Emerging-Markets Mischfonds und Dachfonds

Anlageinstrumente, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Diskussionen und wissenschaftliche Beiträge

Moderatoren: oegeat, The Ghost of Elvis

Beitragvon Fondsfan » 27.01.2013 11:23

Ich kann bisher nur den Anregungen aus dem Forum danken,
die mich schon vor geraumer Zeit kräftig in den BL Em Mkts
einsteigen ließen.
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Beitragvon k9 » 27.01.2013 13:25

Dito - besonders an slt63, der schon sehr früh
auf diesen und andere BL-Fonds aufmerksam
gemacht hat.

Gruß k9
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
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Upd. vom 23.6.12

Beitragvon schneller euro » 12.05.2013 08:27

Aktualisierter Chart 1,5 Jahre

- Zeitraum 1,5 Jahre, weil der Sauren EM-Bal als jüngster der o.g. Fonds Ende 07/11 aufgelegt wurde. ETF Dachf. EM+Money in 07/11 umfirmiert (vormals VeriSelect). Carmignac seit 04/11 und Templeton seit 05/11

- Vergleichsfonds im Chart sind: a) für EM-Aktien der DB X-Trackers EM, A0MEPP, hellgrüne Linie und b) für EM-Renten der Pictet EM Local Curr., A0ML2E, pinkfarbene Linie

:arrow: weitere Charts, Links zu den Factsheets, andere Infos s.o. Beitrag vom 27.7.11

(Zwischen)Fazit: 06/12: bislang rangiert der BL sogar vor BEIDEN Referenzfonds (Aktien+Renten). Auch Carmignac, Walser und Sauren liegen im Zwischenergebnis vor einer 50/50 Benchmark. Schwache Perf. bisher von ACM Bernstein, Veritas ETF+Money und Templeton

(Zwischen)Fazit 05/13: der BL Emerging Market (zuletzt 60/20 Aktien/Renten) überragend, selbst über kürzere Zeiträume wie 3M oder 6M.
Carmignac und der weniger volatile Sauren mit überdurchschnittlichen Ergebnissen. Der Walser hat nachgelassen. Templeton, ACM Bernstein und vor allem der Veritas ETF+Money sehr schwach.
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Beitragvon slt63 » 01.06.2013 12:15

Der BL-EM a0mwcx schlägt sich ja ausgesprochen tapfer, und zwar nicht nur in letzter Zeit, und nicht nur im Vergleich der Mischfonds sondern auch im Vergleich mit EM-Aktienfonds.

Wenn ich mir dann das Portfolio des a0mwcx auf morningstar anschaue, fallen zwei Dinge auf

Zum einen die hohen Bewertungen im Vergleich zur Kategorie und zum anderen die relativ starke Sektorenkonzentration: 4Mal so hoch wie der Kategoriedurchschnitt im Bereich "nichtzyklische Konsumgüter", was eine Gewichtung von 56% erbibt und eine rund 9-fach so hohe Gewichtung des "Gesundheitssektors", was knapp 12 % entspricht.

Mittlerweile wird es mir da etwas mulmig, obwohl ich selber schon vor einiger Zeit ausgestiegen bin (bislang ein Fehler), aber den Fonds weiter beobachte.

A0MWCX Portfolio auf MS

Ich hatte bereits vor einem Jahr den Fondsmanager zu der Thematik angeschrieben, als diese "Phanomäne" insgesamt noch nicht ganz so ausgeprägt waren und eine entsprechende Antwort erhalten (JUNI 2012):


"Sehr geehrter Herr Erpelding,
......
Ich beobachte meine Investments regelmäßig u.a. auf der website von Morningstar. Mir ist aufgefallen, dass die dort aufgeführten durchschnittlichen Kennzahlen (KGV, KBV, KUV, KCV) der im Fonds enthaltenen Unternehmen z.T. deutlich über dem Kategorie-Durchschnitt liegen. Insbesondere das hohe KCV von 10,7 (und damit das 1,73 fache des Kategorie-Durchschnittes) „beunruhigen“ mich etwas.

Dies vor dem Hintergrund der Aussage u.a. in Ihrem Bericht für das Q1. 2012 (die aber wohl generell gilt):

„Der Fondsmanager investiert weiterhin in Qualitätsunternehmen, die über solide Bilanzen, eine hohe Rentabilität ...verfügen.“

Die hohen Kennzahlen (im vergleich zum Durchschnitt) deuten ja in ihrer Gesamtheit eher das „Gegenteil“ an, auch wenn ich z.B. ein hohes KGV alleine nicht überbewerten würde.

Ich freue mich, wenn Sie dazu kurz Stellung nehmen würden.

Vielen Dank!

Freundliche Grüße
........

Antwort (Juni 2012):

Sehr geehrter Herr xxx,

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Fonds. Um präzise auf Ihre “Sorgen” eingehen zu können, müsste ich die detaillierten Berechnungen von Morningstar einsehen (laufendes Geschäftsjahr oder nächstes Geschäftsjahr, Kategoriedurschnitt usw.). Ich vermute allerdings, dass ich den Hintergrund der Unterschiede auch so kenne. Sie müssen berücksichtigen, dass ich in dem Fonds extrem untergewichtet bin was die “grossen” Aktien der Schwellenländerindizes betrifft. So habe ich beispielsweise keine Positionen in den Schwergewichten Petrobras, Vale, Gazprom, CNOOC, Lukoil (alle aus dem Rohstoffbereich), sowie China Construction Bank, Itau Unibanco, ICBC, Sberbank, Bank of China (alle aus dem Bankenbereich) um nur einige zu nennen. All diese Titel gehören zu den Top 20 des MSCI Emerging Markets. Und das zieht sich auch durch die weiteren Positionen durch.

Derzeit und im allgemeinen weisen Rohstoffunternehmen deutlich tiefere Kennzahlen auf. Der Cash-Flow und der freie Cash-Flow für solche Unternehmen sind grundverschieden. Der freie Cash-Flow ist deutlich niedriger, da diese Unternehmen sehr hohe Investionen tätigen müssen. Diese Unternehmen sind auch sehr zyklisch da sie sehr stark vom globalen makroökonomischen Umfeld abhängig sind. Setzen Sie beispielsweise die aktuellen Kurse (nach starken Korrekturen) auf die erwirtschafteten Zahlen von 2011 an, dann sehen diese Unternehmen natürlich unglaublich günstig aus. Derzeit liegt der ungefähre KGV dieser Unternehmen bei +/- 6x. Die Gewinne dieser Unternehmen sind allerdings sehr zyklisch, da Sie hohen Fixkosten ausgesetzt sind und Investitionen über Jahre getätigt werden müssen, unabhängig von der wirtschaftlichen Lage. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb ich solche Unternehmen vermeide. Diese Unternehmen haben so gut wie kein “Pricing Power” und haben hohe und fixe Ausgaben.

Bankentitel (falls bei Morningstar berücksichtigt) haben ebenfalls strukturell tiefere KGV’s, KBV’s etc. vor allem die grossen Banken (in den Schwellenländern wie auch in unseren Gegenden J). Deutsche Bank liegt bei KGV 2012 von rund 6x, genau wie ICBC und CCB.

Da ich vermute, dass viele meiner Mitstreiter sich näher am Benchmark bewegen, haben auch viele diese Rohstoff- und Bankentitel in Ihren Fonds. Ich schaue bei meiner Aktienauswahl überhaupt nicht auf einen Index und mein Portfolio ist viel stärker auf “domestic consumption” ausgerichtet, wo die Unternehmen höhere free Cash-Flows generieren und vor allem stabilere. Diese Unternehmen verfügen über starke Marktpositionen die Ihnen erlauben höhere Kosten an den Endkunden weiterzugeben. Natürlich zahlen Investoren auch höhere KGV’s für solche Unternehmen.

Ich hoffe Ihnen hiermit eine mögliche Erklärung für die Diskrepanzen geliefert zu haben.

Mit freundlichen Grüssen,

Marc ERPELDING
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Beitragvon justBfree » 01.06.2013 15:14

Ich hatte mich auch mit diesem Fonds beschäftigt. Meine aber, dass er als Mischfonds im Vergleich zu EM-Aktienfonds eine etwas schlechtere bis ähnliche Performance liefert, aber gleichzeitig um 2009 herum auch nicht viel weniger eingebüßt hat als einige gute EM-Aktienfonds.

Konkret z. B. ein Vergleich zum überragenden Aberdeen Asia SC per Sharp Ratio über 5 Jahre:

- BL bei 0,6 p.a.
- Aberdeen Global - Asian Smaller Companies Fund A2 bei 1,02 p. a.

Ingesamt liefert der BL doch einen sehr ähnlichen Verlauf zu vielen EM-Aktienfonds über die letzten Jahre hinweg:
http://www.fondsweb.de/chartvergleich/L ... 12106-R120

Ich sehe keinen klaren Gewinn durch das Mischfondskonzept. Man könnte natürlich sagen, der Fonds läuft gut weil er mit den EM-Aktienfonds mithalten kann. Aber wozu dann einen Mischfonds auflegen wenn er nicht beim MDD in einer deutlich anderen Liga spielt? Mir sind die paar Prozent weniger Verlust um 2009 nicht deutlich genug für einen Mischfonds und setze daher auf die EM-Aktienfonds in Kombination mit einer Exitstrategie bei fallenden Märkten.
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Beitragvon slt63 » 01.06.2013 16:20

@ justBfree

Seit wann bist Du in dem (Aberdeen a0hmm3) investiert und wie stark? (%ual)
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Beitragvon justBfree » 01.06.2013 22:10

slt63 hat geschrieben:@ justBfree

Seit wann bist Du in dem (Aberdeen a0hmm3) investiert und wie stark? (%ual)


Wofür ist das wichtig?

Aber meinetwegen, bin seit Anfang Januar mit < 10% drin.
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Beitragvon slt63 » 02.06.2013 10:09

"Konkret z. B. ein Vergleich zum überragenden Aberdeen Asia SC per Sharp Ratio über 5 Jahre:"

Der Vergleich von globalen EM-Fonds mit einem Asia Small Cap erscheint mir ähnlich sinnvoll wie der Vergleich eines Germany Small Cap mit dem MSCI Europe.
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Beitragvon justBfree » 02.06.2013 16:12

slt63 hat geschrieben:"Konkret z. B. ein Vergleich zum überragenden Aberdeen Asia SC per Sharp Ratio über 5 Jahre:"

Der Vergleich von globalen EM-Fonds mit einem Asia Small Cap erscheint mir ähnlich sinnvoll wie der Vergleich eines Germany Small Cap mit dem MSCI Europe.


Der genannte Aberdeen ist ja nur einer unter 5. Im Vergleich zu den übrigen, z. T. globalen EM-Fonds, setzt sich der BL erst recht nicht klar ab. Das was die Aussage des Chartvergleiches. Davon abgesehen ist der BL laut Mornigstar aktuell zu

Asien - Industrieländer 46,32%
Asien - Schwellenländer 20,39%
-------------------------------------------
67%

67% in Asien investiert und zu 25% in Lateinamerika. Zu 67% stimmen also die Anlageregionen des angeführten Aberdeen und des BL überein. Womöglich haben die anderen globalen EM-Fonds nicht so viel Übereinstimmung untereinander?!

Es ist also gar nicht so einfach Dinge geeignet miteinander zu vergleichen. Und sicherlich hat Deutschland keinen 67% Anteil im MSCI Europe und man könnte sagen Dein Vergleich hinkt somit, aber das ist gar nicht der Punkt.

Ich halte es für sinnvoll sich ganz allgemein anzuschauen wie das Chance-Risiko-Verhätnis bei verschiedenen Investments aussieht. Ist doch keine Frage, dass die oben genannten Fonds etwas unterschiedliche Bereiche abdecken, wenn auch in allen Fällen EM.

Jetzt kommt es doch darauf an was man will wenn man beabsichtigt in Schwellenländer zu investieren.
Will ich in den besten Mischfonds o. ä. investieren?
Oder will ich in den Fonds investieren der bisher - je nach Kennzahl - das beste Chance-Risiko-Verhältnis zeigt?

Weil ich investiere um Geld zu verdienen zählt für mich Letzteres. Ob das dann ein Mischfonds, Rentenfonds, SC, LC etc. ist, steht für mich erst an zweiter Stelle. Entscheidend ist für mich, was bisher hinten rauskam. Und solange ich keine Fondsrangliste erstellen will, sondern ein Anlageinstrument suche, halte ich solche Vergleiche für sinnvoll. Es kommt halt auf das Ziel der Betrachtung an. Den obigen Chartvergleich bitte ich in diesem Sinne zu verstehen. Er ist eben NICHT als Fondsrangliste gedacht gewesen, sondern als Vergleich zwischen Chance-Risiko-Verhältnissen. Und hier sticht der BL als EM-Misch- zwischen EM-Aktienfonds nicht besonders hervor. Das hätte man ja auch anders erwarten können.
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LU0231459107 Aberdeen Asia SC

Beitragvon Fondsfan » 02.06.2013 21:05

Fällt mir nur so auf: der Fonds soll jetzt ein
Vomumen von 4,3 Mrd. Dollar haben?

KaNN ein SC-Fonds dieser Größe noch
flexibel agieren?
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Re: LU0231459107 Aberdeen Asia SC

Beitragvon justBfree » 02.06.2013 21:48

Fondsfan hat geschrieben:Fällt mir nur so auf: der Fonds soll jetzt ein
Vomumen von 4,3 Mrd. Dollar haben?

KaNN ein SC-Fonds dieser Größe noch
flexibel agieren?


"Aberdeen gab soeben bekannt, für ihre beiden globalen Emerging Markets Fonds ab dem 11.03.2013 generell einen Ausgabeaufschlag in Höhe von 2 % zu erheben! Betroffen sind alle Anteilsklassen des ABERDEEN GLOBAL – EMERGING MARKETS EQUITY FUND sowie des ABERDEEN GLOBAL – EMERGING MARKETS SMALLER COMPANIES FUND. Damit soll den jüngst wieder stark anziehenden Mittelzuflüssen entgegengewirkt werden, um die Performancequalität der beiden Top-Fonds nicht zu beeinträchtigen. Man sieht, dass die Anleger auch bei den viel geschmähten Long only-Aktienfonds bereit sind, nachhaltig gute Managementqualität mit Mittelzuflüssen zu honorieren. Beide Fonds gehören seit Jahren zu den Ausnahmeprodukten unter den globalen Emerging Markets-Fonds und unterstreichen die exzellente Stockpicking-Expertise des Aberdeen-Teams. Der erhobene Ausgabeaufschlag
fließt übrigens dem Fondsvermögen zu und verbessert damit die Performance für die Anleger. Eine vorbildliche Entscheidung wie wir meinen! Der ABERDEEN – ASIAN SMALLER COMPANIES FUND, den wir im Musterdepot
halten, ist von dieser Maßnahme (noch) nicht betroffen."
(Der Fonds Analyst 04/2013)

Scheinbar ist Aberdeen gewillt zu viel Volumen ggf. entgegenzuwirken. Da beim SC bisher keine mir bekannten Maßnahmen erfolgt sind hoffe ich, dass das mit dem Volumen noch etwas gut geht. Wie auch immer, wenn er in der Performance nachlässt wird er halt verkauft, ich klebe nicht dran. Im Moment überlege ich unabhängig davon erst mal auszusteigen um eine womöglich deutliche Korrektur nicht mitzumachen.
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Beitragvon Fondsfan » 02.06.2013 22:06

"Im Moment überlege ich unabhängig davon erst mal auszusteigen um eine womöglich deutliche Korrektur nicht mitzumachen."

In so einer Situation würde ich bei ebase mit einem dynamischen
Stop Loss arbeiten und nicht auf gut Glück direkt verkaufen.
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Beitragvon justBfree » 02.06.2013 22:43

Fondsfan hat geschrieben:"Im Moment überlege ich unabhängig davon erst mal auszusteigen um eine womöglich deutliche Korrektur nicht mitzumachen."

In so einer Situation würde ich bei ebase mit einem dynamischen
Stop Loss arbeiten und nicht auf gut Glück direkt verkaufen.


"auf gut Glück"...

...der Nikkei scheint seinen Boden noch nicht gefunden zu haben, Thailand, Singapur, Malaysia, HongKong ebenfalls nicht. Hindenburg Omen noch oben drauf. Das ist nicht gerade ermutigend. Eigentlich wollte ich schon raus sein, am Tag als der Nikkei fiel. Das wäre konsequent rechtzeitig gewesen. Habe mich aber nicht daran gehalten.

Wenn es richtig crashed kommt der Stopp bei ebase spät weil nicht mehr taggleich verkauft wird. Das kann teuer werden. Ist halt immer die gleiche Überlegung wenn man einmal den ganz frühen Ausstieg verpasst hat...

...mal gucken was Nikkei und Hang Seng morgen machen.
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Beitragvon Fondsfan » 03.06.2013 07:21

"auf gut Glück" war nicht negativ gemeint.

Wenn es für die Umsetzung einer Überlegung einen
Spielraum gibt, ist z.B. die Wahl des Tages immer eine
solche Entscheidung.
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Beitragvon k9 » 03.06.2013 07:59

Ich stehe vor ähnlichen Problemen.

Bisher war ich in zwei EM-Mischfonds investiert. Zum einen der BL, zum anderen
der Carmignac Patri EM. Beim Patri EM wurde ich am Freitag per Dyn. Stop Loss
bei ebase ausgestopt (5% unter Höchststand). Beim BL habe ich ebenfalls
einen Dyn. Stop Loss von 5%. Zur Zeit liegt der BL ca. 3% unter Höchststand.

Mit dem Patri EM war ich bereits seit einiger Zeit nicht mehr zufrieden, daher
steht er momentan nicht mehr zur Disposition. Sollte sich der Markt wieder
beruhigen, ist der Zeitpunkt sicher günstig, den freigewordenen Cash in den
BL zu stecken. Ich sehe nicht ansatzweise einen EM-Mischfonds gleicher
Qualität.

Andererseits hat die Argumentation von justBfree durchaus etwas für sich.
Der BL ist sicher eine hervorragendes Produkt, dennoch sehe ich kaum
einen Mehrwert gegenüber den hier erwähnten Aberdeen und First State.

Ich gehe momentan in meinen Überlegungen sogar noch einen Schritt
weiter. Angesichts des Gleichlaufs der Märkte in den letzten Jahren muss
ich mich fragen, inwieweit das Diversifikations-"Dogma" (ich will es mal so
nennen) noch seine Berechtigung hat. Nach dem Motto "entscheidend ist
was hinten rauskommt" überlege ich, den freigewordenen Cash nicht in den
BL sondern in den Bantleon Opportunities L zu tun. Dessen Konzept finde
ich genial und wenn es Bantleon weiter gelingt, dies so perfekt umzusetzen
wie bisher, dann kommt dieses Produkt meinen Vorstellungen von einem
pflegeleichten und sorgenfreien Renditebringer schon recht nahe.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 04.06.2013 07:47

Der Mehrwert des BL besteht für mich darin,
dass er ausschüttet und somit auf Dauer steerlich
weniger Arbeit macht.

Die Diversifikation sehe ich immer auch darin, das
Geld auf verschiedene Manager und Konzepte zu
verteilen, denn ein noch so erfolgreiches Team kann
auch mal völlig falsch liegen.
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Beitragvon tibesti » 04.06.2013 08:31

k9 hat geschrieben:Ich stehe vor ähnlichen Problemen.

Ich gehe momentan in meinen Überlegungen sogar noch einen Schritt
weiter. Angesichts des Gleichlaufs der Märkte in den letzten Jahren muss
ich mich fragen, inwieweit das Diversifikations-"Dogma" (ich will es mal so
nennen) noch seine Berechtigung hat. Nach dem Motto "entscheidend ist
was hinten rauskommt" überlege ich, den freigewordenen Cash nicht in den
BL sondern in den Bantleon Opportunities L zu tun. Dessen Konzept finde
ich genial und wenn es Bantleon weiter gelingt, dies so perfekt umzusetzen
wie bisher, dann kommt dieses Produkt meinen Vorstellungen von einem
pflegeleichten und sorgenfreien Renditebringer schon recht nahe.

Gruß k9


Diese Strategie - Wenig Diversifizieren und nur wenige große Positionen, fahr ich ja nun schon jahrelang.... Ich kann dazu nur sagen: Ist super, wenn es zufriedenstellend läuft, aber zehrt an den Nerven, wenn eine der Positionen auf einmal einen längeren Durchhänger hat. Immer dann die Frage: Nur vorübergehende Schwäche oder besteht tatsächlich Handlungsbedarf? Man schläft mit einer solchen Strategie in schwierigen Phasen eindeutig schlechter und grübelt mehr, vor allem, wenn man von dem Geld leben muss, was die Invests abwerfen.....

Ein Beispiel bei mir persönlich war zuletzt das Invest im Frankfurter Aktienfonds. Da war ich ja nun schon drin, bevor alle Welt auf den Fonds aufmerksam wurde, allerdings mit einer ziemlichen hohen Position (16% vom Depotanteil); dann kommt diese merkwürdige Underperformance seit Jahresnfang, dazu dann noch der kurze Abtaucher von fast 5%, eine ungewöhnliche Vola auf einmal, die ich bei dem Fonds bisher nicht kannte. Ja - und nun?
Ich hab verkauft und prompt steigt das Teil wieder.......

Alles hat zwei Seiten. Ich bin auch im BL und - noch nicht lange - im Carmignac Emerging Patri. investiert. Auch der Emerging Patri macht mich nicht glücklich (-3%); allerdings ist die Position hier viel kleiner und ich seh es etwas gelassener und bei Carmignac war es bis jetzt ja schon immer so: Hat man die Carmignac-Fonds längst abgeschrieben, sind sie auf einmal schwupps, wieder obenauf......
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Beitragvon drhc » 04.06.2013 15:53

Fondsfan hat geschrieben:"Im Moment überlege ich unabhängig davon erst mal auszusteigen um eine womöglich deutliche Korrektur nicht mitzumachen."

In so einer Situation würde ich bei ebase mit einem dynamischen
Stop Loss arbeiten und nicht auf gut Glück direkt verkaufen.


Es muss nicht Ebase sein. Prinzipiell ist dies aber die erfolgversprechendste und nervenschonendste Strategie. Sich auf das Bauchgefühl und allgemeine Erwägungen zu verlassen, führt fast immer zu suboptimalen Ergebnissen.
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Beitragvon k9 » 04.06.2013 18:44

Tja, rational hast du natürlich Recht. Leider führt diese Ratio im Falle des BL
nun dazu, dass er bei einem dyn. Stop-Loss von 5% unter Höchststand
mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit morgen ausgestoppt wird. Mit dem
erneuten Verlust (ca. 1,4% heute) liegt er nun bei ca. 4,25% unter Höchst-
stand und so wie die Märkte in Asien und Südamerika aktuell laufen, sieht's
für morgen böse aus. Kurz: damit wär' ich draußen, was meinem "Bauch"
überhaupt nicht gefällt. Der denkt nämlich daran, wie er wieder in dieses
Prachtstück von Fonds reinkommt. Das wird nicht einfach ohne Verluste.

Noch könnte ich die Reißleine ziehen und den Limit rausnehmen ....... ich tu's
aber nicht, ich lass es laufen. Seh'n wir mal, wozu das gut ist.

Blöde Situation, aber so ist der Markt nun mal.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 05.06.2013 08:00

@ K9

Es gibt noch eine Möglichkeit, die ich z. Zt.
zumindest mit vorübergehendem Glück
anwende.

Da ich an die Zukunft des Segments und des
Fonds glaube, aber erhebliche Schwankungen
für wahrscheinlich halte - siehe meine Außerungen
an anderer Stelle - habe ich den Stop Loss mit nur
einem Prozent vorgegeben.

Damit ging der Bestand deutlich über dem jetztigen
Niveau weg und ich kaufe jetzt weiter unten wieder
ein.

Das ist kein Wunderrezept, aber in diesem Fall hat es
gut funktioniert.
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Beitragvon k9 » 05.06.2013 08:40

Fondsfan hat geschrieben:.... habe ich den Stop Loss mit nur
einem Prozent vorgegeben.

Damit ging der Bestand deutlich über dem jetztigen
Niveau weg und ich kaufe jetzt weiter unten wieder
ein.

Das ist kein Wunderrezept, aber in diesem Fall hat es
gut funktioniert.


Das ist im Grunde eine Überlegung wert.
Bei nur einem Prozent fliegt man aber
ziemlich oft raus und hat genauso oft
das Problem, den richtigen Nachkauftermin
zu erwischen.

Das kommt einem Permanent-Timing schon recht nah.

Gruß k9
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Beitragvon Fondsfan » 05.06.2013 09:00

@ k9

Den Stop Loss habe ich nicht permanent,
sondern nur dann, wenn die Kurse eine
Weile gut gelaufen sind, so dass ein
Rücksetzer immer wahrscheinlicher wird.

Im Mai hatte ich dieses Geführ ziemlich
eindeutig.
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Beitragvon k9 » 05.06.2013 09:07

@Fondsfan

Kann man in der Tat so machen - wäre dann aber
wieder eine Mischung aus Kopf und Bauch .........
......... was ich nicht für negativ halte.

Gruß k9
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Beitragvon justBfree » 05.06.2013 23:30

Ich bin jetzt jedenfalls aus dem Aberdeen Asia SC raus. Und es würde micht nicht wundern wenn er ab morgen wieder steigt.
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Upd. vom 12.5.13

Beitragvon schneller euro » 18.04.2014 13:12

Aktualisierter Chart 2,5 Jahre

- Zeitraum 2,5 Jahre, weil der Sauren EM-Bal als jüngster der o.g. Fonds Ende 07/11 aufgelegt wurde. ETF Dachf. EM+Money in 07/11 umfirmiert (vormals VeriSelect). Carmignac seit 04/11 und Templeton seit 05/11

- Vergleichsfonds im Chart sind: a) für EM-Aktien der DB X-Trackers EM, A0MEPP, hellgrüne Linie und b) für EM-Renten der Pictet EM Local Curr., A0ML2E, pinkfarbene Linie

:arrow: weitere Charts, Links zu den Factsheets, andere Infos s.o. Beitrag vom 27.7.11
:arrow: Details zum BL EM (A0MWCX) im Banque Lux. - Thread
(in 03/14 war der Fonds sehr offensiv positioniert: 73% zu 18% Aktien/Renten)

(Zwischen)Fazit: 06/12: bislang rangiert der BL sogar vor BEIDEN Referenzfonds (Aktien+Renten). Auch Carmignac, Walser und Sauren liegen im Zwischenergebnis vor einer 50/50 Benchmark. Schwache Perf. bisher von ACM Bernstein, Veritas ETF+Money und Templeton

(Zwischen)Fazit 05/13: der BL Emerging Market (zuletzt 60/20 Aktien/Renten) überragend, selbst über kürzere Zeiträume wie 3M oder 6M.
Carmignac und der weniger volatile Sauren mit überdurchschnittlichen Ergebnissen. Der Walser hat nachgelassen. Templeton, ACM Bernstein und vor allem der Veritas ETF+Money sehr schwach.

(Zwischen)Fazit 04/14: Auf Basis 1 Jahr liegen fast alle Fonds in punkto Perf. gleichauf und auf dem Niveau der marktbreiten EM-Aktienindizes. Negative Ausnahme ist der Carmignac, der deutlich schwächer abschneidet. Der EM+Money von Veritas existiert nicht mehr eigenständig und ist aufgegangen in dem Veritas ETF Dachfonds Aktein P (556168)
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Re: Emerging-Markets Mischfonds und Dachfonds

Beitragvon der Almödi » 20.04.2014 11:54

Sind Gründe bekannt, warum der vormals so überragende Banque Lux Em nachgelassen hat und nur noch Durchschnitt ist?
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Beitragvon schneller euro » 27.03.2015 10:48

Aktualisierter Chart 3,5 Jahre aus dem Beitrag vom 18.4.14

:arrow: über diesen Zeitraum liegt der BL EM weiterhin in Front. Auf Basis 1 Jahr sind aktuell der Carmignac und der Unirak etwas erfolgreicher. Katastrophal schlecht schneidet der Templeton EM Balanced ab.
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Re:

Beitragvon Fondsfan » 08.04.2015 18:08

schneller euro hat geschrieben:Aktualisierter Chart 3,5 Jahre aus dem Beitrag vom 18.4.14

:arrow: über diesen Zeitraum liegt der BL EM weiterhin in Front. Auf Basis 1 Jahr sind aktuell der Carmignac und der Unirak etwas erfolgreicher. Katastrophal schlecht schneidet der Templeton EM Balanced ab.


Dazu mal eine Überlegung:

Die Zinswende in den USA wird wahrscheinlich zunächst die Rentenmärkte in den EMs negativ tangieren.
Vermutlich ist das, was wir bei diesen Mischfonds sehen, ein erster Vorgeschmack.
Weiter habe ich vor kurzem irgendwo die Meldung gesehen, dass die Devisenreserven der EMs in
der Tendenz seit kurzem wieder abnehmen, z.B. in China.

Vorboten einer Krise?
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Re: Emerging-Markets Mischfonds und Dachfonds

Beitragvon Fondsfan » 20.07.2015 15:18

Meinen Beitrag vom 08.04.15 habe ich zufällig einige Tage vor dem
Höhepunkt der Kursentwicklung geschrieben.

Wenn man sich den zuvor auf 3,5 Jahre eingestellten Chart auf 3 bis 6 Monate umstellt,
dann sieht man, dass der BL nicht nur langfristig, sondern auch auf den Zeitraum
dieser Turbulenzen an der Spitze ist.

Schon bemerkenswert.
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Re: Re:

Beitragvon schneller euro » 21.07.2015 12:06

Aktualisierter Chart 3,5 Jahre aus dem Beitrag vom 18.4.14

Zeitraum 3,5 Jahre, weil der Sauren EM-Bal als jüngster der o.g. Fonds Ende 07/11 aufgelegt wurde. ETF Dachf. EM+Money in 07/11 umfirmiert (vormals VeriSelect). Carmignac seit 04/11 und Templeton seit 05/11

:arrow: mehr als 50% Perf.-Vorsprung vor dem (schwachen) Templeton sind über diesen Zeitraum wirklich bemerkenswert. Ein weiterer Aspekt: der in punkto Sharpe-Ratio aktuell zweitbeste in dieser Kategorie, der Sauren EM Balanced, weist über 1 Jahr sogar einen höheren MDD auf als der BL EM.
Facts zu dem BL EM (A0MWCX) bei der Banque Lux.
Volumen aktuell ca. 407 Mio €
Aus dem Factsheet: "...
Aktien 68,62 %
Bargeld 16,06 %
Anleihen 15,32 %
Aufteilung nach Währungen
EUR 15,08 %
USD 11,92 %
BRL 9,99 %
KRW 9,81 %
HKD 7,50 %
..."
Der Kommentar bezieht sich leider noch auf das I.Quartal 2015, ist aber trotzdem noch reich aufschlussreich: "...Im ersten Quartal 2015 legte der Aktienindex der Schwellenländer MSCI Emerging Markets um mehr als 15 % in Euro zu. Dieser deutliche Anstieg in den ersten drei Monaten dieses Jahres ist hauptsächlich mit der Schwäche des Euro gegenüber den meisten Schwellenländer-Währungen zu erklären. Denn in USDollar beträgt die Performance des MSCI Emerging Markets nur 2,2 %. Im Übrigen erläutert die Stärke des US-Dollars zum Teil die sehr gute Performance der Unternehmen, deren Produktionskosten größtenteils in lokaler Währung bezahlt werden und deren Umsatz einen nicht unwesentlichen Anteil in USD enthält... Bei den Fonds behielt der Fondsmanager eine Aktienallokation nahe 70 % bei. Zurückzuführen ist diese defensivere Positionierung auf die weniger attraktiven Bewertungen der Qualitätsunternehmen. Die Schwellenländer Staatsanleihen sowie die Kasseposition werden größtenteils in harten Währungen (EUR und USD) gehalten..."
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Re: Emerging-Markets Mischfonds und Dachfonds

Beitragvon drhc » 23.08.2015 10:21

Ein antizyklisches Engagement in dem vortrefflichen Banque Lux EM erscheint mir zum jetzigen zeitpunkt
sehr erwägenswert zu sein
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Beitragvon lloyd bankfein » 25.08.2015 11:36

drhc hat geschrieben:Ein antizyklisches Engagement in dem vortrefflichen Banque Lux EM erscheint mir zum jetzigen zeitpunkt
sehr erwägenswert zu sein


Der Fonds manager Marc Erpelding des vortrefflichen Banque Lux EM (Wkn A0mwcx) bei das investment
zitat: ....Die Portfoliostruktur ist derzeit als eher defensiv einzustufen. Neben der Aktien-quote von 68 Prozent hält Erpelding zur-zeit eine 14-prozentige Position von Anleihen und immerhin 18 Prozent an Bargeld....."

defensiv bei Aktienquote 68 Prozent? Und das bei Benchmark 50/50 Aktien / Renten ? :shock:
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Re: Re:

Beitragvon schneller euro » 15.08.2016 17:09

Aktualisierter Chart 5 Jahre aus dem Beitrag vom 18.4.14. zuletzt erweitert um den Alliance Bernstein Emerging Markets Multi Asset Portfolio (A1J14G, Fondsmanager Morgan Harting) -> Porträt in 08/16 bei "Der Fonds"

Zeitraum 5 Jahre, weil der Sauren EM-Bal als jüngster der o.g. Fonds Ende 07/11 aufgelegt wurde. ETF Dachf. EM+Money in 07/11 umfirmiert (vormals VeriSelect). Carmignac seit 04/11 und Templeton seit 05/11
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Beitragvon schneller euro » 31.07.2018 16:44

Aktualisierter Chart 7 Jahre aus dem Beitrag vom 18.4.14.
Zeitraum 7 Jahre, weil der Sauren EM-Bal als jüngster der o.g. Fonds Ende 07/11 aufgelegt wurde. ETF Dachf. EM+Money in 07/11 umfirmiert (vormals VeriSelect). Carmignac seit 04/11 und Templeton seit 05/11
Verkürzt man den Zeitraum auf 5 Jahre, dann ist der BL EM nur noch Mittelmaß wieder zu finden
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Re: Emerging-Markets Mischfonds und Dachfonds

Beitragvon Fondsfan » 02.08.2018 08:37

Verkürzt man den Chart auf fünf Jahre, sehe ich noch ein ganz
anderes wichtiges Ergebnis:

Der erfolgreichste Fonds ist ein ETF.

Man bedenke: gerade im Bereich EM soll doch aktives Management
bsonders wichtig und sinnvoll sein, wenn man den Werbeaussagen
glaubt.

Hier wird diese Werbeaussage eindeutig widerlegt.
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Re: Emerging-Markets Mischfonds und Dachfonds

Beitragvon lloyd bankfein » 05.08.2018 09:56

@ fondsfan: sehe ich anders. In steigenden Märkten sind meist Etf´s erfolgreicher. Wenn es abwärts geht,dann kommt die Bewährungsprobe und die aktiv gemanagten verlieren fast immer deutlich weniger
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Re: Emerging-Markets Mischfonds und Dachfonds

Beitragvon Fondsfan » 05.08.2018 18:35

@ lb

Deine Beobachtung ist richtig, aber das ist doch ein Argument in meine
Richtung.

Also: Wenn der Index auf lange Sicht die aktiven Fonds alle schlägt, obwohl
der Index bei Rücksetzern stärker leidet, dann ist das doch ein um so perfekteres
Argument für einen ETF.

Auch ohne aktives Traden bringt der ETF auf Dauer mehr als die gemanagten Fonds.

Vermutlich kann ich das ganze noch erheblich verbessern, indem ich die Anlage
anhand der 200- oder 256Tage-Linie beobachte.
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