Offene Immobilienfonds

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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon MHeinzmann » 07.05.2015 15:08

Ja klar, aber hast Du Dir schon mal im elektronische Bundesanzeiger die Steuerbescheinigung eines offene Immobilienfonds angeschaut?
Da guckt keiner durch, ich hab schon zwei Steuerberater gefragt.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 14.07.2015 09:55

Ich habe mir heute mal einige der mittlerweile geschlossenen
Fonds angesehen, denn ich halte nach wie vor eine Anlage in diesen
Produkten für relativ interessant.

Warum soll ich für Immobilien den vollen Wert plus Vertriebskosten zahlen,
wenn ich sie hier mit Abschlag auf den festgestellten Wert kaufen kann?

Diese Spekulation scheint mir weniger riskant als manch andere.

Wie es aussieht, wird die Spanne zwischen Kurs der KAG und Börsenpreis
in einer Reihe von Fällen geringer, in einer Reihe von Fällen nur noch ca. 20%.
Bei manchen Fonds mit wenig Umsatz sind die Spreads zwischen Geld und
Brief an der Börse Hamburg relativ hoch.

Beim Degi Europa sehen die Relationen für einen Einstieg noch relativ gut
aus, d.h. erhebliche Differenz zwischen Kurs der KAG und Börse und niedriger
Spread an der Börse.

Weiß jemand näheres zu diesem Fonds?
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon ist gegangen worden » 15.07.2015 06:55

Ist da nicht auch wichtig, zu wissen ob es da bei Verlust oder Insolvenz, eine Nachschusspflicht gibt? Ich halte gar nichts von Immobilienfonds.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 15.07.2015 07:54

Harmonicdrive hat geschrieben:Ist da nicht auch wichtig, zu wissen ob es da bei Verlust oder Insolvenz, eine Nachschusspflicht gibt? Ich halte gar nichts von Immobilienfonds.


Wichtig ist allerdings, dass man weiss, über welche rechtlichen Gebilde man
redet oder schreibt. Dazu gibt es hier klare Aussagen, wenn man frühere Beiträge
ansieht, denn wir erörtern nur ein bestimmtes Marktsegment.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 16.07.2015 07:28

@ Harmonicdrive

Bevor Du dich aufregst, schau nochmal auf Deinen Beitrag.
Du hast die Meinung geäußert, dass Du nichts von Immobilienfonds
hältst, weil du da im Einzelfall bestimmte Risiken siehst.

Ich habe darauf festgestellt, dass wir hier nur über bestimmte Fonds diskutieren.
Bei denen kann es so etwas wie Nachschusspflicht etc. aufgrund der rechtlichen
Konstruktion gar nicht geben, wenn man die vorangegangenen Beiträge liest.

Ich will und wollte nur darauf hinweisen, dass wir hier aus dem breiten
Segment der Immobilienfonds nur über eine eideutig definierte Gruppe diskutieren.

Deinen Beitrag könnte man als Versuch verstehen, diese Diskussion auf alle anderen
Immobilienfonds auszuweiten, was Dir unbenommen ist, aber nicht mein Anliegen war.


Ich kehre zurück zu meiner Frage, ob jemand näheres über den Degi Europa weiß.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon varadi » 16.07.2015 17:28

Harmonicdrive hat geschrieben:Ist da nicht auch wichtig, zu wissen ob es da bei Verlust oder Insolvenz, eine Nachschusspflicht gibt? Ich halte gar nichts von Immobilienfonds.


Auch in Abwicklung bleiben die offenen Immobilienfonds Sondervermögen an denen der Investor nur Anteilsrechte hat und kein Mitgesellschafter ist, der haften würde. Auch wenn sie für den Geschäftsverkehr geschlossen wurden.
Der Axa Immoselect befindet sich z.B. in Abwicklung und das Sondervermögen wurde auf eine Depotbank übertragen, die die Abwicklung (Verkauf der Objekte und restliche Auszahlungen) übernimmt. Die Depotbank wiederum hat die frühere KAG als Berater angestellt. *hüstel*
http://www.axa-immoselect.de/

Ob es irgendwelche monströsen Regelungen gibt, nach denen während der Abwicklung geleistete Ausschüttungen zurückgefordert werden können, weil sie falsch berechnet wurden, weiß ich nicht. :)
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon cabriojoe2 » 17.07.2015 03:01

Hallo! Habe gerade diesen Artikel gelesen und überlege wie man aus dem aufgezeigten Entwicklungen--- Immobilien-Preis-blase--- Gewinn machen kann. Daher: Kann man auf einen Immobilienfond auch short spekulieren? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/l ... 52622.html
Der weltweite Konkurenzkampf bewirkt Deflation/Arbeitslosigkeit und die Notenbanken halten mit Geldmengenausweitungen dagegen.
Fazit = Rohstoffpreisexplosion bis die Zinsen gut über 10% sind! :roll: 8) :lol: :roll:
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon ist gegangen worden » 17.07.2015 06:05

Hallo Fondsfan, Hallo varadi

Danke euch für die Antworten....
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 17.07.2015 07:15

cabriojoe2 hat geschrieben:Hallo! Habe gerade diesen Artikel gelesen und überlege wie man aus dem aufgezeigten Entwicklungen--- Immobilien-Preis-blase--- Gewinn machen kann. Daher: Kann man auf einen Immobilienfond auch short spekulieren? http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/l ... 52622.html



Wenn man Deinem Link folgt, hast Du gerade einen Artikel aus dem Jahr 2006 gelesen,
oder täusche ich mich da?
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Beitragvon The Ghost of Elvis » 19.07.2015 11:02

Harmonicdrive hat geschrieben:Ist da nicht auch wichtig, zu wissen ob es da bei Verlust oder Insolvenz, eine Nachschusspflicht gibt? Ich halte gar nichts von Immobilienfonds.


Nachschusspflicht bei offenen Immofonds?
das ist so, als wenn bei eurem Forum Dax (charttechnisch) einer fragt,ob die Kerzen aus Bienenwachs hergestellt werden müssen. Etwas Grundwissen sollte sich jeder aneignen der in einem Fach-Forum Comments abgibt.
Und trader-inside hat bekanntlich ein viel höheres Level als W. O., wertpap-forum und die andren. Da wo die Leute statt "Fonds" "Fond" schreiben. Und stolz sind wenn sie ihren Emerging-Market-Fonds im Chart mit dem Dax vergleichen können .....

"Ich halte gar nichts von Immobilienfonds"
das ist so, als wenn einer bei euch schreibt: "Ich halte gar nichts von Fibonacci Retracements". Ohne stichhaltige Begründung bringt die Aussage keinem was.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 21.07.2015 08:26

Alle Welt redet von einer starken Nachfrage von Anlegern im Bereich Immobilien
und dennoch haben die Fonds in Abwicklung Probleme, ihre Bestände zu verkaufen,
jedenfalls bei angemessenen Preisen.

Vielleicht gibt es hier eine zumindest teilweise Erklärung:

http://www.bloomberg.com/news/articles/ ... erty-loans

Wenn es für risikobereite Investoren ein so gewaltiges Volumen an Gelegenheiten gibt braucht man sich nicht
zu wundern, dass die Abwicklungen nur langsam vorankommen.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 02.08.2015 18:27

@ Kato

Du hast Dich an anderer Stelle geäußert, dass Du Analgen in Immos
langfristig für aussichtsreich hältst.

Welche Instrumente willst Du dabei nutzen?

Soweit ich es sehe, muss man immer den von Gutachtern ermittelten
Wert plus mehr oder minder "weiche" Kosten bezahlen, außer bei den
Immofonds in Abwicklung, wo man mit Rabatt einsteigen kann.

Anscheinend bin ich in diesem Forum der einzige, der diesen
Weg geht.

Vielleicht kannst Du mir mal sagen, was gegen den von mir bevorzugten Weg
spricht, denn andere scheinen das Thema zu scheuen, zumindest die, denen
ich eine Kompetenz unterstellen würde.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon drhc » 03.08.2015 14:34

Immofonds in Abwicklung, wo ma mit Rabatt einsteigen kann

Problem: Wer will einschätzen ob dieser Rabatt angemessen ist?
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon drhc » 03.08.2015 14:34

Immofonds in Abwicklung, wo ma mit Rabatt einsteigen kann

Problem: Wer will einschätzen ob dieser Rabatt angemessen ist?
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 03.08.2015 18:57

drhc hat geschrieben:Immofonds in Abwicklung, wo ma mit Rabatt einsteigen kann

Problem: Wer will einschätzen ob dieser Rabatt angemessen ist?


Die Angemessenheit von Wertfeststellungen von Gutachtern ist immer ein Problem.

Hier geht es aber um den Vergleich, d.h. es sind entweder alle Gutachten in etwa
richtig oder sie sind alle gleichmäßig falsch.

Warum kaufen die Leute also bei gleicher Basis Immos zum vollen Wert lt.
Gutachten und mißtrauen zugleich den Gutachten bei den Fonds in Abwicklung?

Dieses Verhalten scheint mir ziemlich unverständlich.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Papstfan » 17.08.2015 11:10

Fondsfan hat geschrieben:Die Angemessenheit von Wertfeststellungen von Gutachtern ist immer ein Problem.

Hier geht es aber um den Vergleich, d.h. es sind entweder alle Gutachten in etwa
richtig oder sie sind alle gleichmäßig falsch.

Warum kaufen die Leute also bei gleicher Basis Immos zum vollen Wert lt.
Gutachten und mißtrauen zugleich den Gutachten bei den Fonds in Abwicklung?

Dieses Verhalten scheint mir ziemlich unverständlich.


D. h.: die Fonds in Abwicklung mit dem hoechsten Abschlag zum Kurs der Kag sind z. Zt. die aussichtsreichsten? Also der Axa Immoselect?
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 17.08.2015 11:32

@ Papstfan

Was nennst Du aussichtsreich?

Für mich lassen sich die unterschiedlichen Abschläge bei gleichartigen Bewertungen
nur durch Annahmen oder Informationen über die voraussichtliche Dauer der Abwicklung
erklären.

Nur so macht das ganze Sinn.

Wer also sein Geld nicht kurzfristig anlegen will, kann m.E. durchaus den Axa kaufen.

Allerdings halte ich es wie immer für gefährlich, aus dieser Gruppe nur einen Fonds zu
haben, denn das Risiko sollte man streuen.
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Beitragvon Papstfan » 20.08.2015 12:09

geschl. Fonds:
AXA Immoselect 7,90 € -29,1%
CS Euroreal 25,55 € -19,0%
DEGI Europa 6,60 € -27,0%
DEGI International 5,65 € -19,4%
KanAm grundinvest 27,40 € -20,9%
KanAm US-Grundinvest Fonds 3,41 € -29,5%
Morgan St. P2 Value 2,78 € -13,1%
SEB immoInvest 23,50 € -20,1%
UBS 3 Kontinente 3,71 € -20,4%
TMW Immobilien Weltfonds 6,85 € -22,7%

In jeden der Fonds anteilig 10 % investieren? Risiken sind mir zu hoch, weil alle mehr oder weniger unter Zeitdruck Immobilien verkaufen muessen.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 20.08.2015 17:10

Zeitdruck besteht doch nur da, wo die Fondsgesellschaften selber
in der gesetzlichen Frist die Liquidation durchführen wollen.

Bei einer Reihe von Fonds ist das vorbei, d.h. die Immobilien sind
bereits auf die Depotbank übergegangen, die dabei meist fällige
Grunderwerbsteuer ist bezahlt und im Kurs der KAG bereits
berücksichtigt und für die Depotbank gibt es m.W. bei der Verwertung
keinen gesetzlichen Zeitdruck mehr.

Ich sehe bei mir bereits einen prozentual sehr hohen Rückfluss und
werde weiter gut gestreut in diese Papiere investieren. Das Risiko
scheint mir alle mal geringer als bei noch offenen Fonds, bei denen
ich die Liquiditätsillusion mitbezahle, und auch geringer als bei allen
anderen Immo-Anlagen, abgesehen davon, dass ich die Millionen und
das know-how nicht habe, die man da für eine sinnvolle Diversifikation
des Risikos bräuchte.
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Beitragvon Papstfan » 27.08.2015 10:15

Fondsfan hat geschrieben:Bei einer Reihe von Fonds ist das vorbei, d.h. die Immobilien sind bereits auf die Depotbank übergegangen, die dabei meist fällige Grunderwerbsteuer ist bezahlt und im Kurs der KAG bereits berücksichtigt und für die Depotbank gibt es m.W. bei der Verwertung keinen gesetzlichen Zeitdruck mehr.


Diesen Aspekt hatte ich noch nicht beachtet.
Das waeren dann Degi Europa, Degi Int, Morgan-St. P2, Kanam Us, Axa, Tmw. An den Boersen mit Rabatten zu dem Kurs der Kag mit ca 15 - 30% handelbar
Nicht in Frage kaemen Seb und Cs-Euroreal, wo der Uebergang erst 2017 erfolgen soll
das inv. vom Oct 2013

Bei Axa Immoselect wurde das Sondervermoegen im Oct 2014 zur Depotbank uebertragen
fondsweb chart
seitdem gab es anscheinend weiter mehrheitlich Abwertungen, wenn auch nicht in dem Ausmass wie zu vor
Der Degi Europa [url=/inf/fonds/detail/chart.html?timeSpan=5Y&ID_NOTATION=3231121]codi chart[/url] hat seit Herbst 2013 (Uebeg. Depotbank) auch mehr ab- als aufgewertet. Immer unter Voraussetzung, dass der prozentuale Chart korrekt ist
Gleiches bei Degi Int.: chart kag/depotbank und chart boerse hamburg in Proz.

Bei diesen 3 Fonds (Axa und beide Degi) haben die Anleger seit Uebergang auf die Depotbank mehr verloren (durch die Abwertungen) als gewonnen (durch Ausschuettungen) ?
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Re:

Beitragvon varadi » 27.08.2015 16:29

Papstfan hat geschrieben:...

Bei diesen 3 Fonds (Axa und beide Degi) haben die Anleger seit Uebergang auf die Depotbank mehr verloren (durch die Abwertungen) als gewonnen (durch Ausschuettungen) ?


Für Axa Immoselect:

Kommt darauf an, ob du den Fonds schon hattest oder ihn an der Börse gekauft hast. :)
Der NAV betrug im Oktober 2014 ca. 16,40 EUR zwischenzeitlich wurden 5,30 ausgeschüttet und der NAV ist jetzt bei 10,67, Differenz 0,43.
An der Börse Hamburg war der Preis im Oktober 2014 ca. 11 EUR zu nunmehr 7,30.

Der Axa hat noch 8 - 9 Objekte.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 28.08.2015 06:53

@ Papstfan

Ich weiß nicht, welche Charts Du zugrunde legst.

Die Charts bei comdirect, die auch ich oft verwende,
sind jedenfalls insofern irreführend, als sie die
erheblichen Ausschüttungen nicht berücksichtigen.
Das sieht dann jedes mal nach einem Kurssturz aus.
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Re:

Beitragvon The Ghost of Elvis » 29.10.2015 20:22

Papstfan hat geschrieben:
lloyd bankfein hat geschrieben:
The Ghost of Elvis hat geschrieben:Comment Björn Drescher zum neuen Kanam Leading Cities (679182) bei investkommentar.de


3% p.A. traue ich Kanam zu mit dem neuen Fonds. Aber bislang haben sie nur 10 Mill. Euro eingesammelt. Abwarten?


.... Erstes Investment getaetigt ..... Renditepfad von mind. 3 % p.a. ....
1 bis 2 Jahre abwarten bis man den Leading-Cities besser beurteilen kann


Cash-Call (der Fonds ist wieder geoeffnet) ab 7.4.15: Kanam Leading Cities
Kauf ueber Boerse Hamburg moeglich - onvista. Z. Zt. mit ca 1 % Aufschlag (Briefk. plus Geb.)
Es stellt sich die Frage ob die geschaetzt 3-5 % Rendite-Erwartung p. a. bei diesem Fonds eine adaequate Verguetung fuer das Restrisiko (Fonds und Fondsgattung) dar stellen?

der leading cities ist auch jetzt wieder offen. Deswegen habe ich mir die gleichen Fragen gestellt.
Und nochmal die Neu-Regelung raus gesucht: "...Das neue Regelwerk gilt in erster Linie für Anteile an offenen Immobilienfonds, die am 22.7.2013 oder später erworben wurden. Für diese Anteile gilt nun eine einjährige Kündigungsfrist. Für alle seit Jahresanfang erworbenen Anteile gilt außerdem eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten. Anleger, die ihre Anteile nach der Mindesthaltefrist an die Fondsgesellschaft zurückgeben wollen, müssen also bereits ein Jahr nach dem Kauf für ein Jahr im Voraus kündigen.
Zu beachten ist außerdem, dass die Fondsgesellschaft die Anteile nicht börsentäglich zurücknehmen muss, sondern dafür bestimmte Termine festlegen kann. Im Extremfall kann die Fondsgesellschaft sogar festlegen, dass die Fondsanteile nur zu einem bestimmten Termin alle 12 Monate zurückgenommen werden. ..."
Der Kauf über die Kag dürfte damit nicht in Betracht kommen. Und über die Börse mit ca 1 % Aufschlag (Briefk. plus Geb.) ?
Meinungen?
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Re:

Beitragvon The Ghost of Elvis » 29.10.2015 20:22

Papstfan hat geschrieben:
lloyd bankfein hat geschrieben:
The Ghost of Elvis hat geschrieben:Comment Björn Drescher zum neuen Kanam Leading Cities (679182) bei investkommentar.de


3% p.A. traue ich Kanam zu mit dem neuen Fonds. Aber bislang haben sie nur 10 Mill. Euro eingesammelt. Abwarten?


.... Erstes Investment getaetigt ..... Renditepfad von mind. 3 % p.a. ....
1 bis 2 Jahre abwarten bis man den Leading-Cities besser beurteilen kann


Cash-Call (der Fonds ist wieder geoeffnet) ab 7.4.15: Kanam Leading Cities
Kauf ueber Boerse Hamburg moeglich - onvista. Z. Zt. mit ca 1 % Aufschlag (Briefk. plus Geb.)
Es stellt sich die Frage ob die geschaetzt 3-5 % Rendite-Erwartung p. a. bei diesem Fonds eine adaequate Verguetung fuer das Restrisiko (Fonds und Fondsgattung) dar stellen?

der leading cities ist auch jetzt wieder offen. Deswegen habe ich mir die gleichen Fragen gestellt.
Und nochmal die Neu-Regelung raus gesucht: "...Das neue Regelwerk gilt in erster Linie für Anteile an offenen Immobilienfonds, die am 22.7.2013 oder später erworben wurden. Für diese Anteile gilt nun eine einjährige Kündigungsfrist. Für alle seit Jahresanfang erworbenen Anteile gilt außerdem eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten. Anleger, die ihre Anteile nach der Mindesthaltefrist an die Fondsgesellschaft zurückgeben wollen, müssen also bereits ein Jahr nach dem Kauf für ein Jahr im Voraus kündigen.
Zu beachten ist außerdem, dass die Fondsgesellschaft die Anteile nicht börsentäglich zurücknehmen muss, sondern dafür bestimmte Termine festlegen kann. Im Extremfall kann die Fondsgesellschaft sogar festlegen, dass die Fondsanteile nur zu einem bestimmten Termin alle 12 Monate zurückgenommen werden. ..."

Der Kauf über die Kag dürfte damit nicht in Betracht kommen. Und über die Börse mit ca 1 % Aufschlag (Briefk. plus Geb.) ?
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 30.10.2015 09:11

Meine negative Ansicht ist bekannt.

Wer vor dem Kauf die Regelungen zur Kenntnis nimmt und
dennoch kauft bekommt also nicht einmal mehr die
Illusion der Liquidität, dafür zahlt er die Immobilien mit
dem vollen Wert, obwohl anderswo gleichartige Immos
mit Abschlag zu haben sind.

In dem Einkauf kann also kein Gewinn stecken.

Ich praktiziere lieber weiter den Einkauf mit Gewinn,
d.h. mit Abschlag.
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Beitragvon Papstfan » 09.11.2015 14:30

loyd bankfein hat geschrieben:
Der Kauf über die Kag dürfte damit nicht in Betracht kommen. Und über die Börse mit ca 1 % Aufschlag (Briefk. plus Geb.) ?
Meinungen?


boerse-onl. + leading-cities


Auch wenn man eine langfristige Anlage plant und davon ausgehen kann, nicht waehrend dieser Zeit verkaufen zu muessen, gibt es immer noch ein Problem: dann, wenn man aufgrund externer Krisen sich zum Verkauf entschliesst, wird man an der Boerse nicht mehr den Preis fuer den off. Immofonds erhalten, den man einst bezahlte.
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Re: Offene Immobilienfonds

Beitragvon Fondsfan » 19.11.2015 10:58

Wichtig für Fonds in Abwicklung:
nach einer Pressemitteilung soll der Bundestag in einem Berg
von anderen Änderungen auch beschlossen haben, dass die
bisherige Doppelbelastung mit Grunderwerbsteuer bei den
Fonds in Abwicklung abgeschafft wird.

In einer amtlichen Quelle habe ich das allerdings noch
nicht gesehen.
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Seb Immoinvest

Beitragvon drhc » 06.01.2016 13:23

boerse.de zu dem Verkauf Gebäude Potsdamer Platz, welcher gestern in div Medien vermeldet wurde
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Beitragvon schneller euro » 14.10.2016 16:43

Fokus Wohnen Deutschland (A12BSB), Auflage 3.8.15, Handel über KAG und Börse Frankfurt,
Wird von Industria Wohnen gemanagt, einer Tochter der Degussa Bank. Fondsmanagerin Kerstin Dittrich, Fokus auf deutsche Wohnimmobilien
KAG
Porträt bei Fondsweb
Rendite im 1.Jahr ca. +5%; Cash-Call aktuell gestartet -> Fondsweb
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Beitragvon Papstfan » 24.11.2016 18:06

UBS (D) Euroinvest Immobilien (WKN: 977261) öffnet nach fast 2,5 Jahren wieder.
die immobilie. "....Die UBS Real Estate beendet die Aussetzung der Rücknahme von Anteilscheinen für den offenen Publikums-AIF UBS (D) Euroinvest Immobilien vorzeitig. Der erste Handelstag nach Wiederöffnung ist der 30. November 2016.....Seit der Aussetzung der Rücknahme von Anteilen wurden Immobilien im Gesamtwert von rund 790 Millionen Euro am Markt platziert ....."
fonds-update nov. 2016 bei ubs
kurse im boersen-handel heute fast + 20 %
aber immer noch etwas abschlaege kurse ca 8,65 - 8,70 gegen letzten kag-kurs 9,05
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offene Immofonds und 2018er Investmensteuergesetz

Beitragvon MHeinzmann » 16.06.2017 18:50

Hallo,

ich bin Vermögensverwalter meiner Mutter, meiner Schwester und meines Geldes. Wir haben am 16.7.2013 für fast 600.000€ Anteile an deutschen offenen Immobilienfonds gekauft.
Die Fonds fallen unter die Kündigungsregelung, dass ich 30.000€ pro Halbjahr pro Fond pro Person veräußern kann.
Nun ist das Investmentsteuergesetz 2018 in Kraft getreten, u.a. findet danach am 31.12.17 ein fiktiver bzw. fingierter Verkauf und Rückkauf aller Investmentfondsanteile statt, der angeblich nur aus steuerlichen Gründen erfolgt wegen der Altbestände vor 2009, die nicht der Abgeltungssteuer unterliegen.
Meine Fragen dazu:
1. Wird dadurch bei mir die Kündigungsregelung 30.000€ je Halbjahr je Fonds ungültig und gilt dann für mich eine Kündigungsfrist von 1 Jahr mit einer Mindesthaltezeit von 2 Jahren? Was ja die Regelung für alle offenen Immobilienfonds ist, die nach dem 22.7.2013 gekauft wurden.
2. Stellen die Banken aufgrund des InvStG 2018 auch bei offenen Immobilienfonds das Kaufdatum auf den 31.12.17 um?

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten!

Matthias
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Ergänzung

Beitragvon MHeinzmann » 17.06.2017 10:12

P.S. Ich weiß, dass ich offene Immofonds auch über die Börse verkaufen kann, allerdings mit Abschlägen.
Aber im Falle eines Crashes wie 2008/09 sacken auch die Börsenkurse weg. Da ist ein Verkauf über die KAG besser.
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Re: offene Immofonds und 2018er Investmensteuergesetz

Beitragvon lloyd bankfein » 20.06.2017 13:41

MHeinzmann hat geschrieben:Meine Fragen dazu:
1. Wird dadurch bei mir die Kündigungsregelung 30.000€ je Halbjahr je Fonds ungültig und gilt dann für mich eine Kündigungsfrist von 1 Jahr mit einer Mindesthaltezeit von 2 Jahren? Was ja die Regelung für alle offenen Immobilienfonds ist, die nach dem 22.7.2013 gekauft wurden.
2. Stellen die Banken aufgrund des InvStG 2018 auch bei offenen Immobilienfonds das Kaufdatum auf den 31.12.17 um?



Ich würde mal direkt bei Ebase & co nach fragen
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Beitragvon lloyd bankfein » 01.07.2017 12:00

schneller euro hat geschrieben: im Sommer 2016: VK Grundbesitz Europa (980700) über die Börse zu ca. 41€. Nach dem Brexit war der Kurs zwischenzeitlich auf ca. 38€ abgestürzt, hatte sich zuletzt aber wieder auf das Niveau vom Juni erholt. Dies trotz fast 20% GB-Anteil und obwohl noch in 2016 GB-Immo erworben wurden. Die zu erwartende Rendite scheint mir aktuell nicht angemessen in Bezug auf die Risiken
Chart 980700 an der Börse HH - kein Vergleich mit dem KAG-Chart


Grundbesitz Europa ab 12.7.17 wieder geöffnet für Neuanlegen.

Brexit-Schaden hielt sich in Grenzen? Keine Objekte in Gb abgewertet??
Zuletzt sogar Immos in Gb dazu gekauft
https://www.dws.de/Produkte/Fonds/897/Management
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Beitragvon schneller euro » 18.06.2018 09:57

mal wieder neue Ratings und eine Studie (33 Seiten) von Scope im Juni 2018
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zur Info ....Das sind die größten Immobilieninvestoren der W

Beitragvon oegeat » 11.09.2018 20:48

big 25 hier
Alles wird besser man muss nur warten können !

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