Offene Immobilienfonds

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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 17.12.2019 08:33

Bei solchen Nachrichten frage ich mich, ob wir uns gerade
dem Höhepunkt einer Blase nähern.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon potter » 17.12.2019 21:22

Fondsfan hat geschrieben:Bei solchen Nachrichten frage ich mich, ob wir uns gerade
dem Höhepunkt einer Blase nähern.

ja, wenn alle gebaut haben wie die Verrückten, dann kommt die Enteignung :mrgreen:
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 30.03.2020 10:50

bei fundsres gelseen: ...... Die Corona-Krise könnte dazu führen, dass das, was lange als unmöglich gegolten hat, jetzt Realität wird: Der Rückgang der Immobilienpreise in gefragten Lagen. Der drastische Kursverfall am Aktienmarkt führt möglicherweise dazu, dass Wohnungskaufinteressenten für den Immobilienkauf weniger Geld zur Verfügung haben. Bei Unternehmern, die einen Immobilienkauf in Erwägung gezogen haben, geht es vielfach an die Existenz. Daher müssen die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel auch zielgerichtet eingesetzt werden. Immobilienkäufe werden vor diesem Hintergrund wohl zurückgestellt und dafür eher Reserven für das eigene Unternehmen aufgebaut.....
ie Bundesregierung hat für Mieter im Schnellverfahren ein Gesetz umgesetzt, das es Vermietern für einen begrenzten Zeitraum unmöglich macht, wegen Zahlungsverzug bei der Miete zu kündigen. Das betrifft sowohl privaten Wohnraum als auch gewerbliche Immobilien .....So hilfreich die Regelung für Betroffene auch sein mag, aber Wohltaten, die mit der Gießkanne – oder in Krisenzeiten mit der Bazooka – verteilt werden, sind oft wenig zielgerichtet. Denn ein Kleinunternehmer, der zur Altersvorsorge eine Wohnung zur Vermietung gekauft hat, kann durch Zahlungsrückstände bei Mietern mit der Zahlung der eigenen Kreditraten ebenfalls in Schwierigkeiten geraten.....
so isses !

Enteignung von Immoeigentümern - > wohnen im eigentum Offener Brief der Verbraucherverbände Bauherren-​Schutzbund (BSB), Verein Deutscher Wohnungseigentümer (VDWE), Verband Wohneigentümer (VWE) und Wohnen im Eigentum (WiE) an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
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Re:

Beitragvon Fondsfan » 30.03.2020 12:01

Enteignung von Immoeigentümern - > wohnen im eigentum Offener Brief der Verbraucherverbände Bauherren-​Schutzbund (BSB), Verein Deutscher Wohnungseigentümer (VDWE), Verband Wohneigentümer (VWE) und Wohnen im Eigentum (WiE) an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz[/quote]

Was soll die Reform des WEG mit Immobilienfonds zu tun haben?
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Beitragvon schneller euro » 30.03.2020 14:02

Fonds wie z.B. Fokus Wohnen oder Swiss Life Real Estate sind vermutlich auch von dieser temporären Zwangsenteignung (gesetzl. geduldete Einstellung von Mietzahlungen) betroffen. Als diese Neuregelung erstmals publik wurde, sind die Börsenkurse div. off. Immofonds kräftig abgesackt
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Re:

Beitragvon Fondsfan » 30.03.2020 15:59

schneller euro hat geschrieben:Fonds wie z.B. Fokus Wohnen oder Swiss Life Real Estate sind vermutlich auch von dieser temporären Zwangsenteignung (gesetzl. geduldete Einstellung von Mietzahlungen) betroffen. Als diese Neuregelung erstmals publik wurde, sind die Börsenkurse div. off. Immofonds kräftig abgesackt


@ schneller euro

Das von mir in meinem vorangegangenen Beitrag herangezogene Zitat aus dem vorhergehenden Beitrag betrifft ausschließlich eine Reform
des Wohnungseigentumsgesetzes und hat mir aktuellen Gesetzen zu Mieten keinen Zusammenhang.

Daher meine erstaunte Frage.
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Beitragvon Papstfan » 29.04.2020 14:23

Experten-Tenor: Fonds mit Schwerp. Einzelhandelsimmobilien und Hotels werden Einbussen erleiden

procontra-online Interview Knorr von Scope
onvista : .....Die Anbieter reagieren unterschiedlich auf die Entwicklungen der letzten Wochen. Während beispielsweise der hausInvest eine „Rücklage“ gebildet und damit den Fondspreis um rund 1,2% reduziert hat, gehen andere Häuser wie die Deka-Immobilien oder Swiss Life über das Prinzip von Wertberichtigungen. Soweit diese eintreffen, unterbleibt die Zuschreibung auf den Fondspreis, d.h. es findet kein Wertzuwachs statt. Daher sind per heute noch keine Auswirkungen in der Rendite feststellbar. Anders beim hausInvest: Der eintreffende negative Effekt wirkt neutral auf den Fondspreis, da ja bereits abgewertet wurde. Über die Zulässigkeit dieses Verfahrens streitet sich gerade die Branche. Die grundbesitz Fonds der DWS wurde dagegen durch einen anderen Effekt abgewertet: Zur Vermeidung der Zahlung von Strafzinsen wurde ein höherer Cashanteil (ca. 10% des Fondsvolumens) in Investmentgrade-Anleihen investiert, die im Zuge der Marktverwerfungen erhebliche Kursverluste erlitten. Zudem ergaben sich noch negative Effekte durch die Absicherung von Fremdwährungen, was in Summe zu einer Abwertung bei den drei grundbesitz-Fonds von bis zu 0,9%-Punkten führte.
Perspektivisch wird gedanklich mehrheitlich von einer Verminderung der Rendite zwischen 50-100 BP ausgegangen. Es wird dabei angenommen, dass z.B. Einzelhändler oder Hotels ihre Miete auf Sicht von drei bis sechs Monaten nicht bezahlen können. Nachdem Objektbewertungen nach dem Nachhaltigkeitsprinzip erstellt werden, sollten unter dieser Maßgabe nur geringe negative Effekte auftreten. Die erwarteten Fondsrenditen für das laufende Jahr liegen dann bei 1% bis 1,5% statt wie bisher bei 2% bis 2,5%. Abweichungen ergeben sich in Abhängigkeit der Nutzungsarten: Wohn- und reine Büroimmobilien sehen keine Notwendigkeit einer reduzierten Renditeprognose. Die Commerzreal sieht zudem beim hausInvest trotz der erfolgten Preisreduktion eine unverändert hohe Rendite von 2,0%+ für das laufende Jahr, die mit positiven Bewertungseffekten begründet wird.....
fondsprof....Während sich der Rücknahmepreis der Fondsgesellschaften an ihrem Nettoinventarwert bemisst, basiert der Börsenkurs eines notierten offenen Immobilienfonds allein auf Angebot und Nachfrage. Während im Januar dieses Jahres an der Börse noch ein Aufschlag von 2,1 Prozent auf Anteile gezahlt wurde, müssen Verkäufer seit März mit Abschlägen von durchschnittlich 2,9 Prozent rechnen....
ca 1 Proz. Aufschlag Deka Immo Europa verglichen mit ca 10 Proz. Abschlag bei Grundbes. Europa erscheint stark uebertrieben
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Beitragvon Papstfan » 29.04.2020 14:25

Experten-Tenor: Fonds mit Schwerp. Einzelhandelsimmobilien und Hotels werden die staerksten Einbussen erleiden

procontra-online Interview Knorr von Scope
onvista : .....Die Anbieter reagieren unterschiedlich auf die Entwicklungen der letzten Wochen. Während beispielsweise der hausInvest eine „Rücklage“ gebildet und damit den Fondspreis um rund 1,2% reduziert hat, gehen andere Häuser wie die Deka-Immobilien oder Swiss Life über das Prinzip von Wertberichtigungen. Soweit diese eintreffen, unterbleibt die Zuschreibung auf den Fondspreis, d.h. es findet kein Wertzuwachs statt. Daher sind per heute noch keine Auswirkungen in der Rendite feststellbar. Anders beim hausInvest: Der eintreffende negative Effekt wirkt neutral auf den Fondspreis, da ja bereits abgewertet wurde. Über die Zulässigkeit dieses Verfahrens streitet sich gerade die Branche. Die grundbesitz Fonds der DWS wurde dagegen durch einen anderen Effekt abgewertet: Zur Vermeidung der Zahlung von Strafzinsen wurde ein höherer Cashanteil (ca. 10% des Fondsvolumens) in Investmentgrade-Anleihen investiert, die im Zuge der Marktverwerfungen erhebliche Kursverluste erlitten. Zudem ergaben sich noch negative Effekte durch die Absicherung von Fremdwährungen, was in Summe zu einer Abwertung bei den drei grundbesitz-Fonds von bis zu 0,9%-Punkten führte.
Perspektivisch wird gedanklich mehrheitlich von einer Verminderung der Rendite zwischen 50-100 BP ausgegangen. Es wird dabei angenommen, dass z.B. Einzelhändler oder Hotels ihre Miete auf Sicht von drei bis sechs Monaten nicht bezahlen können. Nachdem Objektbewertungen nach dem Nachhaltigkeitsprinzip erstellt werden, sollten unter dieser Maßgabe nur geringe negative Effekte auftreten. Die erwarteten Fondsrenditen für das laufende Jahr liegen dann bei 1% bis 1,5% statt wie bisher bei 2% bis 2,5%. Abweichungen ergeben sich in Abhängigkeit der Nutzungsarten: Wohn- und reine Büroimmobilien sehen keine Notwendigkeit einer reduzierten Renditeprognose. Die Commerzreal sieht zudem beim hausInvest trotz der erfolgten Preisreduktion eine unverändert hohe Rendite von 2,0%+ für das laufende Jahr, die mit positiven Bewertungseffekten begründet wird.....
fondsprof....Während sich der Rücknahmepreis der Fondsgesellschaften an ihrem Nettoinventarwert bemisst, basiert der Börsenkurs eines notierten offenen Immobilienfonds allein auf Angebot und Nachfrage. Während im Januar dieses Jahres an der Börse noch ein Aufschlag von 2,1 Prozent auf Anteile gezahlt wurde, müssen Verkäufer seit März mit Abschlägen von durchschnittlich 2,9 Prozent rechnen....
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Eine Innovation: der Mac Stone

Beitragvon Papstfan » 20.05.2020 17:19

" Auf der Suche nach Immobilien-Megatrends
Der BNP Paribas MacStone investiert in insgesamt sechs Immobilien-Nutzungsarten. Das Fondsmanagement hat dabei insbesondere die für den Markt relevanten Megatrends im Blick.
......
welche Megatrends wahrscheinlich die Dynamik der Immobilienmärkte in Zukunft bestimmen werden. Als Schwerpunkte haben die Experten die Themen digitale Konnektivität, Individualisierung, New Work, Neo-Ökologie und demografischer Wandel identifiziert.

Die Umsetzung dieser Erkenntnisse sieht so aus, dass der Fonds nun global in sechs Immobilien-Nutzungsarten investiert. Die Investitionen erfolgen unter Berücksichtigung der identifizierten Trends. So wird etwa in A- und B-Lagen gezielt nach Büroimmobilien mit Ausrichtung auf Technologie sowie Forschung und Entwicklung gesucht. Bei Einzelhandels-Immobilien liegt der Schwerpunkt auf Objekten der Nahversorgung und mit gemischter Nutzung.

Logistikobjekte rücken in den Fokus, wenn sie in Transitkorridoren und Ballungsgebieten liegen. Darüber hinaus sollen im Bereich der Wohn- und Gesundheitsimmobilien unter anderem Studentenwohnheime ins Portfolio genommen werden, ebenso wie Hotels, Ärztehäuser und Projekte für altersgerechtes Wohnen. Ziel des Fondsmanagements ist es, ein flexibles, zukunftsfähiges Portfolio mit wertbeständigen Objekten aufzubauen, das Trends aufgreift "

gelesen bei fundres.
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Beitragvon schneller euro » 04.06.2020 22:19

Ein Artikel aus der FAZ bei fokus-wohnen: "...Immobilienfonds im Härtetest ..."
Es wird u.a. auf die zum Teil stark unterschiedlichen Kurse KAG und Börsenhandel eingegangen. Interessant ist eine Übersicht über die Schwerpunkte verschiedener off. Immofonds in den Bereichen Büro, Handel, Logistik, Wohnen, Hotel. Sowie Volumen- und Perf.angaben über div. Zeiträume
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Beitragvon Papstfan » 18.06.2020 10:10

fund research
positiv fuer grundbesitz global, LEADING CITIES INVEST und WestInvest InterSelect. die beiden letzten mit einer ueberdurchschnittlichen Vermietungsquote von nahezu 98 Prozent
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 16.07.2020 09:09

Überschrift einer aktuellen Meldung in der Wirtschaftspresse:

Siemens macht Homeoffice für 140.000 Mitarbeiter möglich

Was kommt da auf die Investoren in Büroimmobilien zu, denn so verhält
sich offenbar nicht nur Siemens.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon potter » 16.07.2020 16:18

Fondsfan hat geschrieben:Überschrift einer aktuellen Meldung in der Wirtschaftspresse:

Siemens macht Homeoffice für 140.000 Mitarbeiter möglich

Was kommt da auf die Investoren in Büroimmobilien zu, denn so verhält
sich offenbar nicht nur Siemens.

Gewerbeimmos waren für mich schon immer hochriskant. Beim letzten Immofondscrash bin ich rechtzeitig vor den Schließungen raus und hab die Dinger nicht mehr angefasst. Mit Wohnimmos ist vielleicht anders.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon slt63 » 24.08.2020 10:11

.
Deutsche Banken : Hohe Risiken aus Immobilienfinanzierung

Die Ratingagentur Moody's warnt vor Risiken für einige deutsche Banken wegen ihrer Rolle als Finanzierer gewerblicher Immobilien. Je nach Dauer der Krise könnten die Belastungen erheblich sein.

Einigen deutschen Banken drohen nach Einschätzung der Ratingagentur Moody’s erhebliche Risiken aus der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Durch die Corona-Krise sinkende Preise für Gewerbeimmobilien wie Hotels, Büros oder Einkaufszentren dürften sich negativ auf den Wert der Sicherheiten in den Bankbilanzen auswirken, warnte Moody’s-Analystin Christina Holthaus am Montag. Je nach Dauer der Krise rechne man damit, dass die Aussetzung und der Ausfall von Zahlungen sowie eine Verringerung des Werts der Sicherheiten zu einer Verschlechterung der Qualität der Bankenaktiva führe. Ein Anstieg des Anteils notleidender Kredite könne zu einer höheren Risikovorsorge und zu geringeren Erträgen führen.....
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Immobilienfonds in Abwicklung

Beitragvon Fondsfan » 29.10.2020 08:25

Über diese ehemals offenen Imobilienfonds haben wir
hier schon wiederholt diskutiert.

Ich habe mir mal Kurse angesehen und dabei festgestellt,
dass in einigen Fällen die Papiere an der Börse mit einem
Abschlag von bis zu 30 % gegenüber dem durch neutrale Gutachter
festgestellten NAV gehandelt werden.

Ist das nur der Diskont für die Wartezeit bis zur endgültigen Abwicklung?

In einer Zeit ohne Zinsen sehen diese Papiere auf den ersten Blick
nach einer sinnvollen Beimischung aus.

Gibt es dazu Meinungen/Erkenntnisse?
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UBS Euroinvest Immo 977261

Beitragvon The Ghost of Elvis » 27.04.2021 18:42

Papstfan hat geschrieben: Nov. 2016:
UBS (D) Euroinvest Immobilien (WKN: 977261) öffnet nach fast 2,5 Jahren wieder.
die immobilie. "....Die UBS Real Estate beendet die Aussetzung der Rücknahme von Anteilscheinen für den offenen Publikums-AIF UBS (D) Euroinvest Immobilien vorzeitig. Der erste Handelstag nach Wiederöffnung ist der 30. November 2016.....Seit der Aussetzung der Rücknahme von Anteilen wurden Immobilien im Gesamtwert von rund 790 Millionen Euro am Markt platziert ....."
fonds-update nov. 2016 bei ubs
kurse im boersen-handel heute fast + 20 %
aber immer noch etwas abschlaege kurse ca 8,65 - 8,70 gegen letzten kag-kurs 9,05


fondsplattf. : .... über 9% Rendite 2020
fondscheck
Ubs

hat sich in letzter Zeit jemand mit dem Ubs beschäftigt? Oder die Präsentation gesehen?
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 05.05.2021 15:49

ält. Artikel von Juli 20: ....Offene Immobilienfonds: Von der Krise gefordert - Welche Produkte gut dastehen....
Leading Cities Invest - Kaum belastet
..... Fonds, der ausschließlich Gewerbeimmobilien kauft, unverändert mit einem sehr guten Rating von "a+". Besonders positiv sticht die hohe Qualität des Immobilienportfolios hervor. Weniger als fünf Prozent der Mieterträge stammen aus Einzelhandels- und Hotelflächen, die momentan unter Druck stehen - deutlich weniger als der Branchendurchschnitt.
Swiss Life Living and Working - Breit aufgestellt
Eine Mischung aus Gewerbe- und Wohnimmobilien offeriert der Swiss Life European Real Estate Living and Working. Er kombiniert Büros, Einzelhandelsobjekte, Wohnungen und Gesundheitsimmobilien wie Ärztehäuser. .....
Fokus Wohnen Deutschland - Stabil vermietet
Der Fokus Wohnen Deutschland von Industria investiert hierzulande in Mietshäuser. Damit grenzt er sich von den meisten Offenen Immobilienfonds ab, die oft nur Gewerbeobjekte halten. Auch wenn das Produkt von Scope jüngst leicht herabgestuft wurde, trägt es noch immer ein ausgezeichnetes Rating. Weil das Portfolio so gut wie keine Gewerbeflächen enthält, stuft Scope seine Qualität auf Platz 1 unter allen Immobilienfonds ein.
......
1 Jahr Haltezeit will ich mir nicht antun. An der Börse gibts den Fokus W. mit 0,2 - 0,3 % Aufschlag.
Überlegenswert !? :o
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Re:

Beitragvon MarkyMark » 22.05.2021 04:58

The Ghost of Elvis hat geschrieben:ält. Artikel von Juli 20: ....Offene Immobilienfonds: Von der Krise gefordert - Welche Produkte gut dastehen....
...
Der Fokus Wohnen Deutschland von Industria investiert hierzulande in Mietshäuser. Damit grenzt er sich von den meisten Offenen Immobilienfonds ab, die oft nur Gewerbeobjekte halten. Auch wenn das Produkt von Scope jüngst leicht herabgestuft wurde, trägt es noch immer ein ausgezeichnetes Rating. Weil das Portfolio so gut wie keine Gewerbeflächen enthält, stuft Scope seine Qualität auf Platz 1 unter allen Immobilienfonds ein.
......
1 Jahr Haltezeit will ich mir nicht antun. An der Börse gibts den Fokus W. mit 0,2 - 0,3 % Aufschlag.
Überlegenswert !? :o


Den Fokus Wohnen habe ich jüngst auch gekauft. Ob über die Börse (nah am NAV) gekauft oder per Fondsorder, man kann ihn ohne Haltezeit jederzeit über die Börse wieder verkaufen.

Ansonsten habe ich noch den Wertgrund Wohnselect, der hatte im Februar einen CashCall. Jetzt aber wieder zu und mit Aufpreis an den Börsen gehandelt. Man spekuliert vielleicht auf Aufwertungspotential in Berlin nach dem Verfassungsgerichtsurteil.

Und noch den Catella MAX. Wer München mag und in den Immobilienmarkt investieren will ohne 500k (das kostet wahrscheinlich eine Hundehütte :) ) aufwärts, der kann den Fonds an der Börse Hamburg kaufen.
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Beitragvon lloyd bankfein » 25.05.2021 18:08

MarkyMark hat geschrieben:Den Fokus Wohnen habe ich jüngst auch gekauft. Ob über die Börse (nah am NAV) gekauft oder per Fondsorder, man kann ihn ohne Haltezeit jederzeit über die Börse wieder verkaufen.

per Fondsorder bei der Gesellschaft kaufen und dann jederzeit über die Börse wieder verkaufen: das geht ohne Lagerstellenänderung o. ä.?

MarkyMark hat geschrieben:Und noch den Catella MAX. Wer München mag und in den Immobilienmarkt investieren will ohne 500k (das kostet wahrscheinlich eine Hundehütte :) ) aufwärts, der kann den Fonds an der Börse Hamburg kaufen.

Ungewöhnlich: sehr gute Perf., wird aber an Börse Hamburg mit Abschlag gehandelt (KvG 19,89; Brief Hamburg 19,75) ? Wo ist der Haken?
https://www.onvista.de/fonds/CATELLA-MA ... 000A0YFRV7
Performance 1 - 3- 5- 10 Jahre: +6,00 % +23,01 % +76,67 % +148,98 %
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon PaulPanther » 26.05.2021 11:13

Es geht nicht ohne Lagerstellenänderung, zumindest nicht bei der Coba.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 26.05.2021 16:59

MarkyMark hat geschrieben:Den Fokus Wohnen habe ich jüngst auch gekauft. Ob über die Börse (nah am NAV) gekauft oder per Fondsorder, man kann ihn ohne Haltezeit jederzeit über die Börse wieder verkaufen.

Ansonsten habe ich noch den Wertgrund Wohnselect, der hatte im Februar einen CashCall. Jetzt aber wieder zu und mit Aufpreis an den Börsen gehandelt. Man spekuliert vielleicht auf Aufwertungspotential in Berlin nach dem Verfassungsgerichtsurteil.

Und noch den Catella MAX. Wer München mag und in den Immobilienmarkt investieren will ohne 500k (das kostet wahrscheinlich eine Hundehütte :) ) aufwärts, der kann den Fonds an der Börse Hamburg kaufen.


Alle 3 Fonds sehen gut aus. Auch mich überrascht es, dass Catella Max und Fokus Wohnen ohne Aufschlag an der Börse gekauft werden können
Artikel aus 2017 zum Catella MAX bei https://www.forbes.at/artikel/muenchner-blase.html
Catella Bavaria neu und ab 5000 Anlagesumme über capinside schreibt catella
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon MarkyMark » 27.05.2021 11:20

PaulPanther hat geschrieben:Es geht nicht ohne Lagerstellenänderung, zumindest nicht bei der Coba.

Mit so etwas hatte ich in 27 Jahren Börse noch nie zu tun, hatte noch nie Aktien an ausld. Börsenplätzen gehandelt. Den Fokus Wohnen hatte ich allerdings früher an der Börse gekauft und verkauft. Aber auch bei einer Fondsorder sollte man über die Börse verkaufen können. Ist die Lagerumstellung mit hohen Gebühren verbunden ?
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon MarkyMark » 27.05.2021 11:29

Der Catella MAX handelte eigentlich immer über NAV, z.T. deutlich. Im letzten Sommer war ein gewerblicher Mietvertrag im Bestand ausgelaufen und während des Lockdowns war es nicht möglich einen Nachfolger zu finden. Die Leerstandsquote ging dadurch bis knapp unter 10% hoch. Seitdem gab es immer wieder Kurse bis zu 2% unter NAV. Zu dem jüngsten deutlichen Sprung des NAVs nach oben weiß ich nichts Näheres.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon MarkyMark » 27.05.2021 11:35

Zu beachten ist natürlich, Fokus Wohnen und Wertgrund Wohnselect sind Fonds mit Schwerpunkt Wohnimmobilien. Da ist nach der BTW2021 mit politischem Gegenwind bzw. Regulierung zu rechnen.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon PaulPanther » 28.05.2021 07:21

Ich weiß nicht ob eine Lager stellen Umstellung Gebühren kostet. Ich hab bisher immer dort verkauft wo ich auch gekauft habe.
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Beitragvon schneller euro » 31.05.2021 17:01

Bei Flatex habe ich vor Jahren mal eine Lagerstellen-Änderung vornehmen lassen. Wurde erst nach einigen Diskussionen und Nachfragen realisiert. Wie gutwillig andere Banken diesbezüglich sind, ist mir nicht bekannt

Wertgrund Wohnselect: Zitat vom 2.1.18 aus dem W.W.-Thread: "Kurs KAG ca. 87 Euro (div. Börsenplätze aktuell ca. 102-104 = fast 20% Aufschlag)".
Von daher sind die 3% Aufschlag, welche jetzt beim Briefkurs genannt werden, moderat.
Chartvergleich 3 Jahre W.Wohnselect an der Börse HH und KAG-Kurs

Catella Max: ist der einzige Cateilla-Fonds, bei dem ein Handel über die Börse (HH) möglich ist. Warum dies so ist, wäre auch mal interessant zu erfahren
Chartvergleich 3 Jahre Catellla Max and der Börse HH und KAG-Kurs

Fokus Wohnen: hat gut performt in den letzten Jahren. Könnte aber sein, dass dieser Fonds, der eher in preisgünstige Wohnimmobilien investiert, von einer Grün-Links-Roten Machtübernahme im Bund am meisten betroffen sein wird(?)
Chartvergleich seit 07/18: Fokus Wohnen an der Börse HH und KAG-Kurs
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Beitragvon schneller euro » 01.06.2021 12:40

von: Die Fondsplattform | Drescher & Cie AG <noreply@drescher-cie.de>

"... Fonds im Visier | WERTGRUND WohnSelect D

Fokus-Investment “Wohnen”: im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Nachfrage

Keine Nutzungsart polarisiert mehr als der Wohnsektor und steht unentwegt im Fokus von Politik und Bevölkerung – und im Wahljahr noch intensiver. Wie manövriert man solch ein Produkt durch die stürmische See aus Mietendeckel, sozialen Anforderungen und ESG-Kriterien? Für wen ist solch ein Produkt geeignet – nur als Beimischung auf Grund des zu vermutenden Klumpenrisikos – oder erhöht die Verknappung durch Cash-Calls den Reiz eines potentiellen Investors?

Diese Fragen beantwortet Moderatorin Sandra Kielholz (Vorstand der Drescher & Cie Immo Consult AG) im Interview mit Thomas Meyer (Vorstandsvorsitzender der WERTGRUND Immobilien AG).

FINDET STATT AM 01.06.2021 UM 15:00 UHR..."
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Beitragvon lloyd bankfein » 02.06.2021 08:33

Neue Erkenntnisse? Wird der deutsche Immobilienmarkt crashen nach einer grün-linken Machtübernahme? :(
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Re:

Beitragvon MarkyMark » 03.06.2021 07:07

lloyd bankfein hat geschrieben:Neue Erkenntnisse? Wird der deutsche Immobilienmarkt crashen nach einer grün-linken Machtübernahme? :(


Die Bundestagswahl ist natürlich völlig offen, aber die Grünen werden sehr wahrscheinlich beteiligt oder sogar federführend in der neuen Regierung sein.
Bei vermieteten Immobilien wird wohl eine Pflicht zur energetischen Sanierung bei Altbauten kommen (sonst lassen sich die CO2-Emissionsziele im Gesamtbestand nicht erreichen). Das kann locker 1.500 €/m2 kosten. Wobei man das wohl eher nicht oder höchstens begrenzt auf die Mieter umlegen kann.

Sowie kein Mietdeckel wie in Berlin, aber Pflicht zu qualifizierten Mietspiegeln mit vielleicht Betrachtungszeiträumen > 10-15 Jahren. Wenn die Mieten 2000-2010 in die Vergleiche einlaufen sind Mieterhöhungen passe und eher Mietsenkungen erforderlich.

Von den offenen IF hat man oft gehört, Mietpreisbremse sei kein Problem, aber Mietdeckel wie in Berlin zu Preisen von z.B. 2013. Deshalb haben sie jüngst oft in Neubauprojekte investiert mit einem Anteil preisgebundenen Wohnraum, wo ein Vergleich 2013 eben ins Leere läuft. Ob das in Zukunft noch funktionieren wird weiß man natürlich nicht. Allerdings würde Mietwohnungsbau zu heutigen Preisen völlig zum Erliegen kommen, wenn man nur Mietpreise von 2010 verlangen kann.

Ein Video mit vielen Informationen ist z.B. folgendes
https://www.youtube.com/watch?v=VxkL-NBwv6A
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Beitragvon lloyd bankfein » 10.06.2021 19:01

Fokus Wohnen = Cash Call
Aber natürlich verbunden mit 1 Jahr Haltezeit, Wenn man wieder verk. will
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Catella MAX

Beitragvon The Ghost of Elvis » 25.06.2021 17:04

MarkyMark hat geschrieben:Der Catella MAX handelte eigentlich immer über NAV, z.T. deutlich. Im letzten Sommer war ein gewerblicher Mietvertrag im Bestand ausgelaufen und während des Lockdowns war es nicht möglich einen Nachfolger zu finden. Die Leerstandsquote ging dadurch bis knapp unter 10% hoch. Seitdem gab es immer wieder Kurse bis zu 2% unter NAV. Zu dem jüngsten deutlichen Sprung des NAVs nach oben weiß ich nichts Näheres.


Catella an Börse Hamburg mit kräftigem Abschlag
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Re: Catella MAX

Beitragvon schneller euro » 28.06.2021 10:35

The Ghost of Elvis hat geschrieben:
MarkyMark hat geschrieben:Der Catella MAX handelte eigentlich immer über NAV, z.T. deutlich. Im letzten Sommer war ein gewerblicher Mietvertrag im Bestand ausgelaufen und während des Lockdowns war es nicht möglich einen Nachfolger zu finden. Die Leerstandsquote ging dadurch bis knapp unter 10% hoch. Seitdem gab es immer wieder Kurse bis zu 2% unter NAV. Zu dem jüngsten deutlichen Sprung des NAVs nach oben weiß ich nichts Näheres.


Catella an Börse Hamburg mit kräftigem Abschlag


Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit diesem Bericht: "...Die Berliner Wohnungspolitik ist populistisch
Auf den Mietendeckel folgt die Abstimmung über Enteignungen ...
Parallel zur Abgeordnetenhaus- und Bundestagswahl werden die Berliner über die Enteignung großer Immobilienunternehmen abstimmen. Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ hat genügend Unterschriften für ihren Volksentscheid gesammelt.
...Stimmungslage ... könnten die Enteigner eine Mehrheit bekommen. Und sollte gleichzeitig die rot-rot-grüne Koalition bestätigt werden, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich der Senat tatsächlich an die Umsetzung macht. Auch wenn man in Berlin schon mit der Instandhaltung von Spielplätzen und der Terminvergabe bei Bürgerämtern überfordert ist, würden sich Politik und Verwaltung sicherlich zutrauen, Hunderttausende Wohnungen zu managen. In Sachen Wohnungspolitik ist Berlin ziemlich unbelehrbar dabei, das Falsche zu tun, wie der mit Ansage gescheiterte Mietendeckel gezeigt hat...'"
quelle: Handelsblatt

Grün-Rot-Rot in Berlin und sogar noch im Bund wäre wohl der K.O. für solche Fonds (und vieles anderes mehr...)
Erstaunlich nur, dass im Börsenhandel bisher ausschl. der Catella Max von Abschlägen betroffen war: Chart 3 Mon. div. Börsenplätze
Eigentlich sollten doch Fokus Wohnen und Vonovia viel stärker betroffen sein? Aber vielleicht war die Ursache für die Kursverluste des Catella Max am Freitag auch nur eine größere VK-Order eines Dachfonds oder Vermögensverwalters?
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 28.06.2021 21:40

Aus Sicht von Anlegern könnte eine Enteignung harmlos sein, weil sie unstreitig gegen
Entschädigung erfolgen muss und damit die Auflösung stiller Reserven auslöst.

Berlin kann nur Wohnungen enteignen, die im Land Berlin liegen. Vonovia wird also
auf jeden Fall weiter existieren.
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 22.07.2021 17:44

Hab alle Immofonds verkauft. Nach der Bundestags-Wahl ist der Immomarkt der erste, der crasht -> meine Prognose :(
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 22.07.2021 19:37

@ Ghost
Ich bin zwar für Immos auch skeptisch, aber bevor Du die Situation in DE
mit Spanien vor einigen Jahren vergleichst solltest Du m.E. mehr recherchieren.

Nach meinen Informationen wurde in Spanien infolge der niedrigen Euro-Zinsen
in Wohnungen spekuliert, die zum großen Teil nicht genutzt wurden, sondern nur
zum Zweck des Verkaufs nach einer inflation#ren Preisentwicklung gekauft wurden.

Als diese Erwartung nicht mehr eintrat, begann der von Banken erzwungene massenhafte
Verkauf, der erst die Immos und dann die Banken in die Krise trieb.

Wir haben in DE zumindest in den großen Städten zu wenig Wohnungen und es werden
aufgrund der Entwicklung in der Politik vermutlich erst recht zu wenig bleiben - also
kein Szenario für einen Crash.
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