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Moderatoren: oegeat, The Ghost of Elvis

Beitragvon ist gegangen worden » 06.05.2010 19:11

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Beitragvon kaalexs » 07.05.2010 06:17

ließ da mal:

Im Gespräch: Victor Shih, Northwestern University
„Chinas Schulden sind größer als wahrgenommen“

FAZ
12. März 2010

Anleger werden zunehmend verunsichert über die stark steigende Verschuldung der Industriestaaten. Viele Schwellenländer dagegen scheinen besser dazustehen, vor allem jene Asiens. Dieser Eindruck jedoch kann täuschen.

So ist die Staatsverschuldung Chinas deutlich höher als gemeinhin angenommen, erklärt Victor Shih, Professor an der Northwestern University in der Nähe von Chicago und Autor der Analyse Factions and Finance in China (Cambridge University Press).


Er hat die Verbindlichkeiten der chinesischen Provinzen analysiert. Sie sind sehr groß. Zudem investierten sie zu stark und schafften industrielle Überkapazitäten. Dagegen gäbe es am chinesischen Immobilienmarkt eine ausgeprägte Preisblase, erklärt er weiter. Die Wirtschaft des Landes sei weiterhin primär auf den Export ausgerichtet, über die Neuorientierung am Binnenkonsum werde allenfalls geredet. Zudem seien die Bilanzen chinesischer Banken sehr, sehr schwach - auch wenn in Präsentationen gerne das Gegenteil behauptet werde.

Viele denken, China hätte riesige Währungsreserven und sei ein reiches Land. Sie stellen das in Frage , wieso?
Große Währungsreserven und 20 Prozent Schulden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt hinterlassen nach offiziellen Zahlen einen positiven Eindruck. Die Realität jedoch sieht etwas anders aus. Denn die chinesische Regierung ist viele Verbindlichkeiten eingegangen, die nicht sauber verbucht wurden.

Können Sie diese Aussage etwas konkretisieren?
Ich habe die Verschuldung in den Provinzen untersucht. Die lokalen Verwaltungen haben bei den Banken des Landes riesige Summen aufgenommen, die die chinesische Zentralregierung, im Gegensatz zu föderalen Staatsstrukturen, implizit garantiert. Es handelt sich um einen Betrag in der Größenordnung von 30 bis 40 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, der in die öffentliche Infrastruktur investiert wurde. Dazu kommen weitere Billionen von den öffentlichen Banken. Rechnet man alles zusammen, so liegt ist die chinesische Staatsverschuldung bei mehr als 70 Prozent von Chinas Wirtschaftsleistung. Wurden die Gelder wenigstens vernünftig investiert?
In meinen Augen ist viel Überflüssiges geschaffen worden. Zum Beispiel gibt es viele nahe beieinander liegende Flughäfen, es werden viele Autobahnkilometer angelegt, die eigentlich nicht benötigt würden, viele mittelgroße Städten bauen U-Bahnen, die sie nicht bräuchten - und die verschwenderischsten Projekte sind so genannte Sonder-Entwicklungszonen. Sie verursachen hohe Kosten, bis sie erschlossen sind und bis sie der Industrie und speziell den Technologieunternehmen angeboten werden können. Die Investitionen werden in der Hoffnung getätigt, Unternehmen würden sich in diesen Zonen ansiedeln, Steuern zahlen und auf diese Weise die eingesetzten Mittel amortisieren. Allerdings wurden in China hunderte solcher Zonen eingerichtet. Die Mehrheit wird scheitern. Selbst bei der Größe Chinas kann man sich nicht vorstellen, 60 unterschiedliche Silicon-Valleys zu haben. Faktisch gibt es jedoch 60 Zonen, die genau das werden wollen.

Es gibt also eine große Verschwendung?
Ja. Ein Teil der Gelder ging auch in die Korruption. Niemand jedoch kann sagen, wie groß dieser Anteil wirklich ist.

Was bedeutet das für die Banken des Landes? Sind ihre Bilanzen solide?
Nein, sind alles andere, nur nicht solide. Denn sie haben viele Kredite an diese regionalen Institutionen vergeben. Die sehen nur auf dem Papier gut aus, weil die Banken ihren Schuldnern bei Schwierigkeiten einfach größere Kredite geben und so die Probleme einfach in die Zukunft „rollen“. Dieses Prozedere wird in China in großem Stile vollzogen. Sollte die Regierung irgendwann die Kreditvergabe in einem inflationären Umfeld tatsächlich einschränken, werden wir eine riesige Welle an schlechten Krediten sehen.

Sehen Sie inflationäre Risiken im Moment?
Kurzfristig nicht. Möglicherweise jedoch gegen Mitte oder Ende des Jahres. Aufgrund der administrierten Preise lässt sich nie genau sagen, was zu einem inflationären Impuls führen kann, wie etwa die Schweinegrippe im Jahr 2008. Steigende Preise für Schweinefleisch hatten damals für eine Kettenreaktion gesorgt.

Sind die schlechten Kredite nicht problematisch für Chinas Wirtschaft?
Erst dann, wenn sie wirklich zum Tragen kommen. Dann muss das Land große fiskalische und monetäre Mittel aufwenden, um das Problem zu bereinigen. Spätestens dann wird sich das chinesische Wachstum für mehrere Jahre deutlich abkühlen, was auch zu Beschäftigungsproblemen führen wird. Nur eine deutliche Zunahme der Exportaktivitäten, wie wir sie zwischen den Jahren 2001 und 2007 beobachten konnten, könnte das Land dann retten. Ich würde jedoch nicht darauf bauen, denn im Unterschied zu damals haben sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Europäische Union die chinesische Manipulation des Wechselkurses und die deftigen Subventionen für die Exportindustrie im Blick und reagieren zunehmend mit Zöllen darauf.

Das heißt, spätestens wenn Europa und Amerika in die Rezession zurückfallen sollte, wird es in China zu Rückschlägen kommen?
Nicht erst dann. Denn schon jetzt, im Rahmen einer zögerlichen Erholung, üben die Vereinigten Staaten zunehmenden Druck auf China aus, den Wechselkurs nicht mehr zu frisieren. Und Europa tut dasselbe, denk ich.

Rechnen sie mit dem Ende der Dollarbindung des Yuan?
Es gibt zwar Gerüchte, China werde den Yuan bis Ende des Jahres gegen den Dollar um vier bis fünf Prozent aufwerten. Sie werden jedoch sicherlich nicht allzu bald den Kapitalverkehrt völlig liberalisieren. Darauf ist das Land schlicht und einfach nicht vorbereitet und die Furcht vor den internationalen Kapitalströmen ist zu groß.

Ist die chinesische Wirtschaft transparent? Ha t die Zentralregierung Einblick, was in den Provinzen vor sich geht?
Ich habe meine Zweifel. In Bezug auf die lokale Verschuldung haben sie keine Ahnung. Im Moment läuft gerade eine intensive Untersuchung. Ich glaube jedoch nicht, dass das Ergebnis veröffentlicht werden wird. Denn man wird wahrscheinlich ein sehr großes Problem finden. Es wird möglicherweise sogar größer sein als das, was ich in meiner Analyse gefunden habe. Meine Schätzungen bewegen sich auf der konservativen Seite.

In welchen Provinzen sind die Probleme am größten?
Man könnte schnell sagen, in den ärmsten Provinzen. Das jedoch ist nicht sicher, denn gerade die haben Schwierigkeiten, zu viele Kredite von den Banken zu erhalten. Die reichen Provinzen haben eine starke Einkommensbasis. Problematischer sind die mittelgroßen westlichen Regionen, die Ambitionen haben, den wirtschaftlichen Erfolg der östlichen Provinzen zu wiederholen. Sie haben sich im Verhältnis zu ihren Einnahmen stark verschuldet.

Was würden Sie als Anleger tun?
Mir ist die Welt im Moment zu unsicher. Deswegen setze ich auf Gold und auf Cash.

Ich kann jedoch sagen, was ich auf keinen Fall tun würde: Aktien chinesischer Banken zeichnen, die mit Kapitalerhöhungen auf den Markt kommen. Da sie in den vergangenen Monaten sehr viel Geld verliehen haben, ist die Eigenkapitalausstattung aller chinesischen Banken sehr knapp. Viele dieser Kredite gingen gerade an diese problematischen, lokalen Investmentunternehmen.

Die Emissionsbanken werden zwar ein optimistisches Bild malen und optisch schöne Gewinnzahlen vorlegen. In Wirklichkeit aber sind die Bilanzen der chinesischen Banken sehr schwach. Wieso sollte man die Aktien wirklich schlechter Banken kaufen, wenn man stattdessen Papiere von chinesischen Ölunternehmen erwerben kann? Selbst die spekulieren zwar wie wild an den Immobilienmärkten, aber sie haben wenigstens noch das Ölgeschäft.

Wie würden sie die Bilanzqualität der Unternehmen in China generell beschreiben?
Viele Firmen weisen auf der Aktivseite erstaunlich große Forderungsbestände aus. Dabei handelt es sich nicht selten um fragwürdige Kredite an Regierungsstellen, die sie wahrscheinlich nie zurückerhalten werden. Manche dieser Posten tauchen Jahr für Jahr in der Bilanz auf. Da heißt es, genau hinzuschauen - vor allem bei den Banken. Ich behaupte nicht, dass alle diese Kredite ausfallen werden. Aber lass' es nur zehn Prozent sein, und schon kommt eine riesige Summen zusammen.

Hier in Europa und auch in den Vereinigten Staaten gibt es so etwas wie einen China-Hype. China werde die Welt wirtschaftlich retten, heißt es gemeinhin. Glauben Sie das?
China hat zwar viele Vorteile und Potenziale. Eine große, günstige, ausgebildete Arbeitnehmerschaft sowie eine gute Infrastruktur etwa. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Land nicht in schwierige Phasen geraten kann. Die mögliche Auseinandersetzung mit schlechten Krediten kann es für Jahre bremsen.

Chinas Wirtschaft wandle sich, wende sich weg von der Exportabhängigkeit hin zum Binnenmarkt. Ist das so?
Nein, bis jetzt nicht. Das ist lediglich blumige Rhetorik. Wenn man sich dagegem anschaut, wofür Chinas Regierung Geld ausgibt und für was die Bankkredite verwendet werden, so ist das primär für die Infrastruktur und nicht im sozialen Bereich. Das meiste Geld geht in den Bau- und Immobilienbereich.

Gibt es dort Blasen?
Ja, mit Sicherheit. Welche Indikatoren man sich auch anschaut - alle deuten auf eine Blasenbildung hin. Das steht in krassem Gegensatz zu Aussagen von Investmentbankern, die genau sie nicht sehen wollen. Die Banker widersprechen sich sogar in ihren Aussagen, indem sie erklären, steigende Immobilienpreise in Ostchina seien normal, weil immer mehr Menschen dorthin zögen. Gleichzeitig sagen sie aber auch, die Immobiliepreise im Inland müssten steigen, weil dort die künftigen Produktionszentren entstünden, die von den dort noch günstigen Arbeitskräften profitieren wollten. Beides kann nicht richtig sein. Manche behaupten sogar, in China sei es üblich, sich Geliebte zu halten und für jede Geliebte brauche man ein eigenes Appartement. So etwas jedoch ist lächerlich. Wie groß kann die Nachfrage sein, die auf diese Weise geschaffen wird?

China hat in den vergangenen Monaten riesigen Mengen an Rohstoffen wie Öl und Eisenerz importiert. Spiegelt das die reale Nachfrage wider?
Der Importboom von Rohstoffen, der schon Anfang des vergangenen Jahres einsetzte, deckt sich nicht mit dem tatsächlichen Bedarf. Ich denke, da wurden große Lagerbestände aufgebaut. Spekulanten nutzten die tiefen Preise und kauften in der Erwartung, dass sich das Wachstum wieder beleben und die entsprechende Nachfrage schaffen werde. Diese Lager dürften der Grund dafür sein, dass wir bisher noch keine zu starken inflationären Effekte gesehen haben.
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Beitragvon ist gegangen worden » 08.05.2010 17:01

Hi Kaalex


Ja,"who knews" genaue Daten???
Das gleiche kann man auch den USA vorwerfen.Sei es Inflationsdaten,Defizit,Wachstum (genannt sei nur die hedonik)...ect.Möglicherweise ist das dann bezogen auf China (sollte der Verfasser recht behalten) eine latente Gefahr und bevor sich China an die Spitze setzt,so sagen die Rheinländer,wird noch eine Menge Wasser durch den selbigen fließen!


Blick auf die Statistik:



Die Eurozone ist der „Musterknabe“ in der Frage der Neuverschuldung !!!!

-Eurozone 6,3%,

- Japan 9%,

-USA 12%

-UK 13%

-Die Eurozone ist weltweit die einzige Zone,die strukturell gegen Defizite vorgeht!(schon mal vorweg und aufgepasst,die Handelsbilanz der USA dürfte bei erstarktem USD wieder schneller in den Fokus rücken als mithin erwartet wird)!!!


Derzeit findet ein unübliches Verhalten am Markt statt.Extremsituationen werden extrapoliert. Profis lassen zunehmend die notwendige Contenance vermissen, unterscheiden zu können, was eine Normal- und was eine Extremsituation ist und in der Folge, was als Basis einer Prognose verwertbar ist!
Blick in den Rückspiegel:
Weder war die Prognose der Verluste im Rahmen der globalen Finanzkrise (Roubini 4.500 – 5.000 Mrd. USD, aktuell 1.750 Mrd. USD) oder die Prognose der Entwicklung der deutschen Arbeitsmarktdaten (5 Mio. Arbeitslose – aktuell 3,29 Mio. im Dunstkreis der Tiefststände seit 1993 …) waren auch nur annähernd richtig!

Die größten Sünder USA und Großbritannien sind derzeit die Gewinner dieser Spekulation, die von London und New York ausgeht.!


Den Euro würde ich deshalb nicht abschreiben,er wird zum Jahresende wieder erstarken so meine pers. Prognose!

Das "Euro" Problem wird derzeitig durch Spekulationen und Gerüchten getrieben.Da bleibt politisch zu beobachten,was die Eurozone gegen diese Art der Skekulation aus dem Ärmel zaubern wird.
Fakt ist,eine Reaktion seitens der Politik und der EZB wäre da wünschenswert.Möglw. treibt das die EZB dazu die Zinsen doch vor den USA zu erhöhen.Es besteht immerhin auch die Gefahr einer importierten Inflation.
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Beitragvon ist gegangen worden » 08.05.2010 17:42

Um die 58 USD kaufe ich meinen BFG erstmals nach.
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Beitragvon ist gegangen worden » 10.05.2010 16:24

Order Stand billigst.... Order liegt drin....
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 11.05.2010 12:55

Harmonicdrive hat geschrieben:Um die 58 USD kaufe ich meinen BFG erstmals nach.



Scheinst ein cooler Typ zu sein, Harmonic.
Aaaaber: was ist mit den hard facts ?
Warum 58$ ?
Charttechnik ? Unterstützung bei 58 ?
oder doch nur aus dem Bauch heraus ?
mein tip: forgot it, Aufwärtstrrrend ist gebrochen, guckst du hier:
ONvista
nicht verzagen, RAMBO fragen :shock:
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon ist gegangen worden » 12.05.2010 18:14

Hi Rambo

Ich unterscheide da strikt zwischen Trading und langfristanlage.
Langfristig versuche ich also buy low...sell high als Grundstrategie.

Zu den hart facts:

Kurz und knapp:


Ich bin davon überzeugt,das der Weg aus dieser Schuldenkriese,langfristig nur über Inflation zu lösen sein wird.Bzw. eine Mischung aus deflation/inflation.
Eine Diskussion dazu,na fondsfan war nicht dazu bereit.Vieleicht findet sich der ein oder andere da noch?Ich schreibe dazu u.a in meinem Thread: Es ist die Inflation Dummkopf und kommentiere die Entwicklungen diesbezgl. bzw. ich dokumentiere da die Entwicklungen u.a auch der Notenbanken ect.
Mein Anlagehorizont liegt dabei auf min.3-5 Jahre.
Es ist mir schon klar,das wir derzeitig auch deflationieren und gerade deshalb investiere ich nun "long" in lows hinein.Man kennt mich ja bislang nur als short trader der in Spitzen hinein short geht!
Ich kaufe/bzw. ich versuche in lows hinein zu kaufen.
Aktuell,ich habe den Blackrock nun in Euro im Sekundenhandel gekauft,und halte nun 500 Stücke.
KK für die jetzigen 100 Stück lag bei 49,30 Euro im Sekundenandel.
ich bleibe übrigens bei der DAB,im Sekundenhandel hab ich festgestellt,keine Ordergebühr,Spread 1%.Das ist fantastisch für mich.
Die anderen 400 Stücke halte ich in USD.In USD kann ich aber nur über den Fondshandel kaufen und verkaufen.D.h für mich das ich mir noch die Option offen halte,diese 400 Stücke in einer mögl. Spitze wieder zu veräußern und über den Sekundenhandel in Euro zurückzukaufen.
Die Performance ist gleich in Euro als in USD.

Viele Grüsse,

Jörg
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Beitragvon Hpman » 12.05.2010 20:21

Harmonicdrive hat geschrieben:In USD kann ich aber nur über den Fondshandel kaufen und verkaufen.D.h für mich das ich mir noch die Option offen halte,diese 400 Stücke in einer mögl. Spitze wieder zu veräußern und über den Sekundenhandel in Euro zurückzukaufen.
Die Performance ist gleich in Euro als in USD.


Habe bisher bei Onvista nur über die Börse oder Direkthandel gekauft aber zum Verkauf kann ich ebenfalls Fondsgesellschaft auswählen. Mich wundert das da was unterschieden wird. Allerdings spricht auch nichts gegen Verkauf und günstigeren Rückkauf, ich vermute da hast du deutlich mehr Erfahrung als z.B. ich da die Punkte zu treffen :). Ich Ärger mich gerade nicht bei 47,xx zugeschlagen zu haben. Ich hatte gehofft bzw. befürchtet, es bricht nochmal deutlicher ein :(.

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Beitragvon ist gegangen worden » 12.05.2010 20:50

Habe erstmals über Fonds-Sekundenhandel bei der DAB geordert.
Wie gesagt,1% spread keine Provisionen soweit ich sehe.
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Beitragvon ist gegangen worden » 13.05.2010 16:54

Hi Alex

Mein Fehler beim Fondskauf ist gewesen,das ich den in USD und über den Fondshandel geordert habe.So wie ich es sehe kann man den in USD nur über den Fondshandel verkaufen/kaufen.Man sagte mir hier in einem Thread,die Performance sei gleich,da bin ich mir aber nicht so sicher.Ich habe in meiner GUV in USD a. den Fondsgewinn und b. (das macht aktuell mehr aus als der Gewinn im Fonds-zuzügl. einen Währungsgewinn ausgewiesen.Ich gehe dem mal auf den Grund.
Was anderes,ich befürchte mitlerweile auch,das wir erst einmal eine längere deflationöäre Phase mitmachen.Dazu habe ich in meinem Inflationsthread einen Artikel von Jochen Steffens eingegeben.
Ich werde hier die nächsten Tage einmal hingehen,und mir einen Index raussuchen,der am besten mit dem BFG korreliert.Bis vor wenigen Wochen konnte man da noch God hervorragend short zur Absicherung traden,funktioniert aktuell nicht mehr so gut.Stelle dann mal ein paar Charts ein.

Grüsse,


Jörg
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 14.05.2010 16:03

Harmonicdrive hat geschrieben:Ich werde hier die nächsten Tage einmal hingehen,und mir einen Index raussuchen,der am besten mit dem BFG korreliert.



nimm doch einfach den hier ( Msci World Materials )
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Beitragvon Fondsfan » 14.05.2010 16:42

The Ghost of Elvis hat geschrieben:
Harmonicdrive hat geschrieben:Ich werde hier die nächsten Tage einmal hingehen,und mir einen Index raussuchen,der am besten mit dem BFG korreliert.



nimm doch einfach den hier ( Msci World Materials )
onvista



Wenn ich diesen Chartvergleich auf drei Jahre ändere, weiß ich,
warum ich da lieber nicht investiert bin.
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Beitragvon ist gegangen worden » 14.05.2010 18:48

Ich bin im Mai 2009 eingestiegen.
Wo liegt denn Deine Performance Fondsfan und was ist das Geheimnis des Erfolgs?
Ich bin immer noch 40% im Plus.
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Beitragvon oegeat » 14.05.2010 19:11

Fondsfan hat geschrieben:.........Wenn ich diesen Chartvergleich auf drei Jahre ändere, weiß ich, warum ich da lieber nicht investiert bin..........


genau des wegen ist mein Grundsatz Timing Timing Timing ..das ganze Bord ist auf Chartechnischen Grundsätzen aufgebaut die dank Jörg (und andere) mit Fundermentalen überlegungen garniert werden.

am 9.3.2009 trommelte ich long zu gehen und seit anfang April 2010 habe ich bedenken das es weiter hoch geht und empfahl zu verkauffen .....
Fazit wer am low einstig und am High raus ging ist das was davor war (3 Jahreeschart) scheiß egal !
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon Fondsfan » 15.05.2010 09:27

Mein Pech war halt, daß ich im März 2009 wegen
der steuerlichen Änderungen in Deutschland voll
investiert war - das nächste Mal habe ich Luft.
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Beitragvon ist gegangen worden » 16.05.2010 22:32

Das nächste Mal steht vor der Tür.
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Beitragvon ist gegangen worden » 19.05.2010 19:58

Wir hatten da mal ne kurze Diskussion,halten in USD oder Euro?
Gemeint war der Blackrock.
Ich halte den nun in Euro und in USD.
Ausgehend von meinem kürzlichen Kauf Einstieg im BGF WM in Euro,seitdem hat der BGF WM in Euro 7% minus...der BGF WM 4% Plus generiert.Der läuft in USD besser als in Euro.
Davon bin ja ja auch schon im letzten Jahr Mai ausgegangen,deshalb in USD geordert.
Die Anteile verkaufe ich jetzt in die Euro-Schwäche hinein und wechsel die große Position baldigst auf Euro um.
Zwischen 1,1950 und 1,16 Euro in USD.
Bei VK kommt keine Ausgabeaufschlaggebühr mehr,danach Kauf im Sekundenhandel halt.Sekundenhandel ist iel besser für das Timing weil der Kurs den ich hole,für 5 Sekunden auch der Ausführungskurs sein wird.Kurse werden,,wie der Name schon sagt,im Sekundentakt neu ausgegeben.Die Tagesvolatilität macht da teilweise mehr aus,als der Spread an normalen Handelstagen.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 20.05.2010 10:31

der entscheidende Satz :

oegeat hat geschrieben:seit anfang April 2010 habe ich bedenken das es weiter hoch geht und empfahl zu verkauffen .....
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Beitragvon ist gegangen worden » 20.05.2010 17:23

Habe zueben meine USD Position aufgelöst.37% Gewinn nehme ich mit.Den BFG also in USD Anteilen komplett aufgelöst.Euro Anteile halte ich jetzt.
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Beitragvon kaalexs » 21.05.2010 11:53

vor weinigen wochen noch über 80, jetzt mit über 60 dollar verkauft,
die euroanteile sind vorerst einmal 10% im minus.

harmonic hat sich hir immer sehr offen und ehrlich zu seinen investment geäussert,
hir sieht man gut, wie einfach oder nichteinfach trading bzw timing ist.
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Beitragvon k9 » 21.05.2010 13:16

Mit dem World Mining ist es in den letzten Monaten (leider) ein Trauerspiel.
Ich habe in diesem Thread bereits am 23. Februar (s.u.) diesen Jahres darauf hingewiesen,
dass dieser und sein Schwesterfonds World Gold schon seit einiger Zeit keine gute Figur mehr machen
und zu aufmerksamer Beobachtung geraten.

Seit dem ist es eher schlimmer geworden, in den letzten Tagen ist der World Mining geradezu abgestürzt.

Wer sich die Performance bei MoStar für das laufende Jahr anschaut:

KlickDieMaus: "Branchen: Rohstoffe" einstellen und nach "lfd. Jahr" sortieren


muß feststellen, dass es nicht nur einige bessere Alternativen gibt, sondern im laufenden Jahr praktisch
ALLE anderen Fonds aus dem Rohstoff(Aktien-)Bereich besser sind.

Von den 123 bei MoStar gelisteten Fonds aus diesem Bereich ist die beste Tranche des World Mining
auf Platz 96(!) angesiedelt, die anderen 15(!) dort geführten Tranchen befinden sich zwischen
diesem und dem
letzten Platz – egal ob USD, GBP, EUR oder EUR-hedged.


Ich bin zuletzt am 11. Mai diesen Jahres nach 4 Wochen Haltedauer mit +/- Null aus dem Fonds
rausgegangen – und habe Glück mit dieser Entscheidung gehabt.

Ich finde diese Entwicklung unendlich traurig weil ich mit diesem Investment in den letzten Jahren
immer wieder gutes Geld verdient habe.

Fairerweise muss ich auch sagen, dass der Fonds immer mal wieder Schwächephasen hatte,
aus denen er oft wie Phönix aus der Asche rausgekommen ist. Und die Langfrist-Performance
ist natürlich nach wie vor hervorragend – bloß, wem nutzt das heute ?


Leider habe ich diese Mal ein ziemlich ungutes Gefühl und würde zunächst mal dringend
von einem Engagement abraten.


Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 21.05.2010 15:09

kaalex hat geschrieben:vor weinigen wochen noch über 80, jetzt mit über 60 dollar verkauft,
die euroanteile sind vorerst einmal 10% im minus.

harmonic hat sich hir immer sehr offen und ehrlich zu seinen investment geäussert,
hir sieht man gut, wie einfach oder nichteinfach trading bzw timing ist.


Hi kaalex


Jo,also year to date sind aus 70% - 37% Plus geworden.Immerhin sage ich da!Da ich den vor ca. 12 Monaten auch gekauft habe zählt für mich nun eine neue Zeitrechnung.Der erste Kauf BGF in Euro liegt 14% im Minus.


Zum Timing:

Ja klar,ich wurde hier drauf aufmerksam gemacht das der Fondshandel enorme Nachteile mit sich bringt.Deshalb habe ich reagiert.Ich kaufe/Verkaufe nun im Sekundenhandel.Dieser Fondshandel und die dis-transparenz hatte mich bislang vom traden abgehalten weil ich das Timing nicht selber bestimmen kann.Zudem,mein Eindruck ist auch der,das bei VK steht,s schlechtestens verkauft und bei kaufen-steht,s höchstens geordert worden ist.Dauer der Ausführung bis zu 3 Tage wobei ich nicht nachvollziehen kann "wann" denn überhaupt geordert worden ist?
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Beitragvon ist gegangen worden » 21.05.2010 16:09

Hi Killminus9

Du schreibst:

Von den 123 bei MoStar gelisteten Fonds aus diesem Bereich ist die beste Tranche des World Mining
auf Platz 96(!) angesiedelt, die anderen 15(!) dort geführten Tranchen befinden sich zwischen
diesem und dem
letzten Platz – egal ob USD, GBP, EUR oder EUR-hedged.


Hast Du einen Link dazu?


Grüsse,


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Beitragvon k9 » 21.05.2010 17:06

Harmonicdrive hat geschrieben:Hi Killminus9


Hast Du einen Link dazu?

Jörg


Hallo Jörg,

langsam lesen !

Der Link ist doch im Post dabei: "KlickDieMaus"
Du mußt dann nur oben links, wo steht "Alle Morningstar-Kategorien" auf
"Branche: Rohstoffe" einstellen und dann nach der Spalte "lfd. Jahr" sortieren.

MoStar ist zwar etwas langsam aber ab 22:00 Uhr abends tagesaktuell.

Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 21.05.2010 17:24

Hi KilldieMaus

Liegt ja alles im Auge des Betrachters.Die welche seit Jahresanfang weniger verloren haben sind meist jüngere Fonds.
"Neue Besen kehren gut"?
Ich beobachte den hier mal,das ist genauso einer:
FIRST STATE GLOBAL RESOURCES FUND ACC A

Die Frage die sich aber im allgemeinen bei Rohstoffinvestments stellt ist,ob die Korrelation steigende/sinkende Rohstoffpreise in dieser deflationären Phase bezogen auf die Indices,weiterhin bestehen bleibt?
Rohstoffe steigen in einer Aktienblase als letztes,fallen also auch als letztes,so die technische Abfolge des Intermarkets.Deshalb denke ich das die Indices nach dieser Korrektur,vor den Rohstoffpreisen..und besser performen werden.
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Beitragvon k9 » 21.05.2010 18:06

Harmonicdrive hat geschrieben:"Neue Besen kehren gut"?


Da hast du Recht, das ist auch in diesem Falle so.
Dennoch ist die Schwäche des World Mining in den letzten Monaten mehr als
auffallend.
Übrigens ist der First State genau der den ich dir empfehlen würde. Er ist auf
Sicht von 5 Jahren genau so gut wie der BGF, auf 3-Jahressicht deutlich besser
und innerhalb der letzten Monate ebenso. Die Vola ist auch niedriger.

Was Rohstoff-Investments im allgemeinen betrifft, ist eine andere Geschichte.
Ich denke, da sollte man langfristig dabei sein oder zumindest
permanent ein Auge drauf haben und sprungbereit am Seitenrand stehen.

Gruß k-9
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Beitragvon Hpman » 22.05.2010 19:20

KILLminusNEUN hat geschrieben:
Harmonicdrive hat geschrieben:"Neue Besen kehren gut"?


Da hast du Recht, das ist auch in diesem Falle so.
Dennoch ist die Schwäche des World Mining in den letzten Monaten mehr als
auffallend.
Übrigens ist der First State genau der den ich dir empfehlen würde. Er ist auf
Sicht von 5 Jahren genau so gut wie der BGF, auf 3-Jahressicht deutlich besser
und innerhalb der letzten Monate ebenso. Die Vola ist auch niedriger.


Wenn ich auf Euro Basis rechne ist der First State seit dem Hoch im Apr. 2010 um 16.1% gefallen, der BGF schon um 20.9%. Den Unterschied finde ich nicht soviel allerdings wenn ich mir anschaue das der First State schon fast wieder das Hoch 2008 erreicht hatte im Gegensatz zu dem BGF beeindruckt mich das schon. Mit den neuen Besen sehe ich ebenso, immerhin hat der BGF das 20fache Volumen und ist damit deutlich unbeweglicher.

Unabhängig davon sehe ich eher die Frage ob die derzeitige Schwäche in den Indices nur eine Korrektur bleibt oder wir uns auf eine längere Deflationäre Phase einstellen müssen.

Bin selbst in den BGF eingestiegen allerdings mit einer überschaubaren Position und in mehren kleinen Schritten (letzte zu 46,xx Eur) und auch im Minus. Für weitere Nachkäufe werde ich auf jeden Fall erstmals schauen ob wir wieder Kurse im Dax unter 5000 sehen werden oder ob wir wieder wie es Boardchef hier sieht der längerfristig aufwärts gehen.

Gruss Hpman
PS: Korrektur, der alte % Wert war ausgehend von GPB. Da liegt auch das Hoch von 2010 noch deutlich unter dem von 2008 aber immer noch besser als BGF
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Beitragvon k9 » 22.05.2010 21:13

"Neue Besen kehren gut".

Um die Diskussion abzukürzen:

Warum nehmen wir dann nicht den neuen Besen -
so lange wie er besser kehrt ?


Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 22.05.2010 21:58

Viel wichtiger ist den Dreh und Angelpunkt zu finden.
Das Timing.
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Beitragvon oegeat » 22.05.2010 22:34

interissantes Thema .. Rohstoffe ich bin davon überzeugt das man sich nen Fonds spaaren kann ! man kann kostengünstiger das ganze mit System abdenken hir zb der Fonds und ein Rohstoff (was verrat ich jetzt nicht)
den man mittels CFD um kosten die umgerechnet einen AA von 0,03% entsprechen kauffen kann - Depostkosten NULL
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Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon k9 » 23.05.2010 06:30

Harmonicdrive hat geschrieben:Viel wichtiger ist den Dreh und Angelpunkt zu finden.
Das Timing.


Genau dieser Aspekt verbirgt sich hinter dem
unscheinbaren Wörtchen "solange".

Gruß k-9
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Beitragvon kaalexs » 23.05.2010 08:30

harmonic spricht zwar immer von rohstoffn und inflation,
das mag ja langfristig duraus richtig sein,
aber momentan ist der absturz mit konjunkturpessimismus zu bergünden.
bei den europäischen staaten ist der sparwahn ausgebrochen,
die chinesen bremsen bzw müsen massiv bremsen,
und die neuesten daten aus amerika sind auch alles anndere als positiv.

...mittel bis lanfgfristig werden die banknotendrucker angeworfen werden, die inflatheorie wird fakt und der WM wird neue höchststände erreichen
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Beitragvon k9 » 23.05.2010 09:03

kaalex hat geschrieben:...
aber momentan ist der absturz mit konjunkturpessimismus zu bergünden.
...


Das sehe ich ähnlich.

Für mich ist die Psychologie schon lange der entscheidende Faktor,
was alle Entwicklungen an den Märkten angeht.
Fundamentale Daten müssen durch diesen Filter und werden danach
bewertet.
Anders ausgedrückt: die psychische Verfassung der Märkte entscheidet
darüber, wie diese Daten interpretiert werden.

Das sollt man als Freund allzu strenger Analyse nicht aus den Augen verlieren.

Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 23.05.2010 19:20

Hi Killdie Maus/Hi Kaalex

Na,ich habe ja nun auch in den letzten tagen umgeschwenkt und erkenne das derzeitig,vor allem durch fallende Indices,eine neue Art der Deflationsspirale im Gang ist.Hatte dazu ja auch auf den von mir zuletzt eingestellten Artikel im Inflationsthread aufmerksam gemacht.Kaalex,Deine jüngsten Argumente zur Deflation kann man ja auch nicht weg reden!



Dennoch,mal zum Faktor Kapitalaufbau:

Den von mir gemachten Fehler bezgl. Fondskäufe habe ich ausgeräumt.Order jetzt im Sekundenhandel und kann die nun auch endlich gut traden,Sekundenhandel ist natürlich bezgl. des Timings sehr gut geeignet.Habe da 1,2% Spread,bei KK und VK.


Ich habe eine relativ hohe Sparrate von 400-600 Euro/pro Monat,dazu derzeiig wieder 85% cash Rate (nach meinem Fondsverkauf in USD)...halte gerade nen Gold short.
Bin mit 10% im BlackRock WM in Euro,den halte ich auch aber VK möglw. in ein High hinein.Siehe Indices Kommentar weiter unten.

Da ich langfristig gesehen von Inflation ausgehe,sehe ich nun für mich gute Chancen,in diesem deflationären Umfeld,billig Fondspositionen zu kaufen.
Wann sonst?Wenn die Märkte steigen,wie die meisten,in immer höhere Kurse hinein zu kaufen macht m.e nach wenig Sinn.
Deshalb baue ich nun nach und nach wieder neue Positionen auf,die ich dann aber auch ja nach Marktlage traden werde.Versuch:Buy low/sell high!
Mache keinen Sparplan sondern spae einfach auf mein DAB Konto ein,kaufe dann eben nach Prinzip buy low/sell higher!
Dazu später,also nicht mehr monatl. sondern alles 3 Monate ca.

Zu den Indices,nicht ganz unerheblich,meine These lautet:Man sieht jeden Kurs mind. 2 Mal.
Deshalb gehe ich von einer Art double dip auf etwas höherem Niveau aus.Also ,ein higher low.Alte Gaps werden geschlossen.DJI bsp. möglw. nun Up bis auf 10350 Punkte,dann runter auf 9400 Punkte,rauf auf die 9750 Punkte und zum letzten down Move runter auf die 8800-8500 Punkte.
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Beitragvon ist gegangen worden » 29.05.2010 07:07

KILLminusNEUN hat geschrieben:"Neue Besen kehren gut".

Um die Diskussion abzukürzen:

Warum nehmen wir dann nicht den neuen Besen -
so lange wie er besser kehrt ?


Gruß k-9



Ich vergleiche in der kommenden Woche mal den BFG mit dem neuen Besen.
Bis auf die Euro Anteile im BFG und meiner short Posi in Gold,die aktuell noch 5% im Minus steht bin ich komplett cash.
Habe den First State jetzt auf meiner Liste.
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Beitragvon Papstfan » 29.05.2010 12:13

Harmonicdrive hat geschrieben:Ich vergleiche in der kommenden Woche mal den BFG mit dem neuen Besen.
Habe den First State jetzt auf meiner Liste.


:roll: stets beachten:
Aktienfonds vergleicht und bewertet man primaer nichtanhand der Performance sondern mit Hilfe der Sharpe Ratio und aehnlicher, bewaehrter Kennzahlen zur Risikoadjustierung
die Erlaueterungen sind hier vermerkt: Trader Inside Thread
ora et labora!
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Beitragvon k9 » 29.05.2010 19:00

Papstfan hat geschrieben:Aktienfonds vergleicht und bewertet man primaer nichtanhand der Performance sondern mit Hilfe der Sharpe Ratio und aehnlicher, bewaehrter Kennzahlen zur Risikoadjustierung


Jo, rate ich auch dringend zu.
Kommt man mitunter zu völlig anderen Ergebnissen - lohnt sich aber.
Es sei denn, man betrachtet Fonds als Trading-Instrument und handelt
in diesem Sinne über die Börse.

Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 31.05.2010 18:24

KILLminusNEUN hat geschrieben:
Papstfan hat geschrieben:Aktienfonds vergleicht und bewertet man primaer nichtanhand der Performance sondern mit Hilfe der Sharpe Ratio und aehnlicher, bewaehrter Kennzahlen zur Risikoadjustierung


Jo, rate ich auch dringend zu.
Kommt man mitunter zu völlig anderen Ergebnissen - lohnt sich aber.
Es sei denn, man betrachtet Fonds als Trading-Instrument und handelt
in diesem Sinne über die Börse.

Gruß k-9


Hi KilldieMaus



Nicht nur beim traden?Für mich ist das vor allem ein Investment.Beim BFG benötige ich kein sharp ratio bzw. kann damit auch noch nix anfangen.
Es lautet,je höher je besser andersrum kenne ich was hoch fliegt kann tief fallen.
Ich werfe beim Vergleich aber mal einen Blick drauf.Was ich meine ist ein Überblick über die Investmentbeteiligungen im Vergleich FIRST STATE GLOBAL RESOURCES FUND ACC A/Blackrock Worldmining.


Das gibt mir wesentlich mehr Aufschluß.

Viele Grüße,


Jörg
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Beitragvon k9 » 31.05.2010 19:40

Hi Jörg,

ganz ganz kurz:
Sharpe Ratio ist eine Kennziffer, die die Rendite einer Anlage
im Verhältnis zum eingegangenen Risiko widergibt. Mit Rendite ist hier
diejenige gemeint, die oberhalb des risikolosen Zinses liegt. Mit Risiko ist die
Volatilität gemeint.


Einfaches Beispiel:
der rsikolose Zind ( also das was du bei einer Tagesgeldanlage bekommst)
sei 2%.

Fonds A erwirtschaftet in einem Jahr 8%, also 6% oberhalb von 2% (2%=ohne
Risiko), schwankt dabei relativ wenig (Volatilität).

Fonds B erwirtschaftet in einem Jahr 12%, also 10% oberhalb von 2%
(2%=ohne Risiko), schwankt dabei aber enorm (Volatilität).

Fonds C erwirtschaftet in einem Jahr ebenfalls 12%, also 10% oberhalb
von 2% (2%=ohne Risiko), schwankt dabei aber nicht mehr als Fonds A (Volatilität).

Mit Fonds C fährst du somit am besten, weil er soviel erzielt wie Fonds B,
dabei aber so wenig schwankt wie Fonds A.


Ich würde dir daher zu C raten, auch dann, wenn B vielleicht sogar ein
bißchen mehr Performance hätte als C. Der Fonds erkauft diese mit
höherem Risiko.

C hätte hier die höchste und damit beste Sharpe Ratio.

Kannst du bei Wiki und an vielen anderen Stellen nachlesen.

Das ganze kannst du vergessen, wenn du mit Fonds (vielleichtt ETFs) an der Börse
kurzfristig tradest.

Beispiel:
z.Zt. geht der russische Markt öfter mal an einem Tag um 5 oder 6% runter um diese
am nächsten Tag wieder aufzuholen. D.h. wenn du am Tag nach solch einem Verlust
und nach vielleicht guten Vorgaben aus Asien den russischen Markt beobachtest,
lässt sich relativ schnell und gut feststellen, wo die Reise hingeht. Gehst du nun long
und die Wette geht auf, spielt der Fonds, auf den du dabei setzt und dessen Sharpe Ratio
natürlich eine sehr untergeordnete Rolle. Gut wäre dafür ein ETF, weil er
den russischen Gesamtmarkt nahezu spiegelbildlich abbildet.

Sharpe Ratio ist also eine Kennziffer, die man verstärkt dann beachten
sollte, wenn man ein längerfristiges Engagement in einem Fonds anstrebt -
was ich bei dir mit dem World Mining eigentlich so sehe.

Alles natürlich vereinfacht dargestellt.

Gruß k-9
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Beitragvon kaalexs » 02.06.2010 11:12

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