Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Alles was "Off-Topic" ist oder die Märkte ganz allgemein betrifft. Hier findet Ihr Gelegenheit, euch in Form von Grundsatzdiskussionen, Glückwünschen, Streitereien oder Flirts auszutauschen.

Moderator: oegeat

  • Advertisement
+

Re: Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Beitragvon Olaschir » 04.05.2020 00:55

China fasst Tritt Seidenstraße erholt sich
https://www.eurotransport.de/artikel/ch ... 57450.html
Bertschi: Geschäft mit China belebt sich
Positiv gestimmt ist auch Hans-Jörg Bertschi, Executive Chairman des gleichnamigen Schweizer Chemielogistikers. „Der gesamte relevante Markt dürfte bei etwa 75 Prozent der Vorkrisenmonate angekommen sein, im Tankcontainer-Geschäft von und nach China konnten wir Marktanteile gewinnen“, sagte er. In der Zwischenzeit liege das Geschäftsvolumen von und nach China bereits wieder auf der Höhe der Vor-Corona-Monate.


Mit der Neuen Seidenstraße will China einen Handelsweg nach Europa schaffen. Doch wegen der Corona-Krise geraten Chinas globale Pläne jetzt in Gefahr.
https://www.berliner-zeitung.de/wirtsch ... n-li.82599
Doch die Corona-Krise setzt dem Projekt nun konkret zu: Die Financial Times zitiert anonyme chinesische Politikberater und Banker mit der Information, dass zahlreiche Staaten ihre Hand gehoben haben, weil sie die von den Chinesen ausgereichten Kredite nicht mehr bedienen können. Es geht um hunderte Milliarden Dollar, die etwa für die China Development Bank und die chinesische Export-Import Bank plötzlich im Feuer stehen. Zahlreiche Staaten wollen wegen Corona ihre Schulden erlassen bekommen. Peking ist nervös und versucht, Auswege zu finden. Der vollständige Verzicht auf die Rückzahlung sei ausgeschlossen, sagt ein Informant der FT. Aber die Banken überlegen, die Zinsen zu senken und gar zu erlassen.

Eines der Probleme der Chinesen: der globale Shutdown. Man könne nicht, wie sonst, zu den Schuldnern reisen, um Verhandlungen zu führen, sagt ein Mitarbeiter. Die Größenordnung, um die es geht, ist erheblich, etwa die Hälfte der Kredite droht „faul“ zu werden. Der Grund: China hat vor allem schlechte Schuldner mit frischem Geld versorgt, so hat es die US-Finanzberatung RWR Advisory in einer Untersuchung ermittelt.


„Medizinische Seidenstraße“: Wie das Regime in China mit unbrauchbaren Masken Österreich umgarnt
https://www.epochtimes.de/politik/europ ... 11197.html
Dass das KP-Regime in China mithilfe seiner sprichwörtlich gewordenen Maskendiplomatie versucht, sich in Europa als barmherziger Samariter zu verkaufen und bei dieser Gelegenheit seine Interessenpolitik voranzutreiben, hat man bislang schon in Italien, Spanien und den Niederlanden erlebt.
...
„Die Abhängigkeit von diesen Lieferungen und Geschenken hat das Potenzial, mittelfristig ein kleines, aber wichtiges Teil in jenem Puzzle zu sein, das Peking schon seit einiger Zeit Stück für Stück zusammensetzt: Es geht um Einfluss. Und zwar im Herzen jener Blöcke, mit denen man um die weltweite Führungsrolle im politischen und wirtschaftlichen Wettstreit steht: mit den USA und der EU.“
...
Neben offiziellen Stellen des Regimes und diplomatischen Einrichtungen reihen sich auch Konzerne in die Riege der Spender ein, die auf dem europäischen Markt Fuß fassen wollen – unter ihnen Alibaba, Huawei, New World (Immobilien) und die „Industrial and Commercial Bank of China“. Die chinesische Botschaft in Wien bestreite eine koordinierte Aktion, die Aktivitäten der Unternehmen würden jedoch von den offiziellen Stellen „begrüßt und unterstützt“.

Der Transport- und Infrastruktur-Konzern CRRC (China Railway Rolling Stock Corporation) hat sich selbst auf diese Weise gar einen vielbeachteten Pressetermin verschafft. Zu diesem erschienen neben dem Europa-Geschäftsführer und dem chinesischen Botschafter Li Xiaosi auch Vertreter namhafter Rettungsdienste, das Gesundheitsministerium und das Land Niederösterreich. CRRC bewirbt sich unter anderem um große Lieferaufträge im Bereich der europäischen Bahninfrastruktur.
...
„China hingegen analysiert die Geschichte Europas und der USA, lernt daraus, identifiziert die Schwächen der anderen und nutzt sie geduldig für sich“, diagnostiziert Hauser. Die Corona-Krise biete dazu eine willkommene Gelegenheit.
...
So liegt Addendum ein Prüfbericht des Amtes für Rüstung und Wehrtechnik des österreichischen Bundesheeres vor, das die Qualität von 48 Schutzmasken, die aus China geliefert wurden, unter die Lupe nahm.
Von 48 Masken 39 nicht brauchbar
Das wenig zufriedenstellende Ergebnis: Nur vier der – entgeltlich – erworbenen Masken, die dem FFP3-Standard entsprechen sollten, wiesen die zugesicherte Filterleistung auf, nämlich in der Lage zu sein, 95 von 100 Partikeln in der Atemluft zurückhalten zu können. Fünf weitere hätten immerhin dem FFP1-Standard (75 von 100) genügt. Die übrigen 39 genügten hingegen nicht einmal diesem und stellten Ausschuss dar.

Zuletzt geändert von Olaschir am 04.05.2020 00:59, insgesamt 1-mal geändert.
Olaschir
Trader-insider
 
Beiträge: 122
Registriert: 19.12.2000 00:00
Wohnort: Braunschweig

Advertisement

Re: Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Beitragvon Olaschir » 04.05.2020 00:56

Sündenbock oder hilfreicher Partner? China polarisiert in der Coronakrise
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 54636.html
Verschwörungstheorien, Klagevorbereitungen, Schulterschlüsse: Manche Länder wenden sich in der Corona-Pandemie von Peking ab, andere dagegen sehen Chancen für bessere Beziehungen.
...
Die Haltung der französischen Regierung zu China hat sich innerhalb kurzer Zeit deutlich verhärtet. Noch vor zwei Wochen telefonierte Emmanuel Macron mit Chinas Präsident Xi Jinping und forderte ihn zu engerer Zusammenarbeit auf. „Unsere beiden Nationen sind ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und haben eine besondere Verantwortung“, sagte Macron laut Elysée.

Inzwischen ist davon keine Rede mehr. Vergangene Woche wurde der chinesischen Botschafter in Paris ins Außenministerium einbestellt, weil er auf der Webseite der Botschaft aggressive und verleumderische Kommentare zu Frankreich und anderen westlichen Mächten veröffentlicht hatte.
...
Andernorts in Europa ist die Position zurückhaltender. „China hat unter dem Coronavirus viel gelitten und hat viel gegen die Ausbreitung dieses Virus getan“, sagt Regierungssprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert.
...
Auch aus dem stark von Corona betroffenen Italien kommt keine Kritik. Seit Italien als einziges EU-Land im März vergangenen Jahres mit Peking mehrere Abkommen im Rahmen der Neuen-Seidenstraßen-Initiative unterzeichnet hat, sind die Beziehungen eng. China ist vor allem an Italien interessiert wegen der Häfen Triest und Genua als Endpunkte des Handelswegs.
...
Schon Anfang März sendete China Beatmungsgeräte, Ärzte, Masken und Schutzanzüge. Die Hilfen gingen direkt an die besonders betroffenen Regionen Lombardei, Venetien und Piemont, zu einem Zeitpunkt, als in Italien Unmut über die fehlende Hilfe der EU-Partner aufgekommen war.
Der chinesische Botschafter in Rom, Li Junhua, ist ein häufiger Interviewpartner der italienischen Medien. Auch der Telekommunikationsriese Huawei schickte medizinische Hilfsgüter und bot an, eine Cloud zu entwickeln, um die Krankenhäuser in Echtzeit mit den Krisenzentren zu verbinden und eine Verbindung dieser Zentren mit den Krankenhäusern in Wuhan herzustellen.
...
Russland sucht trotz stark steigender Infektionszahlen demonstrativ den Schulterschluss mit China. Präsident Wladimir Putin telefonierte vor gut einer Woche mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping. Offiziell tauschten dabei beide Staatschefs Lob und Anerkennung für die Arbeit im Kampf gegen die Coronakrise aus und versicherten sich gegenseitiger Hilfe.
Tatsächlich übernahm das russische Gesundheitsministerium kurz darauf ein aus China stammendes Corona-Präparat, das sich im Kampf gegen die Seuche bewährt haben soll.
...
Drei Viertel des Handelsbilanzüberschusses Brasiliens entstehen im Handel mit China.
Inmitten der schweren Rezession sind die Lebensmittelexporte nach China eine der wenigen stabilen Dollar-Einkommensquellen. China jedoch fürchtet, dass die Lieferketten aus Brasilien angesichts der Coronakrise zusammenbrechen könnten, und hat angekündigt, die Agrarimporte aus einem anderen Land zu erhöhen, dem es das ohnehin in einem Handelsabkommen versprochen hatte: den USA.
Olaschir
Trader-insider
 
Beiträge: 122
Registriert: 19.12.2000 00:00
Wohnort: Braunschweig

Advertisement

Re: Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Beitragvon Neisfuchzgerl » 09.05.2020 17:22

Neisfuchzgerl
Trader-insider
 
Beiträge: 23
Registriert: 16.03.2018 20:39
Wohnort: Bayern

Advertisement

Re: Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Beitragvon Neisfuchzgerl » 09.05.2020 17:24

Südkorea ist meiner Meinung nach am wahrscheinlichsten.
Neisfuchzgerl
Trader-insider
 
Beiträge: 23
Registriert: 16.03.2018 20:39
Wohnort: Bayern

Advertisement

Re: Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Beitragvon Kato » 18.05.2020 13:23

Vorbörsliche Gewinner: Moderna +32,0 % bei $88,0 - meldet positive Studienresultate (Phase 1) für Coronavirus-Impfstoff.

https://finanzmarktwelt.de/aktuell-akti ... ff-167725/

und die Märkte explodieren, short ist mord :D
Kato
Trader-insider Experte
 
Beiträge: 3063
Registriert: 22.08.2009 12:01
Wohnort: Bielefeld

Advertisement

Re: Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Beitragvon Kato » 22.05.2020 06:36

Kato
Trader-insider Experte
 
Beiträge: 3063
Registriert: 22.08.2009 12:01
Wohnort: Bielefeld

Advertisement

Re: Fundamentalen Daten, Nachrichten und News

Beitragvon slt63 » 17.07.2020 13:59

.
Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Lockdowns | Von Christian Kreiß

"Daten und Fakten, die von unseren Leitmedien unter den Teppich gekehrt werden

„Wir lassen Millionen von Menschen verhungern, weil sie sich sonst mit Covid infizieren könnten“

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Nach Angaben der UNO1 droht durch die weltweiten Corona-Lockdowns nach westlichem Vorbild fast der Hälfte aller Arbeitskräfte der Erde eine existenzielle Bedrohung der Lebensgrundlage. „Betroffen seien vor allem 1,6 der zwei Milliarden Menschen, die irregulärer Arbeit nachgehen, also ohne Arbeitsverträge, und die oft von der Hand in den Mund leben,“ berichtet die ILO in Genf: „Für Millionen Arbeiter bedeutet kein Einkommen kein Essen, keine Sicherheit, keine Zukunft. Millionen Unternehmen rund um die Welt können kaum atmen. Sie haben keine Ersparnisse oder Zugang zu Krediten. Dies sind die wahren Gesichter der Arbeitswelt. Wenn wir ihnen jetzt nicht helfen, werden sie einfach untergehen.“ […] Das Einkommen dieser Menschen sei im weltweiten Durchschnitt um 60 Prozent eingebrochen, in Afrika und Lateinamerika sogar um mehr als 80 Prozent.2 Der Grund: 436 Millionen Unternehmen und Selbständige weltweit sind in Branchen tätig, die besonders stark unter den Lockdown-Maßnahmen leiden.

Laut Wall Street Journal wird sich 2020 die Zahl der hungernden Menschen auf der Welt von 130 auf 260 Millionen verdoppeln.3 Darunter sind erfahrungsgemäß sehr viele Kinder. Davon sterben immer ziemlich viele. Vermutlich werden wir schon dieses Jahr mehrere Millionen zusätzliche Hungertote sehen, vor allem Kinder, vor allem Mädchen, vor allem Schwarze und Farbige. Der Grund: Die Covid-Lockdown-Maßnahmen, die von dem Vorbild westliche Welt ausgingen und unhinterfragt in den meisten Ländern der Dritten Welt übernommen wurden. Zum Vergleich: Die Zahl der Corona-Toten weltweit liegt momentan bei knapp 0,6 Millionen.4 Das Durchschnitts- und Medianalter der offiziell an oder mit Covid Gestorbenen liegt über 80, die meisten Covid-Toten waren mehrfach schwer vorerkrankt. Die Hungertoten in der Dritten Welt dagegen sind häufig sehr jung, es betrifft vor allem Kinder. Vermutlich werden über hundertmal so viele Lebensjahre durch die freiheitsberaubenden Covid-Restriktionen zerstört als gerettet.

Ein sehr aufrichtiger Journalist brachte kürzlich den Sachverhalt gut auf den Punkt: „Auf keinen Fall hätten wir Corona-Gläubigen voraussehen können, dass diese Tagelöhner, Wanderarbeiter, Straßenhändler und sonstigen krass-prekär Beschäftigten des informellen Sektors in der Dritten Welt nach wenigen Tagen Ausgangssperre hungern würden. Wir können doch deshalb die Corona-Ausnahmezustandsmaßnahmen nicht aufheben. Nein, dann stürben doch die armen Verhungernden an Corona. Bevor die an Corona sterben, ist es besser die verhungern. Hauptsache die sterben nicht an Corona.“5
...."
Benutzeravatar
slt63
Trader-insider Experte
 
Beiträge: 1020
Registriert: 24.02.2009 16:30
Wohnort: Badenwuerttemberg

Advertisement

Vorherige

Zurück zu Private Gespräche und allgemeiner Börsentalk

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 15 Gäste