Fundamentale Betrachtung und Analysen bezogen auf E-D

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

Moderator: oegeat

Beitragvon oegeat » 20.06.2010 12:33

Da spricht ein Fachmann,hehe

hmm ich sag da spricht ein Frasendrescher .... warum weshalb ... ich kann keine einzige Begründung finden/lesen was ein vorteil einer eigenen Währung wäre.

Ich seh das so vorteil einer schwachen Währung ist das man beim Export ... nachteil einer schwachen Währung ist das man beim Import (Rohstoffe zB)

So das ist alles nun muss Deutschalnd rechnen Imp. oder Export. es mehr und zwar aus dem Euro Raum raus. Wenn man hir die Zahlen hat kann man sagen was von vorteil ist schwache oder starke Währung. Das ist für mich die einzige relevannte Frage.

So wer hat die Zahlen ?

Nun zur Sicht Österreichs - wir Exportieren in den Euro Raum und das zum großteil aus dem Euroraum wird zwar auch Exportiert aber nur einen Bruchteil der Import und das vorallem Rohstoffe also Öl Gas und die verarbeiteten Produckte Benzin Diesel übersteigen bei weiten die Exporte in den USD Raum bzw raus .. so das aus Österreichischer Sicht ein starker Euro und mehr Vorteile bringt. Denn die Masse der österriecher ist hir betroffen und zwar beim Tanken sowie bei der Gasrechnung nach dem Winter. Fazit aus österreichischer Sicht soll der Euro stark werden.

Wie sit das in Deutschland ?
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Beitragvon ist gegangen worden » 20.06.2010 12:46

Es war als Beispiel eines der schlechtsten Kommentare überhaupt gedacht.
Deutschland ist der Euro und hat als allerletztes einen Grund auszutreten.
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Beitragvon kaalexs » 20.06.2010 13:26

der ist mindestens genauso schlecht:

"Offensichtl. hat noch niemand mitbekommen,das folgendes geschehen ist:Die Eurozone spannt einen Rettungsschirm auf und beendet die Bankrottsdiskussionen auf einen Schlag. "

.....nicht deutschland ist der euro sondern alle euroländer sind der euro,
der norden finanziert den süden,
die südländer können nur dank des euro dementsprechend im norden kaufen usw.

mitgehangen ist mitgefangen und sogesehen nützt der günstige euro und die derzeit billigen stattsfinanzierungskosten der deutschen am ende auch nichts :!:
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Beitragvon kaalexs » 21.06.2010 05:52

Denn die Masse der österriecher ist hir betroffen und zwar beim Tanken sowie bei der Gasrechnung nach dem Winter. Fazit aus österreichischer Sicht soll der Euro stark werden.

das würd ich so nicht unterstreichen, fallender euro heißt auch fallender ölpreis in dollar und umgekehrt, natürlich nicht eins zu eins.
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Beitragvon ist gegangen worden » 21.06.2010 06:26

Kaalex/Gerhard

In Deutschland ist es eigentlich ähnlich,da ein staker USD in Euro das Benzin billiger macht weil Rohstoffe ja meist in USD bezahlt werden.Sobald der USD in Euro ansteigt fällt der Sprittpreis hierzulande viel stärker als der Barrelpreis am Markt.Steigt USD in Euro bspw. von 1,1950 auf 1,27 und der Ölpreis steigt auf 80 USD wird der Sprit trotzdem billiger.Wie man schön am Gold sieht,werden Rohstoffe bei schwachem USD in Euro eben teurer in Deutsche Land..Auf der anderen Seite gibt es Währungsvorteile im Verkauf/Exportgeschäft in USD bezahlte Länder.Grüner hat es ja sehr gut beschrieben welche anderen Vorteie dies mit sich bringt.Siehe seine Einlassungen/mein Copy im Thread: Fundamentale Betrachtung und Analysen bezogen auf den DAX!

Summa Sumarum,der Ölpreis hat sich seit dem High im Euro bei 1,60 USD halbiert von 150 USD auf 75 USD pro Barrel ..Der USD in Euro ist aber stark gefallen und so notieren wir gerade mal 15 cent unter All Time high im Super Preis in Germany.Das sind 10% statt der 50% im Rohstoffpreis,würde man nach dem Barrel Preis gehen müssten wir ja bei 80 cent liegen...da kommen natürlich noch diese verwässerten 75% Mineralölssteuer druff.Nichtsdestotrotz;bekämem wir derzeitig für einen Euro "2 USD" so läge der Sprittpreis wohl um die 1 Euro in germany.Aber es liegt derzeitig bestimmt nicht am Ölpreis,es ist das Zinsspiel um US Treasurys oder auch Bundesanleihen..PIGS ect. was noch in der Luft liegt und immer noch vom Markt mit Unsicherheit gepreist wird.
Da gibt es unglaubliche Kräfteverschiebungen im Intermarket.Die einen sehen darin einen Untergang,ich sehe drin wie gesagt lediglich Verschiebungen und einen Effekt, den die Globaliierung mit sich bringt,auch mit bezahlt.
Einen Untergang des kapitalitischen Systems oder des Euro kann ich pers. weit und breit nirgndwo erkennen.
Die Effekte die Grüner beschreibt treiben den DAX an.Mir ist egal welchen Fonds er vertreibt aber in dieser Sache hat er m.e nach völlig Recht.Was wer draus macht steht auf einem ganz anderen Blatt.
Das Rad wird sich, bis auf weiteres ,weiter drehen....und weiter....
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Beitragvon martinsgarten » 21.06.2010 08:00

Einen Untergang des kapitalitischen Systems oder des Euro kann ich pers. weit und breit nirgndwo erkennen.

Guten Morgen Jörg,
ich beobachte schon seit ein paar Wochen Deinen grenzenlosen Optimismus.
Liegt es vielleicht daran, dass Du wieder voll in Arbeit stehst und dadurch kaum mit bekommst was hier gerade abläuft ?
Das kap. System hat sich bereits erledigt.
Das ist ein absoluter Fakt.
Kapitalismus setzt das Wirken von Marktkräften voraus.
Im Moment wird alles, aber auch alles über Staatsmacht und Notenbanken gesteuert.
Klemmt es an irgend einer Stelle, wird Geld geblasen.
Man kann damit einfach Währungen in Richtungen bringen die man haben möchte. Mal den USD mal den Euro.
Je nach Interessenlage.
Mal sehen wer am Ende zuerst am Boden liegt.
Der USD oder der Euro ?
Ich tippe auf die Hühnerhaufenwährung Euro.
Dazu noch einmal meine Behauptung, dass NUR das Gold Geld ist und die Konstante, der sich die Währungen unterorden.
Läuft seit langer Zeit recht gut :lol:
Das Gewürge, dass wir gerade sehen, kann natürlich noch eine lange Zeit gut gehen aber nicht ewig


der folgende Beitrag sieht es eigentlich genau so, sagt es nur mit anderen Worten:

Charles Blankart:
Top-Ökonom warnt vor Brüsseler Wirtschaftsdiktatur
Charles Blankart ist Professor für Öffentliche Finanzen an der Berliner Humboldt-Universität und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft. Im Interview mit Handelsblatt Online erläutert er, warum eine europäische Wirtschaftsregierung zur Transferunion führt, welche Konsequenzen dies für Deutschland hätte und was die Bundesregierung tun muss, um dies zu verhindern.

Herr Blankart, heute sprechen die europäischen Regierungschefs über den Vorschlag einer gemeinsamen Wirtschaftsregierung. Bislang hat sich Deutschland immer dagegen gestellt. Nun signalisiert Bundeskanzlerin Merkel doch Zustimmung, allerdings unter der Voraussetzung, dass alle 27 EU-Staaten mitmachen. Wie bewerten Sie das?

Charles Blankart: Damit ist Präsident Sarkozys Torpedo einer Wirtschaftsregierung zunächst einmal abgebremst worden. Frau Merkel kann darauf hoffen, dass innerhalb der 27 EU-Staaten keine Einigung erreicht und die Gefahr einer Brüsseler Wirtschaftsdiktatur vorläufig gebannt ist. Denn Großbritannien und viele andere Staaten können nicht mit dem Argument, es sei für den Euro erforderlich, zu gemeinsamen Maßnahmen gewonnen werden.

Erfordert eine gemeinsame Währung nicht zwangsläufig eine stärkere Koordination durch eine Wirtschaftsregierung?

Das wird immer wieder von Polit-Romantikern behauptet, die aus ideologischen Gründen ein zentralisiertes Europa verwirklichen möchten. Dabei lassen sie fundamentale Fragen nach der Funktionsweise und den Zwangsmitteln einer solchen Regierung im Dunkeln.
Das von Deutschland favorisierte Modell ist demgegenüber ein Verbund von autonomen Staaten, die sich gemeinsamen Regeln wie dem Stabilitätspakt und dem No-Bailout (kein Mitgliedsland haftet für die Schulden eines anderen, Anm. d. Red.) unterwerfen, im übrigen aber die – positiven wie negativen – Konsequenzen ihrer Politik selbst tragen.
Schlimmstenfalls droht ihnen die Insolvenz und ein (noch zu vereinbarendes) Insolvenzverfahren. Die Mitgliedstaaten sollen sich nicht wie im Falle einer Wirtschaftsregierung auf einen Bailout verlassen können.

... und warum dann die gemeinsame Währung?

Genau die genannten Regeln waren es, die Deutschland zur Vorbedingung des Euro machte: Erstens die No-Bailout Klausel, zweitens die Einhaltung des Stabilitätspaktes und drittens eine auf Preisstabilität festgelegte, von den Regierungen unabhängige Zentralbank.
Wenn diese Rahmenbedingungen eingehalten werden, lebt jeder Mitgliedstaat in eigener Verantwortung, und es braucht nicht die Zwangsmaßnahmen einer Wirtschaftsregierung.

Aber was ist, wenn die Finanzmärkte verrückt spielen und die Krise eines Landes die gemeinsame Währung gefährdet?

Die Finanzmärkte reagieren immer dann, wenn sich die Politik wie im Falle Griechenlands gegen sie stellt.
Wenn die Fundamentaldaten schlecht sind, die Politik aber die bestehenden Verhältnisse aufrechterhalten will, so erteilt sie eine Einladung an die Spekulanten zu testen wer stärker ist. Im Falle Griechenlands will die EU-Kommission einen zu hohen Preis für wertlose griechische Staatanleihen durchsetzen. Es ist abzusehen, dass sie dies auf die Dauer nicht durchhält und verliert. Die Rechnung bezahlen die Steuerzahler.

Im Mai hat Frau Merkel dem Rettungspaket für Griechenland und dem Rettungsschirm für die anderen gefährdeten Eurostaaten zugestimmt – ein klarer Verstoß gegen die No-Bailout Klausel. Eine gemeinsame Wirtschaftsregierung ginge in dieselbe Richtung…

Ja, wenn die Mitgliedstaaten unter einer Wirtschaftregierung ihre Selbstverantwortung verlieren, so müssen sie im Falle einer Insolvenz auch gerettet werden, indem die einen Staaten für die anderen bezahlen. Deshalb führt eine Wirtschaftregierung zu Bailout und Transferunion.

Welche Konsequenzen hätte das für Deutschland?

Je mehr die Bundesregierung zu Hause die Schuldenbremse durchsetzt, desto mehr läuft sie Gefahr, auf der EU-Ebene für die schwachen Mitgliedstaaten einstehen zu müssen.
In einer Transferunion ist nationales Sparen für die Katze.

Sollte dem aber nicht der Stabilitätspakt entgegenstehen?

Der Stabilitätspakt kann nur funktionieren, wenn einem Staat am Schluss die Insolvenz droht.

Kann eine Transferunion überhaupt funktionieren?

In einer Transferunion tritt zum innerdeutschen noch ein innereuropäischer Finanzausgleich.
Im Endeffekt wird jeder versuchen, auf Kosten des jeweils Anderen zu leben.
Der Staatshaushalt schwillt an, und wo viel Staat ist, da lauern auch Interessengruppen und Korruption. Denn irgendwie muss das Geld ja verteilt werden. Jungen Menschen, die das nicht mitmachen wollen, bleibt als einzige Perspektive noch die Auswanderung.
Deutschland und Europa werden für sie Länder ohne Perspektive. Sie wissen nicht, was sie hier noch verloren haben. Statt immer über Steuern, Schulden und Transfers zu sprechen, sollten die Politiker lieber mal überlegen, wie viele Milliarden sie durch die Auswanderung junger Menschen verlieren.

Gibt es einen Ausweg?

Die Bundesregierung muss alles daran setzen, die drei Bedingungen von Maastricht wieder durchzusetzen. Insbesondere die Nobailout-Klausel als wichtigste das Verhalten lenkende Maßnahme. Diese wurde von der EU-Kommission mit Griechenland außer Kraft gesetzt. Hier ist die Kommission in die Schranken zu weisen. Das sollte die deutsche Bundesregierung notfalls auch gegen den Widerstand der anderen Mitgliedstaaten tun. Schließlich steht die Nobailout-Klausel im Lissabon Vertrag.

Fazit: Das Spiel ist zu Ende.
Wir sind schon längst in der Verlängerung :lol:
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Beitragvon oegeat » 21.06.2010 08:33

Im Moment wird alles, aber auch alles über Staatsmacht und Notenbanken gesteuert

ja und ? man geht einfach long und schwimmt mit hoch geht immer wieder 10 % ab und legts in Gold silber und sonnstigen scheiß an und lacht sich krum ............ warum machst den das nicht ???

keine Eier in der Hose das system zu nutzen :roll:
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Beitragvon martinsgarten » 21.06.2010 10:08

keine Eier in der Hose das system zu nutzen


Ach weißt Du - ich denke, dass ich das schon mache.
Nur muß ich das Gewürge, ständig handeln zu müssen, nicht haben.
Auf den falschen Fuß konnte man sich in den letzten Monaten des öfteren wiederfinden
Außerdem traue ich unseren "Lenkern der Demokratie" im Moment alles zu.
Auch - dass man uns sagt, der Kontoauszug ist nur noch Papier und es bleibt als Höchstsumme bis auf weiteres der Satz der Einlagensicherung.
Denn praktisch ist sämtliches Vermögen schon mehr oder weniger verbraten.
Soll heißen es befindet sich in unserer Staatsverschuldung und in der der übrigen Staaten die RICHTIG mausetot sind.
.
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Beitragvon oegeat » 21.06.2010 11:03

Nur muß ich das Gewürge, ständig handeln zu müssen, nicht haben....

hmmmmmmmm vor einem monat kauffen .... 5600 und bis heute 6300 also 700 Punkte lauffen lassen .... ist alles andere als "ständig handeln zu müssen" :wink: oder ... wie war das im März 2009 als cih das Bord mit longrufen zupflasterte bei 3600 ... ? um wie viel könntest jetzt mit den Gewinnen deine Goldposi verdoppeln ? :roll:

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Beitragvon martinsgarten » 21.06.2010 11:28

um wie viel könntest jetzt mit den Gewinnen deine Goldposi verdoppeln ?

Wir beide ticken bei der Betrachtung des Begriffes "Verdopplung" verschieden.

Verdopplung - in was verdoppeln ?

In €, in USD ?

die spielen in meiner Betrachtung keine Rolle mehr.

lies mal hier, dann verstehst Du vielleicht wie ich im Moment ticke.
Das war bis etwa 2005 noch ganz anders, bis dahin habe ich wie Du getickt.

Quelle

am Ende steht da:

Die passendere - und interessantere Frage - wäre, ob es den Dollar und den Euro noch in 3 bis 5 Jahren geben wird.
Beim Euro bin ich mir nicht so sicher, aber ich denke, den Dollar wird es in drei Jahren definitiv noch geben.
5 Jahre?
Vielleicht nicht, es würde mich aber auch nicht wundern, wenn sich die Durchhaltekraft des Dollars auch noch über fünf Jahre hinaus erstrecken würde.
Es ist gefährlich, die Stärke des Giftes zu unterschätzen, mit dem man leben und arbeiten muss.


Diese Betrachtung teile ich.
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Beitragvon oegeat » 21.06.2010 11:38

das lese ich sicher nicht durch ........ viel zu lang !
null Lust ..... den Euro wird es in 50 Jahren noch geben soa uch den USD den Yen usw.... davon bin ich überzeugt

ob der wert dann durch gegenseite abwertung oder durch schulden streciung gleich bleibt ... möglich ja sogar sehr warscheinlich

was mir nicht gefällt ist an dir das du es nicht verstehst den markt zu nutzen .. und das ewige schwarzmalen ..auch wen s so ist man man den markt nutzen

so zB im Dax long sein 1000ende Euros verdienen und imemr wieder teiel davon verkauffen und sich weitere Münzen anzulegen ! Das find cih kleverer als dein Bunkermentalität so nach dem motto i hab mein Godl und jetzt solls endlich krachen .... und von Monat zu monat jahr zu jahr verbitteretr zu werden das nicht kommt der große knall !

warum bist nicht im März mit ein paar hunnis im dax long jetzt kannst ja den einsatz plus satten gewinn wieder in Gold silber oder was umwandeln udn das mehr als zu vor ...
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Beitragvon martinsgarten » 21.06.2010 11:48

und von Monat zu monat jahr zu jahr verbitteretr zu werden das nicht kommt der große knall !

Du - ich bin auf keinem Fall verbittert.
Ich lache fast jeden Tag.
Am meisten über die hirntoten Medien.
Es wäre mir auch lieb der große Knall käme nicht.
Nur Gesetzmäßigkeiten kann man icht aufhalten, nur hinauszögern.
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Beitragvon oegeat » 21.06.2010 12:30

es hört/list sich halt so .... sorry !


wer die letzten 3-500 Jahre sich anschaut und hier speziell die USA erkennt das die schon x male vor einem ähnlichen Problem standen ...
und immer wieder raus kamen ! Daher passt dein Fazit gut Gesetzmäßigkeiten kann man icht aufhalten, nur hinauszögern.
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Beitragvon Antagon » 21.06.2010 14:55

oegeat hat geschrieben:uwas mir nicht gefällt ist an dir das du es nicht verstehst den markt zu nutzen .. und das ewige schwarzmalen


Ich finde die Beiträge vom Martin sehr hilfreich. Für mich ist das keine Schwarzmalerei, sondern eine treffende Beschreibung der Realität.

Am 7. Mai 2010, also vor nicht einmal zwei Monaten, standen wir zum zweiten Mal kurz vor dem Game over. Die europäischen Anleihemärkte (mit Ausnahme D) waren trocken. Das hat die EZB letzte Woche selbst zugegeben (Quelle Printausgabe FTD) Dann kam das 750 Mrd. € Wochenende, was m.E. in die Geschichtsbücher eingehen wird.

In dieser Situation sollte man sich sehr wohl auch Gedanken darüber machen, wo das eigene Kapital in Sicherheit ist. Im Casino, also am "Markt", spiele ich auch, wenn es sich lohnt. Aber nur mit minimalem Einsatz (10% des Gesamtdepots). Der Rest ist für den Tag X sicher.

Wer sagt mir, dass es beim dritten Mal (Nr.: 1 Lehman, Nr.: 2 7. Mai 2010) noch einmal halten wird? Wenn nicht, wird es so schnell gehen, dass einem keine Zeit mehr bleibt zu reagieren.

Es geht jetzt m.E. vorrangig um Return ofInvestment statt Return on Investment.
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Beitragvon ist gegangen worden » 22.06.2010 07:22

Wenn es in naher Zukunft,ich sage mal auf Sicht der nächsten 10 Jahre,so kommen würde,wie Martin das skizziert,ich hätte existenzielle Probleme.
Ich bin diesbezgl. hochsensibel,aber das Szenario schließe ich aus.
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Beitragvon oegeat » 22.06.2010 12:27

aber das Szenario schließe ich aus.

ich auch ! die vergangenheit zeigt das es immer auswege gab .. und das wird hier wieder so sein ...
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Beitragvon Kato » 22.06.2010 12:34

ich kann diese weltuntergangspropheten auch nicht mehr hören, in 2 jahren, wenn der DAX bei 8000 stehen, reden sie vom gr. crash, vielleicht kommen dann wieder die 4000, und ?, wo ist das Problem, danach wieder 8000, und irgendwann 16000 ?!. Vielleicht gibt es den währungsschnitt, und, ändern können wir es auch nicht, gold, silber als beimischung, vernünftig, aber nur gold und silber ?, dass kann man nicht wirklich gut essen, dann schon eher was oegeat mal sagte, gewinne, in grund und boden, ackerland etc umwandeln, aber nur gold ? nein Danke.

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Beitragvon Antagon » 22.06.2010 13:54

Harmonicdrive hat geschrieben:aber das Szenario schließe ich aus.

oegeat hat geschrieben:ich auch ! die vergangenheit zeigt das es immer auswege gab .. und das wird hier wieder so sein ...

Kato hat geschrieben:ich kann diese weltuntergangspropheten auch nicht mehr hören



Spielt mal eine Runde "Infla-Defla"-Monopoly (eine Erweiterung des klassischen Spiels). Das regt die Fantasie an. ;)
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Beitragvon k9 » 22.06.2010 15:45

Die Hysterie um Gold hat schon lange tendenziell lächerliche Züge angenommen.
Gold ist nichts als ein Fetisch – eine Götzenstatue in den Reihen derer die es anbeten,
ein Nichts nüchtern betrachtet.

Solange die Nachfrage aus Kreisen der Untergangsverfechter und deren gläubiger Gemeinde
wächst – und das tut sie zur Zeit in der Tat – wird der Preis (nicht der Wert !) weiter
steigen. Möglicher weise bis in ungekannte – in meinen Augen absurde – Höhen. Je länger
die Unsicherheit an den Märkten anhält, der Dollar totgeredet wird – ob zu Recht oder zu
Unrecht sei dahingestellt, der Euro trudelt und eine Krise der nächsten die Hand reicht, solange
die Druckerpresse brummt und die Rettungspakete größer werden, solange wird der Goldpreis
nach oben gehen. Das kann dauern und ….. das ist gut so, man kann traden, investieren,
spekulieren – so soll es auch sein. Nur…….

Vorsicht:
man hüte sich vor dem Glauben, dies ginge endlos so weiter ………… und dann Inflation,
Hyperinflation, Währungsschnitt ………. dann Goldstandard und eine neue heile Welt.
Ein Schlaraffenland für Verfechter Wahrer Werte und deren hörige Jünger .


Was für ein Irrtum – was für eine Einfalt !

Substantiell ist Gold ein Metall, welches keinerlei bedeutenden Nutzwert hat und eine zu
vernachlässigende und jederzeit durch Surrogate zu ersetzende Funktion in der Produktion.
Das, was man heute als Preis zahlt und was fälschlicherweise als dessen Wert
genommen wird beruht auf Angst, Hoffnung, Sehnsucht nach Sicherheit und nicht zuletzt
Einfältigkeit und Naivität. Die Bauern werden wie eh und je gefangen und wie eh und je
wird es ein böses Erwachen geben.

Währungen kommen und gehen, werden auf- und abgewertet, hart oder weich. Regierungen
etablieren sich und werden wieder hinweggefegt. Politische und wirtschaftliche Systeme
entstehen, wandeln sich und zergehen oder gehen in andere über.

Was bleibt, ist die Gier, sich zu bereichern. Wollen tun das alle. Nicht viele haben das Wissen dazu,
noch weniger die Macht, dieses einzusetzen. Sie haben es immer getan und werden es weiter tun.
Die Mittel dazu, das Instrumentarium kann wechseln – Gold wird es niemals sein, weil es sich
durch die natürliche Begrenztheit im Vorkommen nicht dazu eignet.

Der Markt wird weiter funktionieren wie er immer funktioniert hat und wenn diejenigen,
die jetzt die Kuh Gold durch Dorf treiben oder treiben lassen ihren Spaß daran verlieren und
sich dem nächsten Hype zuwenden, werden all jene, die dann nicht ganz ganz schnell
den Absprung schaffen, sehr lange Gesichter machen.

Man muss kein Seher sein um vorauszusagen, dass diese Entwicklung ein jähes Ende finden wird.
Und ich prognostiziere, dass der Absturz dann ein heftigerer sein wird als der von 1980.


Es ist zur Zeit höchst unpopulär, eine solche Meinung zu vertreten, gewiss.
Aber: lassen wir uns doch einfach überraschen …………

Gruß k-9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Beitragvon oegeat » 23.06.2010 08:30

martinsgarten hat geschrieben:NUR - ist das noch aktuell ?.
Die Frage stelle ich noch einmal in den Raum.
Der Chart läuft bis zur Euroeinführung in DM und die dahinterliegende Stabilität sowie Wirtschaftkraft Deutschlands.

Jetzt ist es der €=PIGS+DM

quelle

++++++++++++++++++

leider habe ich keinen chart mit den daten von ein paar ländern wie Frankreich Griechenland Italien ... wenn wer Wochen kurse oder Monatskurse besser tagesschluss kurse hätte mach ich übers Exelprogramm ..nen top chart :wink: wäre interessant das zu sehen ... und dann dies auszuwerten
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Beitragvon ist gegangen worden » 24.06.2010 05:47

Antagon hat geschrieben:
Harmonicdrive hat geschrieben:aber das Szenario schließe ich aus.

oegeat hat geschrieben:ich auch ! die vergangenheit zeigt das es immer auswege gab .. und das wird hier wieder so sein ...

Kato hat geschrieben:ich kann diese weltuntergangspropheten auch nicht mehr hören



Spielt mal eine Runde "Infla-Defla"-Monopoly (eine Erweiterung des klassischen Spiels). Das regt die Fantasie an. ;)


Schau Dir lieber mal die historischen Preise sämtl. Rohstoffe an,Industriemetalle oder auch Lebensmittel,Weizen,Zucker,Orangen,Fleisch ect. dann stellst Du fest, das Inflation weniger mit Preissteigerungen der Rohstoffpreise zu tuen hat.Die sind nämlich zu 80% auf dem Niveau von vor 40 Jahren.Woher stammt die Inflation denn dann und wo ist die Inflation,der letzten 40 Jahre bezogen auf den Rohstoffpreis?Inflation hat vielmehr mit Kostensteigerungen im Produktionsprozess zu tuen,Investitionen,moderniesierung,Verwalltung,F&E seitens Betrieben,Währungsschwankungen,soziale Absicherungen und Steuern,die erhoben werden.Eine Ausnahme bildet der Öl Preis,der tatsächlich als einer der wenigen Rohstoffpreise gestiegen ist und heute wesentl. teurer ist als vor
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Beitragvon ist gegangen worden » 24.06.2010 06:30

Guten Morgen Martin

Zu deinen Ausführungen in grün hier meine kurze Antwort:

Guten Morgen Jörg,
ich beobachte schon seit ein paar Wochen Deinen grenzenlosen Optimismus.
Liegt es vielleicht daran, dass Du wieder voll in Arbeit stehst und dadurch kaum mit bekommst was hier gerade abläuft ?


Mein Optimismuss bezogen auf steigenden Euro (1,1950) und steigendem DJI (da stand der noch bei 9800) ,der DAX war da ca. um die 5650-5700 zu haben beweist sich in diesen Punkten doch jetzt gerade als richtig.Muss ich doch nicht zitieren.
Hab ich auch im Rohstofforum so geschrieben und verteidigt.

Das kap. System hat sich bereits erledigt .
Das ist ein absoluter Fakt.


Erledigt hat sich bislang das Nazi Regime und der Kommunismus als sämtl. anderen Diktaturen.
Der Kapitalismus,die Demokratie lebt ,wird transportiert und was gerade an den Märkten geschieht,bzw. in sämtl. Ländern,ist eine Konsolidierung der Staatshaushalte.
Hast Du schon mal etwas von Globalissierung gehört?
Bevor der USD oder der Euro kollabiert wäre dieses Projekt zuvor längst gescheitert.
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Beitragvon kaalexs » 24.06.2010 06:44

hallo harmonic, inflation hatten wir in den 70er und da war sie rohstoffgetrieben.
richtig ist das die rohstoffe bei weiten nicht mehr den anteil an der gesamten wertschöpfung haben als damals,
weil
in den letzten jahrzehnten ist ein riesiger dienstleistungssektor entstanden ist, und der ist rohstoffunabhängig.

in sämtl. Ländern,ist eine Konsolidierung der Staatshaushalte.

in amerika nicht, in europa zwangshalber,
bin mir aber sicher, das wird nicht halten, die probleme wird man über die druckpresse zu lösen versuchen.
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Beitragvon ist gegangen worden » 24.06.2010 07:20

Weil es hoch besteuert wird.Das ist praktisch Infaltion.
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Beitragvon kaalexs » 24.06.2010 13:02

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Beitragvon k9 » 24.06.2010 17:45

Gelten die alten Spielregeln wieder ?

Dollar runter / Gold und Euro hoch.

Beruhigend da bekannt, oder ?

Gruß k-9
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Beitragvon ist gegangen worden » 26.06.2010 22:04

Gibt es ein Komplott gegen den Euro?
Dr. Detlef Rettinger - Forex - 26.06.2010

Ist die starke Abwertung des Euros wirklich gerechtfertigt? Einige Verschwörungstheoretiker sagen nein. Der Euro werde vor allem in den USA gezielt schwach geredet. Eine Allianz von Hedge-Fonds-Managern und Rating-Agenturen habe sich gegen den Euro verbündet. Das fällt schwer zu glauben, Tatsache ist aber, dass ein – noch vor einem halben Jahr durchaus möglicher – Absturz des Dollars das Aus für den „American way of life“ bedeuten könnte.

Die USA brauchen einen starken Dollar

Um ihr Wirtschaftssystem erhalten zu können, müssen die USA Käufer für ihre Staatsanleihen finden und das kann wie in den vergangenen Jahren nur mit Hilfe ausländischer Geldgeber gelingen. Vor allem China und Japan als größte Gläubiger der USA müssen daher bei Laune gehalten werden. Ein Absturz des Dollars würde deren Devisenreserven entwerten und die weltweite Abkehr vom Dollar beschleunigen. Mit Sicherheit hat das Gerede vom Ende des Dollars als internationaler Reservewährung und seiner Ablösung durch den Euro viele in der US-Administration wachgerüttelt. Folgt man dem Grundsatz „Cui bono?“, dann könnte es in den USA tatsächlich eine gesteuerte oder auch nicht gesteuerte Kampagne zur Schwächung des Euros geben. Das soll nicht heißen, dass die strukturellen Probleme in der Eurozone nicht vorhanden sind, aber bemerkenswert ist schon, dass die ebenfalls immensen strukturellen Probleme der US-Wirtschaft in der öffentlichen Wahrnehmung derzeit kaum eine Rolle spielen. Zu nennen sind hier die weiterhin katastrophale Lage am Immobilienmarkt, die niedrige Sparquote, das hohe Haushaltsdefizit von mehr als zehn Prozent und eine schwache Administration, wie die Ölkrise im Golf von Mexiko zeigte.

EUR/USD wieder im Aufwind

Das Ignorieren dieser Probleme könnte sich noch eine Zeitlang so fortsetzen, aber nicht ewig. Die Mängel der US-Wirtschaft werden den Dollar einholen. Trotzdem kann der Euro auch nach der jüngsten Kurserholung noch einige Zeit unter Verkaufsdruck bleiben, denn zu schlecht ist derzeit das Image der europäischen Währung. Und wer will sich schon gegen den Markttrend stellen? Langfristig aber wird der US-Dollar unter Druck kommen und auch EUR/USD wieder steigen.
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Beitragvon ist gegangen worden » 27.06.2010 21:45

KILLminusNEUN hat geschrieben:Gelten die alten Spielregeln wieder ?

Dollar runter / Gold und Euro hoch.

Beruhigend da bekannt, oder ?

Gruß k-9


Es wird nicht mehr all zu lange dauern bis das wieder im Begriff ist.
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 05:43

Harmonicdrive hat geschrieben:
KILLminusNEUN hat geschrieben:Gelten die alten Spielregeln wieder ?

Dollar runter / Gold und Euro hoch.

Beruhigend da bekannt, oder ?

Gruß k-9


Es wird nicht mehr all zu lange dauern bis das wieder im Begriff ist.


Zumindest deutet sich das unübersehbar an.

Gruß k-9
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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 09:38

@k-9
Dollar runter / Gold und Euro hoch.

Es wird nicht mehr all zu lange dauern bis das wieder im Begriff ist.


Und dann ?
Es ist doch im Moment völlig egal was mit diesen Schrottwährungen passiert.
Schau einmal auf den sfr.
Das scheint wohl im Moment der letzte sichere Hafen zu sein.
Das kann er aber auf Dauer nicht leisten.
Das macht die Wirtschaft dort platt - davon muß man jedenfalls ausgehen, wenn man auf der anderen Seite die Euro-Schwäche in der Wirtschaft bejubelt !
Es ist nun einnmal ein Fakt, dass zur Zeit ein weltweiter Abwertungswettlauf tobt, der sämtliche Vermögen mehr oder weniger abwertet und damit praktisch enteignet.
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 10:04

martinsgarten hat geschrieben:Es ist nun einnmal ein Fakt, dass zur Zeit ein weltweiter Abwertungswettlauf tobt, der sämtliche Vermögen mehr oder weniger abwertet und damit praktisch enteignet. [/color]


Nun mal langsam, ganz langsam !

Abwertungswettläufe hat's immer gegeben und wird's immer geben.
Alles andere ist bisher Wunschdenken.
Alle Charts, auf denen alle Währungen gegenüber Gold gegen Null tendieren,
machen dramaturgisch enorm was her, damit kannst du unbedarfte Leute
richtig erschrecken.

Tatsache ist bisher immer noch, dass du mit deinem "Wahren Geld", ob nun
Gold oder Silber in keiner Frittenbude was kaufen kannst - das geht immer
noch ausschließlich mit Papier"müll".

Mit Begriffen wie "Enteignung" würde ich daher ein wenig vorsichtiger
umgehen.


so schaut's nun mal aus

k-9
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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 10:14

@k-9
Mit Begriffen wie "Enteignung" würde ich daher ein wenig vorsichtiger
umgehen


Na wenn Du meinst.
Gedanken sollten frei bleiben
.
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 10:22

martinsgarten hat geschrieben:Na wenn Du meinst.
Gedanken sollten frei bleiben[/color].


Sind sie ... ebenso wie Zukunftsprojektionen.

Gruß k-9
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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 10:27

hier noch einer oben drauf.
Ich habe ja feststellen können, dass Du dem Polleit etwas abgewinnen kannst. Dir ist sicher bekannt, wie er Papiergeld z.Zt. sieht


Polleit: Ein steigender Goldpreis bedeutet ja im Kern nichts anderes, als dass das Papiergeld gegenüber dem ultimativen Zahlungsmittel Gold abwertet. Ich könnte mir vorstellen, dass dies den Befürwortern des Papiergelds ein Dorn im Auge ist.

? Trotzdem zieht der Goldpreis stark an. Sollte man einen Teil der Reserven zur Stimulierung der Wirtschaft nutzen?

Polleit: Wie soll das funktionieren? Sie meinen, die Notenbanken sollten das Gold verkaufen, damit die Verkaufserlöse von den Regierungen ausgegeben werden können? Nein, ich denke, das wäre nicht sinnvoll, denn die aktuellen Wirtschafts- und Finanzprobleme lassen sich mit Staatsinterventionen nicht lösen, sie würden die Lage nur noch verschlimmern.

Quelle
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 10:53

martinsgarten hat geschrieben:hier noch einer oben drauf.
Ich habe ja feststellen können, dass Du dem Polleit etwas abgewinnen kannst. Dir ist sicher bekannt, wie er Papiergeld z.Zt. sieht


Polleit: Ein steigender Goldpreis bedeutet ja im Kern nichts anderes, als dass das Papiergeld gegenüber dem ultimativen Zahlungsmittel Gold abwertet. Ich könnte mir vorstellen, dass dies den Befürwortern des Papiergelds ein Dorn im Auge ist.

? Trotzdem zieht der Goldpreis stark an. Sollte man einen Teil der Reserven zur Stimulierung der Wirtschaft nutzen?

Polleit: Wie soll das funktionieren? Sie meinen, die Notenbanken sollten das Gold verkaufen, damit die Verkaufserlöse von den Regierungen ausgegeben werden können? Nein, ich denke, das wäre nicht sinnvoll, denn die aktuellen Wirtschafts- und Finanzprobleme lassen sich mit Staatsinterventionen nicht lösen, sie würden die Lage nur noch verschlimmern.

Quelle


1. Danke für deine Aufmerksamkeit - ja, ich schätze Polleit sehr.

2. Nicht alles aus seinem Munde sehe zu 100% genauso.

3. Für mich ist ein steigender Goldpreis KEINE gleichzeitige
Abwertung von Währungen in denen das gemessen wird.

...... bitte jetzt keine fundamentalen Diskussionen, das kann man
alles zur Genüge in diesem Forum nachlesen.

Und ....

Deine Interpretation des Geschehens an den Finanzmärkten ist weder
völlig falsch und ich nehme deine Sichtweise auch durchaus ernst,
allerdings sehe ich die Welt NICHT in einer Einbahnstraße in die
Katastrophe.

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Beitragvon martinsgarten » 28.06.2010 11:12

@k-9
allerdings sehe ich die Welt NICHT in einer Einbahnstraße in die
Katastrophe.


Ich auch nicht.
Wir haben keine Wirtschafts, sondern eine dicke fette Banken und Finanzkrise
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Beitragvon k9 » 28.06.2010 12:00

martinsgarten hat geschrieben:Ich auch nicht.
Wir haben keine Wirtschafts, sondern eine dicke fette Banken und Finanzkrise[/color]


Neue Töne ?
oder ist mir da was entgangen ?

Was siehst du denn am Ende dieser Krise ?
Keine Banken mehr ... oder nur keine Zentralbanken mehr ?
Eine Neuauflage von Bretton Woods ... oder eine Variante davon ?
Einen kompletten (Finanz-)System-Reboot oder tut's auch ein begrenzter Schnitt ?

Fragen über Fragen.

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Beitragvon Antagon » 28.06.2010 12:07

martinsgarten hat geschrieben:Ich auch nicht.
Wir haben keine Wirtschafts, sondern eine dicke fette Banken und Finanzkrise


Und ob wir eine Wirtschaftskrise haben! Wir haben mit den USA eine Weltleit-Ökonomie, die so stark kreditgehebelt ist, dass es keinen eleganten Ausweg aus der "Wirtschaftskrise" geben kann und wird. Die Jungs setzen derzeit ~10% Budgetdefizit und ~2% Negativzins ein, um 2-3% Wachstum zu erzeugen. Ist das normal? Für mich ist das Wahnsinn. Inflate or die!

K9 hat geschrieben:Was siehst du denn am Ende dieser Krise ?


Jetzt vom Ende sprechen? Der Spaß fängt doch gerade erst an.
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Beitragvon oegeat » 28.06.2010 12:18

Die Jungs setzen derzeit ~10% Budgetdefizit und ~2% Negativzins ein, um 2-3% Wachstum zu erzeugen. Ist das normal?


ja ist normal .. da das steuereinkommen sinkt aber Sozialausgaben und ein Heer von Beamten un Pensioniesten weiter Geld fordern klafft die Scheere immer weiter auseinder

Würde man bei jeden Beamten Politiker Staatsdiener oder Staatsbetrieb der mehr wie netto 2000.- bekommt eine Reduktion um 10 bis noch höhere einkommen ab 3000,. netto um 15% reduzieren wäre das Thema neuschulden plus abbau der Schulden möglich und vom Tisch.
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon k9 » 28.06.2010 12:18

Antagon hat geschrieben:
K9 hat geschrieben:Was siehst du denn am Ende dieser Krise ?


Jetzt vom Ende sprechen? Der Spaß fängt doch gerade erst an.


Trotzdem wäre ein Antwort, und sei sie auch noch so hypothetisch, recht interessant.

Gruß k-9
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