welcher reit/immobilien fonds?

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welcher reit/immobilien fonds?

Beitragvon beerzilla » 31.08.2005 07:42

möchte minimal (bis 10 % vom depot) über sparplan in reits/immobilien einsteigen. für mich ist es eine andere asset klasse als aktien, obwohl andere wohl anderer meinung sind die korrelationen zugenommen haben.

problem? welcher fond, die indexe (zb epra) sind scheinbar sehr gut in ihrer performance, aber man kann nicht investieren.

henderson pan european property (LU0088927925) und axa aedificandi (FR0000172041) sind ihrer performance ähnlich und indexnah.

Robeco Properties LU0187079180 (schwerpunkt welt)
Fortis L Fund Real Estate Europe LU0153635098 (schwerpunkt europa)
F&C Global Real Estate Securities LU0157051755 (schwerpunkt welt)
Activest US-REITs LU0075428796 (schwerpunkt USA)

was gibt es noch?

generell: eher welt oder europa, wenn man langfristig denkt?
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Beitragvon membran » 31.08.2005 10:41

Schwerpunkt Japan,Deutschland okay jedoch Schwerpunkt Welt?
Da würde ich eher aufs Sparbuch einzahlen und bei Crash den cash einmal einzahlen ab dann einsparen.


Viele Grüsse,


Jörg
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Beitragvon schneller euro » 31.08.2005 11:54

Sehe ich ähnlich wie Jörg:
Asien, insbesondere Japan wird z.Z. vielfach empfohlen, bei den USA spricht man von einer Immobilienblase und bei Europa sind die Meinungen geteilt.
Falls in Deutschland 2006 Reits zugelassen werden, ist dieser Markt diesbezgl. sicher sehr interessant.

Siehe auch
http://www.trader-inside.de/viewtopic.php?t=2403

Der Immobiliendachfonds DJE Real Estate (Schwerpunkt off. Immofonds, Beimischung Immobilienaktien) hat(te) seine Schwerpunkte wie folgt:
30.6.05:
Meinl European Lan... 7,59%
Morgan Stanley US ... 3,91%
Axa Aedificandi 3,79%
European Convergen... 3,70%
Warburg Henderson ... 3,66%
31.7.05:
Meinl European Lan... 4,22%
Morgan Stanley US ... 4,14%
European Convergen... 3,53%
Warburg Henderson ... 3,21%
Axa Aedificandi 2,61%
Offenbar hat man den (europäischen) Immobilienaktienanteil erst einmal etwas abgebaut und hält den Markt möglicherweise auch für etwas überhitzt?!
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Beitragvon membran » 31.08.2005 16:38

Ich gehe zwar nicht von einem crash aus sondern von Verbalakrobatik mündl. Intervention jedoch ist der Markt bis auf Japan und Germany überhitzt:





http://www.welt.de/data/2005/08/29/767130.html
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Beitragvon Bill25 » 01.09.2005 07:19

Halte ich auch für möglich das Amerika, England auch Osteuropa
überhitzt ist .

Bürogebäude in Tsechien kosten soviel wie in London .
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Beitragvon beerzilla » 01.09.2005 09:23

vielen dank schon mal für eure antworten. ob überbewertet oder nicht ist für mich nicht so wichtig, da langsam per sparplan monatlich einsteigen werde.

der robeco interesiert mich immer mehr, vielelicht in kombination mit dem hernderson, jeweils 100 euro monatlich. was meint ihr?
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Immobilien-Dachfonds

Beitragvon schneller euro » 02.09.2005 13:26

Auf den ersten Blick wirkt das Original (DJE Real Estate) wesentlich interessanter als die nachfolgend geschilderte Kopie:

"BB-Invest lanciert neuen Dachfonds
DER FONDS.com
Am 1. September bringt die Bankgesellschaft Berlin Investment (BB-Invest) den Stratego Grund (ISIN nicht bekannt/ WKN A0ERSF) auf den Markt, berichten die Experten von "DER FONDS.com".

Das Vermögen des Neuen werde zunächst nur in offene Immobilienfonds investiert. Fondsmanager Wolfgang Borcherts könne jedoch auch börsennotierte Immobilienaktien dem Portfolio beimischen. Diese Möglichkeit wolle er zu Beginn allerdings noch nicht nutzen, so BB-Invest. Dazu sei dieser Markt noch zu unreif. (NANU ?)
Das Startportfolio des Stratego Grund bestehe aus zehn Immobilienfonds. Die vier größten Positionen würden der Degi Grundwert-Fonds (ISIN DE0009807800/ WKN 980780), der Axa Immoselect (ISIN DE0009846451/ WKN 984645), der Grundbesitz Invest (ISIN DE0009807008/ WKN 980700) und der Degi International (ISIN DE0008007998/ WKN 800799) sein, so ein Sprecher des Berliner Geldhauses. (Anmerkung: auch da gibt es sicher interessantere Kandidaten!).
Die genaue Gewichtung stehe jedoch noch nicht fest. 35 Prozent des Fondsvermögens würden voraussichtlich in deutsche Immobilien investiert. Weitere 50 Prozent würden in die restlichen europäischen Immobilienmärkte, und 10 Prozent in den US-amerikanischen Markt fließen.

Insgesamt könne Borcherts derzeit unter 26 offenen Immobilienfonds auswählen. Bei der Fondsauswahl achte er unter anderem auf die Analysen der Berliner Rating-Agentur Scope. Er wolle sich jedoch nicht bedingungslos an den Ratings orientieren und habe seinen eigenen Kriterienkatalog erstellt, der unter anderem die Vermietungsstruktur, politische Länderrisiken, Kosten und die Liquiditätslage des Fonds beinhalte. Wie die Ergebnisse der Auswertungen genau aussehen sollten, damit der Fonds für das Portfolio geeignet sei, gebe BB-Invest jedoch nicht bekannt.

Wer das neue Angebot der Berliner nutzen möchte, muss mindestens 500 Euro anlegen, so die Experten von "DER FONDS.com". Sparpläne seien ab 25 Euro monatlich möglich. Der Ausgabeaufschlag betrage 5 Prozent, die Verwaltung koste 0,6 Prozent im Jahr.
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Immoeast + Meinl E.L: Raiffeisen Centro erwartet Super-Perf.

Beitragvon The Ghost of Elvis » 14.12.2005 15:51

14.12.2005

Die Raiffeisen Centrobank AG präsentierte ihren zweiten Immobilienreport: Der Bericht enthält detaillierte Informationen über den österreichischen Immobilienaktienmarkt, über wesentliche Entwicklungen auf den osteuropäischen Immobilienmärkten sowie Anlageempfehlungen zu den, an der Wiener Börse notierten, Immobiliengesellschaften.

„Es zeigt sich, dass das Investment in Immobilienaktien trotz gestiegener Bewertungen der Immobilientitel nach wie vor attraktiv ist“, stellt Mag. Teresa Schinwald, Analystin der Raiffeisen Centrobank, fest. Die moderat erwarteten Zinserhöhungen könnten zwar die Entwicklung leicht dämpfen, das Zinsumfeld bleibt aber nach wie vor relativ günstig. Der österreichische Index für Immobilienwertpapiere IATX weist mit einem Plus von 13,6 Prozent seit Jahresbeginn zwar eine weitaus niedrigere Performance als der ATX auf, allerdings ist auch das Risikoprofil bei Immobilienaktien im Allgemeinen wesentlich geringer. Darüber hinaus zeigt der IATX eine geringere Volatilität als andere europäische Immobilienindizes.

In den letzten Jahren wuchs der Markt für Immobilieninvestments stark an. In Westeuropa wurden im ersten Halbjahr 2005 rd. 55,2 Milliarden Euro (ein Plus von 22 Prozent) und in Osteuropa 2 Milliarden Euro - das entspricht einem Plus von 40 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres - investiert. An der Wiener Börse haben die Immobilienaktiengesellschaften im Jahr 2005 Kapitalerhöhungen im Wert von über 3,5 Milliarden Euro als Grundlage für beträchtliche Investitionen in ihren Portfolios durchgeführt.

Pioniere in Osteuropa
„Österreichische Immobilienaktiengesellschaften haben schon früh die Attraktivität des osteuropäischen Marktes erkannt und waren unter den ersten Investoren, die von den dort herrschenden hohen Renditen profitieren konnten“, berichtet Schinwald. Diese Märkte haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, sie sind gereift, daher sind die Renditen merklich gefallen. Da sich die Renditen jedoch immer noch über den meisten westeuropäischen Niveaus befinden, bleiben die Märkte nach wie vor interessant. Die österreichischen Immobiliengesellschaften profitierten von ihrer frühen Marktpräsenz auf zweierlei Art: Zum einen verzeichneten sie Wertgewinne in ihren Portfolios und zum anderen können sie das Know-how, das sie in den neuen EU-Staaten gewonnen haben, in neuen Wachstumsmärkten gewinnbringend einsetzen. Gleichzeitig wussten die Unternehmen auch Marktchancen in Westeuropa zu nutzen, die bei der Privatisierung oder der Ausgliederung von Immobilienportfolios entstanden sind.

Anlageempfehlung
International gesehen sind die österreichischen Immobilienaktien, gemessen am Net Asset Value, mit einer Prämie bewertet. Dies ist auf mehrere Gründe zurückzuführen, wie etwa die Wachstumsaussichten in Osteuropa, aber auch die Nähe einiger Unternehmen zu Kreditinstituten, die in den Augen von Investoren das Risiko sinken lässt. Zudem ist das Interesse internationaler Investoren an den österreichischen Immobilientiteln gestiegen. Dies erhöht auch die Anforderungen an die Transparenz und die Handelbarkeit der Aktien.Die österreichischen Immobilienaktientitel haben sich allgemein gesehen sehr gut etabliert. Für Immoeast und Meinl European Land erwartet Schinwald für 2006 eine überdurchschnittliche Performance. Die Titel CA Immobilien, conwert, ECO Business-Immobilien, Immofinanz, SEG IMMO und die Aktie der Sparkassen Immobilien sollten sich durchschnittlich entwickeln.
Den kompletten Immobilien Report finden Sie unter: http://www.rcb.at

Quelle: FONDS professionell
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Beitragvon Papstfan » 15.12.2005 13:31

"Super-Performance",ist damit dieser hier gemeint:
MEINL EUROPEAN LAND LTD. REG. SHARES - ISIN AT0000660659?

http://c.onvista.de/h_kl.html?PERIOD=5&ID_NOTATION=6433864

Und ist dieser Meinl vom Risiko-Profil her ähnlich einzuschätzen wie die großen Offenen Immobilienfonds (bspweise Cs-Euroreal)?
Oder eher risikoreicher wie eine Immobilienaktie (bspw Axa Aedificandi)?
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Beitragvon Papstfan » 16.12.2005 08:53

Papstfan hat geschrieben:"Super-Performance",ist damit dieser hier gemeint:
MEINL EUROPEAN LAND LTD. REG. SHARES - ISIN AT0000660659?

http://c.onvista.de/h_kl.html?PERIOD=5&ID_NOTATION=6433864

Und ist dieser Meinl vom Risiko-Profil her ähnlich einzuschätzen wie die großen Offenen Immobilienfonds (bspweise Cs-Euroreal)?
Oder eher risikoreicher wie eine Immobilienaktie (bspw Axa Aedificandi)?



Hat niemand eine Einschätzung zu dem Meinl?
Nach letzten Meldungen will man in die Türkei expandieren.
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Beitragvon Klinge » 16.12.2005 10:38

Habe den Meinl seit einigen Monaten
Rechne mit 8-9%
Risiko halte ich für überschaubar.
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Beitragvon Papstfan » 16.12.2005 15:16

Klinge hat geschrieben:Habe den Meinl seit einigen Monaten
Rechne mit 8-9%
Risiko halte ich für überschaubar.



Besten Dank für die Auskunft.
Und was könnte schlimmenfalls passieren: ein plötzlicher Kurseinbruch wegn zb Wertberichtigungen von Immobilien oder max. ein allmähliches Nachlassen der Performance?
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Beitragvon schneller euro » 17.12.2005 09:33

Wenn man den Chart vergleicht mit einem guten offenen Immofonds wie dem Kanam, dann sind beim Meinl wirklich kaum mehr Kursrückschläge und Volatilität zu erkennen:

http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=range&type=CONNECTLINE&asc=lin&dsc=rel&from=1039950000&to=1134644400&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&currency=&&lSyms=MEL.EAV+DE0006791809.DFK&lColors=0x000000+0x3366CC&sSym=MEL.EAV&hcmask=

Der einzig gravierende Unterscheid scheint darin zu bestehen, dass Meinl (ausschließlich?) in Osteuropa investiert und nicht welt- oder europaweit wie die meisten off. Immofonds.

Zitat von der Homepage:
http://www.meinlbank.com/Default.aspx?tabid=149

"Meinl European Land

Die Immobilienmärkte mit Zukunft – Chancen im Neuen Europa

Immobilien zählen seit jeher zu den beliebtesten Möglichkeiten der Kapitalveranlagung. Entscheidend für eine erfolgreiche Veranlagung in Realwerte ist die „richtige“ Objektauswahl. Meinl European Land investiert in den aufstrebenden Ländern Zentral- und Osteuropas, die ein attraktives Wachstumspotenzial aufweisen. Dabei konzentriert sich Meinl European Land auf viel versprechende und gleichzeitig risikoarme Einzelhandelsimmobilien.

Was ist Meinl European Land?

Meinl European Land ist eine führende Immobilienaktiengesellschaft, 1997 gegründet, und notiert seit 21. November 2002 an der Wiener Börse. Als Aktiengesellschaft verbindet Meinl European Land die Vorteile von Realbesitz mit jenen von Wertpapieren: sichere, langfristige Anlagemöglichkeiten bei jederzeitiger Verfügbarkeit des Kapitals.

Wie groß ist Meinl European Land?

Derzeit besitzt und bewirtschaftet Meinl European Land 145 Handelsimmobilien in Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Russland, und der Slowakei mit einer Gesamtnutzfläche von über 800.000 Quadratmetern und jährlichen Mieterträgen von rund € 90 Mio. Der Marktwert dieser Immobilien beträgt rund 900 Mio. Euro.

Für die Entwicklung von weiteren 10 Immobilien in Polen, Russland, Lettland sowie der Türkei, wurden die Verträge bereits unterzeichnet. Infolge dieser Projekte wird das Portfoliovermögen der Gesellschaft bis 2008 auf 1,9 Mrd. Euro und eine Nutzfläche von rund 1.400.000m² ausgebaut werden ."
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Beitragvon maximale » 18.12.2005 11:32

Habe den Meinl ebenfalls schon länger, genauso wie
CA Immobilien AG
Immofinanz
Sparkassen Immobilien AG
Conwert

Das da keine Volatilität zu sehen ist, liegt daran, daß die Kurse kursgepflegt werden von den jeweilgen Hausbanken, die überschießen vermeiden sowie bei gösseren Abgaben ins eigene Depot die Stücke aufnehmen.

Im Gegensatz zu offenen Immofonds haben AGs keinen Anlagedruck wenn viele Gelder reinströmen, eine AG entscheidet selber, ob sie eine Kapitalerhöhung macht für neue Objekte oder nicht.

Meinl legt aber nur in Handelsimmobilien im ehemaligen Ostblock usw. an.
Conwert nur in Wohnimobilien, Österr.; Berlin u. Tschechei bislang.
Die anderen mit Schwerpunkt Österr., Europa u. stark Osteuropa.

In dem Bereich haben alle gute örtliche Verbindungen u. kenne den Markt - sprich Heimvorteil.

Bei einer AG sehe ich zudem sehr leicht aus den Kennzahlen, ob der Akteinkurs gerade über dem inneren Wert od. darunter notiert.
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Beitragvon kaalexs » 18.12.2005 15:49

mel ist keine öst. firma sondern hat den sitz im ausland und ist eine Ltd.
der vorteil dieser Ltd. ist , man kann jederzeit eigene aktien kaufen und verkaufen.
der kurs ist daher mit sicherheit gepflegt bzw geglättet.

mel ist in meinen depot sehr hoch gewichtet, weil der focus in erster linie auf hohe quadratmetermieten und weniger auf wertsteigerung der immobilie ist.

die wertsteigerung der aktie in den letzten jahren ist fast zur gänze durch die mietereträge abgesichert und beruht nicht auf irgendwelchen fiktiven wetsteigerungen durch gutachten der einzelnen objekte.
weiters positiv sehe ich die langfristigen mietverträge von durchschnittlich 10 jahren, somit sind die quadratmeterpreise langfristig abgesichert.
in den näheren ostblockländern sind in neuinvestitionen diese renditen nicht mehr erzielbar deswegen geht man vermehrt richtung russland und türkei, dort liegen die renditen noch zw 12-15%

deswegen glaube ich das sich mel auch weiterhin gut entwickeln wird und noch jahrelang freude macht.
ich glaube eine mel wird sich bei einem konjunktureinbruch besser entwickeln als eine immofinnanz.
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Beitragvon maximale » 18.12.2005 19:01

Die Meinl braucht auch höhere Mieten, weil sich Handelsimmobilien wie z.B. Supermärkte schneller abnutzen. Da ist oft nach 10 Jahren schon einiges zu machen.

Hinsichtlich Bewertungen, notieren beide Meinl u. Immofinanz gegenwärtig stärker über ihrem Buchwert.
Ein Meinl Sprecher hat sich erst kürzlich aufgeregt, weil die Erste Bank die Meinl mit ca. 28% über Buchwert am Kurszettel sieht.
Die Tatsache selber hat er jedoch nicht geleugnet, er hat nur was in der Richtung von sich gegeben, daß die Erste gar nicht objektiv sein kann, siehe Sparkassen Immo Aktie, und daß der Kurs nur die Erwartungen der Anleger wiederspiegelt.
Und die Zukunft sieht er natürlich super für seine Aktie.
Einziges logisches Argument war noch, daß die Wachstumsrate höher als bei der Konkurrenz sei, daß kommt im Kurs zum Ausdruck.
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Beitragvon kaalexs » 19.12.2005 08:11

"das personal vom supermarkt ruiniert die immobilie maximal und der julius zahlt"

nee, so läufts natürlich nicht.
die instandhaltungskosten sind in den betriebskosten enthalten und die zahlt natürlich der mieter.
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Beitragvon oegeat » 19.12.2005 08:36

und das nennt sich Reparaturkostenfonds ! :wink:


sollte jedes Haus/Imobielie haben :roll:
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon Papstfan » 19.12.2005 11:46

Besten Dank für die Informationen!
Unter
http://www.fondsvermittlung24.de/meinl-european-land.html
wird als kostenlose Verwahrstelle die Meinl Bank angeboten.
Ist dies zum empf. oder der direkte Kauf über die Börse Wien?
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Beitragvon maximale » 19.12.2005 20:57

Warum nicht direkt wie jede andere Aktie auch an der Börse kaufen u. ins Depot der eigenen Hausbank legen.

Habe es auch so gemacht, sonst hätte ich bald zuviele Depots.

Die Meinl Aktie wird natürlich gerne von Finanzdienstleistern angeboten u. dabei wird auch noch wenn möglich eine Art von Ausgabeaufschlag in der Höhe von ca. 5% kassiert.

Bei Kauf über die Börse erspart man sich das, wobei es gut sein kann, daß zum aktuellen Börsenkurs neben den Ankaufspesen noch ca. 0,5% dazu kommen.

Dabei handelt es sich um eine Art Abgabe an Meinl, wie mir meine Bank erklärte.
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Beitragvon Papstfan » 20.12.2005 07:51

@maximale: Besten Dank für die Informationen!
Wie ich gerad gesehen habe,ist für dt. Anleger ein recht kostengünstiger Ankauf an der Börse Wien über die Comdirekt möglich - nur 3 Euro höhere Provision bei Käufen an Auslandsbörsen. Im Gegensatz hierzu verlangt die Dab - Bank gleich 24 Euro mehr.
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Beitragvon Papstfan » 22.12.2005 08:08

http://c.onvista.de/h_kl.html?PERIOD=4&ID_NOTATION=6433864

Im Februar und Mai gab es starke Aufwärtsbewegungen. Wurden zu diesen Zeitpunkt Immo. höher bewertet? Oder gab es Akquisitionen oder andere Gründe?
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Beitragvon maximale » 22.12.2005 12:17

Keine Ahnung als Langfristanleger verfolge ich diese Details nicht so.
Andererseits wie gesagt es handelt sich um kursgepflegte Werte.
Bei manchen österr. Immoaktien z.B. Sparkassen Immobilien Aktie kann genau beobachtet werden, daß von Jänner bis April man nichts hinsichtlich Performance versäumt. Aber irdendwann muß ja die Jahresperfomance stattfinden u. daß passiert dann in mehreren Jahresschüben.

Vielleicht wurde der Kurs vor Kapitalerhöhungen in die Höhe gezogen.

Vielleicht hat Kempen od. ein paar Börsenbriefe den Wert mal wieder entdeckt.

Vielleicht hat die Meinl Vermögensverwaltung nicht mehr genug Stücke für einen ihrer Fonds z.B. Quattro im Nostro Depot gehabt, sodaß sie zukaufen mußten u. dabei auch gleich den Kurs gestützt u. nach oben gezogen haben.

Vielleicht haben Provisionsverkäufer bzw. freie Vermögensverwalter sich mal wieder ordentlich ins Zeug gelegt, wie gesagt die kassieren dafür daß sie ein börsennotiertes Unternehmen unbedarften Privatkunden empfehlen bis zu 5% über dem Börsenkurs als Art AA.
Z.b. vertreibt in Österreich der AWD auf diese Art u. Weise die Immofinanz- sowie die Conwert Aktie.
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Beitragvon schneller euro » 22.12.2005 14:39

Diesen Thread habe ich nur am Rande verfolgt, aber wenn ich es richtig mitbekommen habe, ergibt sich ja der Kurs der Meinl-Aktie aus Angebot und Nachfrage an der Börse und nicht, wie bei offenen Immobilienfonds, aus der Bewertung des Anlagevermögens. Unter diesem Aspekt lässt sich dann auch ein Zusammenhang zwischen den hohen Kaufvolumina im Februar und Mai, sowie den steigenden Kursen herstellen. Später gab es dann wohl eine Kapitalerhöhung, was bei der Betrachtung der Vol. beachtet werden muß.
Nicht hundertprozentig schlüssig, wenn man sich die Graphik anschaut, aber wohl doch ein gewisser Fingerzeig!?
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Beitragvon Papstfan » 23.12.2005 15:20

Schon bemerkenswert, daß sich der Kurs so außergewöhnlich stabil und ohne Rückschlage nach oben bewegt hat. Herzl. Dank noch einmal für die Auskünfte und frohe Weihnachten!
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Beitragvon Papstfan » 03.01.2006 13:13

Noch mal nachgefragt:
Die wenigen roten Balken in der Volumen-Graphik sagen aus, daß in den letzten 12 MOnaten kaum jemand diese Aktie verkauft hat?
Und deswegen hat es noch nie einen nennenswerten Kursrückgang gegeben, selbst in Zeiten, als es allg. an den Aktienmärkten deutlich abwärts ging?

http://c.onvista.de/h_kl.html?PERIOD=5& ... ON=6433864
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Beitragvon maximale » 03.01.2006 21:02

Wie gesagt die Meinl Bank schaut selber auf ihr Papierl, sprich den Aktienkurs der Meinl European Land.

Grössere Verkäufe, z.b. von Instis werden da gar nicht über die Börse abgehandelt,

Hat eine Bank grössere Verkaufsmengen ihrer Kunden, so wird oft intern d.h direkt mit Meinl gehandelt, wobei der Börsenkurs des jeweiligen Tages dann für dieses Geschäft gilt bzw. ein sehr angenäherter Wert.

Jens Erhardt hat z.B. Fonds mit Meinl bestückt. Der hat sich auch nicht den Kurs selber raufgekauft, bzw. wenn so hohe Kauforder in den Markt drängen, dann wird eben der Kurs mit den im Eigendepot befindlichen Stücken gedeckelt.

Oft hat man ja noch von der letzten Kapitalerhöhung ein paar überschüssige Stücke die man dann in den Markt lässt.
Banken handeln ja auch viel intern, da sparen sie Börsengebühren.
Sprich im Börsenhandel, siehst du nur noch den Spitzenausgleich, der oftmals nicht die wirklich umgesetzten Mengen zeigt.

Anders schaut es natürlich wieder bei exotischen Highflyern aus, die werden eher gleich direkt an den Handel weitergeleitet, welcher Nostroverantwortliche will mit denen im Depot bei einem Abstutz erwischt werden.
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Beitragvon schneller euro » 05.01.2006 08:39

Kurzer Nachtrag zum Meinl: für deutsche Anleger scheint die DAB-Bank bei Käufen an der Börse Wien am günstigsten zu sein. 24 Euro Mehrkosten gegenüber einem Inlandskauf. Bei der Comdirect wären es wohl 29 Euro plus Spesen + 0,x% Provision. Hatte vor einigen Tagen bei Telefonaten mit verschiedenen Banken auch dieses Thema mal am Rande abgecheckt. Ist aber gut möglich, daß andere Direktbanken ( z.b. Consors) noch etwas günstiger sind, müßte man konkret nachfragen.
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Beitragvon alterhase » 05.01.2006 09:57

Bei der AAB gibt es einen Sparplan auf den Meinl. Müßte man nachfragen, ob dann ohne Börsengebühren gekauft wird.
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Meinl European Land: Umsatz mehr als verdoppelt

Beitragvon Papstfan » 10.01.2006 16:08

09.01.2006

Meinl European Land Limited konnte in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 abermals den Umsatz sowie sämtliche Ertragszahlen signifikant steigern. Die Gesellschaft, die 2005 nicht nur zu den meistgehandelten Papieren an der Wiener Börse sondern auch zu den liquidesten Immobilienaktien weltweit zählte, konnte ihren Umsatz auf über 47 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Das EBITDA erreichte mit 25 Millionen Euro und einer Steigerung um fast 80 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres ebenfalls einen Rekordwert. Noch deutlicher fiel die Steigerung des Gewinnes (nach Steuern) aus, der auf rund acht Millionen Euro ausgebaut werden konnte.

Immobilienvermögen in den ersten neun Monaten 2005 auf zwei Milliarden Euro ausgebaut

Der Erfolgskurs der Meinl European Land setzte sich auch hinsichtlich ihres Immobilienportfolios fort: Seit Ende 2004 hat die Gesellschaft Verträge für Immobilien im Gesamtwert von rund 1,6 Milliarden Euro abgeschlossen und damit ihr Portfolio auf zwei Milliarden Euro ausgebaut. Bei allen Akquisitionen ist die Gesellschaft ihrem Ziel, Renditen von zumindest neun Prozent zu erzielen, treu geblieben - in Russland erreichen die Mietrenditen sogar 14Prozent. Projekte im Gesamtwert von rund einer Milliarde Euro befinden sich hiervon noch in Entwicklung und sind daher erst zu einem geringen Anteil als Anlagen im Bau in den Ergebnissen enthalten. Alleine aus den bereits vertraglich fixierten Immobilien wird der Umsatz auf weit über 200 Millionen Euro pro Jahr ansteigen.

Engagement in allen Ländern verstärkt

Neben Investitionen in den etablierten Märkten Tschechien und Ungarn im Gesamtvolumen von etwa 80 Millionen Euro hat Meinl European Land in den ersten drei Quartalen 2005 die Aktivitäten zunächst auf Polen und Russland konzentriert: In Polen hat die Gesellschaft unter anderem drei Einkaufszentren in Warschau bzw. in der südpolnischen Stadt Bytom im Gesamtwert von 200 Millionen Euro sowie ein 65 Millionen Euro Portfolio aus kleineren Einkaufszentren erworben. Hinzu kamen Entwicklungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von über 250 Millionen Euro, die Renditen von 10 Prozent erzielen. Das erste dieser Projekte - ein 50 Millionen Euro Einkaufszentrum in Torun, das 250 km nordwestlich von Warschau liegt, wurde bereits im November eröffnet. Damit konnte das polnische Portfolio seit dem Markteintritt im Herbst 2004 auf nunmehr 550 Millionen Euro ausgebaut werden. Auch in Russland konnte Meinl European Land innerhalb eines Jahres ähnliche Wachstumszahlen erreichen: Neben zwei Einkaufszentren in Wolgograd und Ekaterinenburg mit einem Gesamtwert von rund 140 Mio. Euro errichtet die Gesellschaft derzeit in vier weiteren Millionenstädten großflächige Einkaufszentren. Damit erreicht auch Russland ein Investitionsvolumen von deutlich über 500 Millionen Euro - bei Renditen von rund 14 Prozent.

"Pionier" in der Türkei - Hohes Wertsteigerungspotential als klarer Wettbewerbsvorteil: Meinl European Land nunmehr in acht Ländern Osteuropas vertreten

Darüber hinaus hat Meinl European Land in den ersten neun Monaten 2005 aber auch den Aktionsradius auf zwei weitere Länder mit dynamischen Wirtschaftswachstum ausgedehnt: Mit den Markteintritten in Lettland und in der Türkei ist Meinl European Land nunmehr in insgesamt acht osteuropäischen Staaten erfolgreich tätig. Gerade der frühe Eintritt in der Türkei, wo die Gesellschaft derzeit in Istanbul, der Küstenstadt Trabzon sowie in einer Provinzhauptstadt im Südwesten der Türkei drei großflächige Einkaufszentren mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 340 Mio. Euro errichtet, verdeutlicht ebenso die Vorreiterrolle von Meinl European Land in Osteuropa. Der prompte Markteintritt sichert Meinl European Land zwei wesentliche Vorteile. Einerseits kann eine Marktführerschaft schon frühzeitig abgesichert werden, andererseits besteht aufgrund der derzeit noch hohen Renditen - die drei Projekte wurden bei Renditen von über 10% abgeschlossen - ein erhebliches Wertsteigerungspotential für die Immobilien. Diese Vorteile weiß sich Meinl European Land schon von jeher zu Nutze zu machen: Sie war 1997 eine der ersten Gesellschaften überhaupt, die die großen Chancen des Neuen Europa erkannte und zählte als Immobilienholding auch beim Eintritt in diese Staaten stets zu den "Pionieren".

Finanzierung durch drei Kapitalerhöhungen im Ausmaß von insgesamt 1,1 Mrd. Euro und Anleihe-Rahmenprogramm über einer Milliarde Euro

Nach drei erfolgreich abgeschlossenen Kapitalerhöhungen im Jahr 2005, durch die Erlöse von 1,1 Milliarden Euro erzielt werden konnten, hat sich die Marktkapitalisierung der Gesellschaft auf nunmehr rund 1,8 Milliarden Euro erhöht. Dabei konnte die Aktie der Meinl European Land im Jahr 2005 erneut eine überdurchschnittliche Wertsteigerung von über 15 Prozent verzeichnen. Seit Börsennotierung im November 2002 beläuft sich die Performance auf fast 40 Prozent. Zudem wurde im Juli 2005 ein Anleihe-Rahmenprogramm im Gesamtnominalwert von einer Milliarde Euro begeben. Die ersten Tranchen im Gesamtwert von 230 Millionen Euro wurden bereits erfolgreich - vornehmlich bei institutionellen Investoren - platziert.

Zügige Steigerung des Immobilienvermögens auf fünf Milliarden Euro geplant

Das Management von Meinl European Land plant diese dynamische Expansion in den nächsten Jahren in verstärktem Ausmaß fortzusetzen. "Unser klar definiertes Ziel ist es, zügig ein Immobilienvermögen von fünf Milliarden Euro zu erreichen" so Francis Lustig, Sprecher der Meinl European Land. " Um diese ambitionierten Zielvorgaben zu erreichen, werden wir bereits im ersten Quartal 2006 weitere Projekte abschließen. Alleine unsere derzeit bestehende Projekt-Pipeline umfasst Objekte im Gesamtwert von ebenfalls rund einer Milliarde. Euro. Der Investitionsfokus liegt weiterhin auf unseren Kernmärkten Polen und Russland, wir werden allerdings unser Engagement in der Türkei und in Rumänien massiv vorantreiben." In allen vier Ländern befinden sich attraktive Immobilien in der Due Diligence-Phase und werden entsprechend dem Projektverlauf voraussichtlich in den nächsten Monaten unterzeichnet. Es handelt sich dabei sowohl um fertig gestellte Immobilien, die langfristig an führende internationale Einzelhandelskonzerne vermietet sind, als auch um weitere Entwicklungsprojekte, die größtenteils mit bereits bekannten Partnern errichtet werden sollen. Zudem verfügt Meinl European Land über nicht unerhebliche Expansionsmöglichkeiten bei einigen bestehenden Immobilien, die aufgrund der hohen Nachfrage nach Flächen in Objekten der Gesellschaft nun ebenfalls genützt werden sollen. (gp)

Quelle: FONDS professionell
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Beitragvon Papstfan » 24.01.2006 14:47

kaalex hat geschrieben:die öst. immoaktie meinl european land notiert ab heute an der wiener börse im fließhandel.


Ab 23.01. wohl auch ander Boerse in Frankfurt,allerdings mit ungefaehr
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Fonds Global Property

Beitragvon Tulpenblase » 31.01.2006 19:23

Im Februar will Fidelity in Deutschland einen Fonds mit Immobilienaktien starten. „Das ist ein wesentlicher Baustein unserer Verbreiterungsstrategie“, sagte Baum. Der Fonds Global Property werde weltweit anlegen und eine Rendite von sieben bis neun Prozent anpeilen, sagte Baum.

Quelle
http://www.handelsblatt.de./pshb/fn/rel ... index.html
Tulpenblase
 

Henderson Pan European Property

Beitragvon Papstfan » 06.02.2006 13:11

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Beitragvon thallo » 06.02.2006 20:02

Mir ist der Henderson zu britisch, dort sind die Immobilien doch sehr heiss gelaufen und die Konjunktur ist am abkühlen.
Mfg thallo
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Beitragvon schneller euro » 08.02.2006 08:01

Die Bestandsveränderungen im Immobilien-Dachfonds
DJE Real Estate (gemanagt von GPR Reuschel):

30.6.05:
Meinl Eur. Land 7,6%
Morgan Stanley US Prop. 3,9%
AXA Aedificandi 3,8%
Warburg Henderson 3,7%

31.12.05:
Warburg Henderson 5,1%
Meinl Eur. Land 4,7%
Morgan Stanley US Prop. 3,4%
E&G Fonds Immobilienaktien 3,2%

Leider sind nur die jeweils größten Positionen angegeben und es wird auch nicht klar, ob es sich um den Henderson Europ. oder den Henderson Global Property handelt.
Was auffällt ist aber, dass im Verlauf des Halbjahres die Gewichtung der ImmobilienAKTIEN verringert und nur der Henderson aufgestockt wurde.


Überrascht mich auch etwas, da ich eher den Meinl favorisieren würde.


Henderson Global Property
Monatlicher Kommentar - Dezember 2005

"Marktrückblick
Die internationalen Aktienmärkte zogen im Dezember an, da die Anleger ihren Optimismus über die Aussichten für das Wirtschafts- und Gewinnwachstum in 2006 zum Ausdruck brachten. Die Wertentwicklung von Immobilientiteln fiel gemischt aus. Asiatische Immobilientitel lieferten gute Ergebnisse, unterstützt von einer starken Rally in Japan. Dagegen zeigten sich US-amerikanische Immobilientitel schwach. In Europa konnten Immobilientitel gesunde Gewinne verbuchen, wobei Großbritannien und Deutschland positive Beiträge leisteten.

Fondsbewegungen
Nach einer Periode überdurchschnittlicher Wertentwicklung reduzierten wir in Großbritannien die Beteiligungen des Fonds an den britischen Größen British Land und Land Securities. In Frankreich nahmen wir unsere Bezugsrechte in Société de la Tour Eiffel wahr und verdoppelten dabei unsere Beteiligung. Wir billigen die Pläne des Unternehmens, ein Immobilienportefeuille von Orion zu erwerben. Im skandinavischen Anteil des Fonds gingen wir eine neue Position in Fabege ein, das sich auf den Stockholmer Büromarkt konzentriert, als das Unternehmen den Kauf eines Mehrheitsanteils an Tornet beschlossen hatte. Außerdem nutzten wir einen Kursrückgang bei den Aktien von Pirelli Real Estate, um unsere Beteiligung zu erhöhen. Außerdem erhöhten wir unser Engagement bei Eurocastle Investments, das später den Erwerb eines umfangreichen deutschen Immobilienportefeuilles von Dresdner Bank bekannt gab. Außerdem nahmen wir an einer Reihe von Neuemissionen von auf dem Alternative Investment Market (AIM) der Londoner Börse notierten Unternehmen teil, die in Ost- und Mitteleuropa investieren, darunter Equest Balkan, das sich vor allem auf Bulgarien konzentriert, Engel East Europe, eine in Polen und Ungarn aktive Hausbaugesellschaft, und Dolphin Capital, das Golfurlaubsanlagen in Griechenland und Zypern entwickelt. In den USA bleibt das Portefeuille bei Hotels und Einkaufszentren übergewichtet, obwohl wir vor kurzem das Engagement des Fonds in den Büro- und Wohnungssektoren erhöht haben, wo unserer Ansicht nach die bedeutende Verbesserung bei den Immobilienhintergrunddaten die Aktienkurse positiv beeinflussen wird. In Asien bauten wir eine größere Position bei Immobilienentwicklern im Festland China auf und nahmen an einigen Erstemissionen teil, darunter Agile Property Holdings (Immobilienentwickler im Festland China), Prosperity REIT (Hongkongs erste Büro-Investmentgesellschaft), Starhill REIT (Malaysias erster Einzelhandels-REIT) und GZI REIT (Hongkongs erster börsennotierter REIT vom Festland China). Wir verkauften Far East Consortium in Hongkong, wo wir schwächer als prognostizierte Ergebnisse erwarten, und Fortune REIT in Hongkong. Außerdem verkauften wir GZI REIT kurz nach dem Börsengang, da wir von dem anfänglichen Kursanstieg profitiert hatten.

Aussichten
In Europa sehen wir weiterhin sowohl in Großbritannien als auch in Kontinentaleuropa Aufwärtspotenzial, vor allem durch Renditeumschichtung und Mieterholung im Bürosektor. Außerdem nehmen wir Wachstumschancen in bestimmten aufstrebenden Märkten wahr (Mittel- und Osteuropa), vor allem bei Entwicklern über alle Sektoren hinweg. In den USA sind die Hintergrunddaten im Wohnmietsektor weiterhin gut und der Einzelhandelssektor entwickelt sich stetig mit weiterhin soliden Erwartungen für 2006. Der Wohnungssektor erlebt durchweg weiterhin eine Beschleunigung bei Mietauslastungszahlen und Mietwachstum, während der Bürosektor gemischte Ergebnisse liefert. In Asien sehen die fundamentalen Antriebskräfte bei Direktimmobilien bei umfangreicher Aktivität auf dem Investmentmarkt in Verbindung mit einem Trend steigender Mieten noch immer attraktiv aus. Wir sehen weiterhin Gelegenheiten im Bürosektor, bei chinesischen Immobilienentwicklern und innerhalb des aufstrebenden REIT-Marktes in Asien, während wir australische Titel weniger mögen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir die Aussichten für den internationalen Immobilienmarkt mittelfristig weiterhin positiv sehen, da sich die Büromieten erholen und der Appetit der Anleger auf relativ stabile, höherrentierliche Titel nicht nachzulassen scheint."

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Beitragvon alterhase » 08.02.2006 09:53

Ich vermute eher, dass der Warburg-Henderson Pan-Europa Fonds Nr. 1 oder der Deutchland Fonds Nr. 1 gemeint sind.

Beides offene Publikumsfonds wenn auch für ausgewählte Klientel ...
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Beitragvon maximale » 08.02.2006 20:52

Habe die Meinl Immoaktie als Einzelwert im Depot.

Sie stieg die letzten 2 Jahre ordentlich ohne große Schwankungen.
Trotzdem sollte bedacht werden, daß solche Wertsteigerungen nicht der Normalfall sein können, denn von den Mieten kommen diese Steigerungen nicht und die Immowerte selber erfahren auf Dauer auch nicht solche Steigerungen, speziell in den etablierten Märkten des ehemal. Ostblocks.

Genau darauf achten sollte man auch, welche Gesellschaft in türkische Immobilien investiert.
Habe da gerade kürzlich einen Kommentar dazugelesen, indem darauf verwiesen wird, daß mit Immos in der Türkei noch nie was positives in den letzten 100 Jahren rausgeschaut hat. Könnte am dortigen Rechtssystem liegen sowie sagen wir mal wirtschaftl. andere Gepflogenheiten, die ausl. Investoren immer wieder benachteiligen.

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Beitragvon Papstfan » 09.02.2006 13:34

Herzlichen Dank fuer die ausfuehrlichen Informationen!
Nach Abwaegung aller Gesichtspunkte habe ich mich entschlossen, abzuwarten und vorerst nihct weiter aufzustocken. Sobald `Reits` in Deutschland zugelassen werden, werd ich weitere Investitionen pruefen.
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REITS

Beitragvon Papstfan » 10.02.2006 15:22

Eine bemerkenswerte Statistik, welche in einem anderen Forum gefunden habe:

Mittlerweile werden In Deutschland 43 REIT`s-Fonds angeboten. Der älteste Fonds (AXA Aedificandi) wurde von AXA Investment Managers am 29.04.1970 aufgelegt. In den letzten 15 Jahren konnte dieser Fonds um satte 11,77 % pro Jahr zulegen. Vom 01.02.2003 - 31.01.2006 konnte der Fonds einen durchschnittlichen Wertzuwachs von 31,27 % Zuwachs pro Jahr erzielen.

In dieser Auflistung sind nur Fonds aufgelistet, die vor mindestens fünf Jahren aufgelegt wurden.

Wertentwicklung, Volatilität und Sharpe-Ratio der Fonds nach 5 Jahren:
Fondsname ISIN Zuwachs p.a. Volatilität Sharpe-Ratio
Hend- Pan European Property A2 LU0088927925 19,11 % 14,27 % 1,13
AXA Aedificandi D FR0000170193 19,09 % 11,21 % 1,43
Morgan St. European Prop A LU0078113650 15,33 % 11,91 % 1,03
ACM US Real Estate A LU0074935502 14,65 % 9,64 % 1,21
Activest US REIT`s D LU0075428796 14,25 % 10,49 % 1,07
DG Lux MM Lacuna Real Estate LU0114110967 10,16 % 11,27 % 0,63
Amadeus US Real Estate IE0000565642 10,14 % 12,50 % 0,57
Robeco Prop European Equities LU0187079180 9,92 % 12,19 % 0,57
Morgan St. Asian Property A LU0078112413 6,06 % 17,15 % 0,18


Wertentwicklung, Volatilität und Sharpe-Ratio der Fonds nach 3 Jahren:
Fondsname ISIN Zuwachs p.a. Volatilität Sharpe-Ratio
Henderson Pan European Prop A2 LU0088927925 37,63 % 2,71 % 12,71
AXA Aedificandi D FR0000170193 31,27 % 3,15 % 8,94
Morgan St. European Property A LU0078113650 29,71 % 3,06 % 8,70
Morgan St. Asian Property A LU0078112413 29,42 % 6,61 % 3,99
Activest US REIT`s D LU0075428796 27,19 % 4,98 % 4,85
ACM US Real Estate A LU0074935502 26,14 % 4,50 % 5,13
Robeco Property European Equities LU0187079180 25,12 % 4,06 % 5,44
DG Lux MM Lacuna Real Estate LU0114110967 24,17 % 3,98 % 5,31
Amadeus US Real Estate IE0000565642 24,08 % 4,86 % 4,33

Wertentwicklung der Fonds nach 1 Jahr, 3 Monate und 1 Monat:Fondsname ISIN 1 Jahr 3 Monate 1 Monat
Morgan St. Asian Property A LU0078112413 41,45 % 14,84 % 3,69 %
Henderson Pan European Prop LU0088927925 41,25 % 19,69 % 6,41 %
Amadeus US Real Estate IE0000565642 39,80 % 15,51 % 4,28 %
ACM US Real Estate A LU0074935502 38,41 % 12,12 % 5,52 %
Robeco Prop European Equities LU0187079180 34,37 % 13,98 % 3,73 %
Activest US REIT`s D LU0075428796 31,38 % 11,43 % 2,86 %
AXA Aedificandi D FR0000170193 30,53 % 8,99 % 6,54 %
Morgan St. European Property A LU0078113650 27,56 % 19,11 % 5,54 %
DG Lux MM Lacuna Real Estate LU0114110967 22,01 % 10,13 % 4,59 %

Wertentwicklung ausgewählter Aktienfonds gegenüber REIT`s (5 Jahre):
Fondsname ISIN Zuwachs p.a. Volatilität Sharpe-Ratio
Henderson Pan European Prop A2 LU0088927925 19,11 % 14,27 % 1,13
First Private Europa Aktien ULM DE0009795831 10,82 % 12,33 % 0,63
DAB Albrech & Cie Optiselect LU0107901315 9,13 % 9,05 % 0,68
Fidelity European Growth LU0048578792 7,48 % 14,63 % 0,31
Sauren Global Opportunities LU0106280919 6,51 % 13,12 % 0,27
Adig Fondak DE0008471012 5,12 % 18,72 % 0,11
DWS Vermögensbildungsfonds I DE0008476524 -0,83 % 15,17 % -0,25
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Beitragvon maximale » 10.02.2006 20:04

Warum will wer in einen Markt hinein, der bereits gut gelaufen ist u. wohl für die nächste Zeit nur Schmalspurkost bieten wird.

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