Rubel - Euro , Dollar

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

Moderator: oegeat

Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 22.09.2008 08:05

Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon martinsgarten » 24.03.2011 07:39

Die Russen haben eine Anleihe über 40 Mrd Rubel aufgelegt.
Die Rendite beträgt 7,62%.
Laufzeit bis 2018
Da bleibt die offene Frage der Bonität.
Im Moment lieber Rubel als Euros in Portugal oder Spanien.
Von der Rendite dt. Anleihen rede ich nicht.
Und was die Bonität von D in einigen Jahren noch wert ist ??
Die Rendite ca. 3%.


ONVISTA

02-07-2008 Russland verzichtet auf Auslandsanleihen

"Die Hauptprinzipien der Schuldenpolitik für die Jahre 2009 bis 2011 sind Verzicht auf Anleihen auf den internationalen Kapitalmärkten, Abschluss bzw. beschleunigte Umsetzung der meisten laufenden Projekte mit den internationalen Finanzinstituten bei Verzicht auf neue Anleihen und ein vollständiger Verzicht auf neue Kredite bei Regierungen anderer Staaten", heißt es in einer Erklärung des russischen Finanzministeriums.

"Der Gesamtumfang der Staatsverschuldung der Russischen Föderation wird nach dem Stand von Ende 2011 bei 7,98 Prozent des BIP liegen.
Der Anteil der Inlandsschulden wird dabei 76,8 Prozent der Staatsverschuldung bei einer entsprechenden Verringerung des Anteils der Außenschulden betragen", wird in den Hauptrichtungen festgestellt.

Nach dem Stand vom 1. April 2008 beliefen sich die staatlichen Außenschulden der Russischen Föderation auf 44,1 Milliarden US-Dollar.
Die Verschuldung gegenüber den Mitgliedsstaaten des Pariser Clubs machte dabei am 1. April 1,6 Milliarden Dollar und gegenüber Nichtmitgliedern des Pariser Clubs 2,2 Milliarden Dollar aus.
Bei den ehemaligen Mitgliedsländern des Rates für die gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW bzw. Comecon) steht Russland mit 1,5 Milliarden Dollar in der Kreide.

Die sowjetischen Altschulden gegenüber den internationalen Finanzorganisationen betrugen nach dem Stand vom 1. April 5,0 Milliarden Dollar.
Russlands Verbindlichkeiten für Eurobonds werden auf 28,6 Milliarden Dollar beziffert. 4,5 Milliarden Dollar beträgt die Verschuldung im Rahmen der staatlichen Inland-Devisenanleihe.

Quelle
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 24.03.2011 09:28

Rubel - Euro chart Comdirekt DRUBEUR.TGT


Rubel - Dollar chart Comdirekt DRUBUSD.TGT


Rubel - Euro, Dollar

die links hab ich nun erneuert ......... leider hat Comdeffekt rum docktern müssen
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Beitragvon oegeat » 24.03.2011 09:30

hier seit Thread Eröffnung die entwicklung

an martinsgarten ja die Russen haben sich 1998 für Pleite erklärt ..und nen schnitt gemacht ..und waren dann fein raus :roll:
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Beitragvon martinsgarten » 24.03.2011 10:47

ja die Russen haben sich 1998 für Pleite erklärt ..und nen schnitt gemacht ..und waren dann fein raus

...und sie haben sämtliche Schulden an D und die westl. Welt zurückgezahlt.
Das wird mit den Schulden der Griechen, Iren, Port., Spanier und ...und nicht passieren.
Man sieht sehr schön, dass damals um ca. 80% abgewertet wurde.
EIN Rubel war nur noch 1/5 in USD wert.
Diese Abwertung hat sicher der heimischen Wirtschaft gedient.
Konsumgüter aus dem Westen waren praktisch mit einem Schlag für die Masse nicht mehr bezahlbar.
Und genau das müßten die Griechen und andere ebenfalls tun - GEHT ABER NOCH nicht
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Beitragvon martinsgarten » 24.03.2011 11:16

Russland um 2000

Auslandsschulden drücken RusslandInterimspräsident Putin will "nationale Entwicklungsstrategie" für die nächsten fünf bis zehn Jahre
Gisbert Mrozek
MOSKAU, 3. Januar. Die Russen sind Realisten.
Auf die Nachricht von Jelzins Amtsverzicht reagierte die Moskauer Aktienbörse am Silvestertag mit einem Freudensprung.
Um durchschnittlich knapp 15 Prozent sprangen die Aktienkurse in die Höhe. Die Aktien des staatlichen Energiekonzerns "Einheitliche Energiesysteme Russlands", dessen Vorstandschef Anatolij Tschubais als Kurator des neuen Interimspräsidenten Putin und damit als heimlicher Gewinner der "Operation Rücktritt" gilt, schnellten gar um 27,8 Prozent hoch.

Die Aktienwerte sanken dann aber schnell fast bis auf das Niveau des vergangenen Jahrtausends ab, als die russischen Börsenmakler nach dem turbulenten Neujahrsfest ausgeschlafen hatten. Als sich Interimspräsident Wladimir Putin am Montag zum finanzpolitischen Ratschlag mit Zentralbankchef Geraschenko traf, betrug das Putin-Plus an der Börse nur noch zwei Prozent.

Verdopplung der Ölpreise

Auf diesem bescheidenen Niveau bewegt sich auch der Vertrauensvorschuss der Geschäftswelt für Wladimir Putin. Ein Wirtschaftsprogramm hat Jelzins Thronfolger erklärtermaßen noch nicht. Als ihm kurz vor den vergangenen Duma-Wahlen Ex-Premier Sergej Kirijenko bei einer TV-Audienz das radikal-liberale Wirtschaftskonzept der "Rechtsunion" überreichte, nahm Putin den voluminösen Band dankend entgegen und schob ihn demonstrativ mit den Worten zur Seite, er werde alles aufmerksam studieren. Abgewiesen hat Putin bisher auch die Steuersenkungspläne Grigorij Jawlinskijs und alle anderen wirtschaftspolitischen Zwangs-Leihgaben. Stattdessen verfügte Putin, der nicht nur KGB-Oberst, sondern immerhin auch Doktor der Wirtschaftswissenschaften ist, den Aufbau eines eigenen "Strategiezentrums" der Regierung, in dem vor allem Wirtschaftsinstitute vertreten sind.
Den Reformen fehle bisher eine "allgemeine nationale Entwicklungsstrategie für die nächsten 10 bis 15 Jahre", verkündete Putin ohne damit aber den Einstieg in eine neue Planwirtschaft zu meinen. Bisher brachte er seine Vorstellungen auf den Begriff "sozial orientierte Marktwirtschaft".

Ins neue Jahrtausend geht Russland unter vorsichtig günstigen Vorzeichen. Im vergangenen Jahr erlebte Russland einen deutlichen Anstieg der Industrieproduktion. Befördert wurde die freundliche Entwicklung schon 1998 durch die Rubelabwertung, die die Lohnkosten und Staatsschulden schlagartig auf ein Viertel reduzierte. Russische Produzenten und alle Auslandsinvestoren, die in Russland produzieren, profitierten zusätzlich auch davon, dass nach der Rubelkrise die Importkonkurrenz vom russischen Binnenmarkt praktisch verschwand.

Die Konjunktur wurde im Laufe von 1999 schließlich auch durch die Verdoppelung der Weltmarktpreise für Öl auf 26 Dollar pro Tonne zusätzlich angekurbelt. Die sibirischen Konzerne verzeichneten 23 Milliarden Dollar Mehreinnahmen. Die Hälfte davon landete in der russischen Staatskasse.

Aber Putin kann diesen Vorschuss schnell verspielen. Im Laufe des Jahres 2000 muss Russland 17 Milliarden Dollar für den Auslandschuldendienst aufbringen. Nach Schätzung des Ex-Finanzministers Michail Sadornow kann Russland aber unter günstigsten Vorausset-zungen höchstens zehn Milliarden zahlen.

Hohe Kriegskosten

Die internationale Kreditfähigkeit Russlands wird außerdem auch noch durch den Tschetschenien-Krieg weiter strapaziert, der alleine im vergangenen Jahr nach Schätzungen Jegor Gaidars schon vier Milliarden Dollar gekostet hat. Im besten Fall wird daher nach Expertenmeinung das Wirtschaftswachstum im Jahre 2000 vier Prozent betragen, auch weil die Investitionen, die Russland dringend braucht, bisher ausbleiben. Die Auslandsinvestitionen betrugen im vergangenen Jahr nur etwa vier Milliarden Dollar, während gleichzeitig monatlich eine Milliarde Dollar aus Russland flüchtete. Die Kapitalflucht auf Auslandskonten, an der auch die Präsidentenfamilie selbst beteiligt war, beschleunigte sich vor den Duma-Wahlen sogar noch auf anderthalb Milliarden pro Monat. Russen, die nicht über ein Schwarzgeldkonto im Ausland verfügen, flüchten sich stattdessen in den russischen Wirtschaftsuntergrund. 40 bis 50 Milliarden Dollar liegen in russischen Sparstrümpfen statt auf Sparkonten. Mindestens ein Fünftel der russischen Wirtschaft wird überhaupt bargeldlos mit Bartergeschäften betrieben.

Um Russlands gigantisches Wirtschaftspotenzial zu mobilisieren, müsste Wladimir Putin nach Expertenmeinung vor allem eine Aufgabe lösen: das Vertrauen in Staat und Banken wieder herstellen.

iwww.diw-berlin.de


RUSSLAND Starke Abwertung des Rubels // Produktion: Dem jüngsten Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge konnte die russische Wirtschaft ihre starken Produktionseinbrüche im Zuge der Finanzkrise des Jahres 1998 überraschend schnell wettmachen.

Faktoren: Begünstigt wurde diese Entwicklung von einer starken Abwertung des Rubels und einer zwischenzeitlichen Erholung der Weltmarktpreise für Rohöl.

Folgen: Während die Unternehmen ihre finanzielle Situation infolge der Abwertung und des Anstiegs der industriellen Produktion verbessern konnten, verschlechterte sich die Lage der privaten Haushalte drastisch.
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Beitragvon martinsgarten » 01.01.2013 17:03

das mit der obigen Russlandanleihe wäre recht gut gelaufen.
Der Chart wird immer nur von Kupon bis zu kuponauszahlung gezeigt. Nächster Kupon-Termin 10.03.13
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon cabriojoe2 » 17.10.2014 12:48

USD/Rubel
Produziert gerade eine schöne Absturtzstelle.
Aber wenn der Crude/Ölpreis weiter fällt könnte es sich ziehen.
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 31.10.2014 21:49

mein Brockervorschlag ist hier

Wir freuen uns alle Live Kunden darauf hinweisen zu können, dass wir fünf neue Währungspaare für Sie in unser Produktportfolio aufgenommen haben. Es handelt sich dabei um:
•EUR/CNH (Euro vs Chinesischer Yuan)
•EUR/RUB (Euro vs Rubel)
•NZD/CHF (Neuseeland Dollar vs Schweizer Franken)
•USD/CNH (US Dollar vs Chinesischer Yuan)
•USD/RUB (US Dollar vs Rubel)
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 31.10.2014 22:16

nun vergingen rund 14 tage ... hir dein Chart wie es weiter ging !
da kam noch eine gewaltige Beschleunigung dazu .........
der trend ist hoch und short is mord ..auch jetzt noch immer
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 19.11.2014 15:05

46,71 ... nun sehe ich short große Chancen ....
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 21.11.2014 21:25

oegeat hat geschrieben:46,71 ... nun sehe ich short große Chancen ....


ich bin save
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon cabriojoe2 » 07.12.2014 08:39

Auf den Finanzmärkten hat Russland den Westen taktisch ausmanövriert. Moskau hat die Ukraine-Krise in Kombination mit Staatsanleihen so geschickt für sich genutzt, dass das Pentagon diese Taktik für kommende militärische Krisen selbst einsetzen will – wie die FT erfahren haben will. In anerkennendem Ton zollt ausgerechnet die FT Putin und seinen Juristen Respekt. Die Völkerrechtler hätten sehr gute Arbeit geleistet, bestätigt das Londoner Zentralorgan der internationalen Finanz-Industrie.

Die Ukraine kämpft mit einer zusammenbrechenden Währung und einem korrupten Energiepreis-Modell, das zum Staatsbankrott beigetragen hat. Der Bürgerkrieg im Osten lähmt das Land zusätzlich. All diese Probleme sind bekannt. Nun droht aber mit den bislang wenig beachteten international gehaltenen Bonds eine durchaus ernste Gefahr für den sofortigen Staatsbankrott.

Eine Anleihe, die im September 2015 fällig wird, wurde vergangene Woche für 85 Cents ausgegeben – das entspricht einer Rendite von 28 Prozent. Eine weitere Anleihe, die im Juli 2017 fällig wird, konnte für 80 Cent gekauft werden – mit einer Rendite von 19 Prozent.

Alle Anleihen wurden nach „ausländischem Recht“ ausgegeben. Dies bedeutet, dass die Bedingungen nicht einseitig von der ukrainischen Regierung geändert werden können. Bis zum Ende des kommenden Jahres sind Zins- und Tilgungszahlungen nur nach britischem Recht wirksam. Schiedsgerichte in Skandinavien sollen am Ende entscheiden, wenn es zum Streitfall kommt.

Russland hat die Vorteile von Anleihenkäufen nach internationalem Recht schnell erkannt. Die US-Regierung hat diese Bedrohung nicht erkannt, kritisiert die FT. Erkennbar etwa am Beispiel der – von den Amerikanern sogenannten – „Sprengfallen-Anleihe“. Diese 3-Milliarden-Anleihe, die vor einem Jahr von der Ukraine an russische Inhaber ausgegeben wurde, wird im Dezember 2015 fällig. Sie ist nicht nur nach britischem Recht durchsetzbar, sondern wurde an einer irischen Börse ausgegeben. Die Anleihe hat Zahlungsunfähigkeits-Klauseln, die ausgelöst werden, wenn die Ukraine irgendeine Zahlung an ein Unternehmen, an dem Russland mindestens die Mehrheit hält, ausfallen lässt. Das schließt auch die offenen Gazprom-Rechnungen mit ein. Im ARD-Interview im November sagte Putin, er wolle vorerst auf die Rückzahlung der „Sprengfallen-Anleihe“ verzichten.

Zudem kann Russland auf die Auszahlung bestehen, wenn die ukrainischen Staatsschulden im Verhältnis zum BIP über 60 Prozent steigen. So ein Schachzug könnte die Ukraine auch zwingen, die weiteren 16 Milliarden an Staatsanleihen-gebundenen Auslandsschulden sofort begleichen zu müssen. Aufgrund der Abwertung der ukrainischen Hrywnja und den anhaltenden Problemen im Land wird die Ukraine die Schuldenlast auch in Zukunft nicht über ihre Devisenreserven leisten können.

Dem Westen bleibt wenig Spielraum: Entweder man gibt der Ukraine das benötigte Geld, um deren Schulden in Russland zu begleichen, oder man sieht dabei zu, wie die gesamte Wirtschaft zusammenbricht. Putin dagegen ist gut abgesichert. Das gilt auch für seinen Energie-Konzern Gazprom: Der ist gerade in den Genuss einer Zahlung durch die Ukraine gekommen. Das Geld kommt allerdings bereits von den EU-Steuerzahlern. Die Ukraine ist pleite und könnte keine signifikante Rechnung mehr aus eigenen Kräften begleichen.
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 14.12.2014 17:52

klar Long zu sein und den Flash hoch mitzunhemn ist klüger ........ doch dazu ist es nun zu spät

65.- plus .. also runde Marke um zu shorten gefallt mir
zu dem gibt es satte Zinsen 7,5 % Zinsen hier oder 5,5 % hier jeweils USd- Rub short beim Euro - Rubel gibt's sogar 7,7 % !!
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 16.12.2014 10:19

http://www.cbr.ru/eng/
Hohe Inflation und Rubel-Absturz zwingen die russische Notenbank zu einer drakonischen Maßnahme: Sie schraubt den Leitzins plötzlich kräftig nach oben - auf 17 Prozent. Damit dürfte Russland weiter in Richtung Rezession gehen.

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mal umgekehrt

Beitragvon oegeat » 16.12.2014 12:09

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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 17.12.2014 00:15

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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 17.12.2014 16:46

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ist der CHF die Vorlage ?
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon martinsgarten » 17.12.2014 21:02

Heute, 20:45
Die Wirtschaftliche Bewertung Russlands ist Ausdruck eines Finanzkrieges.
Die Attacken haben keine Chance


STIMME RUSSLANDS
Die Medien überschlagen sich zurzeit mit Schreckensmeldungen über die russische Wirtschaft.
Manche sagen eine neue Finanzkrise voraus. Warum alles halb so schlimm ist und welchen Anteil der Westen am Verfall des russisches Rubels hat,
darüber sprach Bolle Selke mit Folker Hellmeyer, dem Chefanalysten der Bremer Landesbank
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 23.12.2014 11:25

oegeat hat geschrieben:Rub short beim Euro - Rubel gibt's sogar 7,7 %!!


das war mal nun gibt es 15 % !!!!!!!!!!Zinsen

Bild
quelle comdirekt

nahe dem hoch kam meine Empfehlung .......

nun gibt es neben den Zins (von 15% !!1)auch bereits satte Kursgewinne !!!!!!

derzeit rund 28 % in wenigen Tagen .......

Bild

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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 23.03.2017 00:18

nun sind rund 2 Jahre vergangen ... ich halte noch immer die Position ... bei FETTEN zinsen

Bild

hier bei dem Pfeil wurde geschortet .... dei Zinsen alleine brachten auf den Kapitaleinsatz rund 300% bis jetzt .. Kursgewinn uninteressant 8)

Überrinsg aus dem Forum hier hat keiner NULL mitgemacht ....

aber klar 2-3 % Dividenden käse oder irgendwelchen Fondswerten nachzujagen mit 8-15 % is viel besser LOL :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon cabriojoe2 » 18.09.2017 07:51

Die grüne ist das nächst mögliche Ziel oder? Also long.
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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon oegeat » 18.09.2017 11:58

man war schon längst da .. und geht hoch !!!!!!!

update hier

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Re: Rubel - Euro , Dollar

Beitragvon cabriojoe2 » 26.09.2017 11:05

Rubel - Dollar Long sagt mir zu

Auch diese Video passt dazu:
https://www.bing.com/videos/search?q=oi ... ORM=VDRVRV

USA versuchen Russland "platt" zu machen. So auch den Rubelpreis.
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