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Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 11.10.2012 08:22

Hab seit schätzungsweise ca 10 Jahren ein Depot bei Ebase. Nie was geändert, immer noch Tarif Ebase-Standard. jetzt kamen ca 87 Seiten Aenderungen der Vertragsbedingungen.
Hat jemand das auch bekommen und kann beurteilen ob da irgend was Wichtiges dabei ist ? Oder ablegen und vergessen ?
Thx, RAMBO
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon k9 » 11.10.2012 08:39

BOERSEN-RAMBO hat geschrieben:...
Hat jemand das auch bekommen und kann beurteilen ob da irgend was Wichtiges dabei ist ? Oder ablegen und vergessen ?
Thx, RAMBO


Beim Überfliegen von dem ganzen Zeug sind mir (bisher)
zwei Dinge aufgefallen:
1. das Verrechgnungskonto kann jetzt überzogen werden.
2. wenn gewünscht (nur dann) kann der Zahlungsverkehr
zwischen Verrechnungskonto und Referenzkonto auf TAN-
Verfahren umgestellt werden.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 11.10.2012 13:15

@ k-9

Danke für Deine Mühe.
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Beitragvon Daumenkino » 11.10.2012 13:39

Hallo,
wäre noch anzufügen, dass auf Grund der Änderung das Depotführungsentgeld im Leistungsspektrum Select auf 31,90€ und im Leistungsspektrum Standard auf 49,90€ steigt :!:

Gruss 8)
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Beitragvon k9 » 11.10.2012 14:07

Daumenkino hat geschrieben:Hallo,
wäre noch anzufügen, dass auf Grund der Änderung das Depotführungsentgeld im Leistungsspektrum Select auf 31,90€ und im Leistungsspektrum Standard auf 49,90€ steigt :!:

Gruss 8)


Danke.

Jo - so isses, ab 1.1.2013.

Gruß k9
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Beitragvon k9 » 16.10.2012 11:46

zu ebase: neue Vertragsbedingungen

Bei W:O hat heute jemand einen Thread aufgemacht, in dem er den
Umgang mit Devisenkursen im Zusammenhang mit Fondsverkäufen
und -käufen kritisch darstellt:

W:O-Thread KlickDieMaus

konnte das bisher nur überfliegen, werde mich später damit befassen.

Gruß k-9
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 07.11.2012 17:04

In einem gewissen, mehr berüchtigten als berühmten Nachbar-Board :roll: schrieb kürzlich irgendein Zeitgenosse:
.....Es wird wohl auch jetzt auch allen Kunden das EBASE-interne Pseudo-Verrechnungskonto aufgezwungen. Das bedeutet dann wohl, dass Erlöse aus Erträgen erst auf das Verrechnungskonto fließen (also bei der EBASE bleiben), um dann mühsam in einem weiteren Schritt auf das eigentliche Verrechnungskonto überwiesen zu werden. Umgekehrt dann wohl auch: Wer kaufen will, muss das Geld vorher auf das Verrechnungskonto überweisen.......

D. h.: MIR wollen Sie es auch aufzwingen ?? (Hab seit schätzungsweise ca 10 Jahren ein Depot bei Ebase. Nie was geändert, immer noch Tarif Ebase-Standard)

Und bei US$-Fonds: Ebase nimmt jetzt Geld/Briefkurs der Cobank ? Je nachdem welcher für Ebase günstiger und für den Kunden ungünstiger ist ?
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Beitragvon Fondsfan » 08.11.2012 16:29

Die Angaben zum Verrechnungskonto der ebase, die Rambo hier
nennt, sind jedenfalls bis vor einigen Tagen definitiv unzutreffend.

Ich habe noch Anfang der Woche etwas nachgekauft und da wurde
automatisch das externe Konto angezeigt, weil ich bei ebase praktisch
überhaupt kein Guthaben hatte.

M.E. hat man da die Software verbessert, denn früher kam immer erst
das Verrechnungskonto bei der ebase und man musste erst das Konto
wechseln, also mehr Zeit aufwenden.

Auch Verkäufe habe ich unbeanstandet auf das externe Referenzkonto
laufen lassen.
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Beitragvon schneller euro » 15.12.2012 12:34

BOERSEN-RAMBO hat geschrieben:Und bei US$-Fonds: Ebase nimmt jetzt Geld/Briefkurs der Cobank ? Je nachdem welcher für Ebase günstiger und für den Kunden ungünstiger ist ?


Dazu habe ich von Ebase folgende Auskunft erhalten: "...Die ebase bezieht Ihre Devisenkurse über die Commerzbank. Zum Vergleich und zur Nachvollziehbarkeit der einzelnen Devisenkurse, die für die Abrechnung Ihrer Fondsanteile herangezogen wurden, sind demnach die durch die Commerzbank festgelegten Devisenkurse relevant.
Bitte beachten Sie weiterhin, dass beim Verkauf von Wertpapieren/Fonds der Briefkurs und beim Kauf der Geldkurs herangezogen wird. ..."

Im konkreten Fall vom 23.11. ging es um die Abrg. eines Fonds, welcher in NOK notiert.
Bei der Comdirect findet man:
- EUR/NOK SPOT (Forex)
- EUR/NOK REUTERS EUROFX (TUB)
- EUR/NOK (TD GT - vermutlich Tradegate)
(ein Kurs der Commerzbank wird bei Comdirect nicht angegeben)
Bei den 3 o.g. notierte der Kurs am Abrechnungstag meines Fonds-Kaufes zwischen 7,32 und 7,34. Die Abrechnung Ebase erfolgte aber zu (für mich ungünstigen) 7,306 - dem Geldkurs der Commerzbank
Der Spread zwischen Geld- und Briefkurs bei EUR/NOK beträgt bei der Coba immerhin ca. 0,65%. Bei EUR/USD sind es auch fast 0,5%

Vielleicht sollte man sich in Zukunft bei Käufen, von in Fremdwährungen notierten Fonds, nach günstigeren Alternativen zur Ebase umschauen!?
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Beitragvon schneller euro » 11.01.2013 11:35

Bei der Augsburger Aktienbank scheint jetzt für Neu(?)Kunden eine andere Regelung in punkto Depotgebühren zu gelten. Statt wie früher einheitlich 36 Euro Depotgeb. im Jahr, ist das Depot nun kostenfrei. Dafür werden aber mindestens 50 Euro p. a. Transaktionsgebühren in Rechnung gestellt. Bei durchschnittlichen Gebühren von ca. 0,3% entspräche dies dann einer Summe von An- und Verkäufen i.H.v. ca. 17000 Euro p.a.

Interessante Fonds, die z.Z. nicht über Ebase&Co, sondern fast ausschließlich über die AAB möglich sind:
Die instit. Tranche (ca. 1% p.a. günstiger als die Publikumstranchen)
- Bantleon Opportunities S A0NB6Q
- Bantleon Opportunities L A0NB6U
Der Managed Futures DB Plat. IV DBX Syst. Alpha A0YDDV
und der Frontier-Markets-Fonds Bank Invest New Emerging Markets Equities (A0M7XH, LU0304976862)
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Beitragvon Fondsfan » 11.01.2013 14:35

@ schneller euro

Die Hinweise zum Bantleon solltest Du auch dort
kopieren oder verlinken.

Ich wollte mich nicht mit fremden Federn schmücken,
daher habe ich es nicht getan.
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Beitragvon Fondsfan » 28.01.2013 17:20

schneller euro hat geschrieben:Bei der Augsburger Aktienbank scheint jetzt für Neu(?)Kunden eine andere Regelung in punkto Depotgebühren zu gelten. Statt wie früher einheitlich 36 Euro Depotgeb. im Jahr, ist das Depot nun kostenfrei. Dafür werden aber mindestens 50 Euro p. a. Transaktionsgebühren in Rechnung gestellt. Bei durchschnittlichen Gebühren von ca. 0,3% entspräche dies dann einer Summe von An- und Verkäufen i.H.v. ca. 17000 Euro p.a.

Interessante Fonds, die z.Z. nicht über Ebase&Co, sondern fast ausschließlich über die AAB möglich sind:
Die instit. Tranche (ca. 1% p.a. günstiger als die Publikumstranchen)
- Bantleon Opportunities S A0NB6Q
- Bantleon Opportunities L A0NB6U
Der Managed Futures DB Plat. IV DBX Syst. Alpha A0YDDV
und der Frontier-Markets-Fonds Bank Invest New Emerging Markets Equities (A0M7XH, LU0304976862)



@ schneller euro

Ich habe bei AAV zum Bantleon Opp L angefragt und folgende Antwort
erhalten:



"vielen Dank für Ihre Email, die wir Ihnen gerne beantworten.



Der Kickback-Satz beträgt 0,80%.



Mit freundlichen Grüßen"


Wenn ich die günstigere Tranche bei der AAB kaufe habe ich einige Kosten
und keinen Kickback.

Ohne jetzt ganz genau zu rechnen habe ich doch den Eindruck, dass es bei
dieser Sachlage nicht lohnt, nur wegen des Bantleon Opp L das Depot bei
der AAB zu benutzen.
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Beitragvon schneller euro » 29.01.2013 10:21

@fondsfan: mit dem Thema Kickbacks habe ich mich aus Zeitmangel schon lange nicht mehr beschäftigt. Außer dem Bantleon sind aus meiner Sicht noch die o.g. Frontier-Markets, bzw Managed Future Fonds interessant bei der AAB.
Gut möglich, dass es dort auch noch die eine oder andere kostengünstigere, instit. Tranche eines interessanten Fonds gibt, die man bei Ebase nicht bekommt.

...

EBASE: Ab April 2013 auch Depotverwaltung für Aktien, Renten und Zertifikate. -> Meldung bei fondsprofessionell
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FFB - neues Preismodell

Beitragvon Fondsfan » 31.01.2013 10:30

Es gibt seit Anfang 2013 bei der FFB ein neues Preismodell.


Ich habe da nur noch einen Fonds als Altbestand - wenn die
wirklich eine Mindestgebühr von 25 Euro haben wollen, werde
ich das Depot schließen.
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Beitragvon k9 » 31.01.2013 11:25

Das ist wohl so - ist auch eigentlich OK.
Bei nur einem Fonds natürlich zu teuer.

Aber:
Bin auch seit ein paar Jahren Kunde bei der FFB und
wüßte nicht, dass sich für Alt-Kunden gebührenmäßig
etwas geändert hat.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 31.01.2013 11:35

k-9

Ich kann verstehen, dass eine Bank für ein Depot mit Aktien
oder Renten Geld nimmt, um ihre Kosten zu decken bzw. etwas
zu verdienen.

Bei Investmentfonds kassiert die Depotstelle die Bestandsprovision
zumindest teilweise und daher sehe ich nicht ein, warum ich da
noch zusätzlich Gebühren fürs Depot zahlen soll.
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Beitragvon k9 » 31.01.2013 11:39

@Fondsfan

Über AVL ist das Depot bei der FFB ab 4000,- EUR kostenfrei.
Das finde ich sehr günstig - aber, wie schon gesagt, bei nur
einem Fonds und kleinerem Betrag wird's zu teuer.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 31.01.2013 11:56

k-9

Danke für den Hinweis.

Ich bin da bisher über infos und habe dort angefragt,
wie es mit Gebühren aussieht. Mal sehen, wie die
reagieren.
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Beitragvon k9 » 31.01.2013 11:59

@Fondsfan

gerne
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AVL Depot Zweiplus in der Schweiz

Beitragvon Fondsfan » 19.04.2013 09:52

Hat sich jemand schon damit beschäftigt?

Vorteile für Leute, die steuerlich legal bleiben wollen,
scheinen folgende zu sein:

Nach einem flüchtigen Überblick über die Rabattliste gibt
es tatsächlich einige Fonds, die lt. AVL anderswo nicht mit Rabatt
zu haben sind.

Die Steuerbelastung erfolgt erst nachträglich mit der Steuererklärung.

Falls man zumindest 10.000 Euro oder CHF investieren will, scheint es
eine Art Rechtsanspruch zu geben, dass man als Anleger die Erweiterung
der Rabattliste verlangen kann.

Ob die Depotgebühr von AVL übernommen wird war mir nicht klar.
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Beitragvon k9 » 19.04.2013 10:08

@Fondsfan

ich hatte mich vor ca. 2 Jahren schon einmal damit beschäftigt, das Angebot ist
nämlich nicht neu.

Interessant war das Angebot für mich, weil ich dadurch bei völliger Legalität
mein Depot für den deutschen Fiskus unsichtbar mache. Solange gegen
mich kein Verfahren läuft oder ein dringender Verdacht besteht, gibt es
für Schäuble keine Auskunft aus der Schweiz. Das gilt übrigens auch für
das österreichische Angebot der AVL, die "CAPITAL BANK".
Ausschlaggebend, diesen Schrtt nicht zu tun, war für mich letztendlich, dass
ich auf beide Depots nicht online zugreifen kann. Ich muss alle Transaktionen
per Brief oder per FAX abwickeln - in heutiger Zeit nicht mehr akzeptal.

Andererseits gilt zu bedenken: alles was über EDV läuft kann im Zweifelsfalle
tarnsparent gemacht werden.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 19.04.2013 10:30

k-9

Für mich sah das nach einem neuen Angebot aus,
aber ich bin noch nicht lange Kunde bei AVL.

Man kann jetzt auf Das Depot zugreifen, aber Orders
müssen weiter per Brief oder Fax erteilt werden.
Faxorders halte ich nicht für gravierend.

Die Idee eines legalen Kontos, das der deutsche Fiskus
nicht sehen kann, funktionierte aber in der Vergangenheit
m.E. nur, wenn man nur ertragslose Wertpapiere kaufte
und die bei Gewinn über die Speku-Frist im Bestand hatte.

Damit schieden Fonds weitgehend aus, es ging gut mit
Zertis und Aktien ohne Dividenden.
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Beitragvon k9 » 19.04.2013 12:25

Fondsfan hat geschrieben:Man kann jetzt auf Das Depot zugreifen,
....

Das wiederum wußte ich nicht ... Danke.
Fondsfan hat geschrieben:Die Idee eines legalen Kontos, das der deutsche Fiskus
nicht sehen kann, funktionierte aber in der Vergangenheit
m.E. nur, wenn man nur ertragslose Wertpapiere kaufte
und die bei Gewinn über die Speku-Frist im Bestand hatte.


Die Schweiz führt doch lediglich eine anonymisierte Sammelsteuer in Höhe
von 30% an den deutschen Fiskus ab. Damit bliebe das Depot intransparent.
Zumindest ist das mein Kenntnisstand.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 19.04.2013 17:03

k9 hat geschrieben:
Fondsfan hat geschrieben:Man kann jetzt auf Das Depot zugreifen,
....

Das wiederum wußte ich nicht ... Danke.
Fondsfan hat geschrieben:Die Idee eines legalen Kontos, das der deutsche Fiskus
nicht sehen kann, funktionierte aber in der Vergangenheit
m.E. nur, wenn man nur ertragslose Wertpapiere kaufte
und die bei Gewinn über die Speku-Frist im Bestand hatte.


Die Schweiz führt doch lediglich eine anonymisierte Sammelsteuer in Höhe
von 30% an den deutschen Fiskus ab. Damit bliebe das Depot intransparent.
Zumindest ist das mein Kenntnisstand.

Gruß k9



Das ist das Konzept der Schweiz, das sie mit Ländern wie z.B. GB
praktiziert.

In DE ist das am Widerstand von Rot/Grün gescheitert. Damit wirkt der
Steuerabzug in der Schweiz eben nicht befreiend für Deutsche.

Legal ging nur das, was ich beschrieben habe, nämlich eine Depotführung/
Kontoführung ohne steuerbare Erträge bzw. mit so geringen Erträgen, dass sie geringer
waren als die gleichzeitigen Werbungskosten.

Seit 2009 kann das aber nur noch ein Auslafmodell für Restbestände sein,
weil bei uns jetzt auch der Werbungskostenabzug abgeschafft wurde.
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Beitragvon k9 » 19.04.2013 18:17

@Fondsfan

Danke - der aktuelle Stand war mir so nicht bekannt, weil ich
die Entwicklung damals nicht weiterverfolgt hatte.

Gruß k9
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Verkäufe bei ebase

Beitragvon Fondsfan » 23.04.2013 10:39

Frage an Mitleser:

Ich habe bei ebase einen Verkauf eingegeben und dabei
kein Feld gefunden, wie ich den Erlös direkt auf das externe
Referenzkonto leiten konnte. Der Erlös konnte nur auf das
bei ebase geführte Verrechnungskonto gehen.

Ist das wirklich so oder habe ich da etwas übersehen?
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Re: Verkäufe bei ebase

Beitragvon slt63 » 23.04.2013 11:47

Fondsfan hat geschrieben:Frage an Mitleser:

Ich habe bei ebase einen Verkauf eingegeben und dabei
kein Feld gefunden, wie ich den Erlös direkt auf das externe
Referenzkonto leiten konnte. Der Erlös konnte nur auf das
bei ebase geführte Verrechnungskonto gehen.

Ist das wirklich so oder habe ich da etwas übersehen?


Es würde mich sehr wundern, wenn man das Abwicklungskonto einfach so umgehen könnte, denn dafür wurde es ja ein-gerichtet/-geführt. Man will das Geld so so lange wie wöglich in den eigenen reihen halten.... Einen Grund/Nutzen für/durch eine "Umgehung" gibt es für ebase ja nicht, also warum sollten sie es ermöglichen?

Ein definitive Antwort kann ich nicht geben, denn ich habe keine Aussage dazu gefunden. Eine Anfrage bei ebase sollte aber Klärung bringen.
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Beitragvon Papstfan » 10.06.2013 09:47

Papstfan hat geschrieben: 7.7.2008 :
aus dem akt. Newsletter von hedgeconcept:
"HEDGECONCEPT bietet Sonderkonditionen
Mit der comdirect bank AG bieten wir unseren Kunden erstmals die Möglichkeit eines kostenfreien Vollbankdepots. Durch unsere Sonderkonditionen profitieren Sie doppelt. Einerseits können Sie mit unseren bekannten Konditionen Hedgefonds ordern und darüber hinaus auch über 7.000 Investmentfonds mit maximalem Rabatt kaufen. Dies bedeutet in 98% der Fälle für Sie: kein Ausgabeaufschlag. Sie können also noch günstiger Fonds kaufen als als Direktkunde der comdirect. Auch bestehende Depots lassen sich ganz einfach auf unsere Sonderkontitionen umschlüsseln."


Da es z. Zt. eine Praemien-Aktion der Comdirect fuer Depot-Uebertraege gibt, habe ich die aktuellen Kond. von Hedgeconcept geprueft:

http://www.hedgeconcept.de/depotstellen ... _1303.html
... 2. idR ohne Ausgabeaufschlag
...
4. Kosten bei Kauf und Verkauf (Comdirect) Gebühr bei Fondskauf/-verkauf über KAG Ordervolumen 500 - 10.000 EUR: 17,50 EUR; Ordervolumen 10.001 - 50.000 EUR: 35 EUR; Ordervolumen 50.001 - 150.000 EUR: 70 EUR; Ordervolumen ab 150.001 EUR: 95 EUR ....

Wenn ich dies richtig verstanden habe, zahlt man bei diesem Vermittler grundsaetzlich immer Gebuehren beim Fondskauf, waehrend ein bei der Codi direkt eroeffnetes Depot gebuehrenfrei ist im Fondshandel. Dafuer hat man beim Kauf ueber den Vermittler wesentlich mehr Fonds ohne Ausgabe-Aufschlag zur Wahl.
Fuer jemand, der noch ein Depot bei Ebase hat, uninteressant m. E.
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Beitragvon Fondsfan » 10.06.2013 10:24

@ Papstfan

Ich sehe es wie Du, dass man alle dort
verfügbaren Fonds bei ebase zu den günstigsten
Konditionen erhält.

Andere Quellen kommen für mich nur für einen
Fonds infrage, den ich bei ebase nicht bekommen
kann.
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Beitragvon slt63 » 31.08.2013 10:42

Alpha-Tarif kappt die Kickbacks um 20%. :shock:

Ab November 2013 (Abrechnung Feb. 2014) werden nur noch 80% der Kickbacks ausbezahlt.
Die Bearbeitungsgebühr von 60€ p.a. entfällt.

Kennt jemand eine seriöse Vermittler-Alternative (ebase), die weiterhin 100% bezahlt?

Danke!
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Beitragvon Papstfan » 02.09.2013 16:29

slt63 hat geschrieben:Kennt jemand eine seriöse Vermittler-Alternative (ebase), die weiterhin 100% bezahlt?



www.avl-investmentfonds.de
www.fondsvermittlung.de
www.hedgeconcept.de
sind die einschlaegig Bekannten.
In SAchen Alpha-Tarif kann ich nicht weiter helfen.
Ein Kleinanleger - wie meine Wenigkeit - kommt fuer diesen Tarif nicht in Frage ......
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Beitragvon justBfree » 02.09.2013 20:38

slt63 hat geschrieben:Alpha-Tarif kappt die Kickbacks um 20%. :shock:

Ab November 2013 (Abrechnung Feb. 2014) werden nur noch 80% der Kickbacks ausbezahlt.
Die Bearbeitungsgebühr von 60€ p.a. entfällt.

Kennt jemand eine seriöse Vermittler-Alternative (ebase), die weiterhin 100% bezahlt?

Danke!


http://www.fondsdiscountbroker.de/ ...nicht ebase.
http://www.resultate-gmbh.de/index.php?article_id=45 ...keine Ahnung welche Bank.
http://www.ebase4you.de/ ...ebase
http://www.fondsgallerie.de/ ...ebase

Andere Diskussion zu diesem Thema
http://www.wertpapier-forum.de/topic/20 ... e__st__180

Interessant in diesem Zusammenhang aus oben genanntem Beitrag:
"Erstatten Kreditinstitute ihren Kunden diese Bestandsprovisionen ganz oder teilweise, stellt die Rückvergütung der Bestandsprovision wirtschaftlich betrachtet einen teilweisen Rückfluss früherer Aufwendungen dar. Es handelt sich daher um Kapitalerträge i. S. des § 20 Absatz 1 Nummer 1 EStG, bei denen die Kapitalertragsteuer gemäß § 7 Absatz 1 InvStG einbehalten wird."

Quelle: http://www.bundesfinanzministerium.de/C ... onFile&v=1

D.h. die Kickbacks müsste ich versteuern?! Damit hätte ich nicht gerechnet.
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Beitragvon lloyd bankfein » 26.10.2013 11:23

bank 2 plus, fondsdepotbank, dkb fondsdepot, dab über vermittler, comdirect über vermittler, oder andere
Günstiger als Ebase kann eigentlich keiner sein. Aber was ist mit Angebot an Exotenfonds? Bietet einer von den o. g. oder noch ein anderer noch mehr Alternativen als die alt bekannten wie Ebase, Ffb, Aab ?
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 10.01.2014 17:20

lloyd bankfein hat geschrieben:bank 2 plus, fondsdepotbank, dkb fondsdepot, dab über vermittler, comdirect über vermittler, oder andere
Günstiger als Ebase kann eigentlich keiner sein. Aber was ist mit Angebot an Exotenfonds? Bietet einer von den o. g. oder noch ein anderer noch mehr Alternativen als die alt bekannten wie Ebase, Ffb, Aab ?


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Gebühren beim Handel von Dax-Etf´s, -Zertifikaten, -CFD´s

Beitragvon schneller euro » 23.01.2014 11:46

oegeat hat geschrieben:
The Ghost of Elvis hat geschrieben:....Die Gebühren sind nicht das Problem. Bei Flatex kann man Dax-Etfs mit 1 Cent spread und 5 Euronen gebühren handeln.
Frage ist nur: woher bekommen wir die Ein- und Ausstiegs-Signale für die Trades ?
Am besten wäre eine Mail von Oegaet: ....


Wie bitte ? Gebühren 1 Cent wenn dann einen Daxpunkt..... egal jetzt wegen der Signale darüber können wir reden :roll:


Der SPREAD beträgt im Regelfall nur 1 Cent, die Gebühren 5,90 Euro flat -> siehe Anlage
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 13.02.2014 11:04

In Bezug auf die letzten Beiträge: extrafunds: "... db x-trackers reduziert die TER für direkt (physisch) replizierende ETFs, ab sofort auf 0,09 Prozent (9 Basispunkte). Die zugrunde liegenden Indizes dieser ETFs sind der DAX (WKN: DBX1DA, DBX0NH) und der FTSE 100 (DBX0NF), der Euro Stoxx 50 und der MSCI USA werden folgen. ..."
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 16.02.2014 17:08

Dexia Asset Management (wurde am 3.2.14 vom amerikanischen Vermögensverwalter New York Life übernommen) heißt jetzt Candriam = Abkürzung für „Conviction and Responsibility in Asset Management“
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Beitragvon lloyd bankfein » 22.02.2014 12:15

Mail erhalten von Hedgeconcept:

".....Sie sind Anleger und haben ein Depot mit HEDGECONCEPT e.K. als Betreuer. Zum
Jahreswechsel hat sie die Zulassung von §32KWG zu §34f GewO geändert. Den Service rund um
die Homepage www.hedgeconcept.de wird die neue HG online concept GmbH mit den gleichen
handelnden Personen übernehmen. Im Internet finden Sie uns wie gewohnt unter
www.hedgeconcept.de. Im Laufe des Jahres ist ein weiterer umfangreicher Ausbau des
Dienstleitungsangebotes geplant.

Um weiter die vorhandenen und die neu hinzukommenden Dienstleistungen nutzen zu können, ist
lediglich ein Betreuerwechsel zu HG online concept GmbH nötig. Bezüglich Ihres Depots bleibt
alles unverändert.


Sie haben nun die Möglichkeit sich zu entscheiden: Bleiben Sie als Kunde bei HEDGECONCEPT
e.K. oder wechseln Sie zu unserer neuen Firma (HG online concept GmbH), die auch die
zukünftigen Projekte entwickeln wird.

Der Wechsel ist selbstverständlich kostenlos möglich ....."

widersprüchlich: weiter vorhandenen Dienstleistungen nutzen zu können, ist ein Betreuerwechsel nötig
aber man kann auch Kunde bei der alten Firma bleiben
:?:
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Beitragvon Papstfan » 30.06.2014 21:30

Das Unternehmen Scoach war das Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Börse AG und der SIX Swiss Exchange AG, also der Schweizer Börse. Gegründet wurde es 2007 und nur sechs Jahre später in 2013 in seiner ursprünglichen Form wieder aufgelöst.
Scoach ist auf strukturierte Produkte spezialisiert und hatte seinen Sitz in Frankfurt am Main und wurde zum 1. November 2013 in Börse Frankfurt Zertifikate AG umbenannt.
ora et labora!
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Re: Fondsgesellschaften,Plattformen,Vermittler,Rabatte,Hande

Beitragvon Fondsfan » 15.07.2014 09:51

Unfaire Gebührenpraktiken

Die folgende Zusammenstellung von Morningstar scheint
mir recht interessant, denn sie enthält auch sehr populäre Fonds:

http://www.morningstar.de/de/news/12666 ... teuer.aspx
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