Fundamentale Betrachtung und Analysen bezogen auf E-D

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

Moderator: oegeat

Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 12:46

Und ob wir eine Wirtschaftskrise haben! Wir haben mit den USA eine Weltleit-Ökonomie, die so stark kreditgehebelt ist, dass es keinen eleganten Ausweg aus der "Wirtschaftskrise" geben kann und wird.
Natürlich kann man die Wirtschaft nicht komplett von den Währungen lösen.
Und würde man hypothetisch sämtlich Schulden (Staat, Unternehmen, Privat) erlassen. Was wäre den dann ?
Könnte man weiter wirtschaften oder nicht ?
Deshalb braucht es eine neue Finanzordnung. Die kommt aber nicht durch Beschlüsse, sondern duch das gegen die Wand fahren der Finanzordnung die wir z.Zt. haben. Ich nenne es einmal eine Finanzrevolution. Die geht aber nicht mit den Spielern von JETZT. Die müssen die Bühne verlassen. Man Braucht wieder ein völlig neues/ALTES Bankensystem in dem eine Investmentbank gegen die Wand fahren kann.

Die Jungs setzen derzeit ~10% Budgetdefizit und ~2% Negativzins ein, um 2-3% Wachstum zu erzeugen. Ist das normal? Für mich ist das Wahnsinn. Inflate or die!

Originally posted by K9:
Was siehst du denn am Ende dieser Krise ?
Ein anderes Finanzsystem - wie auch immer - auf jeden Fall
Neue Töne ?
oder ist mir da was entgangen ?
Ich denke nicht. Ich habe den Teil Währungen immer wieder besonders betont Und siehe oben
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 13:29

martinsgarten hat geschrieben:Ein anderes Finanzsystem - wie auch immer - auf jeden Fall


Na, da kann man ja drüber reden - das ist ja mitnichten
die Tonlage ("wie auch immer"), in der das sonst gerne hier ausgemalt wird.
(ich meine nicht dich persönlich)

martinsgarten hat geschrieben:Neue Töne ?
oder ist mir da was entgangen ?
Ich denke nicht. Ich habe den Teil Währungen immer wieder besonders betont Und siehe oben

Hör ich gerne.
Niemand behauptet hier, dass das Verhältnis von Nominalwert der
umlaufenden Geldmengen (gleich welcher Währung) zum vorhandenen
Warenbestand ein gesundes ist.

Gruß k-9
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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 13:46

wie es der Zufall so will.
Ich habe einen Greenspan aus dem Jahre 1966 ausgegraben.
Ich will mal das Thema Gold in dem Beitrag gar nicht ausbuddeln.
Bitte nicht von der Überschrift beeinflussen lassen
Mir geht es um den Beitrag in seiner Gesamtheit.
Für Gold hätte da auch etwas anderes stehe können.
Nur was ?
Und fast: 1 Grennspan= 1 Polleit
(so könnte man meinen :lol: )


Gold und wirtschaftliche Freiheit
Eine geradezu hysterische Feindschaft gegen den Goldstandard verbindet
Staatsinterventionisten aller Art.
Sie scheinen klarer und deutlicher als selbst viele Anhänger der freien Marktwirtschaft zu spüren, dass Gold und wirtschaftliche Freiheit
unteilbar sind, dass der Goldstandard ein Attribut der freien Marktwirtschaft ist und dass sich beide gegenseitig bedingen und aufeinander angewiesen sind.
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 13:59

martinsgarten hat geschrieben:[color=green]wie es der Zufall so will.
Ich habe einen Greenspan aus dem Jahre 1966 ausgegraben.


Ich habe das jetzt nicht durchgelesen weil ich den Inhalt ungefähr kenne.

Diese Ausarbeitung ist legendär und wird immer wieder gerne zitiert,
wenn es darum geht, die Glaubwürdigkeit Greenspan's anzuzweifeln.

In der Essenz wird gesagt: im Grunde seines Herzens (und damit auch seines
Verstandes) war und ist Greenspan ein GoldBug.

1966:
Das ist eine Weile her. Die Frage, die nie geklärt werden konnnte, ist die,
ob man das als eine Jugendsüne abtun kann oder ob das damals
vielmehr der wahre Greenspan war.

Soviel ich weiß, hat sich Greenspan nie klar zu dieser Frage geäußert .....

.... was natürlich einen hervorragenden Nährboden für allerlei Spekulationen
gab. Vermutlich nimmt er dieses Geheimnis mit in's Grab.

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Beitragvon cabriojoe2 » 28.06.2010 14:00

Dollarstärke wegen Goldnachfrage!?
Wäre das eine Erklärung?
Viele wollen Gold und müssen dafür Ihre Währung erst in Dollar tauschen! (?)
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 14:06

cabriojoe2 hat geschrieben:..... müssen dafür Ihre Währung erst in Dollar tauschen! (?)


Das glaubst du doch nicht wirklich ?

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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 14:59

Dollarstärke wegen Goldnachfrage!?

Daran glaube ich auch nicht.
Dann eher wegen der immer noch großen Goldbestände der USA.
Eine Unze Gold = ??? USD Deckung
(steht hier irgendwo)
Dateianhänge
US Paper - US Gold.gif
US Paper - US Gold.gif (6.18 KiB) 9770-mal betrachtet
Zuletzt geändert von martinsgarten am 28.06.2010 15:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Antagon » 28.06.2010 14:59

K9 hat geschrieben:Niemand behauptet hier, dass das Verhältnis von Nominalwert der umlaufenden Geldmengen (gleich welcher Währung) zum vorhandenen
Warenbestand ein gesundes ist.


Doch, ich behaupte das. Und zwar ganz im Ernst. Dieses Verhältnis bereitet mir die geringsten Sorgen. Nimm z.B. das Verhältnis der Geldmenge M1 zum BIP in den USA. Diese Ratio befindet sich keineswegs auf historischen Ständen, wie man durch die Berichterstattung der Medien vielleicht annehmen könnte ("Inflation voraus"), sondern etwas oberhalb der Mitte der historischen Bandbreite. 1950 lag es z.B. viel höher.

Was mir sehr wohl Sorgen bereitet und was ich mit "gehebelte Ökonomie" meine, ist das Verhältnis der Schulden/Forderungen zum BIP. Je nach Schätzung liegt diese Ratio bei 400% oder mehr. Das ist so hoch wie nie zuvor. Zum Vergleich: Stand 1929: ~250%! Das ist kein Gleichgewichtszustand, sondern einfach Wahnsinn.*

Dieses Verhältnis muss runter auf 1:1, also 100%, dann ist die "Krise" vorbei. Der freie Markt würde das durch Forderungsverzicht, also Deflation, lösen. Und wo legt man sein Kapital in einem deflatorischen Umfeld an? In realem Geld, also Gold und Silber, weil die Metalle vor Forderungsausfall geschützt sind.

*Charts liefere ich nach. Die muss ich noch einscannen.
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 15:41

@Antagon

ich kann deiner Argumentation durchaus folgen und über den Punkt
"Verhältnis" zwischen nominalem Geldmengenwert und realem Warenwert
kann man durchaus streiten, besteht doch zumindest in der Theorie die
Möglichkeit der Liquiditäts-Absaugung durch die Zentralbanken, die von
diesen ja immer "versprochen" wird, sobald die Zeit dafür reif sei. Nun ja .....

Dem was dir wirklich Sorgen macht, Forderungsverzicht durch Deflation, stellst
du Investitionen in Edelmetalle entgegen, gibt es doch hier keine Bindung
an Forderungen. Das ist richtig. Ich bin bei dieser Argumentation allerdings
nicht dabei, bezweifle ich doch die scheinbar unangreifbare Gleichung "Gold
ist Geld", was natürlich auch für Silber gilt.

Ich habe an anderer Stelle schon gesagt, dass ein wichtiges Charakteristikum
von Geld dessen gesetzliche Legitimation ist - die gibt es bei Gold schlicht
nicht. Man kann sich das wünschen oder diese für die Zukunft als gegeben
annehmen. Fakt ist, dass dies nicht so ist.
Solange diese Festschreibung Gold=Geld nicht per lex gegeben ist, verhält
sich Gold wie eine jede Ware: Angebot und Nachfrage.
Vor diesem Hintergrund wäre es mir einfach viel zu riskant, wirklich große
Mittel in Edelmetalle zu investieren.

Abgesehen davon sollten wir bei diesem Thema die beiden grundsätzlichen,
unterschiedlichen Argumentationslinien im Auge behalten.

Zum einen Gold/Edelmetalle als Basis einer zukunftigen Währung - zum
anderen als lohnendes Investment oder als (finale ?) Versicherung.


Über das letztere kann man trefflich streiten - das erstere ist gegen-
wärtig nicht existent und steht auch zukünftig nicht zur Debatte .....

...... was allerdings nur meine bescheidene Meinung ist.

Gruß k-9
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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 15:59

dass ein wichtiges Charakteristikum von Geld dessen gesetzliche Legitimation ist - die gibt es bei Gold schlicht nicht.
Man kann sich das wünschen oder diese für die Zukunft als gegeben
annehmen. Fakt ist, dass dies nicht so ist


Wer könnte es den legitimieren ?
Oder anders gefragt - wer darf es ?
wer ist das Gesetz ?

Ich behaupte einmal frech - der Markt hat es seit der Lehman Pleite und der darauf folgenden Papiergeldorgie längst getan.
Und richtig ist auch bis dahin gab es diese Legitimation nur in den Augen ganz weniger Marktteilnehmer.
Und es sah in den 80-ern und ff eigentlich so aus, dass Gold vom Fenster weg ist. Wir hatten ja die zeit der mühelosen Geldvermehrung.
Doch im Moment werden es täglich immer mehr.
Wenn nur 2% der Markteilnehmer Gold legitimieren und entsprechend handeln zerlegt es das Finanzsystem
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Beitragvon ist gegangen worden » 28.06.2010 17:39

martinsgarten hat geschrieben:Dollarstärke wegen Goldnachfrage!?

Daran glaube ich auch nicht.
Dann eher wegen der immer noch großen Goldbestände der USA.
Eine Unze Gold = ??? USD Deckung
(steht hier irgendwo)


In den USA liegt die Golddeckung bei ca. 3%,in Deutschland liegt sie bei 8%.Dann müsste der Euro eigentlich steigen.
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 17:46

martinsgarten hat geschrieben:Wer könnte es den legitimieren ?
Oder anders gefragt - wer darf es ?
wer ist das Gesetz ?


Der Staat.

Die Rückkehr zum Goldstandard wäre eine Form von Legitimation.

Ein durch einen Rohstoff-Korb mit Gold als festem Bestandteil gedecktes
Geld, wie Polleit dies als eine mögliche Alternative vorschlägt, wäre
eine andere Form von Legitimation.

Die Abhängigkeit vom Wechselspiel zwischen Angebot und Nachfrage
ist keine gesetzliche Legitimation, da der gegenüberstehende Wert
nicht festgeschrieben ist. So ist es jetzt.

martinsgarten hat geschrieben:Wenn nur 2% der Markteilnehmer Gold legitimieren und entsprechend
handeln zerlegt es das Finanzsystem


Irrtum.
Es würde keineswegs zerlegt, weil Marktteilnehmer gar nichts
legitimieren können.

Sie können durch ihr Handeln die gesetzgebenden Institutionen in eine
bestimmte Richtung drängen - mehr nicht.

Wenn sie es damit übertreiben, wird man Gold verbieten, deckeln,
illegalisieren - wie auch immer.

Mach dir doch nichts vor - wer Papiergeld ohne Ende drucken kann,
kann auch Gold verbieten .... und das ist noch viel einfacher.


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Beitragvon ist gegangen worden » 28.06.2010 19:45

Machen wir das mal an Zahlen fest:


100%-Golddeckung öffentlicher Verschuldung liegt je bei einem USD Goldpreis in folgender Höhe vor:


Deutschland 15.000
Frankreich 20.000
Italien 20.600
USA 45.000
Spanien 53.000
UK 121.000
Japan 210.000


Sieht ja sehr schön,das sich Deutschland bezgl. Schulden.-Golddeckung auf dem ersten Platz befindet.Davon einmal abgesehen,wie kann ein Land pleite gehen,derren gesammte Ersparniss der Bevölkerung,um das 3 Fache über den gesammten Schuldenstand steht?Es sind ca. 4,76 Billionen Euro die die Deutschen auf der hohen Kante haben.
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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 20:34

Es sind ca. 4,76 Billionen Euro die die Deutschen auf der hohen Kante haben.

Ich mache mir um D insgesamt auch keine Sorgen.
Alles um uns herum hat wesentlich mehr Probleme.

Aber neben der hohen KANTE sind da auch noch Schulden der Privatpersonen und der Unternehmen.

Bin mir jetzt auch nicht sicher, ob in der Staatsverschuldung bereits die Schulden der Kommunen enthalten sind ?
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Beitragvon ist gegangen worden » 28.06.2010 20:59

Germany
Die Staatsverschuldung bezeichnet die vom Staat geschuldeten Gesamtforderungen der kreditgebenden Gläubiger an den Staat, beispielsweise in Deutschland die zusammengefassten Schulden von Bund, Ländern, Kommunen, gesetzlicher Sozialversicherung und Sondervermögen des Bundes. Die Staatsverschuldung wird dabei in der Regel brutto betrachtet, das heißt, die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten werden nicht um die Forderungen des Staates gegenüber Dritten vermindert. Im März 2010 betrugen die Verbindlichkeiten des Sektors Staat in der Bundesrepublik Deutschland 1682,7 Mrd. Euro oder rund 71 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP), das Geldvermögen betrug 508,2 Mrd. Euro oder 21 % des BIP und die Nettoverbindlichkeiten somit 1080,3 Mrd. Euro oder 45 % des BIP.
Dagegen stehen 4,7 Billionen Euro an privat Vermögen
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Beitragvon raketen101 » 28.06.2010 21:30

Nach offizieller Auskunft betragen die deutschen Schulden sagenhafte 1,9 Billionen €. Zur Veranschaulichung: 1.900.000.000.000 €. Doch das ist nur die halbe Wahrheit ... Das ist nur ein Bruchteil der bitteren Wahrheit ...



Der Finanzforscher Professor Bernd Raffelhüschen hat zu den jetzt vorhandenen Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden die künftigen Sozialkosten addiert – also zum Beispiel den riesigen Posten der Beamtenpensionen. Das ist nur ehrlich – denn schließlich sind die Pensionsversprechen, die bald fällig werden, auch so etwas wie Schulden. Daraus ergibt sich eine ganz andere Summe:

6.200.000.000.000 €

6,2 Billionen € – das ist die ehrliche Version der deutschen Schulden. Oder anders ausgedrückt:

Nie, wirklich niemals wird Deutschland seine Schulden zurückzahlen können. Forscher Raffelhüschen hat ausgerechnet, was dazu notwendig wäre:

Jeder deutsche Bürger, vom Baby über den arbeitslosen Hartz-IV-
Empfänger bis zum Rentner – ausnahmslos jeder deutsche Bürger – müsste

von jetzt ab jeden Monat bis zu seinem Lebensende monatlich 279 € an den Staat abführen
und das zusätzlich zu den jetzt schon gezahlten Steuern und Sozialabgaben.
Nur wenn wirklich jeder jeden Monat 279 € zusätzlich zahlen würde, kämen wir von unseren Schulden herunter.

Das ist unmöglich.

Die Schulden haben eine Höhe erreicht, die den Staatsbankrott unvermeidbar machen.



Und die deutschen Politiker machen weiter Schulden. Gerade erst eine neue Rekordsumme von 80,2 Milliarden € allein für 2010.

Adieu, Deutschland!

Adieu, Euro!


Es kann Staaten geben,die mit ihren Schulden nicht mehr fertig werden.
Deshalb ist es and der Zeit,das für viele Undenkbare zu denken: Wir
brauchen geordnete Insolvenzverfahren nicht nur für Unternehmen,
sondern auch für Staaten!!!!!!!!!!! Bundespräsident Horst Köhler am
20.03.2010 in einem Focus-Interview

... aber mehr und mehr beschleicht mich das Gefühl, dass er auch Deutschland im Sinn gehabt haben könnte.
Zuletzt geändert von raketen101 am 28.06.2010 21:49, insgesamt 1-mal geändert.
"Krisen sind Zeiten, in denen man weder Kreditnehmer noch Kreditgeber sein will". - Bill Bonner
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Beitragvon oegeat » 28.06.2010 21:47

Finanzforscher Professor Bernd Raffelhüschen hat zu den jetzt vorhandenen Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden die künftigen Sozialkosten addiert


mei des ist a gute Idee ich habe nun beim vermögen der leute zukünftige perfekte Charttechnische aus und einstiegskurse hinzu gerechnet
Das heisst den Schulden steht dann ein Vermögen von 199.000 Billionen Euro gegenüber ........... Zum Thema Pensionen tja wie heisst auf die wohlerworbenen Rechte wir wenns hart auf hart kommt Bild und schon schelzen die Forderungen wie Schnee in der Sonne.

Fazit glaube keiner Statistik es sei den man hat sie selbst gefällst.
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon ist gegangen worden » 28.06.2010 21:57

raketen101 hat geschrieben:Nach offizieller Auskunft betragen die deutschen Schulden sagenhafte 1,9 Billionen €. Zur Veranschaulichung: 1.900.000.000.000 €. Doch das ist nur die halbe Wahrheit ... Das ist nur ein Bruchteil der bitteren Wahrheit ...



Der Finanzforscher Professor Bernd Raffelhüschen hat zu den jetzt vorhandenen Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden die künftigen Sozialkosten addiert – also zum Beispiel den riesigen Posten der Beamtenpensionen. Das ist nur ehrlich – denn schließlich sind die Pensionsversprechen, die bald fällig werden, auch so etwas wie Schulden. Daraus ergibt sich eine ganz andere Summe:

6.200.000.000.000 €

6,2 Billionen € – das ist die ehrliche Version der deutschen Schulden. Oder anders ausgedrückt:

Nie, wirklich niemals wird Deutschland seine Schulden zurückzahlen können. Forscher Raffelhüschen hat ausgerechnet, was dazu notwendig wäre:

Jeder deutsche Bürger, vom Baby über den arbeitslosen Hartz-IV-
Empfänger bis zum Rentner – ausnahmslos jeder deutsche Bürger – müsste

von jetzt ab jeden Monat bis zu seinem Lebensende monatlich 279 € an den Staat abführen
und das zusätzlich zu den jetzt schon gezahlten Steuern und Sozialabgaben.
Nur wenn wirklich jeder jeden Monat 279 € zusätzlich zahlen würde, kämen wir von unseren Schulden herunter.

Das ist unmöglich.

Die Schulden haben eine Höhe erreicht, die den Staatsbankrott unvermeidbar machen.



Und die deutschen Politiker machen weiter Schulden. Gerade erst eine neue Rekordsumme von 80,2 Milliarden € allein für 2010.

Adieu, Deutschland!

Adieu, Euro!


Es kann Staaten geben,die mit ihren Schulden nicht mehr fertig werden.
Deshalb ist es and der Zeit,das für viele Undenkbare zu denken: Wir
brauchen geordnete Insolvenzverfahren nicht nur für Unternehmen,
sondern auch für Staaten!!!!!!!!!!! Bundespräsident Horst Köhler am
20.03.2010 in einem Focus-Interview

... aber mehr und mehr beschleicht mich das Gefühl, dass er auch Deutschland im Sinn gehabt haben könnte.


Diese Summe ist in good old germany enthalten.Bei den USA bin ich mir da nicht so sicher.GUV eben.Der Vergleich Goldpreis,der zur Schuldendeckung verwendet wird bringt es aber trotzdem auf ein meßbares LevelEine Bezuggröße.Darin glänzt germany,an inovativer Substanz
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Beitragvon papmifisch » 29.06.2010 07:23

die künftigen Sozialkosten addiert – also zum Beispiel den riesigen Posten der Beamtenpensionen. Das ist nur ehrlich – denn schließlich sind die Pensionsversprechen, die bald fällig werden, auch so etwas wie Schulden. Daraus ergibt sich eine ganz andere Summe:

6.200.000.000.000 €

Was soll denn der Quatsch - sind die Kosten, die ich in nächster Zeit für Essen, Trinken, Wohnen .... auszugeben habe auch meine Schulden für Heute ?
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Beitragvon ist gegangen worden » 29.06.2010 07:50

In Deutschland gibt es 1,7 Millionen Beamte.Die Pensionen kosten jährl. 19 Milliarden Euro.Ich kommentiere diesen Unfug mal nicht weiter...
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Beitragvon martinsgarten » 29.06.2010 07:58

Tatsache ist, für die Pensionen müßte man Rückstellungen bilden.
Wie man allerdings auf diese Bill kommt ist auch mir schleierhaft.
Selbst wenn es jährlich 30 Mrd Kosten verursacht, bleiben 30 Mrd. 30 Mrd.
Kapitalisiert man diese Summe zu 5% beträgt der Kapitalstock 30*20=600 Mrd. Und 5% wäre sehr hoch. Deutschland kann sich unter 3% Geld leihen.
Nimmt man den geringen Zinsfuß von 3% kommt man auf 30*33=1 Bill.
Das sind aber tätsächlich akademische Betrachtungen und nicht Alltagstauglich.
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Beitragvon k9 » 29.06.2010 08:57

Wie hoch diese Bezüge sind bzw. sein werden, läßt sich sicherlich feststellen.
Tatsache ist, dass hierfür keine Rückstellungen gebildet worden sind.

Wenn meine Informationen richtig sind, werden erst seit 1998 (?) für neu
geschaffene Beamtenstellen Rücklagen gebildet. Alle anderen Ansprüche
müssem aus dem laufenden Haushalt finanziert werden.

Hieraus resultieren enorme zukünftige finanzielle Belastungen, die beim
"Aufrechnen" und Präsentieren von Schulden gerne aussen vor gelassen
werde.

Gruß k-9
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Beitragvon oegeat » 29.06.2010 09:01

ich las mal das etwa durch die Beiträge etwa es derzeit eine Deckung von 75% gibt so das der Bundeszuschuß 25% ist ..der aber zulegt ...

Fazit wir wissen nicht wie das berechnet wurde daher .... zu dem halte ich nicht viel von dem ganzen.
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon ist gegangen worden » 29.06.2010 21:52

Die prozentuale Entwicklung der Geldmenge in der EU,gesehen gegenüber dem Vorjahr.Also year to date.

Bild
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Beitragvon ist gegangen worden » 30.06.2010 18:30

KILLminusNEUN hat geschrieben:Wie hoch diese Bezüge sind bzw. sein werden, läßt sich sicherlich feststellen.
Tatsache ist, dass hierfür keine Rückstellungen gebildet worden sind.

Wenn meine Informationen richtig sind, werden erst seit 1998 (?) für neu
geschaffene Beamtenstellen Rücklagen gebildet. Alle anderen Ansprüche
müssem aus dem laufenden Haushalt finanziert werden.

Hieraus resultieren enorme zukünftige finanzielle Belastungen, die beim
"Aufrechnen" und Präsentieren von Schulden gerne aussen vor gelassen
werde.

Gruß k-9



Die Pensionen sind im Staatshaushalt komplett enthalten weil sie z.T vom Staat und z.T von den Komunen bezahlt werden.Beide sind in der Schuldenstatistik erfasst.Wenn nun irgend ein Schlaumeier dahin geht,und die fälligen Staatspensionen bis 2050 hoch rechnet und zu den Schulden addiert dann müsste er auch die zukünftige Fiskalpolitik/kompleete Wachstums/Schuldenentwicklung/Einnahmen bis 2050 kennen, ansonsten ist es eine reine Milchmädchenrechnung und reine Polemik.D.h er muss die komplette GUV des Staates bis 2050 hochrechnen.
Ich kann das nicht
Ohne tiefer in die Materie einzugehen,pampmifisch bringt es am besten auf den Punkt,ganz simple und easy indem er sagt:

Was soll denn der Quatsch - sind die Kosten, die ich in nächster Zeit für Essen, Trinken, Wohnen .... auszugeben habe auch meine Schulden für Heute ?


Martin hat übrigens Recht,es sind 30 Milliarden Euro pro Jahr.Da sind noch alte Pensionen der Bahn drin enthalten.
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Beitragvon k9 » 30.06.2010 19:54

@Harmonicdrive, papmifish

Danke für die Klarstellung.
Dennoch meine ich: egal ob man diese Kosten explizit als "Schulden"
deklariert oder anders, es sind enorme Kosten, die auf den Staat
zukommen. Und zwar verbindliche, die sich weder theoretisch noch (und
das schon garnicht) praktisch wegsparen lassen.

Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 30.06.2010 20:22

Die sind im Bundeshaushalt schon enthalten Kill_9
Die Haushaltsdefizite müssen abgebaut werden,keine Frage.
Das wird zukünftig Geld kosten,über die Sozialversicherung und Steuer.
Deutschland sieht im Vergleich aber Top aus,wenn man alles durchmangelt,also unterm Strich.
In den USA muss noch einiges durchgemangelt werden.
Germany ist diesbezgl. Top!
Im Dax würde ich gerne sehen,dass das Gap bei 5600 endlich geschlossen wird. 8)
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Beitragvon martinsgarten » 01.07.2010 09:14

Harmonicdrive hat geschrieben:Die sind im Bundeshaushalt schon enthalten Kill_9
Die Haushaltsdefizite müssen abgebaut werden,keine Frage.
Das wird zukünftig Geld kosten,über die Sozialversicherung und Steuer.
Deutschland sieht im Vergleich aber Top aus,wenn man alles durchmangelt,also unterm Strich.
In den USA muss noch einiges durchgemangelt werden.
Germany ist diesbezgl. Top!
Im Dax würde ich gerne sehen,dass das Gap bei 5600 endlich geschlossen wird. 8)


"müssen" - nur sie werden nicht !
Das ist wohl allen klar.
Die werden immer weiter aufgeschuldet.
Die verkündeten Sparprogramme sind nichts als Lippenbekenntnisse.
dieser Satz sagt doch wohl alles:

Weiter sagte Merkel, in Torontosei ein Terminus für „wachstumsfreundlichen Defizitabbau“

Für mich eine typische Wortschöpfung eines Politikers.
Dieser Ausdruck hat das Zeug zum Unwort des Jahres erkoren zu werden.
Wachstum bei gleichzeitigen Defizitabbau.
Das klingt wie WOLLMILCHSAU :lol:

Schon 2011 wird es heißen müssen, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
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Beitragvon ist gegangen worden » 02.07.2010 12:15

Offensichtl. kehrt der Markt zur alten Weißheit zurück,das es um die USA und deren Probleme wesentlich schlimmer bestellt ist als um Europa.
Kursziel USD in Euro nun 1,32! 8)
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Beitragvon k9 » 02.07.2010 12:24

Harmonicdrive hat geschrieben:Offensichtl. kehrt der Markt zur alten Weißheit zurück,das es um die USA und deren Probleme wesentlich schlimmer bestellt ist als um Europa.
Kursziel USD in Euro nun 1,32! 8)


Der Markt wird in Zukunft vermutlich noch so einiges zur Kenntnis nehmen
müssen.

Zunächst mal war es gewiss einfacher und dankbarer, sich auf die Gutmenschen
im Debattierklub Europa einzuschiessen.

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Beitragvon ist gegangen worden » 03.07.2010 23:25

martinsgarten hat geschrieben:
Harmonicdrive hat geschrieben:Die sind im Bundeshaushalt schon enthalten Kill_9
Die Haushaltsdefizite müssen abgebaut werden,keine Frage.
Das wird zukünftig Geld kosten,über die Sozialversicherung und Steuer.
Deutschland sieht im Vergleich aber Top aus,wenn man alles durchmangelt,also unterm Strich.
In den USA muss noch einiges durchgemangelt werden.
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Im Dax würde ich gerne sehen,dass das Gap bei 5600 endlich geschlossen wird. 8)


"müssen" - nur sie werden nicht !
Das ist wohl allen klar.
Die werden immer weiter aufgeschuldet.
Die verkündeten Sparprogramme sind nichts als Lippenbekenntnisse.
dieser Satz sagt doch wohl alles:

Weiter sagte Merkel, in Torontosei ein Terminus für „wachstumsfreundlichen Defizitabbau“

Für mich eine typische Wortschöpfung eines Politikers.
Dieser Ausdruck hat das Zeug zum Unwort des Jahres erkoren zu werden.
Wachstum bei gleichzeitigen Defizitabbau.
Das klingt wie WOLLMILCHSAU :lol:

Schon 2011 wird es heißen müssen, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.


Tja,was soll denn der Chart der deutschen Staats Verschuldung zeigen oder beweisen?
Die USA haben 13 Billionen USD Schulden.
In % vom BIP gesehen (und die USA haben so gut wie kaum Rücklagen) sind es 82% vom BIP.In Deutschland sind es 73%.
Davon einmal abgesehen,das deutsche Volk hat das dreifache der Staatsverschldung auf der hohen Kante.
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Beitragvon k9 » 15.07.2010 16:33

Harmonicdrive hat geschrieben:Offensichtl. kehrt der Markt zur alten Weißheit zurück,das es um die USA und deren Probleme wesentlich schlimmer bestellt ist als um Europa.
Kursziel USD in Euro nun 1,32! 8)


1,29 - Sauber !

Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 15.07.2010 21:54

Brutaler Bullenmarkt.
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Beitragvon k9 » 16.07.2010 08:12

Harmonicdrive hat geschrieben:Brutaler Bullenmarkt.


Überrascht ? Nein !
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Beitragvon ist gegangen worden » 16.07.2010 13:29

Neh,war für die shortys gedacht.Habs ja angesagt.
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Beitragvon k9 » 16.07.2010 14:01

Harmonicdrive hat geschrieben:Neh,war für die shortys gedacht.Habs ja angesagt.


Klar - geht weiter gen Norden - die 1,30 sehen wir Monatg.
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Beitragvon martinsgarten » 17.07.2010 09:36

oegeat hat geschrieben:Trotz massiver Stärke ggü. US-Dollar

naj a..du täuscht dich USD ist schwach gegenüber Yen und gegenüber Euro ... der euro hat kein stärke und kein Schäche diese Woche gehabt
gegen über dem Franken leget der Euro zu da war hingegen auch ein Frankenschwäche zu erkennen den der franken verlohr gegen zig währungen wie Yen USD usw nach massiven Gewinnen zu vor

Fazit der Euro ist derzeit gegen das groh der anderen Währungen neutral !
Der USD hingegen sehr schwach gegen über zig Währungen ...


sei mir nicht böse Oegi - aber dass muß sein :wink:

naj a..du täuscht dich Packpapier ist schwach gegenüber Toilettenpapier und gegenüber Wellpappe ... die Wellpappe hat kein stärke und kein Schäche diese Woche gehabt
gegen über der Papiertüten legt die Wellpappe zu da war hingegen auch eine Papiertütenschwäche zu erkennen den die Papiertüten verloren gegen zig Papiersorten wie Wellpappe und Toilettenpapier usw nach massiven Gewinnen zu vor

Fazit die Wellpappe ist derzeit gegen das groh der anderen Papiersorten neutral !
Das Toilettenpapier hingegen sehr schwach gegen über zig Papiersorten.
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Beitragvon k9 » 17.07.2010 12:11

martinsgarten hat geschrieben:
oegeat hat geschrieben:naj a..du täuscht dich Packpapier ist schwach gegenüber Toilettenpapier und gegenüber Wellpappe ... die Wellpappe hat kein stärke und kein Schäche diese Woche gehabt
gegen über der Papiertüten legt die Wellpappe zu da war hingegen auch eine Papiertütenschwäche zu erkennen den die Papiertüten verloren gegen zig Papiersorten wie Wellpappe und Toilettenpapier usw nach massiven Gewinnen zu vor

Fazit die Wellpappe ist derzeit gegen das groh der anderen Papiersorten neutral !
Das Toilettenpapier hingegen sehr schwach gegen über zig Papiersorten.


Das hast du aber schön ausgemalt !

Allerdings fehlt am Ende deiner bildhaften Ausführung die resümierende
Feststellung:

"Es wird darauf hingewiesen, dass Packpapier, Toilettenpapier,
Wellpappe und Papiertüten die einzig gültigen Zahlungsmittel auf
unserem Planeten sind.
Wir möchten allerdings, dass das anders wird und arbeiten seit langem
fieberhaft daran.
Eine Garantie für den Erfolg unserer Bemühungen kann leider nicht gewährt
werden."


Gruß k-9
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Beitragvon martinsgarten » 17.07.2010 12:35

"Es wird darauf hingewiesen, dass Packpapier, Toilettenpapier,
Wellpappe und Papiertüten die einzig gültigen Zahlungsmittel auf
unserem Planeten sind.
Wir möchten allerdings, dass das anders wird und arbeiten seit langem
fieberhaft daran.
Eine Garantie für den Erfolg unserer Bemühungen kann leider nicht gewährt
werden."



Sehr schön ! :lol:
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Beitragvon k9 » 17.07.2010 12:54

martinsgarten hat geschrieben:Sehr schön !


Gerne !
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