case-Szenario in diesem Bereich benötigt
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Beitragvon Fondsfan » 06.02.2006 18:32

"Gute Rohstoff-Fonds bieten deutlich höhere Renditen als Zertifikate"


An welche Fonds denkst Du da?
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Beitragvon schneller euro » 08.02.2006 08:29

Fondsfan hat geschrieben:"Gute Rohstoff-Fonds bieten deutlich höhere Renditen als Zertifikate"


An welche Fonds denkst Du da?



Z.B. an den BWK Dachfonds Rohst.+Ress., welcher seit seiner ersten Besprechung hier im Forum besser performte als der vielgelobte M&G Gl. Basics. Oder als aggressivere Variante an den VCH Exp. Natural Ress.
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Beitragvon Fondsfan » 08.02.2006 08:46

Werde ihn mir mal ansehen.

Leider gibt es diesen Fonds weder bei ebase noch bei der FFB.
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