Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

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Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon The Ghost of Elvis » 21.07.2006 14:26

Das ist doch eine gute Nachricht kurz vor dem Wochenedne!

Gottfried Heller ist einer der renommiertesten Fondsmanager und Vermögensverwalter in Deutschland. FundResearch sprach mit dem Investment-Urgestein und Kostolany-Intimus über Börse, Zinsen und Politik

"Die Weisheiten von André Kostolany haben sich wieder einmal bewahrheitet" 8)


FundResearch: Herr Heller, zuletzt ging es mit Aktien massiv abwärts. Ist der dreijährige Anstieg der Aktien nun beendet, oder sind wieder mal nur die zittrigen Hände aus dem Markt geworfen worden?
Heller: Sicherlich haben sich wieder einmal die Weisheiten meines Freundes und Geschäftspartners André Kostolany bewahrheitet, daß die Anleger, die zu spät auf den Zug aufgesprungen sind, für Kursschwankungen sorgten. Die meisten Anleger haben durch die bitteren Erfahrungen der Baisse zu lange auf sichere Anlagen gesetzt. Jetzt ist die Stimmung der Anleger wieder sehr pessimistisch. Das Put/Call-Ratio ist so hoch wie 2000.
FundResearch: Ist dies also der Anfang vom Ende der Herrlichkeit?
Heller: Der Kursrückgang in den vergangenen beiden Monaten ist sicher nicht der Beginn einer Baisse, nur eine Korrektur. Allerdings glaube ich nicht, daß die Märkte sofort wieder in den Steigflug übergehen. Es ist eher wahrscheinlich, daß die Korrektur noch eine Weile weitergeht, bis sie endgültig abgeschlossen ist. "Die vielen Verwerfungen an den Märkten lassen sich nicht innerhalb weniger Monate bereinigen"
FundResearch: Welche Gründe haben Sie dafür?
Heller: Die lange Niedrigzinsphase hat zu vielen Verwerfungen an den Märkten geführt. So etwas läßt sich nicht innerhalb weniger Monate bereinigen. Die dadurch hervorgerufenen Spekulationsexzesse waren wohl auch einer der Gründe, warum ex-Fed-Chef Alan Greenspan die Zinsen nur in Schritten von 0,25 Prozentpunkten angehoben hat. Er hat den Markteilnehmern somit Zeit gegeben, um sich darauf einzustellen.
FundResearch: Was ist von seinem Nachfolger Ben Bernanke zu erwarten? Heller: Bernanke wird wohl nicht mehr viel an der Zinsschraube drehen. In den USA neigt sich der Erhöhungszyklus dem Ende entgegen. "Die Fed hat die meiste Arbeit erledigt"
FundResearch: Wie kommen Sie darauf?
Heller: Die Fed hat die meiste Arbeit mit den Zinserhöhungen bis auf 5,25 Prozent erledigt. Zudem haben die Rohstoffpreise nachgegeben. Das vermindert den Inflationsdruck in den USA. Auch der Immobilienmarkt hat sich deutlich beruhigt. Das sollte den Konsum auf Pump der US-Amerikaner und damit das Wirtschaftswachstum etwas bremsen.
FundResearch: Was wird die EZB machen?
Heller: In Europa wird es noch einige kleinere Zinsschritte geben. Im Vierteljahrestakt werden die Zinsen wohl steigen.
FundResearch: Was macht Sie da so sicher?
Heller: Die EZB kann es sich nicht erlauben, die Schraube zu fest anzuziehen, da etwa in Deutschland der Staat die Bürger immer mehr belastet und daher kaum Inflationsdruck aufkommt.
"Die deutsche Politik ist ein Sanierungsfall"
FundResearch: Die These klingt gewagt. Gerade in Deutschland versucht man doch, Reformen durchzuführen.
Heller: Was die große Koalition produziert, kann man nur als Reförmchen und Flickschusterei bezeichnen. Zugleich sagt Angela Merkel: "Deutschland ist ein Sanierungsfall." Das Stimmt so nicht. Die Wirtschaft ist trotz aller Belastungen und Schikanen produktiv und wettbewerbsfähig. Die Politik ist ein Sanierungsfall. Die Vorstellung, die in Berlin von der großen Koalition gegeben wird, ist einfach nur kläglich. Die soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard, findet nicht mehr statt.FundResearch: Was dann? Heller: Eher eine Staatswirtschaft. Denn die Staatsquote liegt in Deutschland bei rund 50 Prozent. In Japan und den USA nur bei 33 Prozent."Die Politik läuft den Entscheidungen der Wirtschaft immer hinterher"
FundResearch: Wie kann man das ändern?
Heller: Das Wahlrecht müßte geändert werden, so daß eindeutige Mehrheiten im Parlament entstehen, wie in den USA oder England. Zudem müßte die Macht der Gewerkschaften eingeschränkt werden. Maggie Thatcher hat dies geschafft, so daß heute in England niemand mehr Arthur Scargill von der Bergarbeitergewerkschaft kennt, der das Land zur Zeit von Premier Edward Heath fast lahmlegte. Es wäre gut, wenn dies auch bei uns passieren würde und
Namen wie Bsirske :D aus den Nachrichten verschwinden.
Ebenso müßte die Macht der Lobbyisten und Verbände beschnitten werden.
FundResearch: Wenn es so schlimm aussieht, warum sollte ich dann überhaupt deutsche Aktien kaufen?
Heller: Weil die Politik weltweit Tag für Tag an Einfluß verliert. Die Wirtschaft gibt den Ton an und die Politik läuft den Entscheidungen der Wirtschaft immer hinterher. Die Unternehmen haben zwar in Deutschland ihren Firmensitz, aber besonders die Verflechtung in Europa ist sehr weit fortgeschritten. Denken Sie nur an Siemens und Nokia, HVB und Unicredit oder auch an die Verbindungen nach Osteuropa etwa mit Gazprom."Der Dax wird Ende des Jahres höher stehen als heute"
FundResearch: Also nicht nach Berlin schauen, sondern lieber investieren?Heller: Ich denke schon. Der Dax wird Ende des Jahres höher stehen als heute – sogar über 6000 Punkten. Dabei halte ich Blue Chips für attraktiver als etwa Small und Mid Caps, die mir zu teuer sind. Vor allem Werten aus dem Pharma-, Telekom- und Mediensektor traue ich einiges zu, da sie sich in den vergangenen Jahren schlecht entwickelt haben. Etwa die Deutsche Telekom mit einer Dividendenrendite von knapp sechs Prozent.

Im Profil: Gottfried Heller, Jahrgang 1935, ist Chef der Fiduka Depotverwaltung, nach eigenen Angaben einer der ältesten unabhängigen Vermögensverwaltungen in Deutschland. Gegründet hat Heller das Unternehmen zusammen mit Börsenlegende André Kostolany. 1970/1971 ging es los mit der Fiduka Depotverwaltung und seit 1974 gibt es die Kostolany-Börsenseminare. Zudem betreut Heller vier Fonds.

von: www.fundresearch.de
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Beitragvon oegeat » 21.07.2006 16:40

Zudem betreut Heller vier Fonds.

das ist der alte Daterkreis mit der Stromfrisur so oder Marke Don king ?

Weiß einer welche 4 Fonds ? Wkn ist der jemals mal richtig gelegen ? :roll:
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Beitragvon maximale » 21.07.2006 17:38

Heller ist aber fast immer bullisch ein bisschen ähnlich dem Thieme.

mfg
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Beitragvon drhc » 22.07.2006 08:58

oegeat hat geschrieben:Zudem betreut Heller vier Fonds.

das ist der alte Daterkreis mit der Stromfrisur so oder Marke Don king ?

Weiß einer welche 4 Fonds ? Wkn ist der jemals mal richtig gelegen ? :roll:




Gottfried Heller :

Bild

Vorstandsvorsitzender der :

Bild

verwaltet die Fonds :

http://www.fiduka.com/produkte/universal/

fiducia(lat.)=Vertrauen, Zuversicht,Glauben an, Vertrauen auf
drhc
 

Bankhaus Lampe steigt bei Fiduka ein!

Beitragvon Papstfan » 29.12.2006 10:47

(DER FONDS) "Das Bielefelder Bankhaus Lampe übernimmt zum Jahresende 55 Prozent der Fiduka Depotverwaltung aus München. Fiduka gehört seit 1975 Gottfried Heller, der das Unternehmen 1971 gemeinsam mit Börsenlegende André Kostolany gegründet hatte. In vier Jahren will er auch die restlichen Fiduka-Anteile an die Bielefelder verkaufen. Bis bleibt er geschäftsführender Gesellschafter. Was danach mit ihm passiert, steht noch nicht fest.
Im kommenden Jahr wird Heller 72 Jahre alt und sucht offensichtlich eine Zukunft für sein Unternehmen. ....... Heller wird zunächst weiter für die Produkte verantwortlich bleiben. Zudem wird er Mitglied des Komitees für die strategischen Anlageentscheidungen im Bankhaus Lampe.

Das Bankhaus Lampe gehört der Familie Oetker und hat sich auf vermögende Privatkunden, Unternehmen aus dem Mittelstand und institutionelle Anleger spezialisiert. Mit dem Einstieg in Fiduka wolle man das Aktien-Know-how, das Privatkundengeschäft und die Präsenz im süddeutschen Raum stärken, heißt es vom Bankhaus. "
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Hm ...

Beitragvon Xenia » 29.12.2006 12:31

(Zitat vom Juli 2006:)

DAX Ende des Jahres bei 6000 Punkten.
600 Punkte daneben. Ist das ein gute oder eine schlechte Trefferquote ?

:roll:
Xenia
 

Dax 6000

Beitragvon drhc » 30.12.2006 18:09

Xenia hat geschrieben:
(Zitat vom Juli 2006:)

DAX Ende des Jahres bei 6000 Punkten.
600 Punkte daneben. Ist das ein gute oder eine schlechte Trefferquote ?

:roll:




Der Mann steht in dem Ruf, ein Daueroptimist zu sein.
Daher werden die Anderen mit Ihren Voraussagen noch schlechter abgeschnitten haben.
Roland Leuschel z.Bsp, tippte vermutlich auf einen Dax bei 2000-3000.
Und vermutlich empfahl er wieder einmal, man solle sein gesamtes Vermögen in Triple-A-Anleihen und Gold anlegen!
drhc
 

Re: Dax 6000

Beitragvon oegeat » 30.12.2006 18:20

drhc hat geschrieben:Roland Leuschel z.Bsp, ........vermutlich empfahl er wieder einmal,......und Gold anlegen!



na ja wenn er abgesichert unter wegs gewesen wäre wäre sichs knapp ausgegangen

hir der Chart

was ich hingegen von Gold halte ist bekannt :roll:
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 15.08.2007 09:14

Gottfried Heller :
"Aktien sind derzeit die billigste Ware" :!:

".....Doch was heißt das für Anleger? Ist es an der Zeit, die Vermögensaufteilung zu überdenken? Raus aus Aktien und riskanten Bonds schlechter Bonität, rein in sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen?
"Ein klares Nein", sagt Heller. :!:

Diversifizieren in andere Anlageklassen bringe nicht viel, da die Hedgefonds mittlerweile überall mitmischen. "Wenn die sich an den Rohstoff- oder Immobilienmärkten verspekulieren, müssen sie Aktien verkaufen, um das auszugleichen. Und umgekehrt......"

komp. Artikle bei fundresearch
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 08.11.2007 14:46

Gottfried Heller im fundresearch-interview :
“…………..
FundResearch: Also sollte man besser auf bewährte Krisengewinner wie Gold und Anleihen setzen?

Heller: Auf gar keinen Fall. Diversifizieren bringt nichts, da sich die Hedgefonds überall tummeln. :!: Zeitweise sind sie für 50 Prozent der Börsenumsätze verantwortlich. Besser sollte man darüber nachdenken, dass es fast immer richtig war, zu kaufen, wenn die Kanonen donnerten. Aber nur nervenstarke Investoren sollten an schwachen Tagen zugreifen.

FundResearch: Wo sollte man zugreifen?
Heller: Wie ich schon Anfang des Jahres gesagt habe, sind Deutschland und auch die Emerging Markets :!: meine Favoriten. Allerdings sollte man auch mal über den großen Teich schauen. Die international tätigen Unternehmen verdienen durch den schwachen Dollar prächtig und sind dadurch auch für Euro-Anleger günstig zu haben. Besonders Pharma-, Technologie- oder Biotech-Werte halte ich für interessant. :!:

"Eine Weltwirtschaftskrise halte ich für unwahrscheinlich"

FundResearch: Mahnende Stimmen warnen vor einer Rezession in den USA. Auch der Verfall des Dollar scheint noch nicht gestoppt.

Heller: Ich glaube nicht an eine Rezession und was den Dollar angeht kann ich nur auf Karl-Otto Pöhl verweisen. Der ehemalige Präsident der Bundesbank sagte einmal: "Es ist eine Tollheit, Währungen vorhersagen zu wollen." Zudem hat US-Notenbankchef Ben Bernanke noch genügend Spielraum für Zinssenkungen. Somit halte ich die Gefahren einer Weltwirtschaftskrise ausgehend von den USA für unwahrscheinlich.

...........
FundResearch: Heißt das, Aktien streben neuen Höhen entgegen?

Heller: Das ist gut möglich. Bis Ende des Jahres sollten sich die Nebelschwaden endgültig aufgelöst haben. Bis dahin kann der Dax sicher noch Schwächephasen haben. Unter 7000 Punkte wird er aber wohl nicht mehr fallen. Und auch für 2008 bin ich optimistisch. Denn das starke Wachstum in den Emerging Markets wird noch auf Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – hoch bleiben. Indien und China wachsen immerhin mit fast zehn Prozent. Die US-Schwäche kann so zumindest teilweise aufgefangen werden.
............“
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Beitragvon Fondsfan » 12.11.2007 16:35

Ich finde es gut, wenn jemand alte Beiträge,
die gerade im Rückblick noch lesenswert sind,
aus der Versenkung hervorholt.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 29.01.2008 11:30

Gottfried Heller: ich erwarte 2008 neue Höchstände!

Interview


€uro fondsxpress: Und wie lautet Ihre Prognose bis zum Jahresende?
Heller: Wie gesagt, erwarte ich ein weiteres gutes Börsenjahr, in dem die Aktienmärkte sogar neue historische Höchststände erreichen. Daher sollten sich die Anleger keinesfalls von Aktien verabschieden. Solche Krisen gibt es alle drei bis fünf Jahre. Sie sind Teil des Systems. Jedes Mal fielen dann die Zinsen, gefolgt von steigenden Kursen. Und im Schnitt notierten beispielsweise US-Aktien ein Jahr später um rund 20 Prozent höher.
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Beitragvon Fondsfan » 30.01.2008 08:37

Wer immer nur die gleiche Meinung vertritt,
wird irgendwann auch mal richtig liegen.

Frage nur, wann?
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Beitragvon Papstfan » 10.11.2008 16:20

Gottfried Heller: Rabatte wie im Sommerschlussverkauf! Und: kauft BRIC!
Ein Interview bei Fundresearch


Hellers Fiduka Universal (Wkn=848373) im Vergleich mit der Konkurrenz recht formidabel:
Chart
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Beitragvon edwin » 10.11.2008 17:19

Mancher erkennt nicht auf den ersten Blick die Ironie von Pabstfan.

Die anderen Heller Fonds sehen auch nicht besonders aus, insbesondere nicht die als Abgeltungssteuer-Lösung gefeierten Fiduka Multi Asset Fonds, die mehr als 30% im Nassen sind, das haben andere Vermögensverwalter besser hinbekommen.
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Beitragvon Fondsfan » 10.11.2008 17:47

Gibt es hier im Forum noch Heller-Fnas?

Ich dachte, der würde relativ einheitlich als eine
Art Kondraindikator betrachtet oder zumindest
als nicht mehr ernst zu nehmender Daueroptimist.
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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Pun

Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 10.07.2009 15:06

The Ghost of Elvis hat geschrieben:Das ist doch eine gute Nachricht kurz vor dem Wochenedne!


jo mei, wer soagts denn !
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 17.07.2009 11:00

Gottfried Heller
Bild

"......"Günstiger als jetzt wird man Aktien kaum erstehen können", sagt er. Die Chancen, dass es von hier aus nach oben geht, stünden sehr gut. Heller widerspricht den Theorien richtungsloser Schwankungen: Die Strategie des langen Atems habe keineswegs ausgedient. Zumal die Alternative, also herauszufinden, wo der beste Verkaufszeitpunkt für ein Papier innerhalb eines kurzen oder mittellangen Trends liege, höchstens zufällig einmal funktioniere.
Buy and Hold muss nicht die Ausrichtung des gesamten Depots diktieren. "Ich rate zu einem umschlagarmen, aber nicht umschlaglosen Depot", sagt Heller. Nach drei bis fünf Jahren sollten Anleger durchaus Teile des Depots umschichten und so auf Änderungen im Markt reagieren. Den Kern aber sollten sie weit über fünf Jahre hinaus halten - egal, was die Märkte machen. Heller schwört bei den Kerninvestments auf Blue Chips aus den Branchen Nahrungsmittel und Pharmazie. ......."

Quelle : f.treff
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Beitragvon oegeat » 17.07.2009 11:41

"......"Günstiger als jetzt wird man Aktien kaum erstehen können",


so ähnlich hat er es 2006 auch gesagt siehe Threadanfang

nun könnts aber stimmen :roll:
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Beitragvon lloyd bankfein » 07.09.2011 18:04

gelesen im handelsblatt :

"...Was raten Sie Privatanlegern in der jetzigen Börsensituation?

Es ist ganz einfach: Antizyklisch handeln, also gegen den Strom schwimmen. Dort, wo die Massen Schlange stehen, beim Gold, beim Franken, bei deutschen Staatsanleihen, ist die Gefahr von Spekulationsblasen groß. Dort, wo der Pessimismus am größten ist, sollte man kaufen. Aktien waren gar nicht so hoch bewertet, bevor sie zuletzt so heruntergeprügelt wurden. Die Geschäfte von Siemens sind ja nicht um ein Viertel eingebrochen. Bei BASF oder Daimler und anderen ist es genauso.

Das heißt, der Zeitpunkt zum Einstieg ist schon gekommen?

Ja
, selbst wenn man 2012 mit einem Gewinneinbruch rechnet, steht der Dax mit seiner Bewertung im historischen Vergleich extrem günstig da. Aber ist mit weiteren Schwankungen zu rechnen. „Zittrige“, wie mein Freund Kostolany die Zartbesaiteten nannte, denen das Auf und Ab den Schlaf rauben, sollten noch abwarten, für „Hartgesottene“ bieten sich an schwachen Tagen Einstiegsmöglichkeiten. ....."
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Beitragvon Papstfan » 08.09.2011 10:31

Mit 6000 bis zum Jahresende waere ich zufrieden.
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Beitragvon oegeat » 08.09.2011 10:49

Papstfan hat geschrieben:Mit 6000 bis zum Jahresende waere ich zufrieden.


der Thread ist aus dem Jahre 2006 ! inkl. der 6.000 Ansage :roll:
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon schneller euro » 08.09.2011 11:46

Man mag über den Dauer-Optimisten Gottfried Heller schmunzeln.
Aber mit seinen Prognosen in punkto Dax > 6000 am Jahresende 2006, für 2007 und im Juli 2009 (s.o. im Thread) hat er recht behalten. Nur 2008 lag er völlig daneben.
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Beitragvon k9 » 11.09.2011 21:25

The Ghost of Elvis hat geschrieben:Gottfried Heller
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"......"Günstiger als jetzt wird man Aktien kaum erstehen können"
....


Das habe ich im Jahre 2002 aus jeder Ecke gehört, nachdem sich auch
DAX-Blue-Chips seit 2000 halbiert hatten. Wie's weiterging, weiss man
inzwischen.

Gruß k-9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Beitragvon lloyd bankfein » 09.09.2012 15:05

Gottfried Heller hat 90% seines Geldes in Aktien investiert und erklärt im Interview warum die Deutschen bei der Geldanlage „absolute Flaschen“ sind und wie Anleger ihre Rendite steigern und gleichzeitig das Risiko senken: handelsbltt

Sein neues Buch heißt „der einfache Weg zum Wohlstand“.
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Fiduka Universal I (Gottfried Heller)

Beitragvon thallo » 11.09.2012 05:59

An den Früchten werdet Ihr Sie erkennen!

Fiduka Universal

3% p.a. vor Inflation in den letzten 10 Jahren, das geht einfacher und ohne diese Ups and Downs!
Mfg thallo
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Re: Fiduka Universal I (Gottfried Heller)

Beitragvon oegeat » 11.09.2012 07:37

thallo hat geschrieben:An den Früchten werdet Ihr Sie erkennen!...
3% p.a. vor Inflation in den letzten 10 Jahren,


Matthäus Kapittel 7 Vers 16
hast recht 3 % bei der Vola ist eine schlecht erkauffte Rendite
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon Papstfan » 23.10.2012 11:12

"Sehr kritisch bewertet der 77-jährige Heller die aktuelle Rolle der Notenbanken, die sich von der Politik einspannen ließen. Die Geldpolitik führe zu dem, was die Deutschen besonders fürchten: Inflation. „Auf lange Sicht ist die Inflation so sicher wie das Amen in der Kirche“, so die Analyse des Autors. Deshalb sein Credo: „Geldwerte abbauen und Sachwerte, insbesondere Aktien, aufbauen“."

aus das handelsblatt

und:
Gottfried Heller
Der einfache Weg zum Wohlstand. Mehr verdienen, weniger riskieren und besser schlafen
Finanzbuchverlag, München 2012
304 Seiten
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Beitragvon Papstfan » 08.05.2013 16:15

Auch nach dem ATH bieten Aktien noch Chancen
"....Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte, in welchem Ausmaß die Notenbanken – neben ihrer Hauptaufgabe als Wächter des Geldwerts und als Geldgeber der letzten Instanz – als die wesentliche Triebkraft fungieren, um das Siechtum der Wirtschaft zu überwinden....
Heute benutzen alle Notenbanken dieselben Mittel, um die Finanzkrise zu überwinden und – man höre und staune – eine höhere Inflation zu erzeugen.
Anleger, die hartnäckig bei ihren Zinsanlagen oder Versicherungen bleiben, werden die großen Verlierer sein. Doch es gibt einen Ausweg für sie: Aktien bieten trotz des Kursanstiegs weitere Chancen. ...."
Der Kommentar von Gottfried Heller bei
boerse-online
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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon Papstfan » 23.03.2014 11:23

Gottfried Heller ist weiter optimistisch: ".....Das sind selektiv jetzt Kaufkurse. Die Weichen stehen weltweit auf Konjunkturaufschwung. Und davon werden die Aktienmärkte profitieren, auch wenn mit China eine große Volkswirtschaft schwächelt. Aber die Chinesen werden nicht tatenlos rumsitzen und abwarten, bis ihre Konjunktur von alleine wieder anspringt. Sie werden handeln, die Mindestreserven der Banken lockern, mit denen sie die Kreditvergabe seit 2012 dämpfen wollten, und wahrscheinlich die Zinsen senken. Außerdem haben sie ein größeres Investitionsprogramm im Transportwesen beschlossen.
Dax 10.000? ..... Der Dax muss aktuell nur acht Prozent zulegen, um diese Marke zu knacken. Das ist kein großer Sprung......
Der April könnte etwas turbulenter werden, sicher wird auch die Krim-Krise noch für den einen oder anderen Aufreger sorgen. Dann kommen die historisch mageren Monate. Zwischen Mai und Oktober sind größere Einbrüche immer möglich. Vor allem weil die USA mit dem Wechsel von einer ultraexpansiven zu einer nur noch expansiven Geldpolitik begonnen haben. Sollte die US-Wirtschaft stärker Fahrt aufnehmen als erwartet, könnten die Zinsen bereits Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres steigen. In die Börse würde weniger Liquidität fließen, weil die Wirtschaft mehr Geld absorbiert. Es bleibt also spannend. Aber noch mal: Langfristig bin ich optimistisch....."
quelle: handlsblatt
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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon Fondsfan » 23.03.2014 20:34

" Langfristig bin ich optimistisch....."

Mit solchen Prognosen hat man immer Recht, fragt sich nur, ob der Anleger
lange genug lebt, um vom Optimismus genug zu profitieren.
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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon oegeat » 23.03.2014 22:15

Fondsfan hat geschrieben:...lange genug lebt,....



ja dazu passend hier
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon The Ghost of Elvis » 01.07.2014 12:48

boerse-onl. : Was für die zweite Jahreshälfte ins Depot muss
" ....Im zweiten Halbjahr dürften deshalb Aktien gut laufen, während den Rentenmärkten, insbesondere der in den Euro-Südstaaten und von Firmen mit schwacher Bonität, der Abstieg droht..... Anleger sollten sich in der zweiten Jahreshälfte im Allgemeinen von lang laufenden Anleihen fern halten ... Und bei Aktien? Auch hier dürften sich besonders Papiere aus Spanien, Italien und Frankreich unterdurchschnittlich entwickeln. Sie sind in den letzten Monaten zu sehr vorausgelaufen. ...
Viele Anleger, die schon in Aktien investiert sind, fragen sich jetzt nach einer 5-jährigen Hausse, ob es nicht Zeit ist, bald auszusteigen, und viele, die den Aktienaufschwung versäumt haben, ob es sich noch lohnt, einzusteigen. Denen sage ich, dass die Hausse noch eine ganze Zeit weitergehen wird. Wenn sie auf einen Crash warten, warten sie vergeblich. !
Die Bewertungen der Aktien sind zwar nicht mehr ganz billig, aber sie sind auch noch nicht zu teuer. Überdies hat es eine Euphorie an den Aktienmärkten bisher noch nicht gegeben, die meist eine Endphase einer Hausse anzeigt.....
Die Aktien der Industrieländer sind in den letzten Jahren deutliche stärker gestiegen als die der Schwellenländer. Der MSCI Emerging Markets ist mit einem KGV von 11 heute rund 30 Prozent billiger als der MSCI World (Industrieländer) mit gut 15.....
Da die Inflation zunehmend in den Fokus kommen wird, sind Engagements in Rentenpapieren gefährdet und Engagements in Aktien als Inflationsschutz zwingend. Rücksetzer an den Börsen sollten nicht zum Verkauf aus Angst, sondern als Chance zum Einstieg genutzt werden.
... "
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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon slt63 » 01.07.2014 14:25

Hat Heller jemals was anderes geschrieben? Ich kann mich jedenfalls nicht dran erinnern. :lol:

Der ist in etwa das Gegenteil von Mack und Weise..., Ihr könnt Euch sicher noch an die Vermögensvernichter aus Hamburg erinnern. :roll:

Immerhin ist Heller wenigstens zum Schmunzeln während die Herren aus Hamburg einfach nur bedauerlich sind.
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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon oegeat » 01.07.2014 16:58

Für mich ist der eine Pfeife wie auch diverse Dauerbären.

War der Heller jemals erfolgreich ein Bär ?
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon schneller euro » 09.11.2016 10:02

Gottfried Heller über seine erste Million: capital

und zu den Perspektiven bei einem Trump-Sieg: boerse-online
Zitat: "...verwies Heller auf das Wirtschaftsprogramm des Republikaners. Die von Trump angekündigten Steuersenkungen führten zu einem weiteren Anstieg der US-Haushaltsdefizits. ...Zugleich ging Heller hart mit Trumps Plänen zur Einführung von Zöllen ins Gericht. Zölle auf US-Importe würden den Freihandel einschränken und damit Wachstum und Wohlstand in den USA beschränken, warnte er. Trump hatte im Wahlkampf wiederholt mit Import-Zöllen gedroht und dies mit der Rückholung von Arbeitsplätzen aus dem Ausland verteidigt..."
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Re: Gottfried Heller: "Dax Ende des Jahres bei 6000 Punkten

Beitragvon Fondsfan » 09.11.2016 11:24

Importzölle sind global gesehen übel, nur für die USA bedeuten sie einen schnellen
Anstieg der Inflation, danach erhöhte Zinsen durch die Fed und damit die Rückehr zu
dem, was in den USA viele Jahre lang der normale Modus war.

Solange es genug Käufer für US-Staatsanleihen gibt kann das auch funktionieren.
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Beitragvon lloyd bankfein » 03.02.2017 12:27

Gottfried´s neueste Empfehlungen, u. a: "...Ich würde mit drei ETFs jeweils den MDAX mit 50 Einzeltiteln (wie Comstage), den MSCI Emerging Markets Small Cap mit 1028 Einzeltiteln (wie iShares) und den S&P 400 MidCap mit 400 Einzeltiteln (wie SPDR) abdecken. Dann hat man mit nur drei Investments in insgesamt 1478 Klein- und Nebenwerte investiert. Eine so breite weltweite Streuung in Wachstumswerte ist mit Einzeltiteln nicht möglich. ......."
von boerse-o.

edit oegeat Links eingefügt :D
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