Carmignac

Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

Moderatoren: oegeat, The Ghost of Elvis

Beitragvon drhc » 26.04.2011 14:39

Rose Ouahba ist nicht mehr Fondsmanagerin des Carmignac Securite, verwaltet aber noch den Anleihen-Part des Patrimoine.
Versch. Kommentatoren sind der Meinung daß es beim Patr. kein Volumenproblem gäbe, da die Perf. der Vergangenheit in aller erster Linie durch das gute Timing von Ed.Carmignac zustande kam und nicht durch Stockpicking. Daher wäre es nicht so wichtig, dass beim Patr. nicht mehr in Mid - und Small--Caps investiert werden könne.
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Beitragvon oegeat » 26.04.2011 15:41

da die Perf. der Vergangenheit in aller erster Linie durch das gute Timing von Ed.Carmignac zustande kam

wenn dem so ist sollten wir dem mehr aufmerksamkein schenken !

so wer hat zeit und lust sich anzuschuan was die treiben ?
die wichtigsten 30 Aktien man gekaufft reduziert wird
welches Segment usw ..das müsste man nun erarbeiten ... :roll:
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon drhc » 26.04.2011 19:52

oegeat hat geschrieben:da die Perf. der Vergangenheit in aller erster Linie durch das gute Timing von Ed.Carmignac zustande kam

wenn dem so ist sollten wir dem mehr aufmerksamkein schenken !

so wer hat zeit und lust sich anzuschuan was die treiben ?
die wichtigsten 30 Aktien man gekaufft reduziert wird
welches Segment usw ..das müsste man nun erarbeiten ... :roll:


Monats - und Quartals-Berichte findet man hier:
http://www.carmignac.de/de/die-fondspalette.htm
Links oben unter Aktuelles sind Kommentare
Unter http://www.carmignac.at/de/index.htm
erhalten prof. Anleger auch Wochen-Reports
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Beitragvon schneller euro » 27.04.2011 08:45

Die Top-Ten-Pos. im Carmignac Inv. zum 31.3.11:
ANADARKO PETROLEUM Energie USA 3.95%
APPLE INC IT USA 2.83%
GOLDCORP INC Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe Kanada 2.82%
CHINA CONSTRUCTION BANK Finanzwesen China 2.81%
SCHLUMBERGER Energie USA 2.77%
KINROSS GOLD CORP Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe Kanada 2.54%
FREEPORT MCMORAN COP. & GOLD Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe USA 2.54%
FIRST SOLAR INC Industrie USA 2.44%
CIE FINANCIERE RICHEMONT Gebrauchsgüter Schweiz 2.29%
NEWMONT MINING Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe USA 2.23%

Und aus dem Kommentar vom gleichen Datum:
"...In Europa stabilisierte sich die Lage dank der Einigung über den
EU-Stabilitätsfonds. Diese für den Euro erfreulicheren Aussichten und die von der EZB angekündigte Zinserhöhung veranlassten uns zur vollständigen Absicherung unserer USD -Exposure, die somit einen
Performancebeitrag von +0,10% leistete. Als produktiv erwies sich auch unsere Indexposition von 2% auf einen Rückgang des europäischen Bankensektors (+0,19%) ..."
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 27.04.2011 10:39

Diskussion Ede Carmignac mit Kaldermorgen bei
[url=http://www.portfolio-international.de/index.php?id=nachrichten-details&no_cache=1&tx_ttnews[pS]=1301558100&tx_ttnews[tt_news]=19828&tx_ttnews[backPid]=1961&cHash=e158e19cf4]portfolio int.[/url]
.....Carmignac und DWS im Konjunkturpessimismus vereint ....An der Gewichtung der Schwellenländer scheiden sich die Geister bei den beiden Asset-Allocation-Experten.......Aufgrund dieser Einschätzung sind die globalen Aktienfonds von Carmignac Gestion unverändert hoch in Schwellenländern investiert. Im globalen Aktienflaggschiff Carmignac Investissement sind es aktuell 34 Prozent. Auch die Rohstoff-Story, die Carmignac bereits seit Jahren als Standbein seiner Investment-Strategie sieht, sei intakt. Infolge seiner pessimistischen Sicht für die Industrieländer machen europäische Aktien nur zehn bis zwölf Prozent des Fondsvolumens aus. Die USA sind dagegen mit hohen 43 Prozent gewichtet.................Die Ausrichtung der DWS-Aktienportfolios unterscheidet sich heute markant von denen Carmignacs. Im Gegensatz zu Carmignac hat Kaldemorgen Schwellenländer in nur sehr homöopatischen Dosen in seinen Fonds gewichtet. Nur fünf Prozent der Fondsgelder seiner Produkte seien in den Schwellenländern investiert.......Zudem hält Kaldemorgen nach wie vor an einer großen Japan-Wette fest.....
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Beitragvon k9 » 27.04.2011 10:53

The Ghost of Elvis hat geschrieben:.......Zudem hält Kaldemorgen nach wie vor an einer großen Japan-Wette fest.....


Sowohl Vermögensbildungsfonds I als auch A haben fast ständig relativ hohe
Positionen japanischer Titel - und das seit vielen Jahren.
Ich glaube daher, dass dies weniger mit einer aktuellen Einschätzung als vielmehr
mit einer generellen positiven Haltung gegenüber japanischen Titeln bei der
DWS zu tun hat. Auch wenn sich das etwas idiotisch anhört.

Gruß k-9
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Beitragvon Nebulak2810 » 29.04.2011 10:30

zur allgemeinen Information

Carmignac: „Europa ist ein Minenfeld“
29.04.2011 Quelle: FONDS professionell


Carmignac Gestion gilt seit langem als Star der europäischen Fondsbranche. Seit nunmehr neun Monaten läuft es allerdings nicht mehr nach Plan für die Franzosen. Gerade die beiden Vorzeigefonds Patrimoine und Investissement mussten in diesem Zeitraum Verluste gegenüber den Vergleichsindizes melden. Carmignac-Sprecher Didier Saint-Georges begründet die Underperformance mit der Haltung der Fondsmanager zu Europa und den Schwellenländern.



Carmignac hält die Probleme in Europa rund um die Staatsschulden weiterhin für schwerwiegender als die derzeitigen Inflationssorgen der Schwellenländer. „Europa ist ein Minenfeld“, so der Unternehmenssprecher gegenüber der Finanzagentur Citywire. Als Manager müsse man sich die Frage stellen, ob man dauerhaft durch diese Probleme navigieren wird können. Demnach nehme die Fondsgesellschaft eine kurzzeitig schlechte Performance in Kauf, um ihre Produkte nicht hohem Risiko auszusetzen.


Die Märkte reagierten allerdings kontrovers: Die Schuldenkrise wurde verharmlost und die Entwicklung der Schwellenländer in Folge der restriktiven Geldpolitk nahm ab.

In den letzten neun Monaten verlor der Patrimoine Fonds 3,7 Prozent, der Benchmark-Index stieg währenddessen um 2,1 Prozent. Über die gleiche Zeitspanne meldet der Investissement Fonds einen Zuwachs von 2,6 Prozent, liegt jedoch deutlich hinter dem Vergleichswert von 12,4 Prozent.



Laut Saint-Georges ist die Spitze der Inflation in den Schwellenländern erreicht. Ab dem zweiten Quartal soll sich diese bereits verlangsamen. Carmignac Gestion will aus diesem Grund seiner Linie treu bleiben. Die einzige Abweichung von der bisherigen Strategie findet sich in einem höheren Währungs-Exposure zugunsten des Euro. (dw)
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 20.05.2011 13:53

Gelesen :shock: bei EURAMS: ....Carmignac InvestissementLatitude (€uro-FondsNote 1), sozusagen der offensive Bruder desberühmten Carmignac Patrimoine . Auch sein Fünfjahreszuwachs ist jenseits der 30 Prozent,
doch derzeit leistet sich der Fonds eine ausgedehnte Schwächephase.
Die liegt darin begründet, dass Edouard Carmignac aktuell stark auf Schwellenländeraktien setzt ....

CoDi findet das Teil mit Wkn A0ETJE. Im Chart ähnlicher dem Investi. als dem Patrim.
Onvista und Ebase kennen Ihn nicht.
hmh ?!? :?:
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon Papstfan » 14.06.2011 09:04

...setzte ein beispielloser Anleger-Run auf den Patrimoine ein, der mit rund 26 Milliarden Euro heute der groesste Mischfonds am europ. Markt ist.
.... Allerdings musste der Carmignac Patrimoine wegen einer längeren Performance-Schwäche zuletzt Nettomittelabfl. von rund 400 Millionen Euro hinnehmen.....
mehr bei
[url=http://www.portfolio-international.de/index.php?id=home-international-details&no_cache=1&tx_ttnews[pS]=1307515529&tx_ttnews[tt_news]=20734&tx_ttnews[backPid]=1961&cHash=80a1e8440a]portfolio int.[/url]
wo auch der "DWS Concept Kaldemorgen", der am 7. Juni aufgelegt wurde, beschrieben wird. Laut DWS ein Mischfonds, wird aber weitgehend die typische Aktienstrategie Kaldemorgens umsetzt.
M. E. eher ein typischer Marketing-Gag der DWS und nicht weiter erwaehnenswert. Kaldermorgen fiel in den letzten Jahren viel mehr durch Interviews als durch gute Ergebn. seiner Fonds auf
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Beitragvon k9 » 14.06.2011 11:03

Papstfan hat geschrieben:.....
M. E. eher ein typischer Marketing-Gag der DWS und nicht weiter erwaehnenswert. Kaldermorgen fiel in den letzten Jahren viel mehr durch Interviews als durch gute Ergebn. seiner Fonds auf


Sehe ich auch so. Die Glanzzeiten eines VermBildFonds I sind längst
Geschichte. Der Fonds hat 1-2 Jahre gute Ergebnisse geliefert, von denen
er noch einige Jahre rankingmäßig profitieren konnte.

Mehr fällt mir zu Kaldemoregn nicht ein.

Gruß k-9
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Beitragvon lloyd bankfein » 25.07.2011 19:12

In den letzten Wochen haben die Carmignac´s wieder Boden gut gemacht in Ihren Peergroups. Sobald es mit den Emerging M. aufwärts geht, profitieren auch die C.-Fonds
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Beitragvon trutz » 02.08.2011 14:18

Die Aufholjagd geht weiter. Heute legten parteimoine und investissement stark gegen den Markttrend zu.
Es liegt aber nicht an den Positionen in den Emerging Markets sondern an den hohen Shortpositionen ca. 24 % des Fondsvolumens (short auf Eurostoxx, Eurostoxx Banks, und S&P 500).
Hut ab vor dem Altmeister er setzt seine Einstellung zu den Märkten konsequent um ohne an einer Benchmark zu kleben. In diesen Tagen mal wieder mehr Hedgefonds als klassischer Mischfonds.
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Beitragvon MarkyMark » 03.08.2011 05:28

Hallo trutz,

woher hast du die Infos über die short-Positionen ?

Gruß,
Markus
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Beitragvon tibesti » 03.08.2011 08:13

MarkyMark hat geschrieben:Hallo trutz,

woher hast du die Infos über die short-Positionen ?

Gruß,
Markus



das steht in den Wochenberichten.
24,23% short auf S&P 500, Eurostoxx50, Kospi, DJ Stoxx Banks.

Guckst du hier:
Dateianhänge
CI_Weekly _32_2011.pdf
(86.67 KiB) 208-mal heruntergeladen
CP_Weekly _32_2011.pdf
(109.02 KiB) 207-mal heruntergeladen
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Beitragvon MarkyMark » 03.08.2011 16:50

Danke, woher stammen die Informationen ?

Auf http://www.carmignac.de habe ich den Wochenbericht nicht gefunden.

Gruß,
Markus
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Beitragvon schneller euro » 04.08.2011 08:55

MarkyMark hat geschrieben:Danke, woher stammen die Informationen ?

Auf http://www.carmignac.de habe ich den Wochenbericht nicht gefunden.

Gruß,
Markus



Bei: http://extranet.carmignac.com/Extranet/
kann man sich registrieren und danach dann die Wochenberichte einsehen.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 27.10.2011 09:35

bei extranet hab ich gerade nur eine Fehlermeldung gekommen.
Abgesehen davon daß dort oft das Einloggen nicht funzt.

Patriomoine Ende Sept 2011:
Bruttoaktienquote : 36.14% |Nettoaktienquote : 0.22%
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Beitragvon k9 » 27.10.2011 09:49

The Ghost of Elvis hat geschrieben:bei extranet hab ich gerade nur eine Fehlermeldung gekommen.
Abgesehen davon daß dort oft das Einloggen nicht funzt.

Patriomoine Ende Sept 2011:
Bruttoaktienquote : 36.14% |Nettoaktienquote : 0.22%


... womit er (kurzfristig) mal wieder falsch liegen dürfte.

Gruß k-9
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Zinsänderungs- und USD-Risiken im Patrimoine?

Beitragvon thallo » 10.11.2011 20:14

Dieser Mischfonds enthält zu über 10% eine amerikanische Staatsanleihe mit 10 Jahren Rest-Laufzeit.

T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 10.21%


Der Fonds hatte am 30.9.2011 ein Volumen von 20,5 Mrd EUR, da sind also 2 Mrd EUR mit dieser US-Anleihe gebunden.

Bei Zinserhöhung würde der Kurswert der Anleihe stark sinken. Ferner darf der USD nicht schwach gehen. Ist sich da die Rentenmanagerin von Carmignac so sicher?

Wie schätzen andere Foristen diese Situation ein?
Mfg thallo
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Re: Zinsänderungs- und USD-Risiken im Patrimoine?

Beitragvon slt63 » 10.11.2011 21:37

thallo hat geschrieben:Dieser Mischfonds enthält zu über 10% eine amerikanische Staatsanleihe mit 10 Jahren Rest-Laufzeit.

T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 10.21%


Der Fonds hatte am 30.9.2011 ein Volumen von 20,5 Mrd EUR, da sind also 2 Mrd EUR mit dieser US-Anleihe gebunden.

Bei Zinserhöhung würde der Kurswert der Anleihe stark sinken. Ferner darf der USD nicht schwach gehen. Ist sich da die Rentenmanagerin von Carmignac so sicher?

Wie schätzen andere Foristen diese Situation ein?


Ich glaube die wissen genau, was sie tun.
Das muß nicht immer heissen, daß Sie richtig liegen, aber Bauchweh hab ich bei denen bislang nicht.

Was willst Du machen? Jede Position überwachen und/oder in Frage stellen? Wo soll das dann hinführen?
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Re: Zinsänderungs- und USD-Risiken im Patrimoine?

Beitragvon schneller euro » 11.11.2011 08:17

thallo hat geschrieben:Dieser Mischfonds enthält zu über 10% eine amerikanische Staatsanleihe mit 10 Jahren Rest-Laufzeit.
T-BOND 3.125% 15/05/2021 USA AA+ 10.21%
Der Fonds hatte am 30.9.2011 ein Volumen von 20,5 Mrd EUR, da sind also 2 Mrd EUR mit dieser US-Anleihe gebunden.
Bei Zinserhöhung würde der Kurswert der Anleihe stark sinken. Ferner darf der USD nicht schwach gehen. Ist sich da die Rentenmanagerin von Carmignac so sicher?


Andere sichern Ihren Fonds mit Futures, Short-Etf´s u.a. gegen einen Crash ab, er bevorzugt offenbar diese Variante.
-> T.I.-Thread:Depotabsicherung mit ... US-Dollar, T-Bonds usw.
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Beitragvon Papstfan » 27.12.2011 11:41

Carmingac Invest. Latitude (Wkn A0Etje, Isin FR0010147603)
keine Vertriebszulassung Dt., in 2008 besser als der Carmignac Invest. (A0DP5w), in 2009 schlechter. Seitdem praktisch identische Wertentwicklung.
Es sieht nicht so aus als ob man sich mit diesem Fonds gesondert beschaeftigen muesste? Oder?
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Re: Zinsänderungs- und USD-Risiken im Patrimoine?

Beitragvon k9 » 04.01.2012 08:11

slt63 hat geschrieben:
thallo hat geschrieben:.......

Ich glaube die wissen genau, was sie tun.
Das muß nicht immer heissen, daß Sie richtig liegen, aber Bauchweh hab ich bei denen bislang nicht.

Was willst Du machen? Jede Position überwachen und/oder in Frage stellen? Wo soll das dann hinführen?


Ja, es ist schon erstaunlich, mit welcher Sicherheit der Alte das Dickschiff
Patrimoine durch die jüngsten Turbulenzen geführt hat.

Nach wiederholten Zweifeln jetzt wieder mehr als überzeugt .....

.... k-9
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 24.01.2012 10:46

In einem Faz-Artikel gelesen (Aussagen von Frédéric Leroux) :
"Wir entfernen uns vom Schlimmsten.“
„....Die Verbesserung der Liquidität verbessert die Einstellung der Anleger gegenüber Aktien. Das kann kurz- und mittelfristig bei den Bewertungen zu einer Aufholbewegung führen
...Mit Mario Draghi steht jedoch ein pragmatischerer Geldpolitiker an der EZB-Spitze als sein Vorgänger Jean-Claude Trichet. Es sei daher ein massiver Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB zu erwarten."
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 22.02.2012 13:16

Frederic Leroux im neune FondsXpress:
.....Was waren die Gründe für die schwächerer Entwicklung.
Falsche Entscheidungen, oder ist die Größe der Fonds doch eine Bürde?
Leroux: Nein, mit dem Volumen hat dies nichts zu tun. :!:
Unser wichtigstes Ziel in turbulenten Zeiten ist der Kapitalerhalt.
Daher mögen wir von Zeit zu Zeit auch mal zu vorsichtig sein.
Wir können innerhalb von zwei bis drei Tagen den Fonds absichern
beziehungsweise die gewünschte Aktienquote herbeiführen. Beim
Carmignac Patrimoine haben wir etwa Anfang Januar die Quote von
nahezu null auf 45 Prozent in nur einigen Tagen erhöht. Und auch
im August 2011 hat der Carmignac Investissement durch unsere
schnelle Reaktion nur ein Prozent verloren und nicht 20 wie der
Markt. Unsere schwächere Performance lag einzig und allein an unseren
Annahmen. Zum Beispiel sind wir nach einem sehr guten dritten
Quartal aufgrund unserer vorsichtigen Einschätzung zu bearisch
in das vierte Quartal gestartet. Das hat eine Menge Performance gekostet,
da wir in den entwickelten Märkten untergewichtet waren.
........Die Positionierung hat uns einfach
das Jahr verhagelt. Man muss ja trotz der Kritik sagen, dass es
keine Katastrophe war. Der Carmignac Investissement war leicht
schlechter als der Markt, und der Carmignac Patrimoine hatte nur
ein Minus von 0,8 Prozent. Unser Ziel, das Kapital zu erhalten, haben
wir also nur knapp verfehlt.
?: So weit der Blick in den Rückspiegel. Was bringt uns die Zukunft —
was erwarten Sie für 2012?
Leroux: Kurzfristig sind wir durchaus optimistisch. Im Carmignac Investissement sind wir zu 100 Prozent in Aktien investiert, Carmignac Patrimoine haben wir die maximale Aktienquote von 50 Prozent fast ausgeschöpft.....

na also: eine falsche Posi. kann jeder mal haben. Hauptsache es liegt nicht am Volumen :roll:
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon k9 » 27.02.2012 16:20

Tja, bei dem Volumen finde ich die Performance
immer noch beachtlich.

Gruß k-9
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Beitragvon tibesti » 05.03.2012 20:14

Wären wir optimistisch, würden unsere Portfolios anders aussehen“

Ein Interview mit Didier Saint-Georges, Mitglied des Investment-Komitees bei Carmignac Gestion.


Herr Saint-Georges, bereits seit langer Zeit vertritt Carmignac Gestion eine konjunkturpessimistische Sicht der Dinge, zumindest, was die Industrienationen anbelangt. Emerging Markets sind seit langem Ihr Steckenpferd. Seit Ende Dezember hat die Europäische Zentralbank die so genannte Bazooka ausgepackt und in zwei Schritten die europäischen Banken massiv mit Liquidität gestützt. Die Aktienkurse haussieren. Hat das alles Ihre Sicht der Dinge verändert?
Nicht in dem Sinne, dass wir jetzt zu Konjunkturoptimisten geworden wären. Die Intervention der EZB hat die Liquiditätsversorgung des Bankensystems bis Ende 2014 sichergestellt. Das ist sehr beruhigend und hat auch viele Marktteilnehmer zu einer Neubewertung des Aktienmarkts bewegt. Aber wo stehen wir aus fundamentaler Sicht heute? Ich bin der Meinung, dass man nicht die ökonomischen Realitäten ignorieren kann. Es gibt nach wie vor viele Fragezeichen, die sich nicht durch die EZB-Liquiditätsversorgung auflösen werden. Im Kern geht es um die Europäische Schuldenkrise. Die Länder Südeuropas brauchen hohe Wachstumsraten, um ihre Haushalte zu sanieren. Das sehen wir nicht. Im Gegenteil: Die Defizitsituation wird sich in den südeuropäischen Ländern 2012 eher noch verschärfen.

Wie richten Sie ihre Portfolios angesichts dieses Widerspruchs aus: konjunkturelle Unsicherheit hüben, üppige Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken drüben?

Wegen der expansiven Geldpolitik nehmen wir seit den ersten Januartagen deutlich mehr Risiko in unseren Fonds als noch im Dezember. Wobei ich dazu sagen muss, dass für uns nicht nur das Umsteuern der EZB entscheidend war, denn das hat nicht alleine für Klarheit gesorgt. Erst als die US-Notenbank ankündigte, die Zinsen bis Ende 2014 niedrig zu halten und auch die Zentralbanken Großbritanniens und Japans starke expansive Signale gesetzt hatten, waren wir überzeugt, dass die Folgen der Notenbanken für den europäischen Bankensektor sehr positiv und auch wirksam sein werden.

Wie haben Sie darauf reagiert? Sie haben ja im vergangenen Jahr wiederholt auf die defensive Ausrichtung Ihrer Fonds verwiesen.

Auch wenn wir das Risiko erhöht haben, gilt die defensive Grundausrichtung unserer Fonds im Prinzip nach wie vor. Ja, wir fahren beim Carmignac Investissement heute eine Aktienquote von 100%. Allerdings sichern wir uns gegen eine mögliche Verschärfung der Eurokrise dadurch ab, dass wir den US-Dollar übergewichten und auf der Aktienseite rund 13% der Fondsgelder in Goldminen investiert haben. Innerhalb der Emerging Markets setzen wir auf nichtzyklische Konsumaktien. Unsere Portfolios würden anders aussehen, wenn wir ein optimistisches Konjunkturszenario hätten.

Wenn Sie hervorheben, im Prinzip nach wie vor defensiv aufgestellt zu sein, dann kann die Bilanz Ihrer Flaggschiff-Fonds im Herbst 2011 Sie nicht zufrieden stellen. Von August bis Dezember haben sich Fonds wie der Carmignac Investissements und Carmignac Patrimoine nicht so gut im Vergleich zur Konkurrenz geschlagen. Woran lag das?

Der hohe Anteil an Emerging-Markets-Aktien und Rohstoffen hat der Performance im Herbst 2011 nicht geholfen. Europa-Aktien, die wir untergewichten, sind besser gelaufen als Schwellenländer, unserem Schwerpunkt auf der Aktienseite.

Die Schnelllebigkeit der Trends an den Märkten wirft regelmäßig die Frage nach den Konsequenzen für Vermögensverwalter auf. Der Aktienfonds Carmignac Investissement ist in der Zeit der Finanzkrise 2008 und 2009 sehr gut gelaufen, danach war er nicht herausragend. Was haben Sie daraus gelernt: stärker taktisch agieren, oder an den langfristigen Überzeugungen festhalten?

Da sind wir sehr klar der Meinung, dass der Erfolg eines Fondsmanagers davon abhängt, bei seiner Linie zu bleiben. Die Tail Risks, also die Gefahr abrupter Kursstürze, sind in den vergangenen Jahren beständig größer geworden. Trading-Modelle sind deshalb absolut nicht gerechtfertigt. Weniger Taktik ist mehr. Sie führen das vergangene Jahr an. Tatsächlich sind viele unserer Fonds von Januar bis Juli 2011 nicht gut gelaufen. Aber wenn wir die Risiken für unangemessen hoch ansehen, dann setzen wir auf Sicherheit, auch auf die Gefahr, dass wir kurzzeitig hinter dem Markt liegen. Das war übrigens auch der Grund, warum wir an der kurzzeitigen Markterholung im Oktober 2011 nicht teilgenommen haben. Wir waren der Meinung, dass es war nur eine technische Reaktion war, ohne fundamentale Grundlage. Im Dezember hat dann mit der Liquiditätsflut der Zentralbanken unsere mittelfristige Einschätzung geändert, und wir haben den Anteil der Risiko-Assets erhöht. So werden wir auch künftig vorgehen. Es bringt nichts, von Monat zu Monat zu denken und zu versuchen, den Markt zu timen; auch wenn uns die Märkte immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen werden.

Diese Aussage verwundert, schließlich sind Sie für Ihr aggressives Hedging bekannt. Wenn Sie Risiken sehen, dann sichern Sie doch ihre Portfolios sehr kurzfristig ab.

Sie müssen unterscheiden zwischen taktischem Trading, was wir nicht machen, und dem Ausnutzen der Möglichkeiten, die unsere Fonds haben, was wir sehr wohl tun. Im Carmignac Investissement können wir die Aktienquote auf 60% herunterfahren. Auch beim Carmignac Patrimoine kann die Aktienquote von null bis 50% schwanken. Diese Flexibilität nutzen wir. Andere Fondsmanager mögen ihre Möglichkeiten nicht so ausnutzen. Insofern würde ich unser vorgehen nicht aggressiv, sondern flexible bezeichnen.

Heute haben an den Märkten die Bullen die Oberhand, weil die Wirkung der expansiven monetären Politik der Notenbanken als dominante Größe gesehen wird. Wie lange wird die Cashflut die Oberhand behalten gegenüber der gedämpften konjunkturellen Aussicht für die Weltwirtschaft?

Sie sprechen den Wendepunkt an den Märkten ab, der dann kommen wird, wenn die Marktteilnehmer merken, dass die Schuldenproblematik in Europa zu groß ist und die bisherigen Rettungsschritte nicht ausreichen. Ich wünschte, ich hätte darauf eine Antwort. Wir wissen nicht, wann das passieren wird, aber wir sind vorbereitet. Nicht in dem Sinn, dass wir so lange außergewöhnliche Risiken nehmen würden, bis die Märkte kippen und wir dann dramatisch umsteuern würden. Nein, unsere Portfolios sind auch heute gegen die Tail Risks gewappnet.

Derweil ist ein Durchmarsch der Märkte denkbar ...

Absolut. Aktien profitieren stärker von der Cashflut als die Realwirtschaft. Das überschüssige Geld gelangt nicht in den Wirtschaftskreislauf. Und irgendwann haben wir eine Blase.

Sehen Sie dafür heute Anzeichen?

Nein, von spekulativen Blasen zu sprechen, ist noch zu früh. Die Bewertungen sehen nach wie vor gut aus. Wann wir in eine Überbewertungsphase eintreten, hängt davon ab, wie schnell sich die Realwirtschaft verschlechtert. Unsere Fondsmanager und Analysten hören sehr genau zu, was die Firmenvertreter ihnen sagen und wie sich die Makroindikatoren entwickeln. Ich bin sicher, dass wir gut abschätzen können, wann die Divergenz zwischen der Aktienmarktentwicklung und der Situation der Realwirtschaft zu groß wird.
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Beitragvon schneller euro » 18.04.2012 16:05

Chartvergleich 1 Jahr:Carmignac Patrimoine (A0DPW0) und Carmignac Emerging Patrimoine (A1H7X0, Auflage 30.3.11) mit Carmignac Inv. (A0DP5W)

Chart 5 Jahre:Carmignac Investissement mit GD200+GD170
Zuletzt geändert von schneller euro am 25.06.2012 08:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon drhc » 25.05.2012 16:00

schneller euro hat geschrieben:Chartvergleich 1 Jahr:Carmignac Patrimoine (A0DPW0) und Carmignac Emerging Patrimoine (A1H7X0, Auflage 30.3.11)


Der Carmignac Patrimoine erreichte gestern ein neues All-Time-High und konnte endlich die alten Hochs aus Juni 2010 und Sept. 2011 überwinden.
Eine beachtliche Leistung des Fondsmanagements in dieser schwierigen Börsenfase.
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Beitragvon slt63 » 31.05.2012 13:47

Alles in allem kann man da nicht viel meckern. ATH 5570,01

Coole Socke :wink:
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Beitragvon trutz » 31.05.2012 14:26

slt63 hat geschrieben: ATH 5570,01


Ja, Glückwunsch an den Altmeister. Schön zu sehen wie sich Erfahrung in schweren Börsenzeiten durchsetzt.
Neben 2008, 2011 hat er die Aktien im Fonds wieder rechtzeitig gehedged.
Einer der Fonds bei dem ich mich noch nie von Anteilen getrennt habe und zudem sind bei mir noch alle Abgeltungssteuer befreit und werden dies auch hoffentlich noch lange bleiben :wink: .
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Beitragvon Kato » 31.05.2012 15:58

hatte den Patri lange, bei ca. 5400 verk. , hatte das vertrauen verloren, zu unrecht wie sich jetzt zeigt, die altmeister, Carmignac und pesarini zeigen zZ was möglich ist

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Beitragvon trutz » 03.06.2012 15:20

Ein Bericht vom 06.05.2012 aus der Welt am Sonntag.

Könnte mir gut vorstellen, dass er mit diesem Ausblick wieder mal richtig liegt.


http://www.welt.de/print/wams/finanzen/ ... erkel.html

Ich vertraue auf den Markt und Merkel

... "Es fällt auseinander, was nicht zusammengehört, sagen einige. Was glauben Sie: Wird die Euro-Zone in zehn Jahren so aussehen wie heute?

Nein. Wir werden dann eine Kern-Euro-Zone haben mit einigen Satelliten, die über Handels- oder Währungsvereinbarungen daran angeschlossen sind. Wer zum Kern gehören wird, kann ich nicht sagen, aber diese Länder werden wesentlich enger zusammenarbeiten als heute. Der Weg dorthin wird steinig, aber in zehn Jahren werden wir sagen, dass er sich gelohnt hat.

Sie glauben also an ein Europa, das den Karren aus dem Dreck ziehen kann. Ab wann würden Sie dann sagen, okay, jetzt kaufe ich wieder italienische oder spanische Anleihen?

Dafür müssen zwei Dinge erfüllt sein. Zum einen müssen in den Ländern Regierungen an der Macht sein, die eine verantwortungsvolle Politik machen. Zum anderen muss es ein Sicherheitsnetz von der Europäischen Zentralbank geben. Sie muss bereitstehen, um im Notfall einzugreifen und Staatsanleihen aufzukaufen, sofern die Politik dieser Regierungen reformorientiert ist.

Damit dürften Sie weitgehend auf einer Linie mit den meisten Investoren liegen. Sie stellen sich aber auch gern mal gegen die Marktmeinung.

Der Markt sieht die US-Wirtschaft auf dem Erholungspfad, und als Folge sind die Bewertungen für US-Aktien schon recht hoch. In Europa hingegen leiden viele gute Firmen unter der Tatsache, dass sie als Teil der Euro-Zone gesehen werden. Sollte dagegen der Euro demnächst an Wert verlieren - und aktuell ist er überbewertet -, dann würden gerade diese exportorientierten Firmen profitieren. China wiederum sehe ich deutlich weniger pessimistisch als der Konsens. Die Regierung wird alles tun, um eine weitere Abkühlung zu verhindern."...
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Beitragvon slt63 » 14.06.2012 08:48

Neue (ausschüttende!) Anteilsklassen bei Carmignac

Carmignac Info
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Beitragvon trutz » 15.06.2012 00:09

Top-Investor stößt Bundesanleihen ab

Bislang hat die Euro-Krise Deutschland sinkende Zinsen beschert. Doch das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit der Bundesrepublik bekommt Risse: Die französische Fondsgesellschaft Carmignac verbannt deutsche Staatsanleihen aus ihrem Portfolio.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anle ... 50454.html
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Beitragvon k9 » 15.06.2012 04:40

slt63 hat geschrieben:Neue (ausschüttende!) Anteilsklassen bei Carmignac

Carmignac Info


Und überall neue Auflagen in CHF, USD, GBP.

Hat er wieder mal die richtige Sicht für das was kommt und damit das
richtige Händchen ?

Was könnte das für die EUR-Pessimisten unter den Investoren bringen ?

Eigentlich nichts, weil die Fondswährung keine Rolle spielt.

Warum macht er es dann ?


Gruß k-9
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Beitragvon slt63 » 15.06.2012 07:31

KILLminusNEUN hat geschrieben:
....

Und überall neue Auflagen in CHF, USD, GBP.

...
Was könnte das für die EUR-Pessimisten unter den Investoren bringen ?

Eigentlich nichts, weil die Fondswährung keine Rolle spielt.

...

Gruß k-9


Das verstehe ich anders, denn: "Anteile, die auf eine andere Währung als den Euro lauten, werden systematisch gegen das Wechselkursrisiko abgesichert."
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Beitragvon k9 » 15.06.2012 09:32

slt63 hat geschrieben:
KILLminusNEUN hat geschrieben:
....

Und überall neue Auflagen in CHF, USD, GBP.

...
Was könnte das für die EUR-Pessimisten unter den Investoren bringen ?

Eigentlich nichts, weil die Fondswährung keine Rolle spielt.

...

Gruß k-9



Das verstehe ich anders, denn: "Anteile, die auf eine andere Währung als den Euro lauten, werden systematisch gegen das Wechselkursrisiko abgesichert."



Das soll heißen, man kann sich durch Kauf einer GBP- oder USD- oder
CHF-Tranche dagegen absichern, dass der EURO gegenüber diesen
Währungen an Wert verliert ?

Was macht das beim CHF für einen Sinn, wenn dieser per Untergrenze
an den EURO gekoppelt ist ? Es sei denn, Carmignac rechnet damit,
dass die SNB die Untergrenze nicht halten kann, worüber ja schon heftig
diskutiert wird.

Gruß k-9
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Beitragvon k9 » 28.06.2012 06:19

Auf der Carmignac-HP sind die neuen Tranchen nun "offiziell"
gelistet.

Gibt's Infos, ob die CHF-Tranche (FR0011269596) bereits irgendwo
handelbar ist ?


Recherche negativ heute bei ebase, FFB, comdirect und AVL-Fondsfinder.


Danke und Gruß
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Beitragvon slt63 » 12.07.2012 15:15

Wen es intereesiert:

"Carmignac views" vom 30. 06.12, leider nur in Englisch (trainiert aber die Sprachenkenttnisse ;-) )

Carmignac Views
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