Fundamentale Betrachtung und Analysen bezogen auf E-D

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

Moderator: oegeat

Beitragvon k9 » 28.05.2010 08:03

oegeat hat geschrieben:
KILLminusNEUN hat geschrieben:....De facto total abhängig von der EU und beliebig erpressbar (Bankgeheimnis !).
Unterschied zu den EU-Staaten ist lediglich, dass die Schweiz nix dabei zu
sagen hat.....


die schweiz ist zu klein ...das ist das Problem ! doch die EU hat alles und kann alleine bestehen wir produzieren alles selber ja sogar Öl Brent Nordsee haben wir genug ... bin anderer Meinung ich las vor Jahren mal was drüber das mich zu der Meinung beeinflusste -Thema war wie groß bzw wie klein muss ein staat -Staatenbund sein um unabhängig zu bestehen.


Im Prinzip gebe ich dir Recht.
Nur, erstens glaube ich nicht, dass das norwegische Nordsee-Öl für die ganze
EU reicht und selbst wenn, was ist dann mit den anderen Rohstoffen ?
Außer Kohle und Eisen gibt's hier nix.
Trotzdem ist das eine interessante Möglichkeit, die so noch
nicht da war.
Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, man sollte sich abschotten so
weit wie möglich, und für alles was man von außen braucht bilaterale
Verträge mit einzelnen Ländern abschließen ? Da die ja auch verkaufen
wollen, könnte man zumindest über so was mal nachdenken.

Gruß k-9
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Beitragvon Hpman » 28.05.2010 08:21

KILLminusNEUN hat geschrieben:Nur, erstens glaube ich nicht, dass das norwegische Nordsee-Öl für die ganze
EU reicht und selbst wenn, was ist dann mit den anderen Rohstoffen ?
Außer Kohle und Eisen gibt's hier nix.


Ist vielleicht auch fraglich inwieweit Norwegen überhaupt mitmachen will. Denen geht es zu gut um sich der EU anzubieten. Die machen neben Öl auch gute Geschäfte mit Stromexport, mal abgesehen, dass dies zu einem extremen Anstieg der inländische Strompreise geführt hat aber auf Landessicht ist das ebenfalls eine gute Einnahmequelle.

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Beitragvon k9 » 28.05.2010 08:27

Hpman hat geschrieben:
KILLminusNEUN hat geschrieben:Nur, erstens glaube ich nicht, dass das norwegische Nordsee-Öl für die ganze
EU reicht und selbst wenn, was ist dann mit den anderen Rohstoffen ?
Außer Kohle und Eisen gibt's hier nix.


Ist vielleicht auch fraglich inwieweit Norwegen überhaupt mitmachen will. Denen geht es zu gut um sich der EU anzubieten. Die machen neben Öl auch gute Geschäfte mit Stromexport, mal abgesehen, dass dies zu einem extremen Anstieg der inländische Strompreise geführt hat aber auf Landessicht ist das ebenfalls eine gute Einnahmequelle.

Hpman


Die sind genauso abhängig von der EU wie die Schweiz - mithin genauso
erpressbar (womit ich natürlich nicht dafür plädiere, dies auch zu tun).

Gruß k-9
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Beitragvon martinsgarten » 28.05.2010 09:02

@k-9
Es ist für mich vollkommen klar, dass es so nicht weitergehen kann und wird. Dabei geht es nicht um meine Wünsche. Man hat mit der Globalisierung einen geist aus der Flasche gelassen, der nicht mehr bescherrscht wird. Wir sehen weltweit nur noch Reaktionen - KEINE AKTIONEN mehr. Es taucht ein Problem auf - es wird "irgendwie" reagiert.
Kein System kann das auf Dauer durchhalten.
Du schreibst globaler Wettbewerb ist gnadenlos.
Ja das ist er. Was wir aber sehen ist der Versuch der Politik Marktkräfte regeln/beherrschen zu wollen. Und das wird nicht klappen.
ETWAS Markt, ETWAS regulieren - das ist flickschustern.
Der Vorteil des Einen wird im Moment immer zum Nachteil eines Anderen.
Es ist aber auch immer nur ein kurzzeitger Erfolg, weil sofort wieder die Reaktion des Anderen erfolgen wird.
Eins passiert aber mit Garantie nicht - ES IST NIE EINE LÖSUNG AUF DAUER.
Ein Problem haben sowohl Europa als auch GB und die USA.
Alle sind alle total überschuldet.
Zum Thema Abgrund:
Da muß man unterscheiden.
Das derzeitige Finanzsystem ist bereits über die Klippe gesprungen.
Europa hat Mitte Mai mit dem 750 Mrd Rettungspaket zum Sprung angesetzt - weiche Landung ? - nicht möglich.
Auf der anderen Seite hatten wir keinen krieg mit einer zerstörung wie nach dem 2. WK. Ein Neuanfang mit geordneten Finanzen ist also jederzeit möglich.
Wir werden keine DM bekommen - aber ein Währungsreform.
Wie die aussehen wird ?
Keine Ahnung !
Die Schulden der Statten müssen weg. Ein Weiter so ist ausgeschlossen, weil kein Staat mehr handlungsfähig ist. Auch der Musterknabe D nicht mehr.
Einen Sonderweg nur D halte ich für ausgeschlossen.

Der Glaube wieder auf einen Wachstumspfad zu kommen und damit die Schulden abzubauen ist nicht mehr als ein Wunsch. Das hat in den fetten Jahren nicht funktioniert und soll gerade jetzt klappen ?
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
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Beitragvon martinsgarten » 28.05.2010 09:06

hier findet man gute Gedanken und ein paar Antworten
Aber auch der er träumt von einer Lösung über Wachstum - soll er träumen!
Ist halt ein Bänker. Da enden an bestimmten Punkten auch die Überlegungen oder Schlußfolgerungen.
Der allgemeine Grundsatz lautet:
"Das nicht sein kann, was nicht sein darf"
Das Leben ist aber kein Wunschkonzert.


Hans Redeker, BNP Paribas
Sorge um den Euro
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Beitragvon martinsgarten » 28.05.2010 09:16

Ich glaube k-9 hat hier einmal das Thema Preis und Wert im Zusammenhang mit Kaffe gebracht.
Sinn gemäß wurde gesagt, dass etwas 2 Euro kosten kann, obwohl es 3 Euro Wert hat.
Und das erleben wir gerade im Euroraum
.

Ageas: Versicherer im Strudel der Schuldenkrise
Die Versicherungswirtschaft sieht sich gezwungen, auf die Schuldenkrise in Europa zu reagieren. Der Versicherer Ageas, vormals Fortis, verkaufte die Hälfte seiner Staatsanleihen aus Südeuropa. Das Risiko war zu groß geworden.

Der Käufer dürfte klar sein - EZB.
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Beitragvon k9 » 28.05.2010 09:40

@Martinsgarten,

auch das ist zunächst einmal sehr vernünftig was du schreibt und ich denke,
dass da die meisten "irgendwie" zustimmen.
Der Schnitt den du sehen willst, ist ein radikaler.
Entweder raus aus dem System und allein nach neuen Regeln weitermachen
oder das ganze System beenden und mit allen anderen neu anfangen.

Beim "Entweder" willst du als ein Rädchen aus der Maschine raus, weil
du von den anderen nicht mehr gedreht werden willst. Das Problem ist,
dass du dich von alleine nicht drehen kannst.
Beim "Oder" besteht das Problem darin, dass die anderen nicht mitmachen
wollen, zumindest die meisten nicht.

Hinzu kommt, du streitest eine Reformierbarkeit des bestehenden Systems
ab (ich will diese auch nicht unbedingt behaupten !).

Wofür du plädierst, nennt man eine Utopie.
Ich finde das weder lächerlich noch absurd und sage auch nicht,
dass es keinen Versuch wert wäre - ich glaube, da sind wir uns alle
einig.

Forderungen kann man stellen, auch "schöne neue Welten" ausmalen.
Das ist das eine.
Der Stein der Waisen ist allerdings im "wie" zu suchen - und das muss
machbar sein.

Das ist das andere.

Das letzte habe ich weder ironisch noch unernst gemein - allerdings etwas
ratlos.

Gruß k-9
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Beitragvon martinsgarten » 28.05.2010 10:32

allerdings etwas ratlos.

Ich denke, das sind wir doch alle.
Und unsere Politiker sind es auch.

Ein Neustart wäre eine Reformierbarkeit des Systems.

Dieser - mein Neustart - zielt auf das Finanzsystem ab.

Zur Marktwirtschaft gibt es keine Alternative.
Nur die haben wir ja nicht mehr, die Marktwirtschaft.
Die haben wir nur noch beim Elektriker Meyer, dem Fleischermeister Otto oder der Baufirma Lehmann usw.

Aber nicht bei Opel, BMW und VW.
Schau doch die Bilanzen der Großen an.
Die Zahlen doch fast alle die Löhne aus der Substanz.
Neue Schulden und weiter geht es.
Dann least noch die Allianz die PKW bei Daimler dafür nimmt man die Versicherungen der Allianz usw.
Eben ein "erfolgreiches" Geben und Nehmen.

Wir haben doch längst eine geteilte Wirtschaft.
Die kleinen bestraft der Markt bei jedem Fehler.
Die Großen subventioniert der Kleine, den es vorher zerlegt hat.

Es ist doch ein Witz, das sich die banken bei der EZB zu 1% refinanzieren und die Staaten zu 2+x%

Anders gesagt:
Die Bonität einer Bank wird höher bewertet, als die von D.


Warum Utopie ?
Was wir z.Zt. vorfinden löst sich nicht von allein, durch ein WEITER SO.

Das Finansystem wird sich natürlich mit Händen und Füßen wehren.
Da steht für die Nimmersatten schließlich einiges auf dem Spiel.


siehe Grafik - das geht nur mit Finanzreset aufzulösen

ODER - man zettelt einen Krieg an
Dateianhänge
USA - All credit.png
USA - All credit.png (7.02 KiB) 11837-mal betrachtet
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Beitragvon k9 » 28.05.2010 12:33

martinsgarten hat geschrieben:
Ein Neustart wäre eine Reformierbarkeit des Systems.

Dieser - mein Neustart - zielt auf das Finanzsystem ab.

Zur Marktwirtschaft gibt es keine Alternative.
Nur die haben wir ja nicht mehr, die Marktwirtschaft.


OK, OK - verstanden.
Bleibt die Frage nach dem "wie".

Da schon das Herauslösens eines der wirtschaftlich unbedeutendsten
Mitglieder aus der Währungsunion aufgrund der bekannten Verpflechtungen
im Finanzsektor als "unmöglich" erachtet und der Verbleib - egal wie - als
"alternativlos" hingestellt wird, kann man sich ausmalen, dass für einen
Reset des bestehenden Systems bzw. einen Start von etwas Neuem erst
recht keine Lösungen auf dem Tisch liegen.

and the story goes on and on and on ..........

......... vermutlich wird's darauf hinauslaufen.

Gruß k-9
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Beitragvon k9 » 28.05.2010 12:43

martinsgarten hat geschrieben:Ich glaube k-9 hat hier einmal das Thema Preis und Wert im Zusammenhang mit Kaffe gebracht.
Sinn gemäß wurde gesagt, dass etwas 2 Euro kosten kann, obwohl es 3 Euro Wert hat.
Und das erleben wir gerade im Euroraum
.


Wird das künstlich hervorgerufen, nennt man das Subventionierung -
es kann sich aber auch von selbst so ergeben, dann heißt es "Angebot
und Nachfrage"

Unbestritten ist jedenfalls, dass der Preis eines Gutes unter
dessen Wert liegen kann.

Wird das Gut gar nicht mehr nachgefragt, wird es auch nicht mehr
angeboten. Und was nicht mehr angeboten werden kann, wird auch nicht
mehr produziert oder gefördert.


Gruß k-9
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Beitragvon kaalexs » 28.05.2010 13:45

...das ganze nennt sich schweinezyklus und ist mehr als ein alter hut würd ich mal sagen.
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Beitragvon kaalexs » 28.05.2010 14:10

Es ist doch ein Witz, das sich die banken bei der EZB zu 1% refinanzieren und die Staaten zu 2+x%

Anders gesagt:
Die Bonität einer Bank wird höher bewertet, als die von D.



he martinsgarten, einfach in die tasten reinhauen bringt auch nichts.

die banken bekommen von der ezb um 1% geld zur verfügung gestellt,
zum verleihen, wie das mit dem kaufen diverser staatsanleihen funktioniert weiß ich jetzt auch nicht.
bankanleihen werfen nicht 1% ab und haben auch nicht die von dir beschriebene bonität.

überleg mal, wenn sich der staat bei der ezb um 1% finanziert, wer soll den bitte diesen staat noch geld leihen ausser die druckmaschinen.


da wird von utuopie gesprochen,
utopie ist meiner meinung der gedanke den statusqou aufrechterhalten zu können.
die frage ist wo wird mehr vermögen vernichtet,
weiterwursteln bis zum ende und das selbe spiel beginnt wieder von vorne, od.
die nötigen abschreibungen zulassen incl ertzieherische maßnahmen für die zukunft.
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Beitragvon martinsgarten » 28.05.2010 14:25

@kaalax
die banken bekommen von der ezb um 1% geld zur verfügung gestellt,
zum verleihen, wie das mit dem kaufen diverser staatsanleihen funktioniert weiß ich jetzt auch nicht.
Die kaufen wie Du und ich.
Im Wissen um die GL Hilfe, bei den 2-jährigen mit Zins 18%, war das der Reibach


bankanleihen werfen nicht 1% ab und haben auch nicht die von dir beschriebene bonität.
Hab ich so nicht geschrieben.
Ich meinte damit, welche Bonität hat eine Bank, wenn sie sich bei der EZB zu 1% refinanzieren kann ?
Das könnte kein Staat.
Das war eine Vergleichsbetrachtung.
Für mich ist die Geldbeschaffung der Banken bei der EZB zu 1% eine absolute Absurdität.
Das hebelt den Markt voll aus


überleg mal, wenn sich der staat bei der ezb um 1% finanziert, wer soll den bitte diesen staat noch geld leihen ausser die druckmaschinen.
das ist vollkommen korrekt.
Die USA machen es aber praktisch so
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Beitragvon kaalexs » 29.05.2010 03:12

@ martinsgarten

Ich meinte damit, welche Bonität hat eine Bank, wenn sie sich bei der EZB zu 1% refinanzieren kann ?

ich geh mal davon aus das dies so sicher nicht funktioniert,
da könnte sich ja jede bank von der notenbank unmengen von billigen geld besorgen und höherwertig veranlagen, das spricht doch gegen jede logik, so einfach geht das sicher nicht.

die weitverbreitete meinung der staat druckt geld und zahlt nichts dafür, ist im prinzip auch falsch.
die am. notenbank druckt geld, kauft damit am. anleihen und bekommt dafür vom staat den üblichen zinssatz.
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Beitragvon martinsgarten » 29.05.2010 08:20

kaalex hat geschrieben:@ martinsgarten

Ich meinte damit, welche Bonität hat eine Bank, wenn sie sich bei der EZB zu 1% refinanzieren kann ?

ich geh mal davon aus das dies so sicher nicht funktioniert,
Doch - es funktioniert genau so
siehe:
Liquiditätsspritzen: Die Geldmacher der EZB
da könnte sich ja jede bank von der notenbank unmengen von billigen geld besorgen und höherwertig veranlagen, das spricht doch gegen jede logik, so einfach geht das sicher nicht.
doch es geht so: zu 1% leihen und damit die Staaten finanzieren.
Natürlich in Kombination mit den Geldern, die die Bürger zur bank schleppen. NUR - im Moment schleppen sie es raus. Deshalb springt die EZB mit Computergeld ein. Gedruckt wird nur für die Banken, damit das Abräumen durch die Bürger ohne Probleme funktioniert.
Es ist eine schöne heile Welt.


die weitverbreitete meinung der staat druckt geld und zahlt nichts dafür, ist im prinzip auch falsch.
die am. notenbank druckt geld, kauft damit am. anleihen und bekommt dafür vom staat den üblichen zinssatz.
Das stimmt im Moment auch. Das ist aber nicht die Aufgabe der EZB. Diese ist eigentlich nur ein Instrument zur Steuerung und nicht für die Flutung mit Geld da.
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Beitragvon ist gegangen worden » 31.05.2010 17:09

martinsgarten hat geschrieben:Ein Neustart wäre eine Reformierbarkeit des Systems.

Dieser - mein Neustart - zielt auf das Finanzsystem ab.

Zur Marktwirtschaft gibt es keine Alternative.
Nur die haben wir ja nicht mehr, die Marktwirtschaft.
Die haben wir nur noch beim Elektriker Meyer, dem Fleischermeister Otto oder der Baufirma Lehmann usw.

Aber nicht bei Opel, BMW und VW.
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Dann least noch die Allianz die PKW bei Daimler dafür nimmt man die Versicherungen der Allianz usw.
Eben ein "erfolgreiches" Geben und Nehmen.

Wir haben doch längst eine geteilte Wirtschaft.
Die kleinen bestraft der Markt bei jedem Fehler.
Die Großen subventioniert der Kleine, den es vorher zerlegt hat.

Es ist doch ein Witz, das sich die banken bei der EZB zu 1% refinanzieren und die Staaten zu 2+x%

Anders gesagt:
Die Bonität einer Bank wird höher bewertet, als die von D.




Hi Martin



Kein Unternehmer stellt Produkte her,wobei die Lohnkosten über dem Erlös liegen oder die Lohnkosten,einen Verlust herbeiführen würden.Wäre dem so,gäbe es Entlassungen.Die Lohnkosten werden aus dem Umsatz heraus bediehnt.Bei Daimler,BMW und VW (VW hat übrigens in 2009 einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro vermeldet) bei Daimler sind es Investitionen,Zinszahlungen auf Kredite (Leasinggeschäfte vor allem,also Leasingfahrzeuggeschäft) und Chrysler die belastet haben dazu noch bei allen Unternehmen sind es Umsatzrückgänge anhand schwächerer Nachfrage.
Wie dem auch sei,deine Aussage bezogen darauf,die Marktwirtschaft sei am Ende,dazu sage ich Dir,Du hast keierlei Ahnung vom Unternehmertum oder wie bilanziert wird oder wie die Bilanzen überhaupt aussehen!Also stimmt auch der Bezug auf die Marktwirtschaft überhaupt nicht.Das ist schlichtweg grober Unfug den du da geschrieben hast.


Grüsse,


Jörg

Zum Refi Geschäft kurz: Was ist denn daran neu?
Zuletzt geändert von ist gegangen worden am 01.06.2010 19:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon ist gegangen worden » 31.05.2010 18:29

Noch ein Nachtrag:Für zukünftige Unternehmensgewinne bin ich sehr bullisch.Die drehen stark auf.
Die Gürtel sind enger geschnallt worden,in dieser Krise,die Nachfrage zieht aber stark an.In den Gazetten geht das ja völlig verloren.....die wird durch neue Krisenherde völlig vertuscht.
Unser Unternehmen hat auch einen Teil der Produktion nach Mexiko verschoben.Wegen des schwachen USD.Nun ist er wieder stark und wir haben hohe Auftragseingänge von US Seite.In Mexiko wird 0815 produziert.Unser Betrieb in Gerlingen fertigt Spezialverpackungen.
Das US Geschäft zieht wieder an obwohl wir im Vergleich zur Konkurenz,innovativ hochwertige Spezialverpackungen anfertigen die wesentlich teurer sind.Gerade daran erkennt man den derzeitigen Nachfrageüberhang.
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Beitragvon k9 » 01.06.2010 10:32

Jörg hat Recht, siehe hierzu:

"Maschinenbau gewinnt 36 Prozent mehr Aufträge"

Handelsblatt: KlickDieMaus

Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 01.06.2010 20:07

Hi KilldieMaus

Chemie und Lebensmittel ebenso.Wir (Dy-Pack) spezialisieren uns immer mehr auf diese beiden Branchen und sind darrin sehr innovativ.

Maschinenbau ist produzierendes Gewerbe.
Dazu habe ich eine Seite für deutsche Statistik:



StatistischesBundesamt


Steht da leider noch nicht drin.Abgesehen davon ist das ein y(ear) to y(ear) Vergleich.Den muss man da wohl selber ausrechnen.
Für die USA habe ich super Seiten aber für deutsche Daten....es zieht sich dahin.
Es sieht aber alles sehr stabil aus,hier zu Lande.
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Beitragvon martinsgarten » 02.06.2010 07:25

hier sieht man sehr deutlich, das man die Hurra Gesänge relativieren muß
Und weiterhin noch einmal die Frage - bekommen wir die Verkäufe auch im Ausland bezahlt ?
Ich denke es erhöht nur unsere bereits überbordenden Forderungen gegenüber dem Ausland. Es wird einfach mit unmengen an Geld das Rad am Laufen gehalten. Sprich - Exportfinanzierung über die KfW ?


Freitag, 7. Mai 2010
"Deutsche Industrieaufträge steigen kräftig!"
Dateianhänge
verarbeitendes Gewerbe märz 2010.PNG
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Beitragvon oegeat » 02.06.2010 08:16

ich habe mir erlaubt die Grafik zu bearbeiten wir sind wo wir im Juni/juli 2005 schon waren bzw eigendlich später Oktober hin ... .... interessant ist wo der Dax damals war :roll:

hier die Monate damals ... :shock:
Alles wird besser man muss nur warten können !

Bild youtube Bild facebook Bild Skype Bild GIGAfund.de Bild
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Beitragvon ist gegangen worden » 02.06.2010 17:16

Martin
Du ziehst wirklich alles in Zweifel.Eine Forfaitierung,von der die Rede bei Exportfinanzierung ist,ist gedeckt durch Eigenkapital oder sonstige liquide Mittel und Garantien.
Das ist ein ganz normales Kreditgeschäft.Dafür zahlen Kunden an die KFW einen Aufschlag aus der sich das Geschäft von Hermes oder der KFW finanziert.Ich sitze da nicht im Aufsichtsrat und bin auch kein Controller aber die KFW wird Ihr Geschäft schon verstehen.Dabei verhält/sollte es sich so verhalten wie bei Versicherern,gibt es hohe Ausfälle steigen de Prämien.
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Beitragvon kaalexs » 02.06.2010 19:57

"Maschinenbau gewinnt 36 Prozent mehr Aufträge"

das ist zu 100% vergangenheit und genau deshalb ist ja die börse in der vergangenheit so gut gelaufen,
was zählt ist die zukunft.
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Beitragvon martinsgarten » 03.06.2010 13:00

Harmonicdrive hat geschrieben:Martin Du ziehst wirklich alles in Zweifel.
Ja - das tue ich
Eine Forfaitierung,von der die Rede bei Exportfinanzierung ist,ist gedeckt durch Eigenkapital oder sonstige liquide Mittel und Garantien.
Stimmt - genau wie die verpackten Forderungen AAA aus der Immofinanzierung der USA
Das ist ein ganz normales Kreditgeschäft.
Dafür zahlen Kunden an die KFW einen Aufschlag aus der sich das Geschäft von Hermes oder der KFW finanziert.Ich sitze da nicht im Aufsichtsrat und bin auch kein Controller aber die KFW wird Ihr Geschäft schon verstehen .
Stimmt - genau wie bei der IKB. Die Kfw ist ein Teil des Staates - die scheint im Moment alles und jeden zu finanzieren, damit das Schneeballsystem weiter geht und möglichst keine Arbeitplätze verschwinden. Was ja im Grundsatz auch Ok ist. Der Staat bürgt einfach für ALLES .
Dabei verhält/sollte es sich so verhalten wie bei Versicherern,gibt es hohe Ausfälle steigen de Prämien.
Das stimmt auch
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Beitragvon ist gegangen worden » 04.06.2010 13:06

Ich gehe davon aus,das die KFW nicht solch ein Verbrechertum wie die JPM oder SP500/Moodys ect. darstellt.
Warren Buffet ist Großaktionär bei Moodys,er sagte vor dem US Kongress das er die IMO Krise nicht hat kommen sehen.

Das nehme ich Ihm überhaupt nicht ab!!!

Oder-wir sind besser als Warren Buffet denn wir haben die schon monatelang diskutiert.

Zur Schuldenproblematik in Europa hier ein guter Link:



http://www.nytimes.com/2010/05/02/weekinreview/02schwartz.html
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Beitragvon ist gegangen worden » 04.06.2010 13:08

Gleich geht es los.Sollte der Arbeitsmarktbericht besser als erwartet ausfallen,oder den Konsens treffen...das sind immerhin 500.000 neu geschaffene Stellen dürfte das dem Euro nicht gut tuen,somit auch nicht den Indices.Bin mal gespannt drauf.So die eigentliche Logik,denn derzeitig bedeutet fallender Euro fallende US Indices.
Vieleicht gibt es auch eine Überraschung,stark steigende Indices mit rebound im Euro was nicht der eigentlichen Logik entsprechen würde.

Oder wie lautet es so schön: Der Kopf ist jener Teil unseres Körpers, der uns am häufigsten im Wege steht. 8)
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Beitragvon ist gegangen worden » 04.06.2010 13:35

U.S. ECONOMY ADDS 431,000 JOBS IN MAY; 411,000 ARE TEMPORARY CENSUS HIRINGS
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Beitragvon martinsgarten » 04.06.2010 14:47

die Meldung unten kam vor den Arbeitsmarktzahlen.
um 14:07 Uhr
Irrtum sprach der Igel und stieg von der Kleiderbürste.
Die Zahlen aus den USA spielen im Moment für den Euro wohl kaum eine Rolle, es geht um die Situation der Haushalte im Euroraum und der EU.
Stichwort: Ungarn, Spanien, Italien.
Da ist es auch völlig belanglos, das der haushalt der USA noch schlechter aussieht.
Mit dem USA haben wir EIN Land und EINE Währung, noch dazu IMMER NOCH die Leit(d)währung.
In Europa herrscht ein politisches Chaos. Da fehlen nur noch Neuwahlen in D, dann gute Nacht.


EUR/USD Gerüchte über sehr gute Daten

Der plötzliche Kurssturz bei EUR/USD könnte mit den bevorstehenden Arbeitsmarktdaten aus den USA zusammenhängen. Ein Marktbeobachter äusserte sich, dass Gerüchte über starke Daten kursieren. Sollten diese Gerüchte wahr werden, dann könnte die FED unter Umständen schon früher als geplant an der Zinsschraube drehen. EUR/USD hat vorerst Halt bei 1,2038 gemacht. (Henning Hoffmann/FXdirekt Bank AG)
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Beitragvon ist gegangen worden » 04.06.2010 14:54

Die Arbeitsmarktdaten sind hingegen erst nach 14.30 Uhr vermeldet worden.
Anschließend ging es noch mal runter.
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Beitragvon martinsgarten » 04.06.2010 21:04

Geschönte Wachstumsdaten:
Der Statistik-Schmu der Amerikaner
Mit ihrer starken Wirtschaft im Rücken haben die Amerikaner die wachstumsschwachen Europäer immer über die richtige Wirtschaftspolitik belehrt. Doch ein tiefer Blick in die amtlichen Statistiken zeigt, dass die Behörden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ihre Wachstums- und Inflationsdaten schönen

Auszug:
...Hellmeyer geht davon aus, dass das US-Wachstum im Vergleich zu Europa um zwei Prozent pro Jahr überzeichnet ist. Dazu trägt eine Vielzahl statistischer Tricks bei.
Einige von ihnen bewirken, dass die Inflationsdaten niedriger ausfallen, als sie realistisch wären.
Andere erhöhen die ausgewiesenen Wachstumsraten.
So haben sich die USA zum Beispiel entschlossen, Bankdienstleistungen an Privathaushalte in die BIP-Berechnung aufzunehmen.
Das bringt dann schon wieder ein Zehntelprozent mehr Wirtschaftswachstum.
Doppelt so viel bringt die Umbuchung von Softwareausgaben als Investitionen statt Vorleistungen.

Besonders effektiv im statistischen Wettlauf ist die von den USA eingeführte „hedonische“ Bereinigung der Preissteigerung von Gütern um Qualitätsänderungen.
Sie geht zurück auf die sogenannte Boskin-Kommission, die den Auftrag hatte, eine angebliche Verzerrung der Inflationsrate nach oben zu beseitigen, damit die daran geknüpften Anpassungen von Renten und Sozialhilfe niedriger ausfallen.

Das Verfahren führt dazu, dass man einen Computer, der im Jahr 1990 noch 1 000 Dollar kostete, nach den Annahmen der Statistik heute für weniger als 50 Dollar kaufen kann.
Etwa 500 Dollar muss man aber in der Realität schon ausgeben.
Ein Computer, der für 500 Dollar über den Ladentisch geht, wird bei der Messung der preisbereinigten oder „realen“ Produktion so gerechnet wie zehn Computer 1990 – weil er zehnmal so leistungsfähig ist.
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Beitragvon ist gegangen worden » 06.06.2010 02:08

Mich erinnert das alles stark an die wirtschaftl. und politischen Entwicklungen gegen 2000/2003.Da gab es schon mal so extrem hohe Abschreibungen,z.B bei Csco den high techs.Ich rede da von der High Tech Bubble mit all den Folgen.
Die Unternehmen,die überlebt haben,stehen wieder gut da.
Damals stieg der Euro jedoch,nun fällt er.Offensichtl. wandert ne Menge Kapital in die USA.Die Chinesen und Japaner sind aber keine Käufer von Treasurys mehr,ist ja auch nicht mehr nötig.
Den Euro würde ich nicht abschreiben.Im Gegenteil,vor der Krise ist nach der Krise!
Eine halbe Barierre sind die 1,1950.Die erste wichtige wäre 1,16,,dann 1,04 und 0,98.
So das worst case.Die Korrelation starker USD= fallende Indices ist dabei sehr auffällig.
Pers. gehe ich davon aus,das eine Trendwende in den Indices erst mit dem Boden im Euro einher gehen wird.
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Beitragvon tarifa-pirata » 06.06.2010 09:07

@ harmonicdrive,

meinst Du die Marktteilnehmer bekommen die schwere Delle des Euros
so schnell wieder aus Ihren Köpfen raus ? Ich glaube nicht. Da muss schon einiges kommen, um den Euro wieder nachhaltig gerade zu rücken.

Zinsanstieg sollte auch erst in USA kommen. Kommt dem Euro auch nicht zugute.

Naja, ich hoffe auf den Euro bei 0,85 oder ich wäre auch bei 1:1 glücklich

aber leben geht auch so weiter

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Beitragvon cabriojoe2 » 08.06.2010 21:27

Das Verfahren führt dazu, dass man einen Computer, der im Jahr 1990 noch 1 000 Dollar kostete, nach den Annahmen der Statistik heute für weniger als 50 Dollar kaufen kann.
Etwa 500 Dollar muss man aber in der Realität schon ausgeben..
???
Ich hätte da noch einen Rechner von 1990 750MHz, 2 x CD-Laufwerk und Disk-Schacht und so.
Für 50 Dollar und mehr gerne abzugeben.
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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Beitragvon ist gegangen worden » 08.06.2010 23:34

tarifa-pirata hat geschrieben:@ harmonicdrive,

meinst Du die Marktteilnehmer bekommen die schwere Delle des Euros
so schnell wieder aus Ihren Köpfen raus ? Ich glaube nicht. Da muss schon einiges kommen, um den Euro wieder nachhaltig gerade zu rücken.

Zinsanstieg sollte auch erst in USA kommen. Kommt dem Euro auch nicht zugute.

Naja, ich hoffe auf den Euro bei 0,85 oder ich wäre auch bei 1:1 glücklich

aber leben geht auch so weiter

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Och ein Blick auf den chart zeigt mir doch eher,das der Euro ziemlich ausgebommt ist.
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Beitragvon martinsgarten » 10.06.2010 17:45

Dazu muß man nichts sagen - wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Wer die Vergleiche anzweifelt - siehe die Geschichte des Escudo im Chart.
Die angeführten Länder konnte ich leider nicht finden.
Meine Schlußfolgerung, entweder den Euro zerlegt es oder er MUSS auf ca. 0,80 zusteuern und D zahlt jedes Jahr seinen Exportüberschuß von ca. 200 Mrd Euro als Transferleistung an die PIGS.
Halb so wild - darin haben wir ja schließlich Übung und Erfahrung :lol:


Schizophrenes Europa – extreme Unterschiede innerhalb der Eurozone

Die Unterschiede innerhalb der Eurozone sind extrem.
Irland erlebte im letzten Jahr einen Rückgang des Bruttosozialprodukts von 10,2%, ein Wert, der dem während der Großen Depression entspricht, während Deutschlands Wirtschaft jüngst nominal um 3% zulegte.

Ein unabhängiger Ökonom berechnete,
dass sich der Wert des Euros auf USD 0,31 belaufen müsste um Griechenlands internationale Position widerzuspiegeln.

Bei Spanien sind es USD 0,34,

wohingegen Deutschland praktisch mit einem Eurokurs von über USD 1,80 auf den internationalen Märkten noch mithalten könnte.

Obwohl die EZB den Refinanzierungssatz auf 1,00% festgesetzt hat, beläuft sich der Zinsatz für zweijährige deutsche Anleihen auf 0,48%, wohingegen Griechenland mit 7,91%, Irland mit 3,37% und Spanien mit 3,20% jedoch wesentlich darüber liegen.
Irland lebt nun seit den letzten 16 Monaten mit Deflation, während sich die Gesetzgeber in Deutschland Sorgen um die Inflation machen.

All diese Unterschiede sind in den vergangenen Monaten noch gravierender geworden und die überwiegende Zahl unabhängiger Beobachter sagt voraus, dass dieser Trend anhalten wird.

Nach jedem Maßstab eines Ökonomen handelt es sich hier nicht um eine optimale Währungszone. Aber die Ökonomen sind nicht in der Verantwortung, sondern es sind die Politiker und diese Politiker haben ihre ganze Karriere investiert ihrem Konzept der europäischen Währung zu folgen.
Ihre Reputationen und der europäische Mythos hängen vom Überleben des Euros ab und Jene, die seine Lebensfähigkeit anzweifeln, sind Feinde, die es verdienen in der Versenkung zu verschwinden.
Es gibt hierbei jedoch ein alles überragendes Problem, das die Verteidiger des Euros nicht überwinden können: In seiner gegenwärtigen Form ist es für den Euro unmöglich zu überleben.

Vor der Griechenlandkrise war das dem Markt nicht klar, aber jetzt versteht er es. Diesen Geist bekommt man jetzt nicht mehr in die Flasche zurück.

Wenn ein Teil des Euros USD 1,80 Wert ist und ein anderer Teil USD 0,31, wie bewertet man diese Währung dann heute, wo sie immer noch eine Einheitswährung ist?
Das ist die Krux an der Angelegenheit.
Die Unsicherheit, die um dieses Problem kreist, sorgte dafür, dass Milliarden an Euro in die Sicherheit des Schweizer Franken flohen.
Die schweizerischen Behörden griffen ein und kaufen aktuell so viele Euros, dass ihre Währungsreserven seit Beginn dieses Jahres bis auf 45% ihres Bruttosozialprodukts anstiegen.
Trotz der massiven Interventionen hat der Schweizer Franken seit Mitte Dezember 10% gegen den Euro zugelegt und es ist keine Veränderung in Sicht.

Da die Politiker vollständig in Kontrolle sind, könnte der schizophrene Euro noch Jahre weitergehen, während sich die wirtschaftlichen Verwerfungen immer weiter intensivieren würden.
Kleine Explosionen sind wahrscheinlich.
Sicher, die Schweiz befindet sich in einer schrecklichen Position (lesen Sie hierzu auch den Artikel „Die Schweiz ist wieder umzingelt“ v. 29.04.2010), da der Euro auch weiterhin in Land kommen wird.
Es könnte durchaus sein, dass der Schweizer Franken weitere 10% gegenüber dem Euro zulegt und damit die Exportgrundlage des Landes vernichtet, aber die Schweiz könnte die Regeln ändern um sich davor zu schützen.

Obwohl die europäischen Eliten sich dem Euro felsenfest verschrieben haben, ist das beim Mann auf der Straße anders.
Der politische Friede in Europa ist ein Kompromiss zwischen den etablierten Eliten und den anspruchsberechtigten Massen, wie es von Bismarck vor 120 Jahren erstmals ausformuliert wurde.
Durch die Rücknahme dieser Ansprüche zur Rettung des Euros, wäre es ein Leichtes diese historische Vereinbarung zu kippen.
Wenn Diejenigen, die sich aktuell an der Macht befinden, die Bedürfnisse der Menschen ignorieren, werden weder der Euro noch die gegenwärtige politische Struktur in ihren jetzigen Form überleben.

Lesen Sie mehr über Schizophrenes Europa – extreme Unterschiede innerhalb der Eurozone von www.propagandafront.de
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Beitragvon ist gegangen worden » 10.06.2010 23:06

Die obere Spanne der Bodenbildung zwischen 1,1950 und 1,2050 ist überwunden.Ich bin weiterhin bullish für den Euro und DJI,oberhalb der 1,2050.
Da ist noch mehr drin.
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Beitragvon martinsgarten » 13.06.2010 21:58

Man kann es nicht genug betonen - der Euro Chart zum USD hat vor der Euroeinführung als Basis die DM.
Das hat sich mit den Rettungsschirm erledigt.
Ich habe den Eindruck, dass hat die Masse der Markteilnehmer so nicht verstanden.
Jetzt ist es die Lira - oder wer weiß was.


Schuldenkrise - Der deutsche Euro ist tot

Die No-bail-out-Klausel und der Stabilitätspakt sollten verhindern, dass die Euro-Staaten sich finanzpolitischem Schlendrian hingaben.
Jetzt lösen sich die Stabilitätsgrundsätze Europas in Luft auf.
Und Frankreich hat gewonnen.
Von Patrick Welter

13. Juni 2010 Der deutsche Euro ist tot, es lebe der Euro à la française! Diese Formel umschreibt, was der Europäischen Währungsunion im Mai geschehen ist.
Die Regierungen, auch die deutsche, haben die Währungsverfassung ein gutes Stück weg von den Stabilitätsgrundsätzen gerückt, die Deutschland durchgesetzt hatte, um die Stabilität des Euro zu schützen.


Die Kredithilfen für Griechenland wurden zwar so hingebogen, dass es rechtlich passte. Ökonomisch aber sind sie ein Bruch der No-bail-out-Klausel des Maastricht-Vertrags, nach der in der Währungsunion kein Staat für die Schulden eines anderen aufkommen soll.
Mit dem wenig später über Haushaltssünder aufgespannten 500 Milliarden Euro teuren Rettungsschirm erhob die EU die griechische Ausnahme zum Prinzip, vorerst für drei Jahre, aber mit Aussicht auf Verlängerung.
Der Ökonom Olaf Sievert nannte es 1992 eine „fundamentale Ordnungsbedingung, dass in der Währungsunion jeder für seine durch ihn selbst nicht mehr manipulierbare Staatsschuld einstehen muss“.
Dieses deutsche Modell der Währungsunion, die keine Transferunion werden sollte, hat Europa beerdigt und einen großen Schritt zu einem Gouvernement économique im Euro-Raum getan.

Die Deutschen setzten auf feste Regeln

Frankreich hat eine solche Wirtschaftsregierung seit je gefordert, um der Europäischen Zentralbank ein politisches Gegengewicht entgegenzusetzen. Noch 1992 versicherte Präsident François Mitterand seinen Landsleuten, dass Europas Geldpolitik der politischen Aufsicht unterliegen werde - im Widerspruch zu den Bestimmungen des Maastricht-Vertrages.
Hinter dem Wunsch aus Paris steht auch die von vielen amerikanischen Ökonomen geteilte Sorge, dass eine Währungsunion ohne Finanztransfers instabil sei.
Eine Euro-Union mit Fiskaltransfers gilt manchem Amerikaner aber auch als instabil.
Martin Feldstein warnte 1997, dass innereuropäische Spannungen unter anderem über Fiskaltransfers bis zum Krieg führen könnten.

Das deutsche Modell der Währungsunion, das die Franzosen in Maastricht zähneknirschend akzeptieren, war ein anderes.
Die Deutschen setzten auf feste Regeln für die nationalen Finanzpolitiken, wohl wissend, dass die Währungsunion die Anreize zum Schuldenmachen verstärken würde.
Vor dem Euro kämpfte jeder Staat selbst um seine Reputation am Kapitalmarkt.
Der Kurs seiner Währung war ein wichtiges Signal für das Vertrauen, das die Kapitalgeber dem Land entgegenbrachten.
Mit der Vergemeinschaftung des Geldes entfiel das Wechselkursrisiko.
Die No-bail-out-Klausel und der Stabilitätspakt sollten deshalb verhindern, dass die Euro-Staaten sich finanzpolitischem Schlendrian hingaben.
Damit wollte man der EZB den Rücken freihalten.

EZB verstößt gegen den Geist der Währungsverfassung

Ob dieses deutsche Modell gescheitert ist, ist eine offene Frage, schließlich wurde es nie gelebt.
Der Stabilitätspakt wurde immer und auch von Bundesregierungen mit Füßen getreten.
Offenbar ist die verlangte harte Stabilitätskultur im Euro-Raum schwer zu verwirklichen. Die Wiederbelebung eines gestärkten Stabilitätspakts, wie sie nun beschworen wird, ist fraglich.
Der Präzedenzfall des Euro-Rettungsschirms lässt eher vermuten, dass die Regierungen auf mittlere Sicht noch unbesorgter Schulden machen werden. Schließlich weiß nun eine jede, dass die anderen Euro-Staaten im Notfall einspringen werden.

In die Abkehr von der regelorientierten Stabilitätspolitik fügt die Europäische Zentralbank sich ein.
Mit dem Kauf von Staatsanleihen, um scheinbares Marktversagen zu korrigieren, hilft sie hochverschuldeten Staaten im Euro-Raum aus der Klemme.
Dies verstößt zumindest gegen den Geist der Währungsverfassung, die verbietet, dass das Euro-System Staatsaufgaben monetär finanziert.
Der ehemalige Bundesbankpräsident Helmut Schlesinger sieht den Rubikon überschritten.
Die EZB sucht den Reputationsschaden zu mindern, indem sie weniger Geld in die Märkte gibt, so dass der Anleihenkauf nicht zu einer Ausdehnung der Geldmenge führe. Im Ergebnis entzieht sie privaten Märkten Geld und schmälert den Spielraum der Banken zur Kreditvergabe, um die Schuldenpolitik von Regierungen zu begünstigen.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet bestreitet, dass die Bank unter politischem Druck gehandelt habe.
Aber ist es noch dieselbe EZB, die früher penibelst eingriff, wenn nationale Notenbanken im Euro-Raum auch nur den Anschein erweckten, Staatsaufgaben zu finanzieren?

Personalpolitik mit Rochaden

Eine weitere Aufweichung der deutschen Stabilitätsgrundsätze der Währungsunion droht in der Personalpolitik, sollte - wie spekuliert wird - Bundesbankpräsident Axel Weber 2011 als Nachfolger von Trichet Präsident der EZB werden.
Der Grund liegt nicht in der Person Webers.
Aber der Preis für seine Präsidentschaft wäre im Zweifelsfall, dass Chefvolkswirt Jürgen Stark vorzeitig die Bank verlassen muss.
Zwei Deutsche im sechsköpfigen Direktorium sind im national geprägten Europa kaum vorstellbar.

Analog wäre die Lage bei einer Kandidatur des Gouverneurs der Bank von Italien, Mario Draghi.
In der Währungsverfassung wurde festgelegt, dass die Direktoriumsmitglieder acht Jahre amtieren und nicht wieder berufen werden können. Diese Regel gilt Ökonomen traditionell als Mittel, um die Unabhängigkeit von Notenbankern gegenüber der Politik zu stützen. Was aber bleibt von der Unabhängigkeit, wenn Notenbanker aus dem Amt gedrängt werden können, um auf politischen Wunsch Platz für andere zu machen? Dieses Risiko schafft Anreize für die Zentralbanker, es den Regierungen recht zu machen.

Kein Problem mit Regelverstößen

Frankreich hatte mit solchen Regelverstößen nie Schwierigkeiten.
Vor Beginn der Währungsunion verlangte Präsident Jacques Chirac, dass der designierte EZB-Präsident Wim Duisenberg nach vier Jahren zurücktreten müsse, um Platz für Trichet zu machen.
Damals leistete Deutschland entschiedenen Widerstand.
Duisenberg gab im Mai 1998 unter politischem Druck eine rechtlich nicht bindende Erklärung ab, dass er wahrscheinlich nicht gedenke, seine volle Amtszeit auszuüben.
Damit mussten die Franzosen sich zufriedengeben.

Die Verlockung eines deutschen EZB-Präsidenten birgt die Gefahr, in französische Tradition zu verfallen, wenn zugleich Stark aus dem Amt gedrängt wird. Wem nutzt es? Vor allem dem Land, das nach Trichets Abgang kein Mitglied des EZB-Direktoriums mehr stellen würde.
Ganz nebenbei wäre Frankreich den in Paris als Dogmatiker verschrienen Stark los und könnte die offene Stelle selbst besetzen.
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Beitragvon oegeat » 14.06.2010 02:21

ich habe zu dem Thema diesen Artikel gefunden .... hier
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Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon martinsgarten » 15.06.2010 18:33

Beste Grüße an die EZB :lol:

siehe auch:
EZB entzieht Geldmarkt mit Schnelltender 363,475 Mrd EUR

15.06.2010 17:17

EUR/USD Über 1,23 ? starke Nachfrage bei Anleiheauktionen

EUR/USD ist soeben über die 1,23er-Marke gestiegen.
Händlern zufolge ist die gut verlaufene Auktion für spanische und irische Staatsanleihen mit starker Nachfrage der Grund für den weiterhin positiven Verlauf des Euro.
Aktuell notiert EUR/USD bei 1,2317. (Christoph Thate/FXdirekt Bank AG)
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Beitragvon ist gegangen worden » 20.06.2010 11:19

Aus dem WO Boad:

Hoffentlich hast Du recht. Deutschland hat nur eine wirtschaftliche Überlebenschance, wenn es den Euro verlässt und da ist die weitere Bedingung, dass es möglichst schnell "knallt". Das ist übrigens nicht nur meine Meinung, sondern die einer Reihe wirtschaftlich erfolgreicher Menschen. Das Politikergesocks sieht das natürlich ganz anders...verrückt



Da spricht ein Fachmann,hehe
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