Euro-Yen wie gehts da weiter ? nur Charttechnik !

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

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Beitragvon spirosdo » 20.04.2012 08:17

das problem ist das japan 95% der schulden im inland hält. oder ist dieser wert mittlerweile alt? sollte das sich mal richtung auslandsschulden ändern dann wird es dem yen an den kragen gehen und den ratings von japan
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Beitragvon Antagon » 14.05.2012 15:57

Araberfan hat geschrieben:Widerstände voraus. Kurz bis mittelfristige Korrektur möglich, aus meiner Sicht auch wahrscheinlich.

Genau richtig. Wie vor einem Vulkanausbruch muss die Spannung extrem werden, bevor´s losgeht.
Nächstes Ziel: im oberen Chart die blaue bei 100,7. Bei Bruch das 2000er-Tief. Hatte mir im Januar die unten stehende Skizze gemacht (nicht hier bei TI gepostet). Der Anstieg startete früher als erwartet.
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Beitragvon cabriojoe2 » 14.05.2012 20:55

Erklärbär hat geschrieben:Was bedeutet das denn für den YEN???


Wenn so Deine Erklärungen aussehen, dann bin ich auf Deine Fragen gespannt! 8)
Aber ein Erklärbär hat warscheinlich keine!
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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Beitragvon Antagon » 30.05.2012 16:12

Antagon hat geschrieben:Nächstes Ziel: im oberen Chart die blaue bei 100,7. Bei Bruch das 2000er-Tief.

100,7 ist längst Geschichte. Das 2012er-Tief ist in unmittelbarer Nähe. Ich habe die Stopps jetzt sehr eng gesetzt - Interventionswahrscheinlichkeit steigt.
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Beitragvon upandaway » 01.06.2012 10:51

na wo will er denn noch hin, Tief heute 96,18
gegenbewegung steht an
übertreibung ohne ende, denke 2012 dürfte das wendejahr für eur/yen sein
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Beitragvon spirosdo » 13.06.2012 10:50

in vielen währungen yen/... das selbe bild steigender keil. baldiger yen crash da http://www.raiba.at/schauplatz/charts/images/JPYATS_seit_1970.gif
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Beitragvon upandaway » 12.07.2012 16:20

Bofinger: Man kann relativ sicher sagen, dass, sobald Spanien auch aus der Währungsunion austritt, Italien mitgezogen wird und dass sich dann selbst Frankreich nicht mit Deutschland zusammenhalten lässt. Die Märkte würden auch Frankreich gegenüber skeptisch werden und feststellen, dass Frankreich einen sehr hohen Staatsanteil hat und ein Problem mit der Wettbewerbsfähigkeit.

Das heißt, wenn sich die Währungsunion an den Rändern auflöst, muss man damit rechnen, dass der Riss bis zum Kern durchgeht und dass Deutschland vielleicht noch mit Österreich, Holland und Finnland eine kleine Währungszone bildet. Was man aus Währungskrisen sehen kann, ist, dass die Währungsanpassungen ganz massiv ausfallen können. Wenn Sie die Asienkrise nehmen, da sind Währungen wie die indonesische Rupiah praktisch eingedampft worden.

Das Risiko ist hoch, dass ein neuer D-Mark-Block eine massive Aufwertung erfährt, und das bedeutet eine massive Verschlechterung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit, und zwar nicht nur gegenüber dem Euroraum, sondern auch gegenüber dem Dollar oder dem Yen oder gegenüber China.

http://derstandard.at/1341845102668/Deu ... der-D-Mark
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Beitragvon oegeat » 04.09.2012 23:04

Schulden außer Kontrolle: Japan befürchtet Staatspleite

Japans Regierung muss die Staatsausgaben um Milliarden Dollar kürzen, um im Oktober nicht zahlungsunfähig zu sein. Ein Gesetz zur Defizit-Finanzierung könnte helfen, aber die Opposition stellt sich quer. Sie will vorgezogene Neuwahlen und setzt die Regierung unter Druck.

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Beitragvon Antagon » 16.09.2012 08:28

Update
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Beitragvon Antagon » 23.09.2012 08:45

Die Linie hielt. Sie war minimal zu hoch angesetzt - jetzt angepasst. Ich bin EUR-short. SL im Plus etwas unter der Linie. Bei Bruch drehe ich die Position auf long und verdopple.
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Beitragvon oegeat » 23.09.2012 14:18

ich würde nicht shorten ! denn das Risiko (*) das es Dynamisch hoch geht ist gegeben ..den e-d und d-y zeigen mir was anderes ...

* wenn man short ist SL im Plus klar dann ist das was anderes ! Was du ja bist daher Risiko ist nur ein Gap übers WE was wenig warscheiinlich ist .... aber für neupositionen einzugehen ...
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Beitragvon upandaway » 08.10.2012 09:11

interessante meinung aus einem blog:

6 Dinge sind allerdings als sicher anzusehen (fast Garantien)

1. Gold wird steigen (nicht nur nominal)
2. Silber wird steigen und alles hinter sich lassen
3. der Aussie wird steigen gegen alles, außer Gold/Silber
4. der Euro (in seiner jetzigen Form) geht in die Grütze
5. der Yen wird schneller hyperinflationieren als alle anderen (Major) Währungen

6. morgen geht die Sonne wieder auf und am 21.12.2012 wird die Welt nicht untergehen.
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Beitragvon upandaway » 20.10.2012 10:59

19.10. | 2012
FXCM: Japanisches Dilemma – Yen mit weiterem Abwärtspotenzial?

Japan steht vor einem echten Dilemma: Ein hoher Schuldenberg von rund 230 Prozent des Bruttoinlandproduktes und eine immer älter werdende Bevölkerung auf der einen Seite. Eine drohende Rezession und eine starke Währung auf der anderen Seite. Wie geht es also weiter mit Nippon?

Nach Ansicht von Torsten Gellert, Managing Director bei Forex Capital Markets (FXCM), könnte es mit der Stärke des Yen schon bald vorbei sein, sofern sich der Trend aus den vergangenen Wochen weiter fortsetzt: Überwiegend gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten dafür, dass der US-Dollar in den vergangenen drei Wochen immer mehr Boden gegenüber den Yen gutmachen konnte und notiert aktuell über 79 Yen. Damit sei der US-Dollar „charttechnisch in einem interessanten Bereich, wo weitere Kursgewinne schnell für eine Trendbeschleunigung sorgen könnten“, wie Gellert schreibt. Ein ähnliches Bild zeige sich auch beim Währungspaar Euro/Yen: Sollte der Euro die Marke von 104 Yen überwinden, erwartet Gellert mittelfristig ein Kursziel von 115 Euro/Yen. „Auf längere Sicht kommen dann neben diesen kurzfristigen Effekten auch die in meinen Augen viel stärker wiegenden fundamentalen Argumente Nippons wirtschaftliche und finanzielle Zukunft betreffend zum Tragen“, ist der Managing Director überzeugt.

Thema Schulden
Das Thema Schuldenkrise ist bislang nur im Zusammenhang mit der Eurozone geprägt, da die Regierungen für Gellert aber ihre Hausaufgaben gemacht haben, werde sich die Schuldenkrise auf dem Kontinent – wenn auch langsam – erholen. Da lohne sich für den langfristig orientierten Devisenmarktteilnehmer schon jetzt den Blick in Richtungen jenem Land mit der fast dreimal so hohen Verschuldung (setzt man die Verbindlichkeiten ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung) wie der Eurozone zu richten. Der hohe Schuldenberg sei für Japan zwar noch kein Problem, da die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen bei unter einem Prozent liegt. Allerdings gibt Gellert zu bedenken, dass 95 Prozent der Staatsanleihen Inländern gehören.

Rasant alternde Bevölkerung
Und hierzu zählen nicht nur einheimische Banken und Versicherungen, sondern auch die Bürger selbst – die in Japan immer älter werden. „Das allein ist nicht zu verhindern und wäre noch kein Problem, würden junge Menschen als Anleihekäufer nachwachsen. Tatsächlich aber steigt der Anteil der Rentenempfänger rasant, aktuell ist ein Viertel der Gesamtbevölkerung über 64 Jahre alt“, erklärt Gellert. Das Problem auf den Punkt gebracht sei: Die potenziellen Gläubiger im eigenen Land gehen also zurück. Und bedenke man die wirtschaftlichen Probleme des Landes, sei es wahrscheinlich, dass ausländische Investoren höhere Zinsen für das in ihren Augen gestiegene Risiko haben wollen.

„Ich gehe nicht davon aus, dass dies sehr zeitnah passieren wird, aber für eine mittel- bis langfristige Investition am Devisenmarkt bietet sich vor diesem Hintergrund eine interessante Möglichkeit. Kurzfristig hatte ich schon oben die Konstellationen des Yen gegenüber Euro und Dollar beschrieben, weshalb ich den aktuellen Zeitpunkt als sehr interessant für diejenigen erachte, die sich short im Yen positionieren, das heißt, auf fallende Kurse der japanischen Währung setzen wollen. Die Kursziele auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten für mich liegen weiterhin bei 85 USD/JPY und 115 EUR/JPY“, erklärt Gellert abschließend.

Den Marktbericht von Torsten Gellert finden Leser anbei.
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Beitragvon upandaway » 01.11.2012 14:10

Japan gibt einmal mehr "Gas“. Im Kampf gegen eine drohende Rezession hat die japanische Notenbank ihre Geldpolitik weiter gelockert. Ein Programm zum Ankauf von Anleihen wird um 107 Milliarden Euro auf 884 Milliarden Euro ausgeweitet. Die Zentralbank beschloss zudem, Geschäftsbanken langfristig zu günstigen Konditionen mit Geld zu versorgen. Damit setzt sich das akkomodierende Verhalten der großen Zentralbanken fort. Das ist die Kernbotschaft!

Fraglos gibt es in Japan sehr viele spezifische Aspekte, angefangen bei der Deflation, der Problematik der Energieversorgung, der Problematik der massiven Staatsverschuldung, der katastrophalen Demographie und dem Dissens mit China über unbewohnte Inseln, die der japanischen Konjunktur und Haushaltslage aktuell zyklisch zu schaffen machen. Vor diesem Hintergrund sind die jetzt getroffenen Maßnahmen verständlich. Sie sind jedoch keine Reformen, sie sind Kosmetik. Eine derartige Politik begleitetmit Reformen nach dem Vorbild der Eurozone verspricht Erfolg, da Geschäftsmodelle und Potentialwachstumsraten verändert werden.

Es ist aber auch die Einschätzung "unserer Freunde“, dass so eine Währung mit diesen Problemen eine der härtesten Währung der Welt sein sollte. Die aggressive Fehlbewertung des JPY muss nivelliert werden, wenn Japan das Geschäftsmodell beleben will.

http://www.godmode-trader.de/nachricht/Japan-gibt-Gas-Entwicklungen-in-Eurozone-ermutigend-Zahlen-durchwachsen,a2953971,b457.html
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Beitragvon oegeat » 22.11.2012 15:27

8)
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Beitragvon upandaway » 23.11.2012 16:38

dicke grüne Linie :roll:
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Beitragvon upandaway » 16.12.2012 18:36

Schwere Niederlage für Premier Noda
16.12.2012
Japans künftiger Ministerpräsident Abe, der siebente in sechs Jahren, kündigte eine kräftige Kurskorrektur in der Außen- und vor allem in der Finanzpolitik an. Er wolle die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt aus der Deflation führen und den starken Kurs des Yen korrigieren. „Die Lage ist hart, aber wir haben keine andere Wahl“, so Abe, der bereits von 2006 bis 2007 Ministerpräsident war.
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Beitragvon Antagon » 17.12.2012 13:25

Antagon hat geschrieben:Der Keil deutet m.E. jedenfalls eine ähnlich explosive Bewegung wie Ende 2000 an. Damals von 90 auf 112 in einer Bewegung! Diese Welle werde ich 2012 mitnehmen, so wie 2008 den Absturz.


Das schrieb ichhiervor einem Jahr - siehe Chart Dezember 2011 ganz unten.

Wie sieht´s aktuell aus? Noch etwas Luft nach oben - dann wie Anfang 2001 mit einem heftigen Schlag wieder nach unten - im Idealfall auf den GD - das wäre dann der Einstieg für all diejenigen, die bisher nicht dabei sind.
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Beitragvon upandaway » 17.12.2012 20:24

schlag nach unten
damit rechne ich auch
kurzer short für anfang 2013
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Beitragvon spirosdo » 18.12.2012 21:20

1:1 kann man 2000 nicht übernehmen. zuerst sollte monatlich der kurs auf etwa 140 laufen dann eine kontolidierung und dann weiter auf 170
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Beitragvon upandaway » 27.12.2012 17:26

Prognosen 2013 Folker Hellmeyer, Landesbank Bremen

Parität Tiefstkurse Höchstkurse

EUR-JPY 102 - 105 125 - 128
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Beitragvon Antagon » 29.12.2012 16:03

Wir gehen dennoch von einer anstehenden Korrektur beim Yen aus - an welchem Level diese starten wird, kann derzeit jedoch niemand mit Zuverlässigkeit sagen - vielleicht morgen um 19:28 Uhr nämlich genau in dem Moment, wenn die ersten Tranchen der frischen Yens aufhören zu fließen und ihre Wirkung in den verschiedenen Zielgebieten beginnen zu entfalten. Was die hier zu suchen haben, läßt sich derzeit nur erahnen.

In den DAX & Co. werden sie wohl nur eher spärlich fließen, denn wenn sie dies hätten tun wollen, hätten sie das auch zwischen den Jahren bereits gekonnt, haben sie aber nicht. Nachwievor realistisch vorstellbar in unseren Augen ist, einerseits das es geparkte Yens sind, die sich demnächst mit brachialer Gewalt in den USD ergießen werden, wenn man mit Euros billig Dollar kaufen kann und zweitens, wie vor knapp 1 Jahr bereits angedeutet (EURJPY "Peg" bei 100) man hier einen weiteren Carrytrade aufzumachen versucht und viele von diesen frischen Yen demnächst in die Anleihen der Peripherie fließen werden, wo sie hochverzinst, ESM und EZB besichert, 6-8% Zinsen, mit garantiertem Währungsgewinn auf die Zeit Euro vs. Yen einbringen werden.

Damit wird dann der EURJPY aber definitiv zum dem als das wir ihn schon seit Monaten bezeichnen - der Deflationshedge schlechthin!

Es bleibt zu beobachten was mit diesen frischen Yens die in den Euro geflossen sind, die nächsten Wochen und Monate passiert, denn außer überteuerte europäische Schuldenkonzerne, nebst Zockeranleihen zu kaufen bleibt nicht viel was man mit Euros an sich anfangen kann, außer ..... Draghi's "Eurobonds".


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Kommentar:Ja, viel Luft nach oben ist bei EUR-JPY jetzt nicht mehr (kurzfristig!). Ich orientiere mich wie oben dargelegt am Abstand zum GD250 (derzeit 11%). Das Hoch der letzten zehn Jahre liegt bei 13,4%. Bei 12% werde ich anfangen mit Shorts.
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Beitragvon upandaway » 01.01.2013 11:09

kurzer Auszug aus dem Wellenreiter Jahresausblick 2013

Der Yen beginnt, in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Der Yen kannte
gegenüber dem US-Dollar seit den 1970er Jahren nur eine Richtung, nämlich nach
oben. Die jetzt zu beobachtende Schwächung dürfte längerfristige Auswirkungen zu
haben. Sie dürfte im Nachhinein als einer der Schlüsselmomente im Hinblick auf die
bevorstehende Bereinigungsphase angesehen werden. Sind die Auswirkungen
zunächst strohfeuerhaft positiv (z.B. steigender Nikkei-Index), dürfte sich das Bild
spätestens im Herbst 2013 umkehren. Wenn der Yen kein sicherer Hafen mehr ist,
müssen andere Währungen in die Bresche springen. Möglicherweise sogar der Euro.



Euroland hat den
Teil der medialen Aufmerksamkeit, der der Region zusteht, in den ersten drei Jahren
der Dekade nahezu aufgebraucht. Jetzt sind andere Regionen dran.
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Beitragvon Antagon » 06.01.2013 18:12

Wer setzt darauf, dass es diesmal über den 12-13%-Bereich geht (Hoch: 13,49%)? Ich nicht. Shorteinstieg im Lauf der nächsten Woche. SL über der roten Linie. Sollte es drübergehen, bekommen die Japaner Probleme.
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Beitragvon oegeat » 10.01.2013 15:05

Sturmspitze hat geschrieben:Japan will mit ESM-Ankäufen eigene Währung schwächenJapans Wirtschaft leidet unter dem starken Yen und dem Inselstreit mit China. Nun erfüllt die Regierung ein Wahlversprechen und stabilisiert so den Euro.

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Beitragvon oegeat » 15.01.2013 11:28

drehen wir den chart mal um ....... :roll:

Fazit der Wert des Yens schwindet .......
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Beitragvon spirosdo » 20.01.2013 19:16

hier sieht man schön worauf ich beim chart ATS/jpy hingewiesen habe. bearkeil. ich denke 200 wirds auf lange sicht gegen euro werden.

ist hier eine elliot wave profi im forum? mich würde interessieren ob er hier eine eine ABC korrektur (aktuell welle C) sieht oder ein neuer abwärtstrend. ist ja ein fast 60 jahre chart
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Beitragvon oegeat » 23.01.2013 20:16

Japan: Alte sollen "sich beeilen und sterben"

Überalterung der japanischen Gesellschaft als Pulverfass
Tatsächlich steht Japan vor gewaltigen Herausforderungen in Bezug auf den Umgang mit älteren Mitmenschen: Schon jetzt ist ein Viertel der Bevölkerung - 32 von 128 Millionen Japanern - über 60 Jahre alt. In den nächsten 50 Jahren soll der Anteil sogar auf 40 Prozent steigen.

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Diamant im 1HR Chart Eur/ Jpy?

Beitragvon Steinklopfer » 13.02.2013 23:07

Kann grad keine vernünftig aussehenden Umsätze bei Tradesignal anzeigen lassen, sonst hätte ich sie dazugegeben :roll:
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Beitragvon Antagon » 25.02.2013 21:42

Noch immer verdammt viel Luft im Ballon. Short mache ich nichts, sondern warte auf den Long-Einstieg auf/knapp unter der 1Jahres-GD-Linie (derzeit 106, steigend). Könnte schneller gehen, als manch einer vielleicht denkt. :lol:
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Beitragvon upandaway » 04.04.2013 06:57

Japans Notenbank beschließt umfassendes Lockerungsprogramm

Von Takashi Nakamichi und Tatsuo Ito

TOKIO--Die japanische Notenbank hat unter ihrem neuen Gouverneur Haruhiko Kuroda ein umfassendes neues Programm einer aggressiven geldpolitischen Lockerung beschlossen. Damit soll das von Kuroda ausgegebene Ziel erreicht werden, Japan aus der seit 15 Jahren andauernden Deflation zu befreien und innerhalb von etwa zwei Jahren eine Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen. Bei der ersten Sitzung unter Leitung von Kuroda beschloss der Geldpolitische Rat der Bank of Japan (BoJ), die Käufe von Staatsanleihen stark auszuweiten.


TOKIO--Die japanische Notenbank hat unter ihrem neuen Gouverneur Haruhiko Kuroda ein umfassendes neues Programm einer aggressiven geldpolitischen Lockerung beschlossen. Damit soll das von Kuroda ausgegebene Ziel erreicht werden, Japan aus der seit 15 Jahren andauernden Deflation zu befreien und innerhalb von etwa zwei Jahren eine Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen. Bei der ersten Sitzung unter Leitung von Kuroda beschloss der Geldpolitische Rat der Bank of Japan (BoJ), die Käufe von Staatsanleihen stark auszuweiten.

Der Bestand der BoJ an Staatsanleihen soll jährlich um rund 50 Billionen Yen erhöht werden, wie die Notenbank mitteilte. Innerhalb von zwei Jahren soll der Bestand verdoppelt werden. Dabei können Staatstitel mit sämtlichen Laufzeiten erworben werden, während bisher die Käufe auf Papiere mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren beschränkt waren. Von Dow Jones befragte Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich mit einer Ausweitung zwischen 15 und 20 Billionen Yen gerechnet.

Das Volumen der monatliche Käufe von Staatsanleihen dürfte auf rund 7 Billionen Yen steigen von gegenwärtig 3,8 Billionen Yen.

Die durchschnittliche Restlaufzeit der erworbenen Staatstitel soll auf sieben Jahre steigen. Gegenwärtig liegt sie bei drei Jahren. Auch der Erwerb von Börsennotierten Fonds (ETF) und von Immobilienfonds soll ausgeweitet werden. Die BoJ führt nun auch ein Zielvolumen für die monetäre Basis ein, um die Wirksamkeit der Geldpolitik zu steigern. Das Leitzinsniveau wurde erwartungsgemäß bei 0,0 bis 0,1 Prozent belassen. Die Entscheidung für das neue Programm einer quantitativ und qualitativen Lockerung fiel mit 8:1 Stimmen. Ratsmitglied Takahide Kiuchi votierte dafür, das Inflationsziel aufzugeben.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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Beitragvon upandaway » 05.04.2013 17:20

:roll:
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Beitragvon ist gegangen worden » 10.04.2013 07:25

Schöner Ausbruch nach oben....
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Beitragvon oegeat » 30.09.2013 19:14

Japan wird nicht bis 2020 überleben"
30.09.2013, 15:49 Uhr

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert einen enormen Anstieg von Japans Staatsverschuldung. „Es wird zu einer Finanzkrise kommen“, meint Experte Takeshi Fujimaki, ein ehemaliger Mitarbeiter von George Soros.

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Beitragvon upandaway » 01.10.2013 08:14

eurokrise - japankrise - wohin geht die reise, rechne in den nächsten 2-3 Jahren wieder mit Kursen von 170-180 bevor es wieder abwärts geht

oder

Szenario a la 2008, ob der EUR/Yen so schnell wieder gegen 100 geht
Die globale Kreditmenge wird verknappt werden.
Die beiden Kreditwährungen (USD und YEN)werden an Wert gewinnen
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Beitragvon upandaway » 25.10.2013 09:48

24.10. | 2013
Warum Hedgefonds-Star Kyle Bass auf Japans Kollaps wettet

Außerdem empfiehlt der Hedgefondsmanager, aus dem Yen auszusteigen und in einen Korb globaler Währungen zu investieren. Der Grund: Die Zentralbank werde den Yen bis Ende nächsten Jahres massiv schwächen.

http://www.fondsprofessionell.at/news/markt-strategie/nid/warum-hedgefonds-star-kyle-bass-auf-japans-kollaps-wettet/gid/1012216/ref/4/
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Beitragvon oegeat » 25.10.2013 10:38

upandaway hat geschrieben:.......... Die Zentralbank werde den Yen bis Ende nächsten Jahres massiv schwächen.....l



das bedeutet auf zu den 160 ++++ :lol:
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Beitragvon upandaway » 27.10.2013 07:49

Der hier ist auf short eingestellt

EUR/JPY hat gestern erst mit 135,51 JPY ein neues knappes Jahreshoch erreichen können, das jedoch nur 56 Pips über dem Hoch im September und lediglich 171 Pips über dem Hoch aus dem Mai lag. Hier tut sich also schon seit fünf Monaten unterm Strich herzlich wenig. Wenn auch die Schwankungsbreite zum Teil recht ordentlich war.

Diese und die immer neuen aber knappen Jahreshochs haben im Chart ein charakteristisches Bild eines Trendabschlussmusters hinterlassen. Die Tatsache, dass es ab der oberen Keillinie einen impulsiven Pullback gab, spricht schon Bände. Der Abwertungstrend des YEN ist damit meiner Meinung nach vorbei. Ich sehe den YEN nun gegenüber dem Euro wieder stärker werden. Als Kursziel sehe ich - solange das jüngste Jahreshoch mit 135,51 JPY nicht mehr überschritten wird - in etwa den Bereich von 119 JPY auf uns zukommen.

119 JPY? Da war doch was? Ja klar! Dieses Kursziel (120 bis 118,50 JPY) hatte ich zuletzt am 23. Mai im Rahmen meiner Analyse "EUR/JPY - A never ending Abwertungsstory" genannt. Es wurde zwar bis heute nicht erreicht. Dennoch ging es direkt nach dieser Analyse richtig zur Sache. EUR/JPY verlor bis zum 14. Juni 4,7 % auf 125 JPY. Ob wir jetzt eine ähnlich dynamische Bewegung sehen? Der SL ist zumindest definiert. Jetzt heißt es abwarten.

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Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder
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Beitragvon oegeat » 27.10.2013 12:35

dann sollte das Gegenteil kommen ..... :roll: oder hat Schröder nun einen Glückstreffer ? 8)
ich halte von E-Y auswerten gar nichts ......
denn hier wird kein Volumen gehandelt !
E-Y ist ein Rechenwert der durch D-Y und E-D bestimmt wird, daher ist es gut das anzusehen und dann auf e-y Rückschlüsse zu ziehen Pfund Yen ist auch gut sich anzusehen ...
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Beitragvon spirosdo » 02.11.2013 21:35

denke eher an long. usdjpy sieht nach dreieck aus.

Ps: es läuft. könnte richtung 150 gehen
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