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Re: Depotabsich. mit Gold, Rohstoffonds, Ölzertifikaten ?

BeitragVerfasst: 24.12.2013 12:57
von lloyd bankfein

BeitragVerfasst: 10.01.2014 10:48
von schneller euro
schneller euro hat geschrieben: vom 14.7.13:
Der mehrfach erwähnte (u.a. im Beitrag vom 1.6.12)
I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB)
als taktische Absicherung gegen Krisen -> Analyse bei Morningstar im Juli 2013

Chart KAG in US-$

Und der Chartvergleich 6 Jahre in EURO mit dem MSCI-World
-> mit Ausnahme Mai/Juni 2013 hätte besagte Absicherung im Großen und Ganzen gut funktioniert


Chartanalyse bei chartoftheday / fondsprofessionell : "Echte Zinsumkehr noch ein Stück entfernt ...
Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen im intakten Abwärtstrend"
Bild

Re: Depotabsich. mit Gold, Rohstoffonds, Ölzertifikaten ?

BeitragVerfasst: 28.01.2014 18:28
von drhc
lloyd bankfein hat geschrieben:Ralf Andres bei finanztreff zur Absicherung mit
Turbos auf den VStoxx-Future (Wkn Cb0xsk und
reverse-bonus-zertif. (Wkn Pa1c4c mit Barriere dax 10400)


ReverseBonus ja, Turbos nein weil der Zeitwert-Verlust viel zu hoch ist.

Upd. des Beitrags vom 1.6.12

BeitragVerfasst: 12.02.2014 11:18
von schneller euro
Ergänzend zu den Charts im Beitrag vom 11.4.12 (s.o.) ein Vergleich aller Produkte aus verschiedenen Kategorien, welche hier in div. Threads genannt wurden und evtl. zur Depotabsicherung in Frage kommen würden:
I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB) Kurs Fondsgesellschaft in US-$ (schwarze Linie in den nachfolgenden Charts) und umgerechnet in Euro (blaue Linie),
ISHARES EB.REXX GOVERNMENT GERMANY 10.5+ (A0D8Q3) -> Porträt in fondsxpress 24_12 (unter Chance/Risiko-Aspekten gefällt mir das Zertifikat auf den Rex Gesamt Perf.-Index mit der WKN 654200 besser),
BNY Mellon Euroland (348195, def. Rentenfonds)
die beiden Trendfolger SEB Asset Selection (A0J4TG) und Amandea MK Hybrid (A0X9S3),
DAX Reverse-Bonuszertifikat mit der WKN UA7HT2 (Basis Dax=11500, LZ bis 12/15)
Amundi Vola Euro (A0ML43),
das UBS Rada Dax (UB0C7S), welche short gehen kann,
und zum Vergleich die MSCI World und Dax:

Chart 15.1. - 10.2.2014
-> in einem Zeitraum, in dem die Indizes ca. 6 bis 10% verloren, konnten neben dem Rev.-Bonus-Zert. noch die beiden Etf´s auf langlaufende Staatsanleihen merkbar zulegen

Chart 1.3. - 31.5.2012 ohne das Rev.-Bonus
-> in der Spitze ca. -5% bis -10% bei den Indizes, die Etf´s auf langlaufende Staatsanleihen mit Gewinnen über +10% beim Rexx-Etf und dem US-Treasury ETF in Euro

Chart 1.8.-30.9.2011
-> die Indizes verloren ca. 10-20% und wiederum schnitten die ETF´s auf langl. Staatsanleihen am besten ab. Amundi Vola World und die Trendfolger konnten die Verluste bei Aktien nicht kompensieren.

Chart 1.1.2008 - 10.3.2009
-> in der langen Aktienmarkt-Baisse konnten alle o. g. Produkte, auch die Trendfolger und der Amundi Vola World Ihre defensiven Qualitäten beweisen und Gewinne erzielen

:arrow: (Zwischen)Fazit 2.5.12:der I-Shares US-Treasury ETF, das Dax-Rev.-Bonus-Zert, die weniger volatilen SEB Asset Selection und Amundi Vola Euro, sowie das flexible UBS Rada könnten die Produkte sein, welche bei einer neuerlichen Baisse am ehesten geeignet wären, Depotverluste abzufedern, gleichzeitig aber bei Aufwärts-/Seitwärtsmärkten keine (großen) Verluste einfahren würden!?

:arrow: (Zwischen)Fazit 12.2.14:der I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB, Details im Beitrag vom 10.1.14), welcher bei Krisen nicht nur von Gewinnen bei langl. Staatsanleihen, sondern zumeist auch von Wechselkurs-Gewinnen des US-Dollar profitierte, wäre bei den diversen Aktienmarkt-Einbrüchen der verg. Jahren das beste Produkte gewesen um Verluste bei Aktien(fonds) wenigstens teilweise zu kompensieren. Die UBS-Rada-Zertifikate konnten nur in längeren Baisse-Phasen in 2008 von einer Short-Positionierung profitieren. Dies gilt erst rechte für die Trendfolger und die Vola-Fonds, welche erst nach einigen Monaten Baisse merkbar zulegen konnten.

Re: Depotabsich. mit Gold, Rohstoffonds, Ölzertifikaten ?

BeitragVerfasst: 12.02.2014 11:27
von Kato
das Thema Depotabsicherung habe ich für mich ad acta gelegt, die Top3 Flossbach, bantleon, Frankfurter machen das von sich aus, wenn es sinnvoll erscheint
chart die top 3 gegen DAX

kato

Re: Depotabsich. mit Gold, Rohstoffonds, Ölzertifikaten ?

BeitragVerfasst: 13.02.2014 19:06
von ww.felix
@Kato
..bin ganz Deiner Meinung, dass gute vermögensverwaltende Fonds die Absicherung schon inside haben.

Hast Du die Top3 Flossbach, Bantleon, Frankfurter eigentlich zu gleichen Teilen gewichtet - oder gibts da für dich gewisse Riskoabstufungen???

Meine Gewichtung bei den den 3 ist zur zur Zeit:
Bantleon 50%
Flossbach 30%
Frankfurter 20%
Komischerweise hat der Frankfurter (für mich eigentlich der risikoreichste wg. Nebenwerten) im jetzigen Abschwung am besten abgeschnitten!!!

Re: Depotabsich. mit Gold, Rohstoffonds, Ölzertifikaten ?

BeitragVerfasst: 13.02.2014 20:11
von Kato
meine gewichtung jeweils 1/3,
der vortrag von Fischer auf dem fondskongress mehr als sehenswert, vermute er wird langfristig flossbach ausperformen, und vom volumen im moment 800 mio weiter explodieren, aber halte trotzdem an der gleichweichtung fest,

kato

BeitragVerfasst: 13.02.2014 22:22
von lloyd bankfein
schneller euro hat geschrieben: :arrow: (Zwischen)Fazit 12.2.14:der I-Shares USD Treasury Bond 7-10 Years ETF (A0LGQB, Details im Beitrag vom 10.1.14), welcher bei Krisen nicht nur von Gewinnen bei langl. Staatsanleihen, sondern zumeist auch von Wechselkurs-Gewinnen des US-Dollar profitierte, wäre bei den diversen Aktienmarkt-Einbrüchen der verg. Jahren das beste Produkte gewesen um Verluste bei Aktien(fonds) wenigstens teilweise zu kompensieren. Die UBS-Rada-Zertifikate konnten nur in längeren Baisse-Phasen in 2008 von einer Short-Positionierung profitieren. Dies gilt erst recht für die Trendfolger und die Vola-Fonds, welche erst nach einigen Monaten Baisse merkbar zulegen konnten.


Längere Baisse-Phasen: bei den Radas kann man ja in etwa einschätzen, wann ein Short-Einstieg bevorsteht.

BeitragVerfasst: 16.03.2015 18:40
von Papstfan
Meine Meinung: nie war das Thema so aktuell heute. In Anbetracht der Entwicklung beim Dax in den letzten Wochen kommt mir immer wieder Alan Greenspans legendäre Warnung vor den irrationalen Übertreibungen in den Sinn

Re:

BeitragVerfasst: 20.03.2017 11:06
von drhc
Papstfan hat geschrieben:Meine Meinung: nie war das Thema so aktuell heute. In Anbetracht der Entwicklung beim Dax in den letzten Wochen kommt mir immer wieder Alan Greenspans legendäre Warnung vor den irrationalen Übertreibungen in den Sinn


2 Jahre später wirkt diese Aussage immer noch, resp. Immer wieder hoch aktuell

BeitragVerfasst: 16.08.2017 16:10
von The Ghost of Elvis
Nordkorea: mit Kriegsbeginn werden die Kurse fallen? :shock:

fundres.
zitat: "... Die Wertentwicklung war vor und nach Beginn einer militärischen Auseinandersetzung in der Vergangenheit im Durchschnitt positiv. In dieser historisch langfristigen Auswertung sind selbstverständlich Ereignisse mit sehr negativen Aktienrenditen bei Kriegsausbruch (z.B. Korea 1950) sowie Ereignisse mit sehr positiven Aktienmarktbewegungen (z.B. Libyen 1986) enthalten. Im Mittel ziehen Militäraktionen außerhalb des eigenen Territoriums die Aktienmärkte nicht nach unten – weder in den Monaten davor noch danach.

...

FAZIT: Aktien haben sich in den Monaten vor und nach Kriegsbeginn im Durchschnitt gut behauptet. Die Auswirkungen während der Kriegszeiten sind dagegen nicht ganz klar und hängen von zahlreichen Einflussfaktoren (z.B. regionaler Begrenzung, eigenes/fremdes Territorium, Inflation, Währungsreform) ab. Werterhalt durch Aktien in Kriegszeiten ist deshalb eher ein Münzwurf als eine Strategie.
..."

BeitragVerfasst: 16.05.2018 10:29
von schneller euro
aus einem Beitrag in diesem Thread aus 2012:
"... Ishares US-Treasury7-10 (A0LGQB) siehe auch Carmignac Patrimoine, größte Position war in den letzten Monaten: "T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 9.92%"

Die WKN ist nicht mehr gültig. Stattdessen gibt es jetzt den ISHARES $ TREASURY BOND 7-10YR UCITS ETF - USD DIS ETF (A0LGP4)
Ob dieser Fonds nun mittel- und langfristig als Teil einer Depotabsicherung in Frage kommt?

...

ein Beitrag im Mai 2018 von Robeco bei fundresearch:
"...Anleger sind auf die falschen 3 Prozent fokussiert, wenn sie glauben, die Rendite auf US-Staatsanleihen sei ein Anzeichen für fallende Aktienkurse ... Die Rendite auf 10-jährige US-Staatsanleihen (Treasuries) stieg im April zum ersten Mal seit Anfang 2014 wieder auf über 3 Prozent, was nach Meinung vieler ein Ende der Aktienmarkt-Rally signalisieren könnte. Dem liegt die Vorstellung zugrunde, dass dieses Renditeniveau Anleger veranlassen wird, riskantere Aktien abzustoßen und statt dessen die höheren und äußerst sicheren Renditen auf Treasuries zu kassieren.
Doch die Anleger sollten ihren Blick besser auf den Abstand zwischen den Geldmarktzinsen und auf das Währungsrisiko zwischen den USA und Deutschland richten, das ebenfalls bei 3 Prozent liegt und eine bessere Orientierung zur tatsächlichen Höhe der risikoadjustierten Renditen gibt ...
Ist die 3-Prozent-Marke wirklich so wichtig, wie manche behaupten? Wenn wir uns auf eine rückblickende Einschätzung beschränken, lautet die Antwort anscheinend überwiegend ‚nein’. Seit 1990 lag die Rendite auf Treasuries nur vier Mal über der 3-Prozent-Marke, und die Aktienkurse stiegen in den beiden folgenden Monaten im Durchschnitt jedes Mal um 6 Prozent.” ...
In den USA hat die Notenbank die Geldmarktzinsen kontinuierlich in die Höhe geschraubt, während die EZB mit ihrem Anleihekaufprogramm die kurzfristigen Renditen in der Eurozone in den negativen Bereich gedrückt und damit den Zinsabstand de facto auf seinen höchsten Stand seit dreißig Jahren getrieben hat. Für Anleger in Europa haben sich die Kosten einer Absicherung von Währungsrisiken dadurch auf Jahressicht auf ca. 3 Prozent erhöht.”

„Deshalb bringt der Kauf von Treasuries bei gleichzeitiger Absicherung des Währungsrisikos eine anfängliche Rendite von 0 Prozent ein. Angesichts der flachen US-Zinsstrukturkurve ist das zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein besonders interessantes Geschäft. Bei US-Anlegern ist das Gegenteil der Fall: Eine Kurssicherung gegenüber europäischen Währungen bringt derzeit auf Jahressicht eine Prämie von 3 Prozent ein. Der Kauf von Bundesanleihen (oder besser noch italienischen Staatsanleihen) mit entsprechender Kurssicherung bietet eine anfängliche Rendite von 3,6 Prozent und eine wesentlich steilere Zinsstrukturkurve.”

„Insgesamt haben wir den Eindruck, dass der Fokus am Rentenmarkt zurzeit auf die falschen 3 Prozent gerichtet ist; denn nicht die dreiprozentige Rendite auf Treasuries sollte die Schlagzeilen beherrschen, sondern die Absicherungskosten bzw. -prämien in gleicher Höhe, da sich diese an den Finanzmärkten allmählich ernsthaft bemerkbar machen.”..."

Re: Depotabsich. mit Gold, Rohstoffonds, Ölzertifikaten ?

BeitragVerfasst: 17.05.2018 09:41
von Fondsfan
Nach den jüngsten Meldungen aus Italien -Forderung nach einem Schuldenerlass von
250 Milliarden Euro durch die EZB- dürfte es bald völlig neue Überlegungen im
Bereich der Renten geben.

Re:

BeitragVerfasst: 28.05.2018 09:57
von schneller euro
aus einem Beitrag in diesem Thread aus 2012: "... Ishares US-Treasury7-10 (A0LGQB) siehe auch Carmignac Patrimoine, größte Position war in den letzten Monaten: "T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 9.92%"

lt. aktuellem Factsheet sind auch 3 der 4 größten Pos. im DJE Zins&Divi (A1C7Y8) US-Treasuries.

...

Ein Artikel von Jens Kummer (Mars Asset Man.) bei fundresearch:
"...Krisen sind KEIN seltenes Phänomen ... Deutsche Aktien verloren im Durchschnitt alle 5 Jahre deutlich an Wert ... Die wissenschaftliche Forschung untersucht seit mehr als 30 Jahren die Beziehung zwischen Aktienkursen und Nachrichten ... Die meisten Studien konnten kein starkes Verhältnis zwischen Aktienrenditen und neuen Informationen nachweisen. Kursverluste treten somit auch auf, wenn KEINE neuen fundamentalen Informationen vorliegen....
Während in den 70er Jahren gerade einmal 3 Tage mit Verlusten von mehr als 3% auftraten, stieg die Anzahl in den 80er und 90er Jahren auf 17 bzw. 38 Tage. Fast 100 Tage mit heftigen Kursrückschlägen verbuchte das letzte Jahrzehnt von 2000 bis 2010. Seit 2010 traten bisher 33 Tagesverluste von mehr als 3% auf. Der letzte kleine Kursrutsch von mehr als 3% auf Basis der Schlusskurse war 2016.
FAZIT: Finanzmärkte haben die Eigenschaft, in Richtung einer Instabilität zu reifen. Wenn ein kritischer Zustand erreicht wird, kann ein kleiner Auslöser eine Krise herbeiführen. Dies ist kein seltenes Phänomen. Anleger sollten deshalb den Anlagemix in ruhigen Zeiten an der persönlichen Verlusttoleranz ausrichten, um beim nächsten Kurseinbruch nicht überrascht zu werden..."