Gold Analyse 7.05.2004

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

Moderator: oegeat

Gold Analyse 7.05.2004

Beitragvon Turon » 09.05.2004 19:46

Zunächst einmal ein Wochenchart von Gold ohne viele Worte. Ich halte es für wichtig, daß sich jeder solcher Bilder mal einprägt, denn sie wiederholen sich viel zu oft, um sie einfach als Unsinn abzutun.

Hier sehen wir zum Beispiel, wie wichtig es ist langfristige Charts zu beobachten. Alleine der Fibofanhinweis - angefangen von dem ATH bei Gold
gab uns durchaus sehr bedenkliche Signale - bedenkliche Signale auf der Bullenseite.
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Goldfibo´s.gif
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Turon
 

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Im zweiten Schritt

Beitragvon Turon » 09.05.2004 19:54

fügen wir sonstige einfachen Fibonacci Verhältnisse hinzu - der Chart nach Fibos bedarf wohl kaum wieterer Erklärung.

Es bleibt nur festzuhalten, daß der wichtige Fibonacci Retracement nicht in der Lage gewesen ist, Gold zu unterstützen. Die nun mal gültige Umkehrformation ist wohl im Wochenchart ist unumstößlich da.
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Beitragvon Turon » 09.05.2004 20:06

Wir betrachten die Fibos noch einmal diesmal in Tageschart und wir nehmen hierzu als Startpunkt das Low von 1999. Auch hier ist Gold mittlerweile unter einem wichtigen Retracement und hat einen nicht unerheblichen Potential nach unten. Die nächsten Unterstützungen liegen erst im Bereich von 360 - 365 Punkten.

Widmen wir uns jetzt ersteinmal der klassicher Charttechnik.
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Gold befindet sich immer noch im Abwärtstrend

Beitragvon Turon » 09.05.2004 20:25

;)

Überraschend? Nach 3 Jahren erfolreicher Longs erfahren wir ja, daß Gold immer noch im Abwärtstrend verläuft.
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Abwärts.gif
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Turon
 

In einem Wochenchart

Beitragvon Turon » 09.05.2004 20:42

sehen wir zunächst Unterstützungen und Widerstände. Erster nennenswerter
Widerstand befindet sich bei 370 Punkten.
Eine genaue Betrachtung wird dann wohl in einem Tageschart erfolgen und die Fehlertoleranz eingrenzen.

Gruß
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Widerstände und Unterstützungen.gif
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Kursziele

Beitragvon Turon » 09.05.2004 21:09

Was Kursziele angeht, so kann man diese im Chart als Fragezeichen erkennen, es existieren ja einige davon.

Es sollte nur nicht passieren, daß der Goldpreiskurs über die Necklinie
der Umkehrformation steigt.

Gruß
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Beitragvon Turon » 09.05.2004 21:26

Ich sehe derzeit kritische Marke bei den Bären erst ab einem Wiedereintritt,
des Goldpreises in den bereich der Umkehrformation. EWA ist eher neutral.
Interessanterweise gibt elwave zumen mit Mahendra in obersten Goldzyklus
neuerdings einen Kursziel von 850 Punkten aus, aber in untergeordnenten einen Kursziel von 225.

Allerdings in kurzfristigen Bereich, sieht man nach EWA keinen Handlungsbedarf, der Kurs sollte nach EWA nicht über 382 steigen.
Kritische Marke bleibt aber erst der Bereich 388-395.

Allerdings jeden tag wo es darunter bleibt, muß man mit Verstärkung der bärischen Tendenzen rechnen.

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Die recht mauen Indikatoren bei Gold werden wir uns sparen. MACD bleibt regungslos bärisch, Erholungsversuche scheitern buchstäblich laufend, allerdings sind die Indikatoren so am Boden, daß sie keine zuverlässigen Hinweise liefern könnten.

Bis der MACD seinen Trigger schneidet, wird noch dauern. Die Indikatorfans können auf Gold Shortseite können aufatmen. ;)

So - morgen werden wir das selbe mit Silber tun, dann schauen wir uns Aktien an (und Rohöl).

Guten Abend noch.
Gruß.
Turon
 

Kleines Update

Beitragvon Turon » 14.05.2004 01:37

Alles weiter wie gehabt. Bei der Tagesvolalität ist keine zuverlässige Vorhersage möglich, so müssen wir uns weiterhin uns auf die M-Formation konzentrieren. Auf Indikatortrading bei der Vola ist ebenfalls auch kein Verlaß.

Nur vielleicht so viel: nach EWA ist die Pullbackwahrscheinlichkeit nicht auszuschließen, doch schließt der Kurs von Gold irgendwo unterhalb von 375
schwindet sie einfach dahin. Das nächste Kursziel wäre dann ein Bereich bei 360 - dann ein Pullback auf 370 - und dann wäre das nächste Kursziel von Gold irgendwo bei 350 zu nennen. Relativ kurzfristig dann.

Der gestiegene Umsatz bei Gold bei der Bewegung nach unten ist nicht deutlich höher prozentuell, im Gegensatz zum Silber. (wo die Umsätze gut und gerne bei der Bodenbildung um das vierfache gestiegen sind).

Bei Gold haben sich die Umsätze im Schnitt verdoppelt, allerdings war das bereits schon bei der Ausbildung der Umkehrformation der Fall. Und wir wissen um die Anlegermentalität ja bestens Bescheid. Sie hielten das alles
für eine kurzfristige Schwäche und jetzt harren sie einfach die Dinge aus.

Gruß + viel Erfolg.
Turon
 


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