die EZB und die Refi der Banken

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

Moderator: oegeat

Beitragvon martinsgarten » 07.07.2010 14:48

Harmonicdrive hat geschrieben:Wie Du siehst funktioniert das auch.Die werden zurück gezahlt. 8)


Was wird den hier zurückgezahlt ?

Die Banken werden doch weiterhin durch die EZB geflutet.
Und gleichzeitig übernimmt die EZB noch die Staatsfinanzierung der PIGS.
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
(Albert Einstein, 1879–1955)
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Beitragvon ist gegangen worden » 07.07.2010 23:34

Das sehe ich etwas differenzierter,wie bei allen anderen Abwicklungen auch.
Das Tender auslaufen ist ein ganz normales Geschäft/Prozess.Darin kann ich kein Drama erkennen.Im Gegenteil,da wird Geld abgeschöpft.Was unterm Strich übrig bleibt ist wichtig.
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Beitragvon martinsgarten » 24.08.2010 15:29

Darauf habe ich schon lange gewartet.
Von wegen Geld abziehen.
Jetzt wir erst einmal wieder geflutet.
Psst und nicht zu laut darüber sprechen :lol: :lol:
Das Volumen wird noch interessant.


EZB schreibt 91-tägiges Repo-Geschäft zu Festzins von 1,00% aus

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag ein Refinanzierungsgeschäft mit einer Laufzeit von 91 Tagen ausgeschrieben. Wie die EZB am Nachmittag mitteilte, können Gebote zum Festzins von 1,00% bis zum 25. August um 9.30 Uhr abgegeben werden. Ein angestrebtes Volumen wurde nicht genannt.
Das Geschäft wird am 26. August valutiert und am 25. November 2010 fällig.
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Beitragvon oegeat » 24.08.2010 15:49

kann ich da mitmachen ? ich mach schnell ne Bank auf

hätte gerne 100 Mio lege die dann in den Bund an mit 2,.. %
verkauf das dann und habe 1Mio in der Tasche :lol:

is doch alles so einfach .... oder ich kauffe heute aktien ..plus absicherungen .. ah da konstruiere ich schon was
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon martinsgarten » 27.09.2010 13:34

Wieder Maßnahmen zum LAUT mitlachen :lol: :lol: :lol:

Barclays-Chefökonom:
„Die EZB manipuliert den Geldmarkt“
Was tun mit hartnäckigen Schuldensündern in der EU?
Der Kauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach Überzeugung des Chefvolkswirts von Barclays Capital Deutschland der völlig falsche Weg. Thorsten Polleit hofft daher auf die Bundesregierung und die Etablierung eine Insolvenzordnung für Staaten. Doch Finanzminister Wolfgang Schäuble hat Anderes im Sinn
.
von Dietmar Neuerer

DÜSSELDORF. Der Chefvolkswirt von Barclays Capital Deutschland, Thorsten Polleit, hat scharfe Kritik an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geäußert und an die Bundesregierung appelliert, gegenzusteuern. Der Euroraum stehe vor „ungelösten“ Herausforderungen.
So hätten einerseits die Ankündigungen vieler Euroraum-Regierungen, ihre Finanzen in Ordnung bringen zu wollen, die Kapitalmarktakteure nicht überzeugt, sagte Polleit Handelsblatt Online.
Andererseits sorge die EZB für eine Geldschwemme. „Dass die Zinskonditionen für eine wachsende Zahl von Euroraum-Mitgliedsländern nach wie vor relativ niedrig sind, liegt an den Marktmanipulationen durch die Europäischen Zentralbank (EZB): Sie kauft Staatsanleihen und emittiert dadurch neues Geld.“
Polleit äußerte daher die Hoffnung, dass die Bundesregierung verstärkt ihren Einfluss im Euroraum gelten machen könne und eine Politik vorantreibe, die die Staatsdefizite durch Senkung der Ausgaben vermindert.
Zum anderen hoffe er, dass Berlin eine Insolvenzordnung für Staaten etablieren könne. „Das würde verhindern, dass die EZB die Geldmenge immer weiter ausweitet, um die Zahlungsfähigkeit finanziell angeschlagener und reformunwilliger Euroraum-Länder sicherzustellen“, sagte der Ökonom und fügte hinzu:
„Eine solche Insolvenzregelung würde den Weg in die Inflationierung des Euro abwenden.“

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will indessen mit schärferen Strafen hartnäckige Schuldensünder in der EU zu einer soliden Finanzpolitik zwingen. In einem Brief an den ständigen EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy, an EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, den Präsidenten der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker und seine Amtskollegen legt Schäuble konkrete Vorschlägen dazu vor.
„Die Schaffung wirkungsvollerer Anreize zur Abwendung und Korrektur übermäßiger Haushaltsdefizite stellt den absoluten Kern unserer Anstrengungen dar ...“, heißt es in dem Brief, der Reuters am Montag vorlag.

Schäuble hat insbesondere die Länder der Euro-Zone im Blick, aber auch die EU insgesamt. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt müsse „mehr Biss“ erhalten, fordert der Minister.
Er plädiert in seiner Vorschlagsliste für einen Mechanismus, der automatisch vorübergehende und bleibende Strafzahlungen auslösen soll, wenn EU-Länder gegen die Regeln oder die Ratsempfehlungen für eine solide Haushaltspolitik verstoßen. Er spricht sich auch für eine Kopplung von Zahlungen aus den EU-Struktur-, Kohäsionsfonds sowie ländliche Entwicklungsfonds an die Bedingung einer soliden Finanzpolitik aus.

Der Entzug von Stimmrechten im EU-Rat, konkret in wirtschaftspolitischen Angelegenheiten, sind für ihn ebenfalls ein Element der Sanktionen gegen hartnäckige und unbelehrbare Schuldensünder. Zu den Stimmrechten kündigte er an, Deutschland könnte womöglich noch weitere Vorschläge nachschieben, wenn Länder wiederholt die Stabilitätsregeln missachteten und die Europäische Währungsunion gefährdeten. „Diese sollten dann später diskutiert werden.“

Der Brief Schäubles zielt auf die Sitzung der EU-Reformarbeitsgruppe unter Führung van Rompuys am Montagabend ab, an der der Minister teilnimmt. Zudem will die EU-Kommission am Mittwoch konkrete Gesetzesvorschläge vorlegen, die mehr Haushaltsdisziplin in der Union durchsetzen sollen.

In seinem Brief bekennt sich Schäuble auch zu dem Vorschlag, Euro-Ländern eine nicht-verzinsliche Einlage bei der EU von 0,2 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts abzuverlangen, wenn gegen sie ein Verfahren wegen eines übermäßiges Defizit eingeleitet wird.
Die Summe kommt dann sicher aus D.
Wer Pleite ist kann die Summe nur fremdfinaNzieren - ABSOLUTER BLÖDSINN

Diese Einlage solle in eine bleibende Strafe umgewandelt werden, wenn sich das Land auf Dauer nicht den Empfehlungen zur Korrektur seines Kurses folge.

EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny gab indes zu bedenken, dass Investitionen an den Finanzmärkten auch bei stärkeren Kontrollen mit Risiko verbunden sein dürften. Es wäre eine gefährliche Illusion zu glauben, dass eine intensivere Aufsicht alle Risiken wirklich erfassen könnte, sagte Nowotny. Der Chef der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) erklärte, dass es für die Aufsicht problematisch wäre, sich auf ein „Wettrüsten“ mit den Märkten einzulassen.

Nowotny sagte bei einer Tagung der Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA), dass die praktischen Möglichkeiten für eine Kontrolle von Hedgefonds begrenzt seien. Stattdessen sollte von den Hedgefonds mehr Eigenkapitalunterlegung gefordert werden. „Wichtiger scheint es mir, durch höhere Kapitalunterlegung die Finanzierung von Hedgefonds massiv zu erschweren“, sagte er.

Die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen und private Haushalte in den 16 Euro-Ländern steig derweil überraschend stark. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag in Frankfurt mitteilte, legte die Summe der ausgereichten Darlehen im August um 1,2 Prozent zu und damit so stark wie seit Juni 2009 nicht mehr. Analysten warnten aber davor, das Plus überzubewerten, da die für die Finanzierung eines nachhaltigen Aufschwungs besonders wichtige Kreditvergabe an Unternehmen weiter unter dem langfristigen Trend liege.

Nach den Daten der EZB fielen die Ausleihungen an Firmen im Vergleich mit dem August 2009 nämlich um 1,1 Prozent, während die Kredite an Privatpersonen vor allem wegen des anziehenden Hypothekengeschäfts um 2,9 Prozent zunahmen. Ken Wattret, Volkswirt bei BNP Paribas sprach von „kleinen Schritten in Richtung Normalität“, während sein Kollege Michael Schubert von der Commerzbank vor Rückschlägen warnt. So sei die Kreditvergabe an Firmen bereits im Februar und Mai dieses Jahres im Monatsvergleich gestiegen und anschließend wieder gefallen. Von Juli auf August legte die Kreditvergabe an Firmen zwar nun abermals um 0,4 Prozent zu. „Wir haben es hier mit starken Schwankungen zu tun. Man kann noch nicht sagen, ob es einen Trend gibt“, sagte Schubert.

Die für die Zinspolitik der EZB wichtige Geldmenge M3 legte im August ebenfalls zu. Das Plus lag bei 1,1 Prozent. Analysten hatten mit plus 0,3 Prozent gerechnet. Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (Juni bis August) erhöhte sich M3 jedoch nur um 0,5 Prozent.
Die Experten der französischen Bank Societe Generale sprachen dennoch von einem „Lebenszeichen“. :lol:
M3 umfasst Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit
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Beitragvon martinsgarten » 28.09.2010 13:55

Man hat durch den Ankauf von Ramschpapieren, die man sicher zu 100% aufgekauft hat Geld ausgegeben - in Richtung Banken - von dort holt man sich das Geld 1:1 zurück.
Soweit so gut.
Das Problem liegt jetzt bei der EZB :wink:
Und wartet darauf wieder WERTHALTIG zu werden :lol:


EZB entzieht Geldmarkt wie geplant 61,5 Mrd EUR

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat dem Geldmarkt des Euroraums am Dienstag wie beabsichtigt 61,5 Mrd EUR im Rahmen eines siebentägigen Refinanzierungsgeschäfts entzogen.
Wie die EZB bereits am Montag mitgeteilt hatte, entspricht das allen bis zum 24. September abgewickelten Transaktionen im Rahmen des Wertpapierkaufprogramms (SMP). Die EZB hat zugesagt, den Liquiditätseffekt ihrer Anleihekäufe zu neutralisieren, damit ein Einfluss auf die geldpolitische Ausrichtung ausgeschlossen ist.
Der marginale Zuteilungssatz betrug 0,75% (Vorwoche: 0,36%), der gewogene Durchschnittssatz stellte sich auf 0,38% (0,34%). Insgesamt erhielt die EZB Gebote von 44 (59) Instituten über 71,213 (90,407) Mrd EUR. Das Geschäft wird am Mittwoch valutiert und 6. Oktober fällig. In der Vorwoche hatte die EZB 61,5 Mrd EUR aus dem Markt genommen, was dem Transaktionsvolumen bis 17. September entsprach.
In der vergangenen Woche hatte die EZB für 134 (Vorwoche: 323 Mio) EUR Staatsanleihen gekauft.
Da beim Liquiditätsabzug auf eine halbe Milliarde auf- oder abgerundet wird, blieb die angestrebte Summe von 61,5 Mrd EUR gegenüber der Vorwoche unverändert.
Webseite: www.ecb.int
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Beitragvon martinsgarten » 28.09.2010 15:51

28.09.2010 16:09 EZB schreibt 84-tägiges Repo-Geschäft zu Festzins von 1,00% aus

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag ein Refinanzierungsgeschäft mit einer Laufzeit von 84 Tagen ausgeschrieben. Wie die EZB mitteilte, können Gebote zum Festzins von 1,00% bis zum 29. September um 9.30 Uhr abgegeben werden. Ein angestrebtes Volumen wurde nicht genannt. Das Geschäft wird am 30. September valutiert und am 23. Dezember 2010 fällig.
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Beitragvon k9 » 25.01.2011 15:16

Die Profis investieren in Sicherheit - alles wie gehabt.
Die Endzeit-Visionen scheinen ihnen quer am Arsch vorbei
zu gehen.

Man verzeihe mir die Wortwahl.:wink:

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Beitragvon kaalexs » 25.01.2011 17:55

Die Profis investieren in Sicherheit - alles wie gehabt.
Die Endzeit-Visionen scheinen ihnen quer am Arsch vorbei
zu gehen.

Man verzeihe mir die Wortwahl.


völlig richtig, das geht denen am arsch vorbei,
für die zählt nur ihre benchmark und die vergleichbaren konkurenzprodukte!
man braucht sich ja nur die aktienfondsperformance 2008, 2009 anschauen, alles auf teufel komm raus runter!
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Beitragvon martinsgarten » 03.03.2011 17:44

Heute schon gelacht ?

EZB stellt Zinserhöhung für April in AussichtDie EZB hat den Leitzins zunächst bei 1,0 Prozent belassen.
Doch angesichts der zunehmenden Inflation hält die Notenbank eine Erhöhung im April für "möglich".
möglich ist immer alles

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht ganz nah vor ihrer ersten Zinserhöhung seit 2008.
Wegen des deutlich erhöhten Teuerungsdrucks sei „beim nächsten Treffen im April eine Zinserhöhung möglich
sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. „Möglich ja, aber natürlich nicht sicher.“

Angesichts der über dem Zielwert der EZB liegenden Inflationsrate sei nun „große Wachsamkeit„ angebracht, sagte Trichet im Anschluss an eine reguläre Sitzung des EZB-Rats.
Mit diesem Ausdruck hatte Trichet vor dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise stets unmittelbar bevorstehende Zinserhöhungen angekündigt.
Dieses Mal beließen die Notenbanker ihren Schlüsselzins noch bei einem Prozent.
Am Devisenmarkt zog der Kurs des Euro kräftig an.
AHA - das ist ein Markt ? :lol: :lol:
Da hat jede Imbisbude mehr Markt !

Trichet sagte, die Inflationsrisiken seien aus Sicht der EZB zuletzt klar gestiegen und nach oben gerichtet.
Deshalb sei der EZB-Rat „darauf vorbereitet, jederzeit angemessen zu reagieren“. Dass die EZB offenbar nicht nur in diesem, sondern auch im kommenden Jahr wegen der steigenden Energie- und Rohstoffpreise erhöhten Teuerungsdruck fürchtet, geht aus den ebenfalls am Donnerstag veröffentlichten jüngsten Prognosen der EZB-Ökonomen hervor.
Diese erwarten nun in diesem Jahr eine Teuerungsrate von durchschnittlich 2,3 (bislang: 1,8 ) Prozent und im nächsten Jahr eine Inflation von bis zu 2,4 (bisher: 2,3).
da haben wir schon mal eine Infaltionsrate die über den Zinssatz liegt.
Das Vermögen wird selbst nach offizieller Lesart aufgefressen.
Die inoffizielle Inflationrate dürfte wesentlich höher liegen
.
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Beitragvon oegeat » 03.03.2011 17:55

hier die Übersicht Zinsen weltweit unten die Tafel !
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon martinsgarten » 15.09.2011 19:05

Harmonicdrive hat geschrieben:Wie Du siehst funktioniert das auch.Die werden zurück gezahlt. 8)


Dazu hatten wir hier lange Sendepause
Geld für die Mausetotbanken

Dollarknappheit ?
Oder will die Gegenseite (US-Banken)keine USD gegen Euro geben ?
Weil der USD knapp ist, fällt er seit 3 Tagen ?
Möglicherweise tauscht der Bürger in der EU auch seine Euro gegen USD, weil er dem USD mehr zutraut als dem Hühnerstalleuro.

Es stinkt gewaltig:lol:
:wink:

Donnerstag, 15. September 2011
Für Banken soll es Dollar regnenNotenbanken versorgen alle.
In einer gemeinsamen Aktion wollen die führenden Zentralbanken der Welt Kreditinstitute mit Geld versorgen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) habe entschieden, in Absprache mit der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sowie den Zentralbanken aus Großbritannien, Japan und der Schweiz Banken zu einem festen Zinssatz mit Dollars auszustatten, teilte die EZB mit
.
Die Aktion solle drei Mal in den kommenden drei Monaten von statten gehen.

Im Oktober, November und Dezember sollen jeweils drei Monate laufende Dollar-Refinanzierungsgeschäfte aufgelegt werden.
Diese ergänzen die bereits seit Mai 2010 laufenden wöchentlichen Dollar-Tender.
Die erste Geldmarktoperation beginnt Mitte Oktober und läuft bis Anfang Januar. Der dritte und letzte Tender endet dann Anfang März.
Alle drei Geschäfte würden zum Festzins bei voller Zuteilung an alle teilnehmenden Banken abgewickelt.

Am Finanzmarkt sorgte der Coup der Notenbanker für steigende Kurse vor allem von Finanztiteln. Dax , EuroStoxx und der europäische Bankenindex zogen kräftig an.
Der Euro legte ebenfalls kräftig zu.
An der Pariser Börse verteuerten sich die Anteilsscheine von BNP Paribas sogar um 22 Prozent. Aktien von Societe Generale und Credit Agricole zogen um zehn Prozent.
In Frankfurt ging es für das Papier der Deutschen Bank ebenfalls um zehn Prozent nach oben.

Hintergrund der Aktion sind Refinanzierungsprobleme am Dollar-Interbankenmarkt.
Dollar waren zuletzt in Europa Mangelware, vor allem französische Geldhäuser hatten dem Vernehmen nach öfter Probleme.
Der Hauptgrund für die Dollar-Knappheit:
Zahlreiche US-Geldmarktfonds hatten sich wegen der Börsenturbulenzen seit dem Sommer zuletzt aus Europa zurückgezogen.
Damit wurde es für viele hiesige Banken zunehmend schwieriger sich zu refinanzieren.
Aus Frankreich hatte es immer wieder geheißen, dass es keine Probleme gebe.
Deutsche Banken kamen angeblich in der Masse stets an ausreichend Dollar.
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Beitragvon martinsgarten » 15.09.2011 20:23

Bankenkrise Frankreich, Italien und Spanien schulden deutschen Banken 389 Milliarden Euro

Für diese Größenordnungen gibt es keinen Bailout:
Deutschlands Banken haben unvorstellbar hohe Forderungen gegen die drei großen Wackelkandidaten der Euro-Zone.

Die Auslandsforderungen deutscher Banken gegenüber Frankreich, Italien und Spanien belaufen sich auf rund 389 Milliarden Euro, wie aus den aktuellen Zahlen der Deutschen Bundesbank von Juni 2011 hervorgeht. Angsteinflößend, wenn man bedenkt, dass Italien und Spanien mit ihrem Haushaltsdefizit bereits massiv überfordert sind und nun auch zwei der größten französischen Banken in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft wurden.

Heute war es so weit, die Ratingagentur Moodey’s hat die zwei französischen Banken Crédit Agricole und Société Générale unter anderem aufgrund ihres Engagements in Griechenland herabgestuft. Das Rating der BNP Paribas wird noch geprüft. Damit sind die drei größten Banken Frankreichs nun ins Visier gerückt. Im Vergleich zu den französischen Banken stehen die deutschen Banken noch relativ gut und können sich entsprechend besser refinanzieren. Allerdings betrachtet man den am schwersten wiegenden Grund für die Herabstufung der französischen Banken, nämlich das Engagement in Griechenland, könnte es auch zu einer Kettenreaktion am Markt führen. Die Überlegung, die Beurteilung von der Ratingagentur Moodey’s sei möglicher Weise ein Zeichen dafür, dass es generell den europäischen Banken schlecht geht und auch andere Banken herabgestuft werden könnten, ist nicht von der Hand zu weisen und kann den Markt weiter verunsichern.

Darüber hinaus kann Moodey’s Rating auch direkte Auswirkungen auf deutsche Banken haben. Wenn die Forderungen im Handelsbuch gehalten werden, müssen sie zum aktuellen Marktwert bewertet werden. „Bei einer Rating-Herabstufung sinkt der Börsenkurs, so dass entsprechende Verluste anfallen und in der GuV ausgewiesen werden müssen“, sagt Thomas Hartmann-Wendels, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Bankwirtschaft und Bankrecht an der Universität zu Köln. Betrachtet man nun die Auslandsforderungen deutscher Banken einschließlich ihrer Auslandsfilialen und –töchter gegenüber Frankreich, zeigt sich die Tragweite. Von den rund 154 Milliarden Euro Auslandsforderungen entfallen allein 80 Milliarden Euro auf französische Banken. Frankreich ist außerdem nach den USA (ca. 386 Mrd. Euro) und dem Vereinigten Königreich, also Großbritannien und Nordirland, mit fast 354 Milliarden Euro Auslandsforderungen der größte Schuldner Deutschlands.

Die schlechte Lage Italiens und Spaniens, die auf Käufer für ihre Staatsanleihen hoffen, ist indes auch nicht förderlich für die Situation deutscher Banken. Während sich die Auslandsforderungen deutscher Banken und ihre Auslandsfilialen und-töchter gegenüber Italien insgesamt, verteilt auf italienische Banken, Unternehmen und öffentliche Haushalte, auf rund 112 Milliarden Euro im Juni 2011 beliefen, sind es in Spanien insgesamt ca. 123 Milliarden Euro.
So machen die Auslandsforderungen deutscher Banken in diesen drei europäischen Ländern allein 389 Milliarden Euro aus. Nimmt man das hochverschuldete Griechenland dazu, sind es sogar 412 Milliarden Euro.

Bezüglich des Zustandekommens dieser enorm hohen Summen verweist Thomas Hartmann-Wendels auf die Situation, dass in Deutschland mehr gespart, als in inländische Unternehmen, öffentliche Haushalte und Privatpersonen ausgeliehen werde. Daher werde ein Teil der Spareinlagen sozusagen zwangsweise im Ausland angelegt, also an Krediten vergeben. Hinzu kommt, dass Kredite an Euro-Staaten wie Frankreich, Italien und Spanien den Vorteil haben, „dass damit keine Währungsrisiken verbunden sind, so dass auch keine Eigenkapitalunterlegung für Fremdwährungsrisiken erforderlich ist“, so Thomas Hartmann-Wendels.

Hinsichtlich der hohen Auslandsforderungen deutscher Banken werden die Schwierigkeiten in Italien und Spanien sowie die Herabstufung der zwei großen französischen Banken nicht ohne Schrammen an den Banken in Deutschland vorbeigehen. Diese neuen Entwicklungen zeigen, dass es durchaus „Anzeichen dafür gibt, dass wir uns wieder in einer Situation annähern, wie wir sie nach der Lehmann-Pleite erlebt haben“, sagt Thomas Hartmann-Wendels.
Die Banken misstrauen einander wieder, weil niemand wisse, wie stark der Vertragspartner bei den großen Problemschuldnern engagiert ist.
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Beitragvon martinsgarten » 15.09.2011 20:28

Bankenkrise: Lage bei BNP Paribas spitzt sich zu 14.09.11, 16:32
Der Druck auf Frankreichs größtes Geldinstitut wächst: In den vergangenen Tagen hat die Bank ihre Lage als beherrschbar dargestellt.
Nun sieht sie sich doch genötigt, 70 Milliarden Euro an risikobehafteten Aktiva zu verkaufen
.

BNP hat Erklärungsbedarf: Am Dienstag musste die Bank internen Gerüchten über Finanzierungschwierigkeiten auf den Dollar-Märkten widersprechen.
Am Mittwoch kündigte sie an, risikobehaftete Aktiva im Gesamtwert von rund 70 Milliarden zu verkaufen.
Alleine 21 Milliarden Euro an italienischen Anleihen stehen im BNP-Bankenbuch.

In einem Gastbeitrag im Wall Street Journal am Dienstag sprach Nicolas Lecaussin, ein Direktor des „France Institute for Economic and Fiscal Research (IREF)“, von Finanzierungsproblemen der größten französischen Bank, BNP Paribas (BNP).
Lecaussin zitiert einen anonymen BNP-Manager, der über die Bank sagt: „Wir bekommen keine US-Dollar.
Amerikanische Geldmarktfonds geben uns nichts mehr“.


Noch am selben Tag kam die Entgegnung:
BNP bestreite die Meldungen der anonymen BNP-Quelle kategorisch und bestätige, dass die Bank keine Finanzierungsschwierigkeiten auf den Dollar-Märkten habe. BNP verfüge über kurzfristige Mittel in der Höhe von rund 60 Milliarden Euro, davon auch 30 Milliarden von US-amerikanischen Geldmarktfonds.
Zusätzlich verfüge die Bank über Wertpapiere von 135 Milliarden Euro.
BNP habe derzeit – nach einer Abschreibung von 21% – griechische Staatsanleihen in der Höhe von 3,5 Milliarden Euro im Bankbuch stehen, dazu kommen noch italienische Anleihen von 21 Milliarden Euro.

Also Fehlalarm?
Schon Anfang September hatte BNP eine Meldung veröffentlicht, in der die Bank erklärte, dass sie über reichliche Dollar-Liquidität verfüge und – im Gegensatz zu anderen Banken – nichts zu befürchten habe.

Am Mittwoch stufte die US-Ratingagentur Moody’s nun die Kreditwürdigkeit der französischen Großbank Crédit Agricole von Aa1 auf Aa2 und der Société Générale von Aa2 auf Aa3 herab.
BNP blieb von dieser Maßnahme verschont, bleibe aber unter Beobachtung. BNP verkündete am selben Tag postwendend, 70 Milliarden Euro an risikogewichteter Aktiva verkaufen zu wollen.
Das entspricht einem Abbau von rund 10% der Risiko-Assets der Bank. Zusätzlich werde auch der Bedarf an US-Dollar-Liquidität im Bereich Investmentbanking um 60 Milliarden US-Dollar 2012 reduziert. Laut Pressemeldungen des Konzerns konnte in der ersten Jahreshälfte 2011 der Bedarf an US-Dollar-Liquidität um 22 Milliarden US-Dollar reduziert werden.

Die Herausforderungen auf den Dollar-Märkten scheinen also doch ein Thema zu sein. Aber nicht nur in den USA tun sich Gefahrenherde auf: Nicolas Lecaussin schreibt, dass die drei größten französischen Banken insgesamt 57 Milliarden US-Dollar an griechischen Staatsschulden halten. Dazu kommen noch 140 Milliarden Euro an spanischen und fast 400 Milliarden Euro an italienischen Schulden. Er bezieht sich dabei auf die Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Ein Größenvergleich mit den USA sei alarmierend: Der Schuldenstand der drei größten US-Banken (Bank of America, JP Morgan and Citigroup) belaufe sich auf 5,86 Billionen US-Dollar, das sind rund 29% des amerikanischen BIP. In Frankreich hingegen ergeben die akkumulierten Schulden von BNP, Crédit Agricole and Société Générale insgesamt 4,7 Billionen Euro und damit 250% des französischen BIP. Eine Pleite von Griechenland, Spanien oder Italien könnte somit das gesamte französische Bankensystem ins Wanken bringen.

Auf gegensteuernde Maßnahmen in Frankreich wartet man derzeit vergebens:
Der französische Notenbankchef Christian Noyer sprach am Mittwoch davon, dass die aktuelle Herabstufung sehr begrenzt sei und nur zwei der drei großen französischen Banken betroffen hatte.
Es sei daher eine „vergleichsweise gute Nachricht“, so Noyer. Optimismus sieht jedenfalls anders aus.
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Beitragvon martinsgarten » 15.09.2011 21:02

ob das Nachhaltig ist ?
Dateianhänge
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deutsche Bank 15-09-2011.png (12.18 KiB) 9580-mal betrachtet
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Beitragvon martinsgarten » 07.10.2011 08:32

Das hat was von Münchhausen:

Baron Münchhausen, der behauptete, sich an den eigenen Haaren aus einem Sumpf gezogen zu haben.

Da greift er wieder, der Satz ganz unten von Schoppenhauer :lol: :lol:
Ich wollte ihn immer wieder mal durch einen anderen Spruch ersetzen, wegen der Abwechslung.
Aber er läuft täglich, realitätsnah, immer wieder zu neuer Blüte auf

Fazit: Sowohl Banken als auch Politik sind mit ihrem Latein am Ende.
Das ist nur noch - ZEIT schinden


Bankenkrise Investor Gartmann: Bankenrettung kann Todesstoß für Euro seinDeutsche Mittelstands Nachrichten 06.10.11, 16:31

Dennis Gartman kritisiert die Bankenrettung in Europa scharf:
Genau jene Banken, die Staatsschulden gekauft haben, sollen jetzt von denselben Staaten gerettet werden.
Das würde letztendlich auch zu einem immer schwächeren Euro führen.

Während am Donnerstag die EZB die Unterstützung der europäischen Banken durch den Kauf von besicherten Bankanleihen ankündigte, kritisiert der Investor Dennis Gartman eine Rettung der europäischen Bank scharf:
„Was wir derzeit in Europa erleben, ist eine ironische Lage“, sagt Gartmann.
Die Banken bitten darum, von den Staaten gerettet zu werden. „Genau die Banken, die Staatsschulden gekauft haben, sollen jetzt von denselben Staaten gerettet werden“.

In den USA mussten die Banken in der Vergangenheit vom Staat gerettet werden, weil sie die öffentlichen Schulden durch faule Immobilienkredite indirekt gekauft hatten. Aber in Europa sei die Lage anders:
„Die Banken – egal ob in Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, oder welcher Nation auch immer – haben ihre Bilanzen mit Staatsschulden gegenseitig belastet“.

Jetzt werden die Staaten gebeten, den Banken zu Hilfe zu eilen.
„Wenn das nicht so traurig wäre, wäre es fast lächerlich,“ kritisiert Gartmann.
Er meint, dass alle Bemühungen Europas letztendlich dazu führen, dass mehr Euro in den Geldumlauf kommen werden.
„Und das führt im Zeitverlauf zu einem immer schwächeren Euro“.
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Beitragvon martinsgarten » 13.01.2012 08:36

Das muß man alles einfach mal etwas AUFDRÖSELN.
Man refinaziert die Banken zu 1%
diese kaufen spanische und italienische Staatsanleihen zu 2...3..4 %
:wink:
und alles ist wieder SUPER :lol: :lol:
Machen die Amis und Briten doch auch so.
Jetzt muß nur noch eine Lösung für das Schmuddelkind Griechenland her,
und dann für Portugal.... so in 2 Jahren usw
.

Noyer: EZB hat genug Spielraum für Bankenrefinanzierung

Vor 6 tagen
PARIS (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach Aussagen ihres Ratsmitgliedes Christian Noyer genügend Spielraum für eine massive Refinanzierung des Bankensektors.
Das Finanzierungsgebahren der EZB habe zudem auch den Markt für Staatsanleihen gestützt, sagte der Franzose in einem Radiointerview.
Die einzige Grenze, die Noyer dabei sieht, ist der Willen der EZB, Preisstabilität zu erhalten.
Aber in der gegenwärtigen Situation könne man die Refinanzierung der Banken ohne Risiko unterstützen, sagte Noyer.


Ende Dezember hatte die EZB die europäischen Banken mit knapp 490 Milliarden Euro Liquidität mittels eines längerfristigen Refinanzierungsgeschäft versorgt.

Ein weiteres Geschäft dieser Art ist für Februar vorgesehen.

Seit dem Refinanzierungsgeschäft liefen auch die Auktionen von Staatsanleihen wieder besser.
Banken hätten nun die Kapazität, Staatsanleihen zu kaufen.
Diese seien ein "sicheres, profitables Investment", und es gäbe keine Gründe, hier zurückhaltend zu agieren.


Gestern: Hoffnung in Euro-Krise
Investoren überschütten Spanien und Italien mit Geld

Aufatmen in Europa: Spanien hat bei einer mit Spannung erwarteten Auktion doppelt so viel Geld erlöst wie erhofft - und musste weit niedrigere Zinsen zahlen als befürchtet. Auch Italien konnte problemlos neue Schulden aufnehmen. Dax und Euro reagieren mit Kurssprüngen

Spanien muss für die neuen Schulden einen weit geringeren Zinssatz zahlen als zuletzt.
Das Land platzierte neue Drei-Jahres-Papiere im Volumen von rund 4,3 Milliarden Euro. Dafür muss Spanien Zinsen von 3,38 Prozent zahlen, das sind fast zwei Prozentpunkte weniger als bei der letzten derartigen Auktion. Zudem wurden zwei Anleihen mit Laufzeiten bis 2016 um 2,5 und 3,2 Milliarden Euro aufgestockt, wobei die Zinsen jeweils von knapp fünf Prozent auf weniger als vier Prozent sanken.

Italien musste sogar nur noch halb so hohe Zinsen in Aussicht stellen wie bei den letzten Auktionen. Bei den Anleihen mit einjähriger Laufzeit lag die Rendite nur noch bei 2,735 Prozent - im Dezember waren es noch 5,95 Prozent. Bei dreimonatigen Papieren fiel der Zins auf 1,644 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit einem halben Jahr. Die Nachfrage überstieg das angebotene Volumen um das 1,5 bis 1,9-fache.
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Beitragvon kaalexs » 13.01.2012 12:13

wieso kauft man dann deutsche , dänische und englische anleihen und zahlt im kurzfristbereich sogar negative zinsen, wenn das mit den südstaaten-anleihen so eine tolle sache ist?

...und wenn man sich die ständigen rekordzahlen der übernachtanlagen bei der ezb ansieht, so passt das ja auch überhaupt nicht!

...ist es nicht eher so das eher die ezb kauft um ein posetives klima zu schaffen, für die im feb und märz anstehenden xxlauktionen.
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Beitragvon martinsgarten » 13.01.2012 12:31

kaalexs hat geschrieben:wieso kauft man dann deutsche , dänische und englische anleihen und zahlt im kurzfristbereich sogar negative zinsen, wenn das mit den südstaaten-anleihen so eine tolle sache ist?
Das sind wohl die, die das Spiel nicht erkennen, u.a private - SICHERHEIT :lol:
...und wenn man sich die ständigen rekordzahlen der übernachtanlagen bei der ezb ansieht, so passt das ja auch überhaupt nicht!
doch paßt - die Banken leihen sich untereinander nichts, weil sie sich untereinander nicht vertrauen und kaufen jetzt mit dem Zeug die Anleihen.
Die EZB hat sie ja bedient.
Man könnte sicher sein - das Spiel hat einen Plan

...ist es nicht eher so das eher die ezb kauft um ein posetives klima zu schaffen, für die im feb und märz anstehenden xxlauktionen.
hat die EZB ja auch bis vor kurzen so gemacht.
Die Banken waren bis zum 500 MRD Draghi Deal nicht dazu in der Lage. Jetzt läuft es anders herum. Man spielt den Banken die Zinsmarge in die Hände und glaubt TÄTSÄCHLICH, die kann man damit sanieren.
Die haben aber noch den ersten Schuldenschnitt mit G. vor sich und dann Portugal ... und, und... :wink:
Das ist ist ein Schauspiel allererster Güte.
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Beitragvon martinsgarten » 13.01.2012 12:51

Den Staatsfinazierungen steht wohl in den nächsten 6 Monaten nichts im Wege.
Da werden wir nur Jubelmeldungen und fallende Zinsen sehen.
Zum Zinsertrag kommen dann auch noch Kurzgewinne bei den Banken.
Interessant sind NUR NOCH die Laufzeiten beim Rollen der Staatsschulden.
Ich denke zwischen 1 bis 3 Jahren läuft das alles wie Butter.
10 Jahre werden wohl nicht so einfach.
Was man auch nicht gebrauchen kann ist eine Staatspleite von G in dieser Zeit.
Das legt sich auf die Stimmung :lol: :lol: und versaut die gute Laune


Auf jeden Fall hat Europa dazu gelernt.
Was die Briten und die Amis können, sollte die EU wohl auch können.

Mit dieser Gangart der EZB können die Ratingagenturen Europa am Ar... lecken
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Einlagefazilität.jpg (77.64 KiB) 9065-mal betrachtet
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Beitragvon kaalexs » 13.01.2012 17:18

Den Staatsfinazierungen steht wohl in den nächsten 6 Monaten nichts im Wege.
Da werden wir nur Jubelmeldungen und fallende Zinsen sehen.
Zum Zinsertrag kommen dann auch noch Kurzgewinne bei den Banken.
Interessant sind NUR NOCH die Laufzeiten beim Rollen der Staatsschulden.


...das glaub ich so nicht.

oh,aha

13.01.2012 16:25| finanzen.net

EZB kauft italienische und spanische Staatsanleihen - Händler

LONDON (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach Angaben eines Händlers erneut italienische und spanische Staatsanleihen gekauft. "Wir haben die EZB im Markt gesehen. Gekauft wurden fünfjährige Staatstitel aus Italien und und sechsjährige Papiere aus Spanien", sagte der Händler. Die Renditen von italienischen und spanischen Staatsanleihen sind stark gestiegen, nachdem aus Kreisen der Europäischen Union verlautete, dass eine Bonitätsabstufung von mehreren Euro-Länder durch die Ratingagentur Standard & Poor's unmittelbar bevorsteht.
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Beitragvon martinsgarten » 13.01.2012 17:23

Gekauft wurden fünfjährige Staatstitel aus Italien und und sechsjährige Papiere aus Spanien",

Das kannte ich so noch nicht.
Das deckt sich aber mit meiner Überlegung, das die Banken die Dinger ab 5 jahren Laufzeit nicht haben wollen.
Das Zeitfenster ist zu lang.
Gestern waren es Kurzläufer ohne beteiligung der EZB.
Ich denke die EZB testet in Absprache mit den Ländern, was man wie unterbringen kann. es warten ja dieses Jahr noch 100-terte Mrd auf einen Käufer.
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Beitragvon kaalexs » 13.01.2012 17:34

Ist die Finanzkrise vorbei? |
13.01.2012
Nur weil Italien und Spanien auf wundersame Weise ein paar Milliarden zu niedrigen Zinsen bekommen ruft der Mainstream schon das Ende der Finanzkrise aus. Inkompetenz oder Durchhaltepropaganda?

von Michael Mross

Großer Erleichterung an den Finanzmärkten, weil sich Italien und Spanien ein paar Milliarden zu niedrigen Zinssätzen borgen konnten – so die Interpretation der Presse. Der für seine Inkompetenz bekannte Nachrichtensender n-tv ließ sogar schon das Ende der Euro-Krise über die Mattscheibe flimmern. Wird jetzt alles gut?

Investigativer Journalismus? Fehlanzeige! Wo man hinschaut die gleiche naive Propaganda-Show. Zum Beispiel wäre es ja mal ganz interessant, zu wissen, wer die Anleihen gekauft hat? Etwa mutige ausländische Investoren, die ausgerechnet jetzt Spanien und Italien als attraktive Investitionen entdeckt haben? Sicher nicht.

Vielmehr ist die Rolle der europäischen Gelddruckmaschine – EZB – zu hinterfragen. Welche Tricks wurden angewendet, um die Zinsen der Südstaaten erfolgreich zu drücken? Wie dem auch sei – die paar Milliarden sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Feuerprobe steht noch bevor. Wahrscheinlich werden wir erst zu einem späteren Zeitpunkt erfahren, in welche Trickkiste die Notenbank dieses Mal gegriffen hat.

In der Zwischenzeit jubeln die Medien. Insbesondere Bankaktien schießen nach oben. Spitzenreiter heute: Commerzbank. Doch die Euphorie dürfte bald verflogen sein. Immerhin braucht allein Italien dieses Jahr 300 Milliarden. Ob es die EZB schafft, für Rom und Madrid die Zinsen dauerhaft auf niedriges Niveau zu manipulieren, bleibt erst einmal abzuwarten. Darüber hinaus bitten europäische Banken demnächst mit 200 Milliarden zur Kasse: die EZB wirds schon richten! - Die Banken-Stresstests wurden vorsichtshalber erst mal abgesagt. Wahrscheinlich geht es den Finanzhäusern so schlecht, dass nicht mal die manipulierten Tests die Schwierigkeiten übertünchen können.

Die Krise ist nicht vorbei. Nur die Propaganda-Maschine läuft auf Hochtouren. Und da mischt die EZB kräftig mit: Einerseits verkündet sie, dass eine Kreditklemme abgewendet sei – andererseits zeigen die Zahlen der Übernacht-Einlagen neue Rekordstände. Nicht gerade ein Vertrauensbeweis für die Bankenlandschaft, sondern eher ein Alarmindikator. Die Banken bunkerten in der Nacht zum Freitag 489 Milliarden Euro bei der EZB – so viel wie nie zuvor.

Von Entspannung oder Ende der Krise zeugt auch nicht ein anderer Indikator: Gold. Der Goldpreis hält sich auf erhöhtem Niveau. Bei einem möglichen Ende der Finanzkrise müsste das eigentlich anders aussehen. Doch Edelmetalle sind weiterhin fest.

Der wichtigste Indikator aber – für alle sichtbar – ist ebenfalls im roten Bereich: Der Euro selbst ist bereits wochenlang auf Talfahrt. Die europäische Gemeinschaftswährung verliert – und das wird in der Öffentlichkeit kaum beachtet – sogar dramatisch gegen Drittwelt-Währungen an Wert. Der Euro hat die schlimmste Abwärtsbewegung seit 2010 hinter sich und ein Ende ist nicht abzusehen. Sieht so das Ende der Krise aus? Wahrscheinlich nicht.
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Beitragvon kaalexs » 16.01.2012 16:31

Am Montag Nachmittag gab die EZB zudem bekannt, dass sie ihre Anleihekäufe in der vergangenen Woche deutlich ausgeweitet habe. Der DAX honoriert das Eingreifen der Zentralbank mit einem kleinen Kurssprung auf zeitweise über 6.200 Punkte.

also doch!
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Beitragvon kaalexs » 16.01.2012 17:07

gerade gelesen,

Frankreich meistert erste Geldmarktauktion nach Herabstufung

oder sollte es vielleicht heissen,

EZB meistert erste Geldmarktauktion nach Herabstufungen
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Beitragvon martinsgarten » 17.01.2012 09:24

dazu hat der Ziemann einen aus meiner Sicht GLASKLAREN BEITRAG geliefert.
Da interessiert mich jetzt weniger das Thema Gold, zumal von mir alles dazu gesagt wurde - passt aber auch dazu :wink:


Noch halten die Euro-Dämme.
Die EZB wurde heute an den Bond-Märkten beim Ankauf italienischer Staatsanleihen sichtbar. Und eine Versteigerung kurzfristiger französischer Staatsanleihen lief besser als erwartet. Es wurde spekuliert, dass die französischen Banken diese Papiere gekauft haben, um sie dann der EZB weiterreichen zu können.
Dieses Spiel mit verdeckten Karten, bei dem künstlich Nachfrage über den Umweg der sogenannten Primary Dealer Banken bei den Neu-Platzierungen von Staatsanleihen geschaffen wird, kennen wir ja bereits seit mehreren Jahren von der FED, der Bank of England und der Bank of Japan.
Da die Welt-Liquidität weitgehend eingetrocknet zu sein scheint und die verbliebenen Investoren nun endgültig die Lust an Euro-Anleihen verloren zu haben scheinen, bleiben nur noch die FED zwecks Bereitstellung von US-Dollarliquidität an die europäischen Banken und die EZB als Aufkäufer der Euro-Anleihen an den Sekundär-Märkten als Nachfrager übrig.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Ein Euro-Staat muss neue Schulden aufnehmen, weil er entweder höhere Ausgaben als Einnahmen hat (Netto-Neuverschuldung). Oder bestehende Anleihen haben das Ende ihrer Laufzeit erreicht und der Staat muss seine Schulden ablösen. Da er das Geld dafür nicht besitzt, muss er eine neue Anleihe auflegen, um die alte bezahlen zu können – er muss die bisherige Anleihe überrollen.
Da ein Teil der Investoren diese Chance dazu nutzt, die Liquiditäts-Position auszuweiten (um beispielsweise Sonderkündigungen aus Lebensversicherungs- und Rentenverträgen auszahlen zu können), entsteht mangels Nachfrage nach den neuen Papieren ein Finanzierungs-Defizit bei den betroffenen Staaten. In einem freien Markt müsste der Staat deshalb sein Zins-Angebot an die Investoren so stark erhöhen, damit diese wegen eines ausbalancierten Verhältnisses zwischen Risiko und Zinssatz die Papiere kaufen.
Das würde jedoch zu einer Explosion der Finanzierungs-Kosten der betroffenen Staaten führen. Deshalb kaufen die Banken als Helfershelfer der EZB diese Papiere zu nicht marktgerechten niedrigen Zinsen. Die dafür notwendige Liquidität beschaffen sie sich über Langfrist-Ausleihungen von der EZB – dabei geben sie die gerade angekauften Staatspapiere als Pfand für einen Liquiditäts-Kredit durch die EZB in etwa gleicher Größenordnung weiter.
Die EZB monetarisiert also nicht direkt der Schulden der Staaten, was ihr ja nach den Statuten verboten ist. Außerdem gehört diese Methode des Gelddruckens zu den Aktionen von Notenbanken, die früher oder später in eine Stark- und Hyperinflation führen werden. Aber dadurch, dass sie mit dem zugesicherten Ankauf dieser Papiere durch Banken de facto doch diese Papiere monetarisiert, ergibt sich in der Konsequenz kein Unterschied: Der Staat lässt das benötigte Geld durch seine Notenbank einfach drucken.
Diese Methode erscheint eleganter als die Enteignung der Gläubiger durch Haircuts, der Vermögens-Besitzer durch Zwangsanleihen oder Vermögens-Abgaben und der Steuerzahler durch massiv erhöhte Steuern und Abgaben. Aber bei jeder dieser Aktionen wird frisches Geld aus dem Nicht geschaffen und in den Finanz-Kreislauf gepumpt.
De facto verwässert dieses zusätzlich geschaffene Geld das bisher im Umlauf befindliche Geld. Nur dadurch, dass ohne diese Maßnahmen die für das tägliche Bezahlen von Rechnungen notwendige Liquidität des Staates, der Unternehmen und der Verbraucher abnehmen würde, sehen wir derzeit noch keine Signale einer aufziehenden Stark-Inflation.

Aber auch die Deflations-Theoretiker, die immer wieder einmal großspurig Goldpreise von unter $500 prognostizieren, weil Liquidität immer kostbarer würde, verkennen die wirkenden Kräfte und Gegenkräfte des Monetarismus. Denn dieses System kann keine ernsthafte Liquiditäts-Krise verkraften. Käme es wirklich zu der Situation, dass Gold $500 kosten müsste, dann wären alle anderen Asset-Klassen nebst Schuld-Titeln schon längst in einer Super-Nova verdampft. Und das wäre dann auch das Ende der Papier-Währungen, wie wir sie heute kennen. Und mangels Alternative würde dann Gold anstelle der Dollar-, Euro, Yen- und Pfund-Liquidität treten.
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Beitragvon martinsgarten » 18.01.2012 14:52

Hier ist richtig Dampf unter dem kessel.

Ich versuche mal eine Deutung:
- das Geld flieht aus den PIGS Ländern u.a. nach D, z. Beisp zur Dt. Bank
(u.a. von der Unicredit zur DB)
- die DB erstickt im Geld - die Bankenleihe untereinander ist tot, bleibt nur die EZB


Banken bunkern 528,184 Mrd. Euro bei der EZB

zum 17.01.2012 mit 528,184 Mrd. Euro auf einem Allzeithoch, nach 501,933 Mrd. Euro am Vortag
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Beitragvon martinsgarten » 31.01.2012 16:39

Das "könnte" ersetze ich durch MUSS

Euro-Krise Mario Draghi öffnet die Geldschleusen31.01.2012, 11:15 Uhr, Mit einer beispiellosen Geldflut versucht die EZB den Euro zu retten.
Im Februar könnte sie die Banken der Eurozone erneut mit bis zu einer Billion Euro überschütten. Damit steigt ihre Bilanzsumme in neue Dimensionen.

Der 29. Februar könnte ein historischer Tag für die Europäische Zentralbank (EZB) werden. Wenn stimmt, was aus Finanzkreisen zu hören ist, dann dürfte die Notenbank an diesem einen Tag die Banken der Eurozone mit mehr als einer Billion Euro überschütten.
Die EZB bietet den Banken der Eurozone an diesem Tag erneut für drei Jahre Geld in unbegrenzter Menge an und quasi zum Nulltarif.

Wie es aussieht werden sich die Banken dieses Angebot nicht entgehen lassen und erneut kräftig zuschlagen. Die britische Finanzzeitung Financial Times zitiert einen hochrangigen Mitarbeiter der Investmentbank Goldman Sachs mit den Worten:
"Es könnte locker eine Billion Euro hinzu kommen." Das wäre eine Geldflut von historischem Ausmaß. Ob es allerdings so viel wird, ist umstritten.

Die Citigroup rechnet damit, dass die Banken 200 bis 300 Milliarden Euro abrufen könnten. Für die Banken gäbe es keinen Grund sich bis oben hin mit Kapital vollzusaugen, weil sie darauf zählen könnten, dass die EZB ihnen bei Finanzierungsproblemen auch in Zukunft Kapital zur Verfügung stellt, heißt es als Begründung. Selbst wenn die Banken diesmal nur 200 Millionen Euro abrufen sollten, könnte es jedoch bald weitere solche Geschäfte geben.

Schon im Dezember hatte die EZB den Banken 489 Milliarden Euro für drei Jahre fast zum Nulltarif geliehen. Vor allem die Banken aus dem Heimatland von EZB-Chef Draghi und aus Spanien griffen zu und machten es so für ihre Regierungen viel billiger, frische Kredite über Staatsanleihen aufzunehmen.

Die direkten Käufe von Staatsanleihen durch die EZB, die den Anlass für den Rücktritt von Axel Weber und Jürgen Stark aus der EZB-Führung gegeben hatten, treten damit in den Hintergrund. Gestern gab die EZB bekannt, dass sie in der vergangenen Woche nur noch für 63 Millionen Euro Anleihen auf dem Markt gekauft hat.

Kennzahlen der EZB
Die Europäische Zentralbank verfügt über Eigenkapital in Höhe von 10,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich:
Das gesamte Eurosystem verfügt über 81,5 Milliarden Euro
. :lol: :lol:
So so - Eigenkapital haben die noch !
Dann ist ja alles ROGER


Bei der Berechnung der Bilanzsumme für die Europäische Zentralbank ergibt sich ein Betrag von 163,5 Milliarden Euro.
Für das Eurosystem sind es 2706,2 Milliarden Euro
.

Das Grundkapital der EZB beträgt 10760 Milliarden Euro.
Den größten nominellen Anteil daran hat mit 18,9 Prozent Deutschland. Darauf folgen Großbritannien (14,5 Prozent), Frankreich (14,2 Prozent), Italien (13,0 Prozent) und Spanien (8,3 Prozent). Die übrigen 31 Prozent verteilen sich auf sonstige.

Eingezahltes GrundkapitalDas eingezahlte Grundkapital der EZB beträgt 6480 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran hat mit 26,6 Prozent Deutschland. Darauf folgen Frankreich mit 19,9 Prozent, Italien mit 17,5 Prozent, Spanien mit 11,6 Prozent und Großbritannien mit 0,9 Prozent. Rund 23,5 Prozent entfallen auf sonstige.

Angesichts der Geldschwemme für die Banken hat das kaum noch Bedeutung. Im Februar will die EZB den Instituten noch einmal Geld für drei Jahre zum Niedrigzins anbieten. Dann könnte ihre Bilanzsumme erstmals die Drei-Billionen-Marke übersteigen. Ein tiefer Blick in die EZB-Bilanz zeigt, was das bedeutet.

Die Bilanzsumme der EZB war zum Stichtag 13. Januar 2012 mit 2,7 Billionen Euro rund 400 Milliarden Euro größer als die der US-Notenbank Federal Reserve. Dabei gilt die Federal Reserve mit ihrem Programm der quantitativen Lockerung durch einen massiven Ankauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren als Inbegriff der ultra-expansiven Geldpolitik durch Geldvermehrung. Verglichen mit 2005 hat die EZB ihre Bilanzsumme auf das Zweieinhalbfache gesteigert, die Federal Reserve auf das Dreieinhalbfache. Doch die EZB holt schnell auf - auch, was diesen Maßstab angeht.

Vergleicht man die besonders umstrittenen Käufe von Staatsanleihen durch die EZB im Rahmen ihres "Securities Market Programme" (SMP) von rund 220 Milliarden Euro mit denen der Federal Reserve im Volumen von umgerechnet 1,2 Billionen Euro, so sieht das Programm der EZB in der Tat bescheiden aus. Deshalb lautet auch die offizielle Lesart, dass die EZB ihre Bilanzsumme vor allem durch Kredite an die Banken ausgedehnt hat. Doch das ist allenfalls die halbe Wahrheit.

Ein genauer Blick in die Zusammensetzung der Bilanz des Euro-Systems, also der konsolidierten Bilanz der EZB und der nationalen Notenbanken der Währungsunion, fördert allerdings Überraschendes zutage. Denn bei der Bilanzausdehnung um rund 1 500 Milliarden Euro seit Anfang 2007 ist der größte Posten mit einem Plus von rund 600 Milliarden Euro die Zunahme der Wertpapierbestände. Das sind zum größten Teil Anleihen und unter diesen wiederum vor allem Staatsanleihen.
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Beitragvon martinsgarten » 25.06.2012 10:25

Was kommt als nächstes ?
Den Banken dürften langsam die guten Sicherheiten ausgehen.
In diesem Zusammenhang wäre es auch einmal interessant, wie das bei den Amis und Briten abläuft.
Vielleicht ein iphone als Sicherheit ?
Natürlich gebündelt - mind 10.000 im Paket :wink:


EZB akzeptiert künftig Autokredite als SicherheitVon Hans Bentzien

FRANKFURT--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Liste der als Sicherheit in Repo-Geschäften zugelassenen Wertpapieren erweitert.
Dazu gehören verbriefte Auto- und Verbraucherkredite sowie Leasingverträge und mit bestimmten Wohnimmobilien besicherte Wertpapiere, wenn sie bestimmte Mindestanforderungen erfüllen.
Die mit Auto- oder anderen Verbraucherkrediten besicherten Papiere müssen ein zweitbestes Rating von mindestens A haben und unterliegen einem Bewertungsabschlag von 16 Prozent.
Bei mit Wohnimmobilienkrediten an Unternehmen besicherten Papieren beträgt dieser Abschlag 26 Prozent
und bei Verbraucherkrediten 32 Prozent.



Zusätzliche Anforderungen sollen nach Mitteilung der EZB im Rahmen der juristischen Umsetzung der Änderungen am 28. Juni 2012 mitgeteilt werden. Die neuen Regelungen sollen noch an diesem Tag in Kraft treten.
Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat diesen Änderungen im EZB-Rat offensichtlich nicht zugestimmt.
Ein Sprecher sagte: "Die Bundesbank sieht diese Beschlüsse kritisch."
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Beitragvon cabriojoe2 » 25.06.2012 16:29

Ja! Scheint alternativlos zu sein! Ohne Konjunkturprogram (Abwrakprämie, Solarförderung...) geht es wohl weiter mit der Rezession.
Schön, dass sich Goldpreis in Euro super hält!
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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