BL Equities Dividend (A0MWCV) und andere Banque de Lux Fonds

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BL Equities Dividend (A0MWCV) und andere Banque de Lux Fonds

Beitragvon schneller euro » 27.12.2011 10:55

Upd. des Beitrags vom 20.8.11 aus dem T.I.-Thread: Dividendenfonds- und Zertifikate:

slt63 hat geschrieben:
schneller euro hat geschrieben:Chart 4 Jahre
-> BL Eq. Dividend (A0MWCV) vor DWS Top Dividende

-> passive Strat. auf Sicht von 3 Jahren nur im Mittelfeld, über 1 Jahr allerdings knapp vorne.
Bei diversen Charts liegt lt. Comdirect der DB X-TRACK.DJ ST.G.S.D.100 ETF 1D (DBX1DG) immer etwas vor dem SocGen-Zert. SG3GJV und dieses wiederum vor dem Ishares A0F5UH. Unterschiede Comdirect/Onvista -> s.o. Beitrag vom 23.9.10, letzte Anmerkung

-> letztes Gesamt-Upd. vom 28.3.09 auf Seite 3 des Threads

BL weiterhin gut im Rennen. Nettoaktienquote war zwischenzeitlich auf 70 % gesenkt, aktuell wieder 75%.


KILLminusNEUN hat geschrieben:Der BL Equities Dividend hält sich in den letzten Tagen hervorragend und stellt so manchen vermögenverwaltenden Mischfonds in den Schatten - und das bei über 90% Aktienquote ! Schwergewichte sind u.a. die Schweizer Value-Werte Nestle, Novartis und Roche. Guy Wagner scheint (nicht nur zur Zeit) ein feines Händchen beim Stock-Picking zu haben.Gruß k-9


Blogvon Guy Wagner
-> Eintrag vom 18.8.11: "... Zur Absenkung des Marktrisikos setzen wir auf Derivate (Verkauf von Futures)..."
und aus dem FACTSHEETbei der Banque Luxembourg:
Aktien 91,61 %
Liquidität 4,39 %
Immobilienaktien (im Factsheet sind I...Fonds vermerkt, was aber falsch ist -> gemeint sind Immobilienaktien) 3,64 %
Futures auf Aktien -16,94 %
(Stand Nov. 2011)
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Beitragvon schneller euro » 27.12.2011 10:58

Chartvergleich 4 Jahre:
BL Equities Dividend (A0MWCV) mit
BL Global Eq. (577995) und
BL Emerging Markets (A0MWCX) -> diverse Beiträge im EM-Thread
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Beitragvon Fondsfan » 28.12.2011 16:31

Erstaunlich, daß der Unterschied zwischen so unterschiedlichen
Konzepten nach vier Jahren nicht größer ist.
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Beitragvon k9 » 04.01.2012 08:17

Klasse Leistung, und das beständig.

Mich interessiert immer noch, ob das Management bei BL ein
Ein-Mann-Unternehmen namens Wagner ist oder ob hier ein
erfahrenes Team am Werk ist.

Gruß k-9
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 04.01.2012 10:03

KILLminusNEUN hat geschrieben:Klasse Leistung, und das beständig.

Mich interessiert immer noch, ob das Management bei BL ein
Ein-Mann-Unternehmen namens Wagner ist oder ob hier ein
erfahrenes Team am Werk ist.

Gruß k-9


Wurde von slt63 schon mal in andrem Zusammenhang beantwortet:

slt63 hat geschrieben:
Papstfan hat geschrieben:BL Emerging Markets A0MWCX wurde im thread hier mehrfach erwaehnt.
Meine Fragen:
- gleicher Fonds-Manager wie Bl Dividend A0MWCV ?
- falls ja: ist Guy Wagner ein Einzelkaempfer oder steht ein Team dahinter?
- Ueberschneidungen mit dem Dividend Fonds?


Hier findest Du das "BLI-Team" :
BLI, Fondsmanager und Analysten

Dort siehst Du auch, wer welchen Fonds managt. Teilweise werden die Fonds in videos vorgestellt.

Ich denke, gewisse Übrschneidungen zwischen den Fonds gibt es schon. Der BL Equities Dividend enthält auch Emerging Markets (m.W. z Zt. rd 35%).

Der Dividend sichert teilweise über Index Futures ab (führt zu einem Alpha, + oder - je nachdem); der Emerging Markets ist ja ein Mischfonds (auch Einsatz von anderen Fonds), der ebenfalls die Aktienquote variiert (neutral=75% AQ). Inwieweit dort auch Absicherungsinstrumente zur Quotensteuerung eingesetzt werden, ist mir nicht bekannt; wenn ja, dann seltener als beim a0mwcv.

Vielleicht zusätzlich einfach mal bei Morningstar einen Portfoliovergleich machen, die letzten GB analysieren, oder direkt eine Mail an Herrn Wagner schicken? Ich denke die Chancen auf eine Antwort stehen da gut.
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Beitragvon schneller euro » 20.04.2012 13:05

Chart seit Auflage in 11/07:BL Eq. Dividend (A0MWCV) mit GD200 + GD144

Chart seit Auflage in 11/07:BL EM (A0MWCX) mit GD200 + GD120

Chartvergleich 4 Jahre:
- BL Equities Dividend (A0MWCV)
- BL Global Flexible (A0D9HV)
- BL Global Equities (577995)
- BL Emerging Markets (A0MWCX) -> diverse Beiträge im EM-Thread

Fondsmanager der beiden Erstgenannten ist Guy Wagner. Den Equities managt Joël Reuland, den Emerging Markets Marc Erpelding (seit 2007, die anderen seit mehr als 10 Jahren).
-> BLI, Fondsmanager und Analysten

Blogvon Guy Wagner
-> Eintrag vom 18.8.11: "... Zur Absenkung des Marktrisikos setzen wir auf Derivate (Verkauf von Futures)..."
und aus dem FACTSHEETdes BL Eq. Dividend (A0MWCV) bei der Banque Luxembourg:
Aktien 90 %
Liquidität 6 %
Immobilienaktien (im Factsheet sind I...Fonds vermerkt, was aber falsch ist -> gemeint sind Immobilienaktien) 4 %
Futures auf Aktien -11 %
(Stand 03/12)
Zuletzt geändert von schneller euro am 07.06.2013 15:24, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Papstfan » 25.04.2012 12:51

Kaum wurde der Bl Global Flex hier erwähnt, schon schreibt Guy Wagner darüber in seinem:
blog
ora et labora!
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Beitragvon k9 » 25.04.2012 18:05

Papstfan hat geschrieben:Kaum wurde der Bl Global Flex hier erwähnt, schon schreibt Guy Wagner darüber in seinem:
blog


Wir sind halt immer einen Tick schneller.
':wink:'

Gruß k-9
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Beitragvon FinanzHai » 30.04.2012 09:39

Mein Eindruck auf grund der Charts: bei Aktien und speziell Emerging-M. hat B.L. eine herausragende Expertise, bei Renten und Mischfonds sind Sie nicht so erfolgreich !?
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Beitragvon slt63 » 18.05.2012 10:35

Erstaunlich wie stabil der BL Emerging Markets sich hält, trotz Aktienquote ca. 70%.

Vergleich MSCI EM

@ finanzhai: der BL EM ist auch ein Mischfonds und kein Aktienfonds
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Beitragvon lloyd bankfein » 20.05.2012 11:42

schneller euro hat geschrieben:BL Emerging Markets (A0MWCX)
Es handelt sich um einen offensiven Mischfonds/Dachfonds für Emerging Markets, Aktienquote 60-100%, neutral 75%. Investiert in Einzelwerte und Fonds (z.Zt ca. 25%in Fonds).
Factsheetsbei der Banque of Luxemburg
Fondsmanager-Kommentar vom IV. Quartal 2010, Hinweise auf steuerliche Aspekte erscheinen mir auf den ersten Blick etwas unklar. Vertriebszulassung in D aber anscheinend vorhanden. Online-Kauf bei Ebase jetzt offenbar auch möglich.
Details zum Fonds auf der BoL-Website
Demnach ein Fondsvolumen von ca. 120 Mio. €
Charts und Facts bei Onvista

CHART 3 Jahre BL Emerging Markets (A0MWCX) und Vergleichswerte

EM Misch+Dachfonds


slt63 hat geschrieben:Erstaunlich wie stabil der BL Emerging Markets sich hält, trotz Aktienquote ca. 70%.
Vergleich MSCI EM


Wie schafft er das?
Bei Bl Equi. Divi. ist auf der Website unter Zusammensetzung vermerkt: "Futures auf Aktien -14,80 %"
Bei BL Emerg. aber nicht. Anscheinend ist dieser Fonds jetzt nicht abgesichert und wird auch generell nicht abgesichert?
Die Währungen können doch eigentlich auch nicht so entscheidend sein daß der Bl-EM sich so gut gehalten hat:
HKD 15,19 %
USD 14,71 %
SGD 12,27 %
BRL 9,17 %
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Beitragvon lloyd bankfein » 29.05.2012 16:00

Papstfan hat geschrieben:Kaum wurde der Bl Global Flex hier erwähnt, schon schreibt Guy Wagner darüber in seinem:
blog


gelesen bei Der Fonds 10_2012: ....Ende April 2012 war der BL-Global Flexible zu 93 Prozent in Aktien investiert, wovon 42 Prozent über den Verkauf von Futures auf Börsenindizes abgesichert waren. Die restlichen 7 Prozent entfielen auf Cash. Anleihen hält Wagner bereits seit dem vierten Quartal 2011 nicht mehr. Mit einem Wertzuwachs von 27 Prozent seit der Auflage im Frühjahr 2005 liegt sein Fonds deutlich vor vielen vergleichbaren Wettbewerbern......
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Beitragvon lloyd bankfein » 06.10.2012 10:17

Guy Wagner:
Finanzmärkte: Der Weg ins Ungewisse
Posted: 05 Oct 2012 06:39 AM PDT
...wenngleich diese Schritte der Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks für einen Kursanstieg an der Börse sorgten, lösen sie keineswegs die fundamentalen Probleme der Industrieländer. Die Volkswirtschaften dieser Staaten sind immer noch nicht auf den Weg einer nachhaltigen Erholung zurückgekehrt. Im Gegenteil: Indem der Preis für Geld künstlich niedrig gehalten wird, werden notwendige Anpassungen verhindert. Dies führt zu einer falschen Kapitalmittelzuweisung, lässt die Rohstoffpreise in die Höhe schnellen und zwingt Sparer auf der Suche nach Rendite dazu, erhebliche Risiken einzugehen. Deshalb erstaunt es kaum, dass die bisherigen Lockerungsmaßnahmen nicht zu einer nachhaltigen Konjunkturverbesserung führten...
. Ohne nachhaltige Gewinnsteigerung kann auch der Börsenanstieg nicht von Dauer sein; es sei denn, Anleger sind überzeugt, dass das anormal niedrige Zinsniveau sowie die massive Liquiditätsflut einen Anstieg der Bewertungskennzahlen auf deutlich höhere Levels rechtfertigen. Dies ist die implizite Argumentation all derjenigen, die in Erwartung der von der Federal Reserve angekündigten Maßnahmen in Aktien investierten.
Wir sind selbstredend nicht dieser Meinung. :roll:
Angenommen, es bestünde eine positive Korrelation zwischen den außerordentlich niedrigen Zinsen und den hohen Börsenkursen – warum liegt Japans Börse dann heute knapp 75% unter ihrem Niveau von Ende der 1980er-Jahre? Ein Blick zurück in die Börsengeschichte zeigt, dass die Bewertung von Aktien in Phasen negativer realer Zinsen, wie wir es aktuell erleben, stets am niedrigsten war. Da negative reale Zinsen in den seltensten Fällen eine gesunde Wirtschaftssituation widerspiegeln dürften, erscheint diese Beobachtung logisch. ...
Wir befinden uns aktuell in einem wirklich außergewöhnlichen Umfeld. Normalerweise lassen sich aus der Wirtschaftsgeschichte zumindest einige Hinweise auf die zu erwartende Entwicklung ablesen. Derzeit bewegen sich jedoch eine ganze Reihe Parameter auf einem Niveau, das in den vergangenen 200 Jahren nicht :!: gesehen wurde.
Unter anderem sind an dieser Stelle die Staatsverschuldung sowie die Haushaltsdefizite der wichtigsten Industrieländer zu nennen (und das genau zu einem Zeitpunkt, wo der demografische Wandel die öffentlichen Finanzen schwer zu belasten droht), aber auch die Explosion der Zentralbankbilanzen dieser Staaten (absolut und als prozentualer Anteil am Bruttoinlandsprodukt) und die kurz- und langfristigen Zinsen.
....
Zusammengefasst beruht unsere Anlagestrategie auf zehn Erkenntnissen:

Die Anleihemärkte stellen insgesamt keine besonders attraktive Anlagemöglichkeit dar. Weder die spekulativen Renditen der Randländer, noch die geringe Verzinsung der solidesten Länder der Eurozone oder der großen internationalen Wirtschaftsmächte eröffnen unter Chance/Risiko-Aspekten akzeptable Anlagechancen.

Aufgrund der geringen Attraktivität festverzinslicher Wertpapiere werden Aktien zur Standard-Anlageform. Dies gilt umso mehr, weil sie – anders als Geld- oder Rentenmarktanlagen – reale Vermögenswerte darstellen.

Aufgrund der Notenbank-Maßnahmen ist mit zunehmender Volatilität zu rechnen. Parallel dazu wechseln sich Phasen mit hoher und niedriger Risikoaversion ab.

Bis auf Weiteres wird der Dollar von den Phasen steigender Risikoaversion profitieren, während Aktien in diesem Szenario das Nachsehen haben. Die US-Währung bietet derzeit eine Art Absicherung gegen das Aktienrisiko.

Innerhalb des Börsenuniversums sollte sich der Fokus auf Aktien von Qualitätsunternehmen richten, die regelmäßige Dividenden ausschütten.

In vielerlei Hinsicht befinden sich die Schwellenländer heute in einer besseren Wirtschaftslage als die Industrieländer. Dies spricht für eine stärkere Gewichtung dieser Region innerhalb des Portfolios.

Makro- und Mikroanalyse, d.h. das gesamtwirtschaftliche Bild und die Situation der einzelnen Unternehmen, sind unbedingt zu unterscheiden. In Europa gibt es trotz der Krise eine ganze Reihe qualitativ hochwertiger Firmen, die sich aufgrund ihrer guten Positionierung weiterhin positiv entwickeln können.

Gleiches gilt für US-Unternehmen.

Die aktuelle Geldpolitik könnte mittelfristig zu einem größeren Inflationsproblem führen. Diese Tatsache spricht für Anlagen in Gold bzw. in Goldminen. Außerdem dürfte sich das Edelmetall auch aufgrund des potenziell explosionsartigen Anstiegs des Angebots an Euro, Dollar, Pfund, Yen, Schweizer Franken und der geringen Zunahme des Goldangebots gegenüber den vorgenannten Währungen aufwerten.

In puncto Währungsallokation erscheint eine Diversifizierung in Währungen von Ländern mit besseren Fundamentaldaten sehr sinnvoll. Derzeit trifft dies auf den Singapur-Dollar, den kanadischen Dollar sowie die skandinavischen Währungen zu.
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Beitragvon drhc » 05.12.2012 11:15

Ein instruktiver Beitrag von Guy Wagner in seinem BLOG
Er analysiert die Eurokrise aus der Sicht zweier Nobelpreisträger, Robert Mundell und Jan Tinbergen.
Robert Mundell ist Begründer der Theorie optimaler Währungsräume. Ein optimaler Währungsraum erfüllt vier Kriterien, wobei die Eurozone im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten praktisch KEIN einziges Kriterium, das für einen optimalen Währungsraum vorausgesetzt wird, erfüllt.
Zitiert aus dem Wagner-Blog:
"...Von Jan Tinbergen, der mit dem ersten Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde, stammt die Regel, dass ein Staat für jedes wirtschaftliche Ziel, das er verfolgt, auch mindestens ein Instrument zur Umsetzung zur Hand haben muss. Drei Wirtschaftsziele bedeuten dann beispielsweise, dass der Staat auch über mindestens drei (voneinander unabhängige) Instrumente verfügen muss. In der Praxis streben Staaten in der Regel drei größere Ziele an: Preisstabilität, Vollbeschäftigung (oder zumindest einen möglichst hohen Beschäftigungsgrad) und eine relativ ausgeglichene Außenhandelsbilanz.
Vor der Währungsunion erfüllten alle heutigen Eurozone-Mitglieder die Tinbergen-Regel. Sie verfügten damals über vier Instrumente, um die drei oben genannten Ziele zu erreichen: Die Geldpolitik (Zinserhöhung/-senkung), die Geldmenge, die Haushaltspolitik (expansiv/restriktiv) sowie die Währung (Auf-/Abwertung).
Seit der Euro-Einführung wird die Tinbergen-Regel nicht mehr eingehalten. Die Länder der Eurozone haben die Kontrolle über die Geldpolitik, die Geldmenge und die Währung abgegeben. Als einziges Instrument verbleibt die Haushaltspolitik (die Peripherieländer verfügen infolge der ihnen auferlegten Sparprogramme sogar darüber nicht mehr wirklich). Da sich die Wirtschaftsziele auf dieser Basis nicht realisieren lassen, fällt das Ergebnis suboptimal aus ..." :!:
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Upd. vom 20.4.12

Beitragvon schneller euro » 27.12.2012 14:03

Blogvon Guy Wagner
-> Eintrag vom 18.8.11: "... Zur Absenkung des Marktrisikos setzen wir auf Derivate (Verkauf von Futures)..."
und aus dem FACTSHEETdes BL Eq. Dividend (A0MWCV) bei der Banque Luxembourg:
Aktien 92 %
Liquidität 5 %
Immobilienaktien (im Factsheet sind I...Fonds vermerkt, was aber falsch ist -> gemeint sind Immobilienaktien) 3 %
Futures auf Aktien -20 %
(Stand 11/12)

Chartvergleich 5 Jahre:
- BL Equities Dividend (A0MWCV)
- BL Global Flexible (A0D9HV)
- BL Global Equities (577995)
- BL Global 50 (986854)
- BL Global 75 (986855)
- BL Emerging Markets (A0MWCX) -> diverse Beiträge im EM-Thread

Fondsmanager der beiden Erstgenannten ist Guy Wagner. Den Equities managt Joël Reuland, den Emerging Markets Marc Erpelding (seit 2007, die anderen seit mehr als 10 Jahren).
-> BLI, Fondsmanager und Analysten

Onvista 4-Fonds-Vergleichvon BL GL. Dividend, BL GL. Flexible, Global 50 und Global 75
-> in punkto Sharpe-Ratio liegt der "Dividend" über alle Zeiträume an erster, der "Flexible" an letzter Stelle

Chart seit Auflage in 11/07:BL Eq. Dividend (A0MWCV) mit GD200 + GD144

Chart seit Auflage in 11/07:BL EM (A0MWCX) mit GD200 + GD120
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Beitragvon k9 » 27.12.2012 14:22

BL liefert mit fast der gesamten Fondspalette eine seit Jahren
konstante, sehr beeindruckende Leistung ab.

Mag sein, dass es in jedem Segment bessere Produkte gibt.
Das ändert aber nichts daran, dass man hier eine konstante
und homogene Leistung auf breiter Ebene geboten bekommt.

Vergleichbares sehe ich auf den ersten Blick nur noch bei
First State - wobei hier das Bond-Segment komplett fehlt.

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Beitragvon k9 » 29.12.2012 13:54

Sehr gespannt bin ich auch, wie sich der neue "European Smaller Companies"
(LU0832875438) entwickelt.

[url=http://www.banquedeluxembourg.com/bankServlet/GedGetFileServiceSvt?docname=Factsheet:%20BL%20European%20Smaller%20Companies&lang=DE&typeRequest=getFileFast&documentId=-53a84371ead94e65a0f48bbc9f304b2f6294b1f4d086b388d1b9b46bee48760e&wmDocName=fonds_bl_p_[[sLang]BL-FactSheet: KlickDieMaus[/url]

AnlagePolitik:
Mindestens 80% Small und MidCap (bis 5 Mrd.), dazu Derivate zur Absicherung.

Aktuell Schwerpunkt GB und Frankreich, dann Schweiz und Deutschland.
Fokus auf Technologie, kaum Finanztitel, Währungen 52% EUR, 26% GBP, dann
CHF, SEK sowie DKK (aktuell).

Gruß k9
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Beitragvon k9 » 31.01.2013 11:28

Der "Dividend" gestern mit ca. 3,5% im Minus.
Vermutlich Ausschüttung ?
Die Letzte war am 4.2.2012.

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Beitragvon slt63 » 31.01.2013 11:33

Ausschüttung 4,11€ am 29.01.13
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Beitragvon k9 » 31.01.2013 11:35

Jo, danke.

Gruß k9
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Beitragvon drhc » 14.05.2013 09:24

Guy Wagner in seinem Blog:
"... ich habe bereits auf die Möglichkeit hingewiesen, dass der S&P 500 in den kommenden Jahren auf das Niveau vom März 2009 (670) fallen könnte
... Der US-Markt wurde – mit Ausnahme der Jahre 1929, 2000 und 2007 – nie auf einem so hohen Bewertungsniveau wie heute gehandelt. Und in den drei Ausnahmefällen verlor er anschließend 40% und mehr
... Natürlich lässt sich dem Voranstehenden entgegenhalten, dass es sich um eine Ceteris Paribus-Betrachtung handelt (alle anderen Faktoren bleiben gleich). Ein KGV-Rückgang kann zugegebenermaßen nicht nur durch einen niedrigeren Zähler (Kurs), sondern auch durch einen höheren Nenner (Gewinne) ausgelöst werden. Doch das Shiller-KGV legt die durchschnittlichen Gewinne der zurückliegenden zehn Jahre zugrunde, und ein solcher Durchschnittswert kann per definitionem von einem Jahr auf das nächste nicht enorm schwanken. Damit die Kennzahl ohne Kursrückgang auf den langfristigen Durchschnitt von 16 sinkt, müsste der durchschnittliche Gewinn der vergangenen zehn Jahre jedoch von 70 auf 100, d.h. um knapp 45%, steigen.
..." :roll:
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Beitragvon lloyd bankfein » 24.08.2013 12:15

" Llloyd Blankfein brachte eine tiefgreifende, aber der Öffentlichkeit wenig bewusste Wahrheit zum Ausdruck: Die Abschaffung des ungedeckten Papiergeldsystems ist der Schlüssel, um zur freien Marktwirtschaft zurückzukehren! Durch die Finanzkrise leben wir in einem Staatskapitalismus, in dem die Zentralbanken die Kapitalflüsse bestimmen."
mehr im Blog von Guy Wagner

quote="schneller euro"]Blogvon Guy Wagner
-> Eintrag vom 18.8.11: "... Zur Absenkung des Marktrisikos setzen wir auf Derivate (Verkauf von Futures)..."
und aus dem FACTSHEETdes BL Eq. Dividend (A0MWCV) bei der Banque Luxembourg:
Aktien 92 %
Liquidität 5 %
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Futures auf Aktien -20 %
(Stand 11/12)

Chartvergleich 5 Jahre:
- BL Equities Dividend (A0MWCV)
- BL Global Flexible (A0D9HV)
- BL Global Equities (577995)
- BL Global 50 (986854)
- BL Global 75 (986855)
- BL Emerging Markets (A0MWCX) -> diverse Beiträge im EM-Thread

Fondsmanager der beiden Erstgenannten ist Guy Wagner. Den Equities managt Joël Reuland, den Emerging Markets Marc Erpelding (seit 2007, die anderen seit mehr als 10 Jahren).[/quote]

In den letzten Monaten hat Reuland aber tüchtig aufgeholt mist einem BL Gl. Eq. gegen den BL Divi von Wagner
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Beitragvon schneller euro » 12.04.2014 11:09

Blog von Guy Wagner
-> Eintrag vom 18.8.11: "... Zur Absenkung des Marktrisikos setzen wir auf Derivate (Verkauf von Futures)..."
vom März 2014: "...Die US-Aktien in unseren Portfolios stammen überwiegend von internationalen Unternehmen, die einen erheblichen Teil ihres Umsatzes außerhalb der USA erzielen. Da eine Abwertung des US-Dollar die Gewinne (in USD) dieser Unternehmen erhöht, bieten sie quasi eine natürliche Absicherung gegen eine schwächere US-Währung. Deshalb sichern wir das Wechselkursrisiko aus diesen Positionen nicht ab. Anders sieht es bei US-amerikanischen Staatsanleihen aus, wo wir dieses Risiko durchaus (teilweise oder vollständig) absichern..."

und aus dem FACTSHEET 03/14 des BL Eq. Dividend (A0MWCV) bei der Banque Luxembourg: "...
Aktien 93 %
Liquidität 5 %
Immobilienaktien (im Factsheet sind I...Fonds vermerkt, was aber falsch ist -> gemeint sind Immobilienaktien) 3 %
Futures auf Aktien -8 %
...
Die Absicherung des Aktien-Portfolios wurde im vierten Quartal vorübergehend ausgesetzt.
...
Gewichtung nach Währungen
EUR 29,55 %
USD 22,97 %
CHF 11,22 %
GBP 10,48 %
SGD 8,45 %
..."

Chartvergleich 8 Jahre:
- BL Equities Dividend (A0MWCV)
- BL Global Flexible (A0D9HV)
- BL Global Equities (577995)
- BL Global 50 (986854)
- BL Global 75 (986855)
- BL Emerging Markets (A0MWCX) -> diverse Beiträge im EM-Thread

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Zuletzt geändert von schneller euro am 09.11.2017 20:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon drhc » 12.06.2014 10:14

Kritische Anmerkungen von Ivan Bouillot im blog guy wagner Teil 1: zum CAPM und der Chicagoer Schule: ... Die Wirtschaftswissenschaftler der Universität Chicago befassen sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts mit diesem Thema und gelten als führend. Von der Chicagoer Schule wurde ein Risikomaß definiert, das die Grundlage bildet für eine globalere Theorie der Portfolioverwaltung sowie für die Schätzung der erwarteten Rendite eines Wertpapiers in Abhängigkeit vom Risiko. Dieser theoretische Rahmen ist zwar nicht unumstritten, wird aber häufig zitiert und noch heute in Wissenschaftlerkreisen und von institutionellen Anlegern angewandt.
Im Rahmen ihrer Forschungen hat die Chicagoer Schule die Volatilität eines Wertpapiers als Risikomaß identifiziert: Sie bildet die Verteilung der beobachteten Renditen eines Wertpapiers um den Durchschnitt ab und soll die Unzuverlässigkeit der künftigen Rendite der Anlage widerspiegeln. Nach dieser Logik müsste das Risiko eines Wertpapiers analog zur Volatilität ansteigen – und die erwartete Anlegerrendite parallel zum Risiko nach oben klettern.
Harry Markowitz hat ausgehend von dieser Beziehung zwischen Risiko und Volatilität die Moderne Portfolio-Theorie (1952) entwickelt. William Sharpe führte Markowitz' Arbeit neben anderen fort und entwickelte das Preismodell für Kapitalgüter CAPM (capital asset pricing model; 1964)...
Die Kritik:
"... Ihre Achillesferse dürften dagegen ihre Arbeitshypothesen sein, die kaum der Realität entsprechen.
Erstens stellt die alleinige Begrenzung des Risikos eines Wertpapiers auf die Volatilität eine übermäßige Reduzierung der Anlagerealität und der Komplexität der Finanzmärkte dar. Die Entscheidung für dieses sehr theoretische Risikokonzept erleichtert den Einsatz der Statistik und die Erstellung mathematischer Modelle, um die Börsenrenditen zu untersuchen. Denn die Volatilität wird zu einer Variablen, die sich ausgehend von realen, objektiven und historischen Daten einfach berechnen lässt – und das Risiko einer Anlage wird zu einer leicht interpretierbaren Zahl synthetisiert. In der praktischen Anwendung zeigen sich jedoch Unstimmigkeiten:
Ein plötzlicher Volatilitätsanstieg indiziert nicht ipso facto, dass ein Wertpapier riskanter geworden ist. Eine Aktie, deren Kurs linear von 30 € auf 100 € ansteigt, würde als kaum riskant gelten. Käme es zu einem plötzlichen Kurseinbruch von 100 € auf 50 €, wäre ihr Risiko nach dieser Theorie gestiegen.
Die Heranziehung der historischen Volatilität als Risikomaß kommt einer Extrapolation der Vergangenheit gleich. Unternehmen wird ein statischer Zustand unterstellt – weder der Fortschritt der Produktionsmittel noch die Entwicklung der Märkte finden Berücksichtigung.
Das systemische Risiko reflektiert nicht das künftige Verhalten eines Wertpapiers in unterschiedlichen Marktphasen: In einem steigenden Markt registrieren Aktien mit hohem systemischen Risiko nicht automatisch eine Outperformance.
Zweitens muss die Chicagoer Schule – als Voraussetzung für ihren Ansatz – die Fehleinschätzung zugrunde legen, dass sich Börsenrenditen durch eine Normalverteilung beschreiben lassen, das heißt durch eine statistische Verteilung, bei der eine symmetrische Verteilung um den Durchschnitt angenommen wird und Extremereignisse kaum vorkommen.
Drittens basiert die Theorie auf der These der Markteffizienz. Diese unterstellt, dass Anleger auf einem großen Markt, auf dem sich Nachrichten sofort verbreiten, augenblicklich und identisch auf Informationen reagieren und sämtliche Wertpapiere zu jedem Zeitpunkt fair bewertet werden. Dies steht nicht im Einklang mit dem Preisbildungsprozess, der auf Wechselwirkungen menschlichen Handelns und den damit verbundenen kognitiven und emotionalen Fehlern basiert.
Zahlreiche Experten und Theoretiker (z.B. der Mathematiker Benoît Mandelbrot, der Finanzphilosoph Nassim Taleb, Charlie Munger von Berkshire Hathaway) haben die Stichhaltigkeit dieses Ansatzes deshalb in Frage gestellt. Eugene Fama, Mathematiker und einer der Väter der Effizienzmarkthypothese, räumt ein, dass sich die erwarteten Ergebnisse nicht eingestellt haben. ... "
Im Guy Wagner Blog Teil 2 wird die Methodik der Banque Lux. dargestellt: " ... Dieser Rahmen hebt sich in zwei wesentlichen Punkten von der modernen Portfoliotheorie ab: Einerseits wird die Volatilität nicht mehr als Risikoquelle betrachtet. Sie ist inhärenter Bestandteil eines jeden liquiden Marktes, an dem nur geringe Transaktionsprovisionen zu zahlen sind. Je mehr die Wahl und die Entscheidungen der Akteure durch Psychologie, Angst, Konformismus oder Kapitulation beeinflusst werden, wie dies an den Finanzmärkten der Fall ist, umso ausgeprägter ist die Schwankungsintensität. Es ist durchaus möglich, diese Volatilität zu nutzen, denn sie eröffnet interessante Einstiegschancen in Unternehmen, wenn der Anleger diese versteht. Andererseits ist die Verlustaversion (Risiko = Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Kapitalverlusts) der Risikoaversion überlegen, und zwar durch eine mögliche negative Korrelation zwischen Risiko und Rendite, die von der sehr guten Kursentwicklung qualitativ hochwertiger Unternehmen mit geringem Risiko teils bestätigt wird.
Genau diese Korrelation streben wir in unserem Portfoliomanagement bei der Auswahl der Anlageziele an. ... "
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Beitragvon schneller euro » 11.01.2016 15:21

Lt. Webseite ist der BL Equities Dividend (A0MWCV) z.Z. nicht abgesichert, sondern zu 95% in Aktien investiert. Auch in den letzten Monaten scheint man oft eine Absicherung gänzliche verzichtet zu haben. Bei den längerfristigen Charts (s. o.) ist der Fonds jetzt erstmals deutlich hinter den BL Global Eq. zurückgefallen.
Aktuell hat der Divid. fast das Tief vom Sept. 2015 und damit auch den MDD von seinerzeit -17,6% erreicht. Das ATH wurde erst im April 2015 erzielt
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BL Equities Dividend (A0MWCV)

Beitragvon lloyd bankfein » 11.01.2016 19:26

Keine Absicherung m ehr Mdd, sehr schlechte Wertentwicklung seit April, schlechter als Bl Global Eq., im Guy Wagner Blog wird nur noch der Bl Gl. Flex. besprochen :?
Wird der Divi evtl gar nicht mehr von Guy Wagner gemanagt?
Oder wurde die Anlagepolitik geändert?
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Re: BL Equities Dividend (A0MWCV)

Beitragvon schneller euro » 15.01.2016 11:51

lloyd bankfein hat geschrieben:Keine Absicherung m ehr Mdd, sehr schlechte Wertentwicklung seit April, schlechter als Bl Global Eq., im Guy Wagner Blog wird nur noch der Bl Gl. Flex. besprochen :?
Wird der Divi evtl gar nicht mehr von Guy Wagner gemanagt?
Oder wurde die Anlagepolitik geändert?


Der "aktuellste" Kommentar ist anscheinend vom 17.9.15:
"...Fonds investiert in zwei Kategorien von Unternehmen:
...
Derzeit machen „dividend growers“ ca. 55% und „„dividend payers“ ca. 45% des Portfolios aus.
...Dividend growers: Sehr viele Unternehmen in dieser Kategorie sind „dividend aristocrats“
...
Die Wertentwickluung des Fonds seit Jahresanfang enttäuscht sowohl absolut als auch relativ.
Die Hauptursache des Zurückbleibens ddes Fonds liegt in der relativ hohen Gewichtung von Aktien aus dem Pazifischen Becken ohne Japan (~25%).
Diese Region hinkt seit Januar deutlich hinter Europaa und den USA hinterher...
Zuletzt kam außerdem die Abwertung der meisten Währungen gegenüber dem Euro hinzu, der die Referenzwährung dess Fonds ist.
...
Jüngste Veränderungen:
Aufgrund der Marktkorrektur im Sommer wurde die Aktienabsicherung beendet..."
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Beitragvon lloyd bankfein » 20.01.2016 12:38

banque lux :
".....
Inhaberaktien und -anteile von Kapitalgesellschaften nach luxemburgischem Recht müssen bis zum 18. Februar 2016 immobilisiert werden.
Ab dem 18. Februar 2016 werden Inhaberaktien bzw. -anteile, die nicht hinterlegt und immobilisiert wurden, automatisch gelöscht.
Anteilen in Zusammenhang stehenden Gelder werden bei der Caisse de Consignation in Luxemburg hinterlegt, bis ihre Rückgabe von einer Person, die die gültige Inhaberschaft nachweist, verlangt wird.
Die den gelöschten Aktien bzw. Anteilen entsprechenden Gelder werden bei der Caisse de Consignation in Luxemburg hinterlegt, bis ihre Rückgabe von einer Person, die die rechtmäßige Inhaberschaft nachweist, beantragt wird.
Sollten Sie von der Sicav BL ausgegebene Inhaberaktien halten, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Berater. Er kann Ihnen weitere Informationen zu diesem Thema geben und unterstützt Sie gerne bei der Hinterlegung und Immobilisierung.
...."

als Fondsanleger hat man mit diesem Unfug nichts zu tun, weder direkt noch indirekt, vermute ich mal. Oder?

ein aktuelles Statement von G. Wagner zum Bl eq Dividend gibts anscheinend immer noch nicht. Saftladen! :twisted:
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BL Equities Dividend und andere Banque de Lux Fonds

Beitragvon drhc » 21.01.2016 17:05

Ein klarer VERKAUF (bzw Verkäufe - die ges. Palette der fonds)
Begründung: Herr Wagner verfasst ausgezeichnete makroökonomische Analysen und ist auf vielen Feldern aktiv. Die Ergebnisse des Fondsmanager Wagner wurden aber immer schlechter. Von über- bis inzwischen deutlich unterdurchschnittlich. Daß der Dividend nicht mehr abgesichert wurde, ist eine krasse Fehlentscheidung gewesen. Wäre früher vermutlich nicht geschehen. Der Dividend-Fonds schneidet nicht nur kurz, sondern auch längerfristig schlecht ab.
Die Informationspolitik ist gleichfalls suboptimal und unzureichend im Vgl mit anderen Gesellschaften.
Bessere Alternativen im : akademischen Portfolio
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BL Equities Dividend (A0MWCV)

Beitragvon lloyd bankfein » 10.02.2016 11:57

Keine Absicherung, fast jeder Tag ein neues Mdd :(
Fondsman. Guy Wagner mit einem fast trotzigen Kommentar Dez. 15 im Factsheet:
".....Ende Dezember war der Fonds zu 98 % in Aktien investiert. Geografisch gesehen waren die Positionen des Aktien-Portfolios wie folgt aufgeteilt: 49 % in Europa, 29 % im Pazifischen Raum sowie 20 % in Nordamerika. Die Allokation nach Währungen (nach Devisentermingeschäften) sah wie folgt aus: 40 % in EUR, 11,5 % in USD, 17 % in CHF, 4,5 % in CAD sowie 27 % in Währungen des Pazifischen Raums. Die Brutto-Dividendenrendite des Portfolios belief sich durchschnittlich auf ca. 4,5 %. Das mittlere Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) lag bei 15,3. Der Fondsmanager wird die Zusammensetzung des Portfolios auch künftig gemäß seiner Analyse des wirtschaftlichen Umfelds und der relativen Bewertung der verschiedenen Anlageklassen anpassen...."

forgot it :twisted:

Der Bl Global Flex, Wkn A0d9hw, vden Wagner immer wieder heraus stellt, der sieht auch nicht viel besser aus: onvista
-9,6 % Perf in 1 Jahr, +13,6 Perf in 5 Jahren, sehr mittelmässig
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BL Equities Dividend (A0MWCV)

Beitragvon schneller euro » 09.11.2017 20:19

gelesen bei citywire:
"... bisherige Co-Manager des rund €650 Millionen großen BL Equities Dividend B Cap, Jérémie Fastnacht, ist von nun an Hauptmanager des globalen Dividendenfonds der Luxemburger Investmentgesellschaft BLI ... Der bisherige Manager Guy Wagner, bleibt dem Fondsmanagement weiterhin als Co-Manager erhalten. Wagner hat den Dividendenfonds seit der Auflegung vor zehn Jahren gemanagt.
„Diese Entscheidung haben wir ganz bewusst getroffen: Jérémie ist seit gut anderthalb Jahren in unserem Team und konnte sich in diesem Zeitraum intensiv mit dem Portfolio des Fonds auseinandersetzen sowie unsere Anlagephilosophie verinnerlichen", so Wagner zu dem Wechsel der Zuständigkeiten. ...
Innerhalb der vergangenen fünf Jahre, bis zum 30. September 2017, erreichte der BL Equities Dividend Fonds eine Performance von 33,8% und belegt entsprechend den 35. von 37 Rängen im Citywire-Sektor Aktien - Globale Dividenden. ..."

Chartvergleich: -> Beitrag vom 12.4.14, s. o. und Divi-Fonds-Thread
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 10.11.2017 14:17

"... bisherige Co-Manager des rund €650 Millionen großen BL Equities Dividend B Cap, Jérémie Fastnacht, ist von nun an Hauptmanager des globalen Dividendenfonds der Luxemburger Investmentgesellschaft BLI ... Der bisherige Manager Guy Wagner, bleibt dem Fondsmanagement weiterhin als Co-Manager erhalten. Wagner hat den Dividendenfonds seit der Auflegung vor zehn Jahren gemanagt...."

Ist dieser Wechsel nun positiv oder negativ für den Fondsanleger im Bl Eq Divi ?
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