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Modetrend: Fonds mit CHF-Tranchen

Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

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Modetrend: Fonds mit CHF-Tranchen

Beitragvon der Almödi » 04.07.2011 11:12

Wenn man beabsichtigt ein paar Jahre invstiert zu bleiben,ist es dann sinnvoller in die Chf-Tranche oder doch die Eur-Tranche zu gehen?

z. B. Acatis, Sauren u . a.
ACATIS Aktien Global Fonds UI DE0009781740 Anteilsklasse A EUR Tranche
DE000A1C7DK9 Anteilsklasse D CHF Tranche
oder Sauren_Hedgefonds oder Sauren Emerging Markets Balanced als Euro oder Chf-Tranche erhältlich

Schweizer Franken gemessen an der Kaufkraftparität klar überbewertet
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der Almödi
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Re: Modetrend: Fonds mit CHF-Tranchen

Beitragvon oegeat » 04.07.2011 12:13

der Almödi hat geschrieben:...ist es dann sinnvoller in die Chf-Tranche oder doch die Eur-Tranche zu gehen?........


meine Meinung ist der CHF ist eine kleine Währung also geringes Volumen in realtion zu Yen - Euro und vor allem USD auch zum Rubel ...

Demnach wirds nicht bei der CHF stärke bleiben !

Nun die Frage " Chf-Tranche " was ist das ? wurde einfach in CHF umgerechnet wie bei 99% der Fonds ... dann ist es Müll !

oder wurde für einen CHF Anleger eine Absicherung eingebaut die auch was kostet ... so das der Wert im CHF erhalten bleibt

Wenn man meint der CHF wird noch viel stärker okay macht das Sinn.
Doch wenn es dreht wird dies ein Nachteil sein.

Wer auf Währungen spekulieren will ist da besser aufgehoben.
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon MarkyMark » 05.07.2011 05:09

Ob das jetzt noch viel bringt als EUR-Anleger auf CHF zu setzen ?!

Bei 1,43 CHF/EUR ja, aber bei 1,22 CHF/EUR ? Wohin soll es jetzt noch gehen ? Als Langfristanleger würde ich jedenfalls keine auf CHF-gehedgten Anlageklassen wählen, die sind wegen der Kosten des Hedges meist auch teurer.

Der CHF steigt gegenüber dem EUR vor allem deshalb auf luftige Höhen, weil die reichen Privatanleger in Südeuropa den CHF als sicheren Hort gegenüber dem EUR-Spaltungs bzw. Austrittsszenario und Abwertung der Landeswährung sehen.

Gruß,
Markus
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 05.07.2011 10:35

bei Anlage-Horizont > 1Jahr würd ich die EUR-Tranche nehmen. Wenn die PIIGS-Story irgend wann mal abgeschlossen ist, werden sich € und Chf auch wieder an der Kaufkraft-Pari. orientieren
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Beitragvon Papstfan » 06.07.2011 14:41

Frueher oder spaeter wird die Aufwertung des CHF ein Ende nehmen. Auf Dauer verkraftet das die staerkste Volkswirtschaft nicht. Zum jetzigen Zeitpunkt wuerde ich keine CHF - Tranchen mehr kaufen !
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Beitragvon Fondsfan » 10.07.2011 20:50

Zum Thema Euro/CHF gibt es einen aktuellen Beitrag
des allseits bekannten "Wellenreiter".

Der sieht höchstens noch kurzfristig bis zum Herbst
Potential für einen vorübergehenden weiteren Anstieg
des CHF.

Wer wirklich den Euro demnächst im Chaos versinken sieht,
der sollte eine Devisenposition auf den CHF eingehen und
nicht irgendeinen Fonds kaufen, nur weil der in CHF abgerechnet
wird.
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Beitragvon FinanzHai » 03.08.2011 10:49

Schweizer Notenbank bekämpft Franken-Stärke mit Zinssenkung
wi wo

Daß man jetzt nicht Chf-tranchen kauft ist klar.
Aber was ist mit Alt-Beständen?
Bin schwer in Versuchung meine Aktienfodns in Chf-Tranchen jetzt zu verkaufen und dafür die Euro-Tranchen zu kaufen. Kostet mich dann aber die Abgelutngssteuer-Freiheit.
Jemand mit ähnlichen GEdanken?
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Beitragvon Papstfan » 04.08.2011 10:53

FinanzHai hat geschrieben: was ist mit Alt-Beständen?
Bin schwer in Versuchung meine Aktienfodns in Chf-Tranchen jetzt zu verkaufen und dafür die Euro-Tranchen zu kaufen. Kostet mich dann aber die Abgelutngssteuer-Freiheit.
Jemand mit ähnlichen GEdanken?


Sehr schwierig diesbezueglich eine Antwort oder gar Loesung zu finden.
bei Finanztreff kontne man gestern lesen:
....Das Streben der Anleger nach Sicherheit zeigte sich aber nicht nur bei Aktien und Anleihen, sondern auch am Devisenmarkt. Bis gestern hätten viele Börsianer nicht geglaubt, dass der Begriff „Parität“ einmal im Zusammenhang mit dem Währungspaar Euro-Franken fallen könnte. Doch dass Euro und Schweizer Franken bald gleichauf liegen könnten, schien am Dienstag plötzlich möglich. Weniger als 1,10 Franken mussten kurzzeitig für einen Euro gezahlt werden. Im April waren es noch 1,30 Franken und vor vier Jahren noch fast 1,70 Franken.
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 17.08.2011 09:21

FinanzHai hat geschrieben:Schweizer Notenbank bekämpft Franken-Stärke mit Zinssenkung
wi wo

Daß man jetzt nicht Chf-tranchen kauft ist klar.
Aber was ist mit Alt-Beständen?
Bin schwer in Versuchung meine Aktienfodns in Chf-Tranchen jetzt zu verkaufen und dafür die Euro-Tranchen zu kaufen. Kostet mich dann aber die Abgelutngssteuer-Freiheit.
Jemand mit ähnlichen GEdanken?


Yes Sir !
Guido Barthels, Fondsmanager ETHNA DEFENSIV, hat die Franken-
Stärke zur Reduzierung der CHF-Positionen in seinem Fonds genutzt !
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon k9 » 17.08.2011 14:35

Sollte der Franken an den Euro gekoppelt werden, erlebt die Masse der
uninformierten Kleinanleger erneut ein Debakel.

Nach der Neuer-Markt-Euphorie, der Telekom-Aktie, CDO-infiltrierten
Geldmarkt-Fonds und Lehmann-Zeritikaten sind dann Fremdwährungs-
konten an der Reihe.

Wann kommen Edelmetalle dran ?!

Wen wundert's da noch, dass der Deutsche Michel immer wieder beim
Sparbuch landet ?

Gruß k-9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Beitragvon Fondsfan » 17.08.2011 15:04

FinanzHai hat geschrieben:Schweizer Notenbank bekämpft Franken-Stärke mit Zinssenkung
wi wo

Daß man jetzt nicht Chf-tranchen kauft ist klar.
Aber was ist mit Alt-Beständen?
Bin schwer in Versuchung meine Aktienfodns in Chf-Tranchen jetzt zu verkaufen und dafür die Euro-Tranchen zu kaufen. Kostet mich dann aber die Abgelutngssteuer-Freiheit.
Jemand mit ähnlichen GEdanken?


Ein Verkauf macht aber nur Sinn, wenn die CHF-Tranchen
kursgesichert sind und nicht, wenn es sich dabei nur um den
Franken als Abrechnungswährung handelt, was es bei vielen
Fonds gibt, die damit ihren Vertrieb in der Schweiz vereinfachen wollen.
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Beitragvon Papstfan » 23.08.2011 18:29

UniCredit Research: ....Von entscheidender Bedeutung sei in diesem Zusammenhang auch der Freitag anstehende KOF-Index. Sofern dieser im Rahmen der Erwartungen um 1,80 ausfalle, was angesichts der durch den Franken-Kursanstieg angeblich verursachten wirtschaftlichen Schäden einigermaßen erträglich wäre, sähen die Analysten für EUR/CHF bereits Anfang nächster Woche wieder erhebliche Abwärtsrisiken. Sollte der Index hingegen wie ein Stein in den Keller sacken, würden die Märkte vermutlich freiwillig vom weiteren Austesten des Abwärtspotenzials Abstand nehmen, selbst wenn die SNB keine weiteren Maßnahmen ergreife...
quellen-vermerk: fondscheck
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Beitragvon schneller euro » 06.09.2011 14:04

Kurz- und vermutlich auch mittelfristig dürfte sich das Thema erledigt haben:
"...Wie die SNB am Dienstag mitteilte, wird sie am Devisenmarkt ab sofort keinen Franken-Kurs unter dem Mindestkurs von 1,20 EUR/CHF mehr akzeptieren. "Die Nationalbank wird den Mindestkurs mit aller Konsequenz durchsetzen und ist bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen", kündigte sie an. In den Minuten nach der Mitteilung wertete der Franken deutlich ab. Um 10.15 Uhr kostete 1 EUR 1,2151 CHF gegenüber 1,1263 CHF zuvor..."
kompl. Meldung bei finanztreff

siehe auch Onvista Devisen
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Beitragvon oegeat » 06.09.2011 14:43

ja sieh den chf Thread hier im Forum ! :roll:
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Beitragvon drhc » 09.09.2011 08:45

Fragen, die sich aus dieser neuen Entwicklung ergeben:
1) Wird die Schweizer Nationalbank Ihre Zielsetzung durchsetzen können?
(andere Zentralbanken sind an ähnl. Vorhaben gescheitert)
2) Welche Währungen werden jetzt von dieser Entwicklung profitieren?
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Beitragvon oegeat » 09.09.2011 09:07

klar wollens das durchsetzen ?

im grunde ist das kein problem man kaufft einfach immer euros um 1,20 und fertig die euros wechselt man in USD zb und kaufft damit Gold silber Öl alels was um USD gibt oder zahlt gleich in Euro (Iran will euros)

profitiren na ja keine

wegen nicht schaffen wer ? Argentinien machet das 30 jahre Japan greifft immer weider ein früher an markannten stellen aber fixe Bindungen gibts USD/China seit Ewigkeiten ... oder früher Österreich /DMark
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Beitragvon drhc » 09.09.2011 10:45

fondsprofessionellmit einer sehr subtilen Analyse des Managing Directors von FXCM:
...Chancen sehen die Experten von Forex Capital Markets (FXCM) vor allem aber in den nun möglichen, fast risikofreien, Carry-Trades. Dort können die Händler die Anleger den Franken als Kreditwährung nutzen, und das Geld in einer anderen, höher verzinsten Währung anlegen :!:
...Die Ankündigung der SNB, den Kurs nicht mehr unter 1,20 fallen zu lassen, wirkt nun als obere Begrenzung für den Franken. Allerdings nur unter der Annahme, dass die Marktteilnehmer der SNB glauben :!:
.. Für Anleger bietet sich deshalb zurzeit vor allem eine Chance: So genannte Carry-Trades mit dem Schweizer Franken als Kreditwährung. Ein Carry Trade bedeutet vereinfacht, dass der Händler in einer Währung mit günstigen Zinsen einen Kredit aufnimmt und ihn in einer höher verzinsten Währung wieder anlegt. So kann er die Zinsdifferenz als Gewinn einstreichen, trägt aber gleichzeitig das Risiko, dass die Kreditwährung aufwertet und es deshalb teurer wird, die Schulden zurück zu zahlen.
„Dank der Kopplung eignet der Franken sich nun sehr gut als Kreditwährung“
, erklärt Finanzexperte Gellert. „Die Zinsen sind niedrig, gleichzeitig ist durch die Kopplung an den Euro die Gefahr einer Aufwertung deutlich zurückgegangen.“ Ein Blick auf die Wechselkurse verrät, dass in den vergangenen beiden Tagen der Australische Dollar leicht aufgewertet hat, der zurzeit wegen der hohen Zinsen in Australien als gute Anlagewährung für Carry Trades gilt - ein Indiz dafür, dass die Händler dieses Geschäft bereits für sich entdeckt haben...

Verbliebe nur die Frage: wo kann der private Anleger einen Kredit in Schweizer Franken aufnehmen?
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Beitragvon oegeat » 09.09.2011 11:00

drhc hat geschrieben:Verbliebe nur die Frage: wo kann der private Anleger einen Kredit in Schweizer Franken aufnehmen?


da kommst am besten zu mir ! und machst da ein Konto auf ... hier dann erkär ich dir wie es weiter geht :wink:
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon drhc » 11.09.2011 17:53

oegeat hat geschrieben:
drhc hat geschrieben:Verbliebe nur die Frage: wo kann der private Anleger einen Kredit in Schweizer Franken aufnehmen?


da kommst am besten zu mir ! und machst da ein Konto auf ... hier dann erkär ich dir wie es weiter geht :wink:


ein Brokervorschlag nicht nur für S&P500, Rohstoffe, Aktien, sondern auch für Chf - sehr beachtlich. Ich werde die Thematik weiter analysieren und mich bei zeiten melden!
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Beitragvon lloyd bankfein » 13.09.2011 15:41

drhc hat geschrieben:Fragen, die sich aus dieser neuen Entwicklung ergeben:
1) Wird die Schweizer Nationalbank Ihre Zielsetzung durchsetzen können?
(andere Zentralbanken sind an ähnl. Vorhaben gescheitert)
2) Welche Währungen werden jetzt von dieser Entwicklung profitieren?


Investec bei fondsprof.
zu 1): ....Wir glauben, dass es der Schweizer Nationalbank gelingen wird, den Euro-Franken-Kurs über 1,2000 zu halten. Die Maßnahme ist gewagt, aber begründet und absolut verständlich...
zu 2): Norwegische Krone avanciert zum Franken-Äquivalent in Europa
Nach Ansicht von Papasavvas zieht der Schritt der SNB verschiedene Konsequenzen nach sich. Er betrachtet zunächst, wohin sich die Anleger künftig wenden, nachdem der Franken jetzt keine isolierte Fluchtwährung mehr ist: "Wir haben bereits gesehen, dass die norwegische Krone aufwertet und die Renditen fallen, denn diese Währung avanciert jetzt zum Franken-Äquivalent in Europa....

D. h., man müßte sich langsam mal mit Währungskonten in NOK beschäftigen !?
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Beitragvon oegeat » 13.09.2011 16:20

lloyd bankfein hat geschrieben:D. h., man müßte sich langsam mal mit Währungskonten in NOK beschäftigen !?


da kommst am besten zu mir auch das habe ich ! und machst da ein Konto auf ... hier dann erkär ich dir wie es weiter geht :wink:
Dateianhänge
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Beitragvon lloyd bankfein » 15.09.2011 06:40

@oegeat: meinst du Währungskonten, wo man das Geld wie beiem Tages-Geld-Konto das Geld in norwegischen Kronen anlegt? Oder CFDs mit denen man auf einen steigenden Kurs der NOK gegen den Euro spekuliert?
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Beitragvon Papstfan » 27.09.2011 12:38

gelesen bei investmentfonds.de :
Bank Sarasin: Die Euro-Franken-Untergrenze (1,20) wird halten !
".....Viele Kommentatoren befürchten, die Schweiz könne den Wechselkurs angesichts
des täglichen Devisenmarktumsatzes von 4.000 Milliarden US-Dollar nicht verteidigen.
Dieser Vergleich ist jedoch irreführend. Es kommt nicht darauf an, wie häufig
gehandelt wird, sondern ob dafür Kapital eingesetzt wird. Tatsächlich ist eine
Zentralbank immer im Vorteil, wenn sie gegen die Stärke der eigenen Währung
interveniert. Sie kann unlimitiert Geld drucken; den Spekulanten geht irgendwann
das Kapital aus. Hinzu kommt, dass sie fundamental auf der richtigen Seite steht.
Der Franken ist deutlich überbewertet; die aufgekauften Euro werden über die
Jahre im Wert steigen.
....Zusätzliche Glaubwürdigkeit schöpft sie dadurch, dass sie auf ihren Euro-Anlagen
einen höheren Zins erzielt, als sie in der Schweiz zahlen muss, um die Liquidität abzuschöpfen. ....
Wenn die SNB die Untergrenze verteidigen will, muss sie allerdings das Risiko
in Kauf nehmen, sehr viele Euros kaufen zu müssen. Wenn sich die Eurokrise
weiter zuspitzt, ist damit zu rechnen, dass verunsicherte Privatanleger aus
dem Euroraum bereit sind, zu jedem Preis Franken zu kaufen. Das SNB-Kapital
würde dann im Verhältnis zur Bilanzsumme weiter schrumpfen. Auch wenn die
Nationalbank nicht insolvent werden kann, kratzt ein geringes Eigenkapital
doch am Vertrauen. Die Bank Sarasin geht davon aus, dass sich das SNB-Direktorium
den Rückhalt des Schweizer Bundesrates für eine Aufstockung des Kapitals
gesichert hat. Die geschlossene Haltung der politischen Behörden ist daher
ein zentraler Erfolgsfaktor für die Interventionen...... "
ora et labora!
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So wird der EURO sterilisiert

Beitragvon thallo » 27.09.2011 19:51

Euro strömt in die Schweiz zu fixen Wechselkursen, die Schweiz kassiert die EZB-Zinsen für die Euros, die Investoren bekommen nur die noch niedrigeren Zinsen der Schweiz.
EURO-Kaufkraft wird damit sterilisiert.

Dasselbe machen die Chinesen: sie tauschen den USD in Yuan zu politisch festgelegten Wechselkursen, treiben damit die inländische Inflation in China hoch, und legen den USD in Staatsanleihen mit mickrigen Zinsen an (Investition mit negativer Realrendite). Der USD wird nicht am Devisenmarkt gehandelt, die Kaufkraft der Chinesen für amerikanische Produkte bleibt schwach.

Der Schweizer Franken ist aus Konsumenten-Sicht nicht überbewertet, die Firmen produzieren halt mehr als die Schweizer verkonsumieren koennen und wollen ihren Profit weiter steigern. Laßt den anderen doch auch etwas Arbeit übrig!
Mfg thallo
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So wird der EURO sterilisiert

Beitragvon thallo » 27.09.2011 19:52

Euro strömt in die Schweiz zu fixen Wechselkursen, die Schweiz kassiert die EZB-Zinsen für die Euros, die Investoren bekommen nur die noch niedrigeren Zinsen der Schweiz.
EURO-Kaufkraft wird damit sterilisiert.

Dasselbe machen die Chinesen: sie tauschen den USD in Yuan zu politisch festgelegten Wechselkursen, treiben damit die inländische Inflation in China hoch, und legen den USD in Staatsanleihen mit mickrigen Zinsen an (Investition mit negativer Realrendite). Der USD wird nicht am Devisenmarkt gehandelt, die Kaufkraft der Chinesen für amerikanische Produkte bleibt schwach.

Der Schweizer Franken ist aus Konsumenten-Sicht nicht überbewertet, die Firmen produzieren halt mehr als die Schweizer verkonsumieren koennen und wollen ihren Profit weiter steigern. Laßt den anderen doch auch etwas Arbeit übrig!
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Beitragvon schneller euro » 04.06.2012 14:37

"...Währungsexperten und konservative Politiker fordern einen schrittweisen Ausstieg aus der seit sechs Monaten von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) garantierten Kursuntergrenze von 1,20 Franken pro Euro...
Die SNB, die bislang stets beteuerte, den Mindestkurs 'mit allen Mitteln' verteidigen zu wollen, äußerte sich zunächst nicht zu der aktuellen Debatte. Sie hat für den 14. Juni - drei Tage vor den Wahlen im Eurokrisenstaat Griechenland - grundsätzliche Erläuterungen zu ihrer Geldpolitik für die nächsten Monate angekündigt..."
Der komplette Artikel bei finanztreff
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Re: Modetrend: Fonds mit CHF-Tranchen

Beitragvon lloyd bankfein » 21.06.2012 07:00

der Almödi hat geschrieben:Wenn man beabsichtigt ein paar Jahre invstiert zu bleiben,ist es dann sinnvoller in die Chf-Tranche oder doch die Eur-Tranche zu gehen?

z. B. Acatis, Sauren u . a.
ACATIS Aktien Global Fonds UI DE0009781740 Anteilsklasse A EUR Tranche
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oder Sauren_Hedgefonds oder Sauren Emerging Markets Balanced als Euro oder Chf-Tranche erhältlich

Schweizer Franken gemessen an der Kaufkraftparität klar überbewertet
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Idee: wäre nicht z. Bsp der Sauren Emerging Markets Balanced, Chf-Tranche, Wkn A1H6AF interessanter als die im Thread nebenan genannten Geldmarkt(?)-Fonds in Schweizer Franken?
An Stelle der Mini-Renditen von Schweizer Anleihen könnte man dann zusätzlich von den Em-Währungen profitieren?

gerad gelesen bei instit.-money: ...Mike Riddell, Fondsmanager des M&G Global Macro Bond Fund... zunehmende Wahrscheinlichkeit, dass der Euro zusammenbricht .....Die Rendite fünfjähriger Schweizer Anleihen ist deshalb negativ, weil Anleger die Franken-Bindung an den Euro für nicht belastbar halten und im Falle eines Euro-Zusammenbruchs einen möglicherweise hohen Kapitalgewinn realisieren könnten“, so der Experte. Auch die Bindung der dänischen Krone an den Euro sei in der Erwartung der Märkte bei einem Eurocrash nicht zu erhalten – entsprechend niedrig rentieren zehnjährige dänische Anleihen. ...."
[url=http://www.institutional-money.com/index.php?id=11&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=38697]Artikel[/url]
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Re: Modetrend: Fonds mit CHF-Tranchen

Beitragvon k9 » 21.06.2012 07:23

lloyd bankfein hat geschrieben:...
Idee: wäre nicht z. Bsp der Sauren Emerging Markets Balanced, Chf-Tranche, Wkn A1H6AF interessanter als die im Thread nebenan genannten Geldmarkt(?)-Fonds in Schweizer Franken?
An Stelle der Mini-Renditen von Schweizer Anleihen könnte man dann zusätzlich von den Em-Währungen profitieren?.


Im Nachbarthread geht es mir um reine CASH-Positionen, die ich kurz- oder
mittelfristig parken möchte ohne das Risiko einer permanenten EURO-
Abschwächung einzugehen. Gewinne, die sich aus einer möglichen (Wieder-)
Abkoppelung des CHF an den EUR ergeben wären ein schöner Nebeneffekt.
Im Vordergrund steht jedoch der Sicherheitsaspekt.
Inwieweit generell CHF-Tranchen bei Fonds sinnvoll sind, ist eine andere
Frage.

Gruß k-9
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Beitragvon Papstfan » 22.06.2012 11:36

lloyd bankfein hat geschrieben:Idee: wäre nicht z. Bsp der Sauren Emerging Markets Balanced, Chf-Tranche, Wkn A1H6AF interessanter als die im Thread nebenan genannten Geldmarkt(?)-Fonds in Schweizer Franken?
An Stelle der Mini-Renditen von Schweizer Anleihen könnte man dann zusätzlich von den Em-Währungen profitieren?


- Der Vontobel GEldmarkt-Fonds notiert in Chf und haelt Anleihen die in Chf notiert sind
- Sauren Em. M. Bal, A1h6af notiert in Chf und haelt Fonds die in Euro oder Us-Dollar notiert sind. Diese ihrerseits halten Anleihen mehrheitlich in Dollar oder lokalen Emerging-Markets-Waehrungen

Bei Euro-Crash und parallel dazu starken Kursgewinnen des Chf wuerden aber beide Fonds - vontobel und sauren - gleichermassen profitieren. Also wenn der Chf an einem Tag 10 Proz. gegen Euro gewinnt, dann gewinnen auch die beiden Fonds an dem Tag 10 Proz. auf Basis Euro.
Gehe ich von aus, hundertproz. sicher bin ich auch nicht.
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Beitragvon k9 » 22.06.2012 12:15

Papstfan hat geschrieben:....
Bei Euro-Crash und parallel dazu starken Kursgewinnen des Chf wuerden aber beide Fonds - vontobel und sauren - gleichermassen profitieren. Also wenn der Chf an einem Tag 10 Proz. gegen Euro gewinnt, dann gewinnen auch die beiden Fonds an dem Tag 10 Proz. auf Basis Euro.
Gehe ich von aus, hundertproz. sicher bin ich auch nicht.

Das ist aber nicht das Szenario, um das es geht.
Der CHF ist per Untergrenze 1,20 ist an den EURO gekoppelt.
Fällt diese Grenze (was allein im Ermessen der SNB steht), würde der
CHF von jetzt auf Null gegenüber dem EURO aufwerten, auch ohne
EURO-Crash, der Sauren aber nicht.

Gruß k-9
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Beitragvon Papstfan » 22.06.2012 16:04

KILLminusNEUN hat geschrieben:Der CHF ist per Untergrenze 1,20 ist an den EURO gekoppelt.
Fällt diese Grenze (was allein im Ermessen der SNB steht), würde der
CHF von jetzt auf Null gegenüber dem EURO aufwerten, auch ohne
EURO-Crash, der Sauren aber nicht.Gruß k-9


Nun, die Untergrenze ist mir gelauefig.
Die Frage habe ich aber adners verstanden

Beispiel: der Anleger hat im Depot
a) 100 Anteile Sauren Em B., Wkn A1H6ae = Euro-Tranche,Kurs 10,0 Euro, Wert heute 10000 Euro
b) 120 Anteile Sauren Em B., Wkn A1h6af = CHf-Tranche,Kurs 10,0 Chf,
Wert heute 12000 Chf = 10000 Euro

Wuerde die SNB die Untergrenze nicht mehr verteidigen und der Chf ueber Nacht um beisp.weise 10 % aufwerten von 1,20 auf 1,08
dann waere die Euro-Tranche weiterhin 10000 wert. Die Chf-Tranche aber 12000 Chf = 11111 Euro.
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Beitragvon k9 » 22.06.2012 16:46

@Papstfan

Korrekt !
Ich hatte in deinem Posting das "notiert in CHF" beim Sauren schlicht
übersehen und war von einem Vergleich mit der EUR-Tranche ausgegangen.
Sorry.

Gruß k-9
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Beitragvon schneller euro » 04.07.2012 15:09

Ronald Leven, Währungsexperte bei Morgan Stanley: "...rechnet jedenfalls mit einem deutlich schwächeren Euro zu Jahresende (EURUSD: 1,20). Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, wird es nach der Expertise von Morgan Stanley auch für die Schweiz und den Franken eng. Leven dazu: „Dann wird die Grenze von 1,20 wahrscheinlich fallen. Wir rechnen in den nächsten sechs Monaten mit einem Wert von 1,10..."
Artikel bei [url=http://www.fondsprofessionell.de/news/aktuelle-news/nid/morgan-stanley-euro-franken-mindestkurs-koennte-bald-fallen/?tx_fp_pi1[ref]=2]fondsprofessionell[/url]
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Beitragvon lloyd bankfein » 02.08.2012 10:35

quelle: NZZ
"Durch die Stützungsaktionen ist der Schweizer Franken faktisch an den Euro gebunden und die Geldpolitik bis auf weiteres von den Entwicklungen in der Währungsunion abhängig. Eine neuerliche Euro-Schwäche würde sich also auch auf den Wert des Schweizer Frankens niederschlagen und Kursverluste der SNB verursachen. Die Kalkulation der SNB, unbegrenzt Euro aufzukaufen, geht als nur dann auf, wenn die Euroländer die Schuldenproblematik in den Griff bekommen und sich der Euro zügig erholt. Hinzu kommt, dass sich die Bilanzsumme stetig ausweitet – beruhigt sich die Situation nicht, dürften die Währungsreserven der SNB bis Jahresende die Wirtschaftsleistung der Schweiz übersteigen. Das erhöhe wiederum die Volatilität der Ergebnisse deutlich und entscheidet in weiterer Folge auch über die Möglichkeit der SNB, den Schweizer Franken gegen einen weiteren Anstieg zu schützen"
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Beitragvon schneller euro » 18.01.2013 14:17

finanzen.net: "...SNB hat die im September 2011 festgelegte Untergrenze für den Wechselkurs des Euros zum Franken von 1,20 CHF erfolgreich verteidigt – viele hatten das nicht erwartet und dagegen gewettet. Nachdem EUR/CHF schon Ende 2012 zeitweise nach oben zuckte, gab es in den letzten Tagen nun eine Rallye bis auf 1,2400 CHF... Optimismus vieler Anleger in Bezug auf die Weltwirtschaft im Allgemeinen und den Euro im Speziellen lässt die Attraktivität des Frankens als Fluchtwährung abnehmen. ... hat die SNB allerdings auch selbst mit ihrer riskanten Politik beigetragen, einfach so viel Franken zu drucken wie nachgefragt werden.

Ein Kommentar von forex capital markets bei stock-world.de

und der Chart 3 Jahre EUR/CHFbei Onvista

Bliebe die Frage, ob nun Handlungsbedarf besteht für Anleger, welche einer der oben im Thread genannten, in CHF notierten, Fonds im Depot haben?
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Beitragvon k9 » 18.01.2013 17:57

schneller euro hat geschrieben:......
Bliebe die Frage, ob nun Handlungsbedarf besteht für Anleger, welche einer der oben im Thread genannten, in CHF notierten, Fonds im Depot haben?[/i][/b]


Das kann man sehen wie man will.
Glaubt man weiter an den nahenden Welt(bzw. EURO-)untergang, dann haben
wir es z.Zt. mit einem Strohfeuer zu tun und man ist in CHF (u.a.) nach wie
vor gut aufgehoben.
Neigt man zu der vermehrt in den Mainstream-Medien zu vernehmenden
Meinung, die EURO-Krise sei vorbei, ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen.

Gruß k9
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Beitragvon Papstfan » 18.01.2013 18:32

Der Kurs Eur/Chf verharrte ueber ein Jahr in der Range 1,20-1,21
Dann vor ungefaehr schoss der Kurs ploetzlich bis auf fast 1,25

War war der Grund? Ein Grossanleger oder eine wichtige Meldung?
Nur an dem ploetzlich wieder erwachten Euro-Optimismus kann es doch nicht liegen. Auch wenn diverse Medien dies schreiben.

Und welches Kurs-Niveau waere fundamental gerechtfertigt?
Laut Martin Huefner bei das-investment
..... ist der Franken aufgrund dieser letzten Höherbewertung deutlich überbewertet. Nach der historischen Betrachtung müsste er eher bei 1,40 Schweizer Franken je Euro liegen. Das zeigen auch Kaufkraftvergleiche .....
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Beitragvon schneller euro » 19.01.2013 13:12

Torsten Gellert von FXCM bei fondsprofessionell:"...befindet sich die SNB auch in einem Dilemma. Mit Blick auf die sich zuspitzende Situation am Häusermarkt müsste sie die Zinsen eigentlich erhöhen, würde damit aber wieder einen Ansturm auf den Franken auslösen, dem sie mit verstärkten Interventionen am Devisenmarkt wieder begegnen müsste. Eine Zinserhöhung wäre auch deshalb unsinnig, da ein solcher Schritt die Schweiz noch tiefer in die Deflation stürzen würde, was Gift für die wirtschaftliche Entwicklung wäre...
Korrektur an den Märkten nur eine Frage der Zeit
Aktuell ist zwar der Optimismus ungebrochen, die Eurozone hätte ihre Krise beendet, die Weltwirtschaft würde dank den guten Zahlen aus China wieder schneller auf die Beine kommen als gedacht und auch Amerika würde - gerade einmal vom Sprung von der Klippe gerettet - zu neuem kräftigem Wachstum zurückkehren... scheinbare Ruhe bestärkt Gellert weiter in dem Gefühl, eine Korrektur an den Märkten sei nur eine Frage der Zeit und mit ihr eine Besinnung zu alten Tugenden, sprich sicheren Häfen, zurück. Das würde auch den Franken wieder stärken. Allerdings wolle Gellert nicht ausschließen, dass EUR/CHF-Waährungspaar jetzt noch bis an die Marke von 1,25 läuft, bevor dann der Rückwärtsgang noch einmal eingelegt werde..."
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Beitragvon lloyd bankfein » 20.01.2013 11:16

Ein Anstieg auf 1,40 oder gar 1,50 wäre heftig. Aber es kann auch genaus so wieder in die andere Richtung gehen. Wie üblich sind sich die Währungs-Experten uneinig über die Perspektiven.
Für mich bin ich zu dem Schluß gekommen, dass ca 2-3 % Depot-Anteil an Fonds , die in Chf notieren, zum Zweck der Diversifizierung okay sind.
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Beitragvon schneller euro » 22.01.2013 13:00

Rudolf Minsch, Chefökonom von Economiesuisse: " ... Franken noch nicht auf jenem Niveau, wo Kaufkraftparität herrschen würde: "Diese liegt je nach Daten irgendwo zwischen 1,27 und 1,42 Franken." Er hält einen Kurs von 1,35 Franken für angemessen. Zudem ist Minsch davon überzeugt, dass der Einfluss der Nationalbank überschätzt werde – für das Schicksal des Euro oder einzelner Eurostaaten sei das Vertrauen der Märkte viel wichtiger als die Schweizer Interventionen..."
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