Depotabsich. mit Gold, Rohstoffonds, Ölzertifikaten ?

Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

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Beitragvon schneller euro » 15.03.2011 08:57

25.11.09:
Überlegungen zum Thema: was kommt als Depotabsicherung überhaupt noch in Frage?
In 2008 hätte eine Absicherung mit Rohstoffen, Gold, Öl etc nichts gebracht. Die einzigen Anlageklassen, welche während der Aktienbaisse Gewinne brachten, waren Staatsanleihen und der US-Dollar

23.2.10:
fondsprofessionell:Währungs-ETCs mit ETFS Short JPY Long USD (SJPY)
Aus Der_Fonds_24_2009:
"...Stephan Müller, Manager des FT Navigator 70 von Frankfurt Trust: US-Notenbankchef Ben Bernanke druckt unentwegt Geld, doch anders als oftmals vermutet, gerät dieses Geld nicht in den Wirtschaftskreislauf. Deshalb sind viele Szenarien zur Inflationsentwicklung, die derzeit die Runde machen, genauso übertrieben wie der jüngste Absturz des US-Dollar. Dort erwarte ich eine Gegenbewegung – spätestens dann, wenn der Börsenaufschwung angesichts der schleppenden wirtschaftlichen Erholung stockt. Für ein solches Umfeld bietet der I-Shares USD Treasury Bond 7 - 10 Jahre eine attraktive Investmentmöglichkeit. Anleger sollten allerdings ein Stopp-Loss-Limit unterlegen...."

23.4.10:
Wiwo-Berichtvon der Invest in Stuttgart:
"...Nach Meinung von Vermögensverwalter Seibold können Anleger von der Schuldenkrise in Südeuropa sogar profitieren: indem sie gegen den Euro wetten. Die Stärke des Dollars nennt er das "Investment des Jahres". Er empfiehlt, entweder auf in Dollar notierte Anleihen oder einen Indexfonds wie den "Fed-Fund-Rate-ETF" zu setzen..."
Onvista-Snapshotzum DB X-TRACKERS II FED FUNDS EFFECTIVE RATE 1 C (DBX0A0)

15.3.11:Chart der o.g. Fonds mit Vergleichswerten:
Chart 3 MonateI-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ und umgerechnet in Euro, DB X-TRACKERS II FED FUNDS EFFECTIVE RATE 1 C (DBX0A0), ETF Short JPY Long USD (A1BEFJ), MSCI World, Rex Gesamt (Perf.Index)
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Beitragvon Fondsfan » 15.03.2011 11:13

Meine Absicherung ist erst mal Cash,
das sich durch die Realisierung diverser
Stopps auf den Bankkonten ansammelt.
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 02.08.2011 17:59

Geldmarktfonds in Schweizer Fränkli haben´s die Absicherer gekauft wie narrisch zuletzt.
Parvest Short Term CHF (WKN 973228) + Vontobel Swiss Money B-CHF (WKN 578796) ins Depot.
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon k9 » 03.08.2011 07:15

BOERSEN-RAMBO hat geschrieben:Geldmarktfonds in Schweizer Fränkli haben´s die Absicherer gekauft wie narrisch zuletzt.
Parvest Short Term CHF (WKN 973228) + Vontobel Swiss Money B-CHF (WKN 578796) ins Depot.


Das dürfte - verhalten gesagt - ein wenig zu spät kommen.

Gruß k-9
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Aktualisierung des Beitrages vom 15.3.11 (s.o.)

Beitragvon schneller euro » 11.11.2011 08:21

25.11.09:
Überlegungen zum Thema: was kommt als Depotabsicherung überhaupt noch in Frage?
In 2008 hätte eine Absicherung mit Rohstoffen, Gold, Öl etc nichts gebracht. Die einzigen Anlageklassen, welche während der Aktienbaisse Gewinne brachten, waren Staatsanleihen und der US-Dollar

23.2.10:
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"...Stephan Müller, Manager des FT Navigator 70 von Frankfurt Trust: US-Notenbankchef Ben Bernanke druckt unentwegt Geld, doch anders als oftmals vermutet, gerät dieses Geld nicht in den Wirtschaftskreislauf. Deshalb sind viele Szenarien zur Inflationsentwicklung, die derzeit die Runde machen, genauso übertrieben wie der jüngste Absturz des US-Dollar. Dort erwarte ich eine Gegenbewegung – spätestens dann, wenn der Börsenaufschwung angesichts der schleppenden wirtschaftlichen Erholung stockt. Für ein solches Umfeld bietet der I-Shares USD Treasury Bond 7 - 10 Jahre eine attraktive Investmentmöglichkeit. Anleger sollten allerdings ein Stopp-Loss-Limit unterlegen...."

23.4.10:
Wiwo-Berichtvon der Invest in Stuttgart:
"...Nach Meinung von Vermögensverwalter Seibold können Anleger von der Schuldenkrise in Südeuropa sogar profitieren: indem sie gegen den Euro wetten. Die Stärke des Dollars nennt er das "Investment des Jahres". Er empfiehlt, entweder auf in Dollar notierte Anleihen oder einen Indexfonds wie den "Fed-Fund-Rate-ETF" zu setzen..."
Onvista-Snapshotzum DB X-TRACKERS II FED FUNDS EFFECTIVE RATE 1 C (DBX0A0)

15.3.11 / 11.11.11:Chart der o.g. Fonds mit Vergleichswerten:
Chart 6 MonateI-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ und umgerechnet in Euro, DB X-TRACKERS II FED FUNDS EFFECTIVE RATE 1 C (DBX0A0), ETF Short JPY Long USD (A1BEFJ), MSCI World, Rex Gesamt (Perf.Index)
-> die Yen-Variante hätte nichts gebracht im Aug./Sept. 2011, die anderen Strategien hätten Kursverluste bei anderen Depotpos. (Aktien(fonds) long etc.) abgefedert
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Beitragvon schneller euro » 07.12.2011 12:48

Vielleicht noch ein Kandidat für eine (temporäre) Depot-Absicherung:
der COMSTAGE ETF BUND- FUTURE LEVERAGED TR (ETF561)
Chart 1 Jahrmit Rex-Gesamt bei Onvista
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Beitragvon Papstfan » 15.12.2011 12:40

ein Artikel von boerse-onlineaus dem Vormonat:
....Der Absturz kommt immer unerwarteter: Wenn der DAX fällt, dann fällt er wie ein Stein ins Wasser. Die einzige Möglichkeit sich einigermaßen vor dem Kursfall abzusichern, ist der Blick auf Volatilitätsindizes und einen Put im Depot........
Die Geschwindigkeit, mit der die Märkte mittlerweile abstürzen, hat auch Käufer von Zertifikaten schockiert - schnelles Reagieren war oft nicht möglich.......
Der Kursverfall hat auch offengelegt, dass selbst bei Depots mit vielen Einzelwerten die Absicherung über einen Index ausreicht. Das lässt sich messen: So ist der CBOE S&P 500 Implied Correlation Index, der den Kursgleichlauf der im S&P 500 enthaltenen Aktien darstellt, im Crash nach oben geschnellt. Auch in Deutschland ist zu beobachten, dass Aktien auf breiter Front verkauft werden und nur sehr wenige Unternehmen davon ausgenommen sind. Wer ein Depot von beliebigen US-Aktien sichern will, greift also zu einem Put auf den S&P 500 Index, wer deutsche Werte absichern will, kauft einen DAX-Put oder alternativ ein DAX-Knock-out-Papier, bei dem die Volatilität keine Rolle spielt. ........
Wesentlich besser gehalten haben sich in der Krise Discountzertifikate und Garantiepapiere......
ora et labora!
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Beitragvon schneller euro » 05.01.2012 16:53

"...Angeblich laufen Aktien und das Edelmetall auch recht konträr gegeneinander und Gold steigt zumindest dann, wenn Sicherheit gefragt ist oder Aktien unpopulär sind... Die Korrelation zwischen DAX und Gold sowie EuroStoxx 50 und Gold beträgt exakt -0,04 gemessen im Jahr 2011. Mit anderen Worten: Jegliche Aussage darüber, ob Gold als Schutz bei fallenden Kursen taugt oder man in steigenden Märkten eher kein Gold haben sollte, ist mit Vorsicht zu genießen. ..."
kompl. Artikel bei Boerse Online
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Beitragvon schneller euro » 14.03.2012 12:13

Hedging-Tool: "Mit diesem Tool ist es Ihnen möglich Optionsscheine zu finden mit denen Sie eine Position in diesem Basiswert über einen bestimmten Zeitraum hedgen könnten" bei zertifikate-anleger.de
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Beitragvon lloyd bankfein » 17.03.2012 20:33

schneller euro hat geschrieben:Vielleicht noch ein Kandidat für eine (temporäre) Depot-Absicherung:
der COMSTAGE ETF BUND- FUTURE LEVERAGED TR (ETF561)
Chart 1 Jahrmit Rex-Gesamt bei Onvista


Angenommen der Angriff Israel auf Iran kommt wirklich in den nächsten Wochen/Monaten. Wie reagiert Ihr? Habt ihr alle oder einen Teil eurer Positionen abgesichert? Oder solche Depot-Beimischungen wie den o. g. Etf oder Reverse-Bonuszertifikate? Oder Öl-Bonuszertif., oder, oder?
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Beitragvon FinanzHai » 19.03.2012 09:33

lloyd bankfein hat geschrieben:
schneller euro hat geschrieben:Vielleicht noch ein Kandidat für eine (temporäre) Depot-Absicherung:
der COMSTAGE ETF BUND- FUTURE LEVERAGED TR (ETF561)
Chart 1 Jahrmit Rex-Gesamt bei Onvista


Angenommen der Angriff Israel auf Iran kommt wirklich in den nächsten Wochen/Monaten. Wie reagiert Ihr? Habt ihr alle oder einen Teil eurer Positionen abgesichert? Oder solche Depot-Beimischungen wie den o. g. Etf oder Reverse-Bonuszertifikate? Oder Öl-Bonuszertif., oder, oder?


Depot-Beimischungen: Amund vola World und Trendfolger wie den Amandea hab ich auch noch.
Aber einen Aktiencrash, wo´s 10,15 oder 20% runtergeht werden diese Pos. auch nicht annähernd ausgleichen.
Wählt FDP, die Steuersenkungs-Partei
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Beitragvon Fondsfan » 19.03.2012 09:50

Meine einzige Absicherung sind dynamische Stop Loss
Orders bei ebase auf einen Teil der Fonds.
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Beitragvon k9 » 19.03.2012 09:52

lloyd bankfein hat geschrieben:............
Angenommen der Angriff Israel auf Iran kommt wirklich in den nächsten Wochen/Monaten. Wie reagiert Ihr? ...........


Ich würde gar nicht darauf reagieren.

Zum einen sehe ich da kein nachhaltiges Rückschlagspotential.
Die Börse wird kurz und heftig reagieren und dann zur Tagesordnung
übergehen.

Abgesehen davon denke ich, dass die Israelis einen wohlüberlegten,
sehr effizienten Schlag ausführen würden. Anders ausgedrückt: sie
würden mit einem gezielten Raketenangriff die iranischen Atomanlagen
zerstören, und zwar gründlich. Danach würde man sehen, was von dem
militärischen Potential der Führung in Teheran wirklich zu halten ist. Mehr
als reichlich heiße Luft sehe ich da nicht.

Gruß k-9
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Upd. 11.11.11

Beitragvon schneller euro » 11.04.2012 16:42

25.11.09:
Überlegungen zum Thema: was kommt als Depotabsicherung überhaupt noch in Frage?
In 2008 hätte eine Absicherung mit Rohstoffen, Gold, Öl etc nichts gebracht. Die einzigen Anlageklassen, welche während der Aktienbaisse Gewinne brachten, waren Staatsanleihen und der US-Dollar

23.2.10:
fondsprofessionell:Währungs-ETCs mit ETFS Short JPY Long USD (SJPY)
Aus Der_Fonds_24_2009:
"...Stephan Müller, Manager des FT Navigator 70 von Frankfurt Trust: US-Notenbankchef Ben Bernanke druckt unentwegt Geld, doch anders als oftmals vermutet, gerät dieses Geld nicht in den Wirtschaftskreislauf. Deshalb sind viele Szenarien zur Inflationsentwicklung, die derzeit die Runde machen, genauso übertrieben wie der jüngste Absturz des US-Dollar. Dort erwarte ich eine Gegenbewegung – spätestens dann, wenn der Börsenaufschwung angesichts der schleppenden wirtschaftlichen Erholung stockt. Für ein solches Umfeld bietet der I-Shares USD Treasury Bond 7 - 10 Jahre eine attraktive Investmentmöglichkeit. Anleger sollten allerdings ein Stopp-Loss-Limit unterlegen...."

23.4.10:
Wiwo-Berichtvon der Invest in Stuttgart:
"...Nach Meinung von Vermögensverwalter Seibold können Anleger von der Schuldenkrise in Südeuropa sogar profitieren: indem sie gegen den Euro wetten. Die Stärke des Dollars nennt er das "Investment des Jahres". Er empfiehlt, entweder auf in Dollar notierte Anleihen oder einen Indexfonds wie den "Fed-Fund-Rate-ETF" zu setzen..."
Onvista-Snapshotzum DB X-TRACKERS II FED FUNDS EFFECTIVE RATE 1 C (DBX0A0)

seit Okt. 2010 handelbar:
COMSTAGE ETF BUND- FUTURE LEVERAGED TR (ETF561)

...

Charts der o.g. Fonds mit Vergleichswerten:

2 Jahre:I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ und umgerechnet in Euro, DB X-TRACKERS II FED FUNDS EFFECTIVE RATE 1 C (DBX0A0), ETF Short JPY Long USD (A1BEFJ), MSCI World, Rex Gesamt (Perf.Index)
-> die Yen-Variante hätte nichts gebracht im Aug./Sept. 2011, die anderen Strategien hätten Kursverluste bei anderen Depotpos. (Aktien(fonds) long etc.) abgefedert

5 Jahre:I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ und umgerechnet in Euro, MSCI World, Rex Gesamt (Perf.Index)

-> nach einem längeren Kursanstieg an den Aktienmärkten könnte der I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) eine Alternative zu Reverse-Bonus-Zertifikaten sein!?
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Re: Upd. 11.11.11

Beitragvon lloyd bankfein » 19.04.2012 11:34

schneller euro hat geschrieben:Charts der o.g. Fonds mit Vergleichswerten:

2 Jahre:I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ und umgerechnet in Euro, DB X-TRACKERS II FED FUNDS EFFECTIVE RATE 1 C (DBX0A0), ETF Short JPY Long USD (A1BEFJ), MSCI World, Rex Gesamt (Perf.Index)
-> die Yen-Variante hätte nichts gebracht im Aug./Sept. 2011, die anderen Strategien hätten Kursverluste bei anderen Depotpos. (Aktien(fonds) long etc.) abgefedert

5 Jahre:I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ und umgerechnet in Euro, MSCI World, Rex Gesamt (Perf.Index)

-> nach einem längeren Kursanstieg an den Aktienmärkten könnte der I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) eine Alternative zu Reverse-Bonus-Zertifikaten sein!?


gleichwertige Alternative zum Usd-Treasury ist der ISHARES EB.REXX GOVERNMENT GERMANY 10.5+ (Wkn A0D8q3). Fiel mir beim depot-contest der Dab-Bank auf, wo einige Vermögensverwalter diesesn Fonds einsetzen
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Beitragvon drhc » 01.05.2012 11:26

lloyd bankfein hat geschrieben:gleichwertige Alternative zum Usd-Treasury ist der ISHARES EB.REXX GOVERNMENT GERMANY 10.5+ (Wkn A0D8q3). Fiel mir beim depot-contest der Dab-Bank auf, wo einige Vermögensverwalter diesesn Fonds einsetzen


Aktuell auf ATH - onvista-chart Man beachte den klassischen Doppelboden in 2007/2008.
Kursverluste bis zu 20 % in naher Zukunft sind nicht auszuschließen.
Zitat aus Quartalsausblick Metzler Asset Management: ...Das Renditeniveau zehnjähriger Bundesanleihen koppelte sich gegen Quartalsende zunehmend von den Fundamentaldaten ab. Wenn solide Konjunkturdaten das Szenario einer anhaltend sich erholenden Weltwirtschaft bestätigen und sich die Ängste vor einer erneut eskalierenden Staatsschuldenkrise in Europa als übertrieben erweisen sollten, drohen im zweiten Quartal dramatische Kursverluste bei Bundesanleihen ....
(Parallel zu dramatischen Kursverlusten bei Bundesanleihen würde dieses Szenario mutmaßlich einhergehen mit haussierenden Äktenmarkten)

Dexia Asset Management: …Angesichts ihrer niedrigen Renditen und der in den nächsten Jahren zu erwartenden Inflation sind deutsche Staatsanleihen
extrem teuer. Es bildet sich allmählich eine Preisblase. Noch wichtiger ist aber, dass Deutschland im nicht völlig auszuschließenden Fall eines Auseinanderbrechens des Euroraums hohe Verluste hinnehmen müsste –
Stichwort Target-Salden.
Ob man deutsche Anleihen noch immer als Absicherung gegen eine Abschaffung des Euro betrachten kann, ist deshalb mehr als fraglich
. ….

Sonntag, 6.Mai 2012: Wahlen in Frankreich und Griechenland mit potentiell großen Auswirkungen auf die (europäischen) Börsen in der Folgewoche.
Maßnahmen zur Depotabsicherung bis Ende dieser Woche sollten in Erwägung gezogen werden :roll:
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Beitragvon schneller euro » 02.05.2012 10:00

Aus dem Beitrag vom 5.1.12 (s.o.): ...Angeblich laufen Aktien und das Edelmetall auch recht konträr gegeneinander und Gold steigt zumindest dann, wenn Sicherheit gefragt ist oder Aktien unpopulär sind... Die Korrelation zwischen DAX und Gold sowie EuroStoxx 50 und Gold beträgt exakt -0,04 gemessen im Jahr 2011. Mit anderen Worten: Jegliche Aussage darüber, ob Gold als Schutz bei fallenden Kursen taugt oder man in steigenden Märkten eher kein Gold haben sollte, ist mit Vorsicht zu genießen. ..." -> kompl. Artikel bei Boerse Online

Zitat aus YPOS-Markets 16-2012:"...Diversifikation nur schwer möglich: Durch die anhaltende Unsicherheit an den Märkten unterscheiden Anleger nicht mehr groß zwischen Anlagewerten, nur zwischen Risk-On oder Risk-Off. Im Ergebnis sind viele Portfolien höheren Risiken ausgesetzt als dies die Anzahl der Positionen im Depot vermuten lässt.
Nicht die Streuung in Anlageklassen, sondern deren Korrelation zueinander entscheidet über das Risiko..."
Die Grafik auf Seite 6 des Magazinsveranschaulicht, wie stark die Korrelation einzelner Anlageklasse zum S&P500 in den letzten 10 Jahren zugenommen hat. Dies betrifft nicht nur Gold und andere Rohstoffe, sondern auch EM-Anleihen und -Aktien, Immobilien, Hedgefunds u.v.a.m. Nur bei mittel- und langfristigen US-Staatsanleihen ist die negative Korrelation zum S&P noch größer geworden.
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Beitragvon schneller euro » 02.05.2012 11:21

Ergänzend zu den Charts im Beitrag vom 11.4.12 (s.o.) ein Vergleich aller Produkte aus verschiedenen Kategorien, welche zuletzt hier in div. Threads genannt wurden und evtl. zur Depotabsicherung in Frage kommen würden:
I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ (schwarze Linie in den nachfolgenden Charts) und umgerechnet in Euro (blaue Linie),
ISHARES EB.REXX GOVERNMENT GERMANY 10.5+ (A0D8Q3),
die beiden Trendfolger SEB Asset Selection (A0J4TG) und Amandea MK Hybrid (A0X9S3),
DAX Reverse-Bonuszertifikat mit der WKN BP24KG,
Amundi Vola Euro (A0ML43),
das UBS Rada Dax (UB0C7S) und der C-Quadrat IQ European Eq. (A1C3EJ), welche beide short gehen können,
und zum Vergleich der MSCI World:
Chart 3 Monate und
Chart 1 Jahrohne das Rev.-Bonus
-> die beiden ETF´s auf Staatsanl. mit den höchsten Gewinnen im August 2011
Chart 4 Jahreohne Rev.-Bonus, Amandea, C-Quadrat
-> während der Baisse Mitte Sept. 08 bis Mitte März 09 (Msci-World fast -40%) war das Rada neutral positioniert, alle anderen mit Gewinnen von ca. 8-18%
:arrow: der I-Shares US-Treasury ETF, das Dax-Rev.-Bonus-Zert, die weniger volatilen SEB Asset Selection und Amundi Vola Euro, sowie das flexible UBS Rada könnten die Produkte sein, welche bei einer neuerlichen Baisse am ehesten geeignet wären, Depotverluste abzufedern, gleichzeitig aber bei Aufwärts-/Seitwärtsmärkten keine (großen) Verluste einfahren würden!?
(Berichtigungen und Ergänzungen sind wie immer ausdrücklich erwünscht)
Bezüglich US-Treasury siehe auch Carmignac Patrimoine, grösste Position war in den letzten Monaten: "T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 9.92%"
Zuletzt geändert von schneller euro am 09.05.2012 13:08, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon lloyd bankfein » 02.05.2012 15:33

Bei den Trendfolgern find ich gar keine mehr, welche zu Absich.-Zwecken in Frage kommen.
Lyxor/Winton (A0DJ1T) oder MAN AHL Global Div. (357956) - das wäre es.
Aber an die kommen normalsterbliche ja nicht heran :?
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Beitragvon lloyd bankfein » 06.05.2012 10:37

schneller euro hat geschrieben: der I-Shares US-Treasury ETF, das Dax-Rev.-Bonus-Zert, die weniger volatilen SEB Asset Selection und Amundi Vola Euro, sowie das flexible UBS Rada könnten die Produkte sein, welche bei einer neuerlichen Baisse am ehesten geeignet wären, Depotverluste abzufedern, gleichzeitig aber bei Aufwärts-/Seitwärtsmärkten keine (großen) Verluste einfahren würden!?

Längerfr. Anlagen (monate, evtl sogar Jahre):
1) Rev-Bonus-Zertif., falls man eines findet mit enstpr. Kennzahlen (Puffer, Bonus, Aufgeld usw)
2) Flexible Produkte welche Short gehen können wie z. Bsp das Rada
3) Ausschl. gute Trendfolger wie Winton + Man-Div.

nur temporär (Wochen, Monate):
4) Us-Treasury 7-10 (weniger Risiko als langlaufende Bundesanl. und Währungsgewinne durch den Us-$ bei einem Crash)

nur temporär (Stunden, Tage):
5) Short-Etfs, Put-Os kommen nur kurzfristig in Frage. Im Regel-fall auch nur wenn man eine Glaskugel hat (oder einen Tipp von einem genialen Charttechniker hat :wink: )

Amundi Vola = gute langfristige Anlage, aber zu wenig Vola für Zwecke der Absicherung.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 10.05.2012 09:00

schneller euro hat geschrieben:Ishares US-Treasury7-10 (A0LGQB) siehe auch Carmignac Patrimoine, grösste Position war in den letzten Monaten: "T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 9.92%"

lloyd bankfein hat geschrieben: temporär (Wochen, Monate):
4) Us-Treasury 7-10 (weniger Risiko als langlaufende Bundesanl. und Währungsgewinne durch den Us-$ bei einem Crash)

Die Experten von Advanemics setzen die Gewichtungen etwas anders:
ISHARES BARCLAYS USD TREASURY BOND 7-10 5%
ETFLAB EUROGOV GERMANY 18%
ISHARES EB REXX GOV GERMANY 17%
(aus der Vermögensaufst. auf der Adv.-Homepage)
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Upd. des Beitrags vom 2.5.12 (s.o.)

Beitragvon schneller euro » 01.06.2012 10:46

Ergänzend zu den Charts im Beitrag vom 11.4.12 (s.o.) ein Vergleich aller Produkte aus verschiedenen Kategorien, welche zuletzt hier in div. Threads genannt wurden und evtl. zur Depotabsicherung in Frage kommen würden:
I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ (schwarze Linie in den nachfolgenden Charts) und umgerechnet in Euro (blaue Linie),
ISHARES EB.REXX GOVERNMENT GERMANY 10.5+ (A0D8Q3) -> Porträt in fondsxpress 24_12 (unter Chance/Risiko-Aspekten gefällt mir das Zertifikat auf den Rex Gesamt Perf.-Index mit der WKN 654200 besser),
die beiden Trendfolger SEB Asset Selection (A0J4TG) und Amandea MK Hybrid (A0X9S3),
DAX Reverse-Bonuszertifikat mit der WKN BP24KG,
Amundi Vola Euro (A0ML43),
das UBS Rada Dax (UB0C7S) und der C-Quadrat IQ European Eq. (A1C3EJ), welche beide short gehen können,
und zum Vergleich der MSCI World:
Chart 3 Monate und
Chart 1 Jahrohne das Rev.-Bonus
-> die beiden ETF´s auf Staatsanl. mit den höchsten Gewinnen im August 2011
Chart 4 Jahreohne Rev.-Bonus, Amandea, C-Quadrat
-> während der Baisse Mitte Sept. 08 bis Mitte März 09 (Msci-World fast -40%) war das Rada neutral positioniert, alle anderen mit Gewinnen von ca. 8-18%

:arrow: 2.5.12:der I-Shares US-Treasury ETF, das Dax-Rev.-Bonus-Zert, die weniger volatilen SEB Asset Selection und Amundi Vola Euro, sowie das flexible UBS Rada könnten die Produkte sein, welche bei einer neuerlichen Baisse am ehesten geeignet wären, Depotverluste abzufedern, gleichzeitig aber bei Aufwärts-/Seitwärtsmärkten keine (großen) Verluste einfahren würden!?
(Berichtigungen und Ergänzungen sind wie immer ausdrücklich erwünscht)
Bezüglich US-Treasury siehe auch Carmignac Patrimoine, grösste Position war in den letzten Monaten: "T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 9.92%"

:arrow: 1.6.12:die beiden ETF´s auf langlaufende US-Treasurys bzw. Bundesanleihen haben Ihren Zweck erfüllt in den letzten 4 Wochen. Ebenfalls das Reverse Bonus-Zertifikat und der Amundi Vola. Bei Rada und vor allem dem C-Quadrat IQ erfolgte der Wechsel von Long auf Neutral (viel) zu spät.
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Beitragvon Papstfan » 21.08.2012 14:45

Bank Sarasin, heute 21.8.2012:
Aktienportfolios jetzt absichern, die Rally wird ohne eine zyklische Unterstützung bald auslaufen !
Die paradoxe Situation mit steigenden Aktienkursen und fallenden Konjunkturdaten wird nicht lange anhalten. Da die Stimmung nun positiv ist und die Absicherungskosten niedrig sind, sollten Anleger auf Sicherheit setzen und Aktienpositionen absichern. Die Bank Sarasin rechnet nicht mit einer unmittelbaren zyklischen Erholung und erwartet daher bis zum Jahresende wieder deutlich tiefere Aktienkurse
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Beitragvon lloyd bankfein » 06.09.2012 09:31

Dpa meldet: ....Der heutige Handelstag steht ganz im Zeichen der EZB', hieß es von Marktexperten. Sie sprachen von der 'wahrscheinlich wichtigsten Sitzung des EZB-Rates seit Gründung der Währungsunion'. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) berät über den umstrittenen Kauf von Anleihen kriselnder Euroländer. Ein Händler meinte: 'Sollte die Notenbank die in sie gesetzten sehr hohen Erwartungen enttäuschen, könnte es zu einem Ausverkauf an den Börsen kommen.....
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lloyd bankfein
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Iran/Israel: mögliche Reaktionen der Finanzmärkte

Beitragvon schneller euro » 07.09.2012 11:17

k9 hat geschrieben:
lloyd bankfein hat geschrieben:............
Angenommen der Angriff Israel auf Iran kommt wirklich in den nächsten Wochen/Monaten. Wie reagiert Ihr? ...........

Ich würde gar nicht darauf reagieren.
Zum einen sehe ich da kein nachhaltiges Rückschlagspotential.
Die Börse wird kurz und heftig reagieren und dann zur Tagesordnung
übergehen.
Abgesehen davon denke ich, dass die Israelis einen wohlüberlegten,
sehr effizienten Schlag ausführen würden. Anders ausgedrückt: sie
würden mit einem gezielten Raketenangriff die iranischen Atomanlagen
zerstören, und zwar gründlich. Danach würde man sehen, was von dem
militärischen Potential der Führung in Teheran wirklich zu halten ist. Mehr
als reichlich heiße Luft sehe ich da nicht.
Gruß k-9

Fondsfan hat geschrieben:Meine einzige Absicherung sind dynamische Stop Loss
Orders bei ebase auf einen Teil der Fonds.

FinanzHai hat geschrieben:Depot-Beimischungen: Amund vola World und Trendfolger wie den Amandea hab ich auch noch.
Aber einen Aktiencrash, wo´s 10,15 oder 20% runtergeht werden diese Pos. auch nicht annähernd ausgleichen.


Martin Hüfner bei institutional-money:: "...Die Möglichkeit eines Militärschlages gegen iranische Atomanlagen stellt ein erhebliches Risiko für die Finanzmärkte im zweiten Halbjahr dar. Die Vergangenheit zeigt, dass Aktienkurse keineswegs immer steigen, wenn die „Kanonen donnern“. Der Ölpreis würde sich erhöhen, die Konjunktur in den Keller gehen und der Dollar sich aufwerten. Aktien und Bonds würden nachgeben ...
Von den Rothschilds stammt der Spruch „Kaufen wenn die Kanonen donnern, verkaufen wenn die Violinen spielen." ...
Wie verhalten sich Aktien bei Kriegsausbruch?
... Es zeigt sich, dass die Regel in der Vergangenheit kein guter Ratgeber war. Kriege haben die Aktienmarktentwicklung nicht in größerem Maße beeinflusst. Die größten Anstiege ergaben sich nicht in Kriegszeiten, sondern in den Phasen hohen Wachstums nach den großen Kriegen. Der stärkste Rückschlag für die Kurse waren nicht die beiden Weltkriege, sondern die Weltwirtschaftskrise 1930.
Kurzfristig gab es freilich schon Einflüsse der Kriege. Aber sie waren keineswegs immer positiv. ...
Beim Vergleich der Finanzmarktentwicklung mit früheren Kriegszeiten ist freilich zu bedenken, dass die Märkte damals noch nicht so krisenanfällig waren. Andererseits greifen die Zentralbanken heute häufiger in den Märkten ein, wenn sie Panik befürchten. Auch jetzt wäre bei größeren Verwerfungen mit Interventionen zu rechnen. .. Der wichtigste Effekt eines Iran-Krieges auf die Finanzmärkte wäre ein starker Anstieg der Unsicherheit bei Investoren. ... Unsicherheit ist für die Finanzmärkte immer Gift. ...
Der US-Dollar würde sich befestigen. Die amerikanische Währung ist erfahrungsgemäß immer ein „sicherer Hafen". ...
Investoren rät Hüfner, sich auch wegen der Iran-Risiken auf einen schwierigen September/Oktober einzurichten. Hüfner abschließend: "Vertrauen Sie nicht darauf, dass ein Militärschlag den Finanzmärkten helfen würde. Das ist Unsinn. Ich glaube im Gegenteil, dass die Wirkungen per Saldo negativ wären. Dies umso mehr, als sie sich zu den bestehenden Risiken addieren. Die Gefahr einer Rezession in der Welt würde größer ..."
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Beitragvon Fondsfan » 07.09.2012 12:22

Das aktuell größte Risiko für die Finanzmärkte ist
ein inhaltlich von niemandem erwartetes Urteil des
Bundesverfassungsgerichts am 12.09.12.
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Beitragvon lloyd bankfein » 07.09.2012 15:55

Fondsfan hat geschrieben:Das aktuell größte Risiko für die Finanzmärkte ist ein inhaltlich von niemandem erwartetes Urteil des Bundesverfassungsgerichts am 12.09.12.

Finanztreff : BVerfG-Urteil verliert nach EZB-Ansage an Schrecken !
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Beitragvon Fondsfan » 07.09.2012 16:37

lloyd bankfein hat geschrieben:
Fondsfan hat geschrieben:Das aktuell größte Risiko für die Finanzmärkte ist ein inhaltlich von niemandem erwartetes Urteil des Bundesverfassungsgerichts am 12.09.12.

Finanztreff : BVerfG-Urteil verliert nach EZB-Ansage an Schrecken !



Wenn eine Aussage von Draghi überhaupt noch einen Wert hat,
dann wird die EZB nur Ländern helfen, die sich unter dem Rettungs-
schirm befinden.

Wenn aber DE dem nicht bietreten darf, was dann?
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Beitragvon FinanzHai » 25.03.2013 11:49

Mir ist die Euforie schon wieder viel zu groß. Wir sind anscheinend gerade im Mega-Risk-On-Modus.
Wird höchste Zeit über Depotabsicherungen nach zu denken.
Wählt FDP, die Steuersenkungs-Partei
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Beitragvon Fondsfan » 25.03.2013 12:02

Jedenfalls scheint Gold in dieser Phase auch kein
sicheres Absicherungsmittel zu sein, ähnlich wie
vermutlich alle Rohstoffe.
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Beitragvon PaulPanther » 25.03.2013 16:01

Was könnte statt dessen i.M. eine geeignete Depotabsicherung sein? Langlaufende Staatsanleihen?
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Beitragvon schneller euro » 26.03.2013 08:33

PaulPanther hat geschrieben:Was könnte statt dessen i.M. eine geeignete Depotabsicherung sein? Langlaufende Staatsanleihen?


Der Ishares US-Treasury 7-10 wurde oben im Beitrag vom 1.6.12 genannt. Über Zertifikate oder ETF´s auf den Rex-Gesamt-Perf.-Index (z.B. 611055) kann man auch nachdenken. Dazu Rev.-Bonus-Zertifikate (evtl. GT0PFJ oder GT4Z6F), den Amundi Vola Euro (A0ML43) oder Trendfolger, welche auch bei fallenden Aktienindizes gewinnen können (UB0C7S oder A0J4TG).
Letztlich sind das alle Produkte, welche einerseits Crash-/Baisse-Verluste bei einem aktienlastigen Depot teilweise ausgleichen könnten und anderseits in normalen, bzw. guten Aktienphasen zumindest nicht viel verlieren sollten.
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Beitragvon schneller euro » 05.06.2013 15:25

Der, u.a. im Beitrag vom 1.6.12, mehrfach erwähnte
I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB)
testet (wieder einmal) die Unterstützung bei ca. 195$: Chart KAG in US-$

"... Zinsanstieg bei den langjährigen US-Staatsanleihen ist laut Rentenguru Jeff Gundlach vorerst zu Ende ... sieht aktuell interessante Trading-Chancen bei US-Staatsanleihen. ... sagte er, er gehe nicht davon aus, dass die Zinsen 2013 noch einmal steigen werden. Aktuell notieren zehnjährige Treasuries bei 2,15 Prozent. Gundlach rechnet damit, dass die Renditen im weiteren Jahresverlauf wieder unter die Zwei-Prozent-Marke fallen. Seinen Prognosen zufolge werden die Renditen zum Jahresende bei etwa 1,7 Prozent liegen....
von fondsprofessionell
Zuletzt geändert von schneller euro am 06.06.2013 11:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon PaulPanther » 05.06.2013 15:46

Mein Depot:
Renditebringer:
25% Aktien (Classic Global + Absolutissimo)
25% Renten EM (ZZ-Fonds)
Mit dem Rest wollte ich gerne obige Positionen 'absichern'. Was steht hier zur Debatte? I.M sind da drin:
12% Winbonds
16% Gold
22% TG
Vom TG möchte ich ca. 10% investieren.
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Beitragvon schneller euro » 14.07.2013 10:52

Der mehrfach erwähnte (u.a. im Beitrag vom 1.6.12 -> s. o.)
I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB)
als taktische Absicherung gegen Krisen -> Analyse bei Morningstar im Juli 2013

Chart KAG in US-$

Und der Chartvergleich 6 Jahre in EUROmit dem MSCI-World
-> mit Ausnahme Mai/Juni 2013 hätte besagte Absicherung im Großen und Ganzen gut funktioniert
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Beitragvon PaulPanther » 14.07.2013 16:46

Der Winbonds ist rausgeflogen - reingenommer habe ich eine 30-jährige Bundesanleihe (WKN 113548) - das geht damit in Richtung Harry Browne. Der Anteil der 30-jährigen soll noch weiter ausgebaut werden.
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Beitragvon schneller euro » 14.09.2013 12:08

schneller euro hat geschrieben: vom 14.7.13:
Der mehrfach erwähnte (u.a. im Beitrag vom 1.6.12 -> s. o.)
I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB)
als taktische Absicherung gegen Krisen -> Analyse bei Morningstar im Juli 2013

Chart KAG in US-$

Und der Chartvergleich 6 Jahre in EUROmit dem MSCI-World
-> mit Ausnahme Mai/Juni 2013 hätte besagte Absicherung im Großen und Ganzen gut funktioniert


Fondsmanager Dieter Hein im Guy Wagner Blog:
"...fundamental gesehen liegen US-Treasuries zumindest für Wachstumspessimisten schon wieder im interessanten Bereich.
Sicherer Hafen
Vor allem aber stellt sich nach wie vor die Frage: Welche Alternativen gibt es denn wirklich zu Dollar, Gold, US-Treasuries oder Bundesanleihen, wenn es früher oder später zu einer Krise kommt?
Zugegeben: In der Finanzkrise haben wir lernen müssen, dass es keine risikofreie Anlage mehr gibt. Gerade Staatsanleihen sind nicht risikofrei. Aber wohin wird das Geld gehen, wenn es zu einem Aktiencrash oder einer anderen „richtigen“ Krise kommt?
Risiko ist eine relative Größe, und da alles andere risikoreicher ist, sehe ich als Alternative nur a) Gold, die älteste Fluchtwährung überhaupt, b) den US-Dollar (USA als weltgrößte Wirtschafts- und Militärmacht), c) US-Staatsanleihen (aus demselben Grunde) sowie d) Bundesanleihen (Deutschland als - zumindest derzeit - Anker der Stabilität in Europa)
Nun weiß per Definition niemand, wann und woher eine Krise kommt. Und es ist gut möglich, dass die Märkte bis dahin einfach dem aktuellen Trend steigender Renditen folgen könnten, aber meiner Auffassung nach sind US-Treasuries angesichts der Weltwirtschaft und des allgemeinen Krisenrisikos mittlerweile fair bewertet...
...
Zusammengefasst bin ich also der Meinung, dass eine Anlage in deutsche Staatsanleihen durchaus attraktiv ist. Aufgrund der Komplexität des Euroraums ist das aber nicht so offensichtlich. Und da die Renditen hier deutlich niedriger sind als in den USA. ist die Anlage auch nicht so attraktiv wie die in US-Treasuries..."
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Beitragvon oegeat » 14.09.2013 13:37

Vor allem aber stellt sich nach wie vor die Frage: Welche Alternativen gibt es denn wirklich zu Dollar, Gold, US-Treasuries oder Bundesanleihen, wenn es früher oder später zu einer Krise kommt?


ganz einfach ein Konto (CFDBroker) im Franken oder Pfund oder doch USD Euro ... aufmachen und bestimmte Währungen kauffen, von der Norwegischen Krone, ja von mir aus USD long zu Euro da gibts einige Ideen. :wink:
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon drhc » 18.11.2013 18:47

Nobelpreisträger Prof. Robert Shiller: „Irrationaler Überschwang“ (irrational exuberance) - warum eine lange Baisse jetzt unvermeidlich ist ...
Die subtile Ausarbeitung von Prof. Shiller datiert von Anno 2000. Wenn man Internetaktien durch 3D-Druck-Aktien ersetzt, gibt es bemerkenswerte Parallelen. Statt Solarworld und Nortel heisst es nun Arcam und Voxeljet. Schon seinerzeit wies Shiller auf psychologische Faktoren hin und bedient sich der Ideen der "Behavioral Finance". Anleger sind keine rational handelnden Menschen, sondern Opfer vielfältiger psychologischer Fallen. Neue Technologien, Selbstüberschätzung, Herdentrieb, die Anfälligkeit der Menschen für gut erzählte, plausible Geschichten wie die der Neuen Ökonomie - das alles führt in Zusammenhang mit strukturellen und kulturellen Faktoren zu einer sich selbst verstärkenden Hausse.
Meine Meinung: Keine Liquiditätshausse dauert unendlich und der Crash ist nicht mehr fern. Einige, wenige Worte von Seiten der neuen Fed-Präsidentin werden genügen und Vermögenswerte iHv von Billionen Dollar werden sich in Luft auflösen ... :roll:

so sieht es z. Bsp auch Jim Rogers: "Das ist keine Geldpolitik, das ist der blanke Wahnsinn", in einem Reuters Interview. "Während alle Zentralbanken der Welt das erste Mal in der Geschichte versuchen, ihre Währungen gleichzeitig zu entwerten, treibt die Welt in einem riesigen See, der aus künstlicher Liquidität besteht." " Er hoffe aber, dass Yellen wisse, was geschehen werde, wenn sie eine Drosselung der Sachkäufe tatsächlich einleiten werde. Schlussendlich "wird die Liquidität austrocknen, und wenn sie austrocknet, werden wir alle den Preis für diesen Wahnsinn bezahlen müssen." :roll:
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Beitragvon schneller euro » 25.11.2013 16:46

drhc hat geschrieben:Meine Meinung: Keine Liquiditätshausse dauert unendlich und der Crash ist nicht mehr fern. Einige, wenige Worte von Seiten der neuen Fed-Präsidentin werden genügen und Vermögenswerte iHv von Billionen Dollar werden sich in Luft auflösen ... :roll:
so sieht es z. Bsp auch Jim Rogers: "Das ist keine Geldpolitik, das ist der blanke Wahnsinn", in einem Reuters Interview. "Während alle Zentralbanken der Welt das erste Mal in der Geschichte versuchen, ihre Währungen gleichzeitig zu entwerten, treibt die Welt in einem riesigen See, der aus künstlicher Liquidität besteht." " Er hoffe aber, dass Yellen wisse, was geschehen werde, wenn sie eine Drosselung der Sachkäufe tatsächlich einleiten werde. Schlussendlich "wird die Liquidität austrocknen, und wenn sie austrocknet, werden wir alle den Preis für diesen Wahnsinn bezahlen müssen." :roll:


Bericht bei fondsprofessionell:"Dieser Chart verängstigt die Wall-Street
...jüngste Entwicklung des Leitindex S&P 500 im Vergleich zu der des US-Aktienmarkts Ende der 1920er Jahre – kurz vor dem großen Crash und dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929. Das Fatale ist: Die Entwicklung der beiden Charts ist fast identisch...
auch wenn ein Ende der ultralockeren Geldpolitik der US-Zentralbank Fed vor Weihnachten sehr unwahrscheinlich sei, könnte dies ein Katalysator für einen Ausverkauf der Aktien sein..."
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