Kosten beim Handel mit ETFs

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Kosten beim Handel mit ETFs

Beitragvon Fondsfan » 18.05.2018 09:27

Ich meine, es wäre gut, wenn es zu diesem Thema eine
Übersicht gäbe, die ich hier im Forum bisher nicht gefunden
habe.

Die internen Kosten der ETFs sind meist ziemlich transparent,
aber die Kosten bei Kauf und Verkauf sind es nicht.

Beispiel Comdireckt:
Grundsätzlich wird über die Börse gekauft und verkauft zu den üblichen
Kosten.
Es gibt aber TOP-Preis ETFs, für die es beim Kauf günstigere Konditionen
gibt.
Nur auf Anfrage erfährt man dann, dass aber beim Verkauf die normalen
Konditionen gelten.
Sparpläne auf diese TOP-Preis ETFs werden ohne Kosten zu Nettokursen
beim Kauf abgewickelt, beim Verkauf eines Bestands gelten die normalen
Konditionen.
Über einen Sparplan kann man also diese Fonds völlig gebührenfrei kaufen.
Sparpläne in alle anderes ETFs kosten bei der Comdireckt jeweils einen Aufschlag
von 1,5%.

Bei ebase kann man ebenfalls ETFs kaufen, auch da gibt es eine bevorzugte Kategorie,
und zusätzlich kann man entweder ins Investmentdepot oder in ein normales
Wertpapierdepot kaufen.
Beim Investmentdepot belaufen sich die Kosten auf bis zu 0,41 %, beim Wertpapierdepot
gelten übliche Börsengebühren, deren Höhe ich noch nicht eruiert habe.
Beim Kauf ins Investementdepot gibt es Einschränkungen in der Abwicklung.


Soviel mal nur als Ergebnis einer ersten kurzen Recherche.

Vermutlich gibt es hier einige, die sich schon eifrig mit ETFs beschäftigen, und aus ihrer
Erfahrung beitragen können, wo man die ETFs am günstigsten kauft.
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Beitragvon schneller euro » 18.05.2018 15:12

zu den Kosten und anderen hilfreichen Informationen siehe u. a. justetf
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Re: Kosten beim Handel mit ETFs

Beitragvon Fondsfan » 21.05.2018 20:35

@ schneller euro

Erst mal vielen Dank für den Link.

Nach meinem Eindruck muss man scharf zwischen den vergünstigten Fonds unterscheiden,
die praktisch jede Bank im Angebot hat, und den normalen Konditionen.

Die Onvista Bank hat nach meinem Eindruck das breiteste Angebot an vergünstigten ETFs.

Im normalen Handel liegen nach meinem Eindruck Onvista und Flatex an der Spitze.


Aber ein Hinweis zur Onvista Bank: Sind sich eigentlich alle Kunden dieser "Bank" im klaren
darüber, dass dies juristisch keine Bank ist, sondern nur eine ausgelagerte Betriebsabteilung
von Comdirect ohne eigene juristische Identität?
Mir war das bis zu dieser Recherche jedenfalls nicht bekannt.

Schon skurril, dass Comdirect die gleichen Leistungen zu so extrem unterschiedlichen Konditionen
anbietet und dass die Kunden das hinnehmen, weil vermutlich kaum einer genau hinschaut.
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Re: Kosten beim Handel mit ETFs

Beitragvon Neisfuchzgerl » 24.05.2018 21:03

Was heisst das für mich als Onvistakunde? Oder ist das wurscht?
Neisfuchzgerl
ich habe bis jetzt wenig gepostet
 
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Re: Kosten beim Handel mit ETFs

Beitragvon Fondsfan » 24.05.2018 21:35

Neisfuchzgerl hat geschrieben:Was heisst das für mich als Onvistakunde? Oder ist das wurscht?


Das sollte für Dich wurscht sein.

Aber als comdirect-Kunde könnte man sich schon fragen, warum man nicht auch so günstige
Konditionen von der selben Bank bekommt.
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Re: Kosten beim Handel mit ETFs

Beitragvon Think positiv » 24.05.2018 21:51

mal ne grundsätzliche Frage - im Moment werden alle in ETFs gedrängt - was ist wenn ein ETF wegen Zahlungsproblemen pleite geht- habe ich dann Anspruch auf Aktienanteile als Sondervermögen?
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 11.09.2018 10:45

das Inv.
Artikel mit Überschrift: wo es die besten Etf-Sparpläne gibt
("die Besten" nach Meinung der Tester des Deutsches Instituts für Service-Qualität (DISQ). )
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