Von renommierten Ökonomen initiierte + gemanagte Fonds+Zert.

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Von renommierten Ökonomen initiierte + gemanagte Fonds+Zert.

Beitragvon drhc » 02.08.2013 12:31

Das LBB Q-Dow Jones Eurost 50 Effizienzportfolio-Zert. (LBB1XW) von Prof. Gerke konzipiert und entwickelt

Der PI Global Value, Wkn A0NE9GFondsmanager ist Professor Otte

Merit GlobalAllocation UI, Wkn A1JCWX – Prof. Duchaeteau (Makroökonomie, CPPI)

PARVEST Equity World Low Volatility, Wkn A1T8XSmaßgeblich konzipiert von Prof. Haugen

Ac Risk Parity 12, Wkn A0q578Prof. Henry Kat von der London B. S.

Ac Quant Spectrum, Wkn A1JJn7ebenfalls Prof. Kat

Dws Arero, Wkn Dws0r4konzipiert von Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Weber, Univ. Mannheim

LYXOR ETF FTSE RAFI US 1000 A Wkn LYX0BN
und
POWERSHARES FTSE RAFI EMERGING MARKETS PORTFOLIO Wkn A0M2EK,
beide Fondsbasierend auf den bahnbrechenden Arbeiten von Prof. Jeremy Siegel zum fundamental indexing

LONG TERM INVESTMENT FUND (SIA) - CLASSIC EUR, Wkn A0JD7EFondsmanager ist Prof. Jarillo

ICP-Strategy-Europe, Wkn A1JE0VProf. Rieger
Zuletzt geändert von drhc am 07.08.2013 10:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Papstfan » 09.08.2013 14:35

Muesste ich mein gesamtes Kapital einem einzigen Experten anvertrauen, so wuerde ich sicher einen der o. g. Experten waehlen.
Wahrscheinlich Prof. Duchaeteau oder Prof. Otte.
Gerke beschaeftigt sich nicht mehr mit seinem Zertifikat und Kat ist umstritten. Die Fonds von Weber und Jarillo ueberzeugen mich nicht, eben so wie Siegel und Rieger
ora et labora!
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Beitragvon drhc » 08.10.2013 11:01

Siehe auch das akademische Portfolio
Die Fonds von Professor Max Otte mit überragender Performance (auch) im III. Quartal 2013
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Von renommierten Ökonomen initiierte + gemanagte Fonds+Zert.

Beitragvon drhc » 23.06.2015 10:21

Erneut der Verweis auf DAS akademische Portfolio mit ausgezeichneter Wertentwicklung
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Re: Von renommierten Ökonomen initiierte + gemanagte Fonds+Z

Beitragvon Fondsfan » 23.06.2015 11:56

Ich sage danke, dass dieser Beitrag aus der Versenkung geholt wurde.
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Beitragvon drhc » 04.11.2015 14:31

Die wichtigste Debatte seit John Maynard Keynes
Ein Artikel bei fundresearch
zitat: "... „Zu viele Köche verderben den Brei“, beschreibt Kenneth Rogoff, Professor für Volkswirtschaft der Harvard University, die Kommunikationspolitik der FED. Einzelne Mitglieder des Federal Open Markets Committees (FOMC) hätten zwar deutlich gemacht, dass die Entscheidung, den Leitzins unverändert zu lassen, abhängig von der Datenlage sei. Aber „das klingt solange hilfreich, bis man merkt, dass jedes dieser Mitglieder scheinbar eine andere Vorstellung und Interpretation von den Daten hat“, so Rogoff in einem durch das „Project Syndicate“ veröffentlichten Kommentar.
Mit andere Worten: „Die Kommunikationsstrategie der FED ist das pure Chaos. Dieses aufzuräumen ist wesentlich entscheidender, als das perfekte Timing für eine Zinswende zu finden.“ ...
Larry Summers und Paul Krugmann, sind sich wiederum einig, dass es nur wenige Hinweise darauf gibt, dass eine aktive Geldpolitik überhaupt funktioniert. Damit bliebe Milton Friedmans Traum, Geldpolitik strategisch einsetzen zu können, nur ein Traum.“ Es sei zwar nicht klar, wer Recht behält, aber DeLong ist sich sicher: „Diese Diskussion ist die wichtigste Debatte im Bereich der Makroökonomie seit John Maynard Keynes.“ ..."
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Beitragvon drhc » 20.09.2016 08:12

Prof. Xavier Gabaix von der Universität New York hat eine herausragende wissenschaftliche Abhandlung mit dem Titel [b]"A Behavioral New Keynesian Model"[/b] verfasst, die sich als das seit Jahren interessanteste makroökonomische Arbeitspapier erweisen dürfte. :!: :idea:

zitat: "... Traditionell haben Makroökonomen die Ansicht vertreten, dass Inflation von niedrigen Zinsen begünstigt wird. Doch zuerst Japan und nun die USA und Europa haben ihre Zinsen mittlerweile seit Jahren niedrig gehalten, und der Preisauftrieb bleibt hartnäckig schwach. Vor diesem Hintergrund führte eine radikale Gruppe von Volkswirten, darunter Stephen Williamson von der Federal Reserve Bank of St. Louis und John Cochrane von der Denkfabrik Hoover Institution, eine neue Theorie ein, die Neo-Fisherismus genannt wird. Diese besagt, dass eine längere Niedrigzinsphase die Preise faktisch niedrig hält statt sie nach oben zu treiben.
Williamson und Cochrane haben wiederholt betont, dass neu-keynesianische Modelle - die vorherrschende makroökonomische Theorie - durchaus zu den Ergebnissen des Neo-Fisherismus führen können statt zu der traditionellen Sicht.
...
Wenn sich das Leitzinsniveau oder Bruttoinlandsprodukt verändert, realisieren die Menschen in Gabaix’ Modell nicht wirklich, dass sich die Lage verändert hat. Noch viel wichtiger, ihr Handeln ist kurzsichtig - sie denken nicht so sehr über die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in zehn Jahren nach wie über eine in den nächsten sechs Monaten. :!:
...
Wie auch ein anderes, kürzlich veröffentlichtes Arbeits papier von Mariana Garcia-Schmidt und Michael Woodford, stellt die neue Theorie von Gabaix menschliche Begrenztheit :( in den Vordergrund und Mittelpunkt.
...
Anders als in Standardtheorien gibt es bei Gabaix’ Modell keine Unklarheit über den künftigen Kurs der Wirtschaft - im Fachjargon heißt das, es gibt ein eindeutiges Gleichgewicht. Und sein Konzept könnte auch das Konsum- und Sparverhalten genauer erklären als die vorherrschende Lehre, der zufolge Menschen ihre heutigen Sparentscheidungen darauf basieren, wie viel sie ihrer Meinung nach in zwei Jahrzehnten verdienen dürften.

Gabaix löst auch ein seit langem bestehendes Rätsel. :!: Der üblichen makroökonomischen Theorie zufolge sollte die Forward Guidance, mit der die Zentralbanken ihre Einschätzung bezüglich des langfristigen Zinskurses kommunizieren, einen ungeheuren Einfluss auf die Wirtschaft haben. ...In dem Modell von Gabaix verliert die Forward Guidance jedoch die magischen Kräfte, die ihr in Standardtheorien zugesprochen werden.
...
Zu guter Letzt scheint sich Gabaix’ Konzept mit unserer Erfahrung der Nullzinsen zu decken. Nominale Zinsen können nie sehr weit unter null gehen. In üblichen Theorien stürzt das eine Volkswirtschaft in eine deflationäre Spirale. In Wirklichkeit erfahren Volkswirtschaften, die - wie zuerst Japan und nun die USA - seit Jahren niedrige Zinsen haben, offenbar ein langsames Wachstum und eine niedrige Inflation, aber keinen Crash. In Gabaix’ Modell passiert genau das.
...
Was also würde der Theorie von Gabaix zufolge die Wirtschaft am besten voranbringen? Fiskalpolitische Impulse. :idea:
...

Wahrhaft eine bahnbrechende Ausarbeitung von Prof. Gabaix !
Voraussichtlich der nächste Nobelpreisträger für Okönomie

quelle: Das Inv.
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Re: Von renommierten Ökonomen initiierte + gemanagte Fonds+Z

Beitragvon Fondsfan » 20.09.2016 09:10

Als altgedienter Praktiker bin ich gegenüber all diesen Theorien sehr
skeptisch, weil ich meine, dass die reale Bedeutung der Zinsen für die
Wirtschaft (nicht die Börsen) weit überschätzt wird.

Kein vernünftiger Manager wird eine Entscheidung treffen, bei der die
Rentabilität von einer minimalen Änderung des Zinsniveaus abhängt bzw.
dadurch ins negative schlagen kann.

Das ganze Gerede um Zinspolitik mit minimalen Änderungen ist in meinen
Augen der Versuch, Psychologie statt harter Fakten als bestimmenden Einfluss
zu etablieren.

Harte Fakten wären z.B. neue Gesetze, die in den Südländern der EU jungen
Menschen eine Chance geben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das scheitert aber
an den Interessen der älteren Arbeitsplatzbesitzer.

Natürlich hat die Nullzinspolitik die Wirtschaft teilweise verändert, aber es
ist ziemlich gleichgültig, ob die Notenbank die Banken zu 0,05 oder 0,10 %
refinanziert.
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Beitragvon drhc » 28.02.2017 15:52

"... NIXDORF Kapital und Universal-Investment starten gemeinsam mit der Frankfurt School Financial Services den aktienbetonten Mischfonds NIXDORF Quant 1 (ISIN DE000A2AMPH2 / WKN A2AMPH, R; ISIN DE000A2AMQY5 / WKN A2AMQY, E) ...
Das auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelte Handelssystem von NIXDORF Kapital kombiniert regelbasierte Titelselektionen mit wissenschaftlich fundierten Risikomessverfahren und innovativen Portfoliooptimierungsansätzen. "Mit dem NIXDORF Quant 1 verfolgen wir eine innovative algorithmische Anlagestrategie, die empirisch beobachtete Faktoren wie den Momentum-Effekt nutzt, berücksichtigen aber gleichzeitig ethische Aspekte bei der Auswahl der Investments", so Professor Dr. Stefan Kaßberger, Chief Investment Officer von NIXDORF Kapital...
Der Nixdorf Quant 1 kann weltweit investieren, Anlageschwerpunkt ist die Eurozone und hier insbesondere deutsche Unternehmen. Das Anlagekonzept umfasst neben Aktien auch Anleihen, ETFs und andere Anlageformen, die je nach Markteinschätzung unterschiedlich gewichtet werden. So kann der Aktienanteil null bis 100 Prozent betragen ...
Fondsberater: Frankfurt School Financial Services GmbH ..."

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Re: Von renommierten Ökonomen initiierte + gemanagte Fonds+Z

Beitragvon slt63 » 28.02.2017 18:24

2% Kosten zuzüglich 20% Performancegebühr (Referenz Eonia, aktuell -0,3xx%) und das ohne richtige HWM.
Das heißt, wenn der Fonds +- 0 macht hat der Anleger bereits die 2 % bezahlt und zahlt zusätzlich noch eine Performance-Gebühr sobald er ins Plus kommt auf Basis eines (z.Zt.) negativen Referenzwertes. Das nenn ich mal dreist.

Was soll da denn noch beim Anleger ankommen?
Das wird eine Totgeburt.
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