Squeeze Out -> welches Anlageinstrument?

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Squeeze Out -> welches Anlageinstrument?

Beitragvon Papstfan » 06.02.2006 13:15

Ist der Basket oder der Fonds empfehlenswerter?

Squeeze Out Basket + Akrobat Europa
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Beitragvon schneller euro » 14.02.2006 13:50

Für eine langfristige Neuanlange würde ich immer noch den Akrobat Europa wählen. Trotz der 5% AA und weil der Basket in 2009 ausläuft. Für einen Anlagehorizont von 1-2 Jahren könnte man auf den Basket setzen, weil der AA-freie Akrobat Value keine echte Alternative darstellt.
Was mich beim Blick auf die Charts etwas verwundert:
Der "Europa" hat einen max. Drawdown von -3,5% und der Basket von -4,5% in 1,5 Jahren.
Die Top-Werte im Akrobat Europa (leider nur Factsheet-Daten zum 30.6.05) sind Grammer, Balaton, WET. Im Basket sind es u.a. Ergo, Anzag, Beru, DAB-Bank usw.
Angesichts der teilweise doch recht volatilen Einzelwerte sind die Drawdowns von Fonds und Basket doch verblüffend gering?!
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Beitragvon schneller euro » 02.03.2006 09:20

3 Monats Chartvergleich Akrobat Europa(schwarze Linie), Greiff Special Situations(grüne Linie) und Squeeze Out Basket(blaue Linie)

Fazit: der Basket hat zuletzt seinen Vorsprung ausgebaut und der neue Greiff-Fonds bisher weniger Volatilität gezeigt als der Akrobat.
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Beitragvon Malefiz » 02.03.2006 19:30

So ganz kann man die beiden aber nicht vergleichen:

Im Fond sind auch Nicht-Squeeze-Out Kanditaden dabei (z.B. EM.TV), das Zertifikat hat ausschließlich Squeeze-Outs.
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Akrobat Europa

Beitragvon schneller euro » 10.03.2006 08:45

Fondsstrategie:
Der Fokus liegt auf einem VALUE-Ansatz. Akrobat EUROPA kauft Unternehmensbeteiligungen mit einem Abschlag auf den inneren Wert. Die bevorzugten Titel weisen eine hohe Unternehmenssubstanz bei gleichzeitig niedrigem KGV auf. Als Beimischung werden niedrig bewertete Turn-Around-Kandidaten genutzt. Daneben bieten Spezialsituationen wie Übernahmen oder Squeeze-Outs immer wieder interessante Investitionschancen.

Topwerte per 30.6.05(!) (leider gibt es auch im akt. Factsheet keine neueren Informationen)
1. Grammer: 8,28%
2. Deutsche Balaton: 6,94%
3. Wet Automotive Systems: 6,05%
4. Walter: 5,38%
5. Tarkett: 4,80%
Topwerte per 30.06.2005
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Greiff „special situations“ Fund OP (A0F699)

Beitragvon schneller euro » 10.03.2006 08:51

Fondsstrategie:"
...So werden Wertpapiere gekauft, die sich kurz vor Eintritt oder im Stadium einer „special situation“ in Form von Übernahmen, Beherrschungsund
Gewinnabführungsverträgen (BuG) oder Squeeze Outs befinden. Gefiltert wird dabei mittels eines Scoring-Modells, mit dessen Hilfe der Substanz-, Ertrags- und strategische Wert des Unternehmens bewertet wird. Nicht
zu vernachlässigen sind die Mindestanforderungen an eine ausreichende Marktliquidität, da das Fondsmanagement oftmals im Kleinstwertesegment fündig wird..."

Top-Werte per 10.01.2006:
DE AXA Konzern 9,58%
AT Bank Austria 6,40%
DE Sto Vz. 6,33%
DE Creaton Vz. 5,86%
DE Keramag 5,76%
Zuletzt geändert von schneller euro am 10.03.2006 09:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Sal. Oppenheim Squeeze Out Basket (SAL2QZ)

Beitragvon schneller euro » 10.03.2006 08:59

Strategie:
"Mit dem Oppenheim Squeeze-Out Basket Zertifikat profitieren Anleger von der Kursentwicklung speziell ausgewählter Unternehmen mit Squeeze-Out Potenzial. Aus allen deutschen börsennotierten Aktien wählt Sal. Oppenheim, unter kontinuierlicher nachträglicher Überwachung, die TOP 10 Squeeze-Out Kandidaten aus, die das größte Kurspotenzial in möglichen Squeeze-Out Szenarien versprechen. Der Anleger partizipiert direkt an der Kurssteigerung dieser Werte oder aus Barabfindungen zzgl. eventueller sonstiger, mit einem Squeeze-Out im Zusammenhang stehender Zahlungen während der Laufzeit des Zertifikates."

Aktuelle Zusammensetzung 6.3.06:
Celanese AG
Audi AG
ERGO Versicherungsgruppe AG
Dyckerhoff AG Vorzugsaktien
Beru AG
Anzag AG
STO AG Vz.
DAB Bank AG
Bayer. Hypo- und Vereinsbank AG
Allianz Lebensversicherungs-AG
Barkomponente
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Beitragvon schneller euro » 10.03.2006 09:09

Zusammenfassung:
Beim Akrobat stellen Squeeze-Out-Kandidaten einen Teil des Anlageuniversums dar. Der Greiff-Fonds und der Basket sind ausschließlich auf solche Werte konzentriert, wobei der Basket leider nur Werte aus D berücksichtigt. Ein weiterer (kleiner) Nachteil beim Basket ist die verbleibende Restlaufzeit bis nur noch 2009.
Der Greiff strebt eine Rendite von 8% + x bei einer Vola von 6-8% p.a. an.
Aktuelle 3 Monats Werte: Rendite = +6,7% und Vola 5,4%.
Da der Sektor zuletzt doch etwas heißgelaufen ist, wäre mir der Basket momentan zu riskant. Über den Greiff kann man als Neuinvestiton nachdenken, zumal der Fonds auch schon über Ebase handelbar ist.
Siehe auch den Thread
Greiff OP
Der Akrobat (Europa!) ist inzwischen langfristig bewährt.

3 Monats Chartvergleich Akrobat Europa(schwarze Linie), Greiff Special Situations(grüne Linie) und Squeeze Out Basket(blaue Linie)
Zuletzt geändert von schneller euro am 11.03.2006 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Papstfan » 10.03.2006 15:14

@schneller euro: excellente Analyse, werd mir den Greif gleich mal naeher betrachten!
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Beitragvon Fondsfan » 24.03.2006 09:28

Der Greiff ist auch über die FFB zu beziehen.
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Beitragvon schneller euro » 04.04.2006 08:04

Ich habe den Chartzeitraum mal auf 6 Monate erweitert und das SocGen M&A Zertifikat hinzugefügt. Momentan ist zwar die Historie bei Greiff und SocGen noch etwas zu kurz, aber der Chart aktualisiert sich ja automatisch, so dass man in Zukunft einen vollständigen Überblick haben wird:

Akrobat Europa(schwarz), Greiff(blau), Sal.Opp.-Basket(dunkelgrün), SocGen-Zertifikat(hellgrün) im 6 Monats-Chart
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Beitragvon alterhase » 04.04.2006 08:55

Aufgrund des Fokus auf potentielle Übernahmekandidaten passt eventuell auch SG63FU hierherein. Jährlich werden 50 Kandidaten bestimmt und gleichgewichtet aufgenommen.
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Beitragvon schneller euro » 07.04.2006 10:38

Der Greiff hat mit Abstand die geringste Vola aller hier besprochenen Kandidaten. Schade, daß man zZ immer noch kein Factsheet einsehen kann, weder bei Oppenheim noch bei Greiff (Website immer noch im Aufbau).
In anderem Zusammenhang habe ich erfahren, dass die Fondsmanager des Greiff schon einige Jahre Erfahrung in diesem Bereich haben, u.a. durch die Betreuung des Dachfonds W&M Global OP (guter Durchschnitt).
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Beitragvon Fondsfan » 07.04.2006 10:44

Diese Art der Anlagen scheinen mir mit einem besonderen Timing-Problem belastet.

Natürlich gibt es z. Zt. eine Hochkonjunktur für Übernahmen, so daß es gut läuft.

Und was passiert, wenn Übernahmen plötzlich wieder aus der Mode kommen? Dann werden doch viele dieser Papiere im Vergleich zu den großen Indices recht heftig verlieren.

Aus dieser Überlegung konnte ich mich zu einer Anlage bisher nicht entschließen.
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Beitragvon schneller euro » 07.04.2006 10:56

Mir ist die derzeitige Übernahme-Euphorie auch nicht ganz geheuer. Irgendwie erinnert das Ganze an die Hypes bei diversen anderen Branchenfonds. Die Frage ist nur, an welchem Punkt des Zyklus wir uns befinden. Und beim Greiff müsste man wirklich mal das aktuelle Factsheet einsehen können, um zu beurteilen, wie viel Risiko tatsächlich dahinter steckt.
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Beitragvon oegeat » 07.04.2006 11:26

wenn ihr meine Meinung hören wollt - geringes Risiko !

denn man sucht sich unentdeckte perlen die noch klein sind und daher von großen geschluckt werden können ... was die Kurse der kleinen explodieren lässt

Wenn die kleinen nicht übernommen werden - ja gut dann sind sie zumindest fundermental in ortnung und wachsen halt ..weiter :wink:

so stell ich mir das vor

überrings es gibt einen Fonds (mindestsumme 50.000.-)
der sich auf übernahmen und Indexänderungen spezialisiert hat
da wird aber das Fundermentale nicht berücksichtigt sondenr getradest ...
(unterlagen bei interesse such ich raus)
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Greiff „special situations“ Fund OP (WKN A0F 699)

Beitragvon Papstfan » 12.04.2006 16:25

Bereits zum 2.Male hat Infos eine Werbung fuer diesen Fonds verschickt. Erstaunlich wie sehr sich Herr Geissler hier engagiert!

" Im März verzeichnete der GREIFF "special situations" Fund OP starke Mittelzuflüsse. Das Fondsvolumen stieg im Berichtszeitraum
von 6 Mio. EUR auf nunmehr 18 Mio. EUR an. Dennoch gelang es dem Management erneut, mit einer Verteuerung des
Anteilspreises um 0,70% ein Ergebnis über der avisierten Zielrendite von 8% p.a. zu erwirtschaften.
Die dem Fondsvermögen zugeflossenen Gelder wurden selektiv investiert. Dabei wurden die Neumittel insbesondere dazu genutzt,
um Positionen in paneuropäischen sowie in großkapitalisierten Unternehmen im Umfeld von Übernahmeaktivitäten auf- und
auszubauen. Aufgestockt wurde beispielsweise die Position in Bank Austria, die erneut mit guten Geschäftszahlen aufwarten konnte
und aufgrund ihres starken Wachstums in Osteuropa eine deutliche Nachbesserug der ersten Übernahmeofferte (durch
UNICREDIT) erwarten lässt. Ebenfalls zugekauft wurden Aktien von Portugal Telecom. Hier erwartet das Fondsmanagement auf
Sicht der kommenden Monate ein Bietergefecht, was sich als kurstreibend erweisen sollte. Bei dem spanischen Stromversorger
Endesa nutzte man erneut Kurse unterhalb des Übernahmeangebots von E.ON in Höhe von EUR 27,50 zum Einstieg. Trotz der
politischen Unsicherheiten im Fall Endesa - die Regierung in Madrid favorisiert eine "spanische Lösung" - erscheint ein Aufschlag
auf das von E.ON abgegebene Angebot möglich. Ein günstiger Einstieg bot sich außerdem bei Aktien von AMB Generali. Neben der
deutschen Tochter plant der italienische Versicherungskonzern Generali auch die komplette Eingliederung der Tochtergesellschaften
in Österreich sowie in der Schweiz. Bei der Generali Suisse Holding gelangen ebenfalls Käufe zu Kursen unter dem
öffentlichen Angebotspreis und damit risikolose Arbitragegewinne. Die Intention einer baldigen Vollintegration durch die italienische
Mutter sorgt zudem für weiteres Aufwärtspotenzial. Für das Highlight im Monat März sorgte die Celanese-Aktie, denn nach der
gerichtlichen Einigung mit Anfechtungsklägern legte die ehemalige Hoechst-Tochter den Squeeze Out-Preis mit EUR 62,22 fest.
Dies bedeutet einen Aufschlag von rund 15% bezogen auf unsere Einstiegkurse. Hinzu kommen weiterhin zweimal EUR 2,89 an
Garantiedividende sowie die Option einer nochmaligen Nachbesserung des Squeeze Out-Preises. Verkauft wurden hingegen die
AXA Konzern Stammaktien, die nach erneuten Kursavancen unser Kursziel bei EUR 145 erreicht hatten. "

56 Proz. Deutschland - Anteil, 21% Liquiditaet

Groesste Posit.:
Bank Austria 3,96%
AMB Generali 3,86%
Portugal Telecom 3,68%
Creaton Vz. 3,32%
Degussa 3,11%
Beru 2,82
Sto Vz. 2,66%
Interseroh 2,57%
Endesa 2,44%
Deutsche Hypothekenbank 1,94%

In Anbetrahct dieser Werte verwundert es,dass der Kurs des GREIFF OP nicht volatiler verlaueft!

Akrobat Europa(schwarz), Greiff(blau), Sal.Opp.-Basket(dunkelgrün), SocGen-Zertifikat(hellgrün) im 6 Monats-Chart
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M&A-SELECT Basket-Zertifikat, WKN: SBL 5MA

Beitragvon Ernesto Chevantonn » 15.05.2006 10:57

passt in etwas auch in die kategorie:

M&A-SELECT Basket-Zertifikat
WKN: SBL 5MA
ISIN: DE 000 SBL 5MA 6
Basiswert: M&A-SELECT Basket
Bezugsverhältnis: 1:1
Anfängl. Verkaufskurs: EUR 100,00 zzgl. bis zu 3% Agio
Laufzeit: 11.12.2009
Notierung: Freiverkehr Stuttgart
Beginn Zeichnungsphase: 02.05.2006
Ende Zeichungsphase: 31.05.2006, 12:00 Uhr (vorzeitige Schließung vorbehalten)
Börseneinführung: 06.06.2006


anf. zusammensetzung:

Bankinter Spanien Finanzen
Danone Frankreich Konsumgüter
Dexia Frankreich/Belgien Finanzen
Fortis Bank Niederlande Finanzen
Gas Natural Spanien Energie
IWKA Deutschland Maschinenbau
Kingfisher Großbritannien Baumarkt
Kontron Deutschland Elektronik
London Stock Exchange Großbritannien Börse/Finanzen
MAN Deutschland Nutzfahrzeuge
Marks & Spencer Großbritannien Einzelhandel
ProSieben Sat1 Deutschland Medien
Stada Deutschland Pharma
TNT Niederlande Transport
TUI Deutschland Tourismus
Vallourec Frankreich Industriegüter
Zurich Financial Services Schweiz Versicherungen
Stand: 25. April 2006


http://www.oppenheim-derivate.de/DE/showpage.asp?pageid=329&intoppageid=261
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Beitragvon schneller euro » 14.07.2006 09:24

Chart erweitert um den Sal.Opp.-M&A-Basket (aktiv gemangt). Momentan ist zwar die Historie noch etwas zu kurz, aber der Chart aktualisiert sich ja automatisch, so dass man in Zukunft einen vollständigen Überblick haben wird:

Akrobat Europa(schwarz), Greiff(blau), Sal.Opp.-Squeeze-Out-Basket(dunkelgrün), SocGen-Zertifikat(hellgrün), Sal.Opp.-M&A-Basket(rot) im 6 Monats-Chart
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Greiff (A0F699)

Beitragvon schneller euro » 25.07.2006 08:49

6 Monats Chart: Greiff(A0F699, schwarz) und MSCI-World


(Zwischen)Fazit:
Mehr Rendite bei weniger Vola als der MSCI-World.
Andrerseits: mit einem guten off. Immobilienfonds oder defensiven Dachfonds hätte man mehr Performance bei noch weniger Risiko erzielt.
Braucht man einen solchen Fonds wie den Greiff im Depot?
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Beitragvon Fondsfan » 25.07.2006 09:47

Die Frage kann ich für mich verneinen,
denn auf Dauer traue ich einem solchen
Konzept keinen überdurchschnittlichen Erfolg
zu.
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Greiff (A0F699)

Beitragvon Papstfan » 01.08.2006 11:33

schneller euro hat geschrieben:6 Monats Chart: Greiff(A0F699, schwarz) und MSCI-World


(Zwischen)Fazit:
Mehr Rendite bei weniger Vola als der MSCI-World.
Andrerseits: mit einem guten off. Immobilienfonds oder defensiven Dachfonds hätte man mehr Performance bei noch weniger Risiko erzielt.
Braucht man einen solchen Fonds wie den Greiff im Depot?




Ich warte noch ab. Die Investitions-Quote soll z.Z. bei 70% liegen und bei mehreren Uebernahmeangeboten sei ein Einstieg unter dem Bieterpreis gelungen, was in den naechsten Wochen die Realisierung von Arbitragegewinnen moeglich machen solle.
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Beitragvon Papstfan » 09.11.2006 13:40

Unter dem Strich ist der DAX in den ersten sechs Monaten des Jahres kaum von der Stelle gekommen - die Korrektur im Mai und Juni hat die Kursgewinne vom Jahresbeginn nahezu wieder geschluckt.
Tim Schmiel allerdings schaffte mit einer ausgeklügelten Anlagestrategie im gleichen Zeitraum ein Plus von 11,8 Prozent - und belegte damit Rang eins unter 80 Vermögensverwaltern, die die WHS Deutsche Vermögenstreuhand regelmäßig untersucht.

Auf Abfindungskandidaten setzen
Schmiel, Geschäftsführer der Düsseldorfer VM Vermögensmanagement, setzt bei der Aktienauswahl vor allem auf Abfindungskandidaten. "Unternehmen, die von einem Mehrheitseigner komplett übernommen werden, bieten geringe Risiken und ein hohes Gewinnpotenzial", so der Profi. Der Grund: Will ein Aktionär mit einer qualifizierten Mehrheit von mehr als 75 Prozent ohne die Zustimmung der Hauptversammlung entscheiden können, muss er den Minderheitsaktionären ein Pflichtangebot unterbreiten. Für diejenigen, die nicht verkaufen möchten, muss er zudem eine festgelegte Dividende garantieren. Das Pflichtangebot wird nach dem deutschen Wirtschaftsprüfer-Standard IdWSI errechnet - also unabhängig vom aktuellen Börsenkurs. Im Squeeze-out-Verfahren, also der Übernahme der letzten fünf Prozent der Aktien, wird meistens noch einmal aufgestockt.

Rendite von mehr als 100 Prozent möglich
Wie rentierlich solche Abfindungsverfahren sein können, zeigt das Beispiel der Celanese AG. Im April 2004 hatte der Finanzinvestor Blackstone rund 80 Prozent der Aktien des Spezialchemie-Anbieters übernommen. Das erste freiwillige Angebot an die Minderheitsaktionäre betrug 32 Euro - den letzten Aktionären, die ihre Aktien im Rahmen des Squeeze-out-Verfahrens verkauften, kassierten 69 Euro pro Anteilsschein - eine Rendite von mehr als 100 Prozent. "Der Einstieg lohnt also selbst dann noch, wenn der Mehrheitsaktionär seine Absichten bekannt gibt und ein erstes Angebot unterbreitet", sagt Schmiel. Aktuell hat der Profi vor allem Gerling, Vattenfall Europe und auch Schering im Visier. Bei dem von Bayer übernommenen Pharma-Unternehmen steht das Squeeze-out-Verfahren noch aus.

Zertifikate decken den gesamten Markt ab
In Abfindungskandidaten können Anleger auch per Zertifikat investieren. Aktienstrategen von Sal. Oppenheim picken für das Squeeze-out-Basket-Zertifikat aussichtsreiche Unternehmen heraus. "Anleger profitieren vom professionellen Research und können mit einem Papier den gesamten Markt abdecken", erklärt Christopher Maaß, Derivate-Spezialist bei Sal. Oppenheim. Das Zertifikat wird aktiv gemanagt - die Profis reagieren also unmittelbar auf sich ändernde Marktbedingungen. Einziger Nachteil: die Laufzeitbegrenzung. Denn Nachbesserungen, die erst nach Ablauf der Laufzeit im September 2009 fällig werden, können dann nicht mehr vereinnahmt werden. Seit Auflegung im April 2004 hat das Zertifikat gut 50 Prozent Rendite erzielt.
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Greiff OP (A0F699)

Beitragvon schneller euro » 05.12.2006 15:49

In einem Jahr +11,5% bei sehr geringer Vola sehen gut aus. Wenn da nur nicht der (für diesen Fonds) ziemlich heftige Kursrutsch im Mai gewesen wäre:

Chart 1 Jahr: Greiff OP(A0F699) und MSCI-World(US-$-Basis)
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Beitragvon tina » 05.12.2006 18:50

lt infos im mai 2,2% verlust, finde ich nicht soo viel...

grüße
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Greiff OP ( Wkn A0F699 )

Beitragvon Papstfan » 18.12.2006 14:19

Inzwischen ueber 40 Millionen Euro Volumen,soll aber 50 Mill. geschlossen werden.

Details zum Fonds unter:

http://www.oppenheimpramerica.de/fundsd ... 41doc2.pdf

http://fonds.onvista.de/breakdowns.html ... T=12770849
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Beitragvon Papstfan » 16.01.2007 12:43

Ab einem Volumen von 50 Mio. EUR wird ein "softclosing" durchgeführt (per 08.01.2007 bestand ein Fondsvermögen von 46,5 Mio. EUR gemaess "Infos").
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Beitragvon Taler » 15.02.2007 19:09

Greiff OP

Papstfan hat geschrieben:Ab einem Volumen von 50 Mio. EUR wird ein "softclosing" durchgeführt (per 08.01.2007 bestand ein Fondsvermögen von 46,5 Mio. EUR gemaess "Infos").

@Papstfan:

Bist Du sicher mit dem softclosing ? Denn bei ebase ist der Fonds für einen Kauf inzwischen komplett gesperrt. Lt. Factsheet (31.01.2007) beträgt das Fondsvolumen inzwischen auch über 51 Mio EUR.
Taler
 

Beitragvon Papstfan » 16.02.2007 11:39

Taler hat geschrieben:Greiff OP

@Papstfan:

Bist Du sicher mit dem softclosing ? Denn bei ebase ist der Fonds für einen Kauf inzwischen komplett gesperrt. Lt. Factsheet (31.01.2007) beträgt das Fondsvolumen inzwischen auch über 51 Mio EUR.



Diese Information hatte ich von der Webseite von Infos.
Aber hier wird der Fonds mit der Wkn A0f699 auch noch gefunden:
Ebase - Fondsfinder
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Beitragvon Taler » 16.02.2007 13:11

Ja, finden lässt er sich schon, nur nicht mehr kaufen, es erscheint die Meldung: "Dieser Fonds ist für Käufe gesperrt". "Softclosing" bedeutet doch, das es keinen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag mehr gibt, aber man den Fonds noch kaufen kann.
Taler
 

Beitragvon The Ghost of Elvis » 16.02.2007 14:50

Taler hat geschrieben:Ja, finden lässt er sich schon, nur nicht mehr kaufen, es erscheint die Meldung: "Dieser Fonds ist für Käufe gesperrt". "Softclosing" bedeutet doch, das es keinen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag mehr gibt, aber man den Fonds noch kaufen kann.


Exakt. Vielleicht kann man den Fonds jetzt nur noch schriftlich, aber nicht mehr online kaufen,wie es auch bei Hedgefonds üblich ist?
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Softclosing Greiff Spec. Situations

Beitragvon rosengeste » 16.02.2007 16:41

I N V E S T O R E N B R I E F Softclosing Greiff “special situations” Fund OP Freiburg, den 06. Februar 2007 Sehr geehrte Investoren, sehr geehrte Interessenten, für Ihr Vertrauen und die bisherige sehr angenehme Zusammenarbeit möchten wir Ihnen aus gegebenem Anlaß unseren herzlichen Dank aussprechen. Wie wir Ihnen bereits in den vergangenen Monaten wiederholt kommuniziert haben, sind wir der Auffassung, daß mit Überschreiten eines kritischen Fondsvolumens eine erfolgreiche Umsetzung der spezifischen Anlagestrategie des Greiff „special situations“ Fund OP als zunehmend eingeschränkt anzusehen ist. Nachdem nun in den vergangenen Wochen nochmals substanzielle Mittelzuflüsse zu verzeichnen waren und sich das Fondsvolumen bereits nachhaltig über der 50 Mio. Euro-Grenze bewegt, möchten wir Sie hiermit davon in Kenntnis setzen, dass die Ausgabe weiterer Fondsanteile per 12. Februar 2007 eingestellt wird. Zeichnungen können ab diesem Zeitpunkt prinzipiell nur noch in Absprache mit der Greiff Capital Management AG vorgenommen werden. In Abhängigkeit von Marktsituation und Größenordnung wird das Management im Interesse aller Anleger über Neuinvestitionen entscheiden. Daneben ist außerdem beabsichtigt, eine Warteliste für Investoren einzurichten, sodass etwaige Rücknahmen und Ausgaben bestehender Interessenten taggleich kompensiert werden können. Dies eröffnet Ihnen als Investor die Möglichkeit, bestehende Positionen des Fonds gegebenenfalls aufzustocken. Sparpläne sind von dieser Regelung bis auf Weiteres ausgenommen und können wie bisher weitergeführt werden. Mit den getroffenen Vorkehrungen sind wir der Überzeugung, bestehende Marktineffizienzen im Hinblick auf europäische Unternehmenstransaktionen auch in Zukunft weiterhin ohne Qualitätseinbußen erfolgreich nutzen zu können. Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Dirk Sammüller
rosengeste
 

Aktualisierung und Zusammenfassung

Beitragvon schneller euro » 10.05.2007 09:02

1 Jahres Chart: Greiff(A0F699, schwarz) und MSCI-World

Factsheet Greiff bei Oppenheimpramerica

Onvista, Facts zum Greiff



Akrobat Europa(schwarz), Greiff(blau), Sal.Opp.-Squeeze-Out-Basket(dunkelgrün), SocGen-Zertifikat(hellgrün), Sal.Opp.-M&A-Basket(rot) im 1 Jahres-Chart


Wenn man sich den 1- und den 3-Jahres-Chart näher betrachtet, dann hat unter Chance/Risiko-Aspekten der SAL2QZ inzwischen den Akrobat Europa als Nr.1 in diesem Sektor überholt:

Chartvergleich Sal.Opp.-Squeeze-Out-Basket(SAL2QZ) mit Akrobat Europa(765377)

(ca. 10% mehr Performance bei ähnlicher Vola von Mitte Januar bis Ende April 2007)

Factsheet Akrobat Europa

Factsheet SAL2QZ
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Beitragvon Fondsfan » 10.05.2007 18:02

Das SAL2QZ hat den großen Nachteil, im Frühjahr
2009 auszulaufen.

Wenn die Steuerpläne kommen wie erwartet werde
ich bestimmt kein Papier im Bestand haben wollen,
das schon nach wenigen Monaten ausläuft, sondern
möglichst nur sehr langlaufende Papiere, um den
Vorteil des steuerfreien Zuwachses möglichst lange
zu konservieren.
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Beitragvon schneller euro » 14.05.2007 13:26

Bei dem o.g. SAL2QZ habe ich noch mal etwas tiefer gegraben:

Der positive Aspekt betrifft die (flexible) Investitionsquote.
Zitat aus dem VK-Prospekt:
"Es besteht zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit eine Verpflichtung der Emittentin, stets in Aktien investiert zu sein. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass nach Ansicht der Emittenten keine bzw. nicht genügend Aktienwerte mit Squeeze-Out Potenzial für eine Aufnahme in den Basket bestehen. Das Zertifikat kann daher überhaupt nicht, nur teilweise, aber auch vollständig in Aktien investiert sein."
Je nach Marktsituation kann also entschieden werden, inwieweit in Aktien investiert wird."

Der negative Aspekt ist in der Tat die Laufzeit.
Antwort von Sal.Opp.:
"... eine Verlängerung einer bestimmten WKN ist leider nicht möglich. Jedoch ist es nicht ausgeschlossen, dass ähnliche oder Nachfolgeprodukte emittiert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich Ihnen darüber allerdings keine Auskunft geben.
..."


:arrow: Ergänzung 31.5.07: SAL2QZ in dieser Woche von Börse-Online empfohlen
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Beitragvon schneller euro » 21.06.2007 11:45

Artikel in der FTD zur möglichen Änderung der gesetzlichen Bestimmungen für die Abfindungen bei Squeeze-Outs und die potentiell negativen Folgen für Fonds und Zertifikate in diesem Sektor

Die Antwort von Axxion (Akrobat-Fonds) zu einer diesbezüglichen Anfrage:
"... die geplante Änderung sollte die Anlagestrategie des Akrobat Fund nicht maßgeblich beeinflussen, da der Squezze-Out Bereich nur ein Teil der
Anlagephilosophie darstellt, wir zum zweiten oftmals sehr zeitig in mögliche
Übernahmekandidaten einsteigen und wir oftmals aktiv das
Spruchstellenverfahren begleiten. In diesem Verfahren wird der Wert des
Unternehmens von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer nochmals errechnet und bei einer zu geringen ersten Abfindungsregelung erfolgt eine Nachzahlung auf das ursprünglich investierte Kapital. Falls der Kurs schon vor Squezze-Out stark gestiegen ist und unsere internen Berechnungen einen geringeren inneren Wert ergeben, dann investieren wir auch nicht in diese Unternehmen.
Falls trotz Kursanstieg noch weiteres Potential zum inneren Wert besteht,
dann investieren wir auch noch in einer späten Phase des Squezze-Outs. Wird dieser Kursanstieg nun gesetzlich begrenzt, obwohl sich der innere Wert des Unternehmens aber jenseits dieses Grenzwertes befindet, ist es für den Fonds sogar einfacher, die entsprechenden Stücke zu erwerben.
..."
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Greiff

Beitragvon Papstfan » 26.06.2007 09:15




Der Greiff schwaechelte zuletzt und fiel sogar unter den Stopkurs von "Der Fonds Analyst". Meines Wissens sind die Redakteure identisch mit den fondsmanagern des Greiff! Und wenn diese schon den Stopkurs so eng setzen? Verkaufen oder Abwarten?

Die groessten Einzelpositionen:
Amb Generali, Allianz Leben, Linos, Bayer Schering tendierten in den letzten 1-2 Mon. allesamt schwach. Zufall oder doch ein Zusammenhang mit der geplanten Gesetztesaenderung?
ora et labora!
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Beitragvon Fondsfan » 26.06.2007 11:08

Mal nur ein Gedanke:

Der Bereich der Übernahmen zeigt m.E. die
Erscheinungen einer Blasenbildung.

Irgendwann werden also genau die hier ins
Auge gefaßten Werte drastisch nach unten
gehen, weil keiner mehr große Übernahmen
finanzieren kann.

Nach den heutigen Meldungen über riesige
Kreditabschreibungen wegen zwei Hedgefonds
könte den Banken die Lust zu weiteren
riskanten Finanzierungen vergehen.
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GREIFF SPECIAL SITUATIONS

Beitragvon Papstfan » 28.06.2007 07:54

Eine Auskunft von Greiff:

"...
mußte der Greiff "special situations" Fund OP im laufenden Monat Verluste hinnehmen. Hierfür gibt es 2 Hauptgründe.
Einerseits wurde durch den plötzlichen Rückgang der Märkte Anfang des Monats eine Stop-Loss-Absicherung aktiviert, die sich durch die ebenso plötzliche Wende nach oben als nachteilig herausgestellt hat.
Der andere Grund für die unbefriedigende Performance des laufenden Monats war im unerwarteten Platzen einer Übernahme begründet, die zu schmerzlichen Kursverlusten führte.
Angesichts dieser beiden Schwachstellen haben wir mittlerweile aber die notwendigen Konsequenzen getroffen. Auf Grund der zwischenzeitlich vorgenommenen Umschichtungen und die Aufnahme wertstabiler und marktunabhängiger Papiere sind wir jedoch zuversichtlich, die Höchststände des Monatsanfangs bald wieder erreichen zu können."
ora et labora!
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Beitragvon Fondsfan » 28.06.2007 10:58

"mußte der Greiff "special situations" Fund OP im laufenden Monat Verluste hinnehmen. Hierfür gibt es 2 Hauptgründe.
Einerseits wurde durch den plötzlichen Rückgang der Märkte Anfang des Monats eine Stop-Loss-Absicherung aktiviert, die sich durch die ebenso plötzliche Wende nach oben als nachteilig herausgestellt hat. "


Nach meiner Logik kann so etwas nie zu einem echten Verlust führen,
sondern nur dazu, daß die Performnance im Vergleich nachläßt.

Also faule Ausrede?
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