Rohstofffonds und -zertifikate

Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

Moderatoren: oegeat, The Ghost of Elvis

Beitragvon Fondsfan » 02.06.2010 11:59

Hypothese aus früherer Einschätzung:

China läßt durch bewußtes Verhalten alle
relevanten Rohstoffpreise purzeln, deckt
sich dann diskret mit Terminkontrakten
ein, und irgendwann bemerkt die Gemeide
das Spiel und die Preise schießen wieder
nach oben.

Bleibt nur die Frage, wie man das Tief
erkennt.
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Beitragvon oegeat » 02.06.2010 12:18

hmmmmmmmmmein Kaffesud sagt mir die shorten den Überschüßen an Klodollars einfach den Markt in grund und boden kauffen sich weiter pysisch ein was geht und holen sich zusätzlich shortgewinne oder auch nicht aber zumindest einen guten Kaufkurs Pysisch
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon kaalexs » 02.06.2010 12:57

weder noch, dort bricht einfach die konjunktur ein.
zuerst habe sie sich die rohstoffe hineingezogen und die preise nach oben getrieben und jetzt stehen sie auf der bremse.
zuerst die rohstoffe hochtreiben und danach das gegenteil machen ist keine strategie die etwas bringt, deshalb gilt das obige.
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Beitragvon ist gegangen worden » 02.06.2010 19:21

Der steht bei 49,08 Euro.
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Beitragvon kaalexs » 02.06.2010 19:53

49,08....noch....china befindet sich definitiv auf dem weg zum crash.
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Beitragvon ist gegangen worden » 03.06.2010 20:30

Ich gehe mal davon aus,das ein wieder erstarkender Euro die Wende bringen wird.Derzeitig sehen wir einen Dax,der sich vom DJI abkoppelt.Ds hat historisch gesehen aber noch nie länger als 6 Monate angehalten.Dreht der USD in Euro auf long,geht der DJI ab und der DAX wird underperformen.
Ich überlege mir einen long ETF auf den DJI und erneuten Kauf des BFG,möglichst bei Euro Stand von 1,1950.Das hatte ich schon einmal als Wunsch geäußert.Ich bleibe geduldig.
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Beitragvon Hpman » 04.06.2010 10:20

Harmonicdrive hat geschrieben:Ich überlege mir einen long ETF auf den DJI und erneuten Kauf des BFG,möglichst bei Euro Stand von 1,1950.Das hatte ich schon einmal als Wunsch geäußert.Ich bleibe geduldig.

Warum 1,195 ? Im Falle eines steigendem Euro würde deine Fondperformance ohne EUR/USD Absicherung sinken!

Gruss Hpman
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Beitragvon ist gegangen worden » 04.06.2010 12:31

Andersrum,bei fallendem USD in Euro war die Performance als Wechselkursgewinn höher,als ich den noch in USD gehalten habe.Halte ja aktuell nur 20 stücke in Euro.Bei 1,1950 erwarte ich eine Trendwende.Kann auch noch bis 1,16 runter gehen....mal schauen.Der schwache Euro hemmt hingegen aktuell den DJI und der DAX performt deutlich besser.Bei einer Trendwende im USD in Euro erwarte ich das der DJI besser läuft.Stichwort:Macht Geschäfte von USA nach Europa wieder attraktiver.
Ich bin bis auf die kleine Position im BFG nun komplett cash.

PS: Betrifft ja dann umgekehrt die Unternehmen welche in USD gehalten werden.stärkerer USD in Euro = besser Wechselkurs ... mehr USD für einen Euro"
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Beitragvon ist gegangen worden » 04.06.2010 14:32

Inkl. allem habe ich die ersten 20 Stücke BFG in Euro zu 50,32 gekauft.
Zu früh aber da gibt es ja Gewine aus dem letzten Jahr,zudem Kapital genug da ich hohen cash habe.Bin nicht so gut wie nicht investiert.Ich sehe den BFG aktuell bei 48,90 Euro inkl. Spread.Warte noch ab ,denn ich möchte frühestens bei 45 Euro weitere 100 Anteile kaufen und mein langfristinvestment zu dem Preis aufstocken.
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Beitragvon Papstfan » 04.06.2010 15:21

Harmonicdrive hat geschrieben:Update

Arbeitsmarktbericht USA,sehr wichtig!

Hier ist ein "must read":

Grüsse,
Jörg



Mit Verlaub:
gehoert dies nicht eher in das Board:
" Devisen, Geldmarkt, Rohstoffe und Konjunktur
Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen und Rohstoffe, sowie Betrachtungen der Konjunkturnews "
statt in einen Thread bei Fonds und Zertifikate :?:
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Beitragvon Fondsfan » 04.06.2010 21:51

@ Papstfan

M.E. hast Du recht mit dem Hinweis, daß
man den Unterschied zwischen Rohstoffen
und Rohstoff-Aktienfonds bei solchen
Diskussionen nicht übersehen sollte.
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Beitragvon ist gegangen worden » 05.06.2010 00:08

Ich kaufe bei 45 Euro 2.Position.120 Anteile dann.
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 05.06.2010 19:14

Harmonicdrive hat geschrieben:Ich kaufe bei 45 Euro 2.Position.120 Anteile dann.


FALSCH
so geht´s net. :roll:
guckst du hier
oegeat hat geschrieben:genau da sahb ich schon mal erklärt ! man nimmt einen wert Fonds Aktien index oder was auch immer und nimmt den Kurs als basis und einen GD den man anpasst wo man halt die länsgten trends und fehlsignale raus bekommt ... und dann braucht man sich nur noch eisern drann halten


PROZYKLISCHinvestieren :idea:
nicht aus dem Bauch heraus
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon ist gegangen worden » 06.06.2010 01:43

Hi Rambo

Ja,diese Diskussion kam doch erstmalig in dem Emerging market Thread auf,als ich den Magelan Scivac hatte.Da bin ich auch antizyklisch im Preis,,aber prozyklisch dem Trend eingestiegen.Den hatte ich dann verkauft,aber nicht mehr zurück gekauft.In den BFG bin ich antizyklisch eingestiegen und habe den mit 37% Y-Y verkauft.
Die 200 er Durschnittslinie habe ich gar nicht weiter verfolgt.Ich denke eben,man sollte bei allem,auch nicht den Gesammtmarkt aus den Augen verlieren und die Zusammenhänge/Entwicklungen.Mit cash und Geduld mache ich aktuell nix falsch.Ein Kauf wäre derzeitig ehrlich gesagt insofern überstürzt,weil mir der Blick für die Marktnähe und Richtung fehlt.Ds kann sich schnell ändern,wie wir wissen.Warte da mit Kauf also noch ab.
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Beitragvon drhc » 06.06.2010 12:43

Grundlagenwissen: erst kommt die strategische Asset-Allocation, dann die taktische und die Einzeltitelauswahl.
Für Fortgeschrittene: positive Skewness
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Beitragvon ist gegangen worden » 06.06.2010 17:49

Bei allem Respekt,ich schaue das ich selbstverständlich antizyklisch kaufe.Da der BGF ganz gut mit den Indices läuft liegt für mich das Timing,in der Nähe der zukünftigen lows im Dax oder DJI.
Ich halte es nah wie vor,keep it smile and stupid und lege am eisten Wert auf das richtige Timing.
Ich trade den Fonds nicht wie einen Kontrakt sondern halte den längerfristig/kann Ihn langfristig halten.Gute Gewinne sollten aber mitgenommen werden.Sell high buy low ist meine Devise und ehrlich gesagt,da ändert auch die 200 er oder eine Assetallokation nix dran!
Das schlimmste was passieren kann,wäre,das sich der Fonds schlechter als der DJI oder DAX entwickelt.Dauerhafte 20-30% pro Jahr damit kann ich jedoch sehr gut leben.Zuletzt sind es 37% gewesen.Das funktioniert nur antizyklisch indem man in einem low einkauft.
Staat urssprünglich 500 Stück in USD halte ich aktuell nur noch 20.
Ich denke mal,das ich mir am Montag schon 760 Stücke zulegen könnte inkl. der vorrigen gewinne und der Tatsache,das der Fonds gefallen ist.Zudem kommen monatl. weitere 600 Euro aufs Konto,als Sparanlage (nicht investiert,derzeitig nur übertrag da bei cash)"!

Viele Grüsse,


Jörg
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Beitragvon ist gegangen worden » 06.06.2010 17:58

In Euro notiert der Fonds übrigens über der 200 er Linie in USD liegt er nun schon weit drunter.Dabei ist das ein und dergleiche Fonds.Wenn eine 200 Tagelinie bricht,dann heißt das noch lange nicht,das sie diesen Trend auch nachvollzieht,da sehr träge.Die kann auch eine leichte Kurve machen und wieder hoch springen,kann scharf nach unten,scharf nach oben ausbrechen ect.Wie gesagt,mein Schwerpunkt soll beim Timing liegen und meine recherche sagt mir,das wir das absolute low in diesem Finanz Tsunami schon gesehen haben.
Ich sehe keinen Weltuntergang mit Hyperinflation und Währungsreform!
Das ist was es ist!
Also schaue ich,das ich möglichst bei einem 2. higher low einsteigen werde.
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Beitragvon ist gegangen worden » 07.06.2010 22:56

Korrelation BGF-Indices

Wie man beobachten kann gibt es seit der Euro Schwäche eine Verschiebung in den Kräfteverhältnissen,währungstechnisch.
Gold steigt bei steigendem USD (Asien wertet da wohl stärker ab?) ...Der DJI fällt und steigt mit dem Euro.Dazu gibt es eine mittlere Historie,zu sehen im Daily.
Die 1,1950 sind sehr wichtig im Euro.Gefolgt von 1,1630.
Das drückt den DJI runter auf 9630-9100 Punkte.Der DAX kann dann auch endlich sein GAP bei 5606 Punkten schließen.
In USD verliert der BFG derzeitig doppelt soviel als in Euro.


Teuro/USD
Dateianhänge
Euro-DJI1H.GIF
Da deutet sich eine Wende an
Euro-DJI1H.GIF (64.25 KiB) 23602-mal betrachtet
Euro-DJID1.GIF
Die kann man auch im Daily sehr schön erkennen.
Euro-DJID1.GIF (84.61 KiB) 23602-mal betrachtet
Zuletzt geändert von ist gegangen worden am 08.06.2010 00:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ist gegangen worden » 10.06.2010 21:29

Riecher lag soweit gut,die 1,1950 haben gehalten.Es kann jetzt erstmal aufwärts laufen.
auch mit den Rohstoffen
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Beitragvon ist gegangen worden » 14.06.2010 14:45

Der wichtigste Intermarketfaktor in 2010 ist die Währungsentwicklung. Die Korrekturphase ab 20.01. setzte ein, als der Euro/US-Dollar sein Zwischentief vom Dezember bei 1,42 US-Dollar unterschritt. Als zweites Währungspaar für diese Analyse gibt es den Australischen Dollar gegenüber dem US-Dollar , da der Australische Dollar zum einen für die Rohstoffe steht, zum anderen als Carry Trade-Währung fungiert. Die ausgebildeten Preistiefs in beiden Währungspaaren (Australische Dollar mit preislichem Doppeltief und relativer Stärke als Indiz für die relative Stärke der Rohstoffe) unterstützen die Ausbildung eines Preistiefs am Aktienmarkt.
Bezgl. der beiden Preistiefs,das liegt in AUD/USD bei 81 Cent .Wiederstand liegt bei 85 cent.Aktuell liegt man drüber,mit 86,20 Cent.Ich bleibe bullisch und gehe long im DJI...da ich ja im Fonds noch nicht aktiv geworden bin,leider.Die 1,1950 USD in Euro haben sich klar als low und temporärer Trendwendepunkt heraus gestellt.Rohstoffwährungen drehen aktuell nach oben.
Zuletzt geändert von ist gegangen worden am 14.06.2010 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ist gegangen worden » 14.06.2010 14:52

Bezgl. China und Inflation nehme ich den Preis für Reis auf den Radar.Über 11 USD steigt die Inlationsrate.
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Beitragvon schneller euro » 21.06.2010 08:27

schneller euro hat geschrieben: vom 14.9.09:
Aus dem Factsheet des Starplus German Masters 08/09:
"...Neu im German Masters sind der Sunares, den wir als echte Neuentdeckung als erster Dachfonds in Deutschland investiert haben ..."

SUNARES - SUSTAINABLE NATURAL RESOURCES (A0ND6Y)
Schwerpunkte Rohstoff-Aktien, Onvista Snapshot
Allgemein: http://www.sunares.com/


-> In 05/10 inzwischen sogar die größte Position in dem o.g. Dachfonds.
Volumen: ca. 23 Mio € (ca. 8 Mio € in 08/09)
Größte Pos.:
Royal Gold Gold
Silver Wheaton Silver
Fronteer Gold Grp Gold/Uranium
Fund Advisors Redback Mining Gold
Altius Minerals Corporation Metals div.
Cairn Energy Oil
Tanzanian Royalty Exploration Gold
Excellon Resources Silver
Petropavlovsk plc Gold

Onvista:Performance-Rangliste 1 Jahr Gold- und Rohstoff-Fonds

Chart 2 Jahre:Produkte, welche schwerpunktmäßig in den Commodity-Bereich investieren.
Die Aktienfonds (Sunares, First State, JPM) haben z.Z. die beste Wertentwicklung, aber auch die höchste Vola
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Beitragvon ist gegangen worden » 04.07.2010 19:43

Der Preis für Reis sinkt.Das ist auch kein Wunder gilt China als ein Überhitzter Markt,Preis aktuell bei 9,85 USD.
Bezgl. des BGF World Mining in Euro,erster Nachkauf nicht vor erreichen der 35/33 Euro.

- USD in Euro long

-Indices-Auflösung der SKS

- USD-Index-Auflösung der SKS als Kursziele
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Beitragvon ist gegangen worden » 31.08.2010 23:34

Der BFG World Mining steht recht stabil.
Das könnte interessant werden jetzt in Rohstoffe zu wechseln.
Die Nachfrage ist vorhanden.
Brasilien wächst alleine schon mit 7%.
Nur die USA ziehen derzeitig runter.
Ist dieser Druck weg,schießen Aktien nach oben.
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Beitragvon Papstfan » 21.09.2010 15:20

LBBW Rohstoffe 1 und LBBW Rohstoffe 2 LS
".......Sie investieren in Rohstoffe, die sich in Backwardation oder leichtem Contango befinden. Reicht dieses Kriterium für eine erfolgreiche Rohstoffauswahl aus?
Fondsmanager Michael Krauß: Wir haben uns für ein Modell entschieden, in dem wir keine zusätzlichen Preisprognosen oder andere Fundamentaldaten einfließen lassen. Für uns war es wichtig, dass das Modell einfach, transparent und leicht verständlich ist. Rohstoffinvestments an sich sind schon kompliziert genug. Oft ist die Ausrichtung der Terminkurven aber auch ein sehr gutes Abbild der Lagervorräte und enthält damit schon eine ganze Menge an fundamentalen Informationen. Backwardation deutet auf leere, Contango auf volle Lager hin.
.........."
quellen-vermerk und vollstaendiger artikel bei das investement
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Beitragvon oegeat » 21.09.2010 18:17

Harmonicdrive hat geschrieben:.......Das könnte interessant werden jetzt in Rohstoffe zu wechseln. .........


und ich shorte auf meiner Plattform diverse Sachen ! Baumwolle, Corn so auch Zucker SBohnen Weizen auch bald ..schau dir das mal an
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon Papstfan » 23.02.2011 16:11

Papstfan hat geschrieben: vom 01.03.2010 :
Ein sehr prominenter Fonds-Manager-Wechsel:
"....Die ehemalige Cominvest-Fondsmanagerin Ute Speidel verwaltet ab sofort den VCH Expert Natural Resources. :!:
....hat Speidel, die bis 2009 als Bereichsleiterin die beiden Fonds „Cominvest Energie Aktien“ und „Cominvest Rohstoff Aktien“ verantwortet hatte, Fondsberater Wolfgang Mayr abgelöst :!:


Die Starfondsmanagerin verlaesst Ende Feb 2011 schon wieder die Altira Group.
Aus privaten Gruenden und sie bliebe dem Unternehmen auch freundschaftlich verbunden. Nachf. sind offenbar Torsten Dennin hinzu und Ralf Müller-Rehbehn.
Die von Ute Speidel erfolgreich implementierte Anlagepolitik des VCH Expert Natural Resources – basierend auf der Ausnutzung struktureller Knappheiten im Rohstoffbereich – werde von dem Team weitergeführt
schreibt fondsprof.
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 25.10.2011 13:32

Tom Wede von Berenbörg bei Das Inv.:
.......Vorübergehend hat WTI-Rohöl seinen Status als globale Referenz und selbst als Benchmark für die US-Ölpreise eingebüßt. Es wird Zeit brauchen, die lokalen Überschüsse abzubauen – dies kann realistisch nur durch den Ausbau der Öl-Infrastruktur erfolgen. Arbitrage durch alternative Transportmöglichkeiten oder eine temporäre Umkehr des Ölflussrichtung der Pipelines kann die Situation nur begrenzt lindern.
Allerdings sollte WTI seinen Referenzstatus auf absehbare Zeit wiedergewinnen, da die Basis verbundener Produktion breiter ist als bei Brent. Die Preisdifferenz zwischen WTI und Brent-Öl dürfte sich erst ab Ende 2013 normalisieren. Bis dahin sollte die Relation vermehrt schwanken und stärker durch konjunkturelle Aussichten und Störungen des Ölangebots getrieben werden......

- > an der besseren Infrastructure beim Brent liegt´s also z.Zt.
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Beitragvon lloyd bankfein » 20.12.2011 13:20

Brent wird ab Januar in rohstoff-indizes aufgenommen,bzw. aufgestockt.
Wti reduziert. - > Finanztreff
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 29.02.2012 14:08

Bill McQuaker (der heißt wirklich so !) von henderson:
....Aus meiner Sicht sollten Anleger in nächster Zeit vor allem drei Themen im Blick behalten: Das erste und offensichtlichste ist die Schuldenkrise in Europa. .....
Das zweite Thema sind die Rohstoffpreise. Schon heute ist der Ölpreis ungemütlich hoch und ein Ende des Anstiegs nicht in Sicht, den Anleger deshalb aufmerksam beobachten sollten.
2008 und 2011 kam die Wachstumserholung nämlich durch den nach oben kletternden Ölpreis zum Erliegen. :(
Da sich Öl auch weiter verteuert, scheint Vorsicht angebracht.

Das dritte und letzte Thema ist China. Dort hat sich die Wirtschaft etwas abgekühlt und besteht die Hoffnung und Erwartung, dass Peking den Preisauftrieb bei Öl und Rohstoffen insgesamt abfedern wird. Das also sind die drei Themen, die Anleger in nächster Zeit im Blick haben sollten. Und noch ein Punkt zu guter Letzt: Bislang präsentiert sich 2012 als perfekte Kopie des Jahres 2011, denn erst ab Mitte Februar letzten Jahres wendete sich das Blatt zum Schlechteren. Hoffen wir, dass uns negative Entwicklungen wie die, mit denen wir uns letztes Jahr ab Mitte Februar auseinandersetzen mussten, in diesem Jahr erspart bleiben........

quelle gefunden bei fundres.
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 15.06.2012 16:21

Philip Verleger, Professor an der Universität Calgary hat bereits verkündet,
der Preis je Barrel US-Sorte WTI werde noch in diesem Jahr bis auf 20 Dollar abschmieren.
:!:
guckst du hier: handelsbltt

hatten wir alles schon mal:
Oegeat: "Fazit für mich die Spekulationsblase wird platzen und Öl wird wieder 15 $ kosten !!!"
bei w.o.
(danach ging´s tatsächlich tüchtig runter mit dem WTI)
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Beitragvon schneller euro » 09.08.2012 18:13

Vontobel: "Traditionelle Rohstoffunternehmen sind nicht mehr attraktiv ...
Der Nachfragezuwachs nach Öl und Gas dürfte deshalb künftig fast ausschließlich aus sogenannten unkonventionellen Energiequellen gedeckt werden, wie der Tiefsee, aus Schiefergasvorkommen oder Biotreibstoffen, da die meisten einfach erreichbaren Rohstoffe bereits erschlossen sind...
Die auf dem Gebiet der unkonventionellen Energiequellen tätigen Spezialfirmen, oft mittelgroße, weniger bekannte Gesellschaften, werden von dieser Entwicklung profitieren..."
Vollst. Kommentar als pdf-Download bei fundresearch

Schiefergasvorkommenspeziell in den USA, darauf wurde zuletzt in Artikeln bei diversen Quellen eingegangen. U.a. hier bei der NZZ
"...Schiefergas bringt den USA die Energiewende ... Exxon im Wandel vom Öl- zum Gaskonzern..."
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Beitragvon drhc » 17.10.2013 10:30

BOERSEN-RAMBO hat geschrieben:" Robert Shiller hat schon den Aktien-Crash von 2000 prognostiziert. Sein Buch "Irrational Exuberance" ("Irrationaler Überschwang") wurde zum Bestseller. Nun warnt der Yale-Professor erneut.:roll: Bei Rohstoffen erkennt er Parallelen zur Technologie-Blase Ende der 90er Jahre. :!:


Prof. Robert Shiller erhält zusammen mit Eugene Fama und Lars Peter Hansen den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2013 :!:
Bild
Prof. Shiller hatte in seinen Publikationen bereits frühzeitig vor einem Zusammenbruch der US-Immobilienblase gewarnt, die Auslöser der globalen Finanzkrise ab dem Jahr 2008 war.
Bereits in den 80er-Jahren entwickelte er zusammen mit Prof. Karl E. Case den berühmten Case-Shiller-Indikator. Der S&P/Case-Shiller Home Price Index spiegelt die Preisentwicklung am US-amerikanischen Immobilienmarkt wider.
methodology of the case-shiller-home-price-indices

Das Shiller-KGV: aktueller Aktienkurs in Relation zu den durchschnittlichen Gewinnen der letzten 10 Jahre
Shiller PE Ratio - S&P 500 PE Ratio
www.multpl.com/shiller-pe/

Irrationaler Überschwang :roll: und andere BUECHER von Prof. Robert Shiller
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Beitragvon justBfree » 17.10.2013 22:39

drhc hat geschrieben:
BOERSEN-RAMBO hat geschrieben:" Robert Shiller hat schon den Aktien-Crash von 2000 prognostiziert. Sein Buch "Irrational Exuberance" ("Irrationaler Überschwang") wurde zum Bestseller. Nun warnt der Yale-Professor erneut.:roll: Bei Rohstoffen erkennt er Parallelen zur Technologie-Blase Ende der 90er Jahre. :!:


Die Rohstoffe liegen doch eh am Boden, was gibt's dann da zu warnen?!

In diesem Zusammenhang...

http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/ ... es2013.pdf

und etwas wissenschaftlicher...(gut erkennbar an der hohen Anzahl der angegebenen Referenzen die (die Anzahl, nicht unbedingt der Inhalt) ja ach so gerne, wie auch die Anzahl der in Salamitaktik produzierten Paper, zur Beurteilung der "Wissenschaftlichkeit einer Arbeit" herangezogen werden)...

http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/ ... es2013.pdf .
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Beitragvon Papstfan » 18.10.2013 18:13

justBfree hat geschrieben:
BOERSEN-RAMBO hat geschrieben:" Robert Shiller hat schon den Aktien-Crash von 2000 prognostiziert. Sein Buch "Irrational Exuberance" ("Irrationaler Überschwang") wurde zum Bestseller. Nun warnt der Yale-Professor erneut.:roll: Bei Rohstoffen erkennt er Parallelen zur Technologie-Blase Ende der 90er Jahre. :!:

Die Rohstoffe liegen doch eh am Boden, was gibt's dann da zu warnen?!


Rambo hat das am 23.5.2006 gepostet.
click
Aeltere Zitate sollten immer mit einem Datum versehen werden von dem, der einen anderen zitiert.
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Beitragvon justBfree » 18.10.2013 18:32

Papstfan hat geschrieben:
justBfree hat geschrieben:
BOERSEN-RAMBO hat geschrieben:" Robert Shiller hat schon den Aktien-Crash von 2000 prognostiziert. Sein Buch "Irrational Exuberance" ("Irrationaler Überschwang") wurde zum Bestseller. Nun warnt der Yale-Professor erneut.:roll: Bei Rohstoffen erkennt er Parallelen zur Technologie-Blase Ende der 90er Jahre. :!:

Die Rohstoffe liegen doch eh am Boden, was gibt's dann da zu warnen?!


Rambo hat das am 23.5.2006 gepostet.
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Aeltere Zitate sollten immer mit einem Datum versehen werden von dem, der einen anderen zitiert.


Danke für die Aufklärung, ich hatte an dieser Stelle nicht weiter nachgeforscht sondern es als Quatsch abgetan.
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Beitragvon drhc » 23.07.2015 10:11

Lehrreich und Lesenwert, ein Artikel bei institutional-money
daraus zitiert: "...Incrementum: Inflationsgefahr vorläufig gebannt, Investoren sollten umschichten ...Incrementum setzt die selbstentwickelte Anlagestrategie im Austrian Economics Golden Opportunities Fund, der von FERI Ende 2014 als "Fondsinnovation des Jahres" ausgezeichnet wurde, um. Basierend auf den Lehren der Österreichischen Schule der Nationalökonomie :!: , sowie anderer, geheimer Indikatoren, soll das „Incrementum-Inflations-Signal" die vorherrschende Inflationstendenz anzeigen... Wir wollen Sie hiermit informieren, dass mit Anfang Juli unser proprietäres Inflationssignal einmal mehr von steigender Inflation auf fallende Inflation umgeschaltet hat ... die Inflation geht doch wieder zurück und belastet Assetklassen wie Gold oder Rohstoffaktien ... Es könnte der von Incrementum im jüngsten „In Gold we Trust"-Report angekündigte finale Ausverkauf gewesen sein. Trotzdem sei fraglich, ob beim gelben Edelmetall wirklich der Boden gefunden wurde. „Daher können wir Investoren nur warnen, inflationssensitive Assets zu halten, da deren Volatilität, insbesondere nach unten, noch einmal stark steigen könnte!"...Incrementum hat daher in Rahmen der Fondsstrategie fast alle inflationssensitiven Positionen abgesichert. Noch zögert man aber, die bestehenden Long- in Shortpositionen umzuwandeln, da das Rohstoffsegment derzeit sehr überverkauft sei. „Durationsrisiken in zehnjährigen US-Treasuries scheinen eine elegante Möglichkeit zu sein, um sich für einen weiteren Deflationsschub zu positionieren"...Das Abwärtspotenzial bei Staatsanleihen seit trotz hoher Bewertungen beschränkt, da sich Staaten angesichts ihrer hohen Schuldenberge höhere und damit „normale" Zinsen nicht leisten können. Daher bestehe bei langlaufenden Papieren weiteres Aufwärtspotenzial..."
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Beitragvon Papstfan » 14.12.2015 19:38

Am 11.10.2005 schrieb der User "Geistig_Verwirter" bei wallstreet-online: "Guru Oegeat: Der Oelpreis fällt auf 15 Dollar !"

Am 14.12.2015 schreibt das Manager-Magazin: "Goldman Sachs erwartet Oelpreis-Absturz auf 20 Dollar "

Wird Oegeats Vision nun doch noch Realitaet?

vor ueber 10 jahren lag der oelpreis bei ueber 70 dollar, in 2014 ueber 120 dollar nasdaq
ora et labora!
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Beitragvon drhc » 06.04.2016 11:24

Kai Carstensen, Professor für Ökonometrie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel zum ölpreis-Verfall: "...Die Korrelation zwischen Ölpreis und Ölangebot ist nicht sehr groß: Seit den 80er Jahren steigt die Ölproduktion stetig“. Ölpreisschwankungen könnten also nicht primär durch das Ölangebot verursacht werden. „Wesentlich stärker korrelieren dagegen der reale Ölpreis und der Preis für Schiffsfracht, ein globaler Konjunktur- beziehungsweise Nachfrage-Index, der sehr lange verfügbar ist.“ Die Schwankungen der beiden stimmen in vielen Perioden etwa überein. „Noch genauer kann man die Ursache aber durch ein statistisch-ökonometrisches Verfahren untersuchen, indem man den Ölpreis in seine einzelnen Teile, sprich Effekte, zerlegt.“ Spaltet man den Ölpreis in die drei Effekte Angebot (Schwankungen der Ölproduktion), aktuelle Nachfrage (Schwankungen der Ölnachfrage) und Schwankungen der Vorsichtsnachfrage, zeigt sich: „Die Schwankungen der Ölproduktion erklären nur einen sehr kleinen Teil vom Auf und Ab des Ölpreises“. Beobachtbare Veränderungen des Ölangebots hätten damit keinen wesentlichen Einfluss auf den Preisverfall. Die Schwankungen der Weltnachfrage und der Vorsichtsnachfrage dagegen können die Entwicklung des Ölpreises erklären. ... „Der Ölpreisverfall kann besonders gut durch die Vorsichtsnachfrage erklärt werden: Offensichtlich haben die Marktteilnehmer bis 2014 eine Übernachfrage, das heißt Ölknappheit, erwartet und trotz hoher Preise ihre Lager aufgestockt.“ Mittlerweile erwarten die Marktteilnehmer aber ein Überangebot. „Sie sorgen sich auch, dass sie das relativ teuer eingekaufte Öl nicht mehr loswerden können. Die Vorsichtsnachfrage ist daher eingebrochen und zieht den Ölpreis mit runter.“ ... "
quellen-vermerk: fundresearch

siehe auch Baltic Dry Index
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Re: Rohstofffonds und -zertifikate

Beitragvon The Ghost of Elvis » 22.05.2018 15:20

bei fondsprf gelesen: "......
Der langjährige Aufwärtstrend an den Aktienmärkten droht zu brechen, Gold könnte wieder attraktiv werden. Um eine Entscheidung für oder gegen das Edelmetall zu treffen, sollten Anleger zwei Kennzahlen im Blick behalten, rät Vermögensverwalter Stephan Albrech.....Mittelfristig dürften die großen Aktienindizes um rund 30 Prozent abrutschen :shock:
prophezeit Stephan Albrech, Vorstand der Vermögensverwaltung Albrech & Cie. Klassischerweise würde denn die Stunde für Gold schlagen...
Gold könnte in den Portfolios bald ein stärkeres Gewicht bekommen", sagt der Vermögensverwalter. Darauf deutet die Ratio zwischen dem Aktienmarkt und dem gelben Metall hin.
Um diese Kennzahl zu berechnen, teilt man den Preis des Aktienmarktes durch den Goldpreis. "Steigt die Ratio langfristig, sind Aktien stärker als Gold. Fällt die Ratio über längere Zeit, gewinnt Gold an Stärke", erklärt Albrech. Interessant wird es, wenn mehrjährige Trendlinien gebrochen werden. Dann rückt ein dauerhafter Trendwechsel in den Bereich des Möglichen. "Und genau das scheint aktuell der Fall zu sein", so der Vermögensprofi.......
Auch die Zinsen sind ein Indikator für die Attraktivität von Gold-Investments. Entscheidend ist dabei die reale Verzinsung nach Abzug der Inflation, erklärt der Anlageprofi. So liegt die reale Verzinsung zehnjähriger US-Staatsanleihen noch immer bei unter einem Prozent. "Sollte dieser Realzins, wie seit 2013 öfter geschehen, von dort aus erneut in Richtung null Prozent wandern, dürfte das Gold den nötigen Schub für einen neuen Aufwärtstrend verleihen."......"
klingt ja ganz einfach?! 8)
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