Der "Gebert Indikator" Zertifikat (ML0BDM, ML0RR6)

Wie der Titel schon sagt, möchte ich hier auf den Dax bzw. Deutschland als Anlageuniversum sammeln.

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Der "Gebert Indikator" Zertifikat (ML0BDM, ML0RR6)

Beitragvon Ernesto Chevantonn » 16.10.2006 08:29

Momentan viel beworben aber ansch. auch eins der Zerti., die die Welt nicht braucht:

"Ab drei Punkten wird gekauft – Börse kann so einfach sein
Die Kursverläufe an den Aktienmärkten zu erklären, ist für Börsianer eine der leichtesten Aufgaben. Zumindest im Nachhinein. Irgendeinen Grund, warum die Kurse gestiegen oder gefallen sind, finden Marktbeobachter eigentlich immer. Vor allem bei gesunkenen Notierungen. Wenn nicht gerade schlechte Unternehmensmeldungen oder negative Vorgaben aus den USA vorliegen, dann müssen zumeist die Zinsen, der US-Dollar oder der Ölpreis herhalten. Und wenn auch davon nichts passt, ist es eben die Charttechnik oder die Jahreszeit. Zumindest in 50 Prozent aller Fälle greift schließlich die „Regel“ der Saisonalität. Von Anfang Mai bis Ende Oktober haben am Aktienmarkt tendenziell die Bären das Sagen und nur zwischen November und April wird an der Börse richtig Geld verdient. Das Dumme ist nur, dass im Vorfeld keiner weiss, welcher dieser vielen Einflussfaktoren diesmal für die Kursbewegungen verantwortlich sein wird. Wer sich nur auf einen einzigen Indikator konzentriert, läuft deshalb Gefahr, den Trend zu verpassen – in welche Richtung auch immer. Am eigenen Leib erfahren haben das in den vergangenen beiden Jahren zum Beispiel die Anleger, die auf eines der Saison-Strategie-Zertifikate gesetzt haben. Im Gegensatz zur üblichen Saisonalität sind die Kurse in den eigentlich „schlechten“ Monaten zuletzt nämlich nicht gefallen, sondern gestiegen. Nicht einmal der Kurseinbruch im Mai/Juni konnte in diesem Jahr verhindern, dass der Dax zumindest aktuell (zwei Wochen vor dem Ende dieser Periode) höher notierte als Ende April. Eine Kombination aus mehreren Einflussgrößen bietet der seit einigen Jahren im Börsenmagazin „Der Aktionär“ veröffentlichte „Börsenindikator“, auf den Merrill Lynch noch bis zum 27. Oktober ein Zertifikat zur Zeichnung anbietet. Neben den oben bereits erwähnten Zinsen, dem US-Dollar und der Jahreszeit spielt hier auch noch die Inflation eine Rolle. Diese vier Faktoren entscheiden tagtäglich darüber, ob das zur Verfügung stehende Geld in den Dax investiert oder zum Ein-Monats-Euribor am Geldmarkt angelegt wird. Dabei gibt es eine ganz einfache Vorgehensweise in Form eines Punktesystems. Jeden Tag werden folgende vier Fragen überprüft: War der letzte Zinsschritt der EZB eine Zinssenkung? Liegt die Inflation in Euroland unter dem Stand vor einem Jahr? Notiert der US-Dollar gegenüber dem Euro höher als vor zwölf Monaten? Befinden wir uns in der „guten“ Jahreszeit zwischen November und April? Für jede dieser Fragen, die mit „ja“ beantwortet wird, gibt es einen Punkt, so dass der Indikator immer zwischen null und vier Zählern pendelt. Bei drei oder vier Punkten wird in den Dax investiert, bei null oder einem Punkt in den Geldmarkt. Zwei Punkte bedeutet eine „neutrale“ Positionierung, bei der an der vorherigen Anlageform festgehalten wird. Lange Zeit lieferte dieses ebenso simple wie transparente Modell beachtliche Erfolge. Auf Sicht von gut zehn Jahren konnte der Dax mit einem Plus von fast 20 Prozent pro Jahr um jährlich knapp acht Prozentpunkte übertroffen werden. Entscheidend dafür waren vor allem die rechtzeitig erfolgten Ausstiegssignale vor dem Crash 1998 sowie im Mai 2000, also kurz bevor die große Baisse einsetzte. Zwar erfolgte der Wiedereinstieg hier etwas zu früh, aber ein Großteil dieses Ausverkaufs wäre mit dem Börsenindikator vermieden worden. Auch in diesem Jahr wurde das Geld rechtzeitig vor der Mai/Juni-Korrektur in den Geldmarkt umgeleitet. Und da liegt es jetzt immer noch, weil alle vier Fragen zurzeit mit „Nein“ beantwortet werden. Dadurch wurde der jüngste Anstieg des Dax verpasst, was symptomatisch für die jüngere Vergangenheit ist. Denn seit November 2002 hinkt das Modell mit einem Plus von 40 Prozent dem Dax deutlich hinterher. Der entwickelte sich seitdem fast doppelt so gut. Anlegern, die von der erfolgreichen Historie trotzdem überzeugt sind, müssen Merrill Lynch neben dem Ausgabeaufschlag für das tägliche Überprüfen der vier Indikatoren eine Managementgebühr von 1,5 Prozent pro Jahr bezahlen. Zu beachten ist dabei aber, dass das Zertifikat bis zum ersten Kaufsignal nichts anderes ist als eine reine Geldmarktanlage, die aktuell gut drei Prozent Zinsen pro Jahr bringt (WKN: ML0BDM). "

quelle: finanztreff
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 27.11.2008 12:38

Zum 1.Mal Kaufsignal bei diesem Zerti.
Wird erwähnt bei diversen, z. Bsp Handelsblatt Zertifikate_24_081119
Aus ZJ_D_0846: "........B Ö R S E N I N D I K A T O R
Positive Signale: Erstmals im DAX investiert
Je nach Marktlage investiert das Börsenindikator
Deutschland Zertifikat (ISIN DE000ML0BDM7) von Merrill
Lynch in den Geld- oder Aktienmarkt. Erstmals seit der Auflage im Herbst
2006 (!) sprechen die genügend Indikatoren nun für den Aktienmarkt – ein
Engagement im DAX ist die Folge......."
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Beitragvon schneller euro » 05.05.2010 15:44

Ausf. Besprechung bei Finanztreff
Zitat: "...„Gebert-Indikator“...vier Parametern, der Jahreszeit, den Leitzinsen, dem Euro/Dollar-Kurs sowie der Inflation. Abhängig vom Stand dieser Parameter fließt jeweils ein Wert von null oder eins in den Indikator ein, der
folgerichtig immer zwischen null und vier schwankt. Bei einem Stand von null
und einem Punkt wird eine Anlage im Geldmarkt empfohlen. Ein Niveau von zwei Punkten hat zur Folge, dass die vorherige Investition beibehalten wird. Und wenn der Indikator bei drei oder vier Punkten steht, erfolgt eine Anlage im
Dax. ...
Anfang Mai nun hat der Indikator ein Verkaufssignal generiert. Der Faktor
Jahreszeit hat durch den Beginn der für die Aktienmärkte historisch betrachtet eher schlechten Phase zu Monatsbeginn ebenso auf null Punkte gedreht wie der Inflations-Parameter aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr höheren Teuerungsrate (soll ebenfalls negativ für die Märkte sein). Während die Leitzinsen noch einen positiven Beitrag von einem Punkt liefern (weil der jüngste Schritt der EZB eine Zinssenkung war), lieferte der Euro-Dollar-Kurs zu Monatsbeginn keinen Punkt, weil der Euro da noch leicht über seinem Niveau zur gleichen Zeit des Vorjahres lag. In der Summe lag der Indikator damit nur noch bei eins, was laut Regelwerk einen sofortigen Wechsel in den Geldmarkt zur Folge hat. Ein mit Blick auf die Kursverluste zu Wochenbeginn zumindest kurzfristig ganz gutes Timing!
Das Zertifikat jedoch bewegt sich auch jetzt noch genauso wie der Dax. Einen Wechsel hat es hier nicht gegeben. Wie kann das sein? Als Grund für die Abweichung wird angegeben, dass die Positionierung bei dem Zertifikat nur einmal pro Woche (jeweils montags) überprüft wird und es zu leichten
Verzögerungen bei der Punktevergabe kommen kann. „Das Umschalten des Signals in Bezug auf die Inflationsrate wird bei uns um eine Woche zeitversetzt auf Null schalten“, heißt es beim Emittenten, der auf seiner Homepage den Indikator per 3. Mai mit zwei Punkten (für Zins und Inflation) ausweist, was zu einer unveränderten Investitionshaltung und damit einem Fortbestehen der Dax-Anlage führt. Und daran wird sich so schnell wahrscheinlich auch nichts ändern. In der kommenden Woche sinkt der Inflations-Parameter dann zwar auch hier endlich auf null. Dafür dürfte der Euro/Dollar-Faktor im Gegenzug aber auf eins steigen, weil der als Vergleichsmaßstab dienende Euro-Kurs von vor zwölf Monaten dann bei gut 1,36 Dollar und damit deutlich über der aktuellen Notierung liegen wird. Und ein unter dem Strich gesunkener Euro wird nun mal als positiv für die Aktienmärkte eingestuft, Griechenland hin oder her.
Damit haben Anleger das Problem, dass der Gebert-Indikator zwar ein
Verkaufssignal liefert, das in dem entsprechenden Zertifikat angelegte Geld
aber trotzdem weiter im Dax investiert ist. Ob das mit Blick auf die Rendite
am Ende gut oder schlecht ist, wird sich erst noch zeigen. Fakt ist jedoch,
dass das Zertifikat seinen ursprünglichen Zweck seit dieser Woche nicht mehr erfüllt. ..."

Chart 3 Jahre ML0BDM und Dax
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Beitragvon schneller euro » 20.02.2012 17:33

Positive Erwähnung in: Handelsblatt Zertifikate 03_120201
"...vergangenen fünfeinhalb Jahren Strategiezertifikat „Merrill
Lynch Börsenindikator Deutschland“: In diesem Zeitraum legte der „Indikator“ um knapp 10,7 Prozent jährlich zu, während der deutsche Leitindex praktisch unverändert blieb (+0,6 Prozent). Und das bei einer deutlich geringen Schwankungsbreite. ...
... kennt der Basiswert „Merrill Lynch Market Indicator Germany Index“
nur zwei Szenarien: Das eine ist ein Dax-Investment – falls nicht, wird in den Geldmarkt investiert. (30-Tage Euribor-Zins, aktuell 0,72 Prozent). Entscheidender ist allerdings, wie die Indikatoren über das jeweilige
Szenario entscheiden.
Vier Einflussfaktoren ... Zinsen, Wechselkurs Euro/Dollar, Inflation und Saisonalität. Wöchentlich werden Antworten auf diese vier Fragen ausgewertet. War die letzte Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Senkung? Liegt die Inflationsrate im Euro-Raum unter dem Wert von vor zwölf Monaten? Notiert der US-Dollar gegen den Euro höher als ein Jahr zuvor? Befinden wir uns aktuell im Zeitraum November bis April?
Mindestens drei „Ja“-Antworten ergeben ein Kaufsignal für den Dax.
Zweimal „Ja“: Das Investment wird nicht geändert.
Bei einem oder keinem „Ja“ erfolgt die Anlage im Geldmarkt. Den jeweiligen Investitionsstatus können Anleger aktuell auf der Website www.zertifikate.de abrufen.
Die Signale werden wöchentlich auch aktualisiert, aber nur einmal pro Monat umgesetzt.
...
Einen noch deutlicheren Performance-Unterschied zeigt die Rückrechnung (Backtesting) seit dem 1. Januar 1962. In diesen fast 44 Jahren wären aus einem 10 000-Euro-Investment in den Dax 120 000 Euro geworden, die gleiche Summe in den Börsenindikator investiert hätte aber 2,1 Millionen Euro ergeben ..."

Chartvergleich 4 Jahre mit Dax und dem UBS-Rada (UB0C7S)
-> beide Zertifikate mit fast identischer Outperformance von ca. 60% gegenüber dem Index. Im Gegensatz zum ML-Indikator kann das RADA (siehe T.I.-Thread) auch eine Short-Pos. eingehen. Auffällig ist die Phase von Ende 2008 bis Anfang 2009, wo der ML-Indikator zu früh auf Long umschaltete. Umgekehrt war das RADA von Sommer 2009 bis Sommer 2010 zu defensiv positioniert.
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Beitragvon trutz » 20.02.2012 18:30

@ schneller Euro

Den Gebert Indikator verfolge ich auch schon länger. Interessant ist Dein Vergleich mit dem UBS-Rada Zertifikat.
Langfristig scheinen sie sich wirklich ähnlich entwickelt zu haben. Kurzfristig sind die Unterschiede zum Teil sehr groß. Siehe die Entwicklung seit März 2009.

Für mich macht eine Kombination der beiden Strategien zur Diversifikation daher Sinn.
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Beitragvon schneller euro » 21.02.2012 18:19

Chart 4 Jahreder im T.I.-ThreadFonds+Zertifikate mit Trendfolge und ähnlichen Strategien genannten Zertifikate
-> das UBS Rada (UB0C7S) und der ML Börsenindikator (ML0BDM) haben die Konkurrenz weit hinter sich gelassen. Wobei ja das Cobank Dax Best-Strategy-Timing (788277) auch eine Long/Neutral-Strategie verwendet wie der Börsenindikator, dabei aber viel schlechter abgeschnitten hat.
Und im Vergleich mit der wesentlich komplexeren Strategie des RADA ist es schon überraschend, dass der ML-Börsenindikator über 4 Jahre ähnlich erfolgreich abgeschnitten hat.
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Re: WKN ML0BDM (regelmässig Umsätze in Ffm und Stu)

Beitragvon Papstfan » 22.02.2012 10:33

schneller euro hat geschrieben:Vier Einflussfaktoren ... Zinsen, Wechselkurs Euro/Dollar, Inflation und Saisonalität. .......
Befinden wir uns aktuell im Zeitraum November bis April?
Chartvergleich 4 Jahre mit Dax und dem UBS-Rada (UB0C7S)
-> Auffällig ist die Phase von Ende 2008 bis Anfang 2009, wo der ML-Indikator zu früh auf Long umschaltete.


M. E. wird die Saisonalitaet bei diesem Indikator uebergewichtet,wodurch Ende 2008 zu frueh auf Long geswicht wurde.
Die Ueberbewertung des Zeitraumes November bis April ist fuer mich ein Kritikpunkt bei diesem Zertifikat.
ora et labora!
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Beitragvon Fondsfan » 02.03.2012 11:47

@ schneller euro

Wie so oft mal wieder Danke, dass Du dieses
Thema wieder ausgegraben hast.
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Beitragvon drhc » 18.04.2012 06:59

Sowohl der Börsenindikator als auch das Ubs-Rada - ULTRADER:IND bei bloomberg -
weiter im Long-Modus
Bei dem Börsenindikator wird der Saisonalitäts-Faktor bald zum Tragen kommen, s. o.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 23.04.2012 14:08

Azrael_74 hat geschrieben:hier mal die 4 Kriterien ganz genau und auch eine längere Historische Performance in beiliegendem Link:
http://file.0nv.de/files/54022/in_zeichnungsfrist/Boersenindikator_2.pdf

FUNKTIONSWEISE
Der Merrill Lynch Börsenindikator Deutschland wird nach
folgenden Grundregeln berechnet:
 ZINSEN
Niedrige Zinsen haben einen positiven Einfluß auf die Aktienmärkte.
War die letzte Zinsentscheidung der Europäischen
Zentralbank (EZB) eine Senkung, bekommt der Börsenindikator
Deutschland 1 Punkt gutgeschrieben; ist der Zinssatz zuletzt
erhöht worden, gibt es 0 Punkte.
 INFLATIONSRATE
Sinkende Inflationsraten sind für die Aktienmärkte positiv.
Liegt die Inflationsrate im Euroraum unter dem Wert von vor
12 Monaten, trägt dies ebenso 1 Punkt bei, ansonsten
kommt kein Punkt hinzu.
 US-DOLLARKURS
Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist ein starker US
Dollar von Vorteil. Notiert der US-Dollar gegen den Euro höher
als 12 Monate zuvor, zählt dies ebenfalls 1 Punkt, andernfalls
0 Punkte.
 JAHRESZEIT
Schliesslich gibt es noch für Aktien eine günstige Jahreszeit,
die vom 1. November bis zum 30. April dauert, und für die es
einen Punkt gibt. Keinen Punkt gibt es dagegen für den Zeitraum
vom 1. Mai bis zum 31. Oktober.

obwohl sich die historische Performance sehen lassen kann, wundert mich der erste Punkt mit den Zinsen etwas: die EZB senkte in der Vergangenheit die Zinsen, wenn sie eine Krise erwartet, meist blieb es nicht bei einer Zinssenkung, sondern die erste Zinssenkung war erst der Anfang einer Bewegung runter.
Der Rest erscheint mir schlüssig und die historischen Daten sprechen für sich.
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Beitragvon schneller euro » 30.05.2012 09:03

Ab 6. Juni weiteres Zertifikat mit gleicher Strategie wie der Börsenindikator:
ML Market Indicator Germany (ML0RR6)
Bericht bei finanztreff
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Beitragvon drhc » 22.07.2012 10:04

schneller euro hat geschrieben:Chartvergleich 4,75 Jahre mit Dax und dem UBS-Rada (UB0C7S)
-> beide Zertifikate mit fast identischer Outperformance von ca. 60% gegenüber dem Index. Im Gegensatz zum ML-Indikator kann das RADA (siehe T.I.-Thread) auch eine Short-Pos. eingehen. Auffällig ist die Phase von Ende 2008 bis Anfang 2009, wo der ML-Indikator zu früh auf Long umschaltete. Umgekehrt war das RADA von Sommer 2009 bis Sommer 2010 zu defensiv positioniert.

Ab 6. Juni weiteres Zertifikat mit gleicher Strategie wie der Börsenindikator:
ML Market Indicator Germany (ML0RR6)

ML0RR6: Geb. p. A. = 1,0 %
Ml0bdm = 1,5 % p. A.
Beide Zertif. Handel über Euwax + Scoach

http://www.gebert-börsenindikator.de/

investierte und nicht investierte Zeiten, grafisch dargelegt unter
http://www.gebert-börsenindikator.de/der-aktuelle-stand/
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Beitragvon BOERSEN-RAMBO » 27.07.2012 13:43

Börsenindi long, Ubs Rada Long, Dax > Gd200+Gd256 - > bullisher gehts fast net mehr !
Und Gott fragte die Steine : "Wollt Ihr PANZERGRENADIERE werden ?"
Aber die Steine antworteten : "Nein Herr, wir sind nicht hart genug !"
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Beitragvon trutz » 05.08.2012 14:13

Euro am Sonntag stellt heute 10 erfolgreiche Börsenstrategien vor, die den Dax seit 1989 geschlagen haben.
Die erfolgreichste war in dieser Zeit die "Gebert-Strategie" mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 15,2%.
An zweiter Stelle folgt schon die "Sell in Summer Strategie". Hiermit konnte man eine Rendite von 14,2% erreichen wenn man in den Monaten August und September nicht im DAX investiert war.

Interessant ist, dass der Ivestor die Gebert-Strategie in diesem Zeitraum mit nur 15 Orders abbilden konnte.

In den nächsten Ausgaben werden dann noch weitere Strategien vorgestellt.
Top-Flop 12,4%
Growth 10%
Value-Growth 10%
Top-12-Dividende 9,5%
Top-5 9,4 %
O`Higgins 8,7%
Stop-Loss 8,6%
Flop-5 7,1%
DAX 6,8%
Wobei dies Bruttorenditen ohne Kosten sind.
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Re: WKN ML0BDM (regelmässig Umsätze in Ffm und Stu)

Beitragvon drhc » 11.08.2012 19:00

Papstfan hat geschrieben:
schneller euro hat geschrieben:Vier Einflussfaktoren ... Zinsen, Wechselkurs Euro/Dollar, Inflation und Saisonalität. .......
Befinden wir uns aktuell im Zeitraum November bis April?
Chartvergleich 4 Jahre mit Dax und dem UBS-Rada (UB0C7S)
-> Auffällig ist die Phase von Ende 2008 bis Anfang 2009, wo der ML-Indikator zu früh auf Long umschaltete.


M. E. wird die Saisonalitaet bei diesem Indikator uebergewichtet,wodurch Ende 2008 zu frueh auf Long geswicht wurde.
Die Ueberbewertung des Zeitraumes November bis April ist fuer mich ein Kritikpunkt bei diesem Zertifikat.


Das Konzept überzeugt mich auch nicht. Aber in der Zwischenbilanz - Chart s. o. - 20% vor Rada und 60% vor dem Dax, dies ist mehr als bemerkenswert
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Beitragvon drhc » 25.09.2012 08:13

Azrael_74 hat geschrieben:hier mal die 4 Kriterien ganz genau und auch eine längere Historische Performance in beiliegendem Link:
http://file.0nv.de/files/54022/in_zeichnungsfrist/Boersenindikator_2.pdf

FUNKTIONSWEISE
Der Merrill Lynch Börsenindikator Deutschland wird nach
folgenden Grundregeln berechnet:
 ZINSEN
Niedrige Zinsen haben einen positiven Einfluß auf die Aktienmärkte.
War die letzte Zinsentscheidung der Europäischen
Zentralbank (EZB) eine Senkung, bekommt der Börsenindikator
Deutschland 1 Punkt gutgeschrieben; ist der Zinssatz zuletzt
erhöht worden, gibt es 0 Punkte.
 INFLATIONSRATE
Sinkende Inflationsraten sind für die Aktienmärkte positiv.
Liegt die Inflationsrate im Euroraum unter dem Wert von vor
12 Monaten, trägt dies ebenso 1 Punkt bei, ansonsten
kommt kein Punkt hinzu.
 US-DOLLARKURS
Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist ein starker US
Dollar von Vorteil. Notiert der US-Dollar gegen den Euro höher
als 12 Monate zuvor, zählt dies ebenfalls 1 Punkt, andernfalls
0 Punkte.
 JAHRESZEIT
Schliesslich gibt es noch für Aktien eine günstige Jahreszeit,
die vom 1. November bis zum 30. April dauert, und für die es
einen Punkt gibt. Keinen Punkt gibt es dagegen für den Zeitraum
vom 1. Mai bis zum 31. Oktober.


US-DOLLARKURS + Inflationsrate: diese beiden Pluspunkte könnten bald entfallen und damit den Indikator auf "neutral" stellen
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Beitragvon drhc » 26.11.2012 13:03

".. Seit dem 12.11 verzeichnet der Börsenindikator vier positive Punkte. Am 1. November wurde die Jahreszeit wieder günstig und am 12. November sank die Inflationsrate unter den entsprechenden Wert des Vorjahres. Die anderen beiden Punkte tragen die zuletzt gesenkten Zinsen und der niedrigere Euro bei. Das Kaufsignal vom 7.11.2011 bei 5930 Punkten bleibt somit in Kraft. ..."

quelle: gebert-website s. o.
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Beitragvon drhc » 05.05.2013 15:42

schneller euro hat geschrieben:Chart 5 Jahreder im T.I.-ThreadFonds+Zertifikate mit Trendfolge und ähnlichen Strategien genannten Zertifikate
-> das UBS Rada (UB0C7S) und der ML Börsenindikator (ML0BDM) haben die Konkurrenz weit hinter sich gelassen. Wobei ja das Cobank Dax Best-Strategy-Timing (788277) auch eine Long/Neutral-Strategie verwendet wie der Börsenindikator, dabei aber viel schlechter abgeschnitten hat.
Und im Vergleich mit der wesentlich komplexeren Strategie des RADA ist es schon überraschend, dass der ML-Börsenindikator über 5 Jahre ähnlich erfolgreich abgeschnitten hat.


von [url=http://www.gebert-börsenindikator.de/der-aktuelle-stand/]gebert-boersenindikator.de[/url]:
...
2.5.3013
Seit gestern wirkt die Jahreszeit ungünstig auf die Aktienkurse. Nun sind nur noch zwei der vier Punkte positiv zu werten. Die letzte Zinsänderung war eine Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes von 0,75 Prozent auf 0,5 Prozent und die Inflationsrate ist noch niedriger als im Vorjahresmonat. Negativ machen sich die Jahreszeit und der Dollarkurs bemerkbar. Im Sommer ist es durchaus möglich, dass es zu einem Verkaufssignal kommt. Wenn die Inflationsrate über ihren Vorjahreswert steigt, bleibt ein einziger positiver Punkt und ein Verkauf wäre dann angeraten.
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Beitragvon schneller euro » 19.07.2013 10:56

Chart 5,5 Jahreder im T.I.-ThreadFonds+Zertifikate mit Trendfolge und ähnlichen Strategien genannten Zertifikate

-> die Anmerkung vom Februar 2012 ist weiterhin zutreffend:
das UBS Rada (UB0C7S) und der ML Börsenindikator (ML0BDM) haben die Konkurrenz weit hinter sich gelassen. Wobei ja das Cobank Dax Best-Strategy-Timing (788277) auch eine Long/Neutral-Strategie verwendet wie der Börsenindikator, dabei aber viel schlechter abgeschnitten hat.
Und im Vergleich mit der wesentlich komplexeren Strategie des RADA ist es schon überraschend, dass der ML-Börsenindikator über 5,5 Jahre ähnlich erfolgreich abgeschnitten hat.
...
Wenn man den Zeitraum der Finanzkrise weglässt und den Chart auf 4 Jahre verkürzt, dann liegt das ML-Börsenindikator sogar klar vorne, nämlich ca. 35-40% vor Dax und UBS Rada!

...

Seit 6.6.2012 gibt es ein weiteres Zertifikat mit gleicher Strategie:
ML Market Indicator Germany (ML0RR6)
ML0RR6: Geb. p. A. = 1,0 %
ML0BDM = 1,5 % p. A.
Beide Zertif. Handel über Euwax + Scoach

http://www.gebert-börsenindikator.de/

investierte und nicht investierte Zeiten, grafisch dargelegt unter
http://www.gebert-börsenindikator.de/der-aktuelle-stand/
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Beitragvon Kato » 22.07.2013 11:11

http://www.gebert-börsenindikator.de/

Der Börsenindikator 

Die Regeln sind einfach: War die letzte Zinsänderung der Europäischen Zentralbank eine Senkung, bedeutet dies einen positiven Punkt für den Börsenindikator, wurde der Zins zuletzt erhöht, gibt es keinen. Liegt die letzte von Eurostat festgestellte Inflationsrate (HCPI, harmonisierter Verbraucherpreisindex, für die Eurozone) unter derjenigen vom gleichen Monat des Vorjahres, wirkt sich dies ebenfalls günstig auf die Aktien aus und wird mit einem Punkt honoriert. Eine gleich hohe oder höhere Rate wird mit null Punkten bewertet. Notiert der Dollar über seinem Stand von vor zwölf Monaten wird dem Indikator ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Ein gleich hoher oder niedrigerer Kurs erhöht den Indikatorstand nicht. Bleibt noch die Jahreszeit. Vom 1. November bis zum 30. April kommt ein Punkt hinzu, in den anderen Monaten nicht. Ergibt die Summe vier oder drei Punkte, ist dies als Kaufsignal zu werten, null oder eins signalisieren ein Verkaufssignal. Zwei Punkte sind neutral und ändern das zuletzt erschienene Signal nicht.
Trotz der einfachen Struktur des Indikators ließen sich in der Vergangenheit mit ihm sagenhafte Gewinne erzielen. Seit 1996 werden regelmäßig alle Signale des Indikators im Börsenmagazin Der Aktionär veröffentlicht. Wer sich seitdem an die Empfehlungen gehalten hat, bei einem Kaufsignal deutsche Aktien gekauft hat, beim nächsten Verkaufssignal verkauft hat, sein erlöstes Geld bar verzinslich liegengelassen hat, beim nächsten Kaufsignal wieder eingestiegen ist und so weiter, konnte seinen Depotwert bis heute um 1340 Prozent steigern. Der DAX ist im selben Zeitraum nur um 163 Prozent gestiegen. Der Börsenindikator hat damit nicht nur die besten deutschen Aktienfonds sondern auch Investmentlegenden wie Warren Buffett um Größenordnungen geschlagen. Und das bei dem nur halben Risiko der reinen Aktienanlage, denn der Indikator war nur in der Hälfte der Zeit investiert und so auch nur dem halben Risiko, das eine Aktienanlage beinhaltet, ausgesetzt.
Der Indikator wird seit 1996 im Börsenmagazin Der Aktionär veröffentlicht. Seitdem sind acht Kaufsignale und sieben Verkaufssignale aufgetreten. Keine der sieben abgeschlossenen Transaktionen, also Kauf und anschließender Verkauf, hat dem Anleger ein Minus beschert. Im Mittel der sieben abgeschlossenen Positionen lag zwischen Kauf und Verkauf ein Gewinn von 45 Prozent. Nicht nur, dass der Börsenindikator in der Vergangenheit, von 1962 bis 1992, ein überragendes Ergebnis geliefert hätte – aus diesen Zahlen ist er ja entwickelt worden – auch seit der Erstveröffentlichung 1996 hat er sich unter realen Bedingungen bewährt.

Von 1962 bis 2012 sensationelle Ergebnisse
Wäre man bereits im Jahr 1962 auf die Idee mit dem Börsenindikator gekommen und hätte sich seitdem daran gehalten, hätte sich das Depot bis heute um den Faktor 545 vermehrt. Der DAX hat sich im selben Zeitraum nur verdreizehnfacht. Da der Indikator über einen Zeitraum von 50 Jahren sensationelle Depotzuwächse geliefert hätte, beziehungsweise seit 1992 tatsächlich geliefert hat, kann man davon ausgehen, dass die Ergebnisse keine Zufallstreffer sind, sondern der Indikator tatsächlich die Wirkzusammenhänge erfasst.


http://www.gebert-börsenindikator.de/der-aktuelle-stand/

Der aktuelle Stand des Börsenindikators5.8..2013

Der Indkator verharrt weiter bei zwei Punkten: Zinsen und Inflationsrate sind positiv, Jahreszeit und Dollar negativ. Das Kaufsignal vom 7.11.2011 bleibt in Kraft.


dazu:
http://www.gebert-börsenindikator.de/kolumne/

Die Inflation wohnt hier nicht mehr



Es fehlt einfach die Nachfrage um dauerhaft steigende Preise wahr werden zu lassen. Die Aktien könnten von diesem Szenario profitieren.



In den letzten vier Jahren hat Präsident Obama das größte jemals auf Pump finanzierte Konjunkturprogramm ins Rollen gebracht. Dazu hat er mehr neue Schulden aufgenommen als alle 43 Präsidenten vor ihm zusammengenommen, einschließlich der acht Jahre von George W.Bush, - pro US-Familie 78.000 Dollar. Zusätzlich hat der amerikanische Notenbank-Chef Bernanke die lockerste jemals verwaltete Geldpolitik mit einem Zins von null Prozent und 85 Mrd. Dollar monatlich frisch gedrucktem Geld gesteuert. Das Resultat nach vierjährigem Bemühen die Wirtschaft auf Trab zu bringen, lautet 1,1 Prozent Wachstum im Mittel der letzten beiden Quartale. Die Kerninflationsrate ist mit einem Prozent auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren gefallen. Im Rest der Welt sieht es nicht viel besser aus. China und die übrigen Emerging Markets enttäuschen von Quartal zu Quartal. In Europa wird das Wachstum vermutlich weder 2014 noch 2015 ein Prozent übertreffen. Nachfrage fehlt an allen Ecken und Enden. Als Folge kollabieren die Rohstoffpreise. Aluminium, Kupfer und Gold waren vor zwei Jahren 50 Prozent teurer. Die Weltmarktpreise von Kakao, Kaffee, Orangensaft, Baumwolle, Palmöl und Zucker haben sich binnen zwei Jahren fast halbiert. Der Weizenpreis ist in den letzten 9 Monaten 30 Prozent gefallen. Nur der Mais konnte sich dem Abwärtstrend entziehen. Aus diesem wertvollen Lebensmittel wird mittlerweile hauptsächlich Biosprit hergestellt. Die Zeit steigender Preise ist vorbei. Das Ein-Prozent-Szenario - ein Prozent Wachstum und ein Prozent Inflation - wird uns vermutlich die nächsten zehn Jahre begleiten. Für die Aktien wirkt dieses Szenario günstig. Wenn es in den nächsten Jahren für Festgeld und fünfjährige Bundesanleihen nicht mehr als ein halbes Prozent Zinsen gibt, erscheinen Aktien mit ihren Dividenden sehr verlockend. Firmen, die auch in mageren Jahren stabile Erträge und Dividenden vorweisen können, wie die Pharma- und Nahrungsmittelhersteller, sollten erste Wahl sein. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings in dem rosigen Aktienszenario der stabilen Warenpreise. Hin und wieder treten deflationäre Schuldenkrisen wie die von 2008 oder 2011 auf. Schulden werden nicht mehr "weginflationiert", sondern lasten immer schwerer. Wie kann man sich vor diesen Krisen schützen? Aufpassen, dass man da nicht hineingerät. Etwas Anderes hilft nicht. In der Krise fällt alles, ausser Bargeld. Gute Aktien erholen sich danach wieder, wie sie sich auch nach den letzten Krisen wieder bekrabbelt und neue Höchstkurse erzielt haben. Absolute Sicherheit verspricht nur Bargeld in Hunderter-Stückelung im Schließfach.

Der Aktionär #32/13

aus 5.8.2012 von trutz:

Die erfolgreichste war in dieser Zeit die "Gebert-Strategie" mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 15,2%.
Interessant ist, dass der Investor die Gebert-Strategie in diesem Zeitraum mit nur 15 Orders abbilden konnte.

Ich lerne immer noch, ach dank dieses Boards, dafür danke an alle beteiligte hier im board. Ich habe mich jetzt mal intensiv mit dem ML Zerti auseinander gesetzt, besser jetzt als gar nicht !! meiner meinung sind die ergebnisse genial, mit nur 15 order, eine rendite von ca. 15% /jahr ist ein hammer, denke dass das top ergebniss gar nicht genug hervorgehoben wird. Anbei mal ein Vergleich mit dem wohl besten vermögenverwaltenden Fonds, dem Flossbach Multi Opp. (Flossbach Blau)

sehr ähnlich, das ML zZ sogar besser als Flossbach !!

das ist schon ein Hammer.

Gr kato
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Beitragvon oegeat » 07.08.2013 00:44

schneller euro hat geschrieben:
Fondsfan hat geschrieben:2008/2009 war der MDD beim Gebert deutlich höher


Chartvergleichseit Auflage in 10/07 des UBS Rada Dax (UB0C7S) mit dem ML Börsenindikator (ML0BDM)

-> siehe auch Charts im Thread (Auffällig ist die Phase von Ende 2008 bis Anfang 2009, wo der ML-Indikator zu früh auf Long umschaltete)



Kato hat geschrieben:wie ich schon sagte, ein MAX DD von 20 % muss man leider akzeptieren, ich habe alles durchleuchtet, das ML zerti bzw den richtigen Indikator gecheckt, Entwicklung sagenhaft, insbesondere mit dem DWS Deutschland anstatt einem DAX ETF, 15.5% seit 1996, eine Wahnsinnsrendite, ob es in zukunft auch so geht, werden wir sehen, wie immer, alles gut beobachten, ich setze in meiner strategie jetzt auf ca. 1/3 Bantleon, 1/3 Flossbach und 1/3 Gebert mit DWS deutschland,

kato


trutz hat geschrieben:
Kato hat geschrieben:..., ich habe alles durchleuchtet, das ML zerti bzw den richtigen Indikator gecheckt, ...

kato


Mich würde interessieren ob der Ein- und Ausstieg in das Zertifikat zeitgleich mit der Veröffentlichung des Indikators auf der Homepage erfolgt?


Kato hat geschrieben:siehe dazu, ich verwende den hier':

http://www.gebert-börsenindikator.de/der-aktuelle-stand/

hier wegen der frage:


http://daxjaeger.blogspot.de/

"...Mit der Auflage der Zertifikate hat Gebert jedoch eine Änderung eingeführt. Gebert selbst hatte ursprünglich angeregt, jeweils zum Ende eines Monats die Punkte auszuwerten, um am ersten Handelstag des Folgemonats entsprechend zu agieren. Aus den Zertifikate-Bedingungen ist ersichtlich, dass eine Prüfung nicht monatlich, sondern wöchentlich erfolgt, die Allokation kann dabei jedoch maximal einmal im Monat (am ersten Montag im Monat, der ein Bankarbeitstag ist) geändert werden.

Warum Gebert die Regeln geändert hat, bleibt mir ein Rätsel. Warum sollte man was ändern, was super funktioniert hat und immer noch perfekt funktioniert? Ich vermute mal, dass seitens der Bank auf Gebert ein bisschen Druck ausgeübt wurde. Wie hätte man denn sonst die hohen Management-Gebühren rechtfertigen sollen? 1,5% p.a. (!) für einmal monatlich 3 Links anklicken? Zeitaufwand: nicht mal 5 Minuten. Ne, es muss mehr Action in die Bude! Den Indikator wöchentlich zu berechnen - das sieht doch nach viel mehr Arbeit aus!

Wie auch immer, ich bleibe trotzdem dem Original treu und für mein Handelssystem GI überprüfe ich die Regeln monatlich.

Interessant finde ich den Vergleich meiner Handelsstrategie GI, die mit voll replizierenden ETFs umgesetzt wird, mit dem ältesten Zertifikat ab 11.2010. Es fällt sofort auf, dass das Zertifikat hinterherhinkt. Der Performance-Unterschied, der aktuell fast 8% beträgt, ist zum grössten Teil auf das Verkaufssignal im Jahr 2011 zurückzuführen. Das Zertifikat stieg bereits am 11.04.2011 (Dax-Schlusskurs 7205) aus dem Markt aus, während GI erst am 02.05.2011 auf rot ging (Exitbasis 7571). Das Verkaufssignal beim Zertifikat kam eindeutig zu früh...."

kato
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Beitragvon oegeat » 07.08.2013 00:51

justBfree hat geschrieben:
Kato hat geschrieben:...und 1/3 Gebert mit DWS deutschland,

kato


Es mit dem MDax, evt. per CFD, umzusetzen ist aus meiner Sicht ebenfalls interessant, weil

- dieser in den letzten Jahren ebenfalls deutlich besser als der DAX lief,
- zumindest zeitweise die Vola niedriger als beim DWS Deutschland zu sein scheint (habe das nicht nachgerechnet sondern nur mal auf die Kurven geguckt),
- als Index kostengünstig zu haben,
- per CFD Hebelmöglichkeit und insgesamt sehr komfortable Handhabung.http://daxjaeger.blogspot.de/

"... Der Performance-Unterschied, der aktuell fast 8% beträgt, ist zum grössten Teil auf das Verkaufssignal im Jahr 2011 zurückzuführen. Das Zertifikat stieg bereits am 11.04.2011 (Dax-Schlusskurs 7205) aus dem Markt aus, während GI erst am 02.05.2011 auf rot ging (Exitbasis 7571). Das Verkaufssignal beim Zertifikat kam eindeutig zu früh...."

Aus einem Einzelereignis würde ich nichts ableiten wollen. Dass der tatsächliche Kursverlauf nicht unmittelbar in den GI eingeht stellt doch offensichtlich ein Risiko dar. Ohne zusätzlichen Stopp (z.B. GD200) würde ich mit der Methode nichts investieren.


Kato hat geschrieben:jeder kann den Indikator für sich nutzen,so wie er will, man kann es theo, aus gehebelt machen, gebert selbst würde dies nicht machen,
und man macht andere anlagen, war nur ein vorschlag, eine info, die für den einen oder anderen interessant ist.

die einfache frage die sich jeder stellen muss, hat er seit 1996 ca. 15% erwirtschaftet, meine antwort nein, vielleicht 9%?, keine ahnung, wer ehrlich ist, kann die frage nicht mit ja beantworten, höchstens oegeat vielleicht,

gr kato


trutz hat geschrieben:
Kato hat geschrieben:
die einfache frage die sich jeder stellen muss, hat er seit 1996 ca. 15% erwirtschaftet, meine antwort nein, vielleicht 9%?, keine ahnung, wer ehrlich ist, kann die frage nicht mit ja beantworten, höchstens oegeat vielleicht,

gr kato


Ja, 15% wären schön gewesen, das hat leider nicht geklappt. Es ist aber wahrscheinlich schon eine Ausnahme wenn man seit 1996 noch nicht vom Markt "überfahren" wurde.
Und in diesem Zusammenhang war der Gebert-Indikator wahrscheinlich das erfolgreichste was die Zeitschrift "der Aktionär" publik gemacht hat. Ansonsten kam von denen ja nicht so besonders viel. :wink:



Kato hat geschrieben:
das Gebert System funktioniert so:

Einmal im Monat müssen vier Fragen beantwortet werden:

1) Ist der Hauptrefinanzierungszinsatz gesenkt worden?
Wenn ja ist der Wert 1, ist er erhöht worden, ist der Wert 0

2)Ist die Inflationsrate unter dem Wert von vor 12 Monaten?
Wenn ja ist der Wert 1. Ist die Inflationsrate nicht unter Vorjahreswert ist der Wert 0.

3) Ist der Dollar höher als vor 12 Monaten?
Wenn ja ist der Wert 1, ist er niedriger als vor 12 Monaten ist der Wert 0

4) Ist die Jahreszeit 1.11. - 30.4?
Wenn ja ist der Wert 1. Ist die Jahreszeit 1.5. - 30.10 ist der Wert 0

Die Anzahl der addierten Punkte ergibt die Investmententscheidung. Ist die Summe der Punkte drei oder vier ist das ein Kaufsignal, welches solange bleibt, bis ein Verkaufssignal auftritt. Ein Verkaufssignal tritt bei 0 oder 1 Punkt auf. Dies bleibt solange in Kraft bis ein Kaufsignal aufritt. 2 Punkte sind neutral und ändern das aktuelle Signal nicht. Mehr zum Thema.

Umsetzung der Signale:
Liegt ein Kauf- bzw ein Verkaufssignal vor, wird es am ersten Handelstag des Folgemonats zum Eröffnungskurs umgesetzt.

http://www.gebert-börsenindikator.de/aktuelles/

Dein system und sein System erreichen wahrscheinlich ähnliche ergebnisse, gebert veröffentlicht seit 1996, Sein System (gerbert) hat mit MA nichts zu

aber egal, das ergebnis muss passen, und das tut es bei dir und bei ihm, und bei http://daxjaeger.blogspot.de/p/beschreibung.html auch

http://www.gebert-börsenindikator.de/

"...Der Indikator wird seit 1996 im Börsenmagazin Der Aktionär veröffentlicht. Seitdem sind acht Kaufsignale und sieben Verkaufssignale aufgetreten. Keine der sieben abgeschlossenen Transaktionen, also Kauf und anschließender Verkauf, hat dem Anleger ein Minus beschert. Im Mittel der sieben abgeschlossenen Positionen lag zwischen Kauf und Verkauf ein Gewinn von 45 Prozent. Nicht nur, dass der Börsenindikator in der Vergangenheit, von 1962 bis 1992, ein überragendes Ergebnis geliefert hätte – aus diesen Zahlen ist er ja entwickelt worden – auch seit der Erstveröffentlichung 1996 hat er sich unter realen Bedingungen bewährt."

wenn 50 Jahre Glück sind, dann ist alles relativ, sicher ist gar nichts....
ich habe dann mal hoffentlich die nächsten 50 J eine Auge drauf.... :)



kato



justBfree hat geschrieben:
Kato hat geschrieben:wenn 50 Jahre Glück sind, dann ist alles relativ, sicher ist gar nichts....
ich habe dann mal hoffentlich die nächsten 50 J eine Auge drauf.... :)


"...dass der Börsenindikator in der Vergangenheit, von 1962 bis 1992, ein überragendes Ergebnis geliefert hätte – aus diesen Zahlen ist er ja entwickelt worden..."

Also mich fasziniert dieses einfache Konzept ja auch. Die Zeit vor '92 zählt für mich allerdings nicht, das ist nur zurückgerechnet. Im Backtest kann ich so lange meine Parameter tunen bis es passt. Ist z. B. für Expert Advisors im Forexhandel völlig üblich, kennt jeder der sich mit sowas schon mal beschäftigt hat aus eigener Erfahrung. Inbesondere wenn das System auf Grundlage dieser Daten (also auf Basis von Kursverläufen vor '92) entstanden ist, ist klar, dass es zu den damaligen Bedingungen gut funktioniert hätte. Alles andere wäre doch auch verwunderlich (verwunderlich schlecht gemacht).

Bleibt aus meiner Sicht also die Zeit nach '92. Das ist immer noch eine recht lange, insgesamt erfolgreiche Phase. Bei meiner Bemerkung hatte ich allerdings nur den oben gezeigten Verlauf seit 2009 vor Augen. Gut, mit Blick auf die Daten seit '92 revidiere ich meine Bemerkung...es wahr Glück, dass sich die Auslegungsmuster für das Zerti aus der Vergangenheit bis zum heutigen Tag offenbar fortgesetzt haben.

Auch Herr Gebert selber zweifelt scheinbar manchmal:

"Aktualisierung von Montag 3.6.2013 8:08

Ich habe den Aktienanteil drastisch reduziert. Ich fürchte vor uns liegen per Saldo zwei eher schwächere Wochen. Ich weiß, der Börsenindikator zeigt noch grünes Licht. Die längerfristigen Aussichten sind auch günstig. Doch seit dem letzten Kaufsignal des Börsenindikators im November 2011 sind die deutschen Aktien fast 45 Prozent gestiegen, da ist ein Rückschlag normal. Ich werde versuchen diesen von mir vermuteten kommenden Rückschlag zu umgehen." (Zitat von seiner Hompage)

Hast schon recht...
:wink:



Kato hat geschrieben:Auch Herr Gebert selber zweifelt scheinbar manchmal:

"Aktualisierung von Montag 3.6.2013 8:08

Ich habe den Aktienanteil drastisch reduziert. Ich fürchte vor uns liegen per Saldo zwei eher schwächere Wochen. Ich weiß, der Börsenindikator zeigt noch grünes Licht. Die längerfristigen Aussichten sind auch günstig. Doch seit dem letzten Kaufsignal des Börsenindikators im November 2011 sind die deutschen Aktien fast 45 Prozent gestiegen, da ist ein Rückschlag normal. Ich werde versuchen diesen von mir vermuteten kommenden Rückschlag zu umgehen." (Zitat von seiner Hompage)

Er zweifelt nicht, er versucht nur nebenbei zu "traden", er hat eine hotline und verdient geld damit.

Den Indikator wird er vermutlich mit dem großen geld laufen lassen.

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Beitragvon trutz » 08.08.2013 21:25

Ich sehe gerade, dass das neue Zertifikat trotz geringerer Kosten deutlich schlechter abschneidet als das alte. Das kann ich mir nicht erklären. Beide Zertifikate sollten doch über das letzte Jahr voll im DAX investiert gewesen sein.
Hat jemand eine Erklärung dafür?

http://www.comdirect.de/
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Beitragvon Kato » 09.08.2013 06:25

kann im moment auch noch keinen grund erkennen, habe noch einige infos gefunden, scheint in allen zeitebenen so zu sein

http://file.0nv.de/files/54022/in_zeich ... ator_2.pdf

aus

http://daxjaeger.blogspot.de/

man muesste mal alles vergleichen, auf

http://www.de-invest.baml.com/product/d ... 000ML0RR64

findet man die endgueltigen bedingungen, das alles zuvergl. würde tage dauern


kato
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Beitragvon trutz » 09.08.2013 14:10

Kato hat geschrieben:
findet man die endgueltigen bedingungen, das alles zuvergl. würde tage dauern


kato


Danke für die Info!
Die Zeit das zu prüfen habe ich im Moment auch nicht. Mir reicht jetzt erstmal das Wissen, dass das neue Zertifikat, im Vgl. zum alten, signifikant zurückgeblieben ist.
In kleinen Stückzahlen wird das alte Zertifikat über die Börse noch gehandelt. Ansonsten sehe ich auch die Alternative die GI-Strategie mit einem DAX-ETF selber umzusetzen.
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Beitragvon Papstfan » 09.08.2013 14:53

trutz hat geschrieben:Ich sehe gerade, dass das neue Zertifikat trotz geringerer Kosten deutlich schlechter abschneidet als das alte. .......Hat jemand eine Erklärung dafür?.


Das stimmt nicht. Das neue Zertifikat schneidet (um die 0,5% geringeren Kosten) besser ab.
Bei Comdirect werden aber nur die Boersenkurse (Frankfurt oder Stuttgart) verglichen. Durch Geld- oder Briefkurse werden die Kurse verzerrt.

Mit Verlaub: auch noch mal eine Kritik. Ich finde es nicht gut, dass der Thread von "Fonds+Zertifikate" (nomen est omen) hier nach "Wissen fuer Anleger" verschoben wurde
Die urspruengliche Ueberschrift: ML Boersenindiktator Zertifikat (ML0BDM, ML0RR6) schien mir auch treffender als: der Gebert Indikator Zertifikat (s. oben)
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Beitragvon trutz » 09.08.2013 15:31

Papstfan hat geschrieben:
trutz hat geschrieben:Ich sehe gerade, dass das neue Zertifikat trotz geringerer Kosten deutlich schlechter abschneidet als das alte. ...Hat jemand eine Erklärung dafür?..


Das stimmt nicht. Das neue Zertifikat schneidet (um die 0,5% geringeren Kosten) besser ab.
Bei Comdirect werden aber nur die Boersenkurse (Frankfurt oder Stuttgart) verglichen. Durch Geld- oder Briefkurse werden die Kurse verzerrt.


Onvista weist es auch so aus!!

52 Wochen Performance. 18,38% zu 20,57% Rendite.
Seit Emission des neuen Zertifikats ist es noch deutlicher.

http://www.onvista.de/zertifikate/boers ... T=50940118

http://www.onvista.de/zertifikate/boers ... T=15272892
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Beitragvon Kato » 27.08.2013 10:23

http://www.gebert-börsenindikator.de/aktuelles/

"Aktualisierung von Montag 26.8.2013 10:20

Ich habe in der letzten Woche Aktien gekauft. Ich vermute, wir stehen nun vor einer längeren Aufwärtsbewegung, die uns bis weit ins nächste Frühjahr tragen könnte. Von Freitag dieser Woche bis Mitte nächster Woche sind noch zwei schwache Tage möglich, die dann als erneute Kaufgelegenheiten gesehen werden könnten. "

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Beitragvon Fondsfan » 27.08.2013 11:22

Kato hat geschrieben:http://www.gebert-börsenindikator.de/aktuelles/

"Aktualisierung von Montag 26.8.2013 10:20

Ich habe in der letzten Woche Aktien gekauft. Ich vermute, wir stehen nun vor einer längeren Aufwärtsbewegung, die uns bis weit ins nächste Frühjahr tragen könnte. Von Freitag dieser Woche bis Mitte nächster Woche sind noch zwei schwache Tage möglich, die dann als erneute Kaufgelegenheiten gesehen werden könnten. "

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Eine sehr mutige Positionierung.
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Beitragvon Papstfan » 27.08.2013 12:48

Was herr Gebert fuer Aktien kauft oder nicht kauft, ist fuer Anleger die in dem Zertif. investiert sind, voellig unerheblich.

Dieser Thread hier, der zu dem Zertif. von ML (ML0BDM, ML0RR6), gehoert nach "Fonds+Zertfikate" und nicht nach "Wissen fuer Anleger"
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Beitragvon Kato » 27.08.2013 13:16

Papstfan hat geschrieben:Was herr Gebert fuer Aktien kauft oder nicht kauft, ist fuer Anleger die in dem Zertif. investiert sind, voellig unerheblich.

Dieser Thread hier, der zu dem Zertif. von ML (ML0BDM, ML0RR6), gehoert nach "Fonds+Zertfikate" und nicht nach "Wissen fuer Anleger"


darum geht es in meiner meldung gar nicht, die Kernaussage und die betrifft den Gerbet Indikator, lautet:

"Ich vermute, wir stehen nun vor einer längeren Aufwärtsbewegung, die uns bis weit ins nächste Frühjahr tragen könnte. " !!!!!!

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Beitragvon justBfree » 27.08.2013 20:18

Papstfan hat geschrieben:Dieser Thread hier, der zu dem Zertif. von ML (ML0BDM, ML0RR6), gehoert nach "Fonds+Zertfikate" und nicht nach "Wissen fuer Anleger"


Das sehe ich auch so.

Oegat, bitte mit dem Thread wieder dahin wo er war.
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Beitragvon oegeat » 27.08.2013 23:15

da es sich um einen Indikator also um ein technisches charttechnisches System handlet ist es meiner meinung nach drüben besser aufgehoben .....

aber gut i bin im Urlaub und daher ... soll mir recht sein i habs nun in beidnen Forenteilen verankert :wink:
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Beitragvon lloyd bankfein » 28.08.2013 12:09

oegeat hat geschrieben: soll mir recht sein i habs nun in beidnen Forenteilen verankert :wink:


Find ich gut!
Eine wahrhaft salomonische Entscheidung 8)
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Beitragvon trutz » 03.09.2013 13:45

http://www.gebert-börsenindikator.de/der-aktuelle-stand/


Der aktuelle Stand des Börsenindikators

Mo.2.9.2013

Der Indkator verharrt weiter bei zwei Punkten: Zinsen und Inflationsrate sind positiv, Jahreszeit und Dollar negativ. Das Kaufsignal vom 7.11.2011 bleibt in Kraft.
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Beitragvon justBfree » 15.09.2013 16:50

Mich würde in Zusammenhang mit dem Gebert-Indikator mal eine ganz andere Frage interessieren:

Wie kommt man auf die Zusammenhänge?

Es ist klar, dass es einen Zusammenhang zwischen Zinsentwicklung, Inflation, Saisonalität etc. zum Börsentrend gibt. Hieraus aber nun einen genaueren Zusammenhang zu entwickeln der als Indikator bzw. Handelssystem taugt geht einen guten Schritt weiter.

Mich interessiert das um evt. meine eigenen Anlageentscheidungen durch ein eigenes System stützen zu können. Vielleicht lässt sich der Gebert-Indikator ja auch noch verbesern. Man könnte sich z. B. vorstellen Sentiment, Arbeitslosenzahlen o. ä. einfließen zu lassen. Natürlich müsste der Nutzen dieser Mehrinformationen auf die Prognosetauglichkeit hin geprüft werden. Und es ist die Frage zu beantworten in welcher Form diese Infos in eine Prognose einfließen könnten (Prepocessing der Eingangsdaten ist wichtig um die Dinge geeignet verarbeiten zu können, man kann wahrscheinlich nicht einfach die Zeitdatenreihen direkt verwenden um auf allgemeine Zusammenhänge zu schließen).

In diesem Forum gibt es bisher keinen Bereich zum Thema "Entwicklung von Handelssysteme/Tradingssysteme" o. ä. Das findet man eher im Zusammenhang z. B. mit MetaTrader-Themen bzw. Forexhandel, wo es üblich ist, automatisierte Handeslsysteme zu betreiben. Tatsächlich würde wohl auch niemand sein (funktionierendes) System einfach so preis geben und damit womöglich untauglich machen. Zudem weiß ich nicht ob in diesem Forum Leute vertreten sind die Interesse an z. T. recht mathematiklastigen Dingen haben, wo Trendgeradenzeichnen ja viel einfacher ist. Von daher bin ich mir nicht sicher ob die Behandlung eines solchen Themas im Forum überhaupt Sinn hat, weil die wichtigsten Infos am Ende evt. doch nicht eingestellet werden. Aber man könnte ja mal schauen wie es sich entwickelt.

Fokussiert man die Diskussion auf die prinzipiellen Möglichkeiten der Systementwicklung fände ich ich das interessant, ohne dass jemand Konkretes preiszugeben braucht.

Für mich selber stelle ich mir etwas mit eher langfristiger Prognosetauglichkeit vor, also Wochen und Monate, und nicht Tage. Weniger eine Kombination von MACD, RSI etc. sondern eher etwas was relevante Fundamentaldaten nutzt. Eben ähnlich zum Gebert-Indikator. Aber denkbar sind natürlich auch kurzfristige Dinge anhand von üblichen Tradingindikatoren die geeignet kombiniert werden.

Ich geben mal ein Beispiel anhand einer allgemeinen Beispielfrage was ich mir im Rahmen einer solchen Diskussion vortellen könnte:

Beispielfrage: Wie könnte man zur Systementwicklung vorgehen?

- Denkbar wäre das ganze als Optimierungsaufgabe aufzubauen und durch einen Optimierungsalgorithmus (Gradientensuchverfahren, genetische Algorithmen o. ä. ) die sinnvolle Kombination der Eingangsdaten (Zinsentwicklung, Inflationsrate oder konkrete Kursverläufe etc.) per Backtest zu ermittlen indem die Gewichtung der einzelnen Eingangsdaten bestimmt und eine Abgrenzung zwischen fallenden und steigenen Märkten ermittelt wird (ganz grob dargestellt).

- Denkbar wäre eine Herangehensweise aus dem Bereich des Maschinellen Lernens / Mustererkennenung / autonome Systeme.

a) Ein künstliches Neuronales Netz (NN) mit Zinsverläufen, Inflationsraten usw. zu füttern um einen Zusammenhang ermitteln zu lassen, das Handesgesetz also zu ermitteln. Bisher finde ich NN meist eingesetzt um im Kurzzeitbereich Kursmuster zu erkennen, weniger um damit Fundamentaldaten zu analysieren.

b) In diesem Zusammenhang sind aktuell auch Support Vector Machines (SVM)Forschungsthema. Auch hier finde ich diese meist eingesetzt um Kursmuster zu identifizieren die eher kurzfristige Prognosemöglichkeiten bieten sollen.

c) Allgemein Methoden des Data Mining.

- Da der Gebert-Indikator schon recht "alt" ist und NN sowie SVM vergleichsweise neu, dürfte es aber auch ganz andere Herangehensweisen möglich machen zu sinnvollen Handelsansätzen zu kommen. Wer sich im Bereich Statistik/Wahrscheinlichkeitsrechnung auskennt erkennt am Aufbau des Gebert-Indikator womöglich eine zugrunde gelegte Methodik aus dem Bereich der Wahrscheinlichkeitsrechnung?! Welche?

Ich habe mir aus diesem Bereich kurz die Themen "bayessches Netz" und "Linear discriminant analysis" angesehen. Kann mir bisher aber noch kein klares Bild über die damit verbundenen Möglichkeiten machen.

- Allgemeine Stichworte in diesem Zusammenhang: Analyse finanzieller Zeitreihen, Kursprognose, Wahrscheinlichkeitsrechnung, maschinelles Lernen, Data mining, Portfolio Optimierung...

Ein paar Links:
http://en.wikipedia.org/wiki/Linear_dis ... t_analysis
http://de.wikipedia.org/wiki/Support_Vector_Machine
http://de.wikipedia.org/wiki/Bayes%E2%80%99sches_Netz
http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinelles_Lernen
http://www.investox.de/
http://www.support-vector-machines.org/SVM_soft.html

Natürlich gibt es Leute die sagen, dass das alles nicht taugt, z. B.
http://www.investor-verlag.de/boerse/ve ... 104063902/

Sofern ein bestimmter Zeitbereich für die Entwicklung eines Systems genutzt wird, und ein ganz anderer um im Backtest die Tauglichkeit zu prüfen, sollte sich doch zeigen ob hier sinnvolle Prognosen auf Basis solcher Konzepte möglich sind oder nicht.

Der Gebert-Indikator zeigt ja, dass entsprechende Zusammenhänge bestehen (zumindest bisher). Nimmt man nun an, dass sich derartige Zusammenhänge durch Data mining o. ä. aufdecken lassen, dann scheint es mir vielversprechend sich mit diesem Thema zu beschäftigen (bleibt das Problem, dass meist die Zeit dafür fehlt....)

Gibt's hier jemanden der Interesse an einer solchen Diskussion hat oder schon konkrete Erfahrungen gemacht hat?
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Beitragvon Kato » 15.09.2013 17:30

meine antwort die gleiche wie von mir oben:

die einfache frage die sich jeder stellen muss, hat er seit 1996 ca. 15% erwirtschaftet, meine antwort nein, vielleicht 9%?, keine ahnung, wer ehrlich ist, kann die frage nicht mit ja beantworten, höchstens oegeat vielleicht,

15%, deswegen sehe ich keinen sinn etwas zu verbessern, Indikator weiter long, ich vermute mindestens bis 5/2014, das zum Thema alle reden vom Crash der vor der tür steht, Korrekturen von bis zu 15% sind natürlich immer drin !!

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Beitragvon justBfree » 15.09.2013 18:08

Kato hat geschrieben:15%, deswegen sehe ich keinen sinn etwas zu verbessern...
gr kato


Zusammenhänge können kommen und gehen. Was heute funktioniert muss das morgen nicht mehr tun. Ich könnte zig Beispiele an Handesstrategien aufzeigen bei denen das der Fall ist. Um nur mal ein Beispiel zu geben aus dem Forexbereich:

http://marketsci.wordpress.com/2008/09/ ... n-example/

Ganz einfacher Ansatz, lief von '95 bis 2004 super, danach gar nicht mehr.

Hätte man im Falle des Gebert-Indikators die Basics zur Ermittlung solcher Zusammenhänge selber in der Hand könnte man das Konzept adaptieren sobald sich Performanceeinbußen ergeben. Bzw. anhand von Backtests über die letzten Jahre prüfen ob sich andere Settings als profitabler erwiesen hätte - weil Dinge sich ändern - und das Handelskozept ggf. anpassen. Ob in Zeiten der Notenbankeingriffe der Gebert funktioniert wie bisher ist z. B. nicht klar. Die Situation ist eine ganz ander als vor 5 oder 10 Jahren. Wie heißt es immer so schön...historische Wertentwicklungen lassen keine Rückschlüsse auf eine ähnliche Entwicklung in der Zukunft zu.

Jetzt kann man sich vorbereiten und sich mit diesen Dingen beschäftigen, oder dies für nicht notwendig halten und es lassen. Beides eine legitime Sichtweise.

Ganz unabhängig von Gebert, mit interessiert auch einfach der Entwicklungshintergrund des Indikators.
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Beitragvon oegeat » 15.09.2013 19:18

justBfree hat geschrieben:.....Es ist klar, dass es einen Zusammenhang zwischen Zinsentwicklung, Inflation, Saisonalität etc. zum Börsentrend gibt....


ist es wirklich so klar ? ich sage nein Zinsen und Infaltion diese Korrelation ist seit dem die Notenbanken Geld rein Pumpen ohne Ende aufgehoben. Der Markt wird manipuliert wo es geht. Ebenso die Saisonalität, ganz extrem ist es bei den Rohstoffen seit 2004 weg gilt gar nichts mehr.

Nun ist die Frage in wie weit gilt das für den Dax ? ich zweifle mitlerweile an allem ..... was früher klappte klatt überhaupt nicht mehr. Z.B hier
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon justBfree » 15.09.2013 19:50

@ oegeat Dass sich die Dinge weiterhin gegenseitig beeinflussen dürfte wohl nach wie vor der Fall sein. Unvorstellbar, dass z. B. das Zinsniveau keinen Einfluss auf die Börsenkuse hätte. Auch in der aktuellen Situation der Marktmanipulation gibt es Zusammenhänge. Gäbe es diese nicht könnte die FED ja gar keinen Einfluss über ihr Anleihekaufprogramm nehmen. Es sind nur wohl andere Zusammenhänge als früher, die Korrelationen heute mögen andere sein als vor Jahren. Genau das schrieb ich oben ja auch: "Zusammenhänge können kommen und gehen. Was heute funktioniert muss das morgen nicht mehr tun."

Da sind wir doch einer Meinung!

Daher doch auch mein Interessen an Methoden diese Zusammenhänge aufzuspüren um sich darauf bzw. auf Veränderungen einstellen zu können.
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