USD Dollar Index

Allgemeine Markteinschätzungen, Analysen der Währungen sowie Betrachtungen der Konjunkturnews.

Moderator: oegeat

Beitragvon martinsgarten » 05.11.2010 20:09

Harmonicdrive hat geschrieben:Wenn ich da anmerken darf,das ich den Euro nie abgeschrieben habe und von 1,45 bis Jahresende schon anfang des Jahres geschrieben habe 8)


Und was willst Du damit sagen ?
Der Euro ist für mich genauso ein Schrott wie der USD.
Er kann aber bis 1,80 steigen.
Ohne D kann man den Euro in der Pfeiffe rauchen.
UND .... wir sonnen uns in unseren Exporterfolgen, aber die Jungs um uns rum können nicht bezahlen.
Die Forderungen der Exportfinanzierer möchte ich nicht sehen. :wink:

so sieht es aus:


...Insbesondere die Nachfrage aus der Euro-Zone brach ein:
Aus diesen Staaten, die vielfach unter einer Schuldenkrise leiden, gingen 13,3 Prozent weniger Aufträge für Produkte „Made in Germany“ ein.

Ich hab meine Meinung zu diesem Thema schon einmal hier auf einer Seite geschrieben.
Würde man sagen - Ware gegen Bares - können Millionen Arbeitnehmer in D vor dem Kaminofen zu Hause sitzen bleiben - so sie einen Kaminofen haben.
Soll heißen - WIR VERSCHENKEN ALLES, damit wir Beschäftigung haben.
Mal sehen wie lange noch.
Nach Griechenland, GB, USA oder Spanien brauchen wir eigentlich nicht mehr liefern - die sind alle INSOLVENT.

ODER - wir akzeptieren vom Ami Flugzeugträger oder Kampfflugzeuge als Gegenleistung :lol:
.
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Beitragvon ist gegangen worden » 05.11.2010 20:52

Ich packe den Euro ja ganz klar in eine Schublade.
Der Euro ist Deutschland und politisch gewollt ganz klar auch Teil Frankreich.
Besser gesagt aber ist der Euro die D-Mark.
So war das auch früher schon mit deutschen Handelspartnern,weltweit.
Ich wiederhole mich gerne wieder,TEuro oder der "Euro" das ist Deutschland.
Griechenland hat mal dran gerüttelt aber wie man sieht,wird der ein oder andere da auch mal eines besseren belehrt.
Gerade in dieser Situation,wo die USA strukturelle Probleme haben die sie nicht gelöst kriegen.
So gesehen sieht es in Europa dank germany besser aus.
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Beitragvon martinsgarten » 05.11.2010 21:55

Besser gesagt aber ist der Euro die D-Mark

Das sollte er mal werden.
Dann ist die DM aber mit der LIRA usw. fremdgegangen :wink:
das hat sie etwas weichgespült.
Dann haben wir da noch ein europ. Rettungspaket - schon vergessen ?
Seit diesem Datum hat es sich mit dem Stabilitätskriterien erledigt.
Der Euro ist eine bessere LIRA - eben eine Weichwährung.
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Beitragvon ist gegangen worden » 05.11.2010 22:02

Du verstehst das einfach nicht.
Das Rettungspaket ist kein Geschenk oder Kredit den es umsonst gibt.
Ebenso wenig als bei den Rettungspaketen des Staates an Banken.
Es gibt Sicherheiten,z.T solche die gerade nix Wert sind,die gehen in eine Bad Bank.Diese faulen Assets werden solange ausgegliedert bis es wieder einen Markt für solche Assets gibt und dann werdfen die auf den gleichen geworfen.
Auch das Portfolio einer Bad Bank wird wieder zum Leben erweckt werden.Dann fließt Geld zurück an den Gläubiger,den Staat.
Assets und liabilities werden steht,s ausgeglichen sein,auf die Dauer.
Ich habe das schon so oft versucht zu erklären und genau deshalb steigen die Märkte jetzt.
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Beitragvon martinsgarten » 05.11.2010 22:19

Du verstehst das einfach nicht

Das unterschreibe ich.
Das was Du mir da gerade erzählst - das verstehe ich wirklich nicht.
Aber so in etwa steht es täglich in der Zeitung, und läuft auch in etwa so in der Aktuellen Kamera - sorry - das waren ja die DDR-Nachrichten.
heute nennt sich das ja Tagesschau :lol:
Die liegt auch voll auf Linie
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Beitragvon ist gegangen worden » 05.11.2010 22:36

Martin,das ist es was du schon 2009 übersehen hast und was sich zu deiner Aussage von -40% in den Indices bewegt hat,für dieses Jahr.
Da hast du relativiert das du die Maßnahmen der FED unterschätzt hast.
Deine Argumentationskette baut aber weiterhin darauf auf,was schon zuvor nicht eingetroffen ist.
Mir kommt es so vor als ob du kein Resumee daraus für dich ziehen kannst.
Du ignorierst das alles obgleich der Beweis für den Weltuntergang,bislang schuldig bleibst.
Das wundert mich schon sehr.
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Beitragvon martinsgarten » 05.11.2010 22:44

lassen wir das - es ist sinnlos und führt nicht weiter.
Uns trennen Welten
Es geht nicht darum, dass ich die Wirkung der FED unterschätzt habe.
Es geht darum, dass ich es für unmöglich gehalten habe, dass die FED solchen Unfug wie vor 2 Tagen weiter betreibt.
Das mit diesen "Geldmengen" Märkte steigen werden steht aus Frage.
Das sind nichts weiter als VIRTUELLE Anstiege - dahinter steht NICHTS - keine Substanz
.
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Beitragvon ist gegangen worden » 05.11.2010 23:30

Och wer früh kauft und teuer verkauft sieht das dann wohl anders.
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Beitragvon ABENDBROT » 06.11.2010 10:40

http://ef-magazin.de/2010/11/05/2656-ak ... der-werden

Und wie geht es weiter, falls es so kommen sollte( siehe Text)? :wink:
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Beitragvon cabriojoe2 » 08.11.2010 17:22

Und wer oder was beeinflußt den Kurs?
Charttechnik, Wirtschaftsdaten...?
Dem Textauszug nach der Chinese!
"Zugleich äußerte sich Soros aber optimistischer als früher zur Zukunft des Euro. "Der Euro wird bestehen bleiben." Er wies China eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung der europäischen Gemeinschaftswährung zu. Nachdem das Land auf dem Höhepunkt der Eurokrise für einige Monate aufgehört habe, Staatsanleihen von Euro-Staaten zu kaufen, habe sich die Regierung in Peking dann entschlossen, wieder einzusteigen. "China war der weiße Ritter bei der Rettung des Euro."

:?: :idea: :?:
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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Beitragvon martinsgarten » 09.11.2010 22:08

man beachte - unlimitiert :lol:
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Beitragvon cabriojoe2 » 17.11.2010 23:03

Dollarentscheidend der US-Arbeitsmarkt!? Am 4.12.09 kam die positive Zahl für November und Anfang diesen Monats die positive Zahl für Oktober ( = Start für Dollarstärke bis die Daten wieder klar negativ werden?) oder anders gesagt: Solange der Arbeitsmarkt kräftig wächst ist nicht mit " NEUEN" Geldmengenausweitungen (außer den bereits beschlossenen) und kräftigen Konjunkturprogramen zu rechnen.
Chart US-Arbeitsmarkt (Im 2-Jahreschart sieht man es schön)
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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Beitragvon martinsgarten » 01.03.2011 08:12

Da schaut man wohl kaum noch drauf ?
Sollte man aber !
Oder hat man sich an den Abgang des USD bereits gewöhnt ?

Die Schwäche läuft in Einklang mit dem Anstieg der US-Aktienmärkte.
Was bleibt da z.B. für den Schweizer oder Asiaten noch übrig ?
(mit 0,93 in SFR hat man ein neues Tief)
Der USD hat in Zusammenhang mit Nordafrika auch seine berühmte Funktion als Krisenwährung verloren.
Ich bin gespannt wann der Euro wieder dran ist ?
Grundsätzlich sind sowohl USD als auch Euro für die Tonne !


Warum der Dollar kein sicherer Hafen mehr ist
von Rolf Benders (handelsblatt)

Bislang haben Anleger in Krisenzeiten Schutz für ihr Geld in den USA gesucht. Doch in der Libyenkrise greift dieser Reflex nicht mehr. Das zeigt, wie große der Vertrauensverlust ist. Ein Kommentar von Rolf Benders

Der Dollar ist bei verunsicherten Anlegern nicht mehr gefragt.
Quelle: dpaNew York. Nordafrika und Arabien erleben einen epochalen Wandel – und Amerika ist entsetzt. Zunächst stellte der Schock über die Gewalt in Libyen und im gesamten Nahen Osten alles in den Schatten. Die Angst ging um, ehemals verbündete Diktaturen könnten sich in islamistische Theokratien verwandeln.

Erst auf den zweiten Blick entdeckt „God’s own country“ nun, dass die sich anbahnenden geopolitischen Verwerfungen nicht nur für die Region einen epochalen Wandel bedeuten könnten. Auch für die USA deutet sich in diesen Wochen ein tiefgreifender Wandel an. Denn der Dollar tut in dieser Krise nicht das, was er in den vergangenen Jahrzehnten in unsicheren Zeiten immer tat. Er fällt, statt zu steigen.

Bislang suchten Anleger in Krisenzeiten immer Schutz für ihr Geld in den USA. Dieser Reflex schien Teil der DNA der Märkte zu sein und verhalf dem Dollar jedes Mal zu deutlichen Kursgewinnen.

Doch plötzlich ist alles anders. Gegenüber dem Euro und den meisten anderen großen Währungen büßte der Dollar seit Jahresbeginn fast sieben Prozent an Wert ein. Stattdessen sind Gold und vor allem der Schweizer Franken bei verunsicherten Anlegern gefragt. „Beschämend“ und „peinlich“ nennen dies überraschte Kommentatoren in der US-Wirtschaftspresse. Sie begreifen: Das Vertrauen der Anleger in die US-Währung beginnt zu schwinden.

Seit langem wird darüber diskutiert, wann der Punkt erreicht sein könnte, an dem Anleger aus Sorge um ihr Geld aufhören werden, den mit rund 14 Billionen Dollar verschuldeten USA zu vertrauen. „Manchmal reagieren Märkte schneller, als man denkt“, warnte Jamie Dimon, Chef der zweitgrößten US-Bank JP Morgan zuletzt in einem „Handelsblatt“-Interview. Er mahnte Eile bei den Bemühungen um die Konsolidierung der Staatsfinanzen an.

Und nun mehren sich die Stimmen, die mahnen, das ungewöhnliche Verhalten des Dollars könne ein erstes Anzeichen dafür sein, dass das Vertrauen in den Dollar auf ein kritisches Niveau gesunken ist. „Das ist ein Warnsignal, dass wir nicht mehr länger über das gewohnte Standing verfügen, wenn wir unser Haus nicht in Ordnung bringen“, sagte Mohamed El-Erian, Chef von Pimco, dem Vermögensverwalter mit dem weltgrößten Anleihefonds.

Wie immer, wenn ein lange erwarteter Wandel tatsächlich eintritt, fragt man sich unwillkürlich: „Warum jetzt?“ Die Diktatoren im Nahen Osten haben plötzlich die Kontrolle verloren, als eine zunächst kleine Gruppe junger Menschen in Ägypten die Angst vor dem System ablegte und auf die Straße ging. Der sichtbare Erfolg dieses Unternehmens zog immer größere Teile der arbeitslosen, bitterarmen und perspektivlosen Jugend an. Am Ende war das Signal, das die Kundgebungen auf den Plätzen Kairos und Alexandrias aussendeten, so mächtig, dass zunächst Hosni Mubarak entmachtet wurde und dann weite Teile Arabiens in Flammen gesetzt wurden.

Die Kräfte der Beharrung machen mobil
Ganz anders die Bilder von Protesten, die nahezu zeitgleich täglich aus den USA über die Bildschirme der internationalen TV-Sender flimmern: Übergewichtige, wegen der Macht der Gewerkschaften über Jahrzehnte bestens gepamperte Staatsangestellte mit streng geregelten Arbeitszeiten gehen in Wisconsin auf die Barrikaden, um ihre Besitzstände zu verteidigen. Ihre Zahl schwillt von Tag zu Tag an. Schon sind auch in vielen anderen Bundesstaaten ähnliche Aktionen geplant. Und mit ihnen verbündete Politiker drücken sich zudem vor Abstimmungen, um Sparmaßnahmen zu verhindern.

Das Signal an die Welt lautet hier: Die Kräfte der Beharrung in den USA machen mobil. Das ist kein gutes Zeichen für die dringend nötige Konsolidierung der Staatsfinanzen, die unausweichlich mit schmerzlichen Einschnitten einhergehen wird.

Die Politik in den USA hat anscheinend noch nicht erkannt, wie prekär die Lage ist. Denn in Washington tobt parallel ein ideologischer Grabenkrieg wegen des Haushalts. Können sich Demokraten und Republikaner bis Ende dieser Woche nicht einigen, gibt es kein gültiges Budget mehr. Die Behörden müssten dann schließen, die Regierungsarbeit liefe nur noch im Notbetrieb weiter. Zuletzt geschah dies 1996 für satte 21 Tage. Aber das war am Vorabend des Internetbooms und wurde von den Märkten weitgehend als Politposse hingenommen. Dieses Mal hätte dieses unwürdige Schauspiel das Zeug, noch zusätzlich die Rolle des Dollars als weltweit führende Währung infrage zu stellen.

Wann das Vertrauen der Märkte in die Handlungsfähigkeit der USA und damit in den Dollar so weit geschwunden ist, dass sie sich schlagartig daraus zurückziehen, ist nicht seriös vorherzusagen. Am wahrscheinlichsten dürfte ein Szenario sein, in dem der Langmut der Märkte über längere Zeit immer und immer wieder getestet wird. Er wird dann erschöpft sein, wenn eine kritische Masse von Anlegern die Zumutungen als zu groß oder die Verlockung von Alternativen als groß genug empfindet.

Es kann also auf einmal sehr schnell gehen. Und wie bei der Revolte im Nahen Osten wird man im Nachhinein die Puzzleteile zusammensetzen und erklären, warum es gerade in diesem Augenblick so kommen musste.

Die Entwicklung ist indes nicht unausweichlich. Die USA haben bewiesen, dass sie sich in Krisenzeiten immer wieder neu erfinden können. Es dauerte allerdings manchmal sehr lange. Winston Churchill hat dazu einmal gesagt, Amerika wähle immer die richtige Lösung, nachdem es alle anderen ausprobiert habe. In diesem Fall darf man aber bezweifeln, dass es dazu genug Zeit hat.
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Beitragvon martinsgarten » 03.03.2011 10:03

Es wär mal wieder an der Zeit !
Mal wieder "ETWAS" Portugal oder Spanien - wie es beliebt :wink:
Etwas Rotation bei den Bits & Bytes sollte doch wohl drin sein.
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Beitragvon martinsgarten » 03.04.2011 17:09

"An den Devisenmärkten dürfte sich vermehrt die Frage stellen, welche Währung überhaupt noch kaufenswert sein wird"

Einfache Antwort - KEINE ist kaufenswert.
Nur das Papier-Zeug wird uns noch Jahre begleiten.
Ich glaubte lange Zeit, das früher Schluß ist.
Da lag ich schief.
Die "Michels" dieser Welt sind einfach Leidensfähiger als man denken könnte.
Die laufen weiter im Hamsterrad und sind voll mit dem Job beschäftigt und betreiben "Altervorsorge" mit Papier.
Das hat man ja immer so gemacht.
Das Geldsystem durchschaut kaum jemand, man läßt sich weiter "beraten" und abzocken, statt sich selbst um die Kohle zu kümmern.
Wer es bis jetzt nicht geschnallt hat was los ist - begreift es NIE

Aus meiner Sicht ist es jetzt Zeit für den USD.

Auf die Schulden der Amis zu schauen, und daraus abzuleiten, es sieht da schlechter aus als in der EU ist eine Milchmädchenbetrachtung.
Die Amis werden ihre Schulden los + die Überschußländer können sich ihre Forderungen in die Haare schmieren.
Bis es soweit ist, wird das Zeug durch die Finanzmafia hoch und runter getradet.
Und gleichzeitig wird man mit neu gedruckten USD die Deutschland AG aufkaufen.
Dabei sind die Deutschen noch behilflich, indem sie weiter auf "Sicherheit" spielen und mit Bill von Euro über die Versicherungen in den Anleihen stecken.
In vermeidlicher Sicherheit und "Wert", der sich in Staub auflösen wird, bzw weginflationiert wird


p.s der Buffet ist auch nur eine Finanzhure, nur eine mit Insiderkenntnissen.
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Beitragvon oegeat » 03.04.2011 19:17

also long in den USPapiern ..alles klar ! den die Ratte hat schon einmal von damals Silber gesprochen wie unnütz das ist und es kein Dividenen gibt usw.... und kauffet groß sich bei 4.- $ ein um dann bei 12 $ viel zu früh zu verkauffen ..... Sorros und Barren sidn zwei Ratten die mal das machen was sie sagen aber auch x male schlicht und einfach Lügen :evil:
Alles wird besser man muss nur warten können !

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Beitragvon martinsgarten » 09.09.2011 09:11

fast ein halbes Jahr hat der Index wohl nicht interessiert ?
Das könnte sich jetzt ändern.
Ich denke da kommt Bewegung rein.

NACH OBEN !

Ein Faktor, der den Index geschwächt hat, war der CHF.
Der hat sich abgemeldet und motiert zum Euro=Lira :wink:
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Beitragvon oegeat » 09.09.2011 09:40

bist dir sicher ... was wurde aus dem letzten ? ....... auch das kan man schön bequem über ... hier handeln .... oder sich ein unbefristetes Demokonto holen und dies als Chartprogramm benutzen - wo man die Linien nicht lauffend neu einzeichnen muss :roll: gell martin

hier noch mal wegen chart die Linie hast du oben vorgestellt .. ja drüber gings doch dann ? nix .. warum diesmal nicht wieder so ?
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Beitragvon oegeat » 09.09.2011 09:45

ich sehs so optimistisch bis dahin doch dann :roll:
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Beitragvon martinsgarten » 09.09.2011 10:12

bist dir sicher ... was wurde aus dem letzten ? ....... auch das kan man schön bequem über ... hier handeln .... oder sich ein unbefristetes Demokonto holen und dies als Chartprogramm benutzen - wo man die Linien nicht lauffend neu einzeichnen muss gell martin

Ich bin einige Antworten schuldig:
1. Ich bin mir nie sicher, ich verfüge nicht über Bill., die man per Knopfdruck in alle Richtungen treiben kann
2. Handeln mit Papier steht bei mir NICHT MEHR auf der Tagesordnung, ich verliere ungern und beabsichtige nicht gegen die Zockerbanken anzutreten,
die mit ihren geistlosen HFH-Aktivitäten jedem Trader überlegen sind. Das ist, wie wenn sich ein Normalsportler im 100m - Lauf mit einem Olympiakader anlegt.
3. Ich werde erst wieder von meinem gedeckten Gold und Silberstandard zum Papierstandart zurückkehren, wenn sich am kaputten Finanzsystem etwas GRUNDLEGEND geändert hat - bis dahin werden mich vielleicht schon die Erdwürmer gefressen haben :wink:
4 aus 3. schlußfolgernd - keinen Cent Handelsprovision aus meiner Tasche für irgendwelche Zockerbanken
5. brauche ich zusätzliches Fiat money, verkaufe ich Gold oder Silber an diversen Hochpunkten, wie jetzt beim Gold - Käufer findet man immer.
Das ist dann meine einzige Provision an ebay.
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Beitragvon Antagon » 04.10.2011 11:36

Antagon hat geschrieben:Die Netto-Positionierungen der Commercials und Großspekulanten sind nahe den 2010er-Extremwerten.

... beim USDX sogar über den 2008er-Werten. :shock:
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Beitragvon Antagon » 23.10.2011 09:36

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Beitragvon buddy75 » 28.03.2012 18:14

sooo???!!! 8)
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Beitragvon Antagon » 23.04.2012 18:15

Bricht der USDX nach oben aus, werden die Edelmetalle in den Boden gerammt werden, z.B. Silber 21,50$.

Quelle: Clive Maund
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Beitragvon martinsgarten » 01.05.2012 10:35

der liebe Clive, auch er ist nur ein Mensch :wink:
Ich bleibe bei meiner Feststellung vom 09.09.11Im Moment wettet man wohl mal wieder gegen den USD oder eher pro Euro.
Siehe auch Euro/AUD (die Rohstoffwährung)

Bricht der USDX nach oben aus, werden die Edelmetalle in den Boden gerammt werden, z.B. Silber 21,50$.
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Beitragvon Antagon » 13.05.2012 20:27

Richtungsweisende Entscheidung in Kürze.
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Beitragvon Antagon » 23.09.2012 08:39

Die Linie hielt. Von ihr könnte es weiter aufwärts gehen.
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Beitragvon Antagon » 23.12.2012 18:06

The dollar index chart looks dire. On its 18-month chart we can see that a large Head-and-Shoulders top appears to be completing. While these patterns can sometimes abort, it indicates a high probability that the dollar will break lower soon, and if it does it can be expected to drop quite rapidly to the next important support level in the 73.50 - 74 area. Clearly such a drop is likely to drive a substantial rally in gold and silver. The fact that gold and the dollar dropped together over the past week or so is regarded as a temporary anomaly.

Quelle: Clive Maund
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Beitragvon Antagon » 25.12.2012 10:13

Und jetzt zu dem, der alles bestimmend sein wird in 2013

Quelle
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Beitragvon Antagon » 18.05.2013 08:03

Am 2012er-Jahreshoch angekommen.
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Beitragvon cabriojoe2 » 18.05.2013 12:10

Clive Maund
das war ja der totale Klogriff!!
Antagon: Dollarindex, alles bestimmend! bestimmt.
Aber wohin geht es?

die "edelmetallwoche" hat das doch auch falsch gesehen, wenn ich das richtig deute. Bruch des Aufwärtstrends im Dollarindex und ansage es fällt erst mal auf die nächste Unterstützungslinie zurück. Dem war aber überhaupt nicht so!!!!!
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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Beitragvon Antagon » 06.07.2013 07:20

Wellenreiter Rethfeld sieht einen weiter steigenden USDX.

Fazit: Die Abwertung des Yen gegenüber dem US-Dollar war nur der Anfang einer Entwicklung, die schon längst den australischen Dollar, den Real und den kanadischen Dollar erreicht hat. Jetzt rollt die Abwertungswelle weiter und beginnt den Renminbi und den Euro zu erfassen. Der Euro/Dollar fiel gestern unter die Marke von 1,30. Die Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung im Euro/Dollar hat begonnen. Die Marke von 1,18 ist als wichtiges Ziel zu nennen.

Quelle

Kommentar:Ich sehe das anders. Das im Chart eingezeichnete Dreieck ist m.E. der "Mittelteil" der säkularen Abwärtsbewegung des US-Dollars. Das heißt: Das Dreieck wird nach unten verlassen werden - und diese Bewegung wird wasserfallartig verlaufen (im Zuge dessen werden die Edelmetalle toppen). Allerdings nicht morgen, sondern eher über-über-morgen - denn das Dreieck kann noch weiter befüllt werden, d.h. runter, hoch, dann Bruch. Das dauert.
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Beitragvon Antagon » 03.11.2013 14:36

Antagon hat geschrieben:Aber der Keil sagt einem, dass die "Jungs" mal wieder tricksen könnten.

Tja, wer hätte das erwartet (Ironie aus)? :roll: Diese Aussage bezog sich auf USD-CHFhier.Das Ergebnis ist das gleiche: Dollar-long (zum xxxxxx!) USDX? Die Linie hielt, hoch zur dicken Roten. Edelmetalle werden dafür in den Boden gehämmert.
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